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Full text of "Journal für die Botanik"

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E97 ch. "Pery raß. zu Wien. 
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Journal 


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‚für die Botanik 





Herdusgegeben 


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Medieinalrath Schrader, 


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Zweiter Band. 179% 


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Mit fünf Kupfertafeln, und dem Bildnisse des 


Bergraths von Jacquin. - 
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68 öttingen,. Fa 
bei Toh Christ, Disterich, 2799 


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‚Herausgegeben 


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vom 


Medicinalrath Schrader. 


. Zweiter Band. Erstes Stück. 1799. 


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Mi: drei Kunfertafeln. 


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bei Joh, Christ. Dietexich, 709. 


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x konn das Srine Er deB- betanithen onts 
wald dem: Pablicam nicht übergeben ‚ohne zugleich 
Über die 'in der Yenaer LittratursZeltung 1799: 
Nr. 240. f6 frhty erfehienene Necenfion des erflen 
Sräds 'diefes Joutnald einige Bemerkungen m tie 
autgeilen. DE EEE 7 Zee 


"Schon, kei, ebenen Sala. bat ka, ein Menkd 
„bei mehreren .‚amferer, beften Rogenfionganftalten. eine 
zufbleichen gemußt, ber ‚alle ihm norkammende 
heraniiche E&ehriften nur, immer in Weziehung auf 


fidy feld, uud In Verhäimiß jr feinen einfeitigen 


Ad eingefihräufren,Kenntniffen beupsheilt.- Er fcpeiit 
fidy) unter, die größten ‚Borapikeg unferer -Deit zit 
reihnen, und lift fich fogar beilömnien, per eje 
‚nige, Gegenftände der Botanik anpichließlich uptlpis 
‚ten zu malen. Suart da Pubhicum, wie &4 fig) 
Hl, von den ihm Dr eines bbeges 
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men Schriften, , eine arändfiche Snbaltdanzeige u 
liefern, Hält er fih ar Mfeinlichkeiten;, beftreiten - 
Meinungen und Behmptunaen, bie fein. einges 


fchränfter Kopf. nicht zu begreifen im Stande ifl; 


derdight ‚die Worte, md: läßt ven Schrififteller fas 
: gm, was ihm. nie eingefallen ift. Hat er feine 
’ Gelegenheit, dad zu recenfirende Werk dem. Yublis 


cum bon einer fhlechten Seite vorzuftellen, oder 


| . find vielleicht der Schreib » und .Drugkfebler (Be 
er Sehr gefchidt: durch Eurfivfchrift, anzudeuten vers. = 


ficht) zu. wenig; fo ik er. niederträchtig-nenng, um 


feinen Entzwed® zu erreichen, die arbbflen Unmwahrs . .- 
- Kelten zu erbichten. Ein ‚befondertr Aniff, deffen 
eh bedient, üft noch, daß. er Schriften, die er germ, 


umerorüden oder bei bem Yublicum. verdächtig 
nachen will, gleich nad) der Erkiheinung und zwar 


im mehreren. geibiten Zeitungen vecenfirt, m ans; 


dern . Recenfenten zuvorzufeminen,, "und den etwas 
. nigen Eirbrud‘, den fie auf das Publicam machen 


Annten, gleich zu Thwächen. Kurz, feine Heinliche 


Lendenz, feine Sghoranz umd fein fchlechter moras 
 -Hfcher - Eparaker Teuchtet: allenthalben hervor. — 
Dieb find mer einige fhwache Züge zu dem Ger 


mälde eines Wenfchen, der mit. Hintanfeisung 


aller Gewiffenhaftigkeit einen litterärifchen Unfug 
- wweibt,, der feineb- Bien außerdem wä ar 


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of ui Rbeint aber diefer eble Nere-Beföne 


dere fein Augenmerk gerichtet zu haben; denn alles, 


was ich bis jeht gefchrieben habe, bat er, ‚wenn 
es ihm .mbglich gewefen If, im mehreren gelchrten ' 
Beirangen- nach, feiner Ibhlichen Methode recenfirt. 
Nus: jeder diefer Recenfion feuchter fo viel Umelfe 
fenheit und Wosheit hernor, Daß e& mir leicht ges 


. welen twäre ,' feine jedeömahlige Abficht dern Publte 


cum anfchaulich. Darzufegeit - Sch hafle aber ders 
gleichen Streitigfeiten, umd habe vefihalb:nie ein - 
ort darüßer verlieren mögen. Meine Denkungsart 
don diefer Seite fiheint aber auch vem Recenfenten 
hicht entgangen zu feyn ; dem weit gefehlt, daß ich 
durch Mein Eriäfchweigen ihn zur Muhe gebracht 


hätte, fo. wird ir im Segen hmmer dreier 
- md ‚umiderfchämnter. 


ale Beleg hierzu Tann die oben erroähhte Se 


u cenfion. des iten Stüds diefe® Sournals in der 


Riten. Zeit. Nr. 240. dienen. ud) diefe. Retens 
fion. würde ich ganz ignoriren, da Ich feh übers 
geugt bie, daß der, ‚Recenfent doch ganz feinen 


Bird 'derfehlen wird. Ich halte ed über jet aus 


mehr als einer Urfache für Pflicht , das. Pablicutn, Ä 
befönders aber die Medactehrö eiker unferer beften 
gelehrten Zeitung, auf einen enfchen aufmerkfans 


"gu machen, der feiner‘ Inerörfen Öreibenterei feine u 


Grenzen ” feten wi bir 


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* Ueber einige Gegenfiände or Sn ‚gibt 
| der Necrnfent har ein.tallgemeimed Unheil; bie 
Ä Abhandlung: vs Hekn Dr. Bernharvi und die 
Imginige verarbeitet wr befonderd. Sin diefer dops 
pelten Hinficht "wi ich: ‚anch- ‚die Mecenfion. beura 
theifen,. ‚Ueber, die Auszüge, die Vitteratur, vie 
vermifchten Nachrichten und: zum Tpeiluauch Ye 
Borrefpondeng: Nachrichten: urtheilt dene pm u... 


Dig Stelle, welche die-Ansgäge, beein Iuret in 


ber Recenfion wörtlih- fi . 
2. Yuszdge aus, ‚Ayslänpifchen Werten, 


. So nennt, der “eraupgeber den. mwörts 


lichen achdeud vom erften gafeikel 
der Ochlif hen Ereingae americanas, 
Fol. 1796. von &. 85-117. 090 die. Ua 
‚berfegung von Smith’ "N botan. "© 
fbichte der Mentha exigua und Woods 
ward’s Bemerkung über die Serung 
Ylua, von ©. ‚18-149; Aus dei Ki. 
neltn Transections., Fol. 1. eo Zu 


Sa. der Anfändigung us, Journals, bei Pr 


nn “ungbge aus -ansländifghen . werfen. ‚Die 


bier gehörigen Aufläge werden wöriligh oder 
Aussugsweife mitgerheile.” -. Alfo, ‚gleich eine 
Umwvehrkeit. Daß die Sauirhfce hub Mood 
wardfche Abhandlang wörtlich hehe ‚find, hat 
n uw” feine 


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felne Riptigfelt,- vapıwte. ketzlere. aber Durch“ bie 
Prfjugefägten Venierfungen für die :deatichen Bos 
Hanifer:vor Yem-Driginmkiwehk einige Worzüge has. 
ben möchte, verfchweigt der Necenfenz fen gride 
Yich. Schr wenige deuifche Botaniker beiigen aufs 
Yanvifaye' peridoiiche Re Dart" Befktläfichen 

boraniiftheh SION ine: alfo völlig 
unbekannt; "ud vw imebr". glaubt Der Gerdisächer 
dei Yurkarh fr die Mithefung' Gerfölden win 
nicht: ef "Dit, "uoch wenigftehs' Hide Wuf- Uns 
dank rechnär zu dürfen. "War Aberden'vie Smith 
fe Mhanbtung' weht eines Audzuges fähig, ud 
HM‘ ver Maum "oin keiten baden’ Bogen, einer, 
Seite ud 9 Zelten,’ deir’fie int "Xourual' ausfüttt, 
J groß, "af 'pieß®üßeratt eiher Rüge werth gewes 
fa Warkd-L-. Die "Abhnidlung yon Wordward 
bat eine fehr.wenig bekannte Pflattzehgattung zur 
Gegenftande. Nicht eine Zeile des Verfaflers it 
darin Aberfiöhkg. :MBardmı falle. fie. difo Ai Aus 
zuge miltgerheilt. weren?- ‚Siäberrägs, elmedie Ans 
mertimgen ved ‚Herauögeber&; = wicht einmiapl einen 
Wopar’ und’ Drei Blätter, = - Has man ed übris 
dens Her Römer md. Uferi viche immer 
Dank gemußt, wenn fie und in Ihren Iournolen : 
Abhandlungen dus. amöfändifchen Aerken. mitges 
sheit haben? Mer mißbilligt ein namliches Mers 
fahren bei wichreren unftrer: beiten Beitfipriften, wie 
nn Mi: 4 9 


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ge: der Srenfoen, son. Sretifäen, Kelle 


fchen und. mehreren andern? — Dach, We 


‚sum verliere Id mod) weißer. ein Dont Or den 


Gegenftand, ” \ ! N 


, Die verhält eb fi.aher NE nhthten 


Ubdeude, den ich. von Bahl's Eeclogis anerio. . 
‚geliefert haben fo ?- Das Original vieles. Khäuba> 


son Werkes, das, fo.viel mir befanns if, bi6 jetzt 


‚.soeber im einer botanifchen Zeitfhrift ech. in eis 
ner. beutfchen gelehrien Zeitung: receufirt, worden, 


embält 15 Bogen, der Muszug ded. Yournals .aher 


‚wicht golle 3. Bagen ; alfo 13 Wegen weniger, ıvie 


im Driginal, und gleichwohl erlaubt fich der. Res 
cenfent tie ‚Unmahrbeit, diefen Auszug einen wörts 


lichen ‚Uhdend® zu nennen! —. &. fine in ber 


ante weiter fet:. . 


w'. Rinename. oe fing gtecfälle. me 
Dem Bbdrud von Avis und Pavon 
... Florae Perun. et Chil. prodr. Ed. 2. die- 
mas, 1797. (nebfit 33 Zupfersafeln im 

. Selle) von &. 110-181. an;- und fälle 
0 worläufig 33 ©: ‚die no nicht; den 
fünften hell Des... Batsen: ‚qmibalten. 
.s. wird die ‚Sorfegung verinroiben, 
abe wo com Bupfet. 59 


Das 





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. Web Im Mllgrmsinen: über. Yiefet- Bert in wafer | 
- ger- Rerenfien gefagt ft, beträgt mit den Charolite 
een ber neuen Gattungen, ber Benerfungen u.fw, > 
weidhe aus der Monandrjia —- Pentandria Mo- . 
- nogynia außgehoben find, ohne einige wenige Uns 
- meikungen .ded Serandg., ‚nicht volle 32 Geiten; 
alfo kaum 2 Bogen, Das Drigmal macht bis zut 
angeführten Elaffe- md Drbnung 73 Bogen auf, 
 Mufere Recenfion beirägt alfo si Bogen weniger.al6 


das Original, — Seißt dag ein Nerk.abbruden? — | 


Ungeschtet wohl mer er der 4te Theil diefe® Wers 
Ib mitgerheilt ift, fo wird das übrige, was in 
ben folgenden Gröden bes Iournald enthalten feyn 
wird, ‚dach Ran 3 biß-4 Bogen betragen. : Zufanıs 
men marbt bieß alfo ungefähr 6 Mogen aus, da bins 
gegen das Original Äber 22 Bagan beträgt! — Micht 
zu rechnen, Daß ein fo wichtiges. Werk, wwie- bie 
Flora von Peru, eine enwas weistäuftige Inhalts 
‚anzeige verbiense, da der für. die. Eisteratur des 
Yeurnals befiiämte Raum bieß geflattet, und e6 
augenfcheinlich if, daB_nur- wenige wüferer bentfchen. 
Wotanifer fick) Diefed Werk werden anichaffen-fbunen. 
Und was nägt Aberall das Werzeichniß. der. bloßen 
Mamen von neuen, in feltenen und, Toßbaren. Werfen 
beisbrichenen: flanzen, ohne ‚Dabei -den Charakter 
mirpstheilen ?- Können Mecenfionen: Aer: Urt, wie 


won fe fir of Kiefer, für dem, der dad recenfirte 
. - u Bub 


” ©: der Brenfaen, son. Arettfäen, Keil > 
fen und. natbreien bern? — Dei, wu 


| Gent 


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Me verhält eh fd aber mit. dem wörtichen 
Uihdeude, ‚den ich. von Vapl's Eoclogis aneria. 
‚geliefert haben (017- Das Original. diefes, fihägba> 


E.\ Werkes, das, fo.diel mir befannt if, biß jeht 


‚ soeher In einer botanifchen Zeitfehrift ech, in eie 


' ner. beutfchen gelehrten Zeitung: recenfirt, worden, 


Ä embält 15 Bogen, der Muszug bed Journals .ahe 
‚aidst yolle 2. Wagen ; alfo 13 Magen weniger, wie 
im. Drigipal, und gleichwohl erlaube fi). der. Res 


-senfens Lie Unwahrbeit, diefen Kuspug. einen wörte 


Iuhen. ‚Abdrud su. nenn! —. Er. vu u der 


we weite sam. 


m. " Riwerani. ei. finge giehfäte. me 


: Dem Bborud von Ruiz und Pavon 


un ‚Floras Perun. et Chil, prodr. Ed. 2: Bp- 
mas, 1797. (meblt 37 Bupfertafeln in 
Selig) von 8. 150-181. an;- und füle 


fo vorläufig 33 &:,-die noch niche.;den Ä 


_fänfeen Ehell Des. Balısen. „emibalten. 
» ‚Es. wird die ‚Sortleaung veriaroßben, 
| aber wo son Bupfer? 3 e 


% - % 


m. 


. Eh I leihen: Abe Vi fe | 


- ger Rerenfion aefagt if, beträgt mit den Charoktts 

sen der neuen Öattungen, der Bemerfungen u. f_w., 
| weide. aus der Monandria —. Pentandria Mo- 
- mogymia ausgehoben find, ohne einige wenige Uns 
 merlungen bed Serandg., nicht nolle 32 Geiten ; 
 alfo Saum 2 Bogen, Das Driginal macht bis zu 
angeführten Elaffe und Orbnung 73 Bogen aus, 
Unfere Recenfion berrägt alfo si Bogen weniger .al® 
 Ba8 Driginal. — Heißt das ein Werk.aboruden? — 
Ungeschiet wohl nur er der gie Theil diefed Were 
Je mitgetheilt it, fo wird das Abrige, was im 
ven folgenden Grüdten beö Jotrmnald enthalten feyn 
wird, dach Ban 3 518-4, Bogen betragen. : Zufanıs 


“ . men madht-bieß alfo ungefähr 6. Mogen aus, da bins - 


gegen das Original über 22 Bagen beträgt ! — Micht 
zu rechnen, daß ein fo wichtiges. Werk, wie- die 


“ Flora won Peru, eine etwas weistäuftige Suhaltes . 
“ sauzeige verbiente, da der für. bie. Eisteratur de 


 Yeunals befiimmte Raum dieß-geflattet, und «8 


 augenfcheinlich ift, Daß-uur- wenige uüferer bentfchen. 


Wotanifer fi) diefed Werk werden anichaffen fbunen. 
Und was wägt Aberall das Werzeichniß. der. bloßen 


Mamen van neuen, in feltenen und, Ioßbaren Merten 


befsbriebeuen Yflangen, ohne ‚Dabei pen Gharalter 
' wiszuutheilen ?. Können Reümfionen Aer: Urt, wie 


tiefes, für dem, der DaB tecenfirte 


4 2 u Buch 


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| wir ai enke and! e8' füch; ach" niüche: a 
Anni, vo gend eihem‘ Rügen Pate: en 


een 


"Ri yufrteen eine grobe Unmanrkeit gefagt 


qu haben, fragt der MRecenfent zufeßt noch, ohne 


allen Sinn, um dur etwas einem Borreurf ihns’ 


liches Herodrgubrinde: Es wird die görtfeging 
perfprochen, aber 'wozu ohne Bupfer? mn 
Das Verfprechen it 'berbits im zen Se. deb 


Fournals erfhllt, ber’ivad fol man zu einer (6 


Tächerlichen und abgefämdälkten Korderung’fagen? 
37 Rupfer in ge. 4. Toll der Herausgeber km Jona 
al der Böratif abbrudten laffen, weit: der miirges 


‚ gbeifte: Autzup (oder Aboruc, wie ih der-Necem 


fent nenar) der -Florä von Peru. fonff” Yen Teineitt 
Nugen iR? Soll and muß denn ’alles' abäehifer 


werden? - Eötiten vie in-ber- Votahik noch nit 


fo weit: gekommen feyn, m und ich olime- Kupfer 


. Werflänbfich machen: zu Einen? Muß nicht Der 
Anfänger ver "Boranit , bei’ einem’ -Merde; 'deng . 


Einneifchen Söfterte Was" er: zuerft "in; die "Haid 
ulm, 'afler Rapfer eitbehren ? — Ich soilf:ine 
dveh' annehmen, WER der- Aıtzug” derFiöcn vom 
| Peru obne'Beileyn- der Kupfer unbrauchbar: fen 
PN; folge Katans“ aber nicht, Daf- unzäpfig andere 
.boranifege Werke ;;- die ebeufals Feine: Kupfer ent 
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 gtlelyeten Beituhgen‘ fefen Bars: Seiwen:dle:Zahl _ 


. Babprlieg Serfäjeinenben’ Werke: imtner Yurlütnet, 
Tonnen‘ markhe: -Tecmfirende Inftirute nn 
‚Wirte gar naht ‚ vder mar fehr Burzahzeigen. SB 


# daher ihr’ für‘ die- ‚Seranbgeben ver: Sonriade : 


und: Zeltfehriften ; > die für einzelne» Wütfferfchafeen 
Gefimmt find, "otöfent. Matigel abzubeffen? 1: Da 
Doummt' ver Beranilimiedihlerin Borgüglich:: voll, 
fländig fern, und der ıte Jahrgang drkfelben’ wird 


es beweifen , ob bier oder in allen Zeitungen zus 


Samitaengenommien:, "mährdeerund: vollftänbigere:ins 


v. Aeifen Fadı —: Ein Werk, wierngs oben 


| x - on 6f3 


Pr} 


ze x en 
pen. Be. wenn 4 den.; Reim: ehe hätte, 
wo. weitlänftiger Wirte. feym mölfen... Der Deraugs - \ 
. geber erfucht daher den Mecenfenten,, wenn ed ihm 
. Feige if,‘ eine Bürzere br ehhh: fo grönbliche 
+ Uingeige :zu liefern. Und was: Tara sd für ein 
 grrber Nuiehell Darand entfpriigen ‚daß die Mes 
eeuflon 20 &. und nicht 8 oder 12 enthält? Wer 
Bann“ überall einem :gewiffen MeßRab für Reeenfios 
"am angeben ? : Richter-fich nicht hie Mevanfion wach 
\ Denn imern Merthe ded-Muche, "vder. follenr die | 
‚Recnfiomen alle nach eimam- Reifen werfen 
‚werben ?.—:- Das Pourmal der. Boranit wid. ih‘ 
- Beiten Moßheb amfbhrben Iaffen, 8 ‚wird fiib 
"aber im ‚Gegenteil bemühen, "eine veliftändige 
Vederficht der Titteratur gu fiefern,- nd Die Ras 
>. eenfionen ‚guter Werke fo: eifiändig ald glich 
‚anzuzeigen. Wei fchlechten: Gompibatienen ,: wie 
. p RB. hi bem Nomenelator . fungorum ; 0 Zu 
andern gwittelmäßigen Cxhriften‘, wie dem 7 egetr 
hl. Gryptogamic. Fasec, 2da Tonmte es. fich 20 5 ‚ 
Bhrger fahen, uud fi Damit‘ eandgen, vie@m - 
‚fheinung ‚Diefer Gepriften - mit einem - Debemenen Z 
ne! anzajtigen. | >. 





. Khuntergs wei Kiffertarionen: - Nous _ 
emera plaater. oh: und. de Drosare. 
. 1797. 


UNE 
"2997. wenben.umgenchtes beneiss Aa zefhe 

'.  Abeik einer volikäßdigen,bei ehem name 
2.5 felben: Verlegen angefangenen ‚Summe. 
lang. der. Thunbergicen. Diffeerae 
2. Ans. erfchiemen if. Dennach; srögtene 
. Meile, in extenso bier. wieder, abgehrugg, 
DE. der Berleger de6 Journals eine Gamme 


hung der Thunbergfihen Differtationen Derans 


falten ehrbe, erfuhr ber Keramögeber erfi nach demi 


hen Yobanplung, Wenn ed ihm aber auch aber , 
befanat gerefen twdre, fo wörde ex deffen ungenchiei 


fein Beventin atiragen haben, die Ubhandimg de . 
Drosera und die, welche tie Noua Genero ents 


pätt tab die nur ef m dem ıten ®d. der Differe 
tationen abgedrudt if), gi secenfiren, 


. won “ im Gegentheil "dern Aeraudgebtr nicht der ' 
alb Zehler antechuen Mimen, wenn er Diefe „beis 
Yen ;Gcpeifen: miche vecenfizt „hätte, da er. fi) 


anbeifhig mode... in. Dem aten Jahıgange des 


Sousnalb Die ganze Literatus non 1798 zu. liefern, 


md. ud) einige wenige Exhriften ven 1797 nad 
suhohlen,? —, TA e& in. der Foat nicht. lächerlich, 


weil. der, Verleger deb Journals eine Sammlung 


der Kbunbergfchen Differtationgn,, ‚serflaltet, 
bie Dicken, erfi nah. .6,*%. Jahren, geendige-fepn 


| wen: haf zum IE u. mn. ‚Die ‚Sshriften, biefeh. 


Gsichre 


‘ 


"Mbdruge der beiden Recenfiouen der ' Thünderge- re 


Nr 


! a it Ss 


. m I PIERIIEN EHE erden! en? _ 

EUR RR Ak falfch. ‚BAR "Yerditß VerYeie Theil 
dicker "Ziffertätteh rerfkpietien if.’ Un Ybhannis 
wire ach an-diefen? WWertE gedruckt, "4t8*jeh ift 






W Ani fr dem Wulhgatiskt: Geloninen, und 


un ner Antigen WiRsche ealindn, 


zur NEBEFTTUTG WIE 


Was has geößtenibeils. in, extens so Übpruden 
anbetrifft. :1q, bat der Rgcenfent, wie beim Dahl, 
und ‚heim Ruiz ‚ auch) hie wieder. eine, grobe. ‚Uns 
mohrbeit, aelagt. Das „Sriginat vr. Abyanblung 
de ‚Rrosgre- beträgt. einen. "Bogen £ die Necenfiog 


 nichk, gfumahj E and 2 R Site! — _ ‚Eben br verhält. 


es fi ich a au. mit den ‚Nopis gener,; denn die der 


Hecenfi ion. bivzugefügten Bemnerfingen (vie Aud) hier | 


den, Kecenfent abi &rlich verfehiweigt),. wird. man 
vo tl „nicht, als, „jur Amberg [per Abe 


NanPIING, gehörig anfehn Übinen FE En 


oO 


“pe Srigen Slätlfich. Kanaren Bora! 


‘ u 'niker Repottioh? N. I- PT: Roeite 
'Stora des’ Särftenih: Bayreiiht "Hur 


“ perz' "Spee. de Fitee. phopaget}} ind 
niert man fich eben‘ fo "Teiche" aus 'gelefes: 


r w ‚nen Dlättern, als der vamiföten wach 
gldhedi PEaZ) “_ 3% Es... Tı 
"Ba bar’ed Teitährd he einer nie 


Bat gun Br Ye daß fie Von Aber« 
fen 


) 


WE ATI UP DI 


A l ı 
ur IR _ 


’ f 
/ 


Bon Recenfionen . liefert, vie bereite u 


genfüt find.?.. Mößte, man, ‚nicht in, jeder. gelehrtem 
Zeitung von allen. herausiommenden Yrıken. Res 
cenfionen .Iefen, wenn ed.mit dem Zweck berfeihen 
perträglich ‚wäre, ‚alas -3,. resenfiren „. wed. here 
austbiums? ‚Welche ‚gefehrse Beitung: :ift. wohl, die 
fich ‚ rätmen ‚Tom, olle- in ‚bem Jahre ‚zuvpr er 
‚ Siengue Werke. recenfirt zu. haben? Bie - viel 
Mörrke werken nachgehoplt ,. die bereitö 3 —4,..oft 
mehrere Jahre zuypr erichienen find? — Dieb Tane 
der Rescnient nicht Ieuguen ; und deffen ungsadet 
äft er fo unverfchÄämt,.ed dem Herausgeber zum Mors 
 wurf zu machen, daß er, botanifche Werke, von,98, 
die zur Fiteramur diefes- Sahrgangd gehören , recane 
‚firt Hat? — Uber im melden SBlästern. find: diefe 
Merke. denn recenfist }. Bon, Koelte’s Zlora ifl 


dam, Herausgeber nur gins Kecenfion in-der.@alge 


Bürger Zeitung und der allg. deufch. Bid. befaung, 
Db die unfrige ‚durdy jene Hberfäffig it, Iaun cine 

Bergleichung: Iehren.. Ro. findet fich- eige-Diecams 
fin von. Huperz, außer der, welche in-den göte 


tingifehen , geiehrten Zeitungen: befinbfich sifke In 


welchen: Zeitfchrift. findet . fir ‚aber ‚ine Mecenfion . 
von Andrews Botenist's. Hepesitory? . Dee 
Herauegeber,.eripngrt fich Piefes Wach: niche ‚recens 
‚ fit gejunden zu haben... Doch.ift *6. ih, aid ob 
win einer. seh, Ariane, fo. eiraad siner Dersnfigz 


ol ige .® 


! 


un ME. 
Atnlidheb gelelen Hätte. When wer wird eine ders 
gleichen : nothtärftige Ahzeige. für eine- Mecenfion N 
Hätten? Was. nägt € dem Tefer'diefer Seitung zu 
willen, da Andrews einige Pflanzen abgebils 
- bet bat, obme dabei: zu.erfahren (wenn auch, win 
eiiige "Charaktere auszuheben, der Raum zu Kurz 
wär), daß 5.3. -Gladiolus roseus Andrews 
nicht die wahre Gi. rosems Facg. fondern eine 
tteue - von jener Yanz verfchievene Pflanze ift? 
Mußte ver Derfaffer: viefer Necenfirn nit Ahns 
Ude Bemerkungen bei mehreren Pflanzen machen, 
wenn diefe Mecenfion von irgend einem Nuten 
fen follte? Kann man ale bieß Wert nicht fo gut 
"08 gar nicht recenfirt fen? — | 
7 Map der-vermifiheen Flacheichren erinnere 
-- ion fich im andern. Blättern gelefen zu haben, des \ 
Sauptet der Mecenfent in der zuvor: auögehobenen | 
. tele. — In der Unkimdigung zu unferem Tours, | 
nal Weiße ed bei der sten Rubrik:  Vecmifchte 
‚SUadiricgeen. . Wahin gehören: Ankändigun  : 
gen beraussugebender Werke, Preisaufgaben, - ' 
Klachridyren von beianifchen Anftalten u. fiw.’* | 
— If e8. nicht die Ahfiche desjenigen, ber eine | 
| 
{ 


mann me > m id m nn. ma a - 


foldge ‘Nachricht ankäidigt, daß fie fo viel ale 
wmbglich bekannt wird, unb fiehn ferner Rachriche 
ven der Mer nicht am ihrem rechten Orte in Zeita 
fprifien, die-den Tpeil der Wifenfehaft, auf weis. 
on j u IL 


ann a pe 


| hm fie fh besiehen, Fi: zur Sifondern Segens 
flonde gemacht Haben? Wenn -c6 aber bem 

Serandgeber zum Werrurf angerechnet werben 
Hm, voh er ‚diefe Nachrichten nit aufnahm, 
warm mißbilfiget man denn nicht ein ähnliches 
Verfahren. bei ben mehrflen unferer  Zeitfdpeife. 
. ten, bie eine Ähnliche Einrichtung, als das’ Tours 
nal der’ Botanik. Haben?‘ — Wußer: 4 Ankünbis‘ 
dungen find noch 4 Nachrichten verimifchten us 
balıs aus dem’ Magar, Entyclop., 2 Geograph. 
Ephemerid. u. d. Benins der Belt gensmmien:- 
Sellten diefe Journale wohl Im dem en aller 
Wotaniter feyn? Und gefickt amb, Daß dieß ber, 


galt wäre, warum wiß man diefe Nachrichten 


nicht mit-in die vermifchten Nachrichten aufnehmen, 
Da alle, was mm irgend auf Wotanit Wezug bat, 
in dem Journal aufgenommen werden muß? — 
. Wo’finden fi) aber die übrigen mitgerheilten Nache 
ideen vor Ucharin6 Lichenologie, Gtefele's 
Ketbarum, Didfon's Fasc, Plant. Erypt. Br 
tan,, Tiunbergs Schriften, Hoppes Herbar 
rim, Gtromenyerö geegrapbifbe Gefchichte der 
Mlanzen und Schleicheris Earalog? — Muß 
man fi) nicht über die Huwerfehäntheit eined Mens 
‚fiben wandern, ber diefe Nachrichten "bereits. ges. 
brudt geiefen haben zu wöllen, vab Yablicum bien 
seven wii ?- | 


u R: m 

FR dem Bibheriaen Jan, uman, fh sorkäufig, 
am Begriff. non, dee; fanden. Mualjtät, des Men, 
_ epaeaggn wahr,  ber.um ‚feinen, Enpzwedt. beim, 
Publica 3. erreichen r: vigpt allein Eeinen Anfigpd, 
niyamt,,., dem, Herauägeder über Dinge. Porsofefe, 
zu. machen „ wprüber. bem ‚Herausgeber. eines Spprs, 
Hals nie Vorwürfe gemacht find ,..fondern. Der auch 


ab. ahmdrein, fo gemiffenioe ft, Die gröbften Une 
| Wahrheiten: au, fagen. . Myi. der Prüfung derjenigen, Bu 
"Grellen der Kecenfion,. welche. die Abhandfung Des 
Dein. Dr. Bernbardi-und, die meinige betrifftg 


Bat man, Selegeuheit a. ‚allen Stein: die ‚umwifs 
 feapen,.; aingefchränften amd, einfeitigen Kennt 
hub, Beraahny, zu bemundepn.. BERzE SE 


Ser Dr. Berahardi gibt. in kiner Yakgnda | 


lung: eing,. Monographie, von, allen- ihm. befannten 
gallertassigen. Klechten, . Die Bi8, ‚dabin,. felbft. in 


Dong Tofepenbuche der Flora „‚Deutfchlandg „..fahe 


ungellkompmgn behandelt. waren, Die. Yrten, {ok 
gen. wach, einer , neuen Unteraptheilung , bie, Supez 
anmie, ift Derichtigt, ber Lacus. natalig zgenaner 


angegeben, bon, manchen deren Sröchte man. his . 
dahin niche kannte, werden fi ie zuprft bier befchrika j 


"Ben; außerdem führt ber Berfaffer noch. drei Arten 


‚zuerft auf, ‚pie sttan in Dyutichland nach wichtnt! 


fanden hatte, 'Zeruer beweifet er 2) daß, ded.Herrg 
vr Pf 


3 An nn nl 


wm NVIE um u 


Prof. Hoffmons Gollewa merginsle,, grani- 
Jorme eb. byssinum var eine Yet ausmachen, 
2) daß des Derm.. Drof.: Hoffmann: Collenia 
glauoescent, erizpum,sobscurum , eristatum 
Lobubur :cbeufalfß"nichrß weiter. ald eine nnd bie 
ebenzoiefelbe Pflanze-Fnd, .3). haß deb Herm Prof, 
Hoffmann Collema--erispatum und larinia- 
Eum : nicht getrennt. werben. können, 4) daß des 
Her Dref... Hoffmann: .Collema: pelycarpum 
und conglamerätun. verbunden ‚werden müffen 
nf. Er geigt:ferher, daß Herr. Prof. Hoffe 
mannanter dem NamenCoBema marginale yet: 
 befönpere Pflanzen. befiprieben Hat; daß des Herrn‘ 
Prof. Hoffmann Cobleva zorniculatum ,: deu 
fhon längjt bekannte Lichen palmarıs Budfont 
ift; mehrerer anderer :Berichtigungen nicht zu ers | 
"wäßnen.” Auf zwei’ {ehr fchön gezeichneten. und 
tadirten Kupfertafeln werben bie felinern unb neuen 
"Yten,:{o tie. die Abarten borgeflellt: . Die ganze _ 
Abhandlung zeigt von dem Zleiße und den genauen 
Kennmiffen des DVerfaflerö, dem jeber Liebhaber 
ber Iiyptöghmifchen Gerwächie für die Be rung, 
. die fie ihm beider Unterfüchung umd Vergle eihung 
u ber‘ gaflirtareigen Zlehptengewähren wird, sicht 
aitere: -ald verbunden feyn-faın. . 
BR allen Diefen erfährt. der Lefer in. ber De 
ein faf ger. wihıt. Im Begeinheil aisimt der 
er ne 


{ N 


u YviH nz 


Kecenfent kinge ver Yedmyirteh Seffmannfiyen 
Hechten -gleith- In. Schuß! "DierÖrände, die er w 


für Die Beibehaltung: deifelben ‚anfühen ; amd die 


7 Borärft-, dieser dan Herm'‘Dr: VBeruhandi _ 
an sichreren Stellen macht; find fo: -imbedeutend. 

und ”verrarken ‚fo viel Umviffenheit,: daß: fie Aaum 
einer Widerlegung bedürften: — Da kb die vebu: 
eiiten,, fo wie aud) bie: übrigen angefährtän Hoffe 

manufchen Lich, gehutiross befige,mehrere Uebers 
‚ gänge: noch" obenbreisbei:dem Dr. Bernhardi 


. gefehn‘ habe, und: obllig: Übirzengt bin, daß ber 
De; Beruhasdi br.der; won’ ihm ı vorgenommes 
nen : Bereinigung der. Gofmianufden ‚Stechten 


‚nicht ‚anderd. verfahren" Jonate, als ser. Wirkfich. ges 


iban: har ,- fo würde ed. ‚mir auch.:feßr . deicht fenm, 


dem Mecenfenten feine Ignoranz zu eigen Mit 
‚Wergnügen. vadrde, ich- daher Diele an.and.für fich 


undanfhare Yıbeit übernehmen, wein Her, Dr, 
Beruhardi fich nicht vorbehalten: Bde aß 
ra zu pin a 


x 
er 


ch komme ı num gumeiner eignen Abbenbnng . 
Ungeachtet dasjenige s.'rond- der: Mecenfent. ‚darüber 


 fagt, Aber 3 Columnen möfällt, fo erfährt. dab 


- Yubkicum doch irie- Ganzen fehr ‚wenig ‚non: ben . 
eigentlichen Inhalte der: Abhandlung. Gtalt een 
 aimmme bir Beruf Kueiger, seläue ‚gefagt,. ein . 


. ‚großer 


’ 
tn he nn nit, 


2 Te KK 
großer Zreund bes Herrn Prof. Hoff mann zu | 
- feon fijeint) gleich“ wieder bie‘ rebncirten Hoffs 
mannfden Flechten in Schuß. -Eine MWiederles 
gung deöjenigen,; waß der Recenfent .fagt,, würde 
eben fo wenig nothiwendig feyn, ald bei der Abs 
handlung de8 Dr. Bernhardt. per zur Bes 
richtigung der falfchen Sdeen des Recenfenten, und 
um die Unmwahrheiten, Die fih darin finden, aufs 
zubedken, ‚fcyeint eine nähere Prüfung nicht Abers 
SE BE 


Che ich indeß. zur, Prüfung felbft Torte, ifk’ 
e& mothmendig, theild zu mehrerer Verftänblichkeig 
‚bed folgenden, theil& auch um die weniger untere 
sichteten Lefer in den Stand. zu fegen, über diefe 
. Gegenflände. richtiger. ustheilen zu können, ‚einige 
der vorzäglichen Puncte der ‚Abhandlung Horane 
‚sujchieken. len . 


„Meine Abhandlung if überfhrieben: Einige 

Semerfungen über die Batung Fsuca, 

.. _ Mebft einigen- vorangefchicten Bemöre 

Bu | Zungen über den 2ten heil dee. Hoffs 
‚mannfchen Flora Deutfchlands., 


: Da man gegenwärtig"fo. viel nette -Gättungen 
auffillt, welche mit der Dhilofophie dir: Botanik 
in offenborem' Wiberfpsuche flehn, bei. den als nen 

a  ; 5° bes 


! 


-vL oa I .4 


Rz "7 Ge Zu 


Gefpriehenen rien, zu wenig auf die flnfenweile 


; Entwidelung ‚ Veränderung, auf die Verfhieden- 


Heit des. Bodend u.f.w. Räcdfide nimmt, und bie Zu 
Sahl derfelben annägerweife vermehrt. wird z fo. : 


fchien. e6 dem Herausgeber in mehr: al einer. Hinz 
" ficht morhwendig, Schriften der. Art einer genanern 


Prüfung, zu unterwerfen, -ald biäher ‚gefchebn if. 


. Unter mehreren. Schrifien.,: die diefer, Pröfung be 


y Dürfen, glaubt. er vorzüglich der. Hoffmannichen 


“ 


“Sjorg Deurfchlands zten Theil zählen zu möffen. 
‚Er verfennt nicht das Gute, was fi fie enıhält, er 
findet aber Feine Uifache, wardm er über dasjenige | 


feine Bemerkung nicht: mittbeilen. foß, was er ans 
‘Bord beobachtete, und was ihm mit den biöher bes 


folgten Grmdfägen im Widerfpruch zu flehn feheint. j 


Da die Bemerkungen über das ganze Buch zu weit 


- Huftig gerathen fenn wärben, um fie in einer Abs. 


handlung mitzutheilen, fo nahm er für dieß Mahl 
old Probe die Gattung men. Uns der Abhands 


king ' felbft laflen -fich folgenne Puncte ausheben: 


&3.ift darin bewiefein 

1) daß. Here Prof. Hoffmann feine Gattung 
. Cornicularia nicht ‘auöftreichen durfte‘, wenn Col- 
lema eine befondere Gattung ausmachen follte. 





FR 


ı: 2) DaB Herr Profi Hoffmann bie. Gaktuns | u 


gen Coralloides mid Squamaria auch. nicht. eius 
"geben kafism. Fonnte, wenn Fsuss, ‚Cladonia, Lo- , 


baria, - 


- x - 
ü baria ; ‚Prorb und Ferrucahin as eigne Battunr 
gen. beflehn follten, 

HYDE aber alle diefe Gattungen, da fie, in 
der Zruche mit einander "äbereintommen, nicht 
von einander getrennt werben Tönnen. 


4) Daß Herr Prof. Hoffmann einen gewife 


fen Theil (weldyen der Herandg. vorläufig Tuber- 


culum nennt) mit den Seutellen, von’ denen er | 


ganz verfchieben ME, verwechfelt. |  ' 


5)’ Daß des Herm: Prof, Hoffmann Venen’ 


barbata mit feiner plicara 'tine Pflanze ausmacht, 
‚daß aber das angeführte Dillenifche Syndnym 
zum Linneifchen L. barbatus gehört, welcher, 
wie aud) der Dr. Smith (Engl. Botan. T. 4. 


S. 258.) gezeigt. hat, von. Lichen artieulatus 


nicht verfchieben. ifl. 
6) Daß des Heren Prof, of mann Vonea 


pn 


kirta nichts weiter ift, alö ein junger L..plicatus, 


pder ein L. plicatus, der durch die Werfchiebens 
heit bes Ortd, fich nicht gehdrig ausbilden Tann. 
| 7) Daß der Herr Prof. Hoffmann fi irrt, 


wenn er diejenigen Theile, die er an den L. hir- . 


eus gefunden bat, für Scutellen anfleht. 
8) Daß. der Herr Prof. Hoffmann die nicht 


felten an dem L. floridus außer ven Seutellen 


vorfommenden Zuberkein in der Flora fowohl, als 


B3 auch 


‘ 


a KER —. 


auch. in der. von .biefer" Slecyte in den Plant. Li | 


ehenos. gegebenen Abbildung, überfehn ‚hat. 


‚9) Daß die scutellap tuberculosae , welche der 
Sen Prof. Hoffmann. bei dem .L, artieulatus 
"will bemerkt haben, nur. Tuberkeln find. . Pu 


10) Daß des Hrn. Prof, Hoffm. Venen Aaeci- u 
da von Lichen diuaricatus Linn, ut verfchien | 

° den ift, und daß, wenn man den Rinheifchen 
- Marten .nicht- beibehalten will, «8 überflüffig fey, 


einen neuen Namen zu wählen,. da Necker fih 
bereitö des. Trivialnamend mollis bedient. 


1) Daß: des Hrn. Prof. Hoffmann Vsnea 
“ dichotoma, die old. neu aufgeftelt. wird, fehon von 
Acharius unter dem Namen L. sarmentosus bes 
fchrieben , aber wahricheinlich nicht von L. oehro- | 
deucus ‚berfchieden ift. on 

12) Daß wegen einiger oorfommenben- Abarten 
der Vanea iubata, die Differenz, welche Here. 
Prof. Hoffmann son-diefer Flechte gibt:, leicht 
zu Verwechfelung mit dem L. sarmentosus Ders 
 aulaflung geben fan. » - 


13) Daß deö. Herrn Prof. Hoffmann Ve- 


'nea implexa, ramulosa. und chalybeiformis , 
nichtö anders find, ald ein durch Standort oder 


andere zufällige Umftände etwas Meränderter. L. 


u dubatus, 


on | 2 314) 


x r 
’ ‘ 


.— ZUR 0 


BE We Beh Sirodr: Prof. Seßmanı Vs- 
nea Lariew‘, late and pabescens ebenfoBs nicht 
‚von einahbar geheent-marben‘Zönnen;  ;.*.* 
5) ee Pr. öffuniansifehr uns 
fhi@ikty den Bichen"Aiy Protrichbits" Woh. zu 
ver” Gaidg Wired he nn 

FU) DaB dei” Herin Dirf. ‚Höfinahn dif- 
‚ferentiä" der U. böhrolöiiei!” die - er zum Zeil 
von der Finige Heralkhner ioegen det mannigfaltis 
gen Earbens Veräubeiinih, ir welcher Biefe Bleche 
. worfortmt , nicht brauchbar if 

17) Daß des ‚Heni Prof. H% mann’ beiden 
Gattung Psnen‘ angetihnienen Unterabißeilungen | 

fee ticonfequent find. 
-18) Daß die anperäheten Veneen fi & in meh» 
.reren Gegenden‘ finden ats der Get Prof, Hof 
mann anglbe. . 

| Mehrere Berihligungen und Berterfungen wii 
ih, ua nicht zu weittäuftig zu werben, Überges - 


hei. — Sg forime” nun zw der Mecenfion oder 


vielmehr zu der fenn follenden Widerlegung, meiner 
. Behäuptungen. Ih wit auch bier die einzelnen 


Stelten ‚auöheben und ‚meine Yernerfungen darüber | 


mirtheilen, rn yepe 


Schon: der Seinöfin;, von welchem ‘dee 
 eralngeber‘ "ausgeht: bei Beftimmung 
j ® 4 Der 


’ 


— Ar. — 


er Ser‘ "Gartungen be: auf Serkerifchsionne: .' 
»gheile. su ehem äft.unfksthafe,; wu 
| nigftens- »anfı. Die; Tesptogamifchen rs 
5  Maäghfanurchaus nicht anmpennpge, Köche 
.. ten. woje. die Baubmonfe aus. vanımaly 
en find uns wahl, sungeläffkgehäeu 
‚„stüfigerionschejle befanne? Was ‚uügen 
._ #ns bypotberifige: Parausfenunden., mis 
„ Tiofeopifche. entüedungen Meier ‚Theile 
an “ an. einzelnen Arten, mo wir aupiffer und 
deutlicher allgemeiner Charaktere bedeg 
fen? Mie ‚Seuchtibeile oder. Vermehs . 
r \ zungstheile bigren noch folche Eharaksere 
Dar, aber gewiß nicht wohne Beziehung 
.„ „umd Rüdfiche auf Das ganze Bewidhe 
.„ (Erons n ‚Truneus) yoig ‚die Hadicalia, . 
"Peltara. j "annulata, , Hepaticas, Fu End. 
un ‚earpa, Fuci, die Schwämme: Trighia, 
“ „Sreyria , s 'Stemonikis ’ Physarum „ Fuli. 
80, Spumaria und „noch so andere 
" Gartungen beweifen; warum, follen die 
Oattungen der Bichenen nicht, eben fo, 
gi von der Befchaffenheit ihres Trun. 
eur, ihrer Unterlage "bergenommen wer 
den Eönnen, wie jene? . 
‚Benn bisher von den: :Hruetificationstbeilen der | 
Moofe die Rebe war, D serfland man. darunter : 
, | - | Äpre 


DT} 


KU 


ihre Frucht, die Rapfeln. - Bediente' ion fich- Dies 
fed Auddruds: Heiden. Lichenen, fo-weren bie Scus 
 tellen „darunter begriffen. Much pflegte man wohl 
zu fügen: die Frucht der Moofe, der Eichenen. uff: wi 
Der. Recenfent nennt diefe Theile mit dem- Harn ' 
Prof. Hoffmann ruchttheife. Gegkn’ diefen Nas \, 
sıen habe ich‘ nichts, nur wird man ihn mir nicht 
| aufbringen zuellen;,. ba .er Did jeht noch uicht-anges. ." 
nommen.ifl.: DaB ich aber unter Sruczificationds 
“ theilen: nicht Die:verfchledenen Gelchlechtäitieile oder. 
die befondern- Behältniffe „. welche (wie.3.B. del. 
‚den Dctofporen) die Samen oder fatenähnlichen 
Theils-emthalten,, verfiehe, wie der Recenfent bier 
"die Wort auslegen will, Fonnte ihn nicht..Im ges 
tingften entgangen feyn, weil ich bei den Gattuns 
gen der Lichenen weder im Spieilegio nod) in der 
Eryptog. Sammlung, nody in ‚meiner Abhands 
lung, auf: diefe Theile, fondern nur allein auf 
‚ bie verfchiedene‘ Form’ der Frucht Rüdfipt nehme 
und au bloß allein darauf gefehn haben will. 
Gattungen: nach den verfchiedenen Gefchlechtötheis. 
- Jen oder nach der verfehiedenen Zorm ihrer Samens , 
Behälmiffe, oder gar nach der verfchiedenen Form 
dr Samen’ felbpt zu befiimmen, befonders,. wenn . 
‘die milrofcopifchen Entdedtungen ‚von einzelnen Ars 
ten bergenommen find, ober gar auf hupothetifche 
 Perausfetuigee beruhen ,. würde Abe wern fich 
Ds | leich» 


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am Tr" 


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tig: sen. 


j en RENT we .\ 


. 


* Keichtere mnb+firhere Ahiayaktere:finken Leßee:, eben 


fo wenig,r wie. der Mecenfent, billigen... Bei: deB 


HermProf- Hoffmrantı Ordnungen: Lamentanen: 
und Vtrieulosa ( Diutid.: Flora 2ter &h:) müchte 


man ‚daher mit - dem’ Merenfenten wohl fragen: 


won nügen uns byporhetifche Vorausfegung, 
. microfcopifche Höntdedungen; wo: wir: ‚gewifien 
and: dentlicher Eharakiene rbedinfen;” und — 


möchte ich: hinzufegen. —" mo. fies fich. duch ;teicht 
auffinben: Ieffen ? —. Da: alfe Beuctificatiogd.r. un 
Barchniheile.bloß dem. Worte, aricht aber dem Bes 


“griff nad) ‚serfchieven find., fo wären wir. hierüber . 
‚ 1n6: Reine, ‚und der .runbfaß, ven dem,ic) aus 


gegangen’ bin, möchte wohl, wicht fo gang anrkie 


. Na der Meinung d dei 3 Receifenten foffen aber 
diefe Theile nur in Weziehung und NRüdficht auf 


.da6 ganze Gewächs (Trumcus, Erons), wie bei 


ven. Aadicahb., Poltatis, Annulatis u. [. w, 


anwendbar fiyn. — ‚Dieß bedarf einer genauern 
Unterfuchung. Da. bei den Gattungen der Phängs 


fienionen die Berfchievenheit des Truneus ' gar 
nicht in Unfchlag kömme, fo ift kein Grund 
vorhanden, warum bemn‘ bei den Sirpptogamen 


- darauf Rädficht genommen werden fol. . Die mans 
‚uigfaltige Bildung ded Truncus, diermam bei jes . 


nen 


nn 
j _ RAVIU oo. 
un bemertt, findet man auch bier; wasım. follen 
atfo bei_diefen. (den Kryptogamen) die Gattungen 
vermehrt werden? Was gewinnt die. Miffenfchaft 
dabei?. MWas- der Unfänger, der fi) mit diefen 
Gewächfen bekannt. machen will? — Aber dieß abs 
‚gerechnet, fo har ja-auch felbft Linne- (wenn man 
„bie Modsgattungen anöniumt, die überdem jene 
ganz verworfen'find) fafl.gar nicht auf den Trun- 
es Rücficht genommen... Zeigt dieß-nicht die Gate 


tung Polypodium, welche Erautartige und baums - 


.artige, Gewächte enthalt? Giheller dieß nämliche 
wicht auß. der Gattung Iungermannia, die fiens 
gellofe_ und. mis einem Ötengel verichene Arten in _ 
fi begreift? Hat Rinne nicht ebenfalls den 

Truncus bei den fogenammten Schwämmen w.3.B. 
" bei dgaricus, Boletus u. a. auögefchloffen? Im ‚wie 
viel Gattungen würde er Fucus nd Vlua haben 
vertheilen möffen,, wenn er auf den. Truneus 
 Näcficht genommien hätte? — Wenn dem. Regens 
.fenten die, nad) nicht einleuchtet, fo will ich die. 
Gattungen einiger von ihm, felbft augeführten Far 
tuilien näher prüfen. Unter der Orbnung Aadi. 
 ealia begreift Herr Prof. Hoffmann die Öattuns 
gen Marsilea, Sahiinia, Pilularia und Zsoetes. 
Der Charakter biefer Samilie if, daß die Fructie 


flcationen gwiihen, der Wurzel oder den Blättern | 


‚Pinen. Dei Charakter, der. Gattungen beruht, auf 


[ee 


bie Berkkpedenhet und: auf ven erfiiehtnch" wi 


- ber Gruch. Selbft: Herr Prof. Hoffmann her 


fie nach hietniac) unterfdhieden. Aber aud) ohne auf 


ihren verfihiedenen Sit zu fehn, Iafen fie fi führe \ 
| leicht bo einander unterfcheiben:- : Wie Tann alfo . 
u ver Recenfent behaupten; vaß bei Beftirmimg: bera 


 felben auf ben Truncus nif-Rädficht genommien 
iM? Dieß Deifpiel ift berall fchlecht gersählt,' da 
‘die Gattungen diefer Tamilie nur aus einzelnen 


Nrten befichn. Eben fo wenig ann Palace, die | 


mur die einzige Gattung Egnisetum enhäft, ‚für 
die Meinung des "Necanfenten enticheiven. : Was 
der Mesenfent volfends, niit Endocarpa fagen will, 
FE mir ganz undentlih.- Doch wir wollen -fehn, 

wir eb n. mit. den Annuläbis‘ > verhält, ‚Schon 


"vorhin 


” De Decenfenf muß gtaußen, daf. jedem Botanis 


tor diefer Manıe. bekannt if, font würde er viele 
leicht eine genauere Belimmung biefes Wortes 


geaeben haben, Dieh if aber nidit der Ball; ich 
muB daher die Erflärung.itn Tamen des Kecene 
„fonten geben. Here. Yrofe Hofmann verfieht 
. .bierunter diejenigen Basenfräuter, deren Kapfeln 
mit einem King verfehn find, er bedenkt aber 


sit, daß die übrigen Sarsnfräuter, denen det 


King fehlt, nicht von’ diefen getrennt werden 
Finnen, fondetn daß beide Unterabtheilungen 


einee und derfelden Zamilie ausmachen, und dap. Ä 
folglich der Name Arnulara gar nicht Baliend iß- 


‘ 


z Be - 
.. 


— za 


vorhin: sabe pr’ enwähnt.. daß Rinne: "unter" der 


-Sattung Polypodium Gewädyfe von ganz netfcjies: 
denem Truneus vereinigt ‚hat; denn er fah bei dies. 


fer Gattang , fo wie.auch bei den übrigen eigeuts 
. chen Sarınfrdutern bloß ‚darauf, ob die Früchte 


in. Mteihen- vertheilt: find, oder ob fie insRreife, am = 
Raude, in.den Winkeln des Blatts u. f. w., flehn. 


Bon. Polypödium if 5 DB. der Charakter in dem 
System. V. egetab. fo angegeben: puncta disci 
distinota. Bas fagt der Ders Prof. Hoffmann 
ih feiner ölom ?:' capsulae distributae in puncta 


subretunda. Bon Asplenium lagt einnes Li. 


nene disei subparallelae , variae; Arffmanns 
capsulge: distributae an lineas ‚Tectas, saeps 
confiuentes, Eben fo verhält .es fi ich mit den aus 
dern Gattungen. . Schließen diefe. Charaktere nicht 
ganz- die Verfchiedenheit -ded Zrumcus aus? Wels 


cher Botanifer har feit 2 inne’s Zeit überall beiden 


Ogttnngen. der Farenkräuter den Trancus mit_in Ans 


fhlag gebracht? Was für einen Sinn foll man nun . 
mit der Behauptung Des. Necenfenten verbinden, daß 


bei den Gattungen der Farrnkränter zugleich mit auf 


die MVerfchiedenheit, de8. Fruneus Rücficht genoms ' 


men if? _— De neueren Bekimmungen. und Uns 


terfinhungen der Karınfräuter von Smith, Heds . 


win und Bernhard will ich nicht eins 
. mahl 


u. 


_ 


Tu RE 


„möhl einen‘, da’ fie sang gegen bie uni, 
vos ‚Necenfinten find... 


ir ch Fomme zu den Schwimmen. ME Beie 


foiele, wo bei ben Gattungen 'auf den‘ Truneus 
sit Nücficht genommen -feyn foll, führt der Mes 


cenfent Trichia, Arcyria, Stömonitis, Physa- . 


“rim, Fuligo und einige ändere an.‘ Um nur gleich 
bei der erffen Gattung, der Trichia, fehn zu bieis 
ben, fo befteht der Charakter derfelben ‚darin, daß 
bad peridium im reifen. Züftande ungleich. dufe 


. fpringt, und daß fic) das daru enthaltene und au \ 
‚ ber Bafis befeftigte capillittum in diefem Zuflande 
gereöhnlich elaftifch entwickelt. Schließt viefer-Ehas 


sakter nicht die Werfchiedeiheit des: Truneus ans, 
und würde man nicht jeden Staubfhwanm, der 


die angeführten Charaktere befitt,, er mag über 


flielt, geftieft, mit einem einfachen ober äftigen 
Stiel verfehn feyn, mit allem Nechte zur Gattung 
Trichia zählen innen? Weiß der NRecenfent nichr; 


oder will er vielmehr nicht wiffen, daß die Zrichia 


wirffich Arten enthält, die neßfbrmig, ungeftielt 
md mit Stielen verfehn vorkommen, und mithin 
in Hinficht auf den Truneus eine dreifache Ders 
fhiedenheit zeigen? Mer würde es nicht geniißbilfigr 


haben, wenn Herr Dr. Perfoon bie Trickia 


behalb | in 3 befondere Gattungen vertheilt Hätte? — 
SR 


- = 


| . ZA nn 
Sf. dicfe Battung nicht: ganz "gegen :die ‚Meinung 
bed -Recenfenten?' Zeigt ‚nicht gerade diefe Gate 
tung, daß auch Ferruearia, Psora, Lobaria . 
u. few. ald verfehiedene Modificationen des Tran- 
eus, beil fie alle (mm fidh des Austrucds deb Res 
eenfenten zu Bedienen): in- det Sruchttheilen - mit 
einander‘ übereinlommön,,. auch eben fo gut ‚:alß Die 
in Dinfipst des Truseus fo verfchiedeuen Trichien, " 
mit einander. verbunden ‚werden müflen? —. Eben fo 
verhält ed fi mis Physarum ud Stemopnitis, 
Die :übrigen: angeführten Gattungen, wie Arcyria, | 
Fuligo und Squamaria fönnen gar nicht zum Beis 
fpiel für die Dieinung ded Necenfenten dienen, da 
Ahr Truneus bis jeßt 'thelld nur don eimer Art dor 
gekommen 'ift, und theild auch, weil fie aus zw 
wenigen Arten befiehn. Die von den Mecanfenten 
angeführten Hepaticae zu prüfen, halte ich gaug 


für überflüffig,. da,eB jedem befannt if, daß tie 


unter. Diefer Familie ober Ordnung begriffenen Gatz 
‚tungen nicht wegen der Derichledenheit des Tran- 
eus, fondern. wegen ihres’ ganz verfchiebenen Sruchts 
baiied- von einander derfchieben {I find und eur getrennt . 


"bleiben möffen DI Ä 
Aus 


| .%) Wohte indef PR Kecenfent wirklich einige Gab . 
tungen anführen, die für feine Dieinung eins _ 
ee » £onnte er. Mch auf Poria, Odon- 


a! 


u 
u 


u KIK 


Br ders piöber- Erpähjlten erbeitet off che ds 
ö kin. dap weder Linnernoß die menern' ‚Botanis 


ter bei den von "dern Necenfenten felbft Angeführten" 
 , &attüngen auf ven Trunems Rüdficht genommen 


haben, fondern daß alle: bloß. nach der Berichiebens 
heit der. Seugpt. beflimmt- find, . und bag, beßhalb, 


um nicht inconfequent zu ‚verfahren, auch. alle Kihe : 


"nen: Gattungen des Hm, Profeffor’d Hofmann, 
deren Charakter, wie 7 errucaria, Bsora, Lo-' 
: baria, Cladonia’ md snea nur auf die Bers, 


‚Mhiedenheit des Truncus' beruhen, wieder ante | 


eine Qastung vereinigt werden möffen. 


r 


, Vınea plicata und. barbata Bann man aller 


"5. dinge leicht verwechfeln, aber doch ficher 
on ‚unseefeheiden. willenine charafteris 


. ‚firt 


tia. "und. Thaelaephora 'Yert. besiehen, die 


| roirklich nur b1oß durch - die DWirfchiedenbeit. des! | 


Pruncus von Boletus, Hydnum und wit 
denomws Thaelaephora getrennt find. : Diafe 
fceint er aber nicht einmabt su Feunen.. oder er 
weiß viehmebe-nicht, daß ide, Interfhied U. Stop 


„7 auf. die DVerfchiedenheit des Truncus gründet. 


ehr viel mürden diefe Beilpiele aber doch nick 


 erwielen baden, weit Herr Dr. Perfoon Ab 


jegt überzeugt Hat, poß He nicht’ ‚016 "Defondere 
Gattımgen behebnFöntten und "Re nun ‘auch iR 
feineg Synopsis wieder auößveichen wird. 


x + 
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—— I. en - 


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' . - 
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FF min. dm — N. un 


ee RXKIUE — . 


- fir die eeftes: Viirea' vulgaris loris: lon- 
eis iniplexis ;.in der ‚Befchreibung: fıla 
'‚sunE salis crassa. inuicem impjexa et im 
voluta inaequaliter ramosa,, tenwioribus 
‚secunilum :longitudinem exeuntibus fibris 
praedita subrigida et erassiora quanı in 
eliis. speciebus. — . welches alles auf das: 
genauefte mıie unfern Exemplaren zus 

- fammenerifft. Die’ zweite nenne er: Fs- 
..nea barbata loris tenuibus ‚\brosis. Fi. 
brae qiiae per. omnem longitudinem cre- _ 
‚brae 'exeunt wel simplices vel parcius 
 "diuisae, id vero peculiare habent, quod 

. non pendant, es in latera porrigantur. 
Zi habe in meiner : Abhandlung behauptet, 
daß de Arm. Prof. Hoffmann’s Venea barbata 
von feiner U.. plicata oder dem Linneifchen L. 
plieatus nicht verfchieden ift, weil die filamenta 
patentia, vwerauf der Unterfchied. derfelben beruhm 
fol, Eein : beftimmtes Untericheidungszeichen abges 
ben; und zwar aus der Urfache, weil man oft Ins 
dividud findet, von denen, zufolge dieles Charakters, 
einige Ucfte den L. ‚plieatus, ‘andere den barba- 
tus vorftellen. Zerner habe ich gefagt, daB Dil. 
lenii ‚Venea barbata etc., welde Har Prof. 
Hoffmann ald Synonym anführt, nicht zu dies 
fer Sleihte, fondem zu Linne’s L. barbatus ges 
€ bi 


4 


- 
on 


/ “ | , 
, ui. > 1: 1 ke 


= bbri, vwelber bon der H offniannfihen V. berbata, 
. war erfehieben ift, aber feine befondere. Art auds 


macht, fonbern nur, ‚wie äudy: Hr. Dr. Smith" ) 


.. gegeigt, hat, ald Abart:ded L.: ‚artieulafus anges 
 , fehn werben Bann. — -Der Rec: fight den Ierthum 
98 Hrn. Profi, Hoffmann-wohl ein, am ihm aber 
" flinen-vermeintlihen Schuß angedeihen zulaffen, will 


er.durch bie- oben ausgehobenen: Beichreikumgen des 
Dillenii .Vsn. plivata And berbata die Lefer zu 


> überzeugen füchen,, alö.hätte: der. Hr. Prof. Hoffe 
mann wirklich. die Diktenifche Zlechte vor fi 


“ gehabt. Wer aber. noch im geringfien ztveifeln 


füllte, daß.’ des Hru.- Prof, Hoffmanns Venea’ 
"Barbata nur ein Lichen plicatus mit is hori- 


" zontalibus ift, der vergleiche. die ‚Wefchreibung,, 
ee berfelbe in feiner. Stora von der Von, bar- 


ba ta: 


’ We do not’ hesitate, fagt Herr Dr. Smith 
in der English 'Botany T. 4. 3 858, 0 mike °. 

the L, articwlatus (1.258. £& 1.) and .berbatus: 

\ dt. 258. £. 2.), one ‚spegies, the propriety of 

which was first hinted by Mr. Lightfooe. 

in Fl. Scotica, and we have adopted. the same 


opinion fram having also "examined the spe- 


o.mens 'of Dillenius, which in this case. 
‚ awe the original authotity. — The barbatus, . 

. „which is the least uncommon of the two, 
is. lefs. tumid, ‘and „ot always fo Ball of: 


‚  transverle cracks as the arsiculasus.” 


u 


L} PP zn 


t 
ch nn. ı 


—  KKNV m 


. 


bata gegeben hat, umd ich, fiche dafür, do er fi ald» 
dann vom Gegentheil überzeugt halten wird. Schon 

gleich der Anfang ‚der Belchreibung: “a priori 
CVenda pliecata) vix specie diuersa” läßt vers 
nuthen, daß die Hoffmannfche Ven. barbata 


‘om U. plieäta nidt fehr verfihieden- fenn fann; 


denn was Kir Prof. Hoffmann vIXx specie 


’ 


verfchieden findet, muß aud in der That wenig 
verfchieden feyn. Uber man lefe die Belchreibung 
weiter, fo wird-fie, die file. patientia abgerechnet, 
durchaus mit dem L. plicasus übereinfommen, 


‚Und doc) foll biefe Hoffmannfdhe U. barbata 


mit Dillenii U. barbaia oder dem L. barbatus 


Linn. — einer. Slechte,: Die, nach mehreren Borges 
nitern, md auh nah Smith Mur eine Abart 
ded L. artieulatus ausmacht, — einerlei feyn? 


. Wie läßt es fi denken, daß Herr Dr. Smitp 


eine Zlechte, von der der Hr. Prof. Hoffmann 


* im der Belchreibung fagt: “a priori (U. plicata)) 


vix speeie. diuersa’” mit L. articulatus vers 


binden follte, wenn L. barbatus Linn, und Dil- 
lenii nicht näher mit L. articulatus ald mit 
_ plicatus verwandt wäre? — Jcy behaupte daher 


noch) wie zuvor, dap des Hrn. Prof” Hoffmanns 
Vonea- barbata nur eine zufällige Abart des Li- 
chen plicatus it, nnd- daß das Hon ihm anges 
führte. Synonym d66 Dillenii zu dem Linneis 
€ [2 fh en 


‘ ı)} 


dm xxavi _ 


fden L. barbatus gehbit, ‚welcher mit L. arti- 
eulatus verbunden werben muß. 


U, articulata ift vollends gar nicht mir beiden 
(U. plicat.u. barb.), am wenigflen mit U. 
barbata, wie der Aerausg. fich beifömmen 

läßt zu verbinden, nodosi.rahıi, demptis_ 
‚extremitatibus dichotom. constanter ser- 
vantfagt Dillenius (Hist. Muse, p.61.) 

U. articulata :wit plicata zu verbinden, ift 
mir nie eingefallen. . Wie kann der Mecenfent 
fi) herausnehmen, mich etwas fagen zu laflen, 
woran: ich- nie gedacht habe? — Diefe Stelle ift 
eigentlich fehon durch das vorhin gefagte beantwor= 
get, ich wiederhohle indeß nochmahld: U. barbata 
Hoffm. und Lichen Barbatus Linn. und Dill. 
find zwei verfchiedene Slechten; jene ift nur, eine 
Qbert. der Von. plicata, diefe (die Linneifche) 
AR von der Hoffmannfchen ganz verfchieden,: 
mache aber -Teine befondere Art aus, fondern ges 
 birt gu Linne’s Lichen articklatus. Smith, 
als Vefiger des Linneifchen. Herbariums, und 
Dem noch obendrein die Dillenifche Sammlung 
zum Gebrauch offen fleht, fanıı über den L. bar- 
datus und articulatus unter allen Botanikern am 
befien enticheiden. Hat der Mecenfent alfo gegen 
die ı von diefem Botaniker mit L. articulatus und 


BE 0 bar- 


us AKKU 


- 


Barbatus borgenommene Verbindung etwas örhebe 
liches vorzubringen, fo mag er ec mit Smith 
felbft ausmadpen. 2 


Eben fo unwabrfcyeinfich iM: die Wielnung 
des Herausgebers, Daß Fsnea hirta nux 

eine jüngere F’snea plicata feyn folle, die 
‚an einzeln ftehenden Bäumen nie Dem 
Erad von Bröße als in dichten Wels 
dungen erreichen Fönne. Wie wenn in 
einem ‚dichten Walde oben auf dem 
Stamm ebendesfelben Baums /snea pli- 
-cata einige $uß lang herunter hänge, 
+ Fsmea hirta aber nun einige Sou hoch 
- unten gerade aufftehet? — Wenn Yınea 
plicata Häufig mit gefteshlten Scuteilen, 


Ysnea hirta böchft felten nur mir nada . 


sen Tuberkein gefunden wird? — Zudem 
bemerkte man seither nıe ale Seltenheit 
die nackten Scutellen oder Tuberfeln an 
Ysnea 'hirta welche an Asnea barbata 
umd plicata gar nicht Telten und an ers 
fierem gewöhnlicher als die geftrahlıen 
Scutellen, felbft dazu noch Eleiner als 
an Fsnea- hirta find. 
Wie. unwahr und falfch die vorige Behauptung | 
bet rconfenten war, hat man vorhin gefehn. 
.&; Nicht 


> ZXXAVIIE m 


,.Miche wiel beffer_ möchten wohl: bie Gränbe .feym, --_ . 
‘ die er jet im Betreff des L. Veirtas verbringt. — - 

Vanea ÄAirta.ift, wie jeder Botaniker weiß, ‚der 

feine Beobachtungen nicht auf feine vier Wände eins 


 . Whräntt, in nichts weiter von U. plicasa verfchier 


‚den, ald daß fie Beier ift umdb aufrecht wächlt. 


Da man bi6 dahin noch Feine Gcutellen an derfel-  . 


. hen bemerkt. hatte, fo fieß fich über die. Selbftftäns 
 Xigkeit derfelben ald Art nichts mit Gewißheit ent= , 


fbeiden. An einen aus Umeriba enthaltenen Exems 


ylar der U. hirta glaubte Herr Prof. Hoffmann 
hie Scutellen gefunden zu haben. Daß diefe aber 
- Reine wahre Scntellen feyn konnten, erhellt fchon 
Reraus, weil diefe nämlicyen Theile auch zugleih 
mit: geftrahlten Scutelien bei L. plicatus, floridus. 
ud andern Arten gefunden werben. Cs kam alfo’ 
‘darauf an, U. Airta mit eigentlichen Scutellen zu 
finden. Diele hatte id Gelegenheit zu beobachten, 

Da fie gefirahlt meren,, fo hatte die Glerhte Achns 
Iihleit mit U, plicata und florida, dody fchien 
mir. U. Airta näher mit U. plicata als nit flo- 
rida verwandt zufeyn. Meine Bernuuthung wurbe 
aber zur Gewißheit, indem ich bemerkte, daß-.alle 
Indiuidua der U, plicata, die auf der obern Seite 
der Nefte an Bäumen, die in dichten Waldıngen 
feben, wuchfen, anfänglich aufrecht waren, und 

im Diem. Puflane oölig dem L. Airtus oder U. 
2 ‚hirta 


e 


- Oro re ng 


tt. 


\ ß 
... | un En — 


Kir am em . feiaber: eine ie Omfersoms SM 
and Darkber erreichten, fe: röaven fie erft arliber Spie 
etwas übergebagen,, hingen :aber zulebt :gauz wies 


| Der, und. flellien sn: Dasiem : Juflande den L, plica- 


EUS vor. Die habe ich ht un einem, - fondern 
an niehreremihumbert: ‚Indiukchuis beobathtet..: Da .. 


. a0 U. kirea gan mit einen: jungen L. plt catus 


übereintommt; foßte: ich Dager nicht mit Ormd ans 


sehmen onmen, daB -Ur Ainta nichts weiter if, 


ald eine junge unntwidelte: U. plicata? — Daß 


die fehr häufig an einzeln fiehenden Bäumen, Plans ” 


Ban. is. f Irnorlorinuenbe Ur Airta immer: unbers 


"ändert bieibt und ‚nicht in dem L. plicatus übers 
geht, erfiäre ich dadurch, daß biefe: Blechte, wie 


auch bereitd Dillenins fihon: angemerkt has, nur in 
dichten und wenig befuchten Waldungen vorfommt... . 
Hat -viefe. Meinung die geringfte -Unmwahrfcheintiche - 


: Hit? Warum bemerko ion‘ V. Firta fo falten an 


einzeln ‚fließenden Bäumen. ud Planken mit Tas | 
berkeln; und warm gar nicht mit eigentlichen 


| | gefzaplten. Seutellen? Kahn man den:Grund ans 
- ders, ald in. dem diefer Sfedjte zur völligen Auss 
 Bilnung-- nicht  zwechunißigen - Orte fühen? — 


Warum maß ich den Rerenfertten an fo viel:Orichers 
nungen Abnlicher Art innen * Warum? zeigen fich 
viele Zlechten fo feiten: Kris: Ziichten 7° Wie TApt fi fe) 
Biefe ante Erfgeimmg' anders bei fo: vielen 

os . € 4 , Moofen 


, . 
ve - SL” p 


Atoefen, mob. Ardbber üielen Yekroflenorien ertlde Ä 
"en? -- Dos; warnne wilhich noch länger bei:viefem 
 Begenflande 'vermeiten, ver Teinem , aldmur 'einem 

8 einfeitigen und: eingefchräntten :Röpfe, .„nıie ‚dern 
des Mecenfenten , irgemd, eisren Zweifel. übrig Aaffen 
Tan! = Muß man aber nicht über; die zwei nichts 
fagenden,, ' durch meine. Benbachiingen:fihod wite 


derlegten; Bragen Tide, wor) ‚der‘ Neceuiem. u 


gen a“ Yanen wi = nn 


TEE N 


went eier. defder man Ads manchihap!‘ 171 


; -Verlegenbeit‘ Yınea fiorida von Fınea 


‚plicata Oder: barbara) zu unterfebeiden, 
und doch geftebt der Herausgeber fehe 
ineonfequent der /snea Horida. (S.61.) . 

“ Barum fpecidle Verfchiedenheiten 30: 
oo eik fie ı) nie herabhängt, 2) wegen 
 Reamsificetionen, 3) wegen ihren mehr 
-, öder weniger borizontalftehenden Aefls 
‚ben , Inuter Kigenfchaften, wehkhe: auch 

27. 9er Fsnea hirsa zu gute Eommen müflen. 
- Ib bin nie in Berlegenheit selnmmen, vn 
 L. floridus von L. plieatur zu unterfchelden, weil 
/ er durch die angegebenen-Sharaktert leicht zu ers 

| Kennen if. Nicht .felten: abe “Ih. in -in Gefells 
fhafı des L. plicatus sehn Beide. ließen. fich 
| beim 


. 


I» 


% 
N 20 ze — 


beim ern Bi ‚umterfäpeioen. Buih bemirtt man 
dh: mohlram einzehi fiedenden Bäumen mit dem uns 
vollformnenen L. plieatus (Venea hirta Soffm.) 


Zeterer bleibt aus:den eben. angeführten Urfachen 


amverändert, aber jener zeigt feine großen Scus - 
tellen. Beide Fünnen alfo‘ wohl wicht gut ein und 
Die nämliche. Pflanze ausmachen. Wuch in ganz 


altem Zuflande Habe ich L. Aoridus Immer aufrecht 


bemerkt. ' Solften fi imbeffen Webergänge :zeigen, 


"die die Werbinbuhg brefeltien mit L. plicatus.noths 


wendig machen, fo habe ich nichtE dagegen BIN 
mau-ed mir aber aldi:eine Inconfeqwenz auslegen, 
daß ich L. floridas ‚nidyt mit plicatus vereinigt 
babe, fo Handelt der Here Prof. Hoffuimann 
Doppelt Inconfequent ,:daß er Diele Zfechte wicht als 
fen in ver Slora Deurfchlands ‚als eine- befons 
dere Art: aufführt, fondern fie noch obendrein in 
ven Plantis Tiehenosis alö eine befonbere Hr 
abbildet. 


Versen‘  dichotomi, urgeachee der Beeausges 
= ber darüber: -abfpricht , fcbeint iym völs - 
ig unbefanne. zu fern. Ree. 'erbielt 
Diefe - Skechie "vom: verfiorbenen Khrs 

hart, nebfl der Venen achroleuca, Sie 


 unterfcheiden Fich in Solgendem: Venea 


M oshroleuca wählt aufrecht. an der Erde; 
&s . Vonen 


p) 





3 


r 


N 


2. 
‘ 


He _ 


yaen. dichotoma hänge vom Ydumen: gs 


- U.:oohroleuca bat zunde Stimme ‚und. 
. Sroeige; U. dichak,. ift vorzüglich in dee 


- Theilung . derselben ıflachgedeüskt --oder 
." eingerieft; U. oohrajouca endigt.in gablis 
de: aunfelgefärbte Euwae faßeigeeSpigen ; 


U. sdichotofna läuft im lange mit: des . | 


» gansen mättgelben ‚Slechee gleichfarbige 


haarförmige Spigenans; U. ochrol. zeige 

» eine .esuhe mit feinen meblichten echas 

 benen Warsen befegte- Oberfläche; Udi- _ 

or „ehogeme hat-Dagegen ‚sine glatte, zufams 

„mwenhängende; felle, hin und wieder im 
- Zleine Gruben vertiefte Oberfläähe; U, 
: ‚schroleuca ift innen mit einem feinen 
- Merk angefüllt; U, dichotoma ift -viels 
‘mehr wöhrig und. leer. Von U. dicho- “ 
. toma bar Rec. Eremplare erhalten, die- 


über einen Suß lang find, von U. ochro- 
 deuca aber noch Feine höhere als von 
3-4 Zoli gefchen., Mir unfern- (üyanız 

ploren der U, ‚diehot.. Fommen. fehe ges 


’ may Abbildung. und. ‚Befchreibung des 
: Lich. sarmentosus (Abar 2.0) 


‚überein, aber weder mit der- Abbildung 
(Tab. 3. £ 3.)..n0c ‚Befchreibung des 


a et . gielanen wir auch noch 


eine 


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Tr 0 “ - 
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u | kt keit, hi icht anders. ‚a8. einfeitig audfallen.. Ä Mas 


0. 1m -. 


Da ' s 


» eine: Mindare en, die in Sarbe der Ends 
. fpigen' Nchntichkäis mie U. ochroleuea, 
: in den breiten Ramificationen. mit U. di- 
chotoma, häste, fo gehört dennoc) wahrs 

„ fIcheinlich des Aeransgebers U. dichotoma 
3ur U. ramulese, welche, er eben fo. ies 
. gig mit. U. iubeta verbinden .als U. di. 
ehot, und orhroleuce nicht gerkenns wi | 
‚fen.mil.. . 
ii dem. Herm. Dr. Berfoon. habe i& en 

"&remplar bed L. sarmentosus geichn, welches er 

Son Acharins feloft erhalten hat. Mir diefem 
_Hmmt. mein L.. sarmentosus auf das. genauefte 
äberein. Wenn, alfo nach des, Necenfenten BVerfir 
 Gerung L. sarmenkosus ‚und Venea. dichotoma 
Cwie id). bereitö in .meiner- Abhandlung gelangt habe) 
einerlei. find, fo ift auh meine Slechte „von Ichterer . 
nicht verfdjieden,, und folglich bie Dermuthung. ded 
 Mecenfenten , baß..ich, U: ramulosa: für dichotoma 
gehalten habe, gänzlich ungegründet. Allein fihon 
 »ehbalb, weil der Recenfent den L. sarmentosus 
und. achroleueus nicht felbft gefunden. und beide 


| in ihrem derfchiedenen Zuftande nicht ‚beobachtet 


bat, fenbern-bloß nach einzelnen, vom verfiorbenen 
Ehrhart erhaltenen, Exemplaren über ihre Vers 
fehiedenheit zu -urtheilen fih anmaßt, fo Fonnte fein 


ih 


| 


a ——n Liv udn 


“* Aber. die. Aepnlichteir: und: die. Bertedenbeit 
| __ Diefer beiden Flechten gefagt-fabe.,: oränderfich auf 
vielfältige. an Ort und Gtelle gemachte Beobachtuns 
gen, und auf viele aus tuehrereg Gegenden Deutfchs - 


Sands erhaltene Eremplave.diefer Ziechten. Sch wies 
derhehle daher nochmahls, mas ich bereits in meiner 


Abhandhing gelagt habe: L. sarment. unterfcheibet 


un fü nıte alleikt darin von: L: ochrol., daß er hängt, 
 gewöhnlid 2-3 mahl länger ift, feinere und wes 
'wig auögefperrte. Aefte bat’, gersöhnlich won biäffes 


zer Sarbe vorfommt , und daß die Endfpigen ives 


‚niger fhwarz al bei L. "ochroleueus find. : Die 


Länge, die-feinern md weniger ausgefperrten Aefle 


find aber bio Folge. des: Hdiigens, und bie era“ 
biäffere Karbe bloß Folge der Verlängerung. Könnte 


man. einen L. ochroleucus auf den Zweig eined ' 
Band verpflanzen, -fo würde er mehr Nahrung 
erhalten, ‚fich in mehrere: und längere Aefte :vers 
theifen, bei zunehmender Verlängerung endlich 
berabhängen, und fo viacy und nach alle d’e Vers 
änderungen anıiehinien,, die den L. sarmentasus vom 
- ochroleueuis unterfcheiden. Wie verfchieden ifl nicht 
‚ein Lichen farinaceus pendulus von einem aufs 
- geht wachfenden? Wie .fehr weicht nicht ein junger 


aufrechtwachfender EL. plicatus (U. hirta Hofm.) 


von einem YöRig ausgebildeten ab? Sol. ich, den 


Becenfenten an fo unendlich viele Erfcheinungen ers 
Innern, 


> 
! 


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- . un un. - 


ee ALYV —.\, 


innern, ie ung 1ögtich vor Mugen find, md dem 
unverkeimbarften Emfloß des Bodens anf die Ges 
wächfe zeigen? — &o .viel ich auch für mich hatte, 
L. sarınentosus mit ochroleucus zu verbinden, 
fo habe ich jene Hledhte deffem ungeachter noch al® 
eine befonderz' Art gelten laffen, und die Boraniter, 
die beide zır beobachten Gelegenheit haben, aufger 
fordert, meine Vermurbung näher. zu prüfen. — 
Kann man dad, wie der Recenfent fagt, über eine 


Bahr abfprechen neunen ? 


Salfch iR ed aber, wie der Necenfent behauptet, 
daß U. ochroleuca' runde Stämme umd Zweige has 
ben foll; fie find. fo ‚aut wie bei dem sarmento- 
sus eingetieft und. an den Bertheihingen flndy ges 

'Drüdt. Ungegründer ifl e6, wie der Mecenfent 
behauptet, daß L. sarmmerrtosus mit Feinen. fhwärz« 
lichen Spiten verfehn fern fol. Sie find wegen 
MBerlängerung: des. Gewächfes nicht ganz fo. fchiwarz, 
wie bei ochroleucus , aber doch nicht gleichfarbig. 

‚ mit den Aeften.. Selbft Herr Prof Hoffmann 
fagt ja in der Beichreibung des L. sarmentosus. 
(U. dichotoma): “ad lentem .apices filamento- 
rum nigricant.” Webervem fann die Farbe weder 

des Stammed noch der Spißen, bey diefer Flechte 

 ald Charakter angenommen werden ‚ da fie, wie ich 

in meiner Abhandlung gezeigt habe, in mannigfals 
| tigen 


— LVA m 


ben Tann, . Doß die von dem: Hm. Pf. So 
mann angeführten Charaktere, ., fell. ‚mit Eins 
fchluß: derjenigen, ‚welche, der Mecenfent noch hinzus 
fügt, ‚nicht. hinreichen: Ednnen, "U. pübescans al8 . 
eine von U. laneu verfchiedene Slechte anzufchn, 
muß fchen einem Anfänger der Botanik einleuchs 
ten. Noch weniger aber wird man Bedenken tras 
gen, diefa beißen Fledyten miit einander zu verbins 
den, - wenn man bevenft ıy daß auch U. lanea 
mit. mehr ‚oder wenigen feinen: Ramifieationen 
| vorkommt, - 2) daß Feine Spiclart eine _beftimmte 
'Zarbe hat , fondern daß alle hit fehwarzer, fchwärzs \ 
 Ficher „ ' brauner und bräumlicyer, Farbe demerft 
' werden,. 3) daß der Spielart ‚mit brauner mid 
\ fehwarzer Zarbe die glänzende Oberfläche nicht allein _ 
‚eigen ift, fondern bap alle mehr oder weniger gläns 
sen, im Altern Zuftande aber den Glanz verlieren, 
. and 4) daß auch.die Seutellen Feine Berfieden. 
. beit seigen. 


Was der Serenfent no6 über Vonea ‚raml- | 
losa, implexa » flaccida' und hippotrichoides 
_ vorbringt,, übergehe ich, da e& fo unbedeutend äfl, 
daß ich .ed nicht ‚äinmahl der Mühe werth halte; - 
ein Wort darüber zu Jagen: - Wem .e& ‚überbem 
- nicht unbelannt ift, daB Herr Prof. Hoffmann 

u Marten ms aujälligen Abweichungen fehr 
z gern 


J “ - 
— XL 


gern. x Sefnbere irten mächt *), Monstra un ans | 
dere in Gruben vorkommende Schwämme, welche 
von des außerbalben wachfenden einige Berfchies 
denheiten. zeigen, ald ganz neue und vorher nie _ 
Befaunt fen follende Gewächfe zu befchreiben im 
Stanve Zu }, und fo gar unentigidelte Scneimme ö 
u ald 


” 9 Sc Örauchte mid bier dteß auf die von dem 
’ Herren De. Bernhorbi reducisen Hoffmanns 
fen Zlechten zu. besiehens es Bann indeß nicht 
 faden, menu, id noch einige andere Beifpiele 
anführe:. So if Mnium elipticum (Hoff. 
31. ater Ebl. ©-52:), das fchon Längf bekannte 
Bryum rostratum — Bryum rubellum (Hofe . 
mann & a. ©, 6, 33.) voR Weissia curuiro- . 
 stra wichb.verfhieden — Hypnum afine (Haffe 
. mann a. D- 6.61.) ann nicht von H. com» 
 mutetum getrennt werden. — ' Eben fo wenig 
Hypnym deeipiens‘ (Haffım.,& 0.0. ©. 75.) 
won finnes H, cupressiforme — Verrucaria 
 decolorans (Hoff. a- a. 9. ©. 277.) ik mit 
Verrucaria granblosa (Hoff. a.0.D. ©. 173) 
„ einerkei,.— Eben fo Psoxa. Hypnorum (Hafım. 
0: D. ©. 166.'2.17.) mit Psora pezizoides _ 
(Hofm. a.a. 9. ©. 166. n.18.) ü. fe @. 
2),3.%. [53 Bolerus ceratophora und polymor- 
.,phus (Hoeffm, faygi subierr. ‚Hercyn.) ein mb 
..  biefelde Diane mit Miolfen’s Boleins odora- 
Die Aeiricus vndulatus (Hoff, fung. 


Do on out 


u Be Fi 200mm 


als. neue Gattungen auiftelten fan. ® ); den; wird 


e5 nicht befremden, daß-auch Herr. Prof, Hoffe _ 


mann bei der Gattung Udnea zu mancherlei Srrs 


‚shömern fähig war, und fi) nicht wundern,” daß: 


son den 16 Arten und den 3 Halbarten‘, welche 


derfelde von der Usnen- ‚auffähtt, nach meiner Res 


- Hifion nur böchftiens — zı Arten angenommen 
“werden Fönnen, 


Um noch) an eirtem Beilpiel darzuthum, aß dem 


erbellt, wie fehr fı ih’$ der Recenfent. babe angeles i 


gen feyn laflen, alled zu verdrehn und zu ensftellen, 
fo’darf han nur die Correfpondenz > Nachrichten nit 


der Inbaltdanzeige des Recenfenten vergleichen: , 


Hedwig hatte unter andern bedenfliche Zweifel 
wegen der von den Hru. Prof. Hoffmann in 
feiner Slora ald neu beichriebenen Moofe, die in 
dem Briefe genannt find, weil er nicht glaubte, 
daß r ie befonbere Arten ausmachten, md verlangte 
, 4! . .. “ def: 


subt. t. 4.) ik mit Batfdh’$ Agaric. asserculorum 
eineelei. — Agaric. 'myurus CHefm. a.0D. 
'%53.) gehört m Schäffers Agnricus gulericu- 
latus u.f m. wu: 

*) ©0 if Embolns‘ (Hoffm. Vügenb, erypt. 
Fasc. 2. 8.8. t:2. £.3.)' der "Anfatıg eitier Tri- 
chin, u. Dycogala’l Soffm. a. a. Ö. 8:9. 1.2. 


 ‚&4.)> Bet ebenfalls einen unentwiceltenStaube. 


_ 


o ' fdwanım vor. 


4 





mem rn 


um ‚ Le m 


beßhalb, dal ber Herauögeber fie ihm mittheilen 
möchte. Wie gibt nun Der. Recenfent den Iubaft 
ded Briefed an. Yuf eine Art nad) der der Brief: 
alles Ssntereffe und allen Zufammenhang verliert : 
I edwi g verlangt einige Hoffmanniche Moofe. 


Ehen fo verhunzt ift der ‚Snbalt des fo interef: 


_fanten Briefes von Niels Hofman angegeben: 
Der Brief enıhält eine Mannigfaltigkeit ven Ges: 


genftänden; unter andern, daß Yon dem Regies 
sungörath Medicus eine Pflanzenphyfi iologie zu 
erwarten fen, woran er fehon über zo Jahr gears 
beitet babe; daß nach der Meinung diefed DBotas 


“ nifer6, die Pflanzenfäfte fidy nicht von felbft be 


wegen, fondern daß ihr Steigen und Fallen nach 
phufifchen Gefegen gefchehe ; yaß des. Prof. Hertz. 
mann’ Naturalienfabinett zu Strasburg vielleicht 
von allen Privatfamnılungen die größte und volls 
ftändigfie fen; daB in den Gärten und io den 
Serbarien der Parifer Naturforicher wenigfiens 
noch -6000 unbefchriebene Pflanzen enthalten fenn;; 


daß fih unter den von- Baudin nach Paris ges 


brachten Gewächfen viele Epidendra, Malphi- 
giae u. a. feltene Pflanzen befinden; und mehrered 
dergleichen. — Mas enthält nun aber diefer 
Brief nach der Uingabs des Necenienten? Man 


folte feinen Mugen faum trauen: Niels Hof 
man’, 


Ds 








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A LU - | | 
" j nn ” . Bu 
mans glödliche Ankunft zu "Paris; gute | 
Aufnahme in Der ‚geoßen Afemblee bi 0: 
M el lin. i \ı » 
. Mnd biermit glaubt der. Derfaffer fein Urtheil | 
Gintänglich ‚gerechtfertigt zu haben, das er zu Ans | 
fang ;diefer Blätter im Algemeinen über 3 Den Res 0 
‚eenfonten aufftete, 
Sbringen, im Augufl, 3799 ee 
I Derbeflerungen. | 
6. XL Seite 8. Matt lächen lien lächeln. 2... u | 
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Die Gattungen. der Laubmoose näher 


bestimmt. " 


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„Vom, un 


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Herr ‚Profe ssor Willdenow. 


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SöAnte Net, 0 b 


Sa: ‚grole: auch Linnes Verdienste um ‚die 


. Kräitterkünde sind; so wenig. hat ex für seine: 


letzte Classe getlian, da er doch in. kinem, 


| Lande: lebte , :wa: die: .nxeisten Moose, Flech- 


ten. und "Pifze: anzutreffen sind. Die zahlrei- 


‚che Menge von exotischen größsern Pflanzen, 


. des. Yörsah: von. gesammelten Entdeckungen, 


x. 


dienerzu-ordnen.und:genauer zu untgrauchen- 
hatfe ‚:: beschäftigten du ‚sehr seinen systemati- . 
schatz Kopf, als dafs..er den kleinsten: Bür-: 
‚ gern, des Pflanzenreichs die nöthige Aufmerk-- 
enmakibir gönnen: kodüse. Seine. Gatisingen-der 


tv 


UB. IS... A Laub 


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hm - 


‚ten, konnte ihnen al o keine sichere Cha- 
'yaktere angeben! EINE LIT WE VER T PAR 4 7-79 Bere 


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[U ) — 
! 2, _ 
a . 
ra Bien  - 


Laubmoose nahm . er, mit einigen _Verände-' 


rungen, vom grölsten Kenzer. dieser Gewächse 
seiner Zeit, von Dillen an. ‘Beiden waren 
die Begattungsorgena, dieser. Gewächge gänz- 


lich unbekänaf, u wu: AbHer "Gebfauch Yes Mi- 
kroscops, den sie Fast änzlich vernachlässig- 


FiTTar Nest w 


Niemand wird daher 2,80 lange es Liebba- | 


ber und. Kenner der "Botanik ibt, dem un- 


vergefaftHen' Hedwig: hd gröfse Verllenst 


absprechen können, dafs er es war, der sichere | 


Charaktere für die "Gattungen der Laubmoose 
entdeckte, und \ uns einen bessern Weg sie 


"klssifieiren:weigte. Est wiirde‘ aber!unbililg‘ 


seyn; wvbım wir verlangen woliten;: dafs tits 


Charaktere gleich. so ganz vollkommen: vawihm! 


hütten entworfen: werden:isollen. : :Beder: haf 
wer n . : . 
seinen «eigehen. Mafsstäb;.. nach dem er: dies 


- Dinge betrachtet,. ordnet.oder. verwirfti Es: 


bleibt .eiumahk dasi Loos menschlichen:Wätes:: 
aehimumgeni, dafs: sie. gie :wir niögen :esomai: 


chen; wie wir wolle, (den sungerkeälten, Beisi 


fall aller’ erlawgen’ hönneh.; Wenniwil einen. 
Rückblick auf: die: vergangene. Zeit''ihah ‚ce, 
imden> grün, :dale. die. Demikabgen =! einen Blianne 


Tan r s. \ Rn‘ sin, 


L 


- nr 


PR 3‘ m „f 


hin,: Bay; Fönrnefort, Rixim, Linne’ 
U. m.8:;,. imantigfaltigemn T: ädeh eind unterwör-" 
fer werden, :und diels' wird: "bis zu den spä.’ 
testen Zeiten;,. ‚die wir uns zu denken ver-: 
mögen „. immer der Fall seyn:- Ich bin weit 
dayon entfernt, den grofscnH edwi g in’ Rick» 
sicht seiner Gattungen der Laubmoose zu 1. 
deln, im: Gegentheil schätze. sch seine Arbei- 
‚ten sehr, und wünsche, dafs mehrere Botani- 
ker diesen mühaanien .Pfad- (der Un tersuchun-' 
gen ‚betreten. : ‚Seine. Gattungen sind für' den,’ 
der Musse'genuz hatı: alle einzelne Theile der 
Moose ‚dhikroscopisch '.zZu.- - beobachten ‚ sehr 
<s aber, ihrg-Kennimife hat‘ .für dern: zu: vieh 
Schwierigkeiten „der zu:solchen-feinen Unter 
suchungen; night, Zeit und ‚Geschicklichkeit $6- 
nug hat. Da nun aber die Gattupgen überhanipr 
von solchen , Charaktern entworfen werden. 
sollen „ die leicht 'aufzufinden und ohne grolse 
| Schwierigkeiten zu ‚betrachten sind; 's0 sey’&s 
mir erlanbt „'Jhier ‚die Gattungen der -Moöse 
aufs nene zu.besiimmen und nach ‚leichtern, 
falslichern. Keunzeichehi zw entwerfen, " us 
| Die Laubmosse gehören mit zu denen’ Ge: 
wächsen «. "weiche die kleibsten Theile besitzen: 
Ihr zarter Bau des Stengel: aad- ‚der Blätter 


| A 2 | 
sagt 


. 


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\ , — 4 m . 
£ 


\ 


u sagt uns dieses, ‚Ihre Bilumeni: sind: für un. 


sere Augen nach einem. zu kleinen Malsstabe 


. entworfen, als dafs wir sie ohne starke. Ver- 
“ gröfserung zu betrachten fähig'wären. Gröfser 


aber als ‘diese ist ihre Frucht, und 'ich werde 
„daher nur diese allein, da deren Oeffnung; 
die wir Peristoma oder Peristomium nennen, 
Abwechselungen in. Menge darbietet, 'als ein 
sicheres Kennzeicken der Gattungen anneh- 


men. Ehe-ich aber meine Veränderungen bei 
... den Gattungen : der Moose - bekatiuit” mache; 


nruls ich die Unsicherheit einiger Charaktere, 


die. bloße nach-der Blume entworfen sind, 


anführen, und überbaupt beweisen, dafs keih 
Fructificationstheil so gut anzuwenden isr, 


als die oben genarmte Orfaung der Moos- 
Kapsel. Zu 


Im Jahre 1790 äulserte ich im. oten Stück | 


des Magazins für die Botanik von .Römer 
und Usteri 5.30 u.s. w. meine Meinung 
‚ über: ‚die Gattungen der Laubmoose, worin. 
ich die Gestalt der Blume als unzulänglich 


verwarf, und blols auf das Peristoma zurück - 


wiels, Der verstorbene Hedwig beantwor- 
tete 1792 im z3ten Stück der Annalen der Bo- 


tanik von Usteri $. 43 meine Einwürfe, in- 


- dem 


3 \ ‘ u Sg "uni 


demi. :er zugab,; Aale die Gestalt. 4er Biume nicht 


zu den Charakteren der Gattung zu ‚gebran- 


chen sey, dafs aber’ die Stellung der mäan- 
lichen Blumen, ob sie’ nämlich avillares ‚oder 
terminales sind, ‚sich besser dazu schicke, Der 


"Standort der Blumeti aber, so wie die Ver- 


theilung des Gesthlechts, ob nämlich eine 
Pflanze Monoecist oder Dioecist ipt, ° müssen . 
nie. von den Botänikern zu Kenuzeichen ge- 


: wählt werden; da uns die Erfahrung sagt, 
dafs sie Abänderungen unterworfen seyn- -kön- j 


nen. Als Hauptkeninzeichen für Gattungen 
erkennt aber. Hewig das von ihm zuerst, 


_ eingeführte Peristoma der Samenkapsel. Die- 


s£8 ist der Hauptpunct von dem er ausgeht, 


‚und ‚damit die: Arten Ahter‘ einer Gattung 


nicht zu" zahlreich würden, 'Tog er die Stel: 
Jung der Blume’ mit zum ı (Gattungscharaktei. 


Das; aber die'Natur öfter in einer Pflanze meh: 
‘rere Kennzeichen anderer vereinigt, und so 


die: natürlichen Körper 'unter einander 'ver- 


"Bindet; so -kann es nicht an Laubmoosen feh- 
‘len, die nach dieser- Methode gar nicht zu 


classificiren" sind, Je einfacher die von uns 


' gewählten’Merkmahle, Gattutiken' zu bezeich- 


nen, sind, desto- leichter sind sie, und desto. 
wenigern . ‚Ausnahmen ‚sind "efe unterworfen. . 
A; | Alle 


\ 
/ 


FL) 


x 
zn -6 I) 


‚Alle. Methoden; welche: wir haben; ‚und die 


‚uns:die folgende Zeitgeben wird, „Hinken; sein 


sicherer Beweis „ dafs, die Natur: ‚keine Gattun- 


gen hat und wir sie nur als Hülfemittel, a 
“ sere Kerintnisse zu, erweitern, annehmen: müs- 
‚sen. „Dieses sind. nicht allein - die Gründe, 


‚welche ‚mich. bestimmt haben; blofs das Per;- 


stom bei den Gattungen der Moose anzuneh- 


men, sondern folgende Beispielerhaben mich 
‚merrägtch dazu bewogen. 


S- .+ $L . u 0} 


Ich Kand in, "der Gegend 'xon Berlin ein‘ 


os _..e 


Laubmoos,; das dem Mnium, fontanym sehr , 


"ähnlich war, * aber das Peristom‘ einer Leskia 
hatte. In meinem‘ Prodromus. ‚flaras Beroli- 
. nensis-nannte ich e9, ‚ohne auf, die Stellung 
der Blumen zu ‚schen, Leskia marehiea,. Hoed- 
w.ig,..dem ich es mittheilte ,. benante es im 
zweiten Theil .seiner. Dbseript. ‚muse, „ frond. 
u 108. t. 39. Mnium. merchieum,,: Mit: der von 
Hedwig bestimmten ‚Gattung, Muium hat es 
"aber yichts gemein ,. als die Stellung der Blume 
und “Achnlichkeit im: Habitus; : Die Kapsel: 


’ ‚Deffnung aber, wie auch seine eigene Zer- 
"giederung zeigt, ist wie die einer .Zeskia, 


Hier hätte er. also, entweder 'eihe hake ‚Gat- 


tung, machen . ‚müssen, oder es..nach dem 


Hanpt- 


* . 
‘ . 
3: + \ , 


u. ul. 0... - .. = — 


x 


Hauptolarakter; dam Beiinein, air ver- 


einigem allen: SEE u 


“ - v .% 
3a .. 


Eben sch nilate die-Meesia Iongizeta, 'wel- 
che Hedwig im ezsten.:Theil- des .angelühr- 
ten Werkes 5. 6. tab. 2ı. zz. beschreibt und 
dbbilder; :eine 'eigeue: Gattung ausmachen) da 
das Peristom von. deu der Dleesin: 'schy ver- 
schieden: ist, und nur in: der Blume sich einige 
Achulichkäit zeigt. -Der Hanptcharakter, die 


' Sıütze 'der Gattungen, das. Peristom 'ist ‘bei 


diesen: beiden“ Moosen: gauz vernschlässigt, 


aid ser. sind nach der 'Bltume.geordnet. : Tat 


dieser Weg, frage ich,.nitht weit mbsicherern, 
aly die-alte Linn sisulre: Alkıhode; ‚imad wer 


| vermuthet‘ wohl, dafs’ diede: beider Mouse ihn- 
‚ter den genannten Gattungen: im '&ysteih Bi! 


zutreffen sind 9- Hier-zeigt sich‘, -wie-mir- es 
scheint, der Weg:am: vortheilhaftesten, die 
Kapsel -Oeffaung «ilein als.Kennzefthen: kei 
ten .zu ‚lassen. Der: Ptäsident von Schre- . 


. "ber hat\auch: im Zweiten: Theil'der: Gosera 
plantarım , welcher 2797 .esschien,‘ gröletoni: 
- ıheile nur" aufrdas Paistöin'sesehn‘, udd- meli» 


rer H edwigech 8: Gattungen 'zusammenge- 


" 20gers;t aber er bar bei den Gattongen: Bıyum 


und d Aypdun auf d86.!@eschlecht, bei Polslil - 
2 A4 und - 


D 


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en 


[d 


" _— 1 PN , 
A 


und -Leskla anf ‚das: Disyn einer mpophpeis. 
‘mund bei Encalypta auf. die Oalyptra. ‚Rüäck- 
„sicht "genommen, Alles Merkmahle, die mir 


nicht für: die Gattungen}; der ‚Laubmodee:: bin- 
Hinglich zu. seyn s scheinen: en luhg.l 


[au “rn, [or ir “ “ > rt .\, 4 D 
. 


Das: Geschlecht (as) ändert maunisfal- | | 
tig.ab, ‚Gesetzt aher auch ‚:;es wäre:hidr. be 


‚ständiger, so kann.'es: unmöglich als Charakter 


| gebrauehr werden, da:.man #8 ‚bei:den.größsern | 
mit sichtbaren Blumen. ‚versehenen; Pflanzen, 
die. wirianeigentlich : Sexualisten weniien, ‚wer 


wärft,.. Es erlaubt: also,.die. Gleichförmigkeit, 


welche man mit Becht. im ganzen” ı System 
werlangt, picht, hierseine :Ausnahme: dawn zu - 
.machen..:: Die Apopkysis,; ;um ‚Pohlia. and. Ler- 


kiq a9 trennen, 'kenn. "für. diesen Fall ‚nicht 
allein, higreichen., ‚da: wir sonst »Polytrichum 
auch ‚wieder abtheilen - müfsten:;.. und.. man 


selbst bei. der Gattung. Splachnum , welche 


"diesen : Theil von. heträchtlicher.. Gröfse, bei 
_ mehreren: Arten zeigt, ‚Abtheilungen zu ma- 


_ chen. gezwungen. wäre. :. Die -Calyptra bei ' 
der Gattung -Einealypta keifft. aber.:nicht: immer 


mit derselben. Gestalt. :deg  Peristanıs, zusam- 
wen, und. würde ‚ach... wenn: wir. si: zum 
_ Charakter. wählen; wollten j ein Bakjerichum 


Zr a eine 


a. 


— —- sy. 


L 
. 
—  . 9 — 


eine Teenhumg. nöühig:'machen,. ‚Herr Men-' 
‚zie8 nimmt. daher im: .dten: Theil der .Tranr- 


‚actions of the .Linuean Soniaty S.65;.schx un- 
richtig.. den  Hauptcharakter des. Polytrickum 
von einer doppelten _cAlyptra her.. Er will 
das Palytriciam undulatum ‚und , ersyui- 
un. Hedwigs davon:;getrennt wissen,. und 


diesen. Widerspruch ‚gebörig vertheidigen kön- 
zen. Ksiietgibt ‚sich, : wie ich glanbe, . hier- 


E doch hat: er‘ beim Palytrichum magellenieum 
 eine.ealyptra simpiex. ..‚Schwerlich, wird,er 


‚aus deutlich‘, dals, uni Widerfprüche zu. verf- ' 


‚meiden‘. das Peristom allein nur. zelten kann. 


_ Ich .kadn aber auf der andern Seite nicht 


. läugnen, :dals, wenn: wir ‚allein der Oeffnung 


der Kapsel felgen, "viele. -unähuliche Meote . 


nahe beisammen: stekn ‚ :dia wir dem Habitus ’ 


nach: nie: zusammen stellen: würden. :. Es wür, 


. - dem als die..Gattungen nach ‚dieser Methode 


., 4 


. künstlich ..aufgestellt, -aben nicht natürlich ge- 


ordnet: Ist es aber nicht: besser, einen: künst- 
lichen.:Weg: einzuschlagen, wenn .uns':der so 
genannte natürliche: irre „führt und. sind'.alle 
unsere: systematischen ‚Orduumgen; '. diel wir 


oftu witi Unrecht natürlich nenne; nicht 
'kiisetlich? : Wahrlich. man darf mr. wenige 
“ botanische Kenntnisse. haben, um dieses ‚auch ' 


a» ni .& 5 - selbst 


m 


S 


D . [ee f 


. lble. Arm’ ider‘ uftünlichslen: Anordamig 7 die 


-Jussisn: so::vortreflich ausgeführt. ‚hat; "zu 
-scha; 33 Wir ‚werden-Schwerlich dahin kummen 
alte Präduste in oßner:niatüirlichen :Aöihe; 'öder 


!iki7 deb geträumsen ‘Kette der, Wesen ‚aufge- u 


stellt: u sehn. . AHesiunsere -Methöfen‘, ran 
"Bape -diksgen: "wasiman: ll, sindand Bleiben 
künstlich, ‚and 'ssdrligin\!es- auch sicher hoch 


"dand- bleiben, ävenn wir. auch alle. ‚natürli- 


‚che Producte einst sollten: ia- ‘syetkinatische 
-Otänusig :gebracht: haben; .- Die. Qefnung- der 


Kapsuk ist ‚bei:.den’ Moosen so leicht zu un- 


verschen ;. und. bedarf ;keiner: 80 :grafsen Ver- 
größeräng, um‘ sie "deutlich wahrnehmen 'zü 
‘können, dafs jeder-Anfimger, weun'er: sie. ein- 
‘mabl gesehn hat, sie'auch, okne'Schwierigkeit 
‚wird. :antersuchem' könmen. ‚Verschiedene so 
genannte ‚Sexualistem:sind: um. nichtsileichter 


‚du.sitrauchen, und.die,.Chataklöre werden’ 


- 90 leicht nach. dem blofsen Pexistam..elitwor- 


. zenannelmme ,. aufzustellen. ‘Jedes Moss wird 


| zu: nehmel,.darnzuh 'beytiksmt, - 
Ba 6 Gar 


fen, i und: lassen: sich:: besser als andere: dem _ 


.u.o. 


. Gedübhurils seinprägen.:' Daher wehmerichr kei- 


nen Iknstaisd , hier: die:Gamungen;, :s0:wie ich 
Sie bel den Laubmudsen nach ihvyen Charakte- 


‚alleiny. obme anf seineriulsere Gestalt‘ Kückwicht 


r ‘ . Li 
1 sarfig)e ; 


” 


.- Zum I 730 = ’ 


E Gattungen:der Läubmoose, 
Ti‘ "Phafcum; "Theca cum 'operculo fon di- 


ee seedente Yecidna. 
2, ‚Sphagnat; “Theöa basi orbicalo cincta, 
Ta let Peristoma 'edentklum. 


% Gymaostomum;' "Theca bali nuda. Pu. 
in. 00 ristoma- edentulumi!”® 


EEE -Hierber gehören ‘die Gattungen 


Gymnösbemuim und Hedwigia, Ich 
N gestelie' gern ein, Adfs die Gattung 
Sphagnum "wenig davon verschie- 

nur den ist, aber der äußere Habitus 


oo. : und'die Hatt, welche an der Ba- 
LEE EZ" "= sirzen bleibt, zeichnen es so 
un? “sicher ’aus‘, ' dafs‘ min es wohl 
230°" drehen’ känn.: 0° 
4 Teiraphis. Thecae peristoma simplex qua- 
dridentatum: 0 . 
5 Octoblephhris. Theeke peristoma sim- 
om. “ plex Octodentatumg 'dentibus sim- 
han ı plicibus. a | 


6. ap chn#%i:"" Thedse--periitoma simplex 
boctodentätiim‘,'dentibus geminatis. 
7. Grimmia. Thecae peristoma’ simplex se- 
 decimdentatum, dentibus integris, 
ga ‚ Hierher gehören . "die Hedwi g- 
schen Gattungen Grimmia, Weis. 


us | sia; 


„ 1. 
rag 13 m 


.ı’ % 


ia, Leersio. und Pierigyamndrum, . 


so wie | die x 'Schrebersche. 
Gattung Enealypta, und ferner 
‚auch ‚das Orthotrichum anomafum, 


Wenn wir den Hahitus. von Pte- 
'rigynandrum mit den andern Moo- 


sen‘ vergleichen, _so. ist er aller- 


‚dings sehr verschieden, dals man 


wohl Anstand. nehmen. möchte, es 
mit ihnen zu veteinigen ; äber die 
-, Zähne des Peristoms . treffen in 


| ‚ihrer Zabl und Stellung mit den 
‚übrigen zusammen, Bei den so 


. ‚genannten Sexualisten ist öfter 
eine Art, ein Baum oder Strauch, 


und die .andere ein Kraut; so 
wie dort der verschiedene Hahitus - 


nichts bestimmt,: kann er auch 


. hier. nichts entscheiden. Spiyaee . 


Filjpendula. ist der Spiraea salici- 
folia' weniger ähnlich, als Pteri- 
gynandrum. zulaceum Hedwig’ 


.. . der Leersia ‚vulgaris dieses Bota- 


wikerei 


S. Dicranum. Thechs perisfoma simplex se- 


‚ derimndentatum F "denlbns bifidis. 


- | Zu 


® 


a.» 


ze & Ge 





„50“ Zu diese Gattung gehört Diera- . 
U. um and” ‚Fissidens Hedwig’ 6. 2 
9 Trickostomum. Thecae. petistoma sin- 
plex sedecidentatum, dentibus . 
'ad basin vsque "bipartitis hlifor- 
mibus.“ ° \ 
# ‚A ufser H edwi g's Trichostomum, 
“ - gehört 'auch noch seine Barbula 


3. -: + kuria hierher. 
10. Didymodon. : Thecae peristoma simplex 
=... 32dentatnm, dentibus geminatis. 
Zu dieser bringe ich’ ‚Didymodon 
und Swartzia. 


ı1. Pohlia. Thecas peristoma simplex sede- 
zu cifndentatum, :ciliis interiectis, | 
Da ich die Gattung Pohlia des 
Hedwig’s nach meiner Methode, 
wegen ‘ des übereinstimmenden " 
Baues der Oeffnung ‘der Kapsel, 
zur Leskia bringe; so belege ich 
diese neue‘ Gattung mit dem Na- 
* 'men meines Freundes, des Hofr. 
Pohl. Hedwig hat sie mit der 
Neckera vereinigt, von .der sie - 
durch ‘das einfache Peristom ver- 
. schieden ist. Seine Neckera Äete- ' 
| romalla, hypnoldes j ‚Flicina, pin- 
nata, 


‘ ee“ 
rn. 


KEreE a... 


tung, .da Ahnen.cin doppelte Per 
et. ‚ristom fehlt. .... +. ' 

12. Barbula, Thecae _peristoma. eimplex, den: 
tibus capillaribug. ‚sphealiter con- 


Ken EQNE’ er „Rarts, : Ne j a, urn u 


ee >: ar 4 


slrurkt Bir 

\ machen diese; ‚Gattung aus, Ich 
uoale ge „habe die Benennung Barbula;vor: 
kan, gezogen, weil, Roxburgh in Ost- 


‚Indien. eine neue.Gattung aus der 


BEE ehtdeckt hat, die. er Tortula.nennt, 
13. Funaria, Thecag ‚peristoma. duplex; ex- 
„gohaerentibus ; ;. interius ı6denta- 
..kum, ‚dentibps Jiberis. 
„Dieses ist, Koelreutera Hedwig’s, 
‚wir haben . ‚schon eine andere 
„ Koelreutera, 
14 Timmia, „Thecae perigtgma. Auplex; ex- 
un. Jepius: 16dentatum . liberum; inte- 
un, . „plus, 16dentatum,;. „dentibus gemi- 
nase Apice conninentibus. | 
“ Miy ist nur „sine, Art, nämlich 


‚.Mopsig, longiseba H e d wig’s be- 
- kannt, 


+ 


nn Plan. pulmil „ 2. Mama, ‚distiche,, 


‚Barhula und, Torkula Hedwigs 


Classe Didyngmie angiospermid 


er terius, ıödeptatum, dentibus apice | 


N 


2 


as kannt SsipasTinnnia, kann wicht 
Be: „won Leskigugprengs, werden. 
15. Weoibsia Theang ‚penistoma jduplex; exX- 
| terins ı6dentatam }.interius ı6den- 
oh in iitatum, ‚dentibus::liberis. 
_ gi es die. :chemahlige Hedwi gs che 


\ 
; 


Syn mufleissiaeingegangenist, so nenne 
Sioasob ndohn dan. Arsietnichum mit Ehr- 
rom vet: und. Sehrneber so. 
10% Nackera.. Thecag- peristoma duplex; ex- 
oo ihn. berinse. sıgkkaitatem ;.  Anterius 16- 
sb nufdentalum. cills cinteriectis, 


17. Meesja. Theas: mudä,:peristemate dupli- 


© neri.gig extersene '16dentäto; interiore 
nn. „ı6dektato‘, cdentibus: reticulatim 
ar Sehnikmctis.ue" » ori 

18. Eontinalis.:.. Tees" perichaetio tecta, 

re petistomatg äsplici; exteriore 16- 

..c73 Menfatg;:äteriore ı6dentato, den- 
2.0 .„(Bbus seticulatimreöniunctis. 

‚2,33% ırleh ‚würde..keiäen: Amstand neh- 

‚ men Meesia‘ sndisRontinalis zu 


..2 2..ico0 vereinigen; wäre der die Mäpsel 


„.n zuidideckende'Mölch ziicht ein 80 si- 


"1.3517 ‚cheres Merktughi:: fit, Fontinalis, 


m amul'ayası Jeden „gleich ih die Augen 
vl ıI3 isrkälle, BAT Te Pe Te 
‚ranTayy / 19. 


4 N 


ir gE um - 


ig. heskia. Thööasperlstoma Auplex; exte- 
feier ring 16derftatinm ; interius mem-- 
DE ae : brana - 16dentata, ‚ gentihus‘’ eig>» 


x 


0. oplicibun - > ie 


: Zu dieser Gattung: zähle ich Les- . 


TEL . kia, Bohlia und Timmia Hed: 


- 


um ty iwigey wo. wie Mnium marchi- 


“re ser eu unftspkaerorarpbn desselben, 
Ich vereinigb‘ die Timmia mit: die- 


ser Gattung; weil das inaer& Pe-- 


er n ‚yistom nicht ‘sehr! beständig bei 


:. diesem .Moose übt, und der Un-- 


.. 
. 

nu, 

.. 


Tor  terschied..icht zureicht }! " däraus 
Konz reine Gattung‘ zw wachen. Die 
‚a: ' ns Löchern den Zähnen sind meh- 

reren eigen, 'und'dals zwei und 


ar rbrzwei Zähle ‚mit den ‘Spitzen zu- 


DEE FESSuEE sammienhängen, ist nicht bestän- 
00. dig, auch-dabei ein so feiner Cha- 


„rakter,. weil man: öfter bei an- 


2 17... dern:Arten. hierin kann getäuscht 
Zu „wwerden. au! if 


29.: „Hypaum. "PDheeae poristomz daplex; eX- 


5... terins ıßdentatum; ihterius mem- 
“a 2 brans'.nsädentata ciliis interiectis, 


“ Hypaish, ‚Bryum, Mnium und 


W ebera müssen hierker‘ gezogen | 
Be "werden. - 


n m unm 


-. 


- “ . "u .17- dumm. 


‘werden. Freilich ist der Habitus, 

ı einiger ‘sehr ‚verschieden , aber. 
.: . der Fruchtbau stimmt doch völlig 
:: „überein. 

21, Ba rthramia. Thecae peristoma duplex; ex 
‚ + „terius ı6dentatum,; intering mem. J 
| ‚brana plicata apice irregulariter 

denticulata. , 
22. Buxhaumia. ‚Täeeae peristoma duplex; 
exterius ı6dentatum „ dentibus 
, truncatis; injerius membrana pli- 
cata. u 

23. Bolytrichum.. Thecae peristoma duplex ; 

exterius 3 2dentatum; interius mem- 





“  ..- brana plana oreficium tegens. 


% ß x - 


Mehrere Verschiedenheiten im Bau der 
Kapselöffnung sind mir jetzo nicht bekanut. 
Wir haben indessen der Unterschiede schon 
eine grolse Menge, und es ist nicht zu 
wünschen, dafs man noch feinere Kennzei- - 
chen aufsucht. Kleine Abweichungen, beson- 
ders aber in der Zahl der Theile, sind nicht 
wesentlich. So. hat, um ein Beispiel zu ge- - 
ben, Polytrichum bisweilen einige Zähne mehr. 
‚oder. weniger. ‘ Bei .Dieranum macht die ein- .° 
fache Reihe gespaltener Zähne ein auffallen- 

MBLSs 00 —-B  / des 


u; 


‚des Kennzeichen aus, und BDicranum semi- : 


ı completum kann, weil es nur '% Zähne hat, 


die aber doch. gespalten sind, nicht getrennt 

"werden. Eben so wenig kann ‘bei Dicranum 

'ambiguum, . wo: die: Zähne an der Basis ‚untet 

‚aehr ‚starker Vergrölserung einigen Zusammen- 

‚ hang: zu haben scheinen, nicht als eine 'ver- 
schiedene Gattung angesehn werden, da die- 

ger Zusammenhang‘ zu unbedeutend, ist. 


t, 
13 


[A 


2. 


_— 


/ [2 


Einige Bemerkungen - über die Willde- 


 mowsc he Ausgabe der Species Plan- 


'tarum. Vom Herrn Profelor 
.,$Swartz. 


r ‘ “ ° [ARE Eu) 





Die Verdienste des Herrn Professor Will. 
denow um die Kräuterkunde wird ein jeder 
Freund dieser Wissenschaft: gewils anerken- 
nen. Auch’ ich bin ein grolser Verehrer der- 
selben, vorzüglich in Pücksicht‘ wegen des 
grofsen und mühsamen Unternehmens der 
Herausgabe der Species Plant. Niemand: wird 
ihn dazu herzlicher Glück wünschen, als ich. 


Indessen hoffe ich, dals es mit seinem’ 


Wohlnehmen' wird geschehen können, wenn 


ich einige Beobachtungen, die ich bei kurzer 


Uebersicht des ersten. Theils gemacht habe, 
mittiheile. Es ist ohne Zweifel Pflicht, alles 


wäs .zur Vervollkommnung der Wissenschaft. 
f beitragt, nicht aus der Acht zu lassen. Viel- 


leicht sind einige von den ‚folgenden Bemer- 
 Bz° -  kun- 


kungen echon bekannt; indefs eriünere ich 
 , mich nicht, dafs sie bereits irgendwo vorge 


. kommen sind. en 


_ 


EN 
»  —- Hippuris tetraphylla. ı Da diese Pflanze nicht 
‚ selten mit 6-8- 10 Blättern vorkömmt, so 
‘wäre _ der von Hellenius vorgeschlagene 
Trivialname: maritima vielleicht passender; 
Mithridatea ist nach‘ einem Commerson- 
schen Exemplare, welches ich besitze, eine - 
Ä planta monoica ‚polyandra, ‚Hiermit stimme 
auch Jussieu in seinen Fam, de plant. 
S, 401. übeıein.- 
Mniarum.- ia dem wesentlichen Charakter 
dieser Gattung mülste, wohl ein ixuolucrum 
späyllum angenommen werden. Forster 
führt es in seinen plant. magellan. (Com- 
mentat. Gotting. 9. S.'19.) nicht an, Er 
‚ spricht blofg von einigen. Schuppen, die, 
wie er sagt, kaum den Namen der Neben- 
blätter verdienen. Ich wünschte, dals £ol- 
gendes zur Beschreibung hinzugefügt werde, 

 - Fiores subterminales, pedunculati. 


S 


. : Pedunculi solitarii ex apice ramnlorum 
axillares, foliis interdum breuiores l. zplo 


Zur 0. 3plo- 


r 





3plaue- longiores ;" illisque saepe latiores, 
compressiusculi , bikori. . - ' 

'Inuelucrum 4phylium: foliola sessilia, ouata 

acuta :concaua albida I. diaphana; duo op- 
posita dimidio minora. . | 

Ceranthus Schreb. ist mit Chionanthaa: com. 

. pacta. die nähmliche Pflanze. 

Chionanthus mayepea ist- von Chion, ineras- 
‚sata ‚sehr‘ verschieden. Aufser mehreren 
Charaktern, welthe zwischeä diesen beiden ' 
Pllanzen Statt finden, hat incrassala. zwei- 

mayepea aber viermännige Blumen. 

- Phleum schgenoides scheint ‚mit Crypeis acu- 
.leata. nicht ein und die nämliche Pflanze 
zu-seyH. - " 

Oxybaphus L’ Herit, — Calyxhymenia Orte- 
ao: ‚macht; wie: ich aus' den neuen Deca- 
den desselben sehe, eine zte-Art dieser 
- Gattung aus, 

Sacharum eylindrieum, Die differentia ist viel- 
leicht. mit. der des Sachari. Thunbergüi ver- 

wechselt. Die europäischen nnd die bar- 
barischen Pflanzen (Imperata Cyrilli) ba- 

. ben. alle folie gonuoluta und genicula gla; 

bra. Sacharum Thrinbergüi hat. aber. - fo- 
lia ylara und genisula barbata. Dieses 
‘Gras, welches auf dem Cap und vermuth- _ 
Ba, ich 


Er Fa N 


.. 
i 


lich auch in Ostindien‘ vorkommt, nennt 

der Ritter Thunberg in 'seinen Prodrom, 

Fler. Capens. S. 20. Saeharum spicastum; 

‚ Leersia aus Nordamerika *) naterscheidet sich . 

‚ beständig von der in Jamaioa wachsenden, . 
“durch dreimännige Blumen. 

. Phalaris aquatica findet sich‘ auch auf dem 

Cap. (Thunb. Sammi.) oo 

—  capensis ist der aguelica Aulserst ähnlich, 

der Halm ist aber‘ narh der Basis zu nie- 
derliegend. i 
en hispida- aus Japan bat. einen Kelch; der, 
so: wie die übrigen Arten, aus z- Spelzen | 
besteht; nur . ist er. darin. verschieden, 
_ dafs die. eine Ipelze kürzer als die andere. 
ist. (Thunb. herb) Bu 
“ı  Panicum maximum: und polygamum wäthen 
nur eine Art auge. BE EEE 

Agrostis capillaris Linn. Sie ist vielleicht'in 

‚Südeuropa zu Hause, Ich besitze ein 

Exemplar aus Portugal : von Loefling. 

- Agrostis hispida Willd, ist die allgemeine 
‚schwedische A: ‚eapillaris. . . 

‚ Melica gigantea, genieulata, ramosa und ca- 

- pensis ‚gehören alle zur Gattung Ehrharta. 
Ich werde. von diesen in :dem fünften 
nn ort. at ı Tihelle 

: 7) Leersia virginica Willd. —S. 


j 


ur! 


ı 
7 


.‘ U 1 23 in , ‘ RS 


“ Theile der -Fransact, of the Linn. Society 


eine ausführliche Beschreibung mittheilen. — 
M. decumbens und racemosa können aber 
von Melisa.nicht getrennt werden. (Thunb. 
herb.) 0: 
Pos chineisis kommt. häufig in den ‚westindi- 
schen Inseln vor. u 
— : isponioa 'ist von P. .temela kaum ver- 


schieden, 
Briza.-minor: wad virens wachsen beide auf 
- dem Cap. 


Yniola spivata findet sich auch in Sibirien 
(Laxmann) und in Spanien (Loefling). 
Opnosurus faleafus und penieillasus gehören 
aur Gattung Chloris. | 
Cynosurus. paspaloides. Vahlii, die mit Chlo- 
ris petraeca Thunb..prodr. völlig überein- 
- "kommt; ‘ist von: meiner Chloris petraes 
Fior. Ind. oecid. in nichts verschieden. Ich 
bin hierven um so gewisser überzengt, da 
ich die meinige mir. der Thunbörgschen 
sorgfältig verglichen habe. = 
Bromus bifidus Thunb. iap. ist der Ariena 
‘ flauensens'sa ähnlich, :dafa sie schwerlich 
von ihr getrennt werden kann, | 
ARottboellia coalorachis ist gröfser als’ die ex- 
altata;: ‚sonst ist 'sie:..wenjg von ihr .ver- 


‚schieden. 
' .B4 Erio- 


7 


/ 


‚ Eriocaulon decangular. Hudson hat aus 
dieser Pflanze eine: besondere Gattung ge- 


macht, die er Nasmythsa nennt, 


. o ” ” I . “ . ‘ 
Donatia hat eine capsule z3logularis, infera, 
’ / 
polysperma; sie macht also eine von .Poly- . 


„earpon.«sehr verschiedene Gattung aus. 
Oueria trichotoma Thunb. .ist,.eine sehr 


 zweifelbafte Pflanze und gehört ‚nicht zu . 


Oueria. 

Alchemillo monandra Sw. prodr. 1. ind. oce. 
ist Alchemilla Aphanes. Diese: Pflauze’ ist 
aus Spanien nach Jamaica gekommen. 


Macrocnemum coccineum wächst auf den Ga- 


rabäischen Inseln. | 
Cinchona longiflora und spinosa Lamb, (on 


the genus Cinchona. London ‚.1797.) sind‘ 


- noch zu Cinchona hinzuzufügen, 
Sideroxylon argenteum, melanophleos und in- 


erme hat Thunberg {Noua genera P.’9. . 


‚ Upsal. 1798.) zu einer besondern Sauung 
‚erhoben, die er.Rosmeria nennt. 


Itea ‚oyrilla, _ Sw -Obs. ‚bos S. 4 tab, 4e 


' fig. I, , w. . t 


Schrebera albens st wahrscheinlich. Sur. eine | 


Art Elaeodendrum. “ h 
Roridula Linn. bringt. Thunberg. Pr "Dro- 
'sert: (Diss, de Drosera. Vp8..1797.) ° 
Lyeium 


N 
, 


m 15 


ik 


Lyeium: barbatum hat - eben dieser Gelehrte 
mit: Lycium .iaponieum oder foetidum zu 
lussieu’s Serissa gerechnet. Ich zyeifele 

' aber, dals beide in eine Gattung vereinigt, 
werden können. 

 Aylophylie agnotifolia var. ß. muls als eine 
von.«. verschiedene. Art engesehn werden. 
M. s. Flor. Ind. Oce. V.z. 


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238 5 





Geranium "asphodeloides; "beschrieben 
vom. ‚Herm Prof, winldenow.. Ber 


1 


’ Unter den. Gewächsen, welche den. ältern 


"Botanikern bekannt waren, und die von den 


'neuern nicht wieder beobachtet eind, haben! 
sich einige so ganz aus unserem Gesichtskreis 
gezogen, dafs sie beinahe gänzlich in Verges- 


senheit gerathen sind. Boccone, Barre- 


lier, Morison, Plukenet, Tournefort 


und Vaillant haben verschiedene Gewächse’ 


theils abgebildet, theils namentlich ‚nur auf- 
geführt, ‘die wir vergebens in unsern besser 
geprdneten Fiegistern aufsuchen würden; und . 


‚es möchte wohl der Mühe lohnen, dafs die- 


jenigen Botaniker, welche sich im Besitz sol- 
cher beinahe vergessener Pflanzen befinden, 
diese aufe Neue. beschrieben, und wo mög- 
lich durch kenntliche Abbildungen. erläuter- 
ten, Ich will hier den Anfang mit einer Pflanze 
machen, die zwar nicht gänzlich vergessen. 


ist, deren Kenntnils aber wohl mit dem Laufe 
u u FR: - der 


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Do ma a  L 


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der Zeit hätte verloren gehen können, und 


die mir eine Abbildung zu verdienen. scheint. 
Es ist das‘ Getanium asphodeloides,. was‘ N. 


L. Burmann in seinöt'’seltenen und merk« 
würdigen : Abhandlang de: Gerantis S. 28 be- 
schreibt: - Es hatte awar Tillii in seinem Hor- 
tus pisanus sie vorher Banz kurz und nach 
der 'Sitte seines Jahrhunderts bestimmt, aber 
man konnte aus’ dieser. Beschreibung nichts 


folgern. Burmanns- Beschreibung scheint 

“mir aber auch 'nicht die Pfänze:dentlich zu 
. bezeichnen, da sie bei der grolsen Menge 
von entdeckten Storchschnabel- Arten sich 


leicht auf’ mehrere anwenden läfst. Dieses . 


‚ scheint die Ursache zu seyn, dafs Linne 


die genannte Pflanze. nicht in sein System 
aufgenommen hat, weil er fürchten mochte, 
sie sey vielleicht nur Spielart einer schon be- 


karinten. Cavanilles. in seider' vortreffli- 
chen und ‘reichhaltigen Abhandlung: über die, 
- Gattung der Storchschnäbel hatte auch nicht . 


Gelegenheit diese Art selbst zu sehn, "und 


. er‘ konnte daher nur die unbestimmte Bur- 
 manssche Beschreibung anführen, Bei- 


Adi" aber,’ nähmlich Bürmann und Cava- 
FEUR: es, ist ‘es unbekannt geblieben;‘ dafs be- 
reits-Tönrnefort: 'Alesen - Storchschnabel in 

a ee \ seiner 


> 


.. überzeugt. Es-freut wich..daher, mich im 


G. peduncalis bifloris , petalis emarginatis ea« 
... Jyce triplo longioribus, caule flaccido-, ‚pxloso, 
pilis reflexis, foliis. quinquelobis, lobis tel. 


— - Re 28: um 


ij 


seiner ‚Reise abgebildet: hat. Die Abbildung 


ist aber, ‚wenigstens, gilt. dieses: von der. dent- 
schen Ausgabe,.denn, das ‚Priginalwerk ist mir 


unbekannt, ; ‚in mehreren: Stügkep. ünrichtig, - 


Dafs aber die Tourne fertsche Pflanze. dis- 
selbe ist, davon bin. ich. jetzt vollkommen 


Stand gesetät zu „sehn, aufs Neue eine Pflan- 
zenart der Vergessenheit zu entreilsen, und ich 


‚iheNte defshalb hier eine vollständige Beschrei- 
bung und kenntliche Abbildung derselben mit. 


* ‘ 
. 


Geranium asphodeloides. 


q 


fidis obtusiusculis, (Tab. i.). 


‚Geranium (asphodeloides), peduncnlie hiflo: | 
ris,- Foliis multipartitia orbiculatis ,- laci- 
ns: acutis, radice, tnberosa. Burm.ger, 


p..28..n.27. Cavan. diss. 4. P» Kir 
Geraniom orientale calumbinum, hore ma, 


»imo asphodeli radice, Tournef,.cor, 20. - 


- Lin; ed; germ.z, p. 339. £. 36. mala. | 5 :., 
'Geranium columbinum montanum 'saxatile 
‚ perampla radice, foliis. paruis Alterius in- 
eisis floxe atropurpuren, Till, pis. 67... . 
Habi- 


. 
’ - “ 
- 


+ 


a. 


‘ . m, 29 nee 
/ 


‚Habitat in pratis Graeciae,. Orienth,, .2, . 
Radix varnosa' ‚horizoptalis fysca, tuberibus ' 
fascieulztis erassis lateralibus‘ perpendi- * 
eularibus. issiructa. .;; . | 
Caules e. radice plures- Klikormen pedales Pro- 
"strati- vel :adasendentes Haccädi ‚teretes 
 .pilgsi; pilis qmmnibus reflexis, 
Folia longe petiolata,. caulina -opposita pro- 
funde- quinqueloba, lobis trifidis obtn- 
_ siusculis, vtrinque pilis adpressis spar- 
sis tecta. 
Petioli vti caulis pilosi, pilis reflexis, longi. 


Stipulae ad basin cuiusgue folii, binae lan- 


ceolatae membranaceae ciliatae. 
Pedunculi alterni. axillares biflori, folio logio- 
res, vt.caulis pilosi. 
Bracteat quatnor lineari- lanceolatae ciliatäe 
ad pedunenli diuisionem. 
Flores respectu plantae magni. 
Calyeis foliola externe pilosa , nernosa, ob- 
longa mucronata. 
Petala quingue, ‘feliolis calycinis triplo lon- 
‚giora, neruosa. obouata, leuissime emar- 
ginata, j 
Fructum non vidi. 
Am nächsten kommt diese Pflanze in der 
Form der ‚Blätter, wie ein hier abgebildeter 


kleiner 


% 


| u 6 ' 


4 


kleiier Zweig zeigt, den Geranie Voith, 
aber ‘die: Binme ist viel ‘größser wis bei diesem 
* pad ähnlichen :Stötehschnabel - Arten. ‘.Sie hat 
auch etwas Aehnliches:'miit "dem: Geranio pal- 


.lustri,: von dem’ sie--aber 'durch die ausge: 


randete :Spitze der Blumenblätter , "6 wie 
überhaupt die ganze -Pfaüze- im Hablius und 
‘ Blätterbau verschieden: ist ' ' PL u zu 


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3 Bu : . Bu a | " : on FR . , { 

Bemerkungen- üiber- die Forster!’ sedi 04 

ha’ Lin n. :Von dem Herrn‘ Professor ' 
Swartz. 


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„Im zweiten Stücke dieses Jonrnals theilte 
ich meine vielleicht wicht ganz unwichtigen 
Bemerkungen über die Gattung Phyllachne 
init, und äufserte dabei die Vermuthupg, dafs 
' dieselbe nach dem Linneischen Systeme 
- in die Gynandria Diandria, zunächst an’ die 
Forstera gestellt werden müsse: * ' | 


Die Forstera, ‘welche sich auf. den Gipfeln | 


der Neu -seeländischen Gebirge findet, ist von 
‘ den ersten Entdeckern derselben, den For- 
stern, zu der zwanzigsten Classe gerechnet. 
Da ich schon seit geraumer Zeit mit der Un- 
tersuchung der Orchideen beschäftigt. bin, so, 
verlangte ich sehr dieses Gewächs. 'kennen 


zu lernen, welches ‚nach der Beschreibung in. 


den Act. Ypsal. Vol. 3. S. ı84.. mit dieser na- 
türlichen Pflanzenfamilie viel übereinstimmen- 
des haben soll, Nach der genanern Unter- 

suchung 


- x 


| 


m ” I | 
suchung’ ‚der Fructificationsthefle dieser Pflänze, 
‚wozu ich glücklicher Weise vor Kurzen Ge- 
legenheit hatte, hoffe ich den Charakter der- 
gelben. verbessern zu’ können,. und 'eile.dJie 
i Resultate ‚IIEÄET - ‚Beobachtung bekannt ‚zu 


machen. 


Die Blumendecke ist doppelt; die eine fin- 
def sich unter, die andere über dem Frucht- 
- knoten "). ‚Die untere, ‚besteht. aus drei, ‚Blät- 
tern. : Die, Blätter , ‚sind ‚oval; ‚lanzettenförmig, 

stumpf, aufrecht stehend, etwas concav ‚und 
| umgeben. den Fruchtknoten.. Das .aulserhalb 
sitzende Blatt. schliefst die übrigen an der Ba, 
sis ein. ‚ Bei zunehmender Grölse des Frucht- 
knotens” "kommen . diese Blätter an einer ‚Seite 
zu stehn; welshalb dag perianthium exterius 
“laterale genannt ist. Die untere über dem 
Fruchtknoten sitzende Blumendecke. ist nicht 
sechsspaltig; sondern sechsblätterig. Die Blät. 
ter sind länglich, stompf, glatt, mit. einem 
'hantigen, bisweilen feinhaarigen Rande ver- 
sehn, etwas convex, aufrecht stehend and 


umfässen die Blumenkrone. | 
“ Die 
‚%) Her "Präsident von Schreber hat diefs 
‘ schömw-in- seiner Ausgabe der Gehera plantar. 
angemerkt. 





-— 3 - 


7 Die Blumenkrone bat eine glockenförmige 
und kurze Röhre, die auf der Spitze des 


'Fruchtknotens sitzt. Die Mündung ist in 


sechs 'gleichlange, längliche, linienförmige, 
stumpfe, und ungetheilte Einschnitte sehr 
tief gespalten. Die Einschnitte sind noch 


. mahl so lang: als die Röhre , aufserhalb glatt, 


innerhalb erscheinen sie aber dem bewaffne- 
ten Auge wie mit feinem Sammt überzogen. 
‚In der Mitte der Blumenröhre bemerkt 
man ein fadenförmiges Sänlchen, dessen Länge _ 
"ungefähr 2 von der der Blumenröhre beträgt. 


Wach _der. Basis zu ‘scheint dieses Säulchen ° 


etwas. erweitert zu seyn.. An der Spitze des- 
selben sitzen zwei halbrunde einfächrige Staub- 
bentel, die queer in zwei Klappen aufsprin- 
gen. Die untere Klappe desselben ist klei- 
ner. Die Stanbbentel sind durch eine Hei- 


schichte Scheidewand. mit einander verbunden, 


Die Scheidewand selbst erhebt sich wie ein 


ol feinhaariger Kamm zwischen den zwei, unter 


x 


den beiden obern concaven Klappen der Staub- 


“ beutel befindlichen, rundlichen Köpfchen oder 


‚Narben, welche aus dem durch das Säulchen 
laufenden: aber ganz damit vereinigten Grif- 


- fel emporkommen. Der Griffel scheint 'bei- 


IB. 1LSt. , C a der 


= 


we j -_ 34 _ 

Bu Io we \ 
der Zusammenfügung der Staubbeulel oben 
gespalten zu seyn, und sich mit 'den beiden 


zöihlichen Narben zu endigen. er 


. Nach der von der Forstera in den det. 
Vpsal. a.a'0. gegebenen Beschreibung und. 


Abbildung, sind die beiden wahren Staubben- 


_ tel derselben für zwei blattähnliche Schuppen 


eines Honigbehältnisses angesehn. Die Nar- 


ben werden im Gegentheil Staubbeutel ge-'. 


nannt, und den feinhaarigen erhabenien Kamm 
> hält man für breite bärtige Narben, die aufser- 
halb die Staubgefälse tragen. 


Diels ist aber ein Irrthum, den ich jetzt 
Gelegenheit habe zu berichtigen. Dafs die 
. an der Spitze des Säulchen befindliche Kör- 
per Staubbeutel sind,’ erhellt ans der Gestalt 
: derselben, aus der innern Höhlung, aus ‚den 
zurückgebogenen Klappen, ond endlich aus 
dem Biumenstaube, welchen die Beutel ent- 
halten. Die untere Klappe ist in Forster's 
Beschreibung nicht angemerkt, und die abere 


sicht er für eine Schuppe des Honigbehältmis- 


ses 'an. Der erhabene Kamm zwischen den 
‚Narben ist in der Mitte niedergedrückt, un- 
ter dem Vergröfserungsglase erscheint er zwei- 
lappig; für die Narbe kann ı man ihn aber wohl 

‚nicht 


‘ 


u Te u. 


nicht: ont halten, wenn er gleich beim ersten 
Anblick das Ansehn einer Narbe hat. Die 
zwei ründlichen, Körperchen sind aber ohne 
Zweifel die wahren "Narben, weil sie an der 
Spitze des Griffels sitzen. “ 


Zufolge dieser Berichtigung wäre der ge- 
nerische Charakter so zu verbessern: \ 

Ca l. Perianthium duplex. Exterins inferum, 
triphylium: foliolis oblongis acutiuscnlis, lon- 
gitudine germiuis. Jnterius superum, hexa- 
phylium: foliolis oblongis, Concauis, acu- 
tis, erectis. , . 

‚Cor. monopetala, tubuloso - campahulata, 
Tubus talyse superiori breuior. Zumbus 
sexpartitus: laciniis lineari- oblongis, obtu- 
sis, patentibus, aequalibus. 

Stam. Filamenta nulla. Autherae duae apici. 
pistilli insidentes, distinctae, sed;septo car- 
n080 coniunctae, globosae, ıloculares, trans- 
versim extrorsum dehiscentes: valunlis dua- 
bus hemisphaericis, demum reuolutis; imfo- 
riori mineri, 

Pist. Germen ouatum, inferum, ‚Stylus co- 
lumnaris, corolla breuior, fliformis , erectus, 
apice extimo inter antheras' bihidus. in Stig- 
mota duo subrotunda crista pubescente im- 

Cz ter- 


_ 


. 


‚Pedunculi solitarii, » _Aliformes ‚ erecti, elon- 


i . ‚ \ - 


Zu | — 56: —_ N ! 


- 


terstincta, valunlis superioribus antherarum 
concauis obuolutis. 


» er. Capsula oualis, vnilocnlaris, 
Sem. numerosa, receptaculo columnari affıxa, 


'(Forsteri) - — (Ich habe nicht -Gelegen- 


. heit gehabt, die Frucht zu untersuchen), 


Die Beschreibung der übrigen Theile der 


Pflanze habe ich auf folgende Art entwörfen. 
- Forstera sedifolia, 
. Planitg hWerbacea, imbricata,  obouata, apice 


obtusata, margine obtuso, integerrima, car- 
nosa; Jaenia, basi concaua adpressa, apice 
patentia, .‚interdum reflexa, neruo dorsali 


"basi latinsculo “conuexa post casum Fo- 


liorum persistente subtus subcarinata, ver- 
sus lucem punctatö - -vasculosa , margine di- 
lutiori. 


gati, vniflori. 


Flores somipollicares, erecti, (alkidi 8. camel '- 


Forst er). 
Wer mit Aufmerksamkeit die im vorigen 


Stücke von der. Phyllachne vliginosa Linn. 
gegebene Beschreibung mit der Forstera 
vergleicht, wird sich sehr leicht von der 
_ grolsen Aehnlichkeit überzeugen, welche Zwi- j 
schen beiden Statt findet. | 


Beide 


u E 7 Sn 


Beide Päanzen wachsen i in der Südsee. 

Die Blätter sind bei beiden ungestielt und | 
daghziegelförmig. 

Die -Blumen sitzen an den Spitzen der Aeste. 

Die Blumendecke ist doppelt. 

Die Blumenröhre ist röhrig- -glockenförmig. . 

.— Commerson hat auch sechs bis sie- 
ben Einschnitte an der Blumenkrone sei- 
ner Stibat (Phyllachne) bemerkt, 

Die Staubbeutel sitzen an der Spitze des 
Griffels, sin! einander vällig gleich, und 
zwischen ihnen finden sich die zwei Nar- 

"ben, die: von den obern Klappen der 
Staubbeutel eingeschlossen sind. 

Die Fracht ist bei beiden einfächrig, viel- 
sainig. und mit einem säulenfärmigen 
Fruchtboden versehn, 


- 


N 


Die an der Basis der Blumenkröue der 

"Phyllachne an der Seite des Griffels sitzenden 
Drüsen hat die Forstera indefs nicht. — Viel- - 
leicht können nun beide Pflanzen in eine 
‚Gattung: vereinigt ‚werden. In diesem Fall 
würde ich den generischen Charakter 80. fest- 
getzen: 

Cal. Periantkium duplex. Inferum z- .3phyl- 
lum: folialis‘ ‚erectie. Superum 23 6phyl- 
lum: foliolis erectie, a 

6% -. Cor. 


PR . 
x < . 
” 


4 


N en u 

. Cor. ‚monopetala, tubuloso- campannlata, Tu- 
bus breuis. Limbus 5- 6partitus: laciniis 
aequalibus, oblongis, patulis, 
Stam. F ilamenta nulla.  dütherae duae apici 
' pistilli insidentes, globosae, vuiloculares, 
biualues : ‚valunlis extrorgum transuersim 
. dehiscentibus. | 
Pist. Germen inferum. Stylus columnaris, 
. Sliformis, erectus. Stigmata duo, subro- 
tunda, valuulis auperioribus antherärum 
concauis ‚inclusa. . 

„Per. Capsula vnilocularis, onalis. ° 

Sem. ‚numerosa, ‚receptaculo columnari 
medio capsulae adsidentia. ? 


Character essentialis. u 
Cal. duplex: inferus z-3phyllus; superus 
3 - 6phylius. 
Cor. tubuloso-campannlata, 5-6fida. 
Caps. ılocularis, polyspermä. 
Locus in System, sexuali: Gynandria Diandria. 
Die, natürliche Ordnung ist vielleicht noch 
nicht bestimmt ; ohne Zweifel macht diese 
Gattung 'mit einigen andern eine besondere 
Ordnung aus. 


So wie die ‚Phyllachne »liginoss wahr- 
scheinlich mit ganz getrennten Geschlechts- 
theilen | 


L 


. a = 39 _ u EN 
theilen. versehm' ist, sd. kann diels auch bei 
der Forstera der Fall seyn. Wegen. Mangel 
mehrerer Exemplare wage‘ich daher nicht 
mit "Gewilsheit darüber zu entscheiden. Die 
Geschlechtstheile mögen indessen ganz- oder 
halbgetrennt seyn, so wird diefs doch anf 
dem gegebenen Gattungscharakter weiter kei- . 


nen Einflufs ‚haben. 


\ 


B 
L) . ° . 
Pu ESBEREERESEERERERGEREEEDENG 
' 4. 


Erklärung der zweiten Kupfertafel. 
a. Forstera sedifolia in natürlicher Gröfse. 
u: Ein Blatt von der’ obern -Seite vor- 
gestellt, vergröfsert. 
 ß. Ein Blatt von der untern Seite ‘vor- 
gestellt ‚. vergröfsert, 
b. Eine Blume vergrölsert, 
c. Der untere Kelch. 
d— obere — 
e. Die Blamenkrone. 

f. Dieselbe geöffnet, um die Lage der Ge- 
schlechtetheile vorzustellen. \ 
g..h. i. Der Stempel mit den Staubbeutel 
_ von. verschiedenem Alter und Lage. ' 
k. Ein Theil des Stempels von der .Seite 
‚vorgestellt, von dem die Klappen eines 

G4 \ Staub: -_ 


'. 
. 


\ \ 
y ı om 40 — “ , - 


oo Staubbentels weggenommen siäd, damit 
die durch den Kamm, getrennten Narben. 


gesehn werden können. . 
E 1. Derselbe Theil in einer schrägen Lage. j 
2... a2, Die Narben. | 
.  @B.Der Kamm. . | ' 
7.0." Die Scheidewand, welche die | 

Staubbeutel mit einander ver-.. 

binden‘. 4. — Ä 

Alle Theile sehr vergrölsert. oo. 





| 9. \ 
Beinerkungen über die in der allg. Lit. 
Zeit. befindliche Recension 'meiner Ab- 
- handlung: IHuftratio Lichenum gelatino- 
sorum etc. im erften Stück dieses Jour- 
nals.. Vom Doctor Bernhardi. 





Diesen kleinen Aufsatz hat nebst den übri- 
gen darin befindlichen das Loos getroffen, von 
einem Rec. ziemlich herabgesetzt zu werden, 
“ Allein so sehr sich dieser auch bemüht hat, 


alle, selbst die kleinsten Fehler anfzusuchen, _ 
wahrscheinlich um mehrere aufzählen zu kön- . 


nen, und mir sogar Fehler angedirhtet hat; 
so findet sich dennoch beinahe kein gegrün- 
deter Tadel dabei. Ich sollte mir daher zu 
dieser Recension viel Glück wünschen, und 
‚würde, duch im der That auf keine weitere _ 
Vertheidigung bedacht seyn, wenn jeder Zeit 
genug hätte, meinen Aufsatz hinlänglich durch- 
zugehn, um die Grundlosigkeit des Tadels ein- 
 zusehn. Ich ergteife das erste, hoffentlich‘ 
En +2 zEz auch . 


f 
’ 


a 4 


' | Zw . . ar 
“ auch. das letzte Mahl die Feder, um. mich ge- 


gen einen solchen Rec. zu rechtfertigen. 'Da- 
mit man sehe, was für ein Geist meinen- Rec. 
- belebt, setze ich die Hecension wörtlich her. 


“In der Einleitung, welche sich aufängt: 


- 


 Lichenum gelatinosorum _ laboret etc. 
behauptet der Verf., da/s:die gallertar- 


tige durchsichtige Substanz dieser Flech: 
ten nicht zu einem Gattungscharakter 
brauchhar sey, weil, — auch andre ' 


„Fi lechten aquam. cito- bibunt„ inde vo- 
Tumen augEnt, colorem mutant et ex sub- 
stantia fragili in ‚flexilem $uccosam 
 abeunt. — Das ereignet sich zwar im 
Feuchten "beinahe ohne 4usnahme mit 
allen F lechten; aber darum. bleibt jenen 
immer noch die ausschliefsliche Eigen- 
schaft einer.zärtern. transparenten ' Sub- 


stanz, welche sich. zu einer elastischen, N 


beinahe thierischen Gallerte ausdehnt 


, 


und von den mehrsten neuern Schrift- 
stellern nach Hill mit dem passenden 
Namen Collema (Gallertflechte) belegt 
(dennen denn die nehern' Sehriftsteller 
die transparente Sul:stanz Collema?) 
und als Gattungscharakter gewählt wor- 
den ist.” 


Er Dafs 


” 


nn ne 


- 
Pre N 


Dafs auch ‚die Durchsichtigkeit eben so. 


wenig als eine zarte elastische Substanz eine 
ausschlielsliche Eigenschaft, dieser Flechten 
:sey, sondern ihnen nur im höherg Grade 
zukomme und selbst manche zu ihnen ge- 
zählte, diese Eigenschaft in sehr geringen Grade 
"besitzen, davon können uns L.mascicola und 
.pezizöid2s leicht überzeugen. Was: der Re- 
censent damit sagen will, dafs sie sich bei- 
nahe za einer thierischen Gallerte ausdehnen, 
verstehe ich nicht. Dieser relativeUnterschied 
in der Substanz war ja aber auch nicht der 


“ einzige Grund, warum ich der Gattung Col 


lema .meinen Beifall versagen mulste. Der 
wichtigste bleibt immer dieser, dafs man auf 
alle Grundsätze der Botanik Verzicht thun 
muls, werm man eine. Gattung annimmt, die 
sich nicht auf auszeichnende Fructifications- 
theile gründet. Wenn übrigens der: Recen- 
sent glaubt, dafs die mehrsien neuern Schrift- 
steller diese Gattung angenommen hätten, so 
verräth 'er.keine grolsen litterarischen Kennt- 
nisse. Der grölste Theil gelbst von denjeni- 
gen Schriftstellern, die mehrere Gattungen 


anmahmen, hielten doch die Gattung Collema 


für unpassend, \, 


“Nihil . 


x 


- 


Nu 


= 4 — oo. 


«Nihilominus korum Lichenum in 'Rumido s 
turg escendi ptoprietas Fundarientumhaud | 


- :malum sectionis "huius | generis. piaebet, 
hine — schliefst der Verf. ganz uner- 


wartet — et eorum monographiam NOR. 


absurdam putaui. Ffir ivollen, sehen.” — 


u 


Wem kömmt wohl der Schlufs unerwarter? 
"Da sich die gallertartigen Flechten durch ihre 
'‘ Substanz vor allen ührigen auszeichnen, wenn 


sich auch nicht die strengsten Grenzen zwi; 
schen diesen und den übrigen ziehen lassen, 


'so thut ınan nicht übel, auf diese eine eigene 


Abtheilung zu gründen, und cs ist daher gar 
nicht widersprechend , ‚eine Monographie von 


ihnen zu liefern, ob sie gleich keine besan- 


dere Gattufg' aus angeführten Gründen aus» 


machen können. Wer würde es denn unschick- 
‚lich, finden, eine Monographie der Echinome- 
. locaeti mit Ausschlufs der übrigen zu liefern? 
Der Fecensent, ruft nun nach -diesem ihm _ 


(und wohl nur ihm allein) ganz unerwartet 


_ kommenden Schlufs aus: Wir wollen schen! 
* Diese Warte sind mir bis jetzt. nach räthsel:. 


haft, Sie mögen mir leieht noch unerwarte- 
ter gekommen seyn als Rec. mein Schlufs, 
Wäs will denn der Bec.. sehen? Doch nichtg 
anders, als ob es ‚absurd ist, die gallertartigen 
Flech- 


” . 
_ \ i a 


% 


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_— 


| 


- 68. —. 


. Flechten besonders abzuhandeln? Um dieses 


einzusehen, ist ja nur. gesunder Menschen- 


verstand erforderlich. | a 
ur Ze 


“Da, wo es schon Vi erdienst war die, Ar. 
ber zu unterscheiden, erwartet‘ man | 
-um so weniger Lichen aubtilis, . der nur 
der jüngere Lichen tenuissimus: Dicks, 


»  fase. I. t.2, f.8. zu seyn scheint, beson | 
ders aufgeführt.” - 


Jedermann wird nun glauben, ich hätte 
Lichen subtilis Schrad. und tenuissimus 
Dicks. als zwei besondere Arten aufgeführt. 
Diels ist aber keinesweges geschehn, sondern 
Lich. tenuissimus steht als eine etwas zweifel- 
.häfte ‘Art unter L, Tremella.. Wäre es aber 
auch geschehn, wie könnte mich der Re- 
censent defshalb sehr tadeln, da er ja selbst 
‘noch nicht von ihrer Identität überzeugt ist, 
und Hr. Prof. Hoffmann, der mit mir bei- 

‘ nahe gleichzeitig schrieb, sie unterschieden 
und als zwei Arten aufgeführt hat. Glaubt 
der Becensent, dafs dieser sich wenig. Ver- 
dienst um die Wissenschaft erworben ‚hat? -. 
Alles ‘was ich bis jetzt für L. tenuissimus 
Dicks..erhalten habe (und dafs es’der wahre - 
sey, "daran zweille, ich kaum), ist von, L. süb. 
0 Er u et Bil 


tılis ganz und garı verschieden, und ich bin- 


GE 


' B 


jetzt geneigt, ihn mit Hrn. Willdenow als 
‚ Abart von L. Tremella zu betrachten... | 


/ j 


 dapegen unter Lich. pulposus fünf ver- 


I 


schiedene Arten Collema glaucescens, . 
_ crispum, obscurum, cristatum e£ loba- 
tum Hoffm. zusammengeworfen zu fin- 
den. . dngenommen, dajs s alle Figuren - 


(Fig.ı. a-d u. Fig. 6.) auf der ersten Ta- 


fel 4bänderungen von Lichen crispus 
‚vorstellen, so unterscheidet sich hinläng- 


lich davon: Lollema “cristatum durch 
schmale ‚ feinzertheilte, auf rechtstehende 
Blätter, Collema glaucescens durch seine 
feste Substanz, welche im Trocknen wie 
mit einem weifslichten Pulver überzo- 
gen ist, und einen stumpfen dicklappi-' 
gen Rand hat;  Collenıa lobatumı durch 
seine. Gröfse, seinen flachangedrückten 
äufserst vollkommen ausgerandeteun Um- 
kreis, dessen Mitte durch schöne roth- 


| gelbe Seutellen gehoben wird. An Col., 
lema . obscurum entdeckt : man beinahe 


nichts ‘als Seutellen, die gleichsam in 
die’ Erde eingelassen und nur von eiher 


Undeutlichen Unterlage ungeben sind.” 


Biecen- 


Ä N 


v 


Hecensenf scheint zu glauben, dafs ich 


blofs das .Collema crispum Hoffm. vor mir 
gehabt hätte,: die übrigen daher blols aus’ 
_ Mangel an ‚gehöriger Kenntnils zu dieser Art 
gekommen wären. Allein ich kann den Be- 
censenten ‚versichern, dals ich alle diese an- 


“ geblichen Arten von Hofmann selbst be- 


stimmt besitze, die angegebenen Charaktere 
zwar an ihnen bemerkt, allein zugleich eine 


_ solche Menge von Exemplaren gefunden habe, 
welchen ‘weder der eine noch der andere 
Charakter vollständig zukam, dafs ich das Un- 
zureichende derselben einsah, und daher ge- 


zwungen war, sie als eine Art ,zu, betrachten. 


" #7Vie kömmt der Verf. dazu, den feinen 


membranösen, dunkel, beinahe schwarz- 


gefärbten Lich, nigrescens mit dern sub- 
stantiellen „dichten, hellgrünen Collema 


auriculatum zu verwechseln? — Der.Reec. . 


bemerkt noch an diesen nach vorherge- 


gangenem Aufiweichen im Wasser, auch 


getrocknet am Rande gegen das Licht 
gehalten, eine seegrüne Farbe, (soll wohl 
heilsen: der Rec. bemerkt noch an die- 
sem, sowohl getrocknet als aufgeweicht, 


gegen das Licht gehalten am Bande 


eine 


„LT an ei 





[3 


— 48 — 


’ 


” eine seegrüne Farbe), da dagegen der Lich,‘ 


’ 


nigreseens beständig eine braungelbe oder 


ur schwarze Farbe annimmt ,- „der. lacunö- 
sen Unterfläche der flachen dunkeln Scu-_ 


tellen, ihrer gleichfarbigen Einfassung 


nicht zu gedenken, die so auffallend röth- 


lichgelb, eingetieft und am Rande, wie 
der ganze Lichen auriculatus hellgrüz 
gefärbt sind. (Der. Rec. mgg wohl, 
während er diese unverständlichen Worte 


schrieb, folgetides gedacht haben: dage-'. 
-'gen der Lichen nigrescens beständig eine: 
| braungelbe oder schwarze Farbe an- 


nimmt, Beiner lacunösen Unterfläche, 


seiner Rachen dunkeln Scutellen, mit: - 


eirier gleichfarbigen Einfassung nicht zu 
gedenken, Beim‘ Lichen aurieulattzs 
sind die Scutellen aber auffallend röth- 
lichgelb, eingetieft, und am Rande wie 
die ganze Pflanze - hellgrün gefärbt.) 
Wehrscheinlich hat man diese Art eben 


so vernachlässigt wie den ‚Lich. mio- 


chrous Ehrkart., welchen ‚man nun 


leicht in Deutsehland auffindet! , 


Die Unterschiede, welche der Recensent 
‚hier angibt, sind wohl nicht hinreichend, 


En um 


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I. 1 


- FG 49 —. x . NOuaup 
6 P f . & 


um sie für zwei verschiedene Arten anzuneh- 


men: Es sind, so viel'man aus der Stelle 
errathen kann, folgende:. . . 


e) Er. ist: hellgrün, ‘und man bemerkt an 


ihm’ gegen das Licht .gekalten am Bande 


eine seegrüne Farbe. - :Wer nur einigermalsen 
eine beträchtliche Menge von gallertartigen 
"Flechten gesehen hat, weils schon, wie we- 
nig auf die Farbe zu rechnen sey. Und seine 
. Farbe kann. doch wohl, so beträchtlich . ver- 
-schieden nicht seyn, da Hr. Prof. Hoffmann 
selbst ‚von ihm sagt: colore in humido ex 
‚glauco virescente, nigricante , in sicco sor- 
dide virescente, ex glauco in luteo misto. 


b) Er ‚besitzt keine‘ lacyiöse Unterfläche, 


Dieses ist. auch bei L. nigrescens sehr unbe- - 


ständig, ich, habe sie daher ‚gar nicht. als Un» 
terscheidungszeichen henutzt. . Hr. Prof. Hoff- 
mann: mag- woh] -dieselben Gründe haben, 


 wärum: er dieses Unterschieds nicht Erwäh- 


nyng thut, ut 


75) Er. ist von dickerer Substanz, Diels ist 
. aber sehr unbeträchtlich. | - 


d) Er besitzt auffallend röthlichgelbe ein- 
getiefte, und am Rande, wie die ganze Pflanze, 
hellgrün gefärbte Seutellen, dagegen L. ni- 

u. B. 1.St. D .. greseens 


zZ. »N 


_ 


. # 





\ - 150. 


grescens flache dunkele Scutellen mit einer 
gleichfarbigen Einfassung besitzt. Dafs auch 


die Farbe der Scutellen .und ihres Bandes, eben 


@. wenig wie die des Laubes, bei den mehr- 


"sten gallertartigen Flechten beständig sind, 


wird jedem, der sie mit Aufmerksamkeit beob- 
achtet hat, bekannt seyn, besonders ist diefs 
bei Lich. marginatus und pulposus sehr auf- 
fallend. 


Dafs sie aber nicht verschieden sind wird . 
' dadurch, noch mehr bestätigt, dafs sich auf 


- seiner Oberfläche eben ‘die Körner wie bei 
"L. nigrescens finden. Ueberdiels war Hr. Prof; 
Hofmann gegen mich Anfangs selbst zwei- 


Belhaft ob es verschiedene Arten wären, und 


wenn sie nicht die grölste ’ Aehnlichkeit hät- 
- ten, warum sollte er eine Vergleichung zwi- 
schen beiden angestellt, ja wahrscheinlich ge- 
‘ £funden haben, dafs L, cochleatus Dick, die- 
selbe Art sey, die von L. nigrescens blofs ver- 
schieden ‚seyn soll: foliis marginibus eleuatis, 
eoncauis, et siccis einereo - plumbeis, scutellis 
maioribus non confertis. 


“Mag wohl der Verf. von Collema pul- 
“ vinatum die Entwickelung in Kliatum 
. beobachtet haben?” - 


Wie | 


dd 


Pd 


- 


— 5 \ — 


Wie kömmt der Recensent zu dieser Frage? 
Habe ich denn irgendwo dieses behauptet? 
Oder glaubt Recensent, wovon ich mich doch 
nicht überreden kann, dals man um zwei Ab- 
arten für eine Art zu erklären, die Entwicke- 
lung der einen aus der andern müsse gesehen 
haben. Wenn Weigel aus der kleinen Ab- 
änderung von Bromıis mollis eine eigne Ärt 


" machte, ‚Niemand aber ibm mehr beipflichtet, 
‚ist :diels wohl aus dem Grunde gescheln, 


weil man den Bromus nenus sich in Br. mol- 
lis hat entwickeln schen? Eben so wenig ist 


'diefs bei einem Lichen der Fall; man sieht 


aber bei diesem so wie bei jenem zuweilen 


einen Uebergang aus einer Abart | in die andre, | 


«#/Yarım trennt er davon T. 2. ‚Fig s. nach 


so schwankenden Charakteren, wie ra-, 


mis inequalibus rugosis (latere scutel. 
'liferis?)” 

Wieder eine "sonderbare Frage! Lichen 

Schraderi und L. Tremella haben ja nicht die 


‚geringste Aehnlichkeit. , Dieser ist blätterartig 


ausgebreitet und häutig, jener rund und baum- 
artig. Beide sind zwar runzlig, allein die 


Runzeln bei L. Schraderi. sind. ganz stumpf 
und laufen blofs der Länge nach, bei L. Tre- 


D 3 mella 


22. 8 - a 
\ mella hingegen sind sie scharf und vereini- 
geh sich zu einem Netz. «Die von mir ange- 
ı gebenen. Charaktere sind auch nicht unzurei- 
chend, ‚denn beide stehh ja nicht einmahl un- - © 
ter einer Rubrik. L. Tremella steht unter. 
der Abtheilung: fronde: tenui. retieulato- ve- 
nosa. L. Schraderi unter der: ‚fronde ramosa. 
* Ea war: also blofs. nölhig ihn von L. musei- 
cola zu unterscheiden, . und. von diesen war 
er schon durch die Ruunzela hinlänglich un- 
terschieden. 2 os 
| “Zu Verweschselungen geben leicht Aulafs E 
“ Trivialnämek, wie IL. Tremelloides. und oo, 
Tremella.” „ 
ich würde keinen von beiden gewähk ‚ha- ° | 
ben, _wenn ich ein Freund von neuen Na- 
men war, 





»- 


N 


= “oder verleiten gar zu fälschen Begriffen 

wie L. polyanthes (L. Fascicularis Wulf), 

wo auf den Hande sehr viele Seutellen, 

‚ aber unsers Wissens keine ‚Blüthen zu 

finden sind.” | | 

Ist denn der zuerst vom. Hrn. Prof. Hofl-,_ Ä 

‘mann gebrauchte “ Trivialnamen polycarpos | 
für einen Lichen nicht eben so unschicklich, 
. oder glaubt Rec., dafs es Früchte gebe, wel- 


chen keine Blüthe vorapget? ° 
ı j r “Sollte 


f} . 


a‘ 
N “ , r 


On z re 


ı 


- ‚denen Arten blofse Conjeetur seyn! 


cher, da diese Art gar nicht selten ist. -- 


9 —- 


_ ‘ . 4 \ 
‘ . “ 


“Sollte - mit L. fascicularis 7. I. Fig.;. ein 


'linneisches Exemplar verglichen worden 
seyn, da unser Verf. den linneischen Na- 


men und auch Collema polycarpon u. ‘. 


 conglomeratum dabei citirt? Linne hab 
in allen nur sechs oder sieben Arten Gal- 


lertflechten aufgezeichnet, wie gewagt . 


dürfte bei so vielen nun zu unterschei- 


1» 


‘Ein Linneisches Exemplar habe ich weder 


: von diesem noch von einem andern gesehen, 


dennoch trage ich nicht das geringste Beden- 


ker L; fascieularis Linn. und L. faseieularis j 


mihi für eine Art zu exkennen. Wie eine 
solche Conjectur gewagt seyn könne, ‚sehe 


ich "nicht ein, denn iso wenig Arten Linne 


aufzählt, so pafst doch die angegebene Dife- 


renz auf keine andre äls diese, so dals auch - 


noch Niemand gezweifelt hat, dafs es diese 
Art sey, Es wird diels um’so wahrscheinli- 


, 


“In. eine besondere Section bringt der V: , 
ihm völlig unbekannte Gallertflechten 


mit der Aufschrift species dubiae, aber ,_ 


wir finden auch hier nicht den so be- 
kannten L. Burgessii noch den ‚L. dia- 


0 D 3 j pha- 


„x 


2? 


D . 
5 . 
j \ \ N N 


ee ns a 


.;.#“ 


phanns und vwsieulosus Swartz prodr. 

p. 147.” 
Ich wüuischte, dals ich bei der Aufzählung 
der Arten von gallertartigen Flechten so voll» 


ständig ala möglich hätte seyn können. Da 


ich von der gallertärtig en Consistenz der drei 


‚angeführten Arten nicht überzeugt war, so 
hielt ich es für rathsamer sie einstweilen ‚ganz 
. zu übergehn , sie nicht einmahl - unter die 


ıweifelhaften Arten aufzunehmen, denn hier 
zählte ich nur solche .auf, von denen ich noch 


zweifelte, ob sie besondre Arten ausmachten, . 


nicht wie Piecensent sagt, solche, die wir ganz 


unbekannt gewesen. wären. > 


. 


Ich behalte cs mir übrigens vor, bei einer. 
andern Gelegenheit einen Nachtrag zu meiner = 
Abhandlung zu liefern. Um dieses aber auf. 
einmahl so vollständig als möglich zu. leisten, 
. wünschte ich einige Unterstützung dazu von 


gründlichen Botanikern. Ä oo. 


l 


m 





= 





| a Fu 


Plarttae cryptogamicae nouae, rariores 
aut minus cognitae. Auctore H. A. 
‚Schrader. 





. Specimen primum. 
,  Phascum. 
I» Phascum nitidum, humile, foliis subulatis, ca-- 


‚rinatis, snbfasciatis. Hedw. Stirp. Crypt. I. 


 p.91. t.34. 

Habitat ad latera viarum in siluaticis Ducat. 
Brunsuicens. Thecas fert tempore autunmali. 

Indinidua occurront thecis terminalibus et 
axillaribus, hinc nullum dubium religuum est, 
quin Dicksoni Ph. axiliare eadem planta 
sit cum nilido Hedwigii. 


-- Gymnostemum. | 
3. Gymnostomum stelligerum, trunco erecto ra- 
moso; foliis linearibus recurmiusculie, su- 
premis stellato- verticillatis; capsulae semi- 
‚ globosae operculo obliquö rostrato. Brid. 
Muscol, T.U. p.46.. nn 
= Ä D4 Bryum 


S 


- " x 
» - . 
[U] “ U 1] . 
- 
' U r . 
x . 


Bıyum sielligerum, capsnlis etectie semiglo-- 
bosis nudis ,. foliis linearibus, stellato- 
verticillatis. Dicks 6n. pl. erypt. ‚Brit. 
"Fasc., 2. I: 2.464. 


pone Blankenburg, ‚vbi raraım hang et in, Ger- 
mania non cbseruatam, Gymnostomi speciem 
vna cum Didymodo capillaceo anno 1793 legi. 
.— Cl. Schleicherus nunc etiam in Helue- 
tia ‚obsernauit. u 
Affine 'Gymnost. curuirostro Hedw., pluri- 
mis vero  notis distinetum, . or 
| Grimmia, 
3. Grimmia pusilla, foliis capillaceis, capsulis 


5 ouatis, System. Samml. Kr. Gew.T. p. ıo. 


N m. 39. EEE er 7 
=, Weissia pusilla, ‚trunco exiguo simplici the- 
20. "diBque Ouatis-/ Tectis; foliis ‚capillaribus. 
.Hedw.. Stirp, Crypt. Il. p..78. t. 29. A. 
Habitat ad rupes calcar. in Hercynia, Du- 
“eat. Brunsuic, 'et Episcopat. Hildesiensi. 


4. Grimmia recuruata, 'foliis setaceis, capsulis’ 


„ Pyriformibus in peduncnlis arcuatim recur- 


‘Hab. in rimis, saxbrum’ ad ripas Bun Bude, 


* 


I 





vatis. Hedw:'Stirp. Crypt.Yp. 102. 1.38. 


"Pulchella haec planta, ‘uam primo rene- 


rendie. a Wulf en in Carinthiae rapibus-de- 
texit, 


- ö ’ - 
N 


FT 


u. rn. 


texit, ante aliquos annos .etiam 2 me in 


monte "Rammelsberg Hercyniaa ad saxa nuda 


obserunta D SEE a 

„5. Grimmia striata, foliis linearibus acuie cari- 
matis siccitate crispis „ thecis erectie striatis, 
operculo rostrato recuruo. 
Habitat. ad rupes arenosas prope Gottingam, 


Fruct. matur, m. Maio et Iunio. . 


Sürculi conferti ,' 2 - 3lineares; simplices vel 
‚diuisi. ' F olia_ conferta, linearia, acuta, cari- 
nata, patula; siccihtate crispa.  Seta vtpluri- 


\ mum terminalis, tenerrima, ız- zlineas longa ;” 


junior, dilute ‚flaua, senescena magis fusca. 


“_ Theca operculata obouäta; deoperculata pro- -- 


_funde”striata et: basi magis attenuata. Öper- 
culum rostratum: rostro recuruo,. — Ob fores 
masculos, qui, in distincto -indiuiduo proue- 
niunt, setundum Systema Hedwigia num 
Weissiae species esset, praeeunte vero‘lllustri 
Schrebero, quem iam in Spieilegio Fi. Germ, 


" -sequutus sum, Weissiae genus ad Grimmiam 


refero, Viraque genera eiiam coniungunt Viri 


"Gel. Roth, Swartz et‘Willdenow. 


' Bryum crispatum Dickes. ‚Plant. Crypt. 


Fasc. 3. p. 8. 't.7. £.4.- (quod ab Hofmanno 


(Flora Deutschl. 2. .:p. 32.) perperam cum Afze- 
lid cirrata Ehrh, coniungitur) videtur &adem 
nn Ds. planta 


I \ ‘ 


x 


nd 58 _ 


planta cum Grimmia nostra striata, sed'neque 


descriptio neque icon Dicksoni in omnibus 
connenit. — Afzelia cirrats Ehrh., quam 
Grimmiam eirratam dico, proxime accedit ad 
Grimmiam Dicksoni (Weissiam Dicksoni 
-Willd.) 

Specimina huins musci in Silesia lecta misit 
amicissimus Starke. Eandem plantam etiam 
a Ci. Flörke, plantarum' imprimis cryptoga- 
imicarum indagatore indefesso accepi, qui eam 
in itinere per alpes Salisburgenses praeterito 
anno instituto, obseruauit. 


Trichostomum. 


6. Trichostomum tenuifolium, surculo simplich, 


foliis lineari-subulatis carinatis flexuosis, 

thecis cylindraceis incuruis: operculo conico. 
Hab. ad latera viarum in Hercyniae siluati- 
cis. Fruct. mator. mens. Inl. et August. 
Surculi cespitosi, 3-4lineares, simplices. 
Folia sursuüm longiora, dilute viridia, e lan- 
ceolata basi linearia in apicem subulatnm fle- 
‚ xuosum desinentia. Theca cylindracea, in- 
curua, rufescenti- fusca. Operculum conicum, 


obtusum. 
Didymodon. Ä 


u; Didymodon rigidulum, erectum, foliis langeo- 


hai e vasorum fisciculo- euspidatis, 'rigi- 
'dulis: 


FERN 


— 59° 
äulie: "operculo subulato curualo,  Hedw. 
-'Stirp. Crypt. 3. p. 8. t. + Ä 
Hab. etiam ad saxa, müros et rupes mi Her- 

‚cynia,. Ducatı Bremauic, et Episcopatu Hil- 

desiensi. 

Peziza. 

8, Peziza glandulosa, (tremellosa) substipitata 
nigra, supra rugosa glandulis comspersa,. 
subtug venosa pubescens. 

Tremella glandulosa, gelatindsa, subrotun- 
da, pulninata, fusco-nigricans, integra; 
superficie mammosa, Bull. Hist. fung, 
p. 220. 1.420. £. 1. (excl. synonym.) 

Hab, ad truncos deiectos- putridos in silnis 

Sollingensibus Duc. Brunsuic. 

Ab vociali ad sesquiuncialem in diametro 
latitudinem excedens, Supra rugosa vel vn- 
dulata, glandulis magis minusue acutis obsessa, 
glabra, nigra; subtus pnbescens, colore dilu- 
tiori tincta. Lnci obueraa pellucida et‘ dilute 
fusca apparet. Substantia tremellosa vt in 
Octospora elastica Hedw. aliisque affınibus 
specicbus. | — Non confundenda cum Tremella 
arborea, \ 
9. Peziza denticulata, stipitata Aanescens extus 

‚glabra, disco planiusculo; margine denticn- 

lata. Vahl, Flor. Danic. t. 1016. £. 3. 
I Peziza 


N p 60‘ — 


Zr ‚Peziza ‚urticae, margine radiis cuneiformi- 
bus, demum -cirratis Cincto, Syst. ‚Nat. 
> ed. Gmel. II. p. 1453. n..28.. 2 
“ Peziza eoronata ß. Syst. Nat..n.57. ,: 


N D stipitata, ferrugineo- fuliginea; cratere cu» 


..pulari : margine pilis coronato.: Bull, 
- 0. „Hist. fung. P 251. 1.416. er 
Peziza ooronata. Tode Schrift. Berl. Na- 
I wurf, IV. p. 271. t. 13. £,7. Br 


Hab,’ in Vrticae et plantarım vmbellataraio. | 


caulibus emörtuis tempore aestiuali. 


stipitata, .stipite. incurug, marginibus ciliaris. 


Boltan Hist. fung. p. 106. t. 106. fi 2. 
. zo, Peziza fafeieulata, trunco bilineari globoso 


-comcauo, albido;. margine aperturae ciliig- | 


"0° longiuscnlis pilosa, ide brenioribus fasci- 
....  eulatis punctato. . Hedw. Stirp. Gryptog. I H. 
p. 14... 4. f£B. (sub Octospora). Bee 
Peziza Labellum, lata, tennis, cerea,-fragi-' 
lis;, sessilis, suhtus villoso- tomentosa; 
cratere e vesiculosa cnpulari.. Buli, Hist, 
fung. p. 262. 1. 204: (excl, syn. Hofm. et 
‚. .Batsch.) 


‚Peziza lanuginosa, lata, tenuis, cerea, fra- - 


‘gilie, sessilis , subtus . ferrugineo- fusce-. 
’ " . i > scene, 


. oo. Ma eye 
'Peziza coronats, minima, tenuis ‚.“fragilis, 


Huins loci etiam videtur. Peziza infleeta, 


“ 
’ . 
ne m mu ie m 


BE 


. 
“ 
D 
a m. 0 ma 


ee een 


Nm. tn 7 
\ 


‚scens, lanata; . cratera niuea e vesicnipsa 


- cupulari, . Bull, I, 6. .p..260. 1.396. £ 2. 
(excl. Schaef, aynon.) .. | 

Peziza hauisphaerica, sessilis extus hirsnta 
spadicea. Hofm, Veget. GryptsIl. p. 28, 
1.7. £. 6. oo. AN 


Peziza. subhirsuta, sessilis, intus albida, 


glabra, extus fusca, sybhirguta, ‚basi ra- 
dicata. Baumgart. Fl. Lips, n. 1642, 

Peziza. scutellate, sessilis vel subpetiolata; 
pater;. cornea; margine. acutd; externe 
pilosa; depresso - conuexa vel planata. 
" Batsch. EI. fung. p. 123... 


 Peziza ‚replicata. Tode in Schrift, d. Berl, 


. Naturf. IV. p. 269. 1. £&3 


. Peziza' hemisphaerica, gessilie, ı extns ‚kirsuta, 


sordide Iutea, intus candida , limbo .inte- 
gerrima. Wigg Prim. Fl. Holsar.ın. ıız:. 


Periza hispida ‚ hemisphaerica, exterius fu- 


‚ ca hispida, intus laeuis glauca. Huds. Fl. 
Angl, ed. z. p.635. n.8. Relh. Fi. Cantabr, 
‚Suppl. n. 1051. Sowerb. Eung. (. 147. 


. Eluela albidı , acaulis solitaria et’ cespitosa, 


‚cprigcea; pileo coucauo, hemisphaerico, 
intus e caeruleo albido, glabro, extus 
subfusco, hirsuto, margine inaequali, pi- 
' loso., inferne radicato, "Schaefl. Hist. 
fung. t.ı5t. BE . Eluela 


“A 


, _ 6: um 
Eluela foliacea‘, acaulis, cespitosa, toria- 
cea; pileo concauo, planiusculo, margine 
lobato, Jaciniato, superne albido, glabro, 
inferne fufco, hirsuto, Schaef, co. 
t. 319. (Far. monstrosa). 


. Peziza. sessilis, hemisphaerica, "villosa , spa- 


‚diced, Hall. Hist. n.2231. (excl. Batt, 
syn.) Ded er. ‚Enum. n.579. Flor. Dan, 
1.656. £ 2. 
Eluela heinisphaerica, excauata et sessilig, 
« radite longa, Gled, Meth. fung. P-46. | 
n.IX. | | 
Eluela hemisphaerica, excauata et nessilis, ' i 
intus candida glabra, extus pilosa et sub- 
obscura. Ib. var. a. Grimm. Isenac. 146. 
Peziza hemisphgerica alba extus hirsuta et 
spadicea. Hall. Enum. p.2o. n.6. 


-“ Fungoides scutellatum, ‚interne album, ex- 


terne obscurum et snbhirsutum. Mich. 
Nov. gen. plant. p. 206. n.8.1,86. 4. 
"Fungoides scutellatum, album, foris- hireu- 
tum. Mich. lc. n.9.? 
Hab. vbique in siluis vmbrosis ad terfam 


nndam, rarius ad truncos putridon. . Mens, 


Aug. Octobr. 


Citati anf a omnes et comparatae inter 


sc descriptionies iconesque data, satis euin- 


cunt, 


TE Bonn 
L 


Tr nn 


rs- 


. cunt, ab omnibus voum eundemgue fungum 


intelligi; quod.eo magis ei confirmabitur, cuä 
a .primo initio ad vltiimum statum ‚plantam .no- 
stram obseruare licuerit. — Icones Hedwigii, 


" Hofmanni et Oederi medium Pezizae sta- | 
stum repraesentant; magis jam explicatum de. 


pinxerunt Schaefferus, Bulliardus (sub, 


P. Labellum) et Michelius; perfectissimum 


yero statum, in quo nempe margo reflexus 
est, vt iam recte monuit Tode *), Bulliar- 


dus sub P, Fanuginosa descripsit .et delineari 


curauit, 

Nomen triniale, quod Hedwigius. hnic 
Pezizae imposuit, reliquis praeferendum esse 
duxi, cum ob denominationem a pilis fasci- 
culatis desumptam, Optime a reliquis conge. 
neribus distingui poseit, 


ıs. Peziza viridula, cyathiformis virescens, ex- 


trinsecus albido- villosa; 


Habitat passim ad truncos putrescentes in 
, üluis Sollingensibus. 


'Facies Pezizae Zacteae, at duplo minor, 
ı2. Peziza cöliaris, cyathiformis niuea, extrinse- 
cus pilis sparsis longis. obsessa. 


Peziza eiliaris. Syst. Nat. ed, Gmel. IK, 


PP 1453. n. 22. 
Ä Habit, 


%) Schrift d. berlin, Naturf, 1 c . 


-- an 


‘ — Habit, in foläs deiectis. putrescentibns prope 


“ Gottingaml. aibiue.  -, on 
_«Facie, etiam- ‚conuenit cum p.. lastea, sed 
ila multo :gracilior et honniei pilis‘ longis 


sparsis ‘obsessa. - Interna superficies . glähra, 
colore. ex albido in pallescentem vergente, .- 


‚13. Peziza saniosa; extrinsecus puluerulenta vin- 


brina intus glabra e fuscö pürpurta. ..Syet 


- Nat.’ed.:Gmel H. p: 1459. n. 128. 
' Häbit. supra terram..nadam et ad truncoe 
putridos in -silujs' Goettingeneibus et .Ducat, 


. 


Bru nsuic, 


-Diameter : 3 - - 4linearis. Cupula concaua, .cras- 


ea, catnosa, colore intus e Fusco’purpurea vel 


Ffuscidüla. Vulnerata succum fundit violaceum: 


14. Peziza' vmbrosa, (sessilis) extrinsecus ferru- 


“ gineo.- pustulata, cupula demum reuoluta 


flaua. 
Hab. in Hercyniae pinetis ad terram inter 


folia acerosa adulta.. M, Aug. et Septembri. - 


Substantia carmosa, Iuuenilis planta“ con- 


tracta; adultior plano - conuexa, margine Te- 

voluto. Diameter ı#- zlin, excedens. " 

ıs. Peziza hispidula, concaua, extrinsecus hispi- 
dula nigra, intus laeuis albida. Syst. Nat.. 
.ed, ‚Gm el Il, p: 1456. 2.7% 


\ 


N ...,Bab. 


r 


( 6 — 


Hab. in ramnlis deiectis ingue truncis pn- 
_ tredine ‚corruptis passim prope ‚Gottingam et 
— alibi. Fempore autumnali, 


Cupala carnosa, 1 - ı3linearig diametri. Su- 


‚perficies exterior setis rigidis, saturafe nigris, 
nitentibns obsessa ;, interior . laeuis, albida_ 


L. 


vel cinerca. | 


| Stilbum, 


! 


- 16. Sulbum Zomentosum, stipite tomentoso, cä- 


pitulö‘ subrotundo. Tab. 5. fig. I. 


Tempore autumnali post pluuiag frequentes 


in Trichiis aliisque affinibus plantis, etiam in 


stercore ouino, obseruatur tomentum byssi- 
num ninef vel albidi coloris, ex quo mox 
proueniunt stipites graciles, simili tomento 


“ obducti, nunc solitarii nunc fasciculatim ap- 


proximati. qui lineam circiter longi, Aequales, 
‚et capitulo subrotundo, primum diaphano, de- 
mum. opaco albido terminantur. — Variat in- 
terdum stipite graciliori, sesguilineari, sub- 
flexuoso. \ ” 
Juniorem "'huius Stilbi statum repraesentare u 


‘ videtur Mucor villosus Bull, Hist.: fung, - 


p. 110. 1. 504. f. 15. 

17. Sıilbam pellueidum , stipite subulato pellt 
cido, capitulo subroturdo. u 

IE.B. 1.St. | E ‚ Hab. 


. - ı . . 
° » ” . “ . - er 
- “ " . . t - 
\ > P - j - . P2 
- Y BR -., - 
‘ ‘ ‘. on . . 
Pi . [U } LU] - ‘ re , 
’ a BE . . 
n 


. Hab. in 'truincis putrescentibne _M. Sept. et 


Octobri. . gl | op, 
Stipes vix semilineam altns , subrigidus, 


apicem versus atteyuatus, pellucidus. Gapi-. 
tulum subrotundum. Color totiuß plantae Pa 


ve lcaceus. | 

7 reme ella. 

7, 28, Tremella cerebrina, carnosa in gyros' plicata, 
Syst.. Nat. ed. Gmel. UI. p. 1447. n. 30. 
Tremella cerebrina. Bull. Hist, fung.. 


Hab. passim ad Fagi söluestris aliarumque. 
ee fruncos in siluaticis 


- Sollingensibus et Gottingensibus. 

Nostra senper alba; luteo et nigro colore 
etiam variare, 'obseruguit Bulliardus, Vid, 
icon, ej. I.c. R. BecC. | E 


00 Heluella. 

| 19. Heluella ziues, niuea ‚'pileo libero, stipite 

| fistuloso sulcis lacnnisque inaequali. +» 
Habit.. ad margines siluarum: prope Gottin- 
 "gam, -Mens. Septembri. 


sus, per lentera leni pube adspersus. Pileus 
‚vncialis vel sesquiuncialis diametri, 2 vel 3lo- 


bus: lobis admodum zugosis, roturklatis, li- 


} 

} 

wur 

| Ä nn | | -berig, 


. . 
m. mn nenn. nn ne en. m 


\r ‚Stipes crassug, 2- zuneialis, superne alten 
nuatus, ex sulcis lacunisqüe, quasi apongio- - 


| u. BE Be 

\ . 
beris »:inferna reticnlatis , pobescenribus, Co- 
lor totius plantae eandidus‘, excepta pilei 'su- 
perfiie inferiöri ‚ quse magis ex albido fla- 
vescit, " 


Heluella Mitra in Iames Sowerby Co- 


- loured Figures of English‘ Fungi tab. 39. des 


picta hanc speciem indigitare videtur. — EI 
vela etiam mpallida, cuiis iconem dedit 


\ Schaefferus- in-* tab. 282. ‚Histor. "fungro,' 


Bauar., ob colorem dilutiorem hie referrenda 
Essel,' misi ipsins descriprio obstaret, in qua 
pilei liberi mentionem non facit, ae prael' 
terea contendit, hanc' Eluelam cum: ‚Eiuela 


‚nigricante (Heluell, lacunosa ‘Afz.) tota stru- 


ctura oonuenire et nonnisi colore differre, 


N DW in. . ı . ver ır 


Ä m. Trichia, 0 Sue 


20, Trichia serotina, stipite attenuato'-fusco; 
‚peridio obouato castaneo, capillitio ochradeo- 


- Aaudscente.. Tab. 3. fg. EEE ER 
: Hab. ‚sparsim äd truncos caesos Putrescentes, 
Men2. Ostobri ad Decembr, . | 


Stipes: vix lineam altus, leuiter' Hexuosim, j 


erassiusculus., attenuatus, teretiusculus, de- 


> mum longitudinaliter striatus. Peridium pyris 
forme, membrana crassiuseula fragili,: vertice 


inatqualiter. dissiliente instfuctum, Peridii :co: 


7 


Es der. 


lor: eruptjonie temapore ‚cAstanene , .waraup api- 
gem saepe striis. dilutioribus. variögatus. ‚ Ca- 
pillitijum compactum, fenuissimum;, cum- pyl- 
vere 'seminali ‚ochraceo -flauescentis coloris.. 

. "Hug, forte pertinet. ‚Lycoperdon gregarium‘ 
Betz. ‚Observ,. botan. I. P Ben 


. . Vor 
. 1 - L v ’ tt io 
.“ N 
\ 


en Hyaterium. en. 
a1. Hysterium Sagineums subiınmersumn oblon- 
‚güum: disco albidoa. 4.20... ı 


„Hab. imprimis ‚ad. .Fagi süuestris: TADOS ei 
Irancon, cortice: denadams.: to ira 
PR ‚Grassiusculum , ad dimidium.i inmmerzum, co 
lore e„£inereo in dilute pallescentem wergente. 
 Discus Fructiicang primo glaber, demum far  ı 
“ naceus albidus, quandoque etiam rimosus ob- 
seruatur. Adultiora spedimina magis explicata' 
et. margine..lacerata.. Diamceter longiendinalis 
alin.a-ıd 02a neo nun 
22. Hysterium arundinggenm, 3 immerenns: deptes- - 

sum, Quale granunlosum e -fusco:fersugiaeum. 

- "Tab. 3. fig. 3. alen: 1:0. het. > 
je Prowenit- ad cnlmos emaztuod-. Arandin. 
Phragralt,,. quos' ad. palmarem saepe: tongitu» 
dinem-obtegit. .. 2... DT en: 

„ Eesma; 'exacte . onalis,: immerdum ct cum ' 
epjdniide culmi quasi connatuih „vb ab ea» 
ee 5 dem 





tdre 


\ 
-— 9 \ 


dem nonnisi-colore, ' 'superficie (per lentem . 
visa) äranulosa,- et labiis-demum paulo extan- 


> Ubus distingui possit. Diampter longitudinalis 


vix semilineam excedit., 
23% Hysterium Pinastri, erumpens ouale.nigrum 
nitidum. Tab. 3. &4. - \ 
Hab. in foliis deiectis Pini syluastris, ‚dbi- 
ebis etc, . 
| Superficies Jaenie nitida, — Hysterium 
Rubi Pers. est depressum ' et superficie gau- 
det nitidissimia’; atra. 
Individua, quae in P. Abiete occarrunt, 
panlo minora sunt iis, qua& in P. siluestrs 
_ inneniantar, 


Explicatio Täbulae tertiae. 
Fig. I. Stilbum tomentosum, 

u. Trichiarum putrescentium cespes, cui 
innascuntur plurima indiuidua Stilb. 
tomentosi. ö 

b. nonnulla indiuidua Iente ancta. 


Fig. 3. Trichia serotina. . ’ 
a. frastulum ligni 'putrescentis cum hac 
Trichia obsessum. ‚ 


E 3 | b. 


4 


ar N pi 


) 
Fig. 4.  Hysterium, Pinastri. 


\ _ 0 ” 
f _ . 
7, — -, 


% 


L b. nonnulla indinidua auctiori Forma Te- 


_ Praesentata. Er | 


Fig. 3. Hysterium arundinaceum. 
a. natiua magnitudine. 
:b. voicum' indiniduum lente anctum, 


a. folia Pin. siluestr. cum nomnullis in- 
diniduis huiusg Hysterii, quosd ha- 


bitum naturalem. 
° b. vnicum indiuidium. sub lente exbi- | 
bitum. . 


- 





‘ 


1. 


U. Auszüge aus ausländischen 
Werken, 


“ Flora Atlantica siue Historia plantarum, 


quae in Atlante, Agro Tunetano et Al. 


geriensi crescunt. 


Authore Renato Des- | 
fontaines, Instituti nationalis Scientia- 
rum Galliae socio etc. — Tomus 
Primus. 


” 


/ 





[G 


_ (Beschlafs des im vorigen Stücke 8. 365. ab- 


gebrochenen Auszugs). 


Seseli. 


Seseli verticillatum ,. foliolis Aliformibus; ra- 


dicalibus ‚subaerticillatis , brenioribus; ‘ym- 
bellulis distinctis ; ; radiis centralibus breuis- 


simis nm 


E4 


- . 


F oeni- 


1) Dalechamp’ s und -Tournefort’s Syno- 
. ym, welche Hr. Desfontainec.hier an- 
, führt, rechnet Linne zu Seseli ammoides. 


Vielleicht, machen auch Seseli verticillatum 


n 


’ 


und 


u y — \ 

Foeniculum Iusitanicum minimum acre, T. 

Inst. 312. — Schaw.' Specim. n. 232. le. . 

Ammi.: Dalech Hist 695. .Ic. bona.. 

An Seseli ammoides Linn. ? 

‘ Species diuersa a Seseli ammoide Iacguin. 
Hprt. 1.1.52. Eadem eerte ac Tonrnefor- 
tii vi patet exemplariis in eius herbario et 
Vaillaneii ‚seruatis. Eadem etiam ac Scha w. 


“ enius synonymum ad Sium Admmi perperam 


| retulit Cl. Linnaeus. Floret aestate. ‘ 
‚Habitat. in arnis Algeriae prope Belide, ©. 


1 l . I 


Tha ps ia. 

Thapeia polygama, Foliis decompositis ; Folio 
lis acutis; imuolucri apice pinndtifido; flo- 
ribus centralibus euanicie. (Tab. 75): 
Habitat prope Bone ad maris littora. 


Pimpinella, 
Pimpinella Iutea, foliis pinnatis, pubescenti- 
bus; foliolis cordatis, dentatis, ‚antice ex- 
‚ cisis; pedunculis filiformibus, paniculatis. 
(Tab. 76.) 
Tragoselinum africanum altissimum. T. Inst. 


309. . 
Pimpi- 
und Linnes ammoides, wie Hr. Desfon- 
taines schon selbst vermuthet, nur eine 
"Pflanze aus. Seseli ommsides Jaogq. wäre 
dann eine besondere Ar. —8. 

R 


\ 1 - 


ee » —- ' 


Pimpinella saxifraga maximaafricana.-Magn. 

. Botan, App. nn 

Odorem .aromaticum spirat, 
Habitat in Atlante. 2. 
Trigynia. ' . 
'Rhus, j 
Rihus pentaphylium, spinosum; foliis digita- 
tis; foliolis lincari -lanceolatis, superne la- 
tioribus, obtusis, apice dentatis integrisue, 

Ahamnus siculus pentaphyllos. Bocc, Sic. 
43. t.z1r. — Schaw. Spec. n. 508. Certe » 
'ex Herbario Bocc. 

Rıhamnus pentaphyllus. Iacq. Obs.z. s. 17. 
— Linn, Syst. Veg. 233. 

° Habit. prope Arzeau. in collibus incültis, 4 7 

Tamarix. . 

Tamarix afrieana, foliis imbricatis, minimis; 
Nloribus pentandris; spica tereti, densissima ; 
pedunculis squamosis; stylo trifido "). 

E 5 ‚Affinis- 

3) Poiret hat diesen Tamarisken unter dem 
nämlichen Trivielnamen in seiner Reise als 
eine besondere Art beschrieben. Er scheint 
‘aber von der gallica nicht hinlänglich ver- 
schieden; Herr Prof. Willdenow führt 
ihn defshalb in seiner Ausgabe der Spec. 
plant. auch. nur als eine Abart derselben 
au. —S$, 0 


| en - | 
Affınis T. gallico Linn. ‚ differt cortice ra- 
. morum fusco; foliis arctiıs imbricatie} epica 
crassiori; floribus duplo aut qnadruplo maio- 
ribus. | 
Habitat Algeria ad maris littora. .% 


\ 


Pentagynias 

Statice. | 
Statice globulariaefolia, foliis acuminatis; pa- 
“nicula laxa; racemis terminalibus, secundis. 


- 


‘ Limonium medium, Globulariae folio maius. _ 


Barrel. t.793 et 794. 
Statice ramosissima, Poiret. Itin. 2, S. 142. 
Habitat ad fontes calidissimos Hammam 
Mischroutin dictos, prope Bone. 
Statice -spathulata,. Eoliis radicalibus spathu- 
Jatis, obtugis, glaucis, integerrimis, longe 
‚ petiolatis; scapo tereti;. ramis. panicujätis ; 
£ ‘florjbus racemosis secundis, 
Habitat in a rupibus prope La Calle. 2. 


\ 


> 


; .. Linum. - . 


Linum grandiflorum, caule basi ramoso; fo- 
liis angusto - lanceolatis; Aoribus laxe pani- 
culatis; capsulis decemualuibus, mucrona- 
tis. (Tab. 78.) 

Habitat in aruis argillosis prope Mascar. 
Linum 


u a. — 


un. rg n 


gr 7 - 


) 


‘ Linum decumbens | canle ascendente Aliformi; 
foliis spareis, erectis; subulatis, laeuibas, 


amacronatis ; floribus pedicellatis; laciniis ca- 
| Iycie ouatis, acutie, (Tab.79.)”) -* 


.. Linum syluestre angustifolium, Aoribus di. 
lute purpurascentibus vel carneis. C.B. 
Pin, 214. — T. Inst. 340. 


Affine L. tenuifolio Linn.; differt Foliis’ 


mollioribus; panicula minori; calycum foliis 


“ zmaioribus, minus acutis; corolla rosea, duplo 


aut. triplo minore. Floret primo .vere, 


Habitat in aris prope. Sbibam in reguo 
. Tunetano. ©. u 


% 
N 


Linum corymbiferum , foliis lanceolaiis . com 


“ fertis, erectis, trinerujjs, retrorsum aspc- _ 
sis; ramis corymbosis, Aliformibus; calyci- - 


bus subulato .mucronatig. (Tab. 80.) ‘ 
. Habitat in ‘Atlante prope Maiane. 
_ \ . -  Linum 


FT) Linne sieht ‚diese Pflanze als Abart, seides 


5 fenuifolium an. Aus ‚der arten Abart dieses 


Flachses macht Herr “Dr, Smith (Engl. "Bo- 
 tany. T. 6. tab. 381.) jetzt auch eine beson- 


dere Art, die er angustifoliun nennt. Sehr 


“ wahrscheinlich sind noch mehrere eigene Ar 


‘ten unter Linne’s. Linum tenuifolium ver- 
vo. 


I + 


e 


\f 


\ . 


t 


> 


[4 


- \ 02 
. , ee j ı | 
— +6 zn. 


r : I. 
[4 


-Linum ienue,  foliis linearibus-acutis; "ramis 


Jaxe: paniculatis, fliformibus ; floribus. pedi: 
ellatie; calyce. mncronato; corollis calyce 
“quadroplo longioribus. (Tab. 8ı.) 
‚Difert a L. mkritimo Linn. caule et ramis 
tenuipribug; ; calyce mucronato; foliie angustio- 
ribus; capsula calyce breuiore: a L. gallico 
corollis quadruplo maioribus. 
‚Habitat in collibus incultis Algeriae. ©. 


7 


7 


Hexandria Monosynia. 
Allium.. 00.0 en 
Alla multiflorum ; foliis carinatis; caule su 
perne nudo; capite rotundo, .non bulbi-, 
fero; staminibus tricuspidatis. | 
Differt ab ‚A. sphasrocephalo Linn, foliis 


Ä 


cärinatis. r Ä 
‚Habitat Algeria, ı 


‚Allium odoratissimum, bulbo tunicato, POros0; 


foliis lineari- subulatis, crassiusculis; spatha 
breui, subquadrifida ; ‚Aoribus vmbellatis, 
non bülbiferis. (Tab,8 3.) . 
“Habitat 'in arenis deserti prope 'Cafsami ek 
Tozzer. 4 00 | 
|  Ornithogalum. . 
Ornithogalum fibrosum, radicibus fibrosis, in- 


‚ tertextis; foliis subquinis, radicalibus subu- 
| latis, 


n 
‘ 





L : on 77 | — ı 


+ 


"Itis, canalicniatie,; ;. scapo vnifloro, brenis- 
simo. (Tab. 84): . u 

, Habitat in arenis -prope Kerwan. 2.' . 

Ornithogalım sessilifiorum, ‚foliis. canalichla- 
tis,.acutig, Roribus. Jaxe spicauis, subsessili- 
bus‘; bracteis, subulatis, florem argsantibus. 
‘ Habitat in Atlante prope Tlemsen. 2. 
7 2002..1$eilla. u 

Scilla lingulata,. foliis lanceolatis planis; ra- 
cemo florum denso, conico; bracteis subu- 
" Yatig‘, ‚pedicellos aequantibus. (Tab, 85. £. 1.) 
"Scilla lingulata. Poiret. ltin. 2. S. ısr. 
Habitat in aruis, N. 

Sciha - villosa, Foliis. lanceolatis, planis, villo- 


\ sis; floribus corymbosie. (Tab. 8:;. f. 2.) 


-. Habitat in aregis: prope: Kerwan.' 2. 

Sc. obtusifolie, „.6capo Yateraliz foliis lingui- 

r :Borksiibus, vndolatis;: Horibus racelnösis, ebra- | 
‚cteatis. (Tabs 86. - - " 

" Scilla obtusifolia,. Poirer. Ttin. 2. S. 149 

, Habitat prope La Calle. Es \ 

Sailla paruiflora, Foliis lineari- tanceolatis, acu- 
tis, glabris, scapo- breuioribus; floribus rar 
SemDsis ,. | conferüs; FE _ bracteis. breuissimis. 
(Tab. 87.) BR on 
Scilla numidica, Poiret, Itin, 2. $. 150. 


„d 


rn 0 - . Secilla 


- 


+ 


’ 


! 


.. ’ ur 
F ’ 
D 
3 x 
LU h RD E 
N , s 


SciHa unduläta, Foltis lanceolatis, vndulatis ; 


floribus laxe racemosis ; bracteis brenissimis. 


he ‘ * ‘ 


(Tab. 88.) u 

Frequentiseima circa Tunetum, Constzmtine, 
“ ‚Algeriam,. et aliis locis. — Habitat in colli- 
bus inenltis. 2. 0 
Scilla antherivoides., racemo" Tonga; 5 bracteis 

subulatis; pedicellis corolla breuioribus. w 


 Scilla authericoides. Poiret. Juin. 2, 'S: 1 se 


Pa 
.. 


\ Asphodelus. 
Asphodelns acaulis, caule nullo; foliis_ subn- 
lato- triquetris; pedicellis Fructiferis " refle- 


yis. (Tab. 89.) | 
Habitat in montibus Sbibae. # . a 


- : Anthericum. 


Anthericum- bicolor. foliis, planis: ‚caule- Ta. 


mOsO; Sloribus laxe: paniculatis ; filamentik pri- 


bescentibus, apice appendigulatis.. (Tab.90.) 


Habitat in sepibus Algeriae, 2. 


' | Muscari. | 


Calyx nullus. ‚Corolla ouoiden ,: inflata , sex-. 


Nentara, Gapsula supera, triangularis, wi 

valuig, trilocnlaris, polysperma. N‘ 
‚Muscari maritimum, foliis subulatis; racemo 

tereti; corollis cylindricis; summis colora- 


tis, ‚sessilibas , abortiuis. 


“ 


S 


( 


Habi- 


D 
-- un nn 


z 


\ a: .79 — 


Habitat ad maris.littora prope veterem Chr- 
thaginem, 2. 


Muscari paruiflorum, folii subulato - iliformi- 
| bus; ?! racemo terminali, breuissimo; foribus 
distinetis. = 

Differt ab H. racemoso Lian., cui affinis; 
follis tennioribus; fAoribus longe rarioribus, 
distinctis ; corollie- superne latioribns, 

‘Habitat ‘ad maris littora prope Cartlfaginem 

 euersam. 2. ... 


‘ 


” 


Muscari eomosum. 
Hyacinıhus comösus Linn, 
' "Iuncens. i 
Iuncus -rigidus, culmo- äudo, superne incur- 


. vo, pungente; panicula laterali, elongata; 


i pedunculis ‚compressis modosis; calyce mu-" 
eronato. 


Habit. in areris ad maris littora, 2. 


”. 
+ 


Iuncus multiflorus, culmo inferne nodoso; 


foliis teretibus; panicula terminali, elon- 

 gata, erecta; pedıinculis imaequalibus, mul- 

* tifariam decompositis, Fasciculatis, (Tab. gr.) 
Habitat in paludibus. 


Ss 


Iuncus foliosus, culmo nedoso, ramoso, fo- 
‚loso; . foliie canaliculatis ; ‚panicula terini-. 


nali, 


‘ ‘ 


BE Ze ein ma | 
» 


BD. 
[4 


n i Ä 


nali, erecta ;, Haciniis calycinis sciformilius. 
(Tab. 92.) 
‘ Habitat Algeria in paladibus. - 


Ds 


t % 


Frankenia, . 

“ Frankenia corymbosa, fruticosa; foliis limea- 

_ ribtıs, pulnerufentis, margine reflexis; fo- 
ribus corymbosis. (Tab, 93.) 
Alsine maritima hispanica Fruticosa, Folie 

quasi vermiculativ. T. Inst, 244 _ Vaill 

‘ Herb. | 

u Habitat ad maris littora prope Arzeau, % 

Frankenia thymifolia, Fruticosa , erecta, Ta- 

- :  mosissima ; foliis cihereis,, linearibus, .con- 
fertis, breuissimis; floribus axillaribus. 
Polygonum: fruticooum supinum ericoides 

_ eineritinm Thymi: folio hispanicum. Bar- 
rel t: 714. “ 

’ « Habitat in arenis deserti. %. 


Ä 


4 


zu dt | “Trigynia. 

| | Büumex. . 

Bumex thyrsoides, eaule simplici; foliis ha- 
statis; panicula coarctata, thyrsoidea: 

Aftınis KH. acetosae Linn.; differt panicula 

„ erecta. densa, ramosissima, Ahyreoidea: val- 

vulis calycis duplo maioribus, amoene roseis, 


An varietas ? ” 
Habi- 





an ı$:r Pe 
Habitat in aruis äncaltie.. 2. 


, | Octandria. Monogynia. 
| Pass erina. 
Passerina nitida, Eoliie confertis, enerniis, li- 
‘ nearibus, obtusiusculis, sericeis; fAloribus 
axillaribus, slomeratis, sessilibus, (Tab, 94.) 
‘ Daphne nitfda. Vahl: Sym. 7. 8.53 7), - 
Habitat in montibus incaltis, 'circa' Tune- 


‚tum, Mascar ‚et aliis locis. % 


Passerina virgata, ramis virgatis, villosd- to- 
mentosis;  foliis lanceolatis } “villosis, obtiu- 
eis 5; Aoribue axillaribus, sggregatin, sessili- 
bus, (Tab. 95.) Zus 
' Varietatem "& Maroco misit Cl. Brous son et 

_ distinctam foliis mediie et inforkpribge glaber- 


x  gimis.: BR \ , ” ..0ı% en. 


Habitat in äruis incultis-prope Tlemsen, > 


Deodndria Monogynia, 


Ruta. .? 

Ruta tenuifolla, foliis multifariam decompo- 
sitin; foliolis linearibus u 
Ge ... Ruta ' 


7) Daphne nitida Spec. plant. ed. wina' 1 
8 418.2.9 —S. 

%) Ruta montana_ Ait. H. Kew. 2. 8. 57. Linn 
Sp. plant, ed. Willd. 21. 9:58 m. 

II.B. 1.50. ' 'F 


Fanta Tegitima. Tacg. nn \ 


Habitat in collibus ‚aridis et incultis prope 


Mascar. 2. 


. Digynia, Ku 


we .Saxifraga. | 
Sarifraga globulifer ‘a, caule bulbifero ; s follie 


‚ meruosig; imis, spatliulatis s ‚integerrimjs ; su- _ 


“ perioribys palmato tri« aut güiqquefidis, in 
ramo florifero :remotig, linearibus, (Tab. 96. 
„er en wen. r “ . 


‚Facies.S. Typnaides L. et ab _ eadem vix äi- 


‚stincta; . en 
Habitat in cacumine Aulantis. Br Ee 
Saxifraga spathulata, foliis' spathulatis ‚ obtu- 


J 


sis, .ciliatis, indinisis; caule, prostzato; pes 


dicellis axillaribus, vniflöris. (Tab. 96. £.z.} 


‚ Habitat in cacymine Atlantis prope Belide, 2 4 


\ 1. Gypsophila. | nt 
L Gypsophila eompressa,. caule :erecto, hinc cam- 
‚presse; foliis subulato-lanceolatis, striatis ; pe- 


dicellis calycibusque pubescentibus. (Tab.97.) 


“. Silene angustifobia. Poiret. It. z. S. 164 > 


 Habisat i in aruis arenosis, oe u 


Es 


. . r, \ Dian \ 


N 


. 2) Ms den, Anhang: za ‚asen Theile diesen 
| ‚Werkes. —$. 


4, 
= 


nn nd 


0 


Bu u 873 3 


+‘ 


Dianthus. 
Dianthos serrulatus, foliis lanceolatis, ser- 
ratis; peduncylis vniloris; squamis exter- 


nis imbricatis, acutis, calyce interiore bre- 


-vioribus; petalis. imbriatis. — - 5 
Corolla pallide rosea, duplo' minor 'quam 
in.D. plumario Linn. Petala tenuissime fim- 


 briata. 


“Tunetanos, y x 


Trisynia. 

| Silene. 

Silene hispida, Roribus racemosis, confertis, 
securidis ; calycibus hirsutissimis; petalis bi- 
dis. \ A 
- Silene hirsuta. Poiret. Itin. 2. 8. 163. 
Habitat in Atlante, ©. 

"Silene 'sedoides, pubescens,  viscosa; caule 
procumbente, ramoso; foliis crassiusculis, 
‚jmis subspathulatis ; petalis emarginatie. 

| Lychnis omnium minima. e monte argenta- 

To. Bocc. Sic.24. t. 12. fig. 

Silene suceulenta etc. Forsk. Arab.89. 

Silene viscosa humillima; caule dichotomo; 
floribus solitariis,. "pedunculatis. Poiret. 

‚ Itin. 2, S, 164. on 
=} Habi- 


Habitat in arenis prope Sfax et Elgem apud 


S 


% 


‘ 


_— 4 - 


N 


Habitat prope La Calle !), 
Silene imbricata, caule inferne piloso ; follis 


lanceolatis ; Aoribus sessilibus, secundis, 
strictis, longe racemosis, imbricatis. (Tab. 98.) 
Habitat in aruis prope Mascar. 


Silene reticulata, glabra‘, viscosa; foliis an- 


gusto - lanceolatis; pedunculis auhtriflorie ; 


calyce clauato, reticulato; petalis lineari- 
bus, emarginatis. (Tab. 99.) ' 
Habitat Algeria. == 
Silene Zipartita, foliis. inferioribns spathula- 
tis; floribus racemosis, secundis, nutanti- 
‚bus; petalis bipartitis. (Tab. ı00.)., 


-Varietatem in agro Marocano lectam, mi- ' 


'norem et calycibus villosis distinctam comiau- 
nicauit Broussonet. 
Habitat in aruis Sbibae. ©. 


 Silene pseudo-atoeion, foliis imis obouatis;. 


floribus fasciculatis, terminalibus; calycibus 
clauatis; petalis linearibns, integerrimis. 
Facies omnino $. Atocion lIacgq., differt pe- 
talis integerrimis. An varietag? \ 
 Silene ramosissima, “ pubescens, viscosa, ra. 
mosissima; foliis angusto- lanceolatis, ' pe- 
dunculis vai- ad trifloris ; calycibus ouatis; 


petalis 


2) M. s. den Anhang zum sten Theile. —S. 


° 


° 


’ > . 
\ ten ‚85 ten 


‚petalis. bifidjs ; apınlie intra alycom sub- .. 
. sesstlibus. © | nr 
Lychnis. minima hispida noctißlone, Magn. 

Bot. App. 308. — Vail. Herb.: | 
Habitat in ‚arenis ad mare littora. 2.- . 


‚Silene arenaria, villoso- viscosa; Foliis lineari.. . 
Jänceolatis, obtusiusculis; Aoribus laxe a- ı 
“ camösis’; petalis bifidis ; capsnlis. intra ca- 

“lycem pedicellatis. u 
Lychnig maritima gadensis ungunefa T. 
Inst. 338: Vail. Herb. | 

Affınis S. ramosissimae ‚ differt ramis longe 
rarioribus, follis inferioribus longius villosis; 


“caule basi' decumbente; "Aoribus paucioribus; 


capsulis intra calycem pedicellatis, Be 
‘ Habitat in arenis ad maris littora. 2. N 


Silene arenarioides ’ pubescens; foliis angusto- 
linearibus; pedunculis vni.-ad trifloris ; caly- - 

“ cibus ‚decemstriatis, 'villosis; petalis bifidis; 
capsülis teretibus, pedicellatis, 
Habitat in arnis. 


Silene cinerea, foliis inferioribus onatis; flo- 


: sibns’zacemosis , "gubsessilibus,' solitariis bi- 
nis aut, ternis; calyce pubescente, decem- 
striato; petalis bifidis. 

Habitat in aruis Algeriae, 0 
. F3:. ' Arena 


\ _' 


[2 “ 
. < : ; Z - 
Ex ” x 
-_6 —- Ä 
— 


. 0. Arenaria. | 

Arenaria spathulata, canle erecto,. filiformi, 
. pubescente; -foliis: inferioribus spathulatie ; 
petalis obouatis, calyce longioribus. - on 
Habitat in arenis prope Algeriam; ©. :: 

. Arxenaria herniariaefolia, pubesoens; caule Ali- 
formi, elongato, procumbente; foliis linea- u 
ribug; floribus paniculatis; petalis calycem 

” yix superantibus. 

Arenaria ‚genieulata. Poiret. Itin. z., s. 167. 
Alsine'maritima longius. radicata, - Hernjariae 

foliie. Bocc. Sic. 18. 2.10. — T. Inst 243. Bu 
- An varietas Arenariae hispidae Linn. yr. 


r 
udn man, 


Habitat, i in arenis ptope Mascar. 7 

| [2 , ' ı. | 

„ Pentagynia. \ u 
R Sedum ' 


Sedum' hispidum, ramis Aliformibus, panicn- | 
latis, villosis ; foliis ‘semiteretibus. u | 
Affinis S. reflexo Linn ; differt caule, fo- | 

liis, ramulis pubescentibus; panicula patula; . | 

“ Horibus | 


TI) Aren. herniariaefolia kann wohl :keme Abart | 
der Linneischen hispida seyn,' da letztere | 
pfriemenförmige Blätter hat, und sich ‚über- Zu 
diefs noch durch mehrere Merkmahle von 
jener -unterscheidet. ” Als Synonym "gehört 
nach hierher A. procumbens Vahl. —S. 


N 


[4 


! 


- 


- - \ 


Aoribud: longine pediceäi nec mo verso die 


a 
"Habitat fl Arlante,: ©. 


m 
f 


„Dodecandria Mono gynia. 


7 


Nitraria, 
Nitraria tridentala ‚ ramis spinosis; foliis car- 
uosis ‚truncatis,. cumeiformibns, | . 


EZ 


Habitat in aruis arenosis, „B 


vo T rigyniai En 
Zuphorbia Er 
"Euphorbia: spinosa Liun, = ' 


‚Var. A. fruticosa, ‚inermis, glabra; foliis lam- 
ceolatis, integerrimies;; ; 'vmbella quinquera-. 
diata; inuolucre fauescente, ouato; capsu- 

Ze 7 echinatis. (Tab. 101.) Me 
Habitat Algeria in- ‚montibus. y en 
Eu phorbia heterophyila, foliis inferioribus enlar- . 
‚ginatis,; mucronatis; "superioribus angusto- 

lanceolatis, acutis; vmbella quinquefida; in- 
\ volucellis ouatis, acuminatis; 3 petalis bicor- . 
- nibus,, (Tab. ı0z,) 2). | 

Affnis E, exigune Linn; Aikkert Foltis la- 
‚tioribus;; radiis: in planta’ adulta ct vigente 
quinis; semine laeui, subrotundo. Bu | 
0 oo F4 Habi- _ 

X) Diese Pflanze darf mit der gleichnamigen Lin« 

neischen nicht. verwechselt werden. —$." 


% 
- “ . 
. 


DEN 


\ og 

„Habitat i in arenln, prope Tozzer.. I 
- Euphorbi paniculata, foliis. epathulätp: Iam- 
ceolatis . glabris, | serrulatis;., vmbella .guin- 
quefida, trifida, . bifida; ‚inuolucellis ouato- 
rotundatis; petalis integris, —_ * Afüinis E. pa- 
lustri Linn, nl \ 
" Habitat in Bärbaria. a 
- Euphorbia bupleüroides, foliis‘ abgusto - -lan- 
- ceolatis, serrulatis; Aoribus axilläribus pani- 
eulatis; vnbella. quinqueradiata;;. ‚bracteis 
 auato- oblongis, acuminatis, (Tab, 103.) 
Habitat in Atlante prope Tiemen, de 


. ’ wer 
a , “ 


Ä 
\ “ir . ‚leosandria Polysynia, — 

| | Rosa. Be 
Rosa moschata „ foliolis quinig, putis, ser- 

‚ratis, acutis, laeuibus; Aoribus, cotymbosis; 

„ealycibus -oblangis; laciniis integris 7), . 

'Petala alba, obouata, magnitudine R. cani- 
nae Linn. ‚Odor fragrantissimus, 

Colitur in Tunetanis. . Oleum esseniiale odo- 
ratissimum e petalis destillatione obtinent. %. 
Hosa microphylia, aculeis reflexis; Foliolis qui- 
nis, suhorbicufatis, serratis, glabris, 

‚ Habitat in Atlante, %.- ol 

u ‚Geum, 
..% Durovs R. moschata scheint mit wusers Verf. 
Rose verwandt zu. seyn, — 5. 


RB, 9 Tun / 


Br Pen Ms 


D 
r 


Gem atlanticum, "villssum; 'felilie. inferiori- . 


bus ‚pionatis; pienula 'terminali cordaka, 


-maxjaıa; canle vnakerot fructibus hirsn/ 


r:. tip; Mristis comkprtig. 

- Affinis G. mantatio Kin 5 - differt foliolie 
paucioribos, remotioribus; caule 'altiere;. ark- 
stis Contortis nec- barbatis., ie 

Habitat in. Atlante prope Tlemsen. 2. 


Polyandria Monogynia. . 


Papauer. - 


y 


Papauer obtusifolium, foliis, hirsutis, ‚decom- 
positis; lobis inferiorum obtusis;; Pilis CAu- 


linis adpressis; capsulis glabris, Ouato- ob-- 


longis. 

.Affinis P. "dubio Linn. cuius, forte varietag. 
‚Differt hirsutie; pinnnlis foliorum inferiorum 
obtusissimis; capsulis 'ouato- oblongis. 


Habitat in Atlante prope Beide ©. ° : 


>» . Gistus. 


*® Exstipulaei , fruticosi. Capsala s- - rolocularis, 
“ Ei rovaluis. 


Cistus heterophyllus, exstipulatns; Poliis, ongto- 
lanceolatis, Basi vaginantibus, margine re- 
nn . F 5 N volu- 


‘ 


Cistus sessiliflorus Frnticosus stipulatns;. fo- 


\ Ru » 


n Du 9 Ee 


t 


‚ volutis ; calycibus geduncnlisque hirsutis, =. 


subunifloris.: (Tab. 104) 2." 0.0.0.23 
'"Varietatem possideo distinctam, foHis rotun- 
'datis, Eadem‘ planta'-saepe fölia inferiora‘ro- 


2 tunda aut subrotunida;; :- superiora" “ldnceolata 
profert,: vode nomine 'C. heterophylli dicta, 


' Habitat, in collibus incultis "Algeriäe. b 


“ % 
Bere ei er en 


Afinis O. incano Linn. te Bang . 


en. Stipulati, Fruticosi. Capsula triualuis, tri- 
locularis. . \ 


ir % 


liis oppositis alternisque, Jinearibus, cine- 


“ reis, margine rendlutis; racemis ' secundis; ; Ä 
 capsulis exsertis, pubescentibus. (Tab. 106.) " 
Habitat in collibus aridia. et. incultis prope_ ü | 

_ Mäscar. ° ne | 


* Cietus ellipticus, stipulatus, cinereus, Fruti- | 
. cOSUg; foliis oppositis, ellipticis; racemis ' 
secundis; floribus sessilibus; capsulis exser- 
tis. (Tab. 107.) 2 \ 


Habitag i in’ Atlante, prope Mayane Algeriae, v. 


Cistus ‚glaueus, Erulicaans, glaber, stipulatus; 
: Foliis oppositis, subcarnosis, ' 
‚ Habitat i in rupibus calcareis prope Cafsam. % b._ 


/ 


|  "Cistus 


. 


nn 


| Cistus.polyantkos ». suffraticosus,; stipelatus; 


-  folils inferioribus subins incanis; caulinis 


. vtringue viridibus, ciliatis; calycibus hispi- 

. dis; racemis paniculatis. ‘(Tab. 108.) 
- Habitat in arenis prope Mascar. }%. 
Cistus ciliatus, ‘suffruticosus, procumbens, sti- 

‚pulatus; ramis tomentosis; foliis ‚angusto- 

lanceolatis, villosis; calycibus membrapa- 

... ceiß; ‚angulis ciliatis. (Tab. 109.) a 

Habitat prope Cafsam in collibus aridis et 
arenosis. %. on ee 
Cistus virgatus, suffruticosus, stipulatus; ra- 

mis virgatis, incanis, erectis; foliis linea- 

ribns, margine | reuolutis; Aoribus‘ racemo-' 
sis, ‚secundis ; calycibus capsulisque ‚pube- 
‚‚scentibus. 


4 


Facies omnino C. racemosi "Linn. Differt‘ 
calycibus pubescentibus, obtusis breuioribps ; 


angulis. concoloribus, minus eleuatis; petalis 


soseis ; ; capsula pubescente, longitudine caly- 

cie, ‚quae breuior in C. rucemoso. Gaules et 

_folia e:millima. . u 
Habitat in Atlante prope Mayane. ı Pa 

Cisıns Helianthemoides „.suffruticosus, stipnla« 
tus,‘ basi proeumbens ;: Foliis’ hirsutis, sub- 
8 incanis; inferioribus ellipticis; 5 "snperio- 
‚zibus lanceolatis; calyce hispido. 


- 


| Facies 


t 


t ' oo — 9 udn 


2; Faces: omnine et. statura .C Helintkemd 

Linn.; .difiert foliig superne piloeis,, inferne:. 

tomentosis, inganis,; .calyce hirsutissimo.. 
Habitat i in Atlante. +. 


v \ 
" Cistus eroceus, fruticosus, stipulatns, pube- 
‘sceis; villis breuiesimis, stellatis;- foliis pe’ 
- tiolatis, ellipticis, 'obtusis. (Tab. 110.) 
“ Cistüs humilis, Clus. Hispan, IST: | 
Helianthemum frutescens, folio Maioranae 
. incamo. T. Inst. 239. — Vaill. Herb. 
Habitat in Atlante pröpe Tiemsen. » i 


J en | 
Pu | , _ 5 us PORN, \ . N 
' 0 ° Penta Syria: ' 


g 
1} 


| Nigella. 5 0 
‚ “Nigella Aispanica, pistilliä suböctonis ; caulean- | 


gulato: Folie multifariam decompositis; cap- 


sulis superne intus membranäcei. (Tab. 112.) 20 ' 
" Nigella hispanica Lion. | a | 
Polygynia. u u 
000. Banunchlus. 


\ “ . „ ı- 
nn. #* Folis diisis | 


Banunculna macrophylius caule hirsatoz fo . 
iss tadicalibns ‘orbiculatis, profnnde loba- ! 
tie, . ngisis; rameis superkoribus Janceolafis, 


integrie. Pr rw , f . Se n,an . . - 
’ Affınie 


2 
. > 
. nd 
m. 3.000 nn 


pn m on 0 


. 0 0 


. Affinis B. sretico Linn.; * differt Follie pro- 


'£funde 'lobätis, miuus villoaie: 
Habitat ad -rinulorum ..ripas prope Sbibam, 2. 
Blanunculus. trilobus, caule erecto; foliis gla- 
brie; caulinis trilgbis; 'pedunculis setriatis; 
: seminibus..compressis, tuberculasis. (-Eab. 
'113.) 
, Affinis BR, paruifloro..Lioun.; differt canle 
erecto; foliis caulinis glabris,. profunde trilobis, 


‚Habitat in aruis humidis prope Mayane; 2. 


Ranunculus flabellatus, cayle simplici, hirsu- 
to; foliis radicalibus flabelliformibus, inciso- 
lobatis; caulinis paucis, multipartitis; caule 

. subunifloro. (Tab, 114.) Ä 
Habitat circa Algeriam in collibus incultis 

et humidis. 2. | 


Ranumculus spigatus , foliis radicalibus rotun- - 


datis, lobatig, “\ncisis ;. caule eimplici, vil- 
loso, paucilloro; seminibus longe spicatis, 
(Tab. 115.) 
Habitat in paludibus Algeriae. 2. 
Ranuncnlas paludosus, pubescens; foliis imis 
tripartitis, foliolis multifidis, Aabelliformi- 
bus; superis linearibus, integerrimis ; calyce. 
: “erecto. — Ranunculusetc, Poiret, Itin. 2. 
p. 184. | 
Habitat prope La Calle i in pratie "hamidis. 2. 
. Ranun- 


u Fe nr 
Aanunculus millefoliatus, foliis multifariam 
‚decompositis, lintari- subulnis; *"caule sub- 
aphylio; villaso, paucifloro; calycibus ere- 
ctis, hirsutis. (Tab.'1:6.) | 
: Bkanunculus Vahl .Symb.z, p.63.:t. 37. 
.:.Affinis R. ehaerophyilo Linn. -Differt_fo- 
lie tenuius diuisig;; ‚pinnulis longe minori- 
bus; acutioribus; .corella duplo triplone :ma- 
‚ iore; calyce, erecto .nec redexo. . 
Sponte crescit in montibus. Shibae apud Ta. 
. metanog, a... 0... .r 


q . 
“ ‘ 


- han. _-ı4_.. -_ \ 





.. II. ‚Litteratur >), 


.‚, . 
‘ 


ne. ‘ Sen 1. . „! Fe Pr Pr er 
Botanisshes Humdbuch- für deutsche Lieb- 
häbfer"der Pflanzöhkünde überhaeipt, und 


. für Gar tenfreunde,, Apotkeker' und Oe- 


konomen insbösondere von Johann 


‚Friedrich Koch, Prediger an .der Jo- 


hanniskirche‘i in, Magdeburg, .21799. Er- 

ster. Theil. XYVI w.116 S. 1798. Zweiter 
Theil. XVE u. 4768. Dritter * Theil, 
[et s48 ‘8 in 8. 


EEE 


“ Die Absicht des Verf. bei Herausgabe die- 
ses Werkes war, wie der Titel und. ‘die kurze 
Vorrede zum ersten Theil zeigen, Gartenfreun-, 
den, Apothekern und Oekonomen. ein Buch zu, 


‚liefern, wodurch sie auf eine leichtere Art 
ur richtigen. Bestimmung. der ihnen. vorkom- 


" oc Mel 
2) Von Ruiz und Pavon Florae Peruv. et Chi- 


‚lensis  Pradromus eıfolgt. va. ‚riesten St. die 
Fortsetzung. in 5, 


rn 


E4 


| ui u 
menden Gewächse gelangen Köhhifen. " Zu dern 
Ende wählte er ı) tabellarische Uebersicht der 
Clässen, Ordhungen, Gattungen und. Arten’ 
der Pflanzen; 2) nur diejenigen Arten, wel. 
che entweder in Deutschland wild wachsen, 
in Gärteh. soser, freiem, Hitperel fortkommen; 

oder wenigstens . ‚nur .des Winters, wegen.:zu 
strenger | „Kälte im. Orangerie- Gebäuden aufbe- 


-wahrt werden müssen; - 3) die, deutsche Kunst- 


eprache; ünd 4) hängte er noch eine Anlei- 
tung zur *Erwerbang der hierzu nöthigen Vor: 
kenntnisse u.,e. w. an. Die von dem Verfl 
angegebenen ; Bewegungsgründe hierzu ‚: sin& 


‚ı) Mangel einer gehöri ig, erleichternden  Me- 
thode in der Botanik; z) die zu grofse Aus- 
Ä gedehntheit der übrigen Systeme; 3) Mangel 


an Kenntnifs der lateinischen und griechi- 


schen Sprache. : ‚bei den meisten des oben ge- 
‚nannten. Publicnune, 


Die Classification ist Linneisch, ausge- 
nommen -dals die ız und ızte Ölasse in eine 


«einzige zusammengeschmolzen , die 14. 15 


21, 22 und 23te aber nnter- die: ‚übrigen ver- 
theilt worden sind. 


Die 24ste. Classe des :Linnd wird ‚ganz 
&borgangen, ‚de sie 50 wönig. das Studium des- 
Bu jeni- " 





-- ıT” —r[i 
. 


ae ITeT nn 


‘ 


- 9m - 


jenigen Puhlicums say, für welches . dieses. 


Werk bestimmt ist:. vielleicht aber wird. sie 


' nach besonders nachgeliefert werden, 


\ Am Ende der. Vorrede des ersten Theils 


finder man die vorzüglich benutzten Schriften 


2 aufgeführt , wOrunter man aber mehrere der 


besten vergeblich sucht. Diejenigen Gattun- 
gen, welche blos ausländische- Arten enthal- 


ten, sind ‚yon den übrigen durch stehende 


Schrift, so wie auch im zweiten Theile die 
Arten selbst, unterschieden. Das ganze Werk 


“Jet nämlich -in drei Thieile getheilt, wovon der 


„erste. die Uebersicht der Gattungen, der zweite 


"die Vebersicht der Ärten unter ihren alphabe- 


tisch geordneten Gattungen enthäll, ‚und der 


‚dritte die nöthigen Vorkenntnisse nebst einer 


"Anleitung zum Sammeln der Panzen u.8Ww. 
woygn unten mehr. u. 


4 M‘\ U, 


"Es jonas nicht der: Or. über Classihca- 


tonsgrüude. au streiten; denn alle künstliche 
Systewiatäsirung ist willkürlich, und. es wäre 


wahre litterkulsche Despotie,.wenn man ver- 
langen: wollte, dals Alles einem einmahl all- 


gemein angenommenen Systeme: folgen: sollte, 


ohne „selbst. au. :seinen- Mängeln zu feilent 
und es würde der Hiimzenkunde mehr nach- 
ILBL St, Ä G  thejlig 


LO. JE 


u | 
theilig als nützlich. seyn, indem. der. Foischnngs: 
_ geist dadurch unterdrückt, Einseitigkeit .aber . . 
‚emporgehoben würde. Was man-aber. von je- 
der Classification, von jeder Methode s. fordern 
kann, ist, dafs sie s) leicht, 2) einfach), 3) 
logisch ‚geordnet, ünd a, der Natur nicht zu 
sehr ‚entgeg gen sey. 


" Diesen Bedingungen zuwider "ind: ı) 
Spitzfindigkeiten, besonders. bei Bildung der 
‚höhern oder ersten Pärallelstnfen in der Me: 
thode. 2) Umgleichartigkeit der Rücksichten 
bei Bildung der Payallelen selbgt. ‚Bei- 
spiele geben die Linn eischen Charakteres ' 
essenkiales it den ‚Methoden angewandt. — 

'3) "Zu häufige und unmöthige Auseinander- | 

eifsung verwandter ‚Pflanzen und ‚Pflanzen; | 
Gattungen; denn die Natur gibt uns stets die. 
schönsten Winke, die zu bestimmenden Pian- | 
ı zen‘bei ihren Verwähdten aufsasudken, 3) All- 
zuhäufige Anwendung der negativen und gra- 
dualausdrücke :. Graduslausdrlicke nämlich in 
Hinsicht der :Gröfse..und' Ausdehmungs - Bezie- 
hung, es ‚mülstev denti die: Bezeitlumung ‘der 
entgegangesetzten.Gnölse in derselbe Beschrei- 
bung liegen.: Die negativen :Ausürüöke sind 
aur.da zu. benutzen; uwio es Bm eigentlichen, 
ı guten _ 





N ed 
= 9. | 
guien Wörtern zur Bezeichnung‘ der entge- 
gengesetzten Eigenschaft fehlt u. s. w. 


Aufser ‚diesen finden "hier noch folgende . 
Bedingungen statt: 1) dals die ‚Sprache bün- 
dig, und der Styl. überhaupt gut geordnet 
sey. 2) Die Methode darf nicht blofs aus 
Büchern ihre Materialien schöpfen, sondern 
besser aus der, Natur selbst. Denn, fürs ‚erste, 
hat es sich nur zu oft gezeigt, ‘dafs vielen 
Beschreibungen nicht zu trauen sey, und zwei- 
tens gestatten uns selten Beschreibungen im- 

" mer denselben Gesichtspunct zu halten,. da 
sie meist zu einseitig, und selten logisch geord. 
net sind. ‘Wenigstens muls man alsdann diese 
Lücken durch eigene "Beobachtung auszufüllen 

| suchen, ‚Am.besten sind daher Methoden, die . 
auf ‚unpere eigene vielseitige. Beobachtungen 
gegründet sind. 3) Am wenigsten lassen sich 
“ daher. Auszüge aus weit umfassendern Metho. 


den machen, weil auf jeden Fall die speciel- 


len Eintheilungsgründe eine veränderte Form 
erhalten: 
- Nach. diesem wenigen Vorausgeschickten 


x 
” 


' wollen. wir..das vorliegende Werk etwas ge- 


nauer" durchgehn, um zu sehn, wie Merr 
Koch seinen Plan ausgeführt hat. 2 
' G 3 Der 


da 00 


Der erste Theil enthält. wie ohem'.gesagt, 


-. eine methodische ‚Uebersicht der. ‚Gattungen, 


deren nähere Charaktere weitläuftiger als es in 
dem Zusammenhange 'des methodischen Styls 


"möglich- war,, auf jeder Seite unten’ ange- 


geben sind, worauf” die fortlaufenden; Zahlen u 


führen. *" ° , 


- Die Gattungen der ı4ten und ı5ten Classe 
findet man natürlich in der. 4ten und 6ten 
Clässe; allein sie bilden Sphären, die. im 
"Range den Classen folgen, und ihre eigenen 


Ordnungen haben (die alt Linneischen). 


OB dieses zu billigen sey, ist zu bezweifeln, 


zumahl indem man sie ohne Zerreifsung in die’ 


ersten Ordnungen beider Classen hätte 'brin: 
gen. können, da alle Pflanzen dieser Classen 
Monogynisten sind, und eben durch dieses 


Verfahren dem Anfänger nicht die geringste . 


Erleichterung verschafft wird; weil weder 


das Längenverbältnife der Staubfäden bei den 
-Didynamisten- urchgebends Statt findet (wie 


bei den Münzenarten); noch bei den .Pflan- 
zen der ısten: Classe der Begriff ‚von .Sili- 
cula und Siligua fest" bestimmt werden 


kann, also auch selbst diese Ordnungs- Grund- 


lage fehlerhaft ist, Eben so wenig ist’ es Hrn. 


K. 


n An 


Fu 
\ 


1 


t 


\ ‘ 


- ni — 


ı 


K. m "Verzeihen, dafs er die Gyandrisien, als 


- Pflanzen einer besondern ‚Classe stehen liels, 


von denen so viele nicht ‚einmahl eigentliche 


‚Gynandristen sind; "nicht zu gedenken, dals 
‚ Mlieser Eintheihunge Grünkd hier gar : nicht palst, 


"Einen Beweis,‘ wie nachlässig und ohne 
Critik der Verf. öfters abgeschrieben, und so 


wenig die Natur zu Rathe gezogen hat, gibt 
schon die ‚Gattung Pollichia ‘in der ersten 
- Classe, 'Man findet hier nämlich die Gat-' 
. "tungsfharkktere der Pollichia campestris Ait., 


‚und im zweiten Theile die Rothisch en 
der Poll, 'amplexicaulis. und Galeobdolon ! Bei 
Hippuris, fehlt der Kelch keineswegös,. wie 


Hr Koc h aus Linne abschrieb,‘ Die Ara, 


‚vorzüglich aber dio Calla ‘werden von Anfän- 
"gern. schwerlich unter den Mppandristen ge- 


- sucht werden, und am ‚wenigsten die C. palu- 


stris.L., bei welcher die Staubgefäfse die 


’ Fruchtknoten umgeben. Ferner in der drit- 


ten Qlasse, vorzüglich bei deri Gräsern,, die 
doch gewile uur so mehr ‘verdienen, genauer 
auseinander gesetzt zu ‚werden, da ihr Stu- 
dium ohne diels etwas ‚schwerer ist. Um die 
Leser davon überzengen zu können, wird es 
nicht überflüssig seyn, die Methodisirupg der 
G3 wäh 


u 


\ 


En so m 


\ T 


wahren. Gchser m mit Zepter üthen hierher zn 


‚ setzen, .“ 


Bu . Bu ren u : 
ı Mit. Zwitterbläthen, 
L Mit spelziger Plumenderke, 


1 


A. einfach, DE 
n 2) einspelzig, pfriemenförm. Lolium, 
2) zweizpelzig. en “ 


“ %; 


a) einblüthig, . ‚Blumenkr. 


5 ») inspelzig, —_ , ‚Alopecy- ; 


— ’ Inne. 


'b) zweispelzig, Er 
u :ı) begramnt. | ——_ ‚Stipa 
2) nicht. Narbe, 
j a) pingelförmig. — Milium 
-b ‚federartig, -—  Phleum, 
.c) der Länge nach . 0 


Zu 0 u borstig, _— Agrostis.. 
| | 4) sehr lang gedehnt, en 
haarig, = Tripsacum 
» zweiblüthig., | Bu . . : 
a). begrannt. „ - Due „Serale.. 


b) nicht. Neetar. 


3) einblättrig, Heischig., Melica.. 
2) zweiblättrig. Narbe. 


a) Federärtig, —  Panicum, 


Ud 


„in. nen m 


4 


FERNE un 
‘ 


K 105 u 

> ,' b "by ranh}Binmendecke 

ER 7 = ‚gewöaktreiblänhig: "Aira, * 
. ‚dreiblüthigeiue: 5 m .. Teint a 
- d) vielblüth. Blumkenir. . .o' 3 

, a) begrannt; unter Bikrap, . 

nor 7 X). zweispaltig me -- Bromas. . 

ı Zu ‘scharf zugespitzt. —  Dastyliee 

3) mit gewundener, knier mt 


I. ‚form. Granne. ... — Anena x, 
Busee F b). -grannenlos, - : or are 
‚ı) mit Hülle! Gyndiurns 
a 3) ohne.: Blätken. . Dr mein 

a a) in eirund in lichen : 

;  Aehrem,, 2 ei. Poa.  °. 
:b}- in: berzfönmigen, — Briza, Ku 
eo in. schmal längl, — Festca. er 

. d) vami Grunde lang -.. 
| wellig.. 2.0. runde, vu 


3). 3-4 epelzig, zweizeilig. - Elymus. 
4) 4=6 spelzig, droiblüchig, Hordeum. 
B. doppelt, . ee - Phalaris: 
IL Miı wpelziger sechsbiätr. Hülle. Hordeum.‘ . 





Wir: wollen diese Methode etwas genauer: 
. durchgehn, um au zeigen, wie. sehr cs zu 
gerwundern ist, dals der Verf. nur den gering» 
Bu 64 - Si sten . | 


U 
\ . 


\ ' j ü _ 304 od 
sten Glauben haben. konnte ;dadurch. die. Un- 
tersuchung dieser Gräser .erkeichtert zu haben, 

"Schon die erste ParalleleI. II. Set/schlecht 
gestellt, denn dureh beide Ausdrücke wird nicht 
das Gegentheil bestimmt, ob nämlich bei II, 


keine Blnmendecke noch'.bei I. andere Arten 
... von’ Hüllen gegenwärtig "sind: , Auch selbst 


die Bestimmung mit. sechsblätzriger Hülle, 
ist schlecht, ob sie:gleich von Linne ab- 
stammt. Weit besser wäre unstreitig‘folgende; 


die Blüthen‘ zu 3 auf eikein gemeinschaftli- 
chen, dreitheiligen. : :Btüthengtiel; jedes wit 
‚ wweispelzigen Deckblättchen statt des fehlen- . 


den Kelchs. Ferner, A. einfach; B. doppelt; 
und .hierunter Phaläris;' Wer in aller Welt 
wird" aber Ph. arundinacea, phleoides, ory- 


zoides u.s. w, uhter dieser Linie suchen? und _ 


doch findet man sie nicht 'einmahl als Aus- 
nahmen angeführt, ‘Der: Verf. hat: hier blofe 
abgeschrieben, und nicht einmahl von neuern 


Schriftstellern, viel- weniger selbst zerglie- | 


dert. In der dritten ’Pärallele ı. 2. 3. 4. ent- 


halten die dritte und vierte Linie Elymus und _ 


Hordeum. Hier wird man ebenfalls schwer- 
- ‚lich ‚einen: Elymus, am wenigsten aber den 
'E. caninus L. vermuthen, und eben so wenig 
ein Hordeum. . 


Unter 





| 
| 
| 


/ 


"Unter" der dritten Linie. der vierten, Parsl- 
lele a. bi.c..d,, ‚wird man wenige drikieg: au- 
chen, ‚wahl aber manche. Arten aus des Gate. 
tung ‚Pa, dira, Juena n.e. w:, derem.Erwähr 
»aung ‚vom Hrn, Koch sämmtlich übergangen 
ist. In. der. ergten sinhangen Parallelg, m b,o.d, 
findet man, dafs .der..Verf. alle Agrostides 
grapnenlog macht. In des. folgenden siebenten; 


a. b...baben. alle. Airae. go auch Panicum erus 


Pd 


galli ein’gleiches Schicksal, ohne dafs der.An- 
fänger darauf geführt wird, _ Weiter unten ge- 


_ schieht dieses wieder, allen. Festuca-Arten, nnd | 
. doch, steht: Dactylis unter den begrannten; 


kein Anfänger wird im Stande seyn den Bro, 
mus. gracilis und pinnatus nach die Festuc, 
PMyuros und Seiuroides zu finden, Wie we 


..nig Herr Koch auf Gleichartigkeit ‘der Rück- 
- sichten bei Bildung der Pärallelen gesehn | 


hat, zeigen die’ Linien derselben, worunter 
Milium, Phleum, dgrostis, Tri TIPSacum 4 ‚fer 
ner, Bromus _ duena, Poa — Arundo n.s,w. 
Kurz man findet in diesem kleinen Raum alte 
Bedingungen, welche einer guten Methode ent- 


‚gegenstehn. — Wie wenig Herr Koch die 


natürlichen Verwandtschaften geschont 'hat, 


‚ zeigen Mirabilis, Achyrauthes, Hedera, La- 
’ goeeia, Audrosace , Prinula, Dodecatheou u, 


” Ss I... \ Ay 


ii 

Prylica-, die : vor ihren Verwandten weit 
 eütferht in dieser Reihe 'auf-einander folgen. 
Bei’ det Umbelläten liefe ‘es ‚der Verf. auch 
- gihlz Beim Alten, und zeigt auch "hier seinen 
Hang zu Spitzfindigkeiten: Die 19. Linuck 
‚sche! lasse steht beinahe unverändert’ da; 
anch selöst die „Honogiirie' sieht ‘man hoch. 
Eb ist der Katım Bier: niicht, ' mehrere 'der- 
u gleichen Beispiele‘ atrzuführen, um noeh g6 
nauer‘zu beweisen, ' wie schlecht diese 'Me- 
:thode gerathen ist, und wie wenig Erleichte- 
dung: deu Anfängern dadurch versehafft wird. 


= Diesem Theile”ist noch angehängt eine 


Erklärung der'vorkommenden, oft sehr amver- 
| ständlichen Abbreviaturen, 


Der zweite Theil enthält eine. der Gat- 


tungs- Methode des ersten, in allen positiven 
und ‚negativen Eigenschaften ähnliche Me. 
thade der Arten, in ihren ‚alphabetisch geord. 
neten Gattungen. In der Vorrede werden die 
im Texte. vorkommenden Zeichen erklärt, auch 
findet man- Nachträge ‚und Verbesserungen 
zum ersten Theile, nehst einer Tabelle der 
Pflanzen. mit weiblichen Blüthen. | 


Die Käufer bezahlen ‘hier abermahls die 


L in . eischen specifischen Differenzen; nur 
unter 


4 


\ 


e 


\ 


a. 07 wm 


unter ‚anderer.Formy ‘und ‚durch das -Eähpres- 


sen derselben in .die miethedische ‚Form, sind 


- beide verstümmielt; .denn..die speciischen Char 
yakterg kennen: keine methodische Form; und 


sollen nur (diejenigen Eigenschaften ; hezeich- 
nen, die Jeder. Art vor allen. übrigen ihrer 
Gattung allein’ zukommen; mithin sind "sie 


mehr für den geübten Botaniker, als für den - 


„Anfänger. Dals.Linne selbst "nachher die- 


" sem "Grundsatz: üngeireu ‚wurde, und beide , 


- Formen verwechselte, | dieses hat so viele 


Nachtheile verursacht, und bei ‚den meisten 
. Botänikern 80 langwierige Indigestionen, dalg 


sie noch immer daram leiden, | 


Dale Hr. Koc h. die neuern Schriften. 80- ' 
wohl (das Hoffman nsche Taschenbuch aus- u 


genommen), als die Natur, selten. zu Rathg, 


gezogen hat, zeigen aufser den schon ‚oben 


angeführten Beispielen die Wiederhohlung, 


dafs ‘die Callitriche autumnalis Zwitterblüthen 


besitze, die ‚gegenwärtig wohl selten mehr 
beobachtet werden ‚möchten; ferner, dafs er' 
.den Alopecurus pratensis, agrestis und geni- 

eulatns als unbegrannt angibt;- so wie. die 
...achlechten Unterscheidungszeichen der Apargia 


hirta. und hispida, die Camphorosma motsp. . 
| Pol 


-\ 


en ww. ROE 


Pollichii‘ uw DienGerich did - sche. 


uifter. Sirrander: geworfen, und nicht besser 
bestimmt als in dem: Hoffmannsehen Ta! 


schenbuche; und so beinake‘ ‚durchgehends die | 


Abrigen Pflanzen, -. 2 22 00 nes 


| ‚Der dritte Theil enthält föigende Abschnitte! . 
u s) Kurze Anleitung zur Kenntnifs des Lin- 
| neisch en Pflanzensystems. 2) Erklärendes 


Wörterbuch über die botanigche Kunstsprache, 

3) Erklärung deri in ‚ den-beiden ersten Abschnit; 
ten vargekommenen Iateinischen Kunstwörter, 
#) Ueber die Untersuchung, der Pflanzen näch 


- dem Linneischen. Systeme, “und den Ge- | 
brauch dieses Werkes, " in "Regeln und Bei- 


epielen.. 5) Verzeichnils der gangbarsten :Na- 
men 'im gemeinen Lebep und der. Garten- 
kunst, ‚mit beigesetzten Linneis chen, 6) 


“Von den officinellen Pflanzennamen mit bei» 


gesetzten Linneischen.. 7) Anleitung. zum 
| Anlegen einer Pflanzensammlung. | 


Zuletzt eine- Erklärung der angehängten - 


Kupfertafeln, ° 

AK Führe hier ‚die Nothwendigkeli 
der Systeme überhanpt, und dann die Vor: 
züge des Sexnaleysteme Insbesondere an, wel- 
ches er stufönweise durchgehet .. die Art- der 


2 Ein- 


- 19. N 


Eintheilung im, "Classen, Ordnungen. md Gat- 


A) 


tungen zeigt, und bei..dieser Gelegenbeit die 
Geschlechts - Hülle” und Fruthttheile, : nebst 
ihren allgemeinen Formungen erklärt; so wie 


"in dem Abschnitt‘ über die Artenbpetimmung, 
‚die: Wurzel, den Stamm, Blätter,. Nebentheile 


der ‚Pflanzen j Inir ihren verschiedenen For: 


m. 


mungen, ‚mit Verwaisung auf das folgende. 


‘Wörterbuch. 2) 3) Die Uebersetzung der ‚la- 
teinischen Kunstwörter weicht wenig von den 
ältern, ab, auch gibt das Gadze einen blols 


gar falsch übersezt, als emarginatus durch 
eingeschnitten; retrofractus durch. einge- 
‚knickt ;., beides drückt zu. “Allgemeine Ber 
site aus /. nn s 


t 
q 


Die daranf ‚folgende | Anleitung zum ÜUnter- 


_ dürftigen Unterricht, Einige Wörter, sind s0- | 


suchen und Bestimmen der Pflanzen ist: ganz 


gur Er. ‚geht die Hanptbedingungen und 
-Hülfemittel® dazu der Reihe nach durch; zeigt 
dahei aus den sämmtlichen Classen -mehrere 


Pflanzen, mit denen man Versuche im Be- _ 
- stimmen anstellen soll, so. wie überhaupt den 
: Gebrauch der beiden ersten Theile; und zer- 


gliedert, endlich selbst einige; die er nach 


seiner Meihode bestimmen lehrt. | 


! i 


‚In 


D j 
» sy» . 


/ ne CE 


Täler Hten Abschnitt handelt « er N vom 


, Sammeln der Pflanzen; - BB). vom ‚Einlegeri 
derselben; wobei aber: manche Vorschrift 
nicht gänz- zu Billigen- seyn. möchte,, 2; B.' 


- das’ Ausschneiden der 'Blüthen und. Blätter; 


wenn sie zu dicht stehen; denn es’ wird -hier 
‚Ne:Pflanze verstürnrkelt,,- und’ oft der wesditı 
liche‘ ‚Charakter mit. weggenommen. Dieser 


Unbeguentlichkeit. kann 'man durch’ üntergek, 


schobene Papier- oder Karten-Stücke abhel: 
fen. Das Halbiren und &bschälen der dickeri 
Stengel ist: eben so wenig, zu rathen. . C}y 
vom - Tavcknen, Auch hier: findet man: eben 
solche regeln: so z.B. das Einlegen: in Bü: 
ı cher zu’ Anfang; ' denn’der Druck ist’ ungleich ; 
. höchstens bei kleinen Pflanzen geht es ar. 
Ferner das Einschrauben in Pressen; weit bes- 
"ser ist Beschwerung mit Steinen oder Gewich- 
ten; weil sie, so wie die Pflanzen zusammen- 
trocknen, mit gleichförmigen Druck 'nachsin- 


ken. — Kiebrige Pflanzen mit Sem. Lycopo- Ä 
dii zu bestreuen, möchte auch nicht ‚starken 


Eingäng finden. — Trocknen der Pflanzen 
im "Sand. Diese Methode kostet‘ sehr viele 


Sorgfalt, und gelingt selten. — Saftreicho | 


Pfanzen mit ‚einer heilsen Eisenplatte zu über- 


fahren, ist bei weitem Hicht- 80 gut, wie das 
E :Ab- 


\ 


tet 


\ 


N, 


.. a ) Ir — 


| Abbrühen. _ D) vom Aufbewahren; 4-8; 
echlägt das Aufleimen mit Papierstreifen, oder = 


Aufnäben, auf einen .Kalben Bogen vor; al. 


.lein - hier ‚ist, die Pflanze zu sehr Verletzun- 


gen. ausgesetzt. ‚ Besser ist loses Einlegen in 
&inen ganzen Bogen. Das Einbinden geht eben 
80 wenig an, besonders: wenn die Sammlung 


eystematisch ‚georduiet seyn soll. 


‚Diefs. ist ‘der Plan. des ganzen Werkes, 
dem bei allen den vielen Fehlern, dennoch 
die Nutzbarkeit nicht ganz abzusprechen ist; 
daher der Verfasser immer den Dätnk desjeni- 


‚.geu Publicums verdient, dem er seine Arbeit 


wid ete,, 


Z Um. ‚den Werth desselben zu erhöhn, 
wäre es'zu' wünschen, :dals. der Hr, Verf. bei 


‚einer zweiten Auflage, : mehr Fleifs auf die 


Ausfeildng desselben wendete, und angleich.. 
gewiisenbafter die nenern Beobachtungen, und 
wb möglich, die Natur selbst zu Kiathe zöge: 


. , 
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2, . 
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” - « 4‘ 


1 





Coloured Figu es of English ing or 
Mushrooms, | by" James Sowerby, 
F. 1..S. Designer. of. English Botany’etc. 


‚London. Fol, min. N&:k-IX. 1796. —. 


No X-XU.. 1797. — No. XlI- 
XV, 1798. 


Lu . x 
Tr " 
- q 


| Unter den kryptogamischen Gewächsen 


verdienen noch immer die Schwänme oder 
"Pilze unsere ganze Aufmerksamkeit... Wir 
würden ändels unstreitig schon weiter:in..die- 


sem Theile der Kryptogamie gekommen seyn, 
-wenn. sich. in jedem Lande, besonders von 
Europa, nur ein Botaniker ausschlielslich da- 


‘ mit beschäftigt hätte An Abbildungen der 


gewöhnlichen Arten fehit es uns eben nicht 
mehr; zweckmäfsiger würde es aber seyn, 
nur auf diejenigen. Bücksicht zu nehmen, 
welche entweder ganz neu oder zweifelhaft 


“sind, oder von denen noch gar keine Abbil- 


dung da ist, 
- .- : Here 


- 


- PP I er 3 


— 113 


‚Herr; :Sowerby, -der in einigen Kleinen 
Schriften und Aufsätzen bereits Proben seiner 
XKenntais: in der Botanik’ gegeben hat, beson- 
ders aber als einer unser vorzügliehsten Pflan- 
. zenmahler bekannt ist, übernimmt es, uns in 
| diesem. Werke: mit "den ‘in. England vorkom- ; 
enden ’ Pilzen näher. bekannt: zu machen; 
‚Schon seit. 1796 ‚bat er. einzelne. Numern, 
welche, Beschreibung und Abbildung. dersel» 
ben enthahen, herausgegeben ‚und. bis jetzt 
damit .continuirt. Jede ‚Numer ist ‚mit, einem 
blauen. Umschlage versehn; die Zahl der Jarin 
befindlichen Tafeln ist aber nicht bestimmt, 


Die ersten. ı20 Tafeln haben einem Haupt- u 


titel und vollenden den ersten Band; Der. 
' Text.ist night pagmirt, Das Aeulsere die- 
ses Werkes emphehlt sich , wie fast alle jetzt 
in England -erscheinende Werke, auf das vor- " 
ıHeilbafteste. Die Abbildungen sind. in einer 
‘ leichten ,.gefälligen Manier gemacht, sie sind 
der Natur getreu, und stellen das Gewächs, 
wo nothwendig ist‘, in seinem verschiede- 
men’ Zustande vor. . Nur.;sind alle Tafeln 
zicht son 'gleicher Güte; auch ist die Illumi- 
‚nation bei. einigen,. wenigstens bei. unserm 
" Exemplare, nicht ganz richtig. ‚Doch diege 
‚kleingn; Mängel lassen ‚sich bei der Nenge 
..U@B. 1,88. H der 


. 
EG . - 


I u — IIq —_ u 


[E} 


“ der 'abzubildenden Gegenstände übersehn ;. 


wenn man überdiefs bedenkt,. dafs ‚Herr. So- 


werby "noch ‚mit Abbildung vieler anderer 


Gewächse beschäftige ist, 


In Bestimmung der Gattungen Folgt der 
. ’ Verfasser grölstentheils Bulliard. Vom Me 


rulius und einigen andern aufgenommenen 


| Gattungen scheint er. aber noch keinen richti- 
gen. Begriff zu haben. Differenzen eind we- 


“der. von den bekannten, noch von den neuern 


Arten angegeben. Die Beschreibungen ‚: selbst n 


. der als neu aufgestellten Arten, sind: wenig 
befriedigend. Auf Bulliard’s und Schäf- 
fer's Werke ist in der Synonymie besonders 


| \ Rücksicht genommen. Andere deutsche 'fun- 


giologische Schriften: werden selten angeführt, 


und Batsch’s Elench. fung. haben wir bis 


jetzt noch gar ‘nicht erwähnt gefunden. Es 
kann daher nicht fehlen, wie sich in der Folge 
zeigen wird, dafs Herr Sowerby: manches 
Gewächs als nen’ beschreibt, das’ wir bereits 
| längst kennen. ' Was indels bei diesem- Werke 
zu loben ist, und: wodurch dasselbe auch für 
"die Wissenschaft einigen Werth bekömmt, ist, 


dafs der Verf. bei‘ den ‚angeführten Schrift- 
‚stellern: ‘besonders auf die englischen Floristen. 


„sieht, 


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ER 


ww 


.. 


ee eg 


einander verschieden sind.) 


“ 


= 15 = Ber 


sieht‘, und dafs wir dadurch nun ‘erfahren, 
‚was jene. unter, den ih, ihren Schriften er-: 


ir 


wähnten Pilzen verstehm. 


. Wir kommen nun zu der nähern Anzeige 
des Werkes selbst. Die von 96-97 erschie- 


werden. 


Ri "Tab, 1. 'Agaricns voluaceus Bull 
Tab. 2. Agaricas cepaesbipes. _ (Unter 
diesem Namen vereinigt Herr Sowerb yA, 


t. 374: da beide nur blola. durch Farbe von 
Tab. 3. Peziza cerea Bull, _ 
Tab.4. Peziza vesieulosa Bull, 

Tab. s.. Peziza cochleata Linn. ‚et Huds, 


‚ Tab, 7. Agaricus glutinosus Schaef£. 
‚ Tab.8.: Agaricus limacinus. Schaeff. 2 
Tab. 9.. Agaricus eollinitus. _ (Diese und 


"die beiden . vorhergehenden Arten sind sehr 


nahe . ‚nikeinander verwandt, wefshalb auch 


Hz E die ' 


‘ / 


, nenen Numern liegen, ‚freilich aulser den - 
| Grenzen’ unseres Journals, da aber von dieser 
"Schrift bis jetzt in Deutzchland. nur eine sehr 
unvollkommene Anzeige existirt, 80 können | 
jeue Numern. wohl nicht gut übergangen | 


‚luteus With, 3.344. und A. eretaceus Bull, | 


‚, Tab.6. Beticularia sinuosa Bull 2 


die Synönymie derselben einer Berichtigung 
bedarf, die an einem andern ‚Orte mitgetheile 


werden soll.) ee a e 
N Tab, 10. Agarirus frasrans. With, —_ 


(Der Verfasser ist geneigt, den Geruch dieses ' 


Pilzes vom Anthoxantlıum odoraium ‚herzu- 


leiten, in dessen Geieilschaft er sich oft 


findet.) a a s 

u Tab. 11. Heluella Relhani. _ (Grenzt 
zunächst an den seltenen "Phallus c conieus Fl. 
Dän.. mit dem. und vielleicht noch mit eini- 
gen andern Pilzen sie in der Folge von dem 
Rec, als lid besondere Gattung ‚Aüfgeführt 


ei ‘ı8 


Fhallus ndch. an dern 'verwändten Gattungen 


vereinigen läfst) °.° r. 


" Tab. 12: "Retfoularia hemisphaerica Bull, 


Tab, 13. - Peziza epidendra Büll. 1.467. —. 
(Aufser diesem Synonym gehören ı noch Bier- 


‚her P. pöculiformis Hoffm. Veget. Erypt. 2, 


t 7% fs, Peziza coccinea. Bol t. Hist.: “Fung.. 
\ 


t. 104. Reich. Fl. Francof. h. 907.7 lacq. 
Austr. t. 163. u. m. andere sowohl von ältern 


als neuern Schriftstellern.” "Eine vollständige 


Synonymie dieser und’ ‘der P, eoceinka, die 
“ der Verf. auf der 78. Tafel abbildet, und 
welche nicht selten mit einander verwechselt 


> 


/ 


. “ 
- x " % 
x 


‘ o. sind, - 


Cd 


” m. 117 m 
sind, wird bei öiner andern ı Gelegenkei mit- 
getheilt werden.) 

‚Tab. ıq. Agarigus 'elypeolarius With. 
(Agaricag conspurcatus ist mit clypeolarius . 
 einerlei. Vielleicht ist auch A. concentricus 
Abbild.. der Schwämme ztes. Heft hierher zu 
* rechnen.) | ' . 

Tab. ıs. Hydnum  ‚Dauiesii, (Nydoum 
‚oehraceum Pers. in Syst. Nat. od, Gm el. I. 
8.1440.) 

Tab, 16. Peziza marginata Relh, Cant. 
Suppl. — (Lichen excauatus Hofm. ist von 
dieser. Pezize nicht verschieden. Sphaerobo- 
Ina rosaceus Tode fung. 1, t.7. f. 57. gehört 
vielleicht hier auch her, wenn gleich die Be- 
schreibung und Abbildung, die dieser Botani- 
ker von seinem Sphaerobolus gibt, nicht ganz j 
. mit der Peziza marginata oder dem Lichen 
excauatus übereinkommt. Dem sey. indefls wie . 
ihm wolle, zu der F amilie der Lichenen kann 
. diefs Gewächs auf keinen Fall gebracht wer- 
den. An die Gattung Peziza oder Octospora 
. grenzt e8 zunächst; besser würde eg aber: ohne 


 . Zweifel seyn, gine besondere Gattung daraus- 


zu machen, .da es üherdiels noch einige 
. Verwandte gibt, die. im Allgemeinen mit 

dem Charakter dieser Peziza übereipkommen.) 
: #HA3 . .% Tab, ' 


- heil. 


. Ns . 
/ 2 ’ ! ’ 


‚ no y .118 — . 


.  Tab.ıy. Peziza bicolor Bull. — (Peziza ' 
‚ ssilis Flor. Dan. t. 799. f. 2. verdient mit die- 


ser genatier verglichen zu werden.) 
Tab. ı9. . Peziza stereoraria Bull. t. 376. 


et 438. (Die Abbildung könmt ‚mehr mit. 
:Bulliard’s t. 376. überein, Diese ist blafs- 
£rünlich oder. gelblichgrün, jene (t. #2 8.) vom 


]* 


schmutzig violetter Farbe.) 
Tab. 19. Agaricus eroceus Bull. with.— 
(Die angeführte Tafel stellt diesen nämlichen 
Blätterschwamm® vor, Bulliard nennt ihn 
aber nicht eroceus, sondern ochraceus.) 
Tab. 20. Agaricus ceraceus Dicks. With. 
Tab.2ı. Merulius foetidus. — (Eine neue 
Art Blätterschwamm (denn ein Merulius 


scheint es nach der Abbildung nicht zu seyn), 


dessen Differenz wir nach der Abbildung so 


"angeben würden: Agaric. foetidus, stipite fi- | 
. stuloso pubescente” fusco, pileo vmbilicato 
striatg nudo cinnamomeo,' lamellis tenuibus 


inaequalibus fuscescenti-Aauis. — Er gehört 


„amter die Abtheilung der häutigen Blätter- 
“ schwämme mit nabelförmigem Hute, Im fri- 
schen Zustande riecht er nach Knoblauch.) 


Tab, 22. Lycoperdon carpobolus Hunds,. 
With, a 
Tab, 


w- .119 wi a 


, Yab..23. Peziza kydropkora Bull, — (Blofs 
der nahelfärmige Eindsuck, des man im spä- 
‚tern Zustande an diesem Gewächse bemerkt, 
konnte Bulliard und Hr. Sowerby ver- 
leiten, dasselbe zur Peziza zu rechnen. Es 
‚ist eine Sphaerie und zwar Sp. 'Pezizs Tode 
fung. .Mecklenb. z. 1.15. f. 122. ' 

Tab. 24. Peziza scutellata With, 
Tab. 35. Auricularia tabacina, A. nice. 
kiana Bott, 174. With, 3. 433, — (Weder 


"Bolton nech unserm Verf. scheint es be- 


"kannt zu seyn, dafs diese Anricularie schon 
in der Gmelinschen Ausgabe des Natur- 
systems und im Spicileg. Fl. Germ. unter dem 
‚Namen Thaelaephora variegata beschrieben 
ist. Die Boltonsche Abbildung stellt die 
Auricularte nur im ausgebreiteten und jungen 
Zustande, die Sowerbysche im vallkom- 
menen vor). 


Tab. 26, Auricularia ferruginea Bull, 


With. Heluella rubiginosa Dicke, 
Tab, 27. ‚Auricularia reflexa Bull, With. 
= (Thaelaephora Zirsuts. Die Farbe der Un- 
terfläche variirt sehr; so gesättigt, wie sie 


aber in dieser Tafel. angegeben ist, haben 


wir sie nie bemerkt, _ _ 
| 44 Tab. 


[4 


LE. _.._i_. 


\ . 
re 120. dusie 


Tab. 28. Nidalaria 'eampanılata "With, _ 
Peziza lentifera Linn. Hude. etc, (Opa 
‚thus Iaeuis Willd.y 
“Tb. 29. Nidularia strista With. Huda, 
— Peziza  lentifera-ß. Linn, —  (Gyathus 
striatüs Willd.) Dr 

‚ Tab. 30. Nidularia laeuis With — Pe- 

; ziza laeuis Huds. — (Cruhus erueibulifor- 
f mis Hoffm.) u 
| Tab. 31. Agaricus xerampelinus With — 
(Ägaricns serratus Bolt. rechnet Dickson 
(Ph ‘Crypt. britann. -fasc. z. app.) als. Syng-_ _ 
nym hierher,. in den Lamellen kommen. beide | 
aber nicht mit einander überein). 
Tab. 32. Agaricus virgineus lacq. Wulf. 
— A. niueus. With. etc. BZ 
Tab. 33. Agaricus Lener ' With. _— Ob . | 
auch Withering's- "A. Colus hierher gehört, 
- darüber ist Herr Sowerby noch zweifelhaft, 
Wir wagen nicht darüber zu ‚entseheiden.) 
Tab. 34. Boletus piperatus Bull. 
Tab 35. Heluella spathulala, — Claus “ 
. via spathula Dicke. a 
Tab. 36. Agaricus elephantinus Bolt. * 
Tab. 37..- Agaricus peronatus ‚Bolt. (Die 
Farbe ist. hier dunkeler wie in der Bolton- v- 
schen Abbildung angegeben‘, und "wie wir 
| on sie 





A 


’ 


x 
. 
- I 
s 


Wn -xi2L u 


“ste. Bei-einigen frischen vor uns’liegenden 
Exemplaren aus unser Gegend bemerken). 

Tab. 38. Peziza stipitata Huds-With. — 
(Sehr gute Vorktellimg' der : verschiedenen 
"Gröfse \und des verschiedenen Alters, — Man 
"vergl. indefs, wäs auch Herr Dr, Persoon 
in sein. 'Obs. Mycolog. iS 1, ı8.’von dieser 
-Pexiza bemerkt). - | 
: 1. Tab, 39: Heluela Mitra Linn.: — '(Viel- 
leicht eine nene Art,. ‚deren zuvor S. 66, ge- 
dacht ist). a 
Tab. 4o. Clawaria cornea: Rein, =. Cl. 
aeuteiformis. Bull. -- _ 

Tab. 41. Agaricus Iaerymabundus Bull. — 
(Die Fätbe weicht”etwas von der.Bulliar- 
_dischen: Abbildung ab; es ist aber nicht zu 
bezweifeln, dafs ‚beide Botaniker eine’ und: 

dieselbe Pflanze’ vef sich "gehabt haben.) ' 

“Tab. 42.’ Agaficus 'odorus Bull, — (Ob 
b 8 anisatus Pers. Obs. Mycol. ı. S. 44. eine 
von jenem wirklich verschiedene Art aus 
macht," bedarf nöch "einer genauern Uhter- 

| suchung). en 

‚Tab.g3.  Agaricus sarguineus: lacd. — 

"(Ohne "Zweifel ist Boltön’s Agaricus rubens 
t, 36, Mit. diesem Bilätterschwamm einerlei.) 

Tab: 4 Agariche sulphureus’ Bull, 

2 EI 5. 0.03 .Tab.- 


Be 
” 


- | 


- :122 ., 


Ä 5 


 Tab.:45«- Aguicas Finde Bull. we. h par- ı 
zus With,. A ’ 
‚Tab. 46. Agaricus Cantharellus Lion 
+ Tab, 47. : Agaricus cantharelloides, — Hel- - 


„vella cantharelloides Bull. (Bulli ar d’s,Aga- 


ricus centharelloides ist der. Verf. geneigt, nur 
für eine -Abart des A: cantharellus anzusehn. 
Beide sind sich freilich ähnlich, A. eanthare]- 
loides Bull scheine. aber. doch eine beson. 
dere Art auszumachen), : 

Tab. 48. A. radicatus Neth. With. —— 
A. longipes Bull.? — (Das zweifelhaft an- 
‚geführte Bulliardsche Synonym kann nicht 
„hierher! gehören, da der Strunk in, beiden _ 
Abbildungen, welche  Bulliard ip seinem 
Werke, auf der 232ten ‚und sısten Tafel g9- 
geben hat, mit einer kurzhaarigen Oberfläche 
bedeckt ist, — ; Als Synonyme des A, radieg-- 
tus sieht.der Verfasser auch noch an Withe- 
‚rimg's A. vmbracalum, agrestis, gracilis und. 
splendens), 

. Tab.49. Trichia denudata Bull - _ . Clathr, - 
‚denudatus Linn.. 

Tab. so. Trichis nuda with, — .Trichia 
‚axifera Bull. t.471. £1, - Trichia typhoides 
‚Ib. £.2. — (Trichia typhoides: scheint Herrn 
Sowerby unbekannt zu seyn, ange. verei-" 


"nigte er sie nicht. mit der axifero), Tab. 


r « 


‘ 


2m 


‘ 


‘Tab, sı. Heluella esculenta. nz Phallus 
esculentus Linn. 
Tab. s2. Lycoperdon epidendrum Linn. 
Tab. ‚53. Aecidium fuscum Relh. Ly- 
soperdon Anemones Pult.. in Ir of Linn. 2 
Soe. 2. 311.2 (Scheint kein 4ecldium zu seyn). 
Tab. 54. Sphaeria pungtata, — Peziza, 


 punetata Linn. 


Tab. 55. Sphaeria Hypoxylon. — _Claba- 
ria Hypoxylon Liun. ' 
"Tab. 56. Agaricus contiguus Bull. 
Tab. 57. Heluella agariciformis Bolt. — 
( Zunächst ist hierwit verwandt Helotium glo- 
drum Tode fung. Mecklenburg. ı. t. 4. f. 36. 


‚Vielleicht machen beide nur Abarten einer und 


derselben Pflanze aus). 
Tab. 58. Boletus hepaticus Linn. 

" Tab. 59. Peziza Acetabulum With, Bull. 
‚ Tab. 60. Sphaeria militaris. — Clanaria 
militaris Linn. — (Die Vorstellung ist. ohne 
Insekten - Larve oder Puppe, nach der Be- 
schreibung hat sie aber Herr Sowerby be- 
ständig aus einer von beiden eich entwickeln 


schn).- 
(Die Fortwerzung folgt in einem der nächsten 
Ä erache). 
n | g / . 3. 
x 
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Icones "Hlustrationi Pläntarum. ‚Ameri- 
canarum, in Eclogis descriptarum.. in- 
seruientes Edidit Martinus- Vahl, 
Professor Regius et. plurium academia- 
rum,sodaljs:. Decas prima... Hauniae, Im«. 
‚pens, Auctoris, 1798., Fol. ma], 


“ 


R) . . t 


‚Herr Professor V.ahl hatte einige:in dem 
ersten Hefte. seiner sehätzbaren und so reich- 
'hältigen Eelog. american, beschriebenen‘ Pfan- 
zen abbilden lassen, und‘ wünschte diefs. ‚auch 


mit dem ührigen, von denen bia jetzt noch. 


‚ keine Vorstellung, gegeben ist, tkun zu kön: , 


ren, ’Diels Unternehmen war: aber für einen 
Privatnann zu kostspielig. Er hoflte zwar in 
den folgenden Heften die Kupfertafeln. vermeh- ., 
ren zu können, 'wenn der Absatz der Exem- 
plare des 'ersien' Heftes es erlanbte; "weil aber 


_ dieser seiner Erwartung nicht entsprach, »0 
sah ‘er #ich schon ‚genäthigt, die Zahl der Ta- - - 


’ 


fela für die folgenden ' Hefte der. Eelogen 
auf zebn einzuschränken, Da indes Herr 
j “>... Ayam. 


.. j > 


nn te au 


Aal ....n 


nA yan, welcher schon zuvor dem Verfasser den 
Wunsch zu ‚erkennen gegeben hatte, dafs ben 
sonders von den’ von Bohr entdeckten undi in, 
den Eclogen vorkommenden Gewächsen meher- 
re in Kupfer gestochen würden, sich freiwillig 
'entschlofs, die zur. Ausführung der lobens- 
werthen Absicht des Verfassers. .nöthigen Ko« 
sten zu ‚übernehmen. 50 wurde Herr Prof. 
Vahl hierdurch in den Stand gesetzt, seinem 
Wunsch zufolge nach und nach alle -diejeni- 
gen Pflänzen abbilden lassen zu können, wel- 
che: in den Eclogis. beschrieben sind, aber von 
denen bis jetzt noch keine Abbildung vorhan- 
u den ist, 


"Gegenwärtiges Werk, "welches in einzel- 
nen.Decaden erscheint, ist von dem Verfas- 

ser nun zu dieser Absicht bestimmt. "Jede 
| Decadg enthält ein Inhaltsverzeichnifs, in 
welchem. auf’ das ‚Heft ‚der Eclog. americ., 
‚wo. die Gewächse beschrieben sind, verwie- 
sen ist. Die Kupfertafeln haben das nämliche . 
- Format und sind von gleicher Güte, als die, 
welche die Eclogae selbst entualten, 


Abgebildet ‚sind in dieser, ersten Decade: 
Tab. ı. JIusticia imbrieata,  Eclog. americ, 


“ Fasc. I. 8. Ko Die Abbildung ist nach einem 
K vom 


‘ 
| 
’ 


‚une 126 mus 


vom "Herrn: FAyan ‚überschickten Exemplare ı _ 


. entworfen, welches eich darin von dem a. a, 
©. beschriebenen unterscheidet, dafs sich die 


Wurzel in einige kurze Stengel theilt, wels- 


‚halb diese Art, wie der ‚Verf. auch selbst be- 
merkt, nicht stengellos genannt werden kann,, 
wie in den Eelogis angegeben ist, : 
‚Seboenus: barbatus. Ecl, amer. Fasc.z 2. 
SS. 
3. Schoenus trisens. Eck. amer. "Fasd, 2. s. Au 
. 4. . Ecbites tomentosa. Symb, botan. 3. $. 44 
5. Echites paludosa. ‚Excl,amer, Fasc. 2. 8.19. 
6 Tabernaemontana ondulata, ‚Ecl. amer. 
Pac 2. S. 20. 


. "Cynancham rostratum. Symb. bat 3. 


Ss. 2 ” 
' 8. Cynanchum denticlatam: EA, amer, 
Fasc. 2. $.23. 
9. Rittera grandiflora, El. amer. Fasc.: 2. 
S, 37. | 
Io. "Bignoni amollis. Edtog, amer. Fasc. 3. 


$ 46. i et 


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— u... A nn. PIE Er U * line 


.. Po EHRE VER EREER 


ur Zen nr ” 
[| wu =". . . „ 





Gmundrils der Kräuterkunde zu Vorle- 


sungen entworfen von D. Carl Lud- 
wig Willdenow, ‚Professor der. Na- 
turgeschichte - beim Collegio Medico- 


Chirurgioo. — Zweite verbesserte und 


vermehrte ‘Ausgabe: Mit neun Kupfert. 
'ünd einer Farbentabelle. Berlin, 
\ "1798. VI und 570 8. in $. 





P4 


Mit Vergnügen ersehen wir aus der Ver- . 


| gleichung dieser neuen Ausgabe mit der er- 


sten im Jahr 1792 zu Berlin erschienenen, 
dafs der allgemeine Beifall, womit man durch- 
gängig. diese vortreffliche Anleitung zur Er- 
lernung der Kräuterkunde aufgenommen, den 
Hrn. Prof. W. bei der Herausgabe dieser neuen 
Äusgäbe nur noch um so sorgfältiger gemacht 


hat, seinem Buche noch mehr. Vollkommen- 


beit .und Brauchbäarkeit zu geben, und die 
wenigen Mängel und eingeschlichenen Fehler 


‚deucwdrigen Ansgabe .zu verbessern. Fast 


we; . 


.. . über- 





/ . a. 128! L u 
überait-bertierken "wir weckmälsig ge” Abände- 
‚zungen. und. Zusätze, und: schon aus einer -" 
_ Vergleichüng der. Seitabzahlen dieser nenen 
Ausgabe mit denen, ‚der ältern. ergibt. sich, wie 
beträchtlich die lerztern sind. “Achtzig Seiten 
zähle diese neue Ausgab& mehr, und aulser- ' 

\ ‚dem. sind durch einen kleinern: Druck: auf ‚je- 
der Seite noeh fünf Zeilen mehr hinzugekom- - 
men. :. Gleichfalle: sind ‚auf einer neu hinzu- . 
gefügten Kupfertafel einige: aufgenommene - 
peue Kunstausdrücke, die Luft - und- Lympha 
tischen - Gefälse. nebst ‘den Hautöfnungen von 
einigen "Pflanzen durch. Abbildung anschauli- 
cher. gemacht.: 0.0 7-.00.0 


- 


“ _ Wir 'werden uns bei der Anzeige dieser wu 
neuen Ausgabe nur. einige Bemerkungen Über- 
die Veränderungen‘ und Vorzüge dieser Aus- 
gabe vor der ersten erlauben , da die Beur- 
theilung "des ' "ganzen Works nicht nur‘ ganz 
| aufserhalb den Grenzen unsers Journals liegt, 
‚sondern auch . unsere "besten recensirenden. 
| - Änstalten längst: hierüber ihr Urtheil ‚gefäll 


_habon. u \. 


Die Ordnäng der Abschnitte und. Paragrd- 
_ phen, } in’.der. der ‘Verf. idie hierher. gehörigen - 


Gegenstände abbandelt, ::gind fast; :diesellsen 


"wie- 
! 


, —_ T. 39 — , 


wie:in. der ersten’ Ausgabe; ‚ayr' sind die 
Krankheiten und Monßstrositäten. der Pflanzen, 
die ehemahls in dem Abschnitt Grundsätze 
der.- Botanik. anfgeführt ‚waren, wie sehr zu 
‚billigen ,. jetzt. ‚in. emem ‚besondern Abschnitt 
worgetragen.‘ So steht auch in dieser neuen 
Ausgabe, unserem. Bedünken nach, die Anwei- 
 supg, wie mau. bei Verfertigung. einer, Kräuter- 
aamınlung. au Werke gehen müsse, weit pas- 
wendet ja der Einleitung. als in der ältern un- . 
ter, dem : Abschnitt. vos: den Grundsätzen. - 
Es.jst, au, wünschen, . daß der Herr. Professor 
bei" einen. neuen Ausgebe noch-mit einigen 
Paragrapkiey ähnliche. Versetzungen vornähme, 
Sa .2.B.' die. Bestimmungen‘. der. Earbe,. die 
‚bier.gogh ‚unter. den. Grundsätzen $..199, ab- 
gebangelfi werden „nnd die Bestimmungen der 
‚Nbesfläche:der Pflanzen (superfcies), der Pe- 
wiorldn:nder..Vegetatian, und. der Grölse der 
Gewächse anıl. Ihres. ‚Theile (Einleitung $.6. 
bis 8; ‚Js svürden ;gewifs eingsschicklichere Stelle 
in dem ‚Abschnitt. von: der Terminologie fin- 
‚de. 8o,:würde auch wielleicht der Ab- 
schnitt „von den Nemen. der P/lanzen, weit 
‚zwockmälsiger ‚mit dem,.wo vag den Grund- 
 ‚sätagn gähandekt: wird, ‚zu verbigden seyn. — 

‚Borviel;. üben. die Verbesserungen LE Plans; 
WMIAB. LS. . I .nun 


I 2 


+, % 


. 2” 130: in 


nun son’ "dehen,; welche die, einzelnen Capitel. 
seibse Lätreffen. er Dune 


‘ re 
v .. . « .. cn 
- r .. ! io .. 


‚In der Einleitung $,4. ist der Begriff von 


| Kräuterkunde ‘besser "und bestimmter augeinl 
Andergesetzt. — 5. Ebendaselbst "möchten 


4 


‚wir aber’ nicht mit dem Hirn, Verf: das’'starke . 


Pressen der ’Vipose- .anräthen;; inderh diese ‘da 
- durch eanz ihren Habitus verlieren, und ihn 


auch durch Anfeuchter mit Wasser nicht gut‘ 


wieder ethalten. —- In dem Abschnitt I Te 
minologke, sind uns besonders zwei ganz neue 


u vom Verf. zuerst angeführte Kunstausdrücke | 


‚für ein paat besondere Arten der ‚Stützen 
(Fulcra) aufgefallen, Aamentum und - Oohrei.: 


— RBamentnm: (Ausschlapsschuppe) $, 28, 


So nennt der. Verf.. ein kleines, öfters sogar 
„borstenförmiges Blättchen,, das länglich, dm, 


mehr oder weniger bräunlich ist, Dun bald 
wie die Afterblätter.i in: den Widkeln-des:Blatt- 
stiels, bald aber auch -oline Ordaung am. Sten- 
gel zerstreut steht. Es zeigt sich: fast: bei 
allen Bäumen: wenn sie ausschlagen und fall 


‚ sogleich ab. — Oechrea (die Tute)’ Gr 320 ist. 


"ein blattförmiger- Körper, (der die Aeste der 
Blumenstiele- bei‘ einigen Gräsern- in Gestalt 


_ . 
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u nn a ae. an U. nn 


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1] 

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HM. Unia ne een nn ee ee 


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Bu EEE EEE _: 


. einer watzenförmigen Scheide umgibt.’ Man _ 
| i Een |) Ze 


. 


130 — 


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sieht ‚dieselbe- besonders bei der Gattung Oy: 
‚perus. — . Gewifs ‚sehr zweckmälsige Verbes- 


serungen, deren sich ohne Zweifel noch man- 
, «he ähnliche zu nicht geringem Nutzen für 
die - Wissenschaft machen lielsen. — II. Sy 
stemkunds.: $. 137. Sind die Abänderungen; 


welche. Hr. Hofr. Mönch mit dem Gledit- _ 


schen System vorgenommen hat, hinzuge» 
kommen. —::So wie $. 142. die von. Lilje- 
blad und v. Schreber-mit dem Linneis 
schen Sexualsystem. — Sonst ist dieser Ab- 
schnitt unverändert geblieben. — III: Grundi 
sälze der' Botanik. — 9.199, Bestimmungen 
der Farbe, — Hier lielsen.sich von. den Be 
mühungen der Mineralogen i in"diegem' ‚Felde 


»och manche Verbesserungen und Bereiche- . 


rungen entlehuen und übertragen..— IV. Na- 
men der Pflanzen. — Ganz unverändert. — 
V. Physiologie — Seite.241-373..(also.um: 63 
Seiten stärker. ala in der vorigen Ausgabe).:— 


Dieser ‘Abschnitt ist durchaus umgearbeitet, 


und durch neue Bereioherangen:. vermehrt wor: 
‘ den. Man findet hier nicht nur alles Bemer- 


kungswerthe, was die Erfahrungen und Beob- 


achtungen neuerer sowohl als älterer Botani- 
ker in diesem gewils interessanten und frucht- 
baren Theile der Kräuterkunde darbieten, mit 

. Az Fieifs 


Fläle :und. Einsicht zusammengestellt ‚sondern 
auch ‚manche wichtige und artige' Bemerkung 


des..Hin. W. selbst miH-eimgeflochten.: Woltie ° 


wir besonders ..die:-Beobachtungen! des Verf, 


4 über..die. Samehlappen: (Cotyladones)-: S. 283,’ 
rechnen.: — Schade, dafs der Verf. die neueste 


Schrift :des: Has Ingeuhonfziüber die Er- 


nährung der Pflanzen ,. wovon. wär die so vorn. 


züglich :gut geraihene‘ Uebersetzung des Hrn. 
Brof., Fis ch er's zu Mainz im .z. 1:75 S.232. ff 
unseres Journala.. ähgezeigt haben; nicht hat 
benutzen können. .e' Wir müssen -bedatiere, 


dafs ans der: ‚Raum: nicht- erlaubt; diesen Ab- - 
 sshinätt'; genauer! - durehatıgehen,, -und' :die : so. 


aahlneichen. Vermehruhgen. und: Zusätze aus- 


zuheben, da .derselbe gewils ‘der: vorzüglich \ 


‚ate und beste des ganzen Buchs ist. m Wer 
‚gen des Plans, ‚wornach der Verf. die:-Lehr- 
säize: der. Anatomie : und. Physiologie "vörgel 
tragen... hat.,. wollen wib nicht mit demselben 


- haderh, obgleich:..de :uhs Hünkt; :dafkder Ant 
_füngervauf diese ‘Weise nicht so leicht. eis 


zen ‚Veberblickı über.: das . Gahze erhälte: — 

N, Krankheiten ‚der‘ ‚Pflanzen, ‚Sehe 374* 412; 
—..Wie schon: oben .erwähnt; ein 'gardz neuer 
Abschnitt. Auch hien:hat. der Hr; .Prof. Will: 
Kern o.w. .das». ‚wichtigste von ‚dem wenigen) 
ir 4 was 


Pr 


Me mm mn lee en. mine em 


Di 
U 


- — Bi — 
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- ß 


Was: wir? vom: ‚diesem' uns noch" so weni be 


kannten: Felde: iter. Bastanikiiwissen;; ‚ausgeher- 
ben umd in einer zweckmälsigen Drdnung:vor 


_ getragen. —:Zugleith: handelt der Verk, hier, 
auch die -Woustrositäten- ab. — - VIl. Ge 


sehichte: der«- ‚Pflanzen, ' — (!Die vb iVeerf:: im 
azten :$t.. der ‚Aunalen:: der Boramik vom‘Dri 


Uste 1el,sohdn: geäulserte: Meinang, 'von dee 


Verbreitung der Gewächse, #st diesen Abschnitt 
zugefügt worden. Wir können nicht läugnen, 
dafs in!:der&dee des Verf. vieh Schärfsintliges 


Hege;.iwedurok dieser. so .dankle Theil der 


geographischen Geschishte :der Gewächse man 
che lichtvolle Ansicht; erhält. . Nur 'möchtd 
wohl Maucheb hiervon bei einergenanen Verb 


gleichung mit: den Kesultätem;: welche sum die 


Beobachtungen und Untersushungen:ider > 
sten Gcologen .an die ‚Hanf geben; nichts 

ganz übereinstimmen wollen, und nur blofs 
. eine scharfsinnige Idee bleiben, — VIII Ge- 


schichte der Wi issenschaft. — Sie hat gleich- _ 
falls ansehrliche Verbesserungen und Vermeh- - 


rungen. "erhalten. Vielleicht wird sich man- 
cher wundern, . warum hier abermahls die 
doch: so sehr um die Anatomie und Phy- 


siologie der Gewächse verdienten und berühm- 


. ten ı Männer als Grew, Malpighi, Hales, 


u Zu 13 Du 


v 


_ 
. 


”. ® - \ 


s 


-Dü Hamel, Bonnet, In zenhonfs; Brug-. 
manns-u.e.& übergangen eind, obgleich: im 
Verlauf des Buchs ihre Namen so. oft: ‚genannt 
‚werden. Eben.'so suffallend. möchte :€s. seyn, 


, „80; manche -berühmte Namen „ds 2.:B. den 


eines lussien, ‚Desfontainesw. m. 2:80 


Kurz erwähnt zu finden. :Doch: scheint das 


Verdienst ‚hier . jicht . die.Norm: bei..der Aus- 
' wahl. gewesen zu seyn. N hend 


.. Wär : brechen :hier unsere Bemerkımgen 


- \ 
or v0: w.: 
[3 “ “ 


_ über ein Buch ab, das ‚unter unsern Handbü- 


'chern und Anleitungen zur ‚Exrdernung. der 
' Kräuterkunde \unstreitig die erste Stelle ver. 


‚ dient, and werio :nicht nur. der Lernende - 
_ söndern auch der Lehrende und schon Be- 
” lehrte eine reiche Quelle seine Kenntnisse zu: 


erweitern und zu berichtigen findet. 


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Teones ed. b. Desöriptiones : Fungotum® mi-. 
nus Cognitorum. ”i Anpetore  C. H. Per- 


. soon, Societatis Götirigensis, Ienensis, 
Linneanae Londinensis, _‚Tigurinae etc. 


» 


Sociv. ‚Fascicul, I. Cum Tab. VI. ae- 
neis pietis. Lipsiae (1798). Ohne Tı 
. 1d; . Dedication: und Vorbericht . 

| 26 8. in gr 4 





2 i 


. Diefs”ist der Titel’ eines neuen Werkes, 


worin der verdienstvolle Verfasser gahz ur- 
bekannte und zweifelhafte Pilze zu beschrei- 
ben und durch getreue, Abbildung, anschauli- 


cher darzustellen ‚bemüht, ist. — Ein Unter- 


nehmen , das, ‚gewilg ‘zur Vervollkommnung 


und Erweiterung, des ‚Stadiums dieser Ge- 


wächse nicht wenig. Veitragen, und ohne Zwei-,. 
- fel dem Herrn Dr. Persoon ‚für, ‚seine Be- 


muhung den Dank des Publicums versichern 


ward: wi ix Fü a 


Die, nämliche Beitimmstheit ma. 1.Genauig: 
keit s die der Verfasser. bei ‚Beschreibäng die-" 
vi I 4 . . ser 


. 
- 


‘ 


= 


x 


JE 136 am 


. ° 
.. ! 


1) 


'ser Gegenstände bereits in seinen Öbseruat. 
. Mycologie. gezeigt hat, bemerkt man auch. 


hier, Die Kupfer sind vortrefflich gearbeitet, 
und die Illumindtion: ist ii Gastzentsehin wein 
lich und mit ‚zielen, Fleifse geihacht.. Kin 
schönes Aulfsere dst, „gegr. Innern; angemessen, 
Der Buchhandlung rathen ‚wir indels, bei ‚deng 
zweiten, hoffentlich bald erscheinenden, ‚Hefie 
für ‚einen sorröcteren ’Drilck Sörge Zu tragen, 


3.01 „rd zen 


4 
22 


In diesem ersten, Hefie, welches dem, Her- 


zog von Gotha zugeeignet. ist, aind 30 Arten, . 


gröfstentheile aus der Gattung Agaricus, Sphue- 
ria u, a. aufgenommen, 'deren DiHerenzen 


wir hier ‚nebst einigen Bemerkungen aushc- 


ben wollen. .. 3.0: - 


..53.,1 0. 


1, Agaricus affinis, paraus', pileo subeär- 
noso campanulato ailure violaceo, lamellis ar- 
gillaceo- "tihnamomeis‘,“ 'stipite punctäio- - Kbril- 
Ioso subeylitidrico' (Tab, i, fr.) — Zunlichst 


mit A. argillaceus‘ serwandt, ‚von dem’ er 


sich durch Gröfse ‚durch. ‘die Form der La- 
mellen und durch Färbe: auszeichnet, 


uud Por ir I ' va .i 


2, Agaricus croceo- caeruleus, pileo suben- - 


noso obilise: umbonato 'dilute zaeruleo , Imhel- . 

lis subadnexis incarnato- crooeis, -stipite hstu: 

Fa u loso 
’ 


S 


. -- ==. =... .. 


Vowinihinah eb, eu inte | 
' der Farbe eige Keimltchkeichiti demımerigen) . 


3 "Graberella:yallident Fab, esfirgg Pers, 


Din merhi finsgine. BPnSaT D. Marines Ban 


ye "AgöHEie ‚erönyaths ,'"pieo WiluNsbhde 
tico striard" fautscediie, lamellis’ Hörizötealibüß 
subcönchiötlbug stipite‘ 10H Mesich6" Yisi'Abril- 


086° Shettriore* (Tab. 1. Re) EEE T Be Er BERNIE 


‚5 Agaricus ru yes, "gtezarius "bktuus Bi 


teo-iiBlatnden-Anemibrenhdeh sübtomentoss! ob- 
tuse vmbonato rufescente, . larhellig‘ sübadiie} 


xie, oliuaten? pallidis „stipite zsubfistlloso: pi- 
led isgnchlöte, basi:altidpsvillago' (Tab. wißg)e 


rg Plalih Zentabd ‚*'spärin sensilis « Adıdjäe' 


tata rad. x! f.8. TEN Rode! nor seit 
m Sphzeria Ehsdrhiä lmplex; "shaerülie 
sparsis. Sum ligna prominnlis, oscibiis’ niRib’ 
(Tabl?) 88,9.) — "Bor: "Trivialnamie'sdll’ hier 


dasjenige‘ andeuten, was ah uilter' eur Rork . 
reseit Versiehi, .: innen ost gr 


wu; ? Agävicıle fur erapaiun pfleosehrnäsc | 


subainburfo: squamose- piloso \rufo j..dameiliw 


rafescense>albidis, wtipite fibrillöso, pilkoscenn 
wire 1[/Tib. n.Prngf. ii Von Schzeßers . 


A. aurantius und striatus,- welche miit.Alözus 
Dt | ' N" I 5 " j v Ei 


pallda‘ externe snbgtatiüfben marine ehr 


\ 


2 


j) . 
N f) 
 : : 238 — _ 


- fäsieink ‚Arlwelichkeit, baenı, svonden Beilän- 


. Ügsgmmänere: Biiferschien: ahıgegeben, - ish 


‚219: Agaricus vmbyosui‘,.pileb ‚suhmembra- 


"naceo planiuschlo rugoso .squaniulgso ‚vuabris. 


n0.:Jamellis confertis latissimis „nogeis Jiberis, 
stipite ‚aolidaralbidg (Tah. 2. 6), A: 
villaguıs Bull... pluteus ‚Batsch.; ‚und. ‚salici- 


nus Pers. machen mit dieser, Anpine, heogn- 


\ dere ‚Unterabtheilung , aus 0 
„IB Haria eifrine, We ey 2), Fame d 
kung. elauaeforay ermamer  unnhs 


‚ren Meiukus »ulipiegeus A despitoens,.: KHPileo ” 
enbinfundibulifori squamulsso., . nigreseante- 
cinereg,. ‚pligis Gingrgis pitidis, stipite Ccauo 


- Bilen ‚soncolare ‚CMab- 3. 3-4), Spheint 
‚uns von Merul. hydropipes Gmel. (Heluella » 


. hydrolips Bull,1465. &2.) nicht. ‚biulänglich 


verachieden: nenn. 
. xX2;; Clauarig striata, 2, (Babe. £ 5) Comm. 


, ’ d. ‚fung. elaugef, g 75. .. W- Ye “ th, 9, 


ı3. Clauaria formosa (Tab. 3. B6 okam. 
d.:&::cdeuseform. $.41.-—: Wir können dem 
Verf. "wöch nitht.beipflichten, diese nebst; eini«. 
gen andern „: weiche «bisher unter. caraljoides. 
begriffen ‘waren, als ‚besondere: Arten, an-, 
'zuseha.::: I Gr) AD A Ten u 
vi ” . 3 n , 4 


» 


q 
2 teen MN. — 


. K} 
nn ® ' 


_— 


2:34, Agaricus fusco-. Bunzuräggen enakom | 
sneure fusca.- gurpuneus,,.. pilpa 4 aukgarnos 
. "amijsphaerico- ‚vmhilisatn. .laeni,.,sipite, Lupe 
‚ Jido- deprsum hiramo :.Btriggsai, . ‚rubigingsg 
(Tab. 4. £. 1-3.) En el. 
aa Agarigus,. ‚reticulatus, "pileo fragili vi- 
‚8c080 ‚dilate- yiolacgg , reticulato, ymbilicatp, la-. 
mellis dilute ‚Grocpis, PR. Betuloso ‚albidq 
apice ı striatg,, (Tap,, 4,64 A 6 akt er T | 
16, Agaricus piereus, gregarius subcespis 
tosus ; s pileo . ‚glab Q, Cinnamomeo , lamellis 
emarginato- adnexis lutescente- Kerrugineis, sti- 
pite glabro nudo ‚vmbrino (Tab. 4. Er) 
Hat i in Hinsicht auf Farbe, Standört ind Grölse 
einige Aehnlichkeit' ‘nit des Verf‘ Alcaudici 
ıläs,. "ünterschöider eich aber besonders voii 
diesem durch einen glatten Strunk, durch den 
Mangel eines Ringes und dureh die‘Form der , 
Eamellön. Näher ist 'er indels mit A veluti- 
per Cart. verwandt! nt 
m, A, eonflueits (Fab.s., £.1.2.): Olwerv: My« | 
colog.' 1.9.40. — Da diese Art, ‘wie-Hr. Dr. 
‚Persaon' auch anmerkt, in Buchwaklungen 
bisweilen, -und näch' unsern. Beobachtun- _ 
. gen fast beständig einzeln vorkommt, eb: wür- 
den: wir einen:passendern Trivialuamen wäh- 
len, und das easpitasus in» der Differenz weg-; 
ai! ns en N strei- 


un Fb m 
äträicheR? oder ' mehren! etwais: insehrän- 
Ben: SDESFAde des: Eitsrandded Irrumki 
Haben’ Wiltaudhnicht' Ailtaer” so’ geskttigt "gel 
Fondkti‘;-i4ls sie-hier'in Ger Beschreibung ‘und 
Abbildung angegeben ist. --; "ti ; del) 

y ih, "Agahte eis re,” solrihfiug , "Pileo 
aequali töndexd" rufestänt Yareindt Tarrieli 

+ Hiberis SheBtertier pie‘ Wonfuiscato zrbladt 
fuligineo vtringte idcrashard” Balido‘ Tab: 5 


a’ nr In j AN. Ä Ü. 31: Bi DA © 


e ’. RR kb I PU BY S FARO 14 Fe) Jeiz ' ut 
F- 19. Leotia ojreinans | (Tab, 5. f Ep) Comm. | 
‚„gauael. 1. De AN 
d. pe, 3% ers ale... in 2 SL 
20% ‚Agaricne, serioeus r, pileo "campannlarg 
eguamggo „tomgntoso candido, damellis rubrie, 
stipite. Japginsculo subtuberoso . fbrilloso a. 
bido (Tab. 6. f 2.). Bu. N one 
24. ‚Meralius. vilasus, Kaplan pileo 
vmbilicatg ‚aquamaso- villpso - pallescepig.- fpli- 
gineo, plicis distantibus cjnereo- pallidis,; sti- 
pite cauo deprsum incranszto dujesceurg. (Tab. 6. 
Ende‘ r=..„Bollws. diese Art von,.Gmelin’s 
Merul, .aeutdarellaides £,Heluella, canthareloi- 
des Bull-% 47. „Lı4- JAtplänglich, verschie- 
. den In det oe else ndBaiitonf dont os, 
2. :Bodenus: rufilans , suhimbricatas; ‚pileo' 
ämläine carabso :malli: glabro > cmunamaman-.. 
rufo, 


fı 


. ; 


-—i 


BI NR poris Angus. ferrugneiß,. auidie 


€:Tabı 6. f. 3 et: ya L ein. U. f 


NS ZN Apariene‘ il FR gregarins‘ pileö 


' dimidiatox: subresopinhto tomeatoss'Ranö;lamel- 


hs !9edtıfertis '::e 'droceo -deinum : uihwfamdmeis 


eraBlszEy: a! 
za Agaricıs virkatus, solitarius ‚paruub; 


pileo sübconich obtuse vmbonäto Virgin? Fali- 
gineö- cinereo ‚ lamellis arcuafo- aähexis äncar- 
nato- -pallidis, supi subsolido' pileo’ con ätolore 
(Tabs. Es). en 


r 0} 
E4 


un r I75 Sphaeria typhina, Composite Fulna elam: 
gato; ‚mbiens ‚in ‚ gfaminum cal, ‚perasitica 
(Tab.7. &1.2). 


26. Agaricus leoninus, pileo carnoso- mem- 
branaceo fragili aureo, lamellis remotis incar- 
nato - pallidis, stipite deorsum subincrassato 
pallescente-albido (Tab. 7. &3.4.). — Agaric. 
leoninus Schaef.'r.4$" Von einer kleinern 


. Abart, die der Verf. A. chrysophaeus nennt, 


und bei welcher der gleichnamige Schaeffer- 
‘sche Blätterschwamm t, 253. zweifelhaft an- 
geführt wird, ist die Differenz’ so angegeben: 
A. — minor, pileo hemisphaerico laeui, co- 
lore opaca obscnriore, ‚lamellis vnicoloribus 
incarhätis: | Ä 

7 7 7 


OD . 
mi 2. 


| . j — 4 u. 


Mile 7 Aisaleustikcurund,: :pileo carmoso sin- 
bonato planiusculo dilute - violaceo,. lamellie 
, emarginato ı adnexise -dilutioribug, stipite- cauı- . 
dato „Hapssgm incuruo (Tab. 7. FsJe.. ı..0.0 oo 
i 28,,Sphaeria.sutabilis,, gregaria, sphaerug 
lis subpapillatis tomento e virßsgente. fern | 
&ineo subeuanescente.obtectis (Tab.7, F.6.a.). | 
x 29. ‚Sphaeria araneosa, ‚simplex opaca ar 
gra, sphaerulis papillatis laeuibus villo ‚tenuis“ | 
simo albicante obtectis. (Tab, 7 £6. b.).. Bu | | 
Darf nicht mit Bats ch’s Sph. 'globularis und 
Toden's Sph, Ibyssiseda verwechselt werden. ” 


‚30. Peziza versiformis, : "gregaria polyrhor- nn 
Pia ‚ substipitata maiuscula olinagen (Tab. 7: | 
- Fe Ge 
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. len nr Yalan uf Dee TVo nnd 

Dissertaio : „Botanica :'de: „Hydzocotyle.” 

Praeside 'Carol: Petr. Taunberg 
fesp‘ LE. P.Pohteh. Upsalläe, ‘ 


Io akieig oe „ Te 1 25 
‚2798. Er 3 Bögen’ in “ 


y, . . 
Nadel DE 77 u ET Eu 
* 


a vr . x ‘ ta [} « 
G 1 . eu > In svatı 


a, ar wen de EEE N 
“ Linne waren nur wenige. Arten von dic- m 
ser ‚Gattung bekannt. Durch des Verf. Ent-' | 
deckuügen' 'wurde' ifdels die Zahl ’derselben _ 
in der 14. "Ausgabe dei System. Wege. um 
‘ ein beträchtliches vermelfre,‘ Hr. Hofr. Gine- a 
lin "führt sehon "9 "And Hr. Prof. Wiltäc-' 
now in den Spec. plant. 18° besöuldere’Anien 
‘anf, Hr. Thunblergibringt aber die Zebl 
in - dieser:«Monoglaphis! auf ı2.1.... Hydrocat: 
verticillata, iauaniea und triloba, welche hier - 
zuerst’ als neu erscheinen. fahlen nebst der 
_ noch: etwas zweifelhäften Walterschen cor- 
data und rehiformis und Cyrilli’s natans bei 
Willdeuow, -Hydroc. bonariensis, Sparian 
‚the ‘und samieulaefolie, die: vom: letztern 
« Schriftsteller erwähnt ‘werden, vermissen wit 
indels in--Ajeser Schrift. .Die. gauze Zahl der 
x . " - bis 





Ri “+ m - ff “ - , er 


. Den ‚Gattungschärakter nimmt der Verfasser 
ale "Lian & vort-den‘ einfachen JPrddes» der 
pierhläutrigdn, Hülke, Yınd! den’; zusammenge: 
drückfgn Samen. Die „Eülle {weiche yon ei 
“‚nigen neuern „bei „versehjedeiten. zweiblättrig 
bemerkt ist) spil nach dem Ritter Thun berg 
auch mit 5 und 6-Blättern,, und H. tomen-. 
tosa, glabrata und villosa mit unfruchtbaren - 
Blumen’ vorkömineß?" tr wm „ori 
la et ame mean) 
„.Die,epeeifischen ‚Charaktere, der, von dem 
Herrn Verfassemangeführten, Arten gind,durch- 
gehends;waxbessert „ yelshalb wir.eie ‚hier, um- 
‚ser ‚Lesern, nebst ‚den, kurzen ‚Besghreibungen 
der ‚neuen mittheilen, , 3 oa mil NEN. Ta 
zi:H. wirgate, foliigdteratäbna anlearie, .. -. 
‚2 H.'sikensis, foliis loisaribua, vimbellig.mul- 
Ei „ltiflexig; in tihnsanitn 2. ri. re! 
3.HHt:Bnifalia, foliis. dineari- langeglatis sub- 


es fabeatiey = vinbellis Banciforie, ==..An.H. 
id ıchimensis?' frage der. Verfasser, : .;: u 
4... glabrata, foliis, ah6uatis glabuia..:.;”. 
scH:akllosa; folije gerdutia insegris xillosis, - 
..6..Hıl erechg,, -foliid,-ardasie. grenatie. v.erund. ° 
7. H: eördase,. fokis cordatis imtegeisei vint..ı. 
wi nn ß& , 


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Erica Pattersonis Audr. 
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—- ramentacea Linn. _ 
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Erica FR AIcon. Hort, Kew.) 
— Plukenetii interrupta, 
.. — "laniflora Schm, 
....,r . . \ un . 
. = strigosa Ait. / 
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2. spieata Linn, 
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| 0 m £ | 
Systöme. Sexuel des Vegetaux, suivant 
les classes, les ordries,;les genres ’et les. 
‚especes, avec les’ caracteres et les- diffe- 
rences; par Charles Linne €. ‚Premiere 
. edition frangaise,, calquee fur celles de 
Murray eb de Persoon, augmen- 
tee.et enrichie de notions elementaites; 
de notes diuerfes; d’une concordance 
avec la methode de Tournefort, et 
"les familles naturelles de Jussieu etc. 


‚ Par N. Jolyclerc, Naturaliste et Hom- - 


Cd 


me de lettres. A Paris, an VI, (1798) 
-789 Seit. in gr. 8 





Von Paris, dem Sitz so vieler berühmten 
Botaniker ‚ deur Vereinigungspuncte so vieler 
Herbarien und pflanzenreichen Gärten, liels 
sich wohl eine‘ verbesserte und vermehrte 
Ausgabe des Systema Vegetabil. erwarten; un- 
sere Erwartung wurde aber bei diesem Werke 


. sehr getäuscht, Allee was Herr Jolyclerc 


wi N . „gaben 





|— [ur m 0.000 
. 
% 


- 
> 


ne nA vw. mo. 


” 


10T, 


gethan hat; besteht blofs darin, dafs er das 
System in die französische Sprache übersetzt, 
und bei den Gattungen auf Jussieu’s Pflan- 


zE ufamilien und Tourndefort's Institut. rei: 


herb. verwielen hat; auch ‚ist. bei jeder Ari 
der Wohnort — wenn gleich nicht imnfer 
richtig und bestimmt genug — angegeben. 


. Die kurzen Bemerkungen, welche gleich nach | 


den Differenzen folgen, stehn hier als Noten 


‚ unter dem Texte. Warum der Herausgeber 


die Synouyme und die angeführten Kupferta- 
fein, bis auf einige wenige, ganz weggelas- 
sen hat, sehen wir nicht ein, als eine beson- 
dere Empfehlung können wir es wenigstens 
dieser Ausgabe nicht anrechnen. 


a 


‚\ 


bl U U) 








an. I 


r .a. 0 is . 


_ Genera noua: plantarım, “ Pars’ octaua. 


Beiaeside - '€£arol: Petr. "Thunberg, 


’Resp. °C. Wallenio, Vpsaliae, 1796 
3 Bogen in * 





‚Dieser Theil, welchen wir später als den, 
gen, bereits im ıten St. unseres Journals re- 
censirten, ‚etbalters: haben, hat die Gattungen _ 
Aneistrym (Linn), ‚Acharis (Thunb.), Chlos 
ris (SM), Ardisia (Linn.), Boseia (Thun b.),- 


 -Lanaria (Ait.) und Toxicodendrum (Thunb:). 
zum Gegenstande. Voh jeder werden die ge- 


nerellen Charaktere und die Beschreibungen 
derjenigen Arten mitgetheilt, welche der Ver- 
fasser auf dem Cap und in andern von ihm 
besuchten Ländern beobächtet hat.. —, "Wir 
wollen auch hier die neuen und noch wenig 


"* bekannten Arten nebst ihren Beschreibungen 
auslieben , und von den übrigen nur die Na- 
‘men nebst ihren Synonymen herseızen. 


_ Ancistrum. 


‚Ancistrum decumbens ‚ Foliis pinnatig hirsutis,. 


‚fructibus tomentosis glochtdibus” armatis, 
Bu \ ‚,  Ancistr. 


au 0 He mein 


vr 


Zr‘ 


 — 165 - 


Ancier. derumbens Prodr.. FL, Eap.r L. 3.6. 


Acharia, 


Acharia „00.0. Fl. Cap.ı.$S.14. c. ic. 


Crescit prope van Stadies-riuier alibigue, 
_ Floret Decembri, lanuario. 


Caulis herbaceus, mox ramosus, glaber, pal- 


maris, veque pedalis. _ Rami alterni, aggre- 


gati, angulati, flexuoso - erecu, virgati, ramn- 
losi. Folia alterna, petiola: a, inciso-trifida,, 
tenuissime pubescentia, pollicayia; ; lobi obo- 
„vati, inciso - dentati. Flores peduncnlati, axil. 
. Jares, reflexi; "masculi superiores , feminei i in- 
_ Feiioren, Pedunculi solitarii, vaiklori, bre. 


vissimi, a 

".  Chlorise 
„Chlorig Petraca, spicis digitatis senis, Boribus 
N secunglis „ corolla ciliata. 


Chloris ee 'Swartz Prodr. FL Ind.. 
oc. — Thunb. ‚Prodr. 


4 
[1 


Ardisia 0.070. 
L. "Ardisia Ouata, foliis ouatie, caule compresso 
eulcatö., . 


” 


s 


“ Habit. in India orientali. 
- Canlis simplex, compressus, sulcatus,, gla-' 


ber, spithamaeus. Folia in apice duo vel ıria, 


..e ad ; 20. L 3 ° ‘ petio- 


f 


.y . % 


% 


* 


[ww 


Dun 


En ı66 — 


/ 


 potiolata, onatz;, corikcea s ‚integra stargine 
reflexo, glabra, palmaria. Flores paniculati, 


‘ 2. Arldisia elliptiea,, foliis ellipticis, caule te- 


reti rngoso, paniculis lateralibus glabris. 
ludan. | | u | 
"Canlis! ärborens, glaber, rogosus,. ramis an- 
gulatis.. Folia sparsa, elliptica, petiolata, gla- 
bra, integra, palmaria. Flores 'axillares, pa- 
niculati, | 
Boscia, 5 u 
Boscia vndulata, Prodr Fl. Cop. S. ‚32 
Crescit ‚prope Buffeliagts - -riuier, -— Africa- 


, nis: FFitte. Peerhout. . Floret lanuario. 
Arbor tota glabra MAami alterni, teretes, ' 


cinerei, rugosi, erecto - patentes. Paamuli si- 


miles, sensim tenuiores, Folia sparsa, petio- 
lata, ternata, raro. binata, rarius simplicia in- - 


ferne in ramulis. Foligla elipticä, ‚sessilia, 
acuta, raro obtusata vel excisa, 'integra, vn- 


ı dulata, tenuissime parallelo - neruosa, neruo 


medio crasso subtus ‚motata, vtrinque laeuia 
et glabrata, digitalia "inferioribus minoribus. 
Petiolus hliformis, supra snlcatus, longitndine 
folioli. Flores in ramulorum apjeibue panicu- 
kati, cinerei, minutissimi. y 


e . 

rl ' use ;" Bj 

oa u » 
.. . | 


N 4 


“ Crescit in Ceilona.. u. ‚Ceilonensibus : : Bal- 


[1 
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‘ « 
, - 
. 
a ee ee 


La na- 


Y . 1 . ‘ 

m 2367 I . 

, . ” 
u u Lanaria, 


‘ Lanaria plumose. Prodr. Fl: Cap. S. 63, Br 


‘ [\ { 
\ Toxicodendrum. 


I v 


Toxicodendrum capense. Acta Scient. Acad. 
- Holm, 1796. $. 188. t. 7. 0 


‘ 


4‘ 
. 


. 


268 — 
, .. 





IV. Correspondenz-Nachrichten, 


run . ! 





1. Auszug eines Schreibens von dem 
| Herrn Flörke, 


’ Jena, den 2. \ Jun. &, - 
Des Herrn D. Bernhardi Abhandlung 
und Ihre eigene, welche sich im,ersien Stück 
des Jouruals für die Botanik abgedruckt fin- 

den, kamen mir bei der geyäuern Untersu-- r. 
chung ‘der auf meiner vorigjährigen Reise | 
‘ durch die. Salzburger Gebürge bemerkten Haar- 

‚  fipchten, sehr erwünscht; ünd ich kann Ihnen - | 
. im Voraus so viel sagen, dals ich ‚Ihrer, mit 
diesen Gewächsen vurgenommenen Hieform 
ganz beipflichte. Nie habe ich einen specifi- | 
schen Unterschied der kleinen “Abänderungen 
finden können, unter. denen sich L. laneus 
zeigt. Ich glaubte daher immer, dafs ich den 
wahren L. laneus und pubescens noch nicht 
‘gefunden hätte, und blieb in sc fern in Un-, 

"gewilsheit. — Von Usnea barbata Hofm, 
besitze ich ein Exemplar von 9 Fuß ‚Länge, 
aber ohne Scutellen. L. ochroleucus Ehrh. 

| ; Tr hat 


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—_ 1: — . > 


hat granblaue, angestrahlte Schildchen, die an 
den Seiten der Aeste sitzen und etwa 3 Linien‘ 


‚im Durchmgser halten. Mir scheint es gat 
. nicht unwahrscheinlich, (dafs er zum ‚sormen- 


kosus, ‘oder dieser zu ihm gehören könne; 


: Ich werde meine Exemplare genau vergleichen. 


Lichen vulpinus hat braune Scutellen von 
sehr. verschiedener Gröfse.'). Der Rand ist 


. etwas unordentlich eingerissen. Die Grölss- 


dieser Hlechte steigt bis äuf 8° Zoll. Hängend 


“ habe ich sie aber wicht geschn, da ihre Aeste 
‚isimer beträchtlich dick sind.. Lich. mollis iat 


in, ‚Deutschland sehr gemein, und L. bicolor 
findet sich häufig in alten :Gebirg gewaldungen 
und auf hohen Felsen. Hofmann’s Usnea 


"iubata und ramulosa gehey offenbar in ein- 


ander über. Die implexa hat bisweilen etwas 
ausgezeichnetes; so"auch die chalybeiformis. 
Eitie feste Grenze "kenne ich indessen nicht. 


u L-s _ Unter 
2). Die vorläufige Anzeige, die ich. im ersten 


Stück: dieses. ‚Journale $. 77. von. dieser inte- 
ressanten’ Entdeckung machte ,; ist also 


"hierdurch bestätigr. Ich besitze im‘ meimer .. 


‚Sammlung nun auch selbst ein "schönes mit 
„mehreren Scutellen ‚versehenes Exemplar, das 
ich der gefälligen: Mischeilnng meines schätz- 
baren Freundes, Hrn: Flüg ge, verdauke. 2-3. 


“) 


4 


ML) 170 u Fa 


‚ Unter den neuen und seltenen Moosen, . 


die ich im Salzburgischen bemerkte, findet 
| sich auch. eine’ bis jetat noch nicht beschrie- 
bene Bartramia,, die ich. graeilis nenne: nn 
- Eine andere, mir ebenfalls nen: scheinende 


4 


* 


Art aus dieser Gattung, entdeckte ich var eini- 


gen Jahren in Gesellschaft meines Freundes 


Fiügge *)'am Ilsenstein auf dem Harze, 


kch habe ihr vorläufig den. Namen hercynica 
beigelegt °).. Diese beiden Arien machen eine 
“ genauere: Bestimmung der Br. pomiformis und 
Halleriana nothwendig; ich theile Ihnen da- 
her vorläufig die specifischen- ‚Differenzen mit, 
wodurch ich’ die 4 Bartremien von einander 


nr unterscheide: 


, Bartratoia pomifOrmis, foliis lanceolato-se- 
taceis patulis, ihecis sphaericis eregtis: 


operculo plano, setis caulein superantibus. 


Bartra- 


2) Ich 'erhielt: dieses Moos „uch von’ Herrn 
Schleicher, der es in’ der Schweitz gefun- 

den hat. —S. 
» &) Oder ob Er sie. auerst kand, weils ich nicht 


genau mehr, da ‚wir wicht sehr eifersüchtig “ 


‚auf: einander waren. . 
3) Dieas Art: wächst. auch hier bei Göttingen 
‚sarlin. mehreren Gegenden Deutschlands. —$. 
% 


} 


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4” Bärtramia Hereynica ‚ foliis linearibus patn- 


..lis,. thecis oustis suboblignis: operculo 


“ "obtase: 'conicd, 'setis. caulenı subaequan- 

“...tibus. 

Bartramia graeils, folits lineari - -lanceolatis 
erectis, .theeis ouatis subobliquis: ‚Oper: 
culo conuexd, setis caulem superantibus, 

‚  Bartramia Halleriana, foliis lanceolato - se- 
.taceis/‘ suberectie ‚. thecis  onatis subobli- 

".. „qui: operculo conico,. sein axillaribüs 
. breuissimis, | 


‘Yon dem Hem: Dr. Schwägrichen, 
Br £ |  Teipzig,. den 23. Jul. 1799. 


Ich‘ habe so eben in Ihrem Journale der 
‘Botanik den Aufsatz über die Gattung Usnea 


x 


gelesen, und danke Ihnen für die Belehrung, | 


die ‚er mir gywährt hat. Das . . DE 
Pa habe ' ich bisher in dieser Hin- 
sicht ganz ohne Nutzen’ gebraucht. Es ist 
mir ‚überhaupt , so lange ich Botanik: treibe, 


mit allem 'was nicht Moose waren, nicht 


ganz nach Wunsch gegangen. 


Die Wittwe des. verstorbenen’ Prof Hed- 
| wige, dessen; ganzen 'Nachlals ich in Ord- 


zung gebracht: ‚habe, ‚hat mir den, Auftrag. ge- 


Iry 
Pas DR | y 


x 3 


geben, | 


' 


i 


A 


I. 


2 ‚- 17 = . 


; ot“ PER 0 | 
geben, die Species imuscorum“ heratnzmgeken, 


'und:ick gebe Ihuem-einige. Nachricht davon. | 
— Es ist: eine. Revision aller, Hedwigen | 
‘bekannten, Arten von Laubmoosen ,.: nebst” 
Beschreibung ser neuen. Das Werk: ist zum‘ 
Theil fertig. Die ‚Gattungen: Phascum, 
Shape. Gymnosgomim, FHediigia‘, Teira- 


 phis, Andreuea, Octoblepharum, Sphlagniim, \ 


Encalypta, Heissia, Grimmia. "Pterigynan- 
drum, Didynıodon und Trichostomum "sind 
vollendet... Bei Ausarbeitung der‘ Barbula 
wurde Hedwig 'von der Krankheit, an der 
er auch’ starb. überfallen. ;Von den ührigen 
Gattungen hüden eich, nur Beschreibungen - 
und Abbildungen neuer, und charakteristische, 
- - Zeichnungen und Beschreibungen streitiger Ar-, 
ten, wie 2. B. von "Hypoum vmbralum, „pri, 
“ liferum, paristinum, lieinum, Dicranum purs 
pureum ı..8, w. “ Am meisten bedaare ich, 
dals die ‚Gattung Barbulz nicht ausgearbeitet. 
„denn hier Find. er selbst, wie er mir sag“ 


te, unendliche Schwierigkeiten, und wir Leip- 
ziger sammelten 80 viel wir, konnten, für ihn. 


Die Litteratur ist "nach Hedwigs “eignen | 


Geständnifs hicht vollkommen ,: doch hinrei- 
chend. Ich glanbe, ich kann" nicht anders zu’ 


" Werke gehen als so, dafs ich dei’ ersten Theif _ 


\ FR N . gebe,“ 


t 


Pd 


. 


_ m | u 


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+ 


gebe, wie er ist, und "dem zweiten Theile 


einige Bemerkungen aus Hedwig's Gesprä- 


‚chen: hinzufüse: Eine. lievision der bekaun- » 


\ten Arten würde! ich: versuchen, wenn ich 
nicht fürchten mülste, mit meiner Arbeit das 
Hedwigsche Werk .zu'verderben.: Zu ei: 
nem- solthen Unterpehmerr gehört lange Er 
fahrnng ,. vieles Reisen und Unterstürzung an- 
derer Botaniker, deren Bekanntschaft ein Aun- , 
fänger nur wünschen, aber nicht hoffen kann. ' 


\ w . 
x 


32 Von dem Herrn Dr. Nöhden. 


London; den 1. Aug. 999... -\ 

'An Sie, lieber Freund, aus der Freinde, 
eirien Brief zu. schreiben, ist jetzt eine sehr 
kitzliehe Sache; denn Sie lassen ja solche 
Briefe drucken.. . Man muls sich alsp recht 
Zusammiennghmen, damit wicht. ein nageweiser 
Pecensent Ihnen yorwerfen kann, dal; man- 
che wohl nicht zum Druck bestimmt zu seyn 
scheinen. Und unglücklicher Weise habe ich. 
in meiner jetzigen Disposition weder Zeit noch “ 


Lust ‚wegen der Eleganz des Vortrages und: ° 
Styles, mich ‚zu. bekümmern. Sie müssen sich 


die "Sache .0 :schlechtweg vortragen lassen, 


"wie ich sie Ihnen ‚mündlich erzählea würde, = 


N - ß Be \ -, / ‘ ' Doch 


-_ 1 — 


Döch ich. schreibe ‚auch nicht-in- der Absichg Ä 


an Sie, um: meinen Brief gedruckt zu sehen, 
und überlasse .es Ihnen , „welchen Gebrauch 
"Sie davon machen wollen. .'. 00 


. Vön Hesen Stromeyer ‚an den ich von‘ 
Yarmoutk gleich schrieb. werden Sie: gehört 
haben, dafs ich meines Passds wegen von :Uä 
nicht gleich abreisen. konute. : Diels war :in 


" so fern ein glücklicher Umstand für mich, weil 


ich sonst viele angenehme Stunden hätte ent-. 


 behren müssen, und die Bekanntschaft eines 


Mannes nicht gemacht hätte, der mir durch | 


. die Freundschaft, ‚womit er mich überhäuft 
hat, steis theuer seyn wird’ — Den 17. Jul., 


Donnerstags Abends um ı0 Uhr, stieg ich bei 
Yarmouth aus Land. Einer meiner ersten 
Wege war den folgenden Tag,' wie sie leicht 
vermuthen können, zu Herrn Turner, ak 
lein denken 'sie sich das Unaugenehme, er 
war verreiset, ‚ünd- man erwartete ihn erst 


den Tag darauf zurück. Hätte ich nun mei: - 


nen Pals vorgefunden , go hätte ich von Yar- 


mouth. abreisen müssen, ohne ihn kennen zu 


lernen. .Es wär aber kein Pals für mich da, 


_ und so umangenehm es mir sonst in jeder 


Rücksicht gewesen: seyn würde, &0 ange: 
nehm 


“ “A 


nn | — | 
“ 


- Un —. 


nehm war, eg mir jetzt, dafs ich gezwungen 
war, in Yarmouth liegen: zu bleiben. Ich 
giug „gleich Sonnabends: Morgens wieder zu 
Tu rner, ‘und fand ihn-:zu Hause,’ er war 
aber so sehr beschäftigt, dal ich blofs nur 
einige Worte mit ihm sprechen konnte. Ich 
wurde von ihm 'auf ‚den 'Abend eingeladen 


| . und fand“ eine aufserordentliche Freundschaft- 


liche Aufnahme. Er zeigte mir seine ver- 
‚schiedenen: ‚Sammlungen. Seine Moos- Samm- 
lung ist nicht sehr beträchtlich und schränkt 
sich auch "blofs auf englische ein. Diese, 80 
wie andere kryptogamische Gewächse, waren 
noch mit. ‚Linneischen Namen bezeichnet, 
Dickson’ ist, jetzt das Haupüribanal, an ‚das 
sich alle” hiesige Liebhaber des Studiums der . 
Kryptögamie wenden. Das Hedwigs che 
System ist entweder den meisten unbekannt, 
oder es findet bei ihnen wegen des öftern 
‚ Gebrauchs der Microscope keinen Eingang, 
Eben. so wenig Popularität hat Hofinann’s 
Eintheilüng? der Lichenen. ‚ich ‚erhielt meh- 
“ rere seltene Moose von Hrn. Turner. "Beim 
‘Abendessen hatten wir auch den alten: Sehul- 
meister Lilly Wig, der so viele schöne Euc# 
"und /lves ‚gefunden hat, und selber eine ’ 
schöne Sammlung ‚davon besitzt, die in An-ı 
on | | schung 
| | N 


’ 
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thus caesius, Ligusticum cornubiense , Isoetes . 


I 


ad 


vi ”, s 


.kehung: der Exemplare sehr vorzüglich . seyn 


soll. Er. zeigt sie aber sehr. ungern, und 
manche ‚seiner botanischen Freunde hiesiger 
' Gegend haben sie noch nicht gesehn: : : 


Den folgenden Morgen zeigte mir ‘Herr 
Türner seine Sammlung von Seegewächsen. 
Sie ist unstreitig eine der vollständigsten, die 
in England existirt, und ‚enthält viele: neue 
Arten. "Einige Tage 'vor\ meiner Änkunft in 
Yarmouth war Turner von einer grolsen 
- botanischen Reise von - beinahe ‚1000 engli- 


schen Meilen zurückgekommen, die er mit 


Sowerby nach’ den nördlichen Theile von 
, Enzland. den: ‚sogenannten Lakes, nach Corn- 
. wallis und nach einigen Seeküsten, z. B. von 
 Weytoutk, unternommen hatte, Sie hatten 
viele seltene Sachen ‚gefunden, 2. B. Dian- 


lacustris, welche häufig in den Lakes. und in 


dem grolsen See von Cywberland wächst, fer- 


‚ner manche neue. 'Seegewächse aus den Gat- 
tungen Fucus, Vliua und Conferua., 


„Nach dem Frühstück‘ ‚gingen wir: etwas 
“an: das. Seeufer hotanisiren, und fanden. Con: 
volnulus‘ Soldanslla, Salsola Kali, Poa mari-: 
time , ‚ Erpagium maritimum, Centäures Galci- 


trapa, ., 


En EU Zn | 
8. H;asiatiea fokis: Jeniformibus- denticulatis, 
| 9 H.-moschata „. foliis  reniforrmibus 7iobis 

 serratis 'villosis , ‚vibellie multifloris. 

10. H. hirsuta, Foliis- reniformibus lobatis cre-. 
.- natis,. vmbellis. verticillatis, | 
ı1..H.-amerisana, foliis subpeltatis lobatis u. 
. + natis glabris, vmbellis stäris. Ä 
ı2. H. zunbellate, Foliis peltatis, vmbellie mul. 


x tler: on Ä 
13. H, vulgaris, foliis peltätis ex, von. 
beilis sflorie. 


14. H. vertieillata , foliis ‚peltaris oialiban, 
voellis verticillatis. | \ 
. Caulis repens, articulatns, radicans. Fo- - 
"Ya. ad wrtichlok solitäfid' „ıbetiolata, erecta, 
Eabrar,. suborbiculato - düalia, Isbato - cre- 
nata, pollicaria, Petiolus pollicaris, veque 
bipollicaris. Pedundili erecti, pollicares, 
- Vinbellae duae, altera terminalis, altera' in 
medio pedunculi, paucilorae. Similis H. 
'‚vulgari,. differt vero ı) Foliis maioribus, ma- . 
'gis‘ oblongis, z) petiolis longioribus , 3). vn- | 
- beilis verticillatis. 
15. H, natans, folfis reniforinibus vefändo- 
crenatis natantibus. '“ ° 
16, H. reniformis, foliis renfformiibus denia- 
tis erectig, on 
ILBELS K +17 


DEE PT GuR Eu 
ip HB. ieuanice, Fotiis lobatisangulatis.crenatis. 

: , Tota plenta glebra. ._Canlis debilis.: Fo- 
lra inferiora .solitegia ‚ad. articulos, lomgius . 
..petiolata , petiohe: :palsıaribus; suprema bina, 

u petiolis vix pollicaribus ; cordata, ahzwlato- 
‚ jobata ‚ ‚dentipnlara ,. pallicaria. - Venbellan , _ 
axillares, pedunculatae, selitgriae ,. - binäe, 

: vegue,itses, pedunculis pollicaribus. u 
28. H, ranunouloides , foliis inciso - „quinque- 


pain)... \ Kruse 

19. H. trideniata, foltis uneifonaiben » apice 

.  „wißdis villosis. .;... : 

-30..H. triloda, foliis Ounetormiber trälobatis 
.‚glabin , sin. oa em 
Canlis euffrpficnens „x ‚ramoans, aber ve tote. 

F olia alterna, petiplata, approximata, qumeata, 
‚‚triloba, ‚lobis integris acutis, vix pollicana. 
Petioli sulcati,. digitales. Vonbellae. 2x api- 

Fr  eihns ramnlorum.. 0. nn. 

21. H. tomentosa, foliis cuneiformihus dentatis 

u tomentosis, (Selandra capensis,. Sp. plant.) 
H. iauanica findet sich auf der Insel Java, 
triloba auf dem Cap. Von H, verticillata ist 

der Ort, nicht, angegeban. . 

"Auf einer angehängten Kupfertafel i in Fol. 
- sind vorgestellt: HH; tridentalg, verticillata, . 
friloba und inuanica, le 


0} - 
Pay er SE -—_-.- - 


‘6, 





y: ... 
B 1,1... sin: sn 


remella,Nostoch. _ Commentatio quam. 


— - ad. -summos ‚in arie medica: honores 
capessendos: d. 19:-M. Sept. 1998. :pu- 
blice defendet - Roifanus' Adolph 
Hedwig, Cheminicensis, Philosoph: 'D. 
Art. ‚Liber. Mag, Medicinae ' Baccalau- 
reus. Lipsige, 71 8.in 4. maj. nebst u 
“on. fr einer Kupfertafel.. en 
N Ed: 


Um on 'r . or “ . 


Bekänntlich ktindipte‘ ‚der verstorbene Ve 





ter unseres: Verf. diese: Schrift in _der nenen ‘ 


Ausgabe seiner Theorie an. Aec. waitete da» 
her mit Verlangen auf ihre Erscheimung , al- 
lein er muls gestetin, dafs seine Erwartung 
nicht ganz befriedigt‘ ist. 


Die Schrift zerfällt in 5 Capitel, _. Im’ 


ersten dringt Herr Dr. Hedwig hanptsäch- 


lich auf Vervollkommnung unserer Kenntnisse 
über die Pflauzennatur durch anatomische und 
physiologische Untersuchungen, Man müsse 

Ka sich 


- 


‘ . fi . \ 
oo. ” 7 4... " 
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’ ‘ 8 L,. .' .. f » °;-. > 


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-_ 18, — 


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sich aber Kesöndene” vor dem” Glauben Hüten, 


dals das, was bisher noch nicht entdeckt wor- 


den sey, äuch nicht ‘würde gefunden, wer- 
. den; es sey 'daher gar nicht zu zweifeln, dafs 


die Pfienzen " Muskebu "und Nerven": ‚Hesäften, \ 


welche‘: einem Senso dommuni "uniterworfen 


wären, :Wir sind_ehenfälle der Meinung, däls 
man sich vor au, voreiligen Läugnen von Din- 
gen, hlola weil sie: noch nicht gefunden. wor- ' 


den, in Acht zu nehmen habe, allein wir 
‚sind auch“ überzeugt, | dais ein weit" unsägli-- 
: cher‘ ‚Schade dadurch "geschieht, 'wenn man, 
auf analogische "Schlüsse. gestützt, Theile an 
den Körpern annimmt, die noch. kein Auge 
gesehn hat.- Diefs Verfahren ist uın so ver- 
derblicher,,. wenn. die. Analpgie sehr, ‚weit ge- 
sucht. ist,. wie diefs bei, Vergleichung der Pflan- 
‘zen und Tbiere sehr. aft eintritt. — Am Ende 


dieses Capitels kömmt der Verf. auf. die Tre- 


mellen selbst zu sprechen, geht erst die ver- 
schiedenen angegebenen Gattungscharaktere 
der Tremella durch und liefert dann ‚die Sy- 
_ zonymie' von Tfemella' Nostoch. — ‚Ina 'zwei- 
ten ‚Capitel sucht Herr Dr.’ Hedwig:die Mei- 
Zungen von 'Vernys und: Ingenhousz 
zu widerlegen. Daß dritte Capitel beschäftigt 


sich: mit-der Beurtheilung der Beobachtungen 


"a. ons \ und 


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S . 
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_ 1 -_ 


und Mänuigen. von’ S pr ingsfeld, Corti, 
Reaumur, Adandoni,-PFontana, Die 
nius.und Micheli.. - Trew’s disgwisitianes 
.de Tremella Nostoch‘ konnte der Verf. nicht 
erhalten. ‚Die in Voigr a :Magazin vom. Dr, 
Seetzen vorgetragene Nkeinung- ‘über .dieges 


Gewächs ist ‘vielleicht absichtlich übergangen. : 


Nun sucht” Hr. Hedwjg zu beweisen, .dals 


die Tremellen, so wie alle Pflanzen, einen Stamm 


haben,. und eben so gut mit männlichen und " 
weiblichen 'Theilen 'versehn sind. Der allge. 
meine Charakter der Gattung Tremella wird. 


‚80: bestimmt: ‚Tremellae, vegetabilia, in truns 
cum: gelatinosum adulesconsia, Lumque rudj- 


menta.: futurd prolis,. siue' sporae, huiusgue 
receptgeulum‘, sporaniorum -scilicet rudimenta;. 
germen Liwnaei, intrinsecus edentia, style 


cum. ‚stigmate versus superfieiem tendante, 
‚in qua maseula, impraefnante principie prae-' 
‚dita, organa deliteschnt.” — Der specielle.- ‚vor: . 


Nostock hingegen lautet so : “ Trem. trunca mem“ 


 branaeformi, lacunose plicato; sporangia. sim- 
. plieia, ‚flliformia, articulata, continens.” 
sollte nun glauben, dafs der Verf. bei Tr.. 
Nostoch äbnliche Körpercheh, wie sein Vater.: 


bei Tr. globosa und natans (welche beiläufig. 


Bonagt keine wahre Tremellen sind), gefun- . 


K; ' den, 


Man. 


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den; allein hierüber. äufsert ‚sich - Herr Dr. 
BHedwig: nicht bestimmt. Es heilst zwar 
BEE MSc Sporangia :dutem libertate sua genui: 
na: dispersa‘ segmento longitudinali' ‚iadentz. 
diaphragnate quasi de ‚boco. ad locum änstru- 
.eta.. iz‘, vi his caterrzkim seiungi videantur 
sporab guarum impraegnationem virile ‚sper- 
‚ma extus. ‚e-partibus suis ma soulis secretus 
_ foesundando adinuerat. ”, Allein diese ver- 
meintlichen männlichen Theile sind weder 
u abgebildet och ‚weitläuftiger:' "beschrieben.. 
' Ihre Existenz scheint: daher auch. .blofs auf 
. einen analogischen Schinfs gegründet zu seyn, 
so-wie ‘der Verf.-auch int folgenden:.dadurch 
die “einsaugenden Gefälse Her- Tremellen zu. 
beweisen 'sncht. -— : Im vierten Cap. werden. 
einige ‚chemische Versuche erzählt, . die ‚Hr, 
Dr..Hedwig. mit dem Nostoch: anstellte. — 
Das fünfte enthält. die Beschreibung einer“ 
‚neuen Fremella (?), die der Verf. palmatä 
nennt: Tr, trunea vario, "otplurimum pal- 
matiım .diuiso, subrotundo, sine compressiu« : 
scule; Sporangüs filiformibus, artioulatis, ra- 
mosis, @ centrö ad -periphaeriam. tendentibus.” 
Sie ist nebst Tr. Nastock- auf. der Kuüpfertafel 
vorgesiellt. Ihre Samenbchälter sind unge. . 
Eike‘ wie bei Tr.. globosn beschaffen, aber „die 


Theile, 


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Thetle; die ‚der Väter des Verf. ‘bei dieser 


j * für männliche hielt, ‚waren, nicht zu bemer- 
ken. Herr Dr. Hedwig ist daher geneigt, 


‚die. gabelfürmigen ‚Eprisätze „ die ajoh. bei 
dieser Art. auf der Oberfläche finden, ı für 
männliche. Theile anzusehn, 


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'Plantarum Selectarıim Icones Pictae, edi- | 


"taea Nicolao Meerburg, Hortülano 


= 


in academia ‚Lugduno- Bataua. Lugd, 


Batav. 1798. drei Bogen in Fol. maj. 


E nebst 28. Kupfertafeln, nn 





‚ Herr M eerbur 8 ist bereits darch eine 


Sammlung schlechter und geschmackloser Ab- 
‚bildungen von ss Pflanzen bekannt, die er 


vor einigen Jahren herausgab, Gegenwärtiges 


Werk ist in Hinsicht der Ahbildung um nichte 
besser, und hat auch, wenn man einige’'darin- 
vorkommende neu .scheinende Arten ansneh- . 
i men will, eben so wenigen Wissenschaftlichen 
‘Werth, als jenes. Wir verkennen nicht den 
guten Willen des Verfassers, etwas zur Er- _ 
. weiterung und Vervollkommnung der Botanik 
beizutragen, und würden auch mit’ seinen 
‚ schlechten Abbildungen zufrieden seyn, wenn 
‚diejenigen Gewächse, die.er wählte, nur- neu 


und einigermalsen richtig und deutlich be- 
schrieben, oder wenn noch gar keine Abbil- 


Ze a dungen 


[2 


1 u 153 — 
HM 


!- 


dungen davon vorharidem wären. ' - Aber‘ Plan. 

zeiy, ‚wie . B, Cornus serices,: Ledum lati-. 
‚folium , und ‚Rhpdodendron pontioum,‘ von 
denen. wir durch Jacgwin und l’Heritier 
vortreffiiche Abbildungen besitzen, oder dis 
sonst, wie Cornun: ‚alba „ Saphora tetraptera, 
“ Kalmia eleuca und andere gut und kennt- 
lich vorgestellt sind, aufs neue und; zwar sehr 
schlecht abbilden zu lassen, und noch..oben 
darein wie. Herr Meerburg (m.s..die Vor- 
rede). zu sagen; “ nonnullae, quarum, figurae; 
” quae praesto sint, minus placent” ist in der 
That unverzeihlich, 


| Yon den 28 Gewächken: von welchen der Ver- 
fasser hier Abbildungen liefert, sind im Texte 
Differenzen gegeben und bisweilen auch wohl ' 
einige Beimerkumgen hinzugefügt. Bei’ einigen 
bereits bekannten ist auf das System verwie- 
sen, bei andern wiederum nicht, "Wit folgen 
bei der nähern Aneige der Ordnung. der. 
Tafeln, 


Tab, +: Cörmus sericea Linn. 
: Tab, 22 »Cormus.alde Lion. | 
Tab.3. Cornus: voerulea , arborea ‚ 'folis 
onstis: subtus' pallido - -viridibus; bageis: eberu- 
leis, — (In einer Anmerkung fügt der Verf; 
K $ - noch . 


. 


u 17 ur -\ 


i \. 


"noch ’hieku : Frutex eltior,. ramıs sängeeinsis, 


Multi stolones suxta: radicem enascunsur. Has 
species facile distinguuntur: Wir können diese 
Art aber für nichte‘ andere, als |’ Heritiers 
C. strieca halten) re rer 


Tab. 4.. Hex erassifolia, Follis bouatis, 
emarginatis, vix-spingeis. — (Scheint. with 


‚emarginata Thunb,. verwandt zu ‚seyn, die 
Blumen: find aber ‘so unkenntlich vorgestellt, 
dafs sich überall-nicht ein- Mahl mit Gewils- 


heit sagen lälst, ob dieses Gewächs wirklich 


zur "Gattung Itex: gehört.) ° ee 


Tab. 5. llex quereifolia, Foliis oblongis, 
sinuatig >, ‚spinosis, ‚vtrinque glabris, Boribus 
pedupcnlatis, — (Auch I. Aquifolium.,. an 
‚welche, diese Art zunächst grenzt, hat gestiche 


Blumen. . Die Blumenstiele sind aber bei.quer- 


eifolia ästig vorgestellt, und sitzen mehr. an 
der .Seite..der Aeste als in den Blattwinkeln, 
Ob vielleicht noch andere Verschiedenheiten 
in Hinsicht auf Substanz und Oberfläche der 
Blätter Statt finden, davon erfährt.may nichts.) 


Tab,6. Azalea glaucn, foliis +ouatis, Ian- . - 


copkatis,,. Noribus albis, staminibus vix oorolla 


longiorihus. m - Gehört. &u A, näscosa glause 


‘ “ 
Alt) eng} aa 3 En SE re u) Bi 


Le 


in Bar 0 Tab. 


Pr Ep | 


Pr U. f} 


_; II eo Br 


- 


> Tab: 7. Azalen. lücidas, foliis Iandeolatis, 


 "flore luteo, piloso,; staminibus breuioribus. — 


(Ebenfalls nur Abart. der..A. »iscosa.) «5. 
:: Tab. 8. Azalea zubre, foliis ‚omatis;,. lan- . 


- en corollis pilosis, staminibus, longissi- 


Tg 
. . 
’ 
. 


. (Ist Abart der A nudiflora, und sehr 


| vnkuchemlich mit:derjenigen, welche. Aiton 


Cozeinca nennt, einerlei,) 
Tab..9. . Azalea viscosa Linn. — (Abart De 
der A. ‚nudiflora.)... 2 | 
.. Tab, so. Campanula hortensis, fellis radi- . 
Prran 'omatis; canlihis lanceolatis, — (Nichts 


weiter als unsere gemeine Eampanula Tu- 
punculaides.) on “ 


+ 


Tab..ıı. Lonicera. eonnate, foliis ‚duatis, 
Ianceolatis, subtys ‚glancie. + - ""Simillime, 
sagt Herr Meerburg, Lonie:. scmperuirenti; 
sed fos duplo minor est.” ' Uns scheint sie 
‚näher mit. Murray's L. media verwandt zu 
seyn, on 

“ Tab. "12. Lonicera glauca, Kloribus verti-. 
cillatis;- Folie,“ perfoljaiß omnibus glaucis. — 
(Grenzt "zunächst im LE. caprifolium; von: der 
sie vielleicht nur "ee -Abart ausmacht.) 

Tab. 13. Datura Tatula Linn. ' °. | 

Tabuirg. Ahub pille; Couimilum) folils 
ternatis petiolatie ‘lizteari : lanteolatid, ° 


.. in N . - ’ .. Tab. 


156 


‘ . Tab. 35. : Linum. virgimanum Linon.: 
Tab. 16. Crassula. retroflexa Thunb: 
Tab, ı. Oenothera rose®, foliis alterois, 

. Ianceolatig, 'dentato - spinosis, acutis; ‚oribus 

auillaribns a solitarig. - — _  (Oomothera :TOSCH 

Ait.). u u 
Tab, 18, Vaccinfüm gikuum, . pedunculig 

. multilorie, longioribus, : pallide Inteis, race 
mis alternis, follis ouatis, acauminatis. — Es 

. wird noch hinzugefügt, dafs der Stamm einen 

"zwei Fufs:hohen Strauch ‚bildet, und dafs die 

‚Beeren; den, F rüchten des :Mesp. Amelqnahier | 

- Ahnlich.sind : os 

Tab. 19... Sophora tetraptera Lian 

" Tah.2d. Ledum latifolium, caulibus iunio- 

. ribus densis villosig, foliie latioribus et breuio- 

ribus, — , ( Leduım latifoltum Lina.) 

Tab. 21. Kalmia glauca, foliis lanceolatis, 
subtus glaucie, — (Kalm. glauca Ait,) 

Tab. 22. _ Rhodadendron, ponticum Linn, 

Tab. 23. Khodora, gangdensis (Linn) 

Tab. 24. . Andrameda, Hahniana, frutex hi- 

pedalis, ‚foliis semperuireptibus, alternig, ser: 

ratis, ‚ acuminatig . Horibue axillaribus.. — (Sie 
führt ihren Namen zunı. Andenken dpa ehe- 


mahligen Prof, Hahn’s zu Leiden.) 
Tab. 


157 Perle 


‚ Tab. 25. Andromeda grandiflöra,” frütex 


bipedalis, follis ouatis alternis. 


Tab. 26. Andromeda myrtifolia, frutex 
- hipedalis, foliis altesmis, lanceolatis, acumi- ' 


natis, Boribus rubris, — Simillima Myrto 
Ä latifoliae, ' ' 

Tab. 27. Andibimedä elegans, pedunculis 
epicatis , ‚sechndis; föliaceis ; ; corollis cylindri- 
:cis, foliis alternis ouatis, erenatis. — (Ob 
‚diese ‚nebst, den drei zuvor erwähnten wirk- 
‘ lich verschiedene Arten ausmachen, ‚läfst sich 
wegen der unvollkommenen Beschreibung 
und ‘der schlechten Abbildungen nicht mit 
Gewißsheit entscheiden), . N 

_Tab, 28. Agröstemma: Bankıia, Folie per- 


i foliatis, lanceolatis, Horibus aurantlis. (Lychn. 


. coronata Thunb.?) . u 


.. 


[4 
s 





‘ “ » 
9 


Ericarumi Icones ef’ Deseriptiones, au- 


ctorelohanneChristophord Wend- 


‚land. — Abbildung und ‚Beschreibung 


der Heiden. 1— Iltes Heft. Hanno- 


ver, :1798.. 30 Seit. in gr. 4. ‚(Jedes 
Heft mit 6 illuminirten -Ku- 
| pfercäteln.) 


N 





-.\ . ‘ 
pr) . din 


Die acharzbare Monographie, welche wir . 
dem Ritter: Thunbetg- ‚iiber‘ die. Gattung 
Erica verdarrken, enthält freilich schon’ von _ 
mehreren Arten derselben sehr gute Abbjl- - 


dungen; ‚auch finden sich viele in einzelnen 


“ Werken abgebildet. . Da indels diese bereits 
zahlreiche Pflanzengattung seit der Erschei- - 


zung jener Thunbergschen Schrift, sehf 


“beträchtlichen Zuwachs erhielt, so wünschte 
man schon längst ein Werk zu besitzen, das 


. alle bis jetzt bekannte Arten in getreuen Ab- 


bildungen vorstellte Die Abbildungen der - 


Pflanzen des Gartens zu Kew und Andrews 
Abbildungen der Heidearten (Engravings of 


Heaths)- - 


7 
\ ‚ 
“ ‚ 
PEVEREEF OEDEESDENEESEEEGE 


4 


R.! 


“on 


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: Aeathe) :haben diese Lücke zum Theil schoh 


ausgefüllt, und‘ in Hinsieht der Abbildungen 


alle geleistet, was’ die Kunst nur prachtvol. 


les-und der Natur 'getrenes hervorzubringen 
im „Stande. ist... :Diels' gesteht auch Herr W,, 
aber er. glaubt »fcht öhne Grund, dafs jene 


Werke für den weniger bemittelten ' Botani- 


ker wohl. zu kostbar seyn möchten, und be 
stichrnt defshalb für.diese gegenwärtige Schrifs, 


worin er, wenn nicht gleich so schöne, doch 


getreue und mit:den Zergliederungen: dek 
Fructificationsthöile . versehene Abbildungen 


zu. liefern verspricht, «- Aus diesem :Gesichts- 


puncte wären also. diese neuen Abbildungen 
der Beidearten zu betrachten, 

> Alle halbe Jahr denkt der Verfasser ein 
Heft herauszugeben}: und wenn das Publicum 
sein Unternehmen mit Beifall ‚aufnimmt, so 


‚ macht er sich auch wohl zu. z Heften anheischig.. 
— Die Beschreibungen sind in deutscher Spra- 


che abgefafst und ziemlich vollständig. Doch 


würden wir Herrn Wendland rathen, ber 
"stimmter und sorgfältiger bei der Wahl der 


Kunstäusdrücke zu seyn, deren er sich zur 


Bezeichung einzelner Theile bedient. Auch _ 


könnten die specifigchen Differenzen, die der 
. x Verfas- 


_ 160 FOR 
Ä Verfasser. sowohl ven den bekannten: ‘als den 
neuen Arten gibt, kürzer abgefafst. seyn; ‚VO8- 
nigstens : ist die, “jedesmahlige Erwähnung 
der Färbe. der -Blumen- nicht ‚allein überflüssig, 
sondern ganz gegen die. Grundsätze..des Lin-. 
neischen Systems, ‚Pin Kupfer. sind. nicht / 
von..;gleicher: Güte, und die Illuminatioh:- ist - 
“ bei einigen, nicht reiplich, Wenn Herr Garten- 
meister Wendland im, der:Folge diesen Män- 
geln, 3bhilft, und wenn die Buchhandlung den 
Preis. der.: Hefte etwas ‚niedriger setzt; :s0 
" weifeln wir nicht, ‚dals der Verf. den. Zweck 
erreichen \wird, den er 'bei.der Flerausgabe 
j dieses Wörkes beabeichtigt: 


| Wir setzen lol. die Namen der abgebil- 
deten Arten -her,. da. die. mehrsten. bereits: be- 
‚ kannt, und die neuern schen in der Willde- 
nowschen Ausgabe der. Sper. plant. aufge 
nommen sind. - Bu BE 
1. Heft “ 
Erica perspieua. - . u en 
—  Plukenetii pinea, on 
— püiee (E. longifolia Bonn). 
Zr -_ lutea Linn. _ | 
ZZ Erica 


‚trapa‘, Arenaria »peplordar u. m. &,, „und: ih 


. “ \ 


+ 
- . \ ö PR 
N), a 277 — 
, n > 
N . 


versah. imich mit dem gehörigen Exemplaren, 
Den Nachmittag machte ich allein eine, Ex- 
gursion, nach einer asidern: Seite:des Seeuferg, 
und. fahd...aulser, obigen:: Ranzen :. Conferua 
Coceinen,. ‚Fucus serretus, dunrivatus,- ‚siliquo, 
Zus Bw Gegen Ahend kam Her Tur- . 


| ner._wyieıler. zu mir. .Wir.:besuchten, dine :an- 


dere. Gegend, fanden daselbst Trifolium .gub- 
terraneum., suffoeatum, stellatum,,. und. an 
dem Wege nach dem Flecken Colston zu, Vr- 


tica püulifera ziemlich häufig. . Hier lernte . 


ich ‘ änen: andern Botaniker, Namens Stone, 
kennen. Mit diesem wurde: auf dem folgen- | 
den Tag eine grofse. botanische Excursion 
verabredet. Trfolium stellatum, Frankenia 


| laeuis,- Chelidonium Glaucium, .Bosa spino- . 


sissima, Sedum anglieum., Erica einerea,, Til- 


= laea muscosa, 'Anagallis denella und mehrere. 
“andere seltene Gewächse waren die Erüchte 


deraelbön, 


.. 


. Den "Folgenden Tag entsthlofs ich mich 


nach. ‚Worwickh zu Smith zu gehen, dae - - 
pur,z4 englische. Meilen von Yarmouth ent- ° 
‚fernt, ist. Herr Turner gab mir einen Brief 


an einen gewissen Bitchford, einen ge- 
UBiH 7. M. ‚schick- 


1" - 


a} 


M) oo. — 178 — 
 Sähidkten Borantker, mir, der mich.bei Smith . 


introducfren sollte. Ich wurde von-Kitch- | 


Pord',' einem: schen -böjahrten ‚.'.braven und 
ehrlichen Manne, auf das gütigete aufgenöm- 


nen and wir mMiachten ‘uns auf ‚den..Weg. zu 
- dem Doctor: Smith, . fairden: ihn. aber.:nicht 


"zu Hause. Ich 'kehite :also mit: Ritch£ord, 


wieder ' zurück und "machte : bei ‘ik. eine 
schöne Acgnisition von .seltenen.. englischen 


"Pflahztn.. - Wir trafen ‘nachher 'Smich zu 


Häuse, ‘blieben bei ihm zum Mittagsessen, 


‚es, und in der Ansicht. des Liwneischen, 


Herbariums ; indels war. die Zeit. viel zu kurz; 


‚ die ich ih Norioich seyn:konnte. Das:Lin- 
neische- Hesbarium ist in:zwei grolsen aber - 


nicht. breiten: Schränken enthalten, :. An. den 


_ Thüren: desselben. findeh sich die‘ verschiede- 


‚nen Formen der Blätter, aus Blech, angena. 


gelt, wonach Linne die Terminologie..de: 


u monstrirt haben soll. . Die : Pflanzen selbst 
sind’ aaf einzelne. Blätter geklebt; umten: ist 


der‘ Name geschrieben‘.und auf der Rückseite 


der locus natalis nebet einigen‘ Bemerkungen, _ 


Es finden sich viele Donbietten darin, und 


zwar’ von den verschiedenen Oertern, von 


, denen 


. „and Ich :genols einige der ‚glücklichsten Stun- . 
‚den in 'Gesellschaft dieses vortrefllichen: Man- 


I) 


. 
nn mn en BR Bm. 


denen sie:Li ane zugeschickt wurden‘ Im’ 


Ganzeni:sind. sie.noch sehr gut erhalten, wer 


nigstengiim Rücksicht für ihr Alter.‘ -Während 
meines kuyeen. Aufenthaltes sah ‚ich die: Gat- 

tungen YFwoniea., Aster und. Solidago dareh | 
und Jöste.shir dadurch..mandhen’ Zweifel, den 
ich noch‘ wegen veschiedaner: Arten aus diesen 


. Gattungen hatte, Der Docwr Sinith 'wai so. 
gig - mir. dus Lihne’s- Herbariam‘ die Salik 
'rericnläte 2A gebeni, „weiche ich als’die Zierde 


meiner PHanzensammlung anpehn werde, fe 
Smith ist ‘außerordentlich .beschäftigt:: ' 


- Flora. Britannica wacht: :thın viel’ zu a 


Die: ersten 5 Bogen dieses Werkes habe ih 


bei ihnt:eelbst gesehn. : „Such: wird bad wie . 
+ der 'eim:. Band: von’ den:6chriften. der Einnei- 


schen Gesellschaft ‚heranskommen. "1 ': >) 
we a on 
Ich: verliefs Norwich: nach der igiten Auf- 
nahme ‚„ die ich da fand, äufserst ungerw, 
und kam Abends um ıı Uhr wieder in Jar- 
mouth an..: Den, folgenden Morgen 'erhielt 
ich nun meinen‘ Pals, und reilste noch des 
Nachmittag. nach London ab. Von meirikih 


kurzen Aufenthalte -in“diesem Orte will ich 


Ihnen noch: nichts sagen. - Zufällig traf ich 


\ ‚bier meinen alten Freund, .den Dr. Langs- 


| Ma | dorf, _ 


x\ 
\ 


- \ 


+ 


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‘ \. ae .180. — . - 


“ . 


dorf ( der mit dam ‚Prinzen von Waldeck 


nach Portugal reilste) -wie ich eben mit. mei- 


"nem. Binder . im ‚Park ‘spazieren ging. - Er 


theilte. mir : einige Nachrichten. von dem .Grä- 
fen:xon. Hoffimansegge und dem ‚Proftseor ; 


Läpk:pät. - Er kat..beide gut ‚gekannt, und 


ihnen xiele Beiträge. zu ihrer Flora Lusita- 

weg; geliefert: : Sie.airid: vorzüglich‘ im. Norden 
"yon: Portugal: gewesen, während Langsdiorf 
im: ‚stidlichen ‘Theile sammelte. Die Zahl..der 
won: ihnen entdeckten neuen 'Gewächse: soll, 
beträcktlich seyä. i: ‚ Der. Professor Link. ist 
sehr fleilsig gewesen, hat wenig Gesellschaft 
‚Besucht; sondetn immer Pilanzen ıgesamnzelt 


And beschrieben: ‚Der Graf, welther., ‚gegen- 


wärtig. noch’ allein:änt Portugal ist; wird vor 


der Hand nicht: nach. Bissilien ‚gehn, auch, 
‘wie Langsdorf glaubt, keine Erlaubnifs- da- - 
An.erhalten, wenigstens so lange: der: Kriog, 


Aauent, . u Pre , Oo 


P 
“+ 


ch reifste von London nach. ein Paar Te- | 


“4b. -und ging. nach .Eton. Hier. machte 


an die Bekanntschaft zweier ‚Botaniker, des 
‚Herrn Gotobed: und Jenkins, mit. denen 


äch verschiedentlich- die Gegenden ‚von ‚Eton 
besucht babe.. Ocnanıke erooase. wächst in 
. „grolser 


) 
4 


I 
x 


Fa 181 un - 


grofagrr Menge däselbst und ich habe: mich 


derseiben bedient. :Von Eton machte ich- &i» . 


nen. kleinen: Abstecher nach 'Kew, würde von 
"Aiton gut. aufgenommen; :und‘ erhielt ‚viel 
interessante Sachen. -Nach einem Aufenthalte 
yon 'acht: Tagen kehrte ich von 'Eton nach 
London :turück, von wo ich morgen aufs 
Land nach ‚Yorkshire reisen, und vielleicht 
von da’aus nach Edinburgh gehen werde; — 


Gestern sprach ich Banks, Dryander und. 


Sowerby.- Doch hiervon ein ahdermahl. 


« 
% 


Vön'dem Herrn Mechanicens 
Zr  Schkuhr. 
E Hr Dtenberg, den 15. , Aug. 1799. ; 
Ich bin noch immer mit der Ausarbeitung 
der Ricdgräser für mein Handbuch beschäf- 
“tigt. , Den gröfsten Theil dieser Gewächse be- 
sitze ich fr eilich schon ; ; verschiedene bekannte 
fehlen mir indels noch, Diese zu erhalten, ’ 
werde ich aber ‚weder Mühe . noch Kosten 
scheuen, um sie alle auf das genaueste neben 
- einander in Abbildungen vorstellen zu kön; ‘ 
nen, wodurch ich dann hoffentlich den gröfs-. 


‚ten Theil‘ der ; Schwierigkeit bei dieser Gat, 
tung zu ‚heben‘ n'gedenke.. 


Mas Die 


4 


nn 


. j \ 
u 182 | 
‚Die bekannten mir. jetzt. noch fehlenden Ar- 
ten, sind nach der' Gmelinschem. Ausgabe 
des 'Natursystems ‚ungefähr folgende: Carex 


Halleri (Hall.hiet: 1352.). —C. Heleonastes 


Ehrharti., .Ich habe dieses Riedgras.. noch 
bis- jetzt in keiner Sammlung gesehn, die mir 
“tur Daurchsichi zugestellt: wurde, :da' Ehr- 
-' hart es doch wahrscheinlich an mehrere Bo- 
' taniker ‚geschickt hat. — C. euruula All. Ball. 
53. — C lobata All. Hall, 1356.. — GC. Poi- 
reti. — C. ‚brunnea Thunb, — C. tristachia 


Thunb — C. globularis Vill. (wenn “ich 


sie nicht etwa schon unter den meinigen habe). 
— C.tenuifolia Poir. — C. triceps Schrank. 
‘ (wenn sie nicht schon unter den meinigen 


. „abgebildet ist). — C. iaponica Thunb. — C. 


‚alpina. Hall. 1378. — 'C. leporjna Linn. — 
C. dissimilis. Hall. 1384. — C. sinensisBetz. — 
C. miliaces. — C. pumila. — C., hordeissiches 
und baldensis VÄilL.' C: glomerata Gmel., 


wohl ein Druckfehler und soll klöbülaris L 


heifsen. Auch wünschte ich noch einige von 
_ den Goodenönghschen zu erhalten. u 


. Gegenwärtig möchte ich aber nür alle eu- 
 ropäischen Riedgräser haben. Dsindels erst 
An der Jubilare- Messe, 1800 die versprochene 
0 Beschrei- 





2 


» u 


- 3” 


Beschreibung erscheinen: wird, 10. beköimme 
ich' nöuh ‘wohl in: dieser: Zuvluchenseit eine 
und die "andere. derbellen ,. vielleicht ' auch 
noch. ‘wahl. einige neue, Verschiedene 'habe 
ich diesen. Hörbst noch aus: den nördlichen 


"Gegenden zu .erwarten.. -Ein Packet PManzen; . 


besonders ‘mit Riedgräsern „sollte schon um 


Fu Pfingsten .von Sibirien abgegangen seyn, das 
. aber wahrscheinlich verloren gegangen, ist... 


„N CR} 9 “. “ . . [ 2 
. . . 


BR | „ . . „* en „ Bu ” 
5. ‚Van dem Herrn. Professor Swartz, 


” u Stockholm; dem 23% Alp. 19996 2 
’  Veberhäufte Geschäfte achten cs- unmdg 
lich ; Ihnen, meinem Versprechen zufolge, die 
Zusätze zu tneiner Abhandlung: über die (Apr 
dendra za schicken °). Sie erhalten sie aber 
gewifs: unter kurzen.: Auf. der Kupfertafel 
habe ich: wech: die Abbildung von zwei nenen' 
Gattungen gegeben, die'nun.2 Octavtafeln aus- 


_ machen kann.-— Meine Abhandlung :über. die 


Forstera wird, ‚wie ich. glaube, nicht ganz | 
! Mm 4 u un- 
u A EEE Fa ’ : \ ii ‚FB 2 
2) Ans. dieser Branche‘ konnte diese Abhandinng 
‘ auch nicht in diesen Stücke des Journals, abe: 
gedruckt werden.--- M..s.-das zweite Stück 


‚8. 498» 5, u u 


“= 


rn \ . 
Ru er 84 in . 
,® \ x 4 


“ wawichtig. ‚seyn. . Diese, so wie p auch die- er 
‚ütere über die Phyllachne, beweist wenigstens, 


als es noch: Gynandristen gibt ,: die nicht. zu 
den! Orchideen gehören. Zu einer. ändern Zeit 
werde ich Ihnen meine. Bemerkung. über ‚eine 
dritte Gattung mittheilen,, die ‚zwar. verschie- 
den, aber doch nahe mit beiden. verwandt. ist, 


_ Der Dr. Afzelius ist nun nach’ einer Ab- 


_ wesenheit von ı0 Jahren von seinen’gelehrten 


Reisen zurückgekonfmen. _ Er hat beträchtliche 
Entdeckungen in verschiedenen Theilen, der 


\ Naturgeschichte gemacht . Die Zahl der neuen 
. Pflanzen ist echr.grofs, besonders aus der Gat- 


tung Melasioma,. Ixora, Iustieia: ‚Aber aufser 
dieden. wird er uns ‚auch andere wichzige Ent- 


:_deckungen mittheilen. :Sa:hat, er z.B. eina neue. 


Fieberrinde und ein Gewächs entdeckt,,.das ein 


schönes Zarbeholz liefert. Es ist eine neue Ga}-- 


tung, die er’ Baphia nennt. — Auf Sierra Leona 
eukivirt, man schen verschiedene. neue sehr 


‚gute Koßearten, die Afze elius daselbst. ‚ent- 


deckte,. Es ist sehr, 2u, wünschen, dafs er alle 
scine Schätze. glücklith- und unyersehrt nach 


Schweden hin erhalte, und dals seine Gesundheit, 


durch - das veränderte Clima nicht geschwächt 


‘ 
werde. : ee 0 nen: 
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“. V, “Vermischte, Nachrichten. ‘ 


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01. r ve 
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—_ 


Ankündigung „herauszugebander . 


'® ’ . | „Werke, 


D Zu 
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e -. 3 
“ - . ..e 


Prospectus of the: ney J. Uuseration of . the ‚Se 


-.scuql System of .Linnaoeus, by Rabert John 
«„ Thornton,.M. D,: Late of Trinity College, 
GCambrids ee; Lecturer on. Medical ‚Botany « a‘ 
‚Guys Flospisal etc... 


- 
- 


’ u 


The .objert of ıhie Work'is.to trace-in se 


dt:a nr . 0) 


_Perepionous a manner 'as possible the philoso- 
pbic Principles of Botany , from. the carliest 


times, up to .the present period, and by faith- 
ful and ‚well execüted- Engravings öf: the se- 


 veral smbjeets "of investigation , to render this 


surious and interesting inqniry lewel' to every 
one’s comprehension. Following the örder of 


Natbre,: we ’shall begin 'with 'ihe' seed- com- 


mitted to. the gronnd,‘ and- trace its’ various 


evolutions. mil the rot, stem,--brandlies and . 


_ Ms. leaves 


a 
“_ _.- ' 
N 


desren are formed- --We-shail-here—chiefiy 


w a6 m BE 


dwell on ihe Anatomy of the root, their di- 
versity. ge forms. and office. The, ‚object of 
our nest’tonäfderation- wiH be to display the . 


organized sirncture of the stem and branches, . 


when’ we shall consider the several juices of: 
lanta, with. the motion of the sap. -Pureniug 
the cotırse of Nature, we $ball, next cönt&m- 


plate ıhe various appendages attached‘ to the 


‚stems and branches, explainiog the. organisa- 


don And. design of eäch. "Next 'weshalt, exa- 


nine inıö: the structureiand variety of leaves; 
." their relationship to’ light; the evotution trem 
‚then of: Oxygen, and oıler airs. Our next . 
_inquiry will be ıbe food'-of plants, 'wheu we 
‚shall enter 'widely into the consideration of 
the: principles of agriculgure.. Arriving ät'the . 


flower, we shall consider its structure; ‚the _ 


uses of the .several- ‚parts{which. counpase: Ätz 


when a full inquirg. wäll. 'ba mäde: | respecting == 


the sexual relatiauship,, with a refutation af 


the: objections. which have. bean raised against 
his: dasfrige.. Thus-far ıhe. Natural History. . 
‚ o& Batany. We shall next lay before onr. rea- 
ders,an acconnt of the grigin. ofSystems,-when _ 


thope, p£, Rivinus, Tournefont «etc. will 


be ‚given, „with a fulk explanatinn of-the .Se- 


xual 


„gi! ‘ ;. 


u 5 -_— id j 
xuali System of Linsen s. Insthstordemiof 
the discoverieb; +he ‚lives of ıhe diweral cm: 
neu}: Botanists will -be'. compreheadei, - with 
their: Portraits ; including‘ the: most! celebra- 
ted Professors and Bbranical Writers "of ‘ıhe 
present‘day. After this: introduction, weshall 
eommence wieh a tranklarion of:the genera of 
plants of’ Linnaeus, 'ıo which wälb:be ad» 
ded'wH- the..late -discoveries made: since his 


time." In iorder to sogder: the Scienc®’of Bo- 


tany as eimple as possible, the elausds. of 
Lingagus will be reduced to twelwe, his 
‚genera new arranged, and Tables given, in- 
‚vented by the Author, comprising the easiest 
discriminating characters; The whole'will be 
lüstrated by the‘ most’ elegant picturesgne 
boranical plates, almost vying with Natura. 


berseif br ; and, fin mi. as ıhis Work is de- 
u 0 pigned. \ 


\ 
% 
D 


r 


9 ‚OR E the excsllenay ohahe plate, ws. are able 
| een} state the, fallgqwing Arttering tesfimony 
„„&om. Dr, Ruchberfoxrd, F.R.S. Professor 
‚of Borany, and President of the ‚Edinburgh 
‚College of Phiysicians. ‚The New Ilustration, 
 „. I.may well judge;, fyom the, specimens be 
fore me, will indegd far. surpass in. Elegance 
na. ‚Splendong: eyaTy thing, ‚that Jaa ‚athierto 
.. .r been 


a 0.s 


\ 


N F . u 108 m 


siguei.nto de: a "Natienal Homage-: 16 Lin 
naens,.all the first artists nf. this cannıry 
have beeniengaged (as Messte. Russel, Opie, 
'BReinagle,.Bartolozzi, Earlom,,Heath, 
_Caldwell,-Medland;, Warner, Land- 
seer, Lowry, Bidley etc). and..:Dr, 
Thornton has waved .all idea 'of pecuniary . 
recompenise ; and pledged himself ‚ta ıhe 
Public. „.- that. the. whole money. vobeesibed 
"will ‚bei, expended. upon his plaudid um 
dertsking.. Run 

.n N Zu a or Sondi. 

‚. been, offerd-.to the memory of Linnseus. 
I‘do nor. ‚know which most'to „dmixe,' whe- 

. ther ‚the accuracy , of ıhe Designs, the softness 
and delicacy of the Engravings ‚or the ge 
'neral’effeer of the whole. I’ never did see 
fepresentation of any Bowers whatever in co- 
lours more brillant, or more just. Ara small 
distance one would ‘rather have-- imagined. 
'ihnt the real objects thömselves were before ' % 

.* *üs, "than only their pietnres; ;’ the deteption " 
is, I think, complete. - ‘The New Hlustration : 
- will be not only thö'inost splendid Botani- - 
“cal Work. extans, but a standard example, , 
'shewing t6 what ‘a height one ’of the chief 
""branches of the fine'arıs ‚has attained in 
+ England.” 


j a | 
) , 089 


1 {The none. but. Gnbpöribens shalk. Bunehasern 
2 30f: this. Work... | el 

Il.-That the Subscription ahall close: aa ‚soon 
1. a8 j8.i8 judged wmpetent to, the execu- 
| ion of sQ sunerb a Work, that is, as 
>... .,800n ‘a8 the Subscription eha}l amount to 

FE seven hundred and .hfty. persons 8, 
| ül. That this Work hali be ‚comprised in 


anno. handsome Volnmes, printed with a 


- 


EZ Be Conditions, ten rn 


new Type, upon | ‚Whaiian’s Hoyal' Wove / 


N Paper. 
W. That, this "Work shall be cornpleted in 
welve, or at ‚most Fourteeu Parts. 
.n V. That, each „Part shall be one © Guinea. u 
“VW That each Part shall contain one or more 
„‚Pieturesque botanical plates „printed in 
\ “colourg in imitationg ‚of Painting’s, besi- 
| des other Engrayings and Letter press. 
won VA, That ach Subscrjber shall. BY a "Guinea 
- in advence at the time of subscribing. 
Vin, That the first Part positively shall be 
published | March KL 1799 and the second 
> % Part June ı. | Be “ 
en 2. . IX, 
. \ " 


- 


- 


X) Im Anfang dieses Jahrs hatten bereits 597 auf 


ro : dieses Werk subseribirt; es fehlten dem Verf. 
“2 also nur noch 150 Subscribenten —8. 


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ER. That‘ the oıher‘ Paris shall be regularly. 
Fpübslshed every‘ ‚Qdarier, 0:8: te Wäke 
Four Parts in one Year, until. the. con- 

2 2 cRtsidni ‘ofiıhe Work“ Zt u al! 

X. That he List of° Subscribers shafl be pu- 
blisheil in the last Number. 


win ' 


Se 


4 2a 


Dr. Thornton, Raster "hifhgelf that, his 


New Illustration of Li n n aeus will meet, 


even at ‚the present time, "with | Ir . fostering 
protection of his country; “and'thät while the 


zer 


laurel is entwined round the brow of the 


En at Hirn 


warrior, } the polite arts iu not be neglected; ; 


but'on the contrary. be yarmly cherished 
Pet Ä 


a great and opulent nation , "which, whi e ie 


brandishes the lightning of death in defence | 


© 
of its Ändependence, 713 liberties and its 


..:.3ı.% 


honour, kaows, at the. same time, how to re- 


spect and « cultivate the. liberal arte, whjch add 


o gr rt 


20 lese to° ‚the glory of nation. Under. this 


_persnasion , NN "every exertion has been used tq | 


bring‘ forward this New Ilustration. of Lin- 


naeus,. and to carry it Forward wi‘ Spirit, | 


vo. ROBE 





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, en I pr 


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Subsoriptions for this F% Tork arö messiued, ‚Kr 


- «Mr... Symonds, Patexnoster Row: 20m 
— Clark . re Det, 

_ Faulder) New Bont rest, en 
Debrett,. Piccadilly. DR 
Edwards ı . an” 
Becker LPall Mall. en 
Manson. | eo rn 
Cadell and Daviog, Sand. Pr Fo 


EHBERER Bus LER In 


White 


Murray an d Highle yj. 1 Fleet Street, | 


Johnson ] , nn 

Rivington] St. Paul’s Church Yard. 
"Robinson | Paternoster Row. 
 Longman | oo A 
. Dilly, Poultry. “on 


Richardson, Royal Exchange; a 


-Arch, Loombard Streets. . rm 
"Bell and Bradfute j Edinburgh. ' 
Brash and Reid, Glasgow. 
‚ Archer, Dublin, 
White, ‚Cork, r in ee 
u 'Mayee, “Belfäst. un in 
_' "Norton , Bristol, BT 
6 Barrer, Bach. a un. 
 Modd,'York, a 
wu }@oake ‚ı. Oxford. ı u 
_.. ‚Deighton, Combi . N 
m ‚ Jones, : ‚Liverpool. . F 
-. Clark, Manchester. a u Br . . 
_ Truman, Exeter. en a 
ni ee Mr. 


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N . ‚ .. „ a9 um. 


, 
B e. Collins, Selisbuny: ME Erg: 
, _ den. Winchester. :...:' mad. 

_ Humphrey, Chichester. N ee 
eo "Simmonds, Canterbüiy. Bu eng 
en Berry, Norwich. a . In 
* — Smart, Worcester. a 

-- Allen,. Hereford, or, a 

_ — Morgan, Litchäeld. | NS. oo 
— Brooke, Lincoln... -- 2. 
> Poll,: Chester. v: ff 
_ Pearson, Birmingham.! . u BEE ._ 

— Ferrady, Hull. . = nr “ s 
—- Clifton, 'D Durham. Ten rapie B 
—  Jollie, Carlisle. j a "; 

' — Sands, Newcastle. a 
— Remnant, Hamburgh. , EEE 
Allen, New-York. . ii .. Tun tmien 
— ' Campbell, Philadelphia, 2... ic 

x Brenz * u ae j 

, u Der von vielen gebildeten. Damen ge- 


äulserte Wunsch, durch ein leichteres ; und,wer- 
ständlicheres. Handbuch, als’ die gewöhnlj- 
chen, Gelegenheit zu bekommen, die so. mütz« 
= liche als angenehme Pflanzenkunde. zu. erler- 
nen, hat einen Hamburgischen Gelehrten 'ver- 


» 
| anlalst, ein Buch zu bearbeiten, das diesem _ 
Wunsche gemäls entsprechen, und um Ostern 
En 2 "1800 
a: . * - ’ \ ” . - 


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1800, unter dem Titel: Pflanzenkunde für Da- 
men, erscheinen wird. Der erste Theil soll 


-eine falsliche Erklärung der in der ‘Botanik 


vorkommenden Kunstwörter ,, Kexinzeichen, 
Classen und Ordnungen, und eine Anweisung, 
die Pflanzen nach diesen zu bestimmen, und 
der zweite Theil ein böschreibendes Verzeich- 
nils der um Hamburg wachsenden Rälanzeüi 
mit deren. vorzüglichsten Eigenschaften und 
Nutzen in der Oeconomie; Medecin n.s. w. ent- 
halten. Der Preis wird ungefähr 6 Mk. Cou- 
rant seyn. Die Subscribenten, deren. Namen 
dem, Werke vorgedruckt werden sollen, er- 
halten z5. Proc. Habatt. Die ‘Subscribenten- 
Sammlung, welche bis den 31. December of- 
fen steht, "hat gefälligst die Hoffmannsche 
Bachhandlung in Hamburg übernommen. 


LBL. 





- 


» 


. Herr Öberbergrath von Humboldt ist ana u 


5 Junius ‚dieses Jahrs von Corunna. abgereifet. 


Der König von Spanien hat ihm, erlaubt, alle’ 
Golonien in seinen. auswärtigen Besitzun-' 


u ‚gen‘ zu besuchen, auch Empfehlungen an 


t 


alle Gouverneurs einhändigen lassen. _ Er 


gehe - zuerst mach den: sanarischeii Inseli,“ | 


IEB. LS. N... von . 





— 194 — 
von‘ da nach ' Cuba‘, Californien, 5. Panama, 
Peru, vielleicht nach Patagotiien und 'dann 
nach den Philippinen. Ein französischer Bo- 
taniker begleitet ihn. zu 

nn . 

Die Synopsis fungorum, mit welcher. unser 
Herr Dr. Persoon schon seit geraumer "Zeit 
beschäftigt gewesen ist, erscheint nun gewils 
in .der künftigen  Ostermesse 'beim Verleger 
dieses Journale. Mit dem Druck derselben ist 
bereits angefangen. u | 

'*  " 
' Die .Erben des Professor Sibthorp’s. 
haben dem Doctor Smith die Herausgabe der 
Flora Graeca übertragen. Man bat ihm dazu 


, 9 Jahr Zeit gelassen, und er bekömmt diese 


. Zeit über jährlich 300 Pfünd Sterling von den- 
selben, muls aber davon die Künstler bezah- 
len und die anderen mit der Herausgabe verbun- 
denenUnkosten bestreiten. Die Zeichnungen hat 
ı Ferdinand Bauer (derselbe, welcher Sib- 
tborp nach Griechenland begleitete) gröfs- 
 tentheils auf der Stelle gemacht und hernach: 
ausgemahlt: sie sind vortreflich, und doch | 
soll nach aller Versicherung sein Bruder, 
no ZZ . .. Franz 


— 195 en, 


. Franz. Bauer, ihn noch in dieser Konst | 


übertreffen. - Den Stich besorgt ein anderer 


. Künstler. — ‚ Vors erste wird von’ diesem 


Werke ein Prodromus in einiger‘ Zeit, er» 
scheinen. 04 
We . * 


Von Herren Prof. Willdenow haben wir 
bald eine Monographie der Gattung Aster zu 
erwarten. ‚ Er hat sich zu dieser Absicht meh- 
rere Arten frisch aus Englaud kommen lassen, 
die gegenwärtig nebst vielen andern in sei-. 
nem Garten cultivirt ‘werden. 


®? > 
’ % , 


‘ ” l 
‘ 


, Das Herbarium des verstorbenen Professpr 


" Forster’s zu Halle hat Hr. Prof, Sprengel 
für 130 Louisd’or gekauft, Es bekömmt esein 


Engländer, der seinen Namen nicht bekannt 
wissen will. " | 
u | | . 
Von der längst. erwarteten Flora Capensie | 
des, Ritter Thunberg's, erscheint der erste 
Theil. nun gewile i in der künftigen Ostermesse, 
u" Er VE | 
.. Eu 


Na. Der 


» 
. B . 
n ® - 4 
0 
- 


! 


Der vortreffliche Garten, den der Herr 
Director. Achard auf seinem Landgute: 
Französisch Buchholz bel Berlin, im Herbste 
1795 angelegt hatte, und der mit andern An- 
lagen dieser Art rükmlichst zu wetteifern an- 
"Ang, ist zum grolsen Leidwesen aller Lieb- 
haber der Botanik ‘eingegangen. Schon‘ im: 
vorigen Jahre enthielt er .3500 Pflanzenarten, 
die man mit der Angabe ihrer Abarten und 
Ausdauer alphabetisch in einem: eigenen. Ver- 

-zeichnisse, das folgenden Titel ‚führt, aufge: 
zeichnet findet: Ferzeichni/s einer Pflanzen- 
sammlung.“ die ich den Freunden der Botanik 
zum Tausch gegen andere darin nicht aufge- . 
führte Gewächse anbiete, auch denjenigen, die 
den. PWeg.des Taufches nicht eingehen können 
oder wollen, für billige Preise erlasse, von 
F. C, Achard, Director der physikalischen 
. "Classe der. königl, preulsischen Acadeınie der 
Wissenschaften zu Berlin, 1796. 648. in 8. — 
Erster Anhang, Etendas. 1798. 328. _ 

2 * | 
.. “ 

“ Von. dem bekannten Witheringschen 
Arrangement of British Plants ist eine’ ver- 
mehrte Ausgabe in 4 Theilen lierausgekom- 
hen. +: Ueberdiels sind seit kurzen ia Lon-, 
don noch zwei Werke über die Zlora von 
. Grofsbritannien ‚erschienen. Das eine ist von 
Doctor John Hull, und .hat den Tits: 4 
‚ Lümean Arrangement of British Plants, with 
their Characters, Synonynıs, English Names, 
places of Growth, Times of Flowering, and 
references to figures. Das andere ist unter 
folgendem Titel: Syuopsis plantarum Busulis 
ro | _ britan- 


vw. 





ep re 
fi 





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britannieis indigenafun, compleetens chardate- 
res generieos et specifieos secundum Systema ° 
sexuale distribntos,. von einem gewissen Sy-. 
mons herausgegeben. | i 


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- % ri ' % ‘ 
.Herr. Corrca hat die Bemerkung gemacht, 
--die wir diesen Sommer auch bestätigt gefun- 
den haben, dals wenn man dem Stengel des 


Verbascum puluerulentum Smith. oder eini- ı 


.. ger andern Arten bei ruhiger, warmer Wuıtto- 
rung zwei ‘oder drei starke Schläge mit eincın 

‘ Stock oder Röhr gibt, die geöffneten Blumen 
„in einigen Minuten abfallen, indem sic sich 
nach einander von ihren Befestigungspuncten - 
‚trennen und die Kelchlappen den Fruchtikno- 


ten so umschliefsen, dafs es gleichsam scheint, 


aleo wenn dadurch die Biyme fortgöschoben 
“ ‚würde, . | . > 
un ne * * 
Eu u Ärchibald Menzies, der bekanntlich 
-“mit’dem Capitain Vancouver als Schiffarzt - 
die fünfjährige Reise um die Welt machte, 


enziesia ferrugines verewigte, hat aufseror- 
 dentlich viel nenes, besonders auf der Süd+ 
see entdeckt. Da er vorzüglich auf die kryp- 
togamischen Gewächse Rücksicht nahm, eo 
wird er uns im. der Folge mit einer Menge 
neuer Farrnkräuter, Moose, Aftermoase u. 8. W, 
bekannt machen, die an Schönheit. alle bis- 
her bekannte- übertreffen sollen. Als eine 
vorläufige Probe sciner Entdeckungen aus der 
Familie der Moose, kann ımän seine Abhand- 
ze N 3 lung 


. - 
0 ' - or " ' 


nnd dessen Namen der Dr. Smith durch die 


. - 18 | 
lung: über . die Gattung ‚Polytriekum,, die in 
dem vierten: Theile der Schriften der Liunei- 
schen Gesellschaft abgedruckt ist, ausehn, 


‚ » 
., 


- [4 


Der Dr. Hedwig zu Leipzig hat die 
‘ reichhaltige Moossammlung seines verstorbe- 
nen Vaters für ısoo Bıhl, äbernommen. Der 
Churfürst von Sachsen soll ihm bereits 2000 
Rıthl. wieder dafür haben bieten lassen. 


u * 


, * 


Pflanzen - und Samenverzeighnisse, . wovon 
Doubletten in Tausch rder auch gegen billige 
Preise ‚abgelassen werden: bei Christian 
Schckuhr, Universitäts - Mechanicus zu 
Wittenberg, der churfürstlichen süchs. öko- 
nomischen Societät - Mitgliede. (FFitten- 
Berg). 69. Seiten in klein.8. — Das Verzeich- 
nifs enthält gröfsteniheils. ausläudische *"Ge- 
wächse, auch seltene Deutsche. . Diejenigen 
der letztern, welche bei Wittenberg 'wild 
wachsen, sind mit einem W. bezeichnet. Zum - 
bequemern Gebrauch hat Herr. Schckuhr. 
bei jeder erwähnten ‚Pflanze die Zeit. der 
Dauer angegeben; auch ist zugleich angemerkt, 
ob Jie Gewächse im Mistbeet, in Töpfen u. s, w. 
cultivirt werden müssen, . . 


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Herausgegeben 


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Viertes Stück, 1799. 


00 u Mit zwei Kupfertafeln. 


Göttingen, | 
‚bet Joh. Christ, Diererich, ‘1799. 


de 





für die Botanik 


Medicinalrath Schrader 


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‚ L Abhandlungen. 





"x . R 1. ; 
-  . Dianome Epidendri generis. Linn. !) 
[in - Olaue Swartz.: . .. 
= u M. D, Prof, instit. Bergian. .. N 
, .n j | . ‚2 un 
u Paste, quas Örchideas. appellare mos kit, 
Inter: se aegue conweniunt ac sic dictae V- 


bellatae, Papilionaceae et Semifloscnlosae, at- 

. que yaicum quasi genus, amplissimum. licet, 
efficere videntur. Hoc, inquam, nequaquan 
extricaretur, nisi ex. diuersa fructificatiortis 
forma: in ı plura et propria ‚genera distribuere, 

‘ - | sn” tontas- 


u rer 


| D) Diese i in dem_neuesten Theile der 'Act. Yp psa« 
liens. befindliche Abhandlung, erscheint hier 
.. von dem Verf. verbessert, und sowohl mit 
zeuen Gattungen und Arten, als auch mit 

“ einigen neuen Zeichnungen vermehtt, 8, 
IB. ALSE. ER > 


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P2 


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I. — . 207 — 
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tentassent Botanici, vnde species eorum con- 
‚generes propius adunarentur. . ’ 


’ 


Onae in his illnstrandis, Virı de scientia 
imeritischni, Linhaeus, Hallerus, Thun- 
bergius praestiterint, neminem, vel paul- 
lulum in Botanica' versatum, fugere potest; 
nihilo taınen winns, detectis in dissitis Jodie 
„speciebus huius ordinis naturalis numerosissi- 
"mis, notitia spetierum vt amplificata fuit, ita 
et characteres generum certiores distinctiores- 
que reddendi_sunt.; ' 


Quorum numero niotabile est, quod susce- 
* pimüy genus, euius character, si vllius cuius- 
“Cungue, cum masima cura‘erui,. cerie 'mere- 
tur, quodque ineptus tradatur, im caussa ma- 
xime fuere distantia lacorum,. vbi species sedeg 
fixerunt et difficultaa ‚earum Bores ; in vkerius‘ 
examen conseruandi, nec non multiformis ca- 
rum .‚habitug. Eadem forsan fuit caussa, quod 
genus melius distinguendum, in plura genera 
non fuerit diuisum, atque quod priucipiis bo- 
tanicis contrarium, in se non satis species 
_ distinguentem ‚assumserint characterem, pata 
“quod semper parasiticum antiguis arboribus | 
immissis radicibus vel feandendo vel e bulbo 
arbori insidenti eos emittendo.” Quem cha- 
i EEE  racte- 








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Fracterem' non. valde improbarenns . 85 mode 
verus et constans esset, sed: eius contrarium 


imonstrant ‚plares indagatacı species, haud 


stricte pro parasitichs habendae. ‚Cum nostra 


u opinione amice ‚conspirat sententia illustr, 


Linnaei sagarissime, diulnantis: ı "si viune 


Ä _ examinarenkur, ıplura forze generä ex üs come 


\ Fieienda essent.” , a 
Ouandagnidem me plantarum haiys ordi- 
nis forma peculiaris a multis retra annis cepit, 
‘almamque. mihi fors obtulit occasionem vi- . 
dendi loca, vbi hae cum aliis eiusdem ‚fami- 
‚Jiae plantis sub sole inter eircuilos tropicos 
lacte et copiose florent, his adiutus gbserua- 


 tYonum subeidiis ‚speraui fore, vt noua. et, 


 quemadmodum opinor, meliori. methodo eas 
in: plura genera. disponere valerem, quibus 


'constabit, species facilius esse determimandas, 


N I) 


‚Verum enimuero,adhuc aliquid erit praemo- 


_ nendum. Praeter formam- corollae Orchidearum 


in characterem fuorum generum adoptanit Lin- 
naeus figuram- et- proportionem petali tertii 
interioris seu inferi, quod nünc .nestarium, 


- aunc labium neetarii.if variis. varium :appel- 


‚ Jabat, pesnljari saepissime Äigura et magnitu- 


0: u dire, . 


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[4 


dine, Equidem hanc fructificationis parteım | 


- attente- considerani, quamuis nomen nectariä 


_vtpote in labium-dilatatnım non meretur, sed _ 


labium 'vel labellum.corollae potius nominaui, 
eiusque partem superiorem laminam. ‚Obin 


immo saepe perfectam prae se fert similitudi- - 


nem cum ceteris petalis , praesertim- interiori-_ 


bus, a quibus täntım insertione diuersum vi- 
detur, et character neptarii vagus est, quare 
hreic exeludatur, si; autem petalıiim' hocce basi- 
foret subtus in cornu productam, quemadmo- 
dum in Orchidibus et genere, infragub' no- 
inine antiquo Limodori recensendo, exstat, 


iure forsitan pro. nectario consideraretur. Ve- 


zum. aim magnum Orchidearum numerum 
deprehendimus his hıectarii produetionibtus ad 


‚cetera petala, imprimis superiora instructüm, 


vt in.'genere. Orchidis sub mömine sest! galeae, 
“ guod nihilo tamen minus distinctp labello gau- 
det seu petalo sexto vel tertio interiore. .No- 
bis itaque videtur baec productio sine labellum 
vt columnae genitaliuri proprietas,, cuits basi 


anteriori annectitur, quamquam petalis Iatera- " 


libus interdum connatum apparet. 
Plantae Orchideae in Classe Gynandria Or- 
dini Diandriae annumeratae fuerant, quod ta-, 
| ” men 


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a2. Deutusimsistuinämsbäizntenißfüngnenitiimtnnndinan tin nn nn 0 an nn nn men 


f u . ’ 
— 205 — | 2 


ı men omnium Botanicorum sonsensum non. 


« 


"est diuersae formae et fabricae teneriovis ap- 


\ 
reportauit, in quibus celeberrima sunt no- 


"mins Adanson, Iussieu, Schreber et 
secundum hos Saliebury, ad Monandriam, 
.ea8 referenses. | f 


u 
[4 
RN 


Lateri antico vel postice siueapici columnae 
genitaium ' plus minusue elongatae, germini: 
_infero intra ‚sorollam insidentis, annexus ad- 


paratug stamineus, vel yt cucullus, vel vi 
lamina ecariosa columnae parallela, vel oper- 
culum quasi galea minute loculo vnico vel ple- 


_ rumque duobus, rarius pluribus. Hoc anti- 


quitüs partim appellatum fuit Labium nectarii 
superius, partim duplicature labii interioris 
nectarii, In singulis loculis latet organum 
clauätım, (vulgo anthera dictum) plerumque 
_pedicello indiuiso vel duplici, antice inserto in- 


_ sidens, simplex vel bipartibile, maturum e lo- 


\ 
" — culis Antherae saepe caducae prosiliens, et tan- 


\ ’ 
‘ 


.. dem liberum, columnae sel aliis-corollae par- 
‚tibus adglutinatur; ; quod quidam Migrationes - 
‚antherarum nuncapärunt. Haes materigs, quae - 
pollinis loco inserdit, interdum in gluten ödore 
peculiari hircino foetens dissoluitur, velin glo-' 
"bulos inanmerse subdiuiditnr spontänea quasi - 
| Ö 3  oon- 


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ur; 


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contractiohe praeditos. Hine ‚audiit celeber- 


‚rimo Bernhardo Iussiewo "pollinis ma- 
"seuli neu glutinoso elastico oonsatenati 60.8, 


gerles." Quoniaım igitur hoc pallinis necepla- 


'eulum disparis vt supra monuimus. figurae, _ 


nunguam dlesideratur, atque vno, duobus vel 


loois includuntur, ab vno ad ‚Octo varıat hoc- 


Orchideas generatim spectatas esse Monandras, 
anthera I-2-4: ‚foenlari, Ä , 


ı ı 


Vnica, quae, quantam nonl, ex hac fami- 


lia exceptionem patitur, est Cypripedium, (ex 
 cepto C. Bulboso) vere diandrum s. duabns di- 


stinciis praeditum antheris, Ordini forsan 
Diandriae pariter accensendae sunt quaedam 


Orckideae Gapenses,, quas futuris Botanices 


L 


scrutatoribus commendamus. 


. Quod ad columnam sic dictam genitalium 


attinet (promiscue sed perperam Nectarium 
vel tubum Nectarii appellatum), adeo.singularis 


est, vi ex varia eins figura modoque eitus et 


insertionig anıheiae simul sumto, egregüi col- 


ligi 


Hinc pätet, 


‘ 


- ce 'ad aliorum 'florum, antheras (Quae  reuera” 
 mihil aliud sunt, quam receptacula pollinis) 
proxime accedere existirhani, 


‚quatuor loculis pracditum est, et numerus : 
- horum carpusgalarum pollinie, quae suis in 


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| Niet queant Characteres, 'plunibua hutus Ördi- ’ 


\ Fun ‚ 
um "20% unit u r Eu | 


nis generibns dininzuendis idonpi. Hanc ha: 


vr concinna differentia ad dispositiones gente-- 


bet breuissimam, ve fare nullam genus @rohis, 


‚alii verg, vt Neottia hacg. erectam,, 'acumina- | 


tam; Epidendrum Linn.’ plerumque elönga- 
taın, magis minusue incurvatam ve} dorsg gib- 
bam antiee excauatam, gui character ‚paucissi- 
mis Europae Orchideis proprius est, quique 


rum inferius commemorandas me. indugie. 


N 


, Columnam variantem  sonsideraui: instar 
partip, vtrique sexui communis, non vero. tan-! 
‚quam stylum in aliis plantis solitum. Neo 


> stigma adest terminale, verum eins loca in- 


seruiat glutinosa ‚ concaua aut Gonnexa pars, 
-Jabello incumbens, ante vel sub anthera. In- 


terea, columna: in quibusdam' maloris mägnl- \ u 


| tudinis speciebus lougitudinaliter dissecta, ca 


,».8 


‚pillares conspiciuntur eanalicuN in germen ve- 
‚que continuati. Fieri etiam potsst, vt haec 
_ glütinosa anbstantia atque foecandans, sub ’suo 


operculo recondita, hac ratione in semina _ 
voque deferatur. Sed hunc 'peh semina : pro- 


pagandi modum his plantis‘ non adeo frequen- 
tem eise arbitramur, quam lu qui ope ra- 
dicum &. bülborum stolonumdie peragkur. 


‘ . 2, u ıyıyı e, t 
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— .208 — Ss . 
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 Bpidendri., character Generis: Nestarium 
türbinatum „obliguum. reflexun , .vel qualem, 


vt supra monuimus, illustrise,. Linnaeug 


eruit, multis laborat defectibus, et paucag 
tantum-species pro magno Farum numero re- 
spicit. Sub charactere Linn aeano 91. 8pe- 
cies in Systemate Naturae a Cel. Gulelino 
„dito: quidem ‚comprchenduntur, quae tamen. 
‚in vnum genus haud commode, ner’ ratione 
Jungi possunt.- Contra. autem ego, "has: se- 
quenti modo distribuere conatus sum, addi- 
tis et perquisitis, vet a me, 'vel ab aliis, .re- 
centiori aeud feliciter detectis speciebus, aa 
‚zumgne sub diribitione quasdam. antea cogni ' 
‚tas. et ad alia huiag Ordinis genera ‚relatas 
insimul ‚considerani, | 


L. Vanilla Plam, Epidendrum, Linn. 
Char. Gen. Corolla 5- petala, pateng. - 
‚_ Labellum basi subcucullatum, ecorne; 1o-: 
mina patente. “ 

Capsula carnosa, siliquaoformis, Arinal- 
vis: semina globesa , .nuda, — - 
 Obs, Genus fructu ecarinato, seminibus, has. 

. „bituqye ‚ab affinibus diuersissimumn,, 
| Species. 
V. aromatica, ‚follis ‚Quato - oblongis meruonis; | 

 eapsulis cylindraceis longissimis, 


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- 4 vu 0 — 


1 Epidendrum Vanilla, Liön.Plar m. ic,’ 
V. clauiculata, foliis lanceolatis acutis Cconca- 


vis, recuruatis rigidis;, -capsulis subellipticis; 
 Epidendrum clauieulatum. Sw. prodrom. | 


Sloan. hist, 2. tz: 224. £. 32.4 
\ Habitat in India Ocgidentali. 
- u 'Speeies dubiae, _ 
"V. flere violaceo . fructu breuiore rubro, 
“ Plum. amer, N 


x . 
®, 


V. Hore, albo . Fructu .breniore corallino: 
- + Plum,, ame. 


‚Angurek. Warna, Kaempf! amoen. 5. ab 


tab. laponia, \ 
Visco-aloes quinta Kamel, ex Luzonia. Kay. y. 
hist. 3 app- P: 33. E en “ " , 


2. Epidendrum. Herm. Lion. 
„Ober: "Gen. Petala s, patentia, . _ 
'Labellum basi tubulafum column conne- 
xum, ecarne, lamina erecta, 
- x $emina arillata. 
Obs. Labellum in priori.a coluimna liberum,. 


N 
J 


- Jicet subamplectens; in Epidendro 


basi- attenuatum, columna ‚VRÄLU ID, : 

. .. Species. . 
£ cochleatum ,. Eoliie „geminis oblozgis bulbo 
innatis, scapa elongato, lamina Iabelli car- 


data, obtusa. > Er 


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"E eochleabum Linn. Plum ie Haca- fo. 
_ ar. K 1] VE el 
=. fragrans, Folio lanceolato bulbo imnato: 
‚scapo abbreuiato muliifloro, lamina labelli 
 cOkdata aeıta, Sw. prodr, ‚E Kneaturz. 
Salisb. st. p. ıo, nn Be Kin 
| E cochlegtum, Curt, Mag. t. 152% | 
| E bifidum, foliis. subternis lanceolatis bulbo 
' innatis; scapo, ramoso, lamina Iabelli 3- par: 
tita, obo intermedio reniformi bifide. Flor. 
Ind. ock., Plum, ie. 186. f. On on, 
_E. yolybulbon, caule repente bulbifero, ba. 
„bie diphyllis wnifloris., flore pedunculato; 
lamina labelli cordata, S.w. prodr, | 
= labiatum , foliis radicalibüs oblongis, bulbo 
.medio solitario monophylio; ‚scapis pauci- 
.forig, lamina. Aahelli obouata. incragsata, 
Sw. prodr; | 
- Cum praeced. in India occidentali prouenit, 
E. amabile , foliis radicalibus lato.- lanceolatis, | 
scapo subdiuiso, petalis lateralibus orbicu- 
, 'latis, lamina lab, tripartita: lacinia ‚inter- 
media. hastata, apice bifida,. | 
E. amabile. Linn. nem ‚amb. 6.1 ” 
1.43. mal. a Ser 
Habitat. in India  xientali on 
 Obs. 


.... 2.5 lamne ve in ceteris connatum; glan- 
| ı dula tamen magna bifida, ad basin, 
N laminae inserta, apice columziae 
. Connexa. gütheramique tegens. 
E. ‚plans, ‚caule implich, "foliis oblongis, 
' pänicula terminali- ‚simplici diffuse, lamina 
‚' Iabelli. triloba, lobo intermedio bipartitd, 
-Fldr. Ind. occid. ,: 
‘ E. verrucosum, caule simplici Folioso verrucosg,. 
: foliis "lanceolatis neruosis; 8capo paniculato 
“soro)lisque impunstatis. Flor. Ind. occid. 
E punotatum, caule simplici vaginiö imbri» 
\cato, foliis lanceolatis neruosis, 8capo pa 
..nicmlato torollieque punctatig, ' 
E. . punstatum. Linn. Plu m. ic, 187. 
E: rutans, caule simplich, fohiis, guato- lan- 


. teolatis amplexicaulibus, _ floribus subspica- ° 
tis nutantibus, kainina lab, trilöba‘, Iohö im 
-,*  termedio tridentato. Sw. prodr, , 


vu. 


Ob, Labiuer, 'baisi angustissinane nee cos , 


E vmbellatum, caule simplici , foliis- oblon- 


gis subemarginatig, Horibus in sinu folii- 


'terminalis copfertis, lamina lab. triloba, 
‚  lebo intermedio emarginato, Sw. pyrodr: 
E diffusum, ‚caule: simplici aneipiti, foliis 


"’  oblongis, panicula terminali ramosissima; 


lamina lab. cordata acuminata, Sw, prodr. 
. | - _ E,. 


19- I Y - of Ex " .” 


/ - j wu 212 —— —: my 


. 


B- ramosum, caule- ramgeissimo , foliis linea- 


. xibus obtusis eimarginatis, spicis terminali- 


‚bus laxig, Horibus distichie. $w, prodr. 
Iacg am, an ta 9.0 


0 E, rigidum, caule simplici,: foliis eblongia " 


ı „.obiusis, spica terminali laxa, ancipii, Bo- | 


 ribns distichie; lamina lab. :cordato- onata 
“0 acuta. Sw. prodr.. -lacgq, am. 222. 1.1j4 


E ‚bifarium, caule simplici, foliis cordato- . 


lanceolatis. horizontalibus;. epica . terminali 


0, Iaxa andipiti, Abribus distichis ; lamina labelli 
-,, tleba. E, äncops. Sm. prodr.. © ©. 
Be E. ROcturnUm , caule simplici, foliis oblongis 


aueniig, floribus. terminalibus, lamina 1a#, 
_ tripartita integra, lacinia intermedia lineari- 

- elongata, Sw: Obs. bot: 327. - r. 
. E. noctarnum. Linn, Ing am, 139 Ca: 
N taoah. Ca.2. u en 
: E ‚eiliare, caule simphci , folüis  binis oblon- 


‚gis aneniis, lamjna lab, 3- ‚partitay Tacinia 


intermedia lineari. a 
E. eiliare. Liun. lacg. am t, 209... BEZ 


E secundum, caule simplici, foliis oblongis en 
" margipatis,' peduncula terminali, lougissimo, 


spica, laxa, secunda; columna longitudine 


„ petalorum. , . 
E. secundum, Linn, Iacq. am. 137., 


. ” - 
j " ” | E 
: B 
. N . _ U} - 
‘ . 
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Pe #15 Po 


er Fuzeapun, baeje:simpliek, :fohike oblongis 
N, sacuminatisue; Pedunculo terminali elongato, 
” - spica globosa, colımna petalis breaiose, 

N .ı'E. fuscatum. Smwith. spic. t.23. | E. aneeps. 
“ _ Jacgq. am. 1.138, E, secundum, S w. Obs. 


N 


‚ bot. 225. 
‚= E. elongatum, caule' simple. oliis oblanghs, 
: pedunculo terminali elongato; spica laxa; 


t. 604. — Omnia parasitica Indiae occident.. 


rm 


:Specios dubiae: floribus nondum rite ! 
u = examinatis 
. ‘E E. vomiforme caulescens,' foliis bulbis inna- 
' “tig. carnosis. Ouatd’- acuminiatis .conuexis ca- 
.- "naliculafis subtus, carinatis; stapis e- sinu 
- foliorum. Sw. prodr. Ind. oecid, 
E. angastifelium, folio lineari, bulbo innato; 
.  scapo paniculato, S w. prodr. Ind. occid; 
RB. liliifolium. Betz, obs. bot. 6: 'p.61. Ind, or, 
E. sessile. Betz. l.c. p.6o. Ind. or. 
Helleborine. floribus atropurpureis. Plum, ic, 
178. f. 1. 


oo 'hesıto. ba. \ 


j 3. Cymbidium, 
Ä Char. Gen. Petala. 5, erocta 1, patentia, 
\. \ “ ze Label. 


‘ N 


-lJamina lab. dentato-ciliata. Iarcgq. ic. rar.. 


Holleborine ampliseimo | Hore vario, „Plum. 


} 


! 
-f 


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” 


| 4 u - ‚ie u 

+. Ihkbeikum: bass concanırza. 1. planfurculurae, 
‚ecörne; lamina patula, . 

Smina praecedentis. 

Obs. Genus, tabello a. oolumna” libero Die. | 
rumqng, cancano : ‚ab Epidendro di- 
versum. \ et, 
Nomen. a’ Kuußy: Gyinbn. 

u A. Parasitical - Zu 
2%) petnlis erectinseulis, | 
G. coceineum, subcaulescens ” foliis termina- 
libua akiisque- radicalibus bnlbo innatis, sub- 
ensiformibns obtusis ; scapis äliformibun axil- 
laribus vnifloris. : 
‚ Epidendrum coceineum. Linn, Ia cq. am 
t, 135..Plum. ic. 180. .1. N 
C. tripterum, : ‚acaule, foliis bulbo inhatis ra- 
dicalibus vaginatis multifloris; germine tria- 
lato. | 

‚. Epidendrum tripterum, "Smith Icon, pie. 

re 35 75 

07 Obs, Fieceptachlo pollinis instruitur R . quol \ 

negauit Cl. Smith, 

c. vestitum ; ‚canle. dichotomo, vaginis vndi- 

que imbricato, apice axillisque bulbiferis, | 
bulbis monophyllis, floribus confertis 6 va- 
ginis caulınis, ' 

E. vestitum, Sw. ptodr, | Bu 


L 


rn. 


x 
‘ 


« 
B . 1. n 
[) 


25 — 


a 


© proliferam ; caule adchndente . :proliferd, 

. . Foliis. distichis ouato. lanceolatis, faribus 

| ‚axillaribüs sessilibus, bulbis e ‚vrsinis Folio- 
rum diphyllis. 2 

Epidendrum. ‚proliferum. Sm. prodrom, 

Proueniunt in India occidentali.  . ’ 

, C. reptans, .caule radicante\nudo buibifero, 

» .  bulbis 'subdiphyftlis,. foliis ouatis, serie ra- 

| 'dicalibus , Aoribus tetrapetalis.- \; 

"Bheed, Mal. 12. tab. 23.2 ex Insula Mau: ' 


y. 
ritüi. - \ 


 C, ‚erhinocarpon, caule compresso decumbente 
‚; pendulo imbricato, foKis bifariis ouatis acu- 
minatis; capsulis muricatis, 

Epidendrum echinocarpon, Sw. Prodr. Li 
 modor. pendulnın. Aubl. guian. t. 322, 
cC muricatum), caule compresso erectiusculo 

imbricato, foliis bifariis oblongis Acutis li. 

neatis; capsula muricata. Flor. Ind. occid. 
C. trichocarpon; caule tereti compresso radi- 

:aante jmbricato; foliis bifariis linearibus sub- 

„reflexis;. capsulis pilosie. 

Epidendrum trichocarpon. 5 w. Arodr. 

'C. glaucum,. caule compresso erectingeulo im- 
ve bricato, foliis bifariis lato- lanceolatis sub- 
tns glaucis; capsulis nudis, 

r u E. glaucum. S w. prodr. 


‘ 
= | 006 
3 . a , ! . 





N 


’ N 


r x t u 2 \ i 
7 > . . 


\ 


= v ‘ Ru 216 — 0. 0 


:C. graminöidex .. caule  compresso Assurgente 
| multiflore imbricata, -Foliis.bifariis Iineari- 
 Ianceolatis remotiusculis ; ars: glabris, ‚pe: 
_ dicellis elangatis. mt 
- Epidendrum graminoides. Sw. prode. on 
C. testae[‘ olium,» &aule repente: folils incum- 
: bentibus : eubrotundis atcutis- conuexo- -con- 
‚‚cayis carinatis, Horibus sub Foliis sessilihus, 
\ E. testaefolium, Sw. prodr.-.: .n 
© lineare , canle ‚simplici erecto ,. foliis disti- 
chis linearibus obtusis apice emarpinatis, 
floribus terminalibus Subspicatis, . 
+ Epidendrum. ‚lineare. Linn. lacg. am,. t. 
131 £ te, . ’ 
‘Habitat in India occidentalt, 


U 


" +C, equitans, ‘caule simplici inferne Aexuoso, Fo- 


liis compressis ensiformibus basi equitantibus; _ 
.‚racemo terminali spicato Aliformi nutaute, 

. „Epidendrum equitans. Forst. prodr.. 

.: Ex Ineulis Societatis maris pacifici. 


. c. teretifolium , caule simplici, . foliis -semi- ° 


teretibus; floris solitarii terminalis labello 
apice triquetro. . 
‘. Epidendrum teretifolium, Sw. prodr. 
'C. serrnlatum, caule subdiphylio,, Foliis lan- 
ceolatis carinatis serrulatis ;“ "spicis termina- 
libus laxis filiformibus, ' - 


.. 


Epi. .\ 


ausm 217 N em 


Epidtadrum serrulatum, Sw. prodr. 4 > 


C. globosum, caule simpliei subnnifloro,  folfis- 
tereii- canalioulanis “ labello oyalo; capsulis 
globosis. .' os 
Epidendräm, globosum. Sw. prodr. Iacgq. 


x 


=) Peialis patentibus, 


:C. autumnale, caulibus € radice reptante s; sim- E 


plicibus ancipitibus, ‚Foliis confertis lanceo- 
Jatis, spicis subpaniculatis terminalibus, 
Epidendrum autumnale. Forst, ‚prodr. 
Habitat in Noua Zelandia. 


C. montanum, caule simpliciusculo, “Folie lato- 
:  lanceolatis apice subrecuruis, racemo ter- 


minali, foribus secundis, lamina lab, 3hda. - 


Epidendrum mehttanuım. Sw. pfodr.. 2 


.C..nodosum, caule simplici monophylio. tuber- _ 


‘culo radicato, folio. semicylindraoeo . subu- 

Jato, lamina lab. integra. 

Epidendrum zodosum. Linn. lacg: am. t. 
140. Sw. Obs. bot. 1 

| c. eucullatum, caule simplici vnifloro diphyllo, 

' foliis subulatis sulcatie, lamina lab. ciliata, 

Epidendrum eucullatum. Linn. Plum. ic. 


> gm.m 
- — Jncolunt insuJas Ind. Occidentalis 


HB. 11. $t. PP . 6. 


‚am. 1.133. er. 9. Re 


3 


Na u... mu FE | 


nn Mi Fe 


{ fi 


N “c. aphylium; caule 'simplicissimo: aphylio te- 
"zeri articulato, Aoribua lateralibus® subsessi- 
'libus, labello basi conuplute, - \ 

Limpdorum aphylium, 'Roxburgh, Co- 

tom dh 

| Generis Denbrobii adfine. Patria:' Bengala.. 
"©. serintum , foliis bulbo innatis Ouato- lan- 
 ceolatis trideruiis, scapo mulkifioro, ‚petalis 

Rn maculatis,. 

| , Epidendrym. seriptum. Lin. Rumph, ‘ 

am 6.1.42. . 

Habitat in Amboina. . ne 
© aloifolium, foliis radicalibus‘ Jato- linesri- 
'\ bus canaliculatis’'carnösis apice rerteis, sch. 

. pis tnultifloris erectis. 
Epidendrum- aloifolium. Linn. Aheea. 


Mal. ı2.t.8 “ | 
C, pendulum, foliis: radicalibus: , istichis lato- 
4 - Hinearibus concanis apice retusis, scapis de- 


’ 
’ 


clinato- pendulis multifloris. 

: Epidendrum pendulum, Boxb. Corom. t. 44. 

" - Praeced. nimium affıne. : Vtrumgpe ex Ma- 

labaria, 4 

C. fabelliforme ; foliis radicalibus basi atte- 
nuafis cOmpresso- carinatis, superne planis 
"ouato- lanceolatis meruosig, ‚scapis abhreuia- 
sis voiflorie.. 


« 


’ 
x 


m Ep 





. c variegatum, stoloniferum, foliis radicalibus. | 


„em 219 N , , ' , N 


Epidendrun ‚labelliforme. sw. prodr, 


cv subulatum , £oliis- subulatis eulcatis TACo- 


ı misque radicalibu». 
Epidendrum ' subulatum Sw. prodr. 


:C. pusillum, foliis radicalibus ensiformibus 


"basi egnitantihus, scapis paucifloris, labello 
basi angustiore, lamina triloba. 
Epidendrum pusillum. : Linn. 


‚©. triquetrum, foliis radicalibus sub‘- 3 - que- _ 


tris canaliculatis recuruatis, marginibus dorsg 


_ apiceque compressis, scapo multifloro, Alori- 


bus 4 - petalis, labello basi cordato, 


"Epidendrum triquetrum. Sw. prodr. 


ı..®%k) Labello plano. 


‚lanceolatis canaliculatis recuruatis, margine 


' ° 
cartilagineo - serratis, scapo apice subdiuiso, 
- floribus 4- petalis. £ = 


. Epidendrum variegatum. Sw. prodr. Sloan. 
h.ı.t.148. 2. j 


„C. tetrapetalum, foliis. radicalibus subulatis 


dorso angulatis- scabris ‚margine integris, pe» 
talis acuminatjs. 
Epidendrum 4 - petalum. laca. am. 1.142. 


'C: vndulatum, foliis radicalibus, elliptitis pla- 


ninsculis carmosis, scapo ramosissimo ;. peta- 


- lie. vnguiculatls subrotundigs, 
Z p 2 | | Epi- 


: ö " R 
f Zu \ x Venus. 220 —— . _ 
‘ “ ” _ 


‘ 


 Epidendrum öndulatum. Sw prodr, Sloa: n., 
h.1.1.148. 1. “ | 
CO. altissimum , foliis radicalibus elliptico. en- 
‚siformibus, bulbig innatis, scapo’ ramosissi- | 
mo, petalis lanceolatis. ü 
Epidendrum altisshnum, Sw. prodr.. lacq- 


u 


am, t. 148. _ 4 


N 


Habitant omniä in India occidentali, 


c. tessellatum, caulescens, foliig imbricato- 
distichis lineari - canaliculatis carnosis, apice 
"tridentatis, racemo axillari, 

Epidendrum, tessellatum. Roxb: Coröm. t. 42. 


c praemorsum, caulescens, foliis remotiuscu- | 
' lis distichis lato- linearibus canaliculatis apice 


“ ‚praemorgis, epicis, oppositifoliie. | 
Epidendrum praemorsum. ‚Roxb. Corom. | 
" | 

i 


D 
t 


‘ 1. 43« von m , u un 
Beed. mal. 12.1.4. _. fl N] 
"Patria: Malabaria, Coromandel, I | 


.. B. Terrestria.. . =>. 

, Siue Radiealibus bulbosis, tuberosis 1. | 
 fibrosis in terram immissis,  praedita, 

c Pulchellum , foliis radicalibus ensiformibus 
: nernosis, scapo paucilloro, labello erectO,. 

‚ basi attenuato, lamina expansa, disco, @n- 

-  _cauo piloso. ..' Be / u 

Zu on 00 Lime 


“ 
ze 


\ 


. j . -* Ü g 
Limodorum tuberosum Linn. .Limodorum 


. pulchellum Salisbury. | . 


Habitat in America septentrionali. on 
©. verecundum, foliis radicalibus .lato - lanceo- 
latis plieato -neruosis,, scapo multifloro , pe- 
talis interioribas conniuentibus, labello ven- 
tricoso, lamina emarginata criepa sulcata, 
Limgdorum altum’Jacg: icon. rar. L. vero- 


a cundum. Salisb, Helleborine — Mart. 


” dec. t.5o. Mill. Ic. t. 145. 

C. diurnum, foliis radicalibus lineari- lanceo- 
Jatis 'carinatis, scapo paniculato, petalis 'pa- 
tentibus, labello erecto, lamina triloba. 
 Limodorum diurnum. Iacgq. Coll. 4. Icon, 

rar, | - 

.C. vtriculatum , fohils- radicalibus geminis len- 
' ceolato -ouatis scapoque multifloro vagira 
inflata basi cinctis, petalis ‚subconniuenti- 
bus, radice maxima tuberosa. | 
Limodorym viriculatnn. $w. prodr.. 


Lj 


C. grandiflorum, scapo ‚subtrifloro vaginato, 


väginis remotis foliaceis ouato - lanceolatis, 
‚labello trilobo, intermedia emargimato. 


Limoderum grandiflorum. Aubl et. Guimn. 


T. 32I. " ‘ 


> 


Le. 


“ Incolit_ cum praecedentibus americam meri- 


No 


dionalem. | 
\ - pP 3 C, 


am__ ut _a 


\ 


x 
x 


/ ‚terioribus patentibus, labello recuruato apice 
"  ‚oato. 


u a r 


TE SS BE 


C Lilifohtum, Foltis radicalibus binis. onato- 


‚lancedlatis; Scapo triquetro nudo, petalis® 
interioribus reflexis discoloribus , ‚labello con- ' 
'cauo obouatb- apice acuto.: 

"Ophrys Liliifolia. Lin n. Ehrer. Anglo’ 


ı 


1764. 8. ER ‘ 


Habitat in America boreali, Petala interiora ' 


sanguinea. ° \ 


„cc Loeselii, foliis vadicalibus binis ‚ouato-- lan- 


ceolatis, scapo triquetro nudo s petalis in- 


h} 


Ophrys Loeslihinn. Sowerby. "bot. t. 47. 


u Ophrys palüdosa. Flor. Dan. 877. 
Incolit paludes Europae,. Petala omnia pal- 


‚lida. 


C. neruosum, foliis radicalibus subgninis oua- 


tis acutis neruosis‘, '6capo angulato, Jabello 


“ ouato sulcato veflexo, basi bicalloso, - 


Ophrys nerzosa. Flor. Iap. 27. 

‚ Epidendrum neruosum. Th. Act. Soc. Linn. 
2. Thunb. Ic. Jap. 

‚Creseit, in Japonia: Cymb. Litiifolio proxi- 
mum+ sed polyphylium- et corollae pur- 
‚pureae . Hacc tria ob corollam patentem 


| genda. 


. . 
D . . 
‘ . . . 
‘ . . 
\ r ‘ ’ 
. . 


“et figuram columnae ab Ophryde disiun- 


I 


4 — 223 m no. 


©. boreale,; Folio radicali - wnico.omali acuto, 


scapo tereti vnifloro, corolla bilabiata, labio 
inferiore subindato, Iamina roplicata, fauce 


‚ barbata. ' rt, 


Cypripedium Bulbosuim. Linn. .s mith, Spic 
Jeat.ır., » 


"Habitat in, Lapponia, Sibiria, Terra Nona 


Amer, sept.. Ä ’ 


"Columna genitalium vt in Cymbidio monAn- 


‘ dra, minime Cypripedi, cui antherae duae 


, distinctae. 


C. nutans, foliis subradicalibus bulbo laterali, 


oblongis acntis, scapo ereeto, spica termi- _ 


nali nutante. _ | Ä . 
‚ Limodorum nutans. Roxb. Corom. t.40. 
Patria: Coromandel, 


c. ensifolium , foliis radicalibus ensiformibus 


neruosis, scapo tereti paucifloro, labello 

'ouato , subrecuruato, maculato, s 

ı Epidendrum ensifalium. Linn. Smith. spic. 
1.24 Ä 

Limpdorum Thun h. ap. Kaemp £. Icon. 
sel. t.3. 


C shriatum, _foliis radicalibus enesiformibus 


neruosis, scapo angulato paucifloro, labello 
oblongo, lamina .plana trifida, 
.. P 4 . Limo- 


t 


“ 


\ 


‚ ie 224 p ve . 
N . y \ 


1) 


“ Icon. Iap. | F 


‘ 


"Proneninnt in China, Iaponia. 


‚ C. giganteum, Foliis radicalibus equitanti- en- 


.‚siförmibus subrecuruis, scapo . tereti, Boribus 


N 


, " : v 


ouata- plicata. 
Satyrium giganteum Linn. snppl: - 

Limodornum giganteum, Thunb. prodr. Cap. 

Obs. Labellum hastatum nec sagittatum;; basi 

subtus gibbum nec cornutum ; lachniis 

\ 7 baseos deltoideis prominentibus, inter- 

a media - 5. lamina magna oblonga integra' 

| primum concaua demum conuexa, cari- 


limbo vndulato. 
°C ‚tabulare, folio radicali lineari,. scapo 'erecto 
paudifloro, lamina labelli trifida, laciniis 
ougtis ‚integris,. . 
Satyrium tabulare. Linn. suppl. | 
Serapias tabuleris. Thunb. prodr. Cap. 


* 
‘ 


: Obs. Folia nulla. caulina, nec lacihia media - 


labelli emarginata. Radix "bulbosa. - 
C. pedicellatum, folio radicali lineari - lanceo- 
- lato neruoso, 8capo angulato floribus subpe- 
dicellatis nutantibus, petalis erectis. 
Satyrium pedicellatum Linn. suppl. 
. DZ on $era- 


Pd 


Limodorum' siriatum. ‚Theab, Fl. Iap. 287. 


remotis; labello hastato, lacinia intermedia 


nata,. disco Iöngitudinaliter ‚plicato, 


N 


7 
. 


. 


. 
* 


N A ve 225 — 


Seräpias pedicellata. Thupb;_prodr. Cap. j 
C. aculeaium', foliis radicalibus subternis ensi- 

formibus ; scapo vaginato, spica ouata, 

' $atyrium aculeatum. Linn. suppl. . 


Serapias aculeata.Thunb,. prodr. Cap: 


* Radix in viroque bulbosa. Scapus illius Ion: 
gissimns, huius digitalis vaginis foliaceis 
-vestitur. Petala erecta. Labellum basi geib- 
bum, lamina trifiida, lacinia, intermedia 
, quperne muricata. 

"Omnia in Africa australi vigent. \ 


C. latifolium, foliis caulinis onatis amplexi- 
caulibus, corollis autantibus} labello acuto 
integro petalis breuiore.. 

Serapias latifolia. Lion, Sowerb, bon, 
t. 269. | ON. . 
C. palustre, foliis caulinis lanceolatis ample- 

xicaulibus, corollis. nutantibus, labello ob- 

tugo crenatg petalis aequali. | 

. : Serapias vongifoia, Linn. Sowerb, bot. 

1.270... . 

'Columna in hoc et praecedenti breuis. An- 

. ihera magna., Pollen copiosissimum, 


€. pallens, foliis caulinis elliptico-Jancealatis, 


bracteis germine longioribus, corollis erectis, 
- labello obtuso .petalis-breuiore. 
Ps. : Sera- ' 


\ 





. - va . - 
. N \ s 
’ nu I \ fi ; y \ 
‘ ” . \ x r 
\ . 


En ‚226 u ı 


. ” 
« h “ ng 


NSchapias. granäiorn, Lion, Sowerb. bot. 
N 27.) Zu 
Serapias Taneifola £ hr har r t. 
C. Xiphaphyllum, foliis caulinis Nanceolatis, 
. bracteje gerrhine aequalibus, corollis erectis, 
lsbello obtuso petalig multo breuiore. 
 Serapias grandiflora. Linn. var. 
Serapias ensifolia. Ehrh. 
©. rubrum , foliis caulinis laniceolatis, vorollia 
. erectis, Iabello acumihato lineis vndulatis 
notato. ‘ 
Serapias rübra. Linn: Sowerb. bot. 437. 
Proueniuht, in "Europa. Radicibus fibrosis 
. omnia gandent. . 


1 


C. erectum, foliis caulinis ouatis amplexicau- 
bus, Aoribus erectis. on 
Serapias erecta, Thunb, Ai. Iap. 27. ‚Ic; jap. 
©. palleuti proximam. \ 


5 6 ‚felcatum, - foliis caulinis ensiformibus Aal. 


catis conuolutis. GE 
Serapias faloata. Thunb. A. iap: 27. Icon. 
‘jap. C. Xiphophylio simile. 

Crescunt in laponia. Vlterius inquirenda. 

Obs. 'Hae duaer et praecedentes species Ca- 
penses et Europeae, petala exteriora 
‚ lateralia ad basin labelli : saepissime gib- 
bosam .. antice producta 'habent. Hinc 
Dendrobiis adfines, 0 .G 


u x — Z27 m { 


| c. Species dubiae, 
Epidendrum tuberosun.. Liun. Pium. ic. 
186. 2.2 


Epidendrum « caudatum. Li inn P 1 um. ic. “7. 


Malaxis forte species; 

‚ Epidendrum . tenuifolium. Lion. Rihe ed. 
"Mal. ı2. tg 

Epidendrum _furuum,. Linn, Rumph, amb, 

6.46. | | 
Epidendrum ouatum: Linn. Rheed. mal, 

., I2.1.7 

Epidendrum_ ianeifolium.. Linn. Plum, ic, 

184. £. 2. 
| Epidendrum guttatum. Linn, 


N 


Epidendrum Cebolleta. la eq. amer. t. 131. 2. 
Epidendrum violaceum. 1a cgq: amer. p..230, 
Epidendrum Clypeolum. Fosst. prodr. . . 
' Epidendrum triste. Forst. prodr. 
‚Epidendrum Calceolariae. Retz. Obs. 6; p. 64. 


Epidendrüum plantaginifoliun, Betz, ‚ibid,, 


— 60. - 
' Epidendrum Lycopodioides. Retz, ibid.— 55. 
Limoderum floridum. Salisbur, prodr, 
Limodorum altun. Linn, 
- Helleborineradice arundinacea > Plum. ic.189.! 


- Epipactis flore virescente, \vulgo Piquichen, Ä 


Feuill, iourn. d, obe, t. AlX, ' \ 


Epi- 


| 


r 


‚ DE | B 
. - \ „’ 
2 f I : 
\ ” — 2 8, ” 
n vo. m 
ı$# ö 4 + 7 ’ . 
. ‘ f} v ’ 


Epipactie amplo "“flore Inteo, vulgo Gau; ° 


\ 


-'Fenill, Let. XX. 


_ ‚Bletia. Flor., ‚peruv. et Chil. . Prodrom. p. 119. 


t. 26, 


Sobralia, ‚Flor: peruv. et Chil. prodr. pP. 120. - 


t 26... . ! 


- Fernandezia?- Nor, peruv. et Chif. prodr. P- 


: 123. t. 27- " ı y ı 


\ Chichiltic Tepetlauchpochiil H erna n dd in 


. 


hisp. p. 368 . . | 
Tzaupochitl. Hernand. in hisp. p. 433. P 
Helleborine foliis rgidie angustie —_ Flum. 


t 


Ic. 18 r. I. 


"Thrixspermum Gentipedo. Loureir. Cain 


634: ’ 


| Pienärithera coccinea, L oureir. ib, — 636. 


Ängraecum neruosum. Pıu mp. am, 6. ie. 48. 

Herba supplex prima, Rumph.: ibid. ic.x 
so. 2 4 j - 

Angraecum terrestre. primum, Bum ph. ibid, 


das. 0 Ll 


. 4 Limodorum, Tournef. Linn. '. 
Char. Gen. Petala 5, ‚subpatentia. 
Labellum basi antice. in: cornu- liberum 
_  prodactum. 
“ Anthera terminalis. . 
/ ur .’ Ss u Obs. 


% 
n 7 - . 
. f . » N 





he 


. 
” 


nn 


= 


- N, E 
‚x 


‚Obs. Differt ab Epidendro et Oymbidio: 
 labio comuto,' Ab. Orchide: corolla 
oo non Tingente et ‚stractura coldm- 

- nae genitalium. e- En 
ı Species. N | = 

L. -Tankeruilliae., foliis radicalibas onäto- lan- 
ceolatis neruosis, scapo simplic multiforo, 
labello cutullato integro, corun abbrewiato. 
Ait. kew..3. t. ı2. et oa 


Phayus grandifolius. Loareir. Cochin, 546. 


% 


‚ L. striatum ,. foliis radicalibus lato- lanceplatis - 


‚.neruösis, . 8capo-. simplivci, "lamina „labelli 
triloba, cornu germine breuiore,. “ N 
‘Kaempf. Icon. sel. tab.:2, rn 
'. Habitant in China, IJaponia. : » 

e virens, foliis radicalibus ‚linearibus acutis 


concauis, scapo ramOsO ’punctatd, „ei | 


"cdncano; carnn. abbreuiato,.. “ 
Roxb. Cor. t. 90, Kheed, ‚mal. ı 12..t. 28, ? 


 L. rzecuruum, Sbolirs subradicalibus lato «lan- 
teolatis neruosis scapo. duplo Jöngioribus, 


spica globosa. recurua, corau breuissimo. 
- Roxb. Cor. .t. :48% Bu 

L. "barbatum, foliis radicalibus equitanti ensi-, 
formibus enbfalcatis, ‚scapo flexuoso vagi- 
"naro, Aoribus appriximatis, cornu abtuso 
‘ germine.breuiore., ‚lamina labelli subtriloba. 


- 


, 
v4 


nd or 
oo. -230 u 
L barbatuım. Thunb; prodr. cap. 
. Sorapia capensis. Linn. Mant. 
..„.Labellum minime bihdum sel trilebum; lo- 
; bis lateralibus "minoribus medio ondto, 
| : disco striato subbarbato, | 
5 hians, foliis radicalibus equitantibus. linea- 
‚„ ribus; scapo päucifloro, corollis cernuis hi- 
antibus, cornu. longitudine germinis, la- 
bello trilobo, intermedio . subobtordato. 
ck. ‚hians: Thunb. prodr. cap. 


Bu $Satyrium hians. Linn. ‘auppl. gör.: r 
:' Petgla 5. subaequalia absque ' galea. Corn 
e basi labelli nec posticum. - r 


Flos ante florescentiarh - 'resupinatus, vnde 
labellum prg galea calcarata ‚ perperam 
: . ha itum. . 
a, EL. ‚ongieornu, foliis radicalibuıs equitantibus 
;°  ..Jato-linearibus obtusis ‚ Aoribus scapi secun- 
dis, cornu filiformi longissimo. | 
L. longicornu, Thunb. prodr. Cap. (ex- 
.. «lus. synon. Orch; ‚fllicornis ; quac Ophryd. 
. patentis egt), on 
Epidendrum capense Linn. suppl. p. 407. 
op Habitant ad Promontorium bonae spei' Afri-.. 
ion ces australis, KR “ 
Z EL triste, Foliis radicalibus ensiformibuis e- 
| rectis, scapo ramoso foribus racemosis gub- 
0 | | ‚amp 


. 


.. ‚campanulatig,- coran obtusp germine hre- 
:viore. une | \ 
- Limodorum capense.. Berg. ‚Cap. 347. L, 
 . . ‚triste, Thunb., prodp,. Cap.. Satyrium 
.. kriste. binn, supp]. Locug: ‚Promout, bo- 
ae spei, N 
'L. falcatum, foliis eubradicalihus ‚eguitgnti 
‘ "ensiformibug falgatis , scapia pauciflorie, corng 
-Slifogmi longissimo. Thunb. lc. Jap. 


N, Rrchis füle eata.. Fl, Iap. Iaponia, 

‚L.: funale,, aphylium, radigang, \ peiunonlo 

“ | bifloro , 'labello bilobo, corhu suhulato lon- 

| .„gissimo. ı Re oa 
„Epidendrom ‚fungle. Sw. prodr. 


L Fliforme, aphyllum, radicans, pedunculis ‘' 
subtrifloris, ‚abello .onato, cornu ‚apice 


.,gapitRo.....,.; wenn, arts | 
‚ „Epidendrum ‚kliforme-S w, w. prodr. Fun 
- Habitant in lamjica... re fan” 


L faseiola, aphylium, ‚Yadicans, peduncnlis “ 
„multiforis, labello integro, coryu .conm 
.presso obtuso, , 


Epidendrum faseiola, Forst. prade. I 


| Habitat in, insul' societatis marig ‚pacifich, _' 
2 L, abortiuum, aphylium, scapo. vaginato, pe- 
talis erectia,! lahelio ouäto undulato, carnu 


x 


 mbulato. germinis longitndine.. eh 
a oo. a wo Orchis 


aA 


y 


7 


n 


:3:Orchis ' aBortius. Linn: Jacq, Austr. 
t. 193. j | 
. "Habitüej" petälorum situs et joprimis figura 
columnae genitalinm pristinum‘ Limodo- 


Traum Clusii et Tourmefdrtii ab Or- 


. 


chide ablegant. 

. Prouenit in Edropa australi. 
L Epipogium,: äphylium, scapo vaginato pau- 

cifloro , floribas pendulis‘ resupinatig, Jabello 

trilobo concatıo, cornu -adscendente' Onato. 

-Satyrium. Epipogtum. Lion. lacq Aust, 
Ze T05 47 nee en 5 
| Corolla patente ( licet. resupinata)) et 'co- 
| ‚lutona - Limodoro proskium: Ex, alp- 
>= Aust, Helv,» td N | 
Eu Dubiae Spedids, Ba “ 
Epidendrum spathulatum. Linn. 'Biheed, 

mal. 12,:8.-3. | u. nt 


Epidendrum orchideum. Beta. obs. fasc; 6. 
ud 


 pigB. EEE Een BR 


Epidendrum yusillum. ibid. — p. 49. 
"Epidendrum complanatum. ibid. — p. 9a. 
Epidendrum elauatum, ibid. — Ps, 
Rpidendrum söbulatum. ibid. — p 58 
Epidendrum didentatum. ibid. —'p. 54: ' 
Serapias Epidendraca. Retzil.c: p. 65. 
Calista amabilis. Lonreir. cochjm. 633.% 


ud 


Zu an  Hoelle- ' 


& v e ı R 
— 233 ah - N 


x . 
, r " " 3 \. 


Hellebörine aphylios , 2 ‚dore. luteo, Plam. ie 
183. £&. z. u 


Flos triplicatws, Rumph: aufb. 6, [7 si. f. z. 

Orchis triplicata, Willemet, Vs t. aun. 1 Bot.. 

18. p. 52. | \ 

"‚Katu kaidu' Marawyara, Rheed. Mal. 12. t, 26% 
L. virenti adfine, \ 


‚ Kerides‘ Lour. Epidendri spec. Linn, 


Char, Gen. Petala >; „patensia.. 
Labellum saccasum., 
Obs.. Differt a -Limodoro labello toto in 
Bu sacco formato, in quibusdam super 
columnam feplicato. Br | 
A, retusum,  foliis subradicalibus linearibns 
. apice bifariam retusis, 'racemis longissimis 
axillaribug. _ , 
Epidendrum refusum, Linn. Rheed. Mal, 
12, tab. ı. 
“ Limodorum retusum, Akt, n. pe. 6. P 80... 


- Habitat in Malabaria. 


» flos aeris, caule eubramaso radicante, fo-“. 
liis lanceolatis, ‚petalis apice dilatatis, 8acco _ 
labelli antice bifido, processu.- erecto bi. 
dentato, . 


Epidendrum flos aeris. Linn. nn 


‘ Limodorum flos aeris. Act. n. Vpeal. 6. p. ss. 


IB, 1. 0.0 |  Katon-. 


\ . Ss 
‘ 


nf: 


” 


| x . Ss f 
\ u . em 234. m ; 
" Ratonging. Kaempf. am. 5 869. 
Habitat in Iaponiä. ‘. 


RD 


A: coriaceum, Foliis caplinis onatis 'acumina- 


1 


‚tis‘ subcoriaceis lineatis, spicis paniculatis, 
‚Limodorum coriaceum. Thunb, mus, catal. 
. "Prouenit in Madagascar. 


2 


Species ingüirendae, on N 
: Aörides odorata, Loureir.. Cochinchirı. 
pi6gn en ' 
- Biti Maram Marawara. Rheed. Mal. i 
t.2. A. retuso prokimum. | | 
 Angüloa. 'Flor,, peruv. et: Chil. Prod. pP. Ä 
118, ERRVLS eo | 
Epidendrum ‚flos‘ aeris $, Suaronieum. 
Retz. fasc. VL-p.8. -. u 
Epidendrum flos aöris? Retz. 1.c. p. 64. 
Limodorum latifolium. Thunb, mus. catal, 


r 


. u 


% 


6. Dendrobium. 


Char. Gen. Petala 5, erecto - patentias 


| "Obs. Genus labello ‚a petalis later. ‚exteriori- 


J 


N 


Lateralia exteriora antice circa basin la- 
belli conniuentia vel conmata, saepe 
‚ cornu mentientia. 

Semina priorum, _ | 


bus Antice productis basi incluso, ab. 
: Epid. et Cymb. distinctum, Nomen . 
ot \r , . \ a " 


\ ! j u , , 
., , ‘ \ 
pen ‚355 — N 


on Kavdpov arbor et Bien vitan ago, 
quia omnes species; 'quantum scio, 
"m arboribus Parasiticae. Erz 
et. ,1%#) deaulia, 
D. "palmifolium, foliis lato- Janceohtie neruo- 
sie, singulis bulbo innatis, scapis radicali- 
“ bus multifloris.. | 
. Epidendrum pälmifolium.‘ Sw. prodr. .° 
. D. Barringtoniae , foliie ‚ Pluribus bulbo inna- | 
tis Jatioribys, scapis. ‚sabuhiflorie.. 
Epideudsum Barringt, Smith. Icon; Pict. 
(Aue 4 Fe | ur 
-D. sänguingum , foliis geminis oblongis bulbo 
‚imnatis, scopo. subdiniso, petalip «lateralibus. 
in formam cörnu, ‚germini. adnati,: decur- 
sentibus, ame | 
 Epidendrum sanguleum, Sw. v. prodr. Ss to an. 
h. Dh t.;bzt,, f.2, . 
- Habitant ia kadia ocridentali; Jamaice,. 
_D. Myosarus., Eoliis 'lanceolato- linearibus ca- 
.. naliculatis subemarginatis, scapis nudis, ori. 
ca Äliformi mutante. ' 
 "Epidendrum Myosurus,. Forst. prode Ex 
Ins. Soc. mar. austır. : uw “ i 
D. Firieularioides, foliis . lancelatis- lineatis 
 planis, scapo paniculato, petalis lateralibus 
sub labello, : magno obcordato in coriu bre-. 
on NR 2 . vissi- 


I 


“ _—_ 236 — 


vissimo basi. vnitis. Eopidendrum Vrrieule- 
rioides. S w.. prodr.. ’ 
D, testienlatum, foliis tereti‘- subulatis, scapo 


ssimpliciusculo ,. corollis basi antice didymo- 


' ventricosis. Epidendrum satyrioides. .Sw. 
prodr. .. an | 
| ”*) Caule vnifolio.: 


+ 


D. tribuloides, taule ‚breuissimo, Folio. lanceo- 


Isto.. obtnso emarginatoue, ‚pedunculo ‚bre- 
vissimo vnifloro, capsula globosa echinata. 
“ Epidendrum trikulaides.  Sw.. ‚prodr. 


| D. cornieulatum, caule bresissimo, folie cu- 


neato-oblongo sırbpetiolato, pedunculo vni- 
floro, corolla acuminäta carua. n 
"Epidendrum cornieulatum, $w. prodr.. 

D, Lanceola, caule breuissimo-, folio lanceo- 
* Jato subpetjolato, pedanculo bifloro. - 
Epidendrum lanceola, Sw. prodr: 

D. sertularioides, caule communi Aliformi re- 
penteradicante: partialibus erectie mono- 
Phyllis breuissimis , foliis lanceolatis sub- 
petiolatis, pedunculis willetis... 
:, Epidendrum :sertularioides. Sw. prodr. 

D. racemiflörum, canle elongato, folio ouato, 
racemo folils longiork erecio, floribus se- 

" .enndis: acuminatis tetragonis.. 
'Epidendrum racemiflorum, S:w.iprodr. 


. 





. 
—_ nm 


r 
j 


| _ 1237 rn u. 
‚BD. monilifozme, , caule. sinaplich. teretinsculo, 
foliig lineari - lanceolatis, Noribus terminali« 
bus, processu' corollae, obtuse.-  : ° ,, 
“Epidendrum moniliforme. Li nn. 
Limodorum monile. Thunb. fl. iap. 
Fu Ran. Kaempf. amgen. 5. 864 hie. 
-.„ _Foliis deciduis, caulis articulatus quasi ap- 
paret. “ _ en N 
.. Crescit in Iaponia, | ug 
D. erumenatum, caule' subramoso', comipres- 
siusculo, foliis Guato - lanceolatis, floribus, 
| terminalibus, processu corollae acıMminato, 
Angraecum erumenatum. Rumph, amb, 6. 
47. 2. on 
Habitat in India orientali, Taua. u 
D. alpestre, caule elongato, folio ouato- Ian- , 
ceolato, racemis- laxis, carinis capsularum 
-  ninricatis. 
Epidendrum alpestre. Sw. prodr. 
D. laxum,, caule elongato, folio oblongo- acu-. ° 
“ minato, racemis laxis, capsulis nudis. 
Epidendrum laxum, Sw. prodr.. 
“‚Helkeborine Ophiogloso similis, Flum. Ic 7 
176. 63.2 7 dt 
D. ruscifolium, : caule. elongato, Folio owafo- 
lanceolato ‚ Horibus in sind folii. aggre- . 


r 
x 


gas, . 


’ 
4 an Q 3 


D 


Epi- 


I 


\ 


‘ ı » 
‚ u. 
. ‚ 338 — ‚ , . 
x . v « a ' . ' 


Epidendrun fuseifokium. Linn, Tacq. am 


a 55 77 90 5 Fa , 
. "0° " Proweniunt in; insulis Inrdiae, ocöidentalie. 
oo. | ; N x Ew N p u 


Ä Ä ee) Caule Folioso 
D. biflorum, canle ‚simplici multifolia, foliis 


distichis Jineari - lanceolatis planis,, pedun- 


, - eulis binis. vaginas foliorum perforantibus 
| 'vniftoris. \ z | 
| Epidendrum iflorum. F orst. prodr. | 

M Patria: Noua Zelandia. ' \ 

D. erispatum, caule ramoso virgato, Folie cy- 
lindraceis Aliformibus sessilibus subincaruis, 
"racemis Iäteralibus' simplicibus, | 

ji. | Epidendrum erispatum. F orst. prodr. 
2 ‚Habitat in ims,. Societatis Polynesiae, 


"Species Dub.  ., 
Epidendram. carinatum.: Lin: n. Pet. Gaz, “ 
44. 8 10 
"Maxillaria. _ Borae“ peruw, et Chil. prodr. ; m 
0. ÄXV, 0... 
u Ceraia Jimplicissima, Loureir. Cochinch, 


Lyncis flore s. Lyncea, Coalzonte, Caxochitl, 
Hernand. .n. hisp. 266, ‚VOL, C. VII. 


Epidendrum graminifolium.: Linn. Pl um: | 


-i0, . 176. en: 


-Pp. 632. 0 . 


n 


. 1239 1— ‚ 
Epidendrum coneretum. Inc. amer. p. 278.7 
Augraecum flanum vel septimum Rumph. 


" . amb. 6. 102. t. 45.- 
Angraecam nonum. Rumph, ibid, — 104. 


\ \ \ 


’ ‘ 


46. z, \ . , 
Angraecnm caninum Rumph. ibid, — 105, 
Dr Fe Fe . | 


. "Herba supplex vera Rumph ‚Ibid. — 
» ., 11 SE. Le 

Herba supplex quinta, HKumph, ibid, _ u I. 
51 2. " Ä 

7. Stelis. Epidendri epee. Linn. Humboltia 
fl. peruv. et chil. prodr. 
Char, gen. Corolla sub: s- -petala: tria ext. 
- | riora basi coalita. | 
‚Interiora labello conformia apice snbfor- 
‚nicata, columnam : breuissimam inclu- 


4 


dentia, 

„Obs. distinguitur a Dendrobüs regularitate 

floris, ' u 

'Stelis, vox graeca, eignificat viscum quod 

nn arbori innaseitur, quae natura ‚huius ge- 
| neris est, 

Spekies, 
Ss. ophioglossoides, caule vnifolio, folio ob- 
‚longo- lanceolato racemum subaequante, flo 


 zibus trigonis, 
Q4 Den- 


* 


rFrwin 
. 


\ 
- . - 
‘ 


Eur 7Y 

" Dendrobium ophioglossoides, hot. noua Vp- 
sal. 6. pP. d4. - 

Epidendrum ophioglossoides. Linn. lac q. 

"hist. t. ı 334. 

Epidendrum erigomiflorum. Sw. prodr. 

S. mierantha, caule vnifolie elongato, foliis 
lato- lanceolato racemo breniore ‚, Roribus 
6-gonie. | nn 
"Dendrebium mieranthum. An noua Vps. 

6.p.24 - 
 Epidendrum mieranthum, Sw. pro, 
Habitant in India occidentali et America 
- meridionali. FE 
Obs. Humboltiam synonymon hulus esse ex 
citatis in prodr. florae peruv, et 

.  dhil. p. 127. patet. . Nauem se di- 

_ cunt detexerd nouas species operis 
‚huius auctores; sed E. ruscifolium - 
Linn perperam his coniungunt. 

Humboltiae nemen prius aliae plantae dicauf- 
ec. Vahl. 


\ L . . ‘ y 


8. Lopantes. 


u \ 


, Chir. Gen. Corolla "sub 5 - petala „- patens: _ 
a ' petala. tria exteriora basi coalita, . 


‚interiora difformia. 
. Labellum nullum sed 4lae dnae minatis- 
simae, columnae basi l. apici adnatae. 
Eiymons 


| 


» \ j - — 79 Sc 
; ' von . 7 
x: Etymon: Asmos ‚cortex. et: under: flos ; guig 
.. ‚plantae huias gemeris 'cortici arborum adr. 
- nascnntur.. Er N 
yo. - . Species. tr 
L ‚.eoncinna, folio ouato acaminate, petalis 
: aubrotundisacntis: interioribns Posticsobtusia. 
Epidendrum ouale, Sw. prodr. 
.  L. pulchella, Folio, subrotundo acnto, petalis 
er acuminatis eiliatis: interioribus vtringue acu: _ 
2 'tis postice cruciatis. 
| Epidendrum pulchellum. Sw. prodr. 
L. tridentata, folio oyato acuto marginato 
apice tridentato, Horibus basi ( triqueiris, 
A petalis acuminatis ,. alis colgmmnae erecto - 
.. -..  Jacuruis. Son N 
I Epidendram tridextatnm.. Sw. prodr. ‘ 
_..' L cochlearifolia ‚.folio  orbiculato conuexe 
| ..LOnFauo,. 
Epidendrum eoehlöarifolizem. Sw. prodr. 
ı ‚Omnes in India occidentali vigent. 


. 
. . 
. . x % . +. 


[2 





\. 


Species, guarum certam cognitionem nec 
descriptionum nec „figurarum ope consequi | 
, potni, sub. vapguoque genere vi dubias no- . 
taui, Has, qua earum affınitates posteritati u 
- determinandas relinquo. Cögitaui in. praesenti, 
Q 5 | spe- 


\ 


La *42 —— j N 


{1 


minatarum,, complexum 5. tabuläm . arum 


rum 


| Botenophilis subministrare, Fusiorem 'qui ha- 


‚Hesiderauerint .notitiam ;' adeant operä 


Iacgwini; Roxburghii, Retzii etc. at- 


que ‚haec' inter consulteut \descriptiones tertii 


_ woluminis 'Florae: Indiae ‚Sseidentalis auctae et 


‚illustratae. . on, De ..'. “on ’ . D j 


Y 8 " . 
j - „ . ' 
7 


ng I. VW anilla. 


ur) 


Fig 2. Epidendrum,  - . 
a. F los E ‚fragrantis. tabello integro. m.n. 


Delincaio Tabula, ' et IL, chagacteres 


 generum: essentiales exhibentis. 
et Tab L  , 


a; Flos V. elauieulatae, , magn. naturali, 
b: Capsufa\, aromäticae, absque.carinis 
dehiscens valuula vma aperta, 'in- 
. ferne abscissa. ' | | 
c. Sernina Fanillae 'magu, . aatarali et 


aucta - 


- W2 


b. — E. bifarii labello 3 - lobo. man 
©. Capsula: huius et sequentium gene: 
rum 3 - carinata, | 


4 Semina, mn, et aucıa, arillo inclusa, 


05 ne . u Fig. 


species öntrnärando; rion- minug Pochtisriäm, . 
: quam. 'hucusque® ad partem . haud bene deter- 


4 


| —- 
R - 


ng, 


.! 


N 


Fig, 3 " Cymbiliem..“ u u 
‚a. Flos. uiorlomn o specierum  hniue generis, 
‚bu Labellum et columya ‚genitals. C. (E- 
' —- pid.' Linn.) ensifolä m.n. 
c. Flos Cymb. Eöselüi: (Ophrys L.) m. 
'parum aucta. 
a. Labellum C. echinocarpi; m..n; 
e. Flos. Cl pusilli,.m. m 0 
Fig.4. : Limodorum. 
a. Flas-Limodori (Epid.: Sw. prodr. )j Ya 


‚  nalis. m,n. 


[4 


| \ b. Flos resupinatus‘, Limod. Eripogü (Sa- 
_ Ayräi u ID. n. | ' 


Tab, 1. 
Fig: 1. Dendrobium, er 
a. Flos ‚Dendrobüi (Epidendr. Smith) 
- Barringtoniae et palmifolüi Sw. 
> Corolla ‚D. moniliformis. (Epidendr. 
no Linn, ) antice aperta, insertionem 
Labelli ostendens. m. n. '. 
e. Flos D. biflori,. sertularioidis, race- 
miflori, ruscifolii. etc. m. n. 
d. Idem supinus, petalis later. expaneis, 
Fi ig. 2. » Lepantes. 
',. a. Flöos L. cochlearifoliae. m, n, 
b. Idem. magn, pluries aucta, 


” 


EEE Zu 7? 220 SE 
.& FlosL. pulchellaenwiin. 
d. =. — 0. ma: 
2; .d. Colamna genitalium.L. pulchellae. ma. - 
Fig is u ‚Stelis. j: | 
nr: 4 Flos $. opkioglossoidis, m.: n 
| b. Idem: m.a. 2. 19. 7 
.\ c.; Flos S, ‚mieranthne, ‚a. 0. 
d, Corolla aperta -. 3... 
e. Peiala interiora, labellum et colamaa;, 
Zr £ Petalum interius seorsim Lilabellum. 
‘8. Columya anthera insidente, 
Fig 4. ‚ därides: oo, ol 
20% Flos a, floris aeris..m. 2 
x Labellum ‚eiusdem medio. diuisam, 
u . processu'bidentato relicto... . 
ec. Columna cum .anthera reßexa. 
j . d Globuli’ geniturae seörsim, Redunculo 
insidentes.: RE 
... e. Flos-A. coriacei. m, n. - 
\ Dan A Saccus labelli columnae :adsidens, m, a _ 


> 


P} N & r .s D 


mn 





Bemerkungen übef mehrere Laubmoose,, 
. die. in dem ersten Theile der Roth. 


s ch en. Fiorä Germanicä erwähnt sind.- 


‚vom Herrn Prediger S tarke. 


‘ 





- 


-T Phascum axillare Dicke., das ich so 
wie noch ‚einige andere nene und, seltne Laub. 
mooße von’ Hrn. Dickson erhalten habe, ist_ 


ganz sicher einerlei mit Ph. nitidum Hedw., , 


wie diels auch schon Dickson selbst im 


Anfange des zweiten Fasg. angezeigt hat. 


24 Phascum veluzimum Hoffm, ( Ph. con- 
feruoides Brid.) welches von Dickson zuerst 


"beschrieben und: abgebildet worden ist unter 
- dem Namen Phascum serratum Schreb., bat , 
"nein würdiger-Freund, Herr Pfarrer Seli- 
BETH in der Grafschaft ‚Glatz, ein sehr fleifsi- . 
” ger Pflanzenforscher, in diesem Jahre gefun- 
- den und mir einige Exemplare zugeschickt. 
‚Diese Exemplare hatten allerdings an der Ba. 
. sis jene gegliederten sehr feinen Fäden, wie 


sie Herr Dickson. beobachtet und abgebildet 
| en. hab 


4- 


LE wen 7. . 


y 


’ \ 


u .—_ 246. u.) 


ww 


hat.‘ . Da aber‘ sonst diels Phascum dem Ph. 
serratum Schreb. ganz gleich ist, so bin ich 
jetzt, noch geneigter es mit'dem ‚Hrn, Dick- 
son, Hedwig nnd Schrader für eine Va- 
zietät des Ph. serratum zu halten, da jene 
gegliederten Fäden vielleicht nur. unter’ gewis- 
sen günstigen’ Umständen des Standorts und 
der Witterung | sich, bilden mögen, 80 wie auch 
gröfsere Pflanzen, die’gewöhnlich keine Ans- 
Jäufer haben, es doch mancharahl an einen 
besonders dazu günstigen Standort -thuh! 
Zum! wenigsten bedarf es noch einer genauen 


M Untersuchung g,.ob Ph. velutinum H, e. Ph. con: 


feruoides Brid. als eine eigene Art von yer- 
ratum angesehn werden kann '). en 


3. Unter mehrern von meinem Freunde 


Mr. Seliger.zur Bestimmung mir zugeschick- 


ten zweifelhaften Laubmposen befanden sich 
‘auch zwei Ärten, die ı zur Gattung Gymnosto- 


müum gehören, oo a , 
N Ich bin jetzt nicht ganz der Meinung, dafs 
Dickson’s Ph. serratum mit dem gleich- 
namigen Schreberschen ein und dieselbe 
Pflanze ausmacht. Die feinen byssusartigen 
Blätter, Idie jenes Moos vor allen 'andern 
auszeichnen, lassen sich leicht übersehen: 


dafs sie aber- bisweilen nieht zugegen wären, 


. 


2: sollte ich kaum glauben. — 6, 


tn ze nn 
\ 

2 ‚347 u \Yy 
] 


a. Eius ist nich meiner und des seligen Prof. 


Hedwi g’s genauen ‚Untersuchung ohne 


: Zweifel das Moos, welchen Dicks qn im 


L 20 


Pd 
= 


N 


zten :Fasc. plant. erypt. p.8. Tab, VIk Ag. 5. 
unter dem Namen Bryum Jaseieulare be- 
schrieben- und abgebildet hat, Es nnter- 


m 


scheidet sich vom Gymnostomum £runcatu: 


lum dadurch, dafs. der Deckel der“Capsel 


‚keine Spitze:hat, sondern dals.er völlig rund 
‚und platt ist,.und dafs die Calyptra die-Cap- 
. _ sel bis’nach der völligen Reife einbüllt.”). 
 b. Das andere Gyrmnostomujn hat die gröfste . 
‚Aehnlichkeit mit Hed ig’s mierostomam, _ 
ı vdınehmlich ‘in’ Ansehung, der Stämmchen 


und 

2 Ich habe dieses Gymnostomnm schon vor 
"mehreren Jahren in einer $-ıo0 Meilen von 
hier entlegenon Gegend bemerkt; auch ver- 
danke ich der gefälliden. Mitiheilung meiner 
"schlesischen Freunde, der Herım Seliger 
und Starke, einige’ Exemplare desselben. 


Es scheint wir aber noch zweifelhaft, ob 


Dicksons Br. ‚fescigulare mit diesem ei- 
nerlei ist, weil bei keinem Exemplare meh- 
rero Stengel an der basis mit einander 
u verbunden sind, wie diels die Dickson- 
sche Abbildung‘ vorstellt, "und worauf 


Pa " . ’ 
auch der Taivialname fasciculare Bezug zu. 


haben scheint. — S, 


t u 
- aus dem Grunde von dem’ letzten verschie- 


a ne 7°. Bun 2 


" und. .der "Blätter. Aber es scheint mir doch 


: den zu’ ‚seyn; weil die Capsel nicht ‚0 wie 
jenes einen- uingebognen Rand. und ‘daher 
keine verengerte Mündung hat, ‚sondgrü ei- 

‚nei roth gefärbtem etwas verdickten Rand 
(ob auch einen "anmnlus? kaun ich durch” 
mein Microscop ‚nicht deutlich erkennen) 


E und eine Oeffnung die eben do weit:wie 
u :die Capsel selbst. ist. Hedwig, der es an- 


fangs auch nur für: G.- mierostomum hielt, 


. „schrieb mir in einem seiner letzten Briefe, 


dals er doch einigen Unterschied fände und: 


..€8- ‚unter dem Namen Gymnostomum Tubi- 
- lans beschreiben würde. - 


[2 


4 Das Gymnostomum puluinatum Hof f m, 
ist ganz zuverlässig von Fissidens pulüinatus 
Jiedw. verschieden; wie. ich aus dem vom 


Hrn. Hath Schra d er erbaltenen: Exem plar 


sehe. 


% 
, . 


_ 


$. Das, Moos, welches sich n Linnes 


Sammlung unter dem Namen Bryum viridu- 


um befindet, und wovon mir Hr, Dickson 


ein "Paar in’ England ‚gefundene Exemplare 
geschickt hat ‚ ist keine Grimmia, denn das 
a, - | . peri- 


De 


“ 


eye 


” = 249 — j 


‚Peristomg sinayrlesg besteht aus ı6 gespaltenen 


‚Zähnen, - sondern. ein ‚Dieranum, oder nach 


Hedwigs Methode, ein Fissidens. Der sel. 
Aedwig, dem ich mein Exemplar., so wie 
‚die audern,.von:Dickson erhaltenen Moose, 
zur ‚Ansicht geschickt 'hafte,' hht meine Beob- 
achtgng. nicht nur wahr: befunden, sonderg 
von diegem.Moose eine genauere Beschreibung 


‚und Abbildung ‚für ‚das augekündigte Werk: . 


‚ Genera et species mauscorum frondosorum ver- 


‘fertigt, ‚Dals aber diels Noos, das aujetzt 
nach der Versicherung Dickson’s als Bryum . 


Biridulum in -Linnes Herbarium sich hefin- 
det, von dem in Linn! spec. plant. be schrie- 
'benen B. viridilum. verschieden sey, ist" mir 


höchst wahrscheinlich. Denn Linne selbst ' 


macht in den See. plant.‘ bei deın Br. p&- 
Iadosum die Anmerkung: dals es.sich durch fo- 
dia siccitate minime crispa: von dem .B, viri- 
dulo ypnterscheide: Daraus folgt, dafs ‚also 
das Moos, welches Linne inıden Spec. plant. 
‚als viridulum beschrieben, folia siecitate eris- 
pa hatte, und dazu passen nun auch die 


‚von Liane angeführten Synonyme aus Dil- 


len etc. Und vermuthlich ist also .diels in 
den spec. plant. ‚beschriebene B. viridulum ent- 
"weder Weissia controuersa Hedw. oder ein 

IL B, 11.5. | BR; _ ande- 


 » 


„rr. 


E13 N + 

- .. 

—-— 10 m, 
nn , ‚ 


‚ äuderes ähnliches‘Moos, dessen Blätter. sich ina 
"trockhen Zustande kräuseln. so viel’ ist ge‘ 
' wife, dafs das 2l0os;' welches anjezt in Linne es" 
Herbärium unter dent Namen BR. viridulum liegt, 


verschieden ist, weil die Bitter - auch im 


trocknen Zustande sich nicht kräuseln, son- 


‚dern flach bleiben; Es ist-also hier ein ähnliches 


. Werschen vorgefallen, wie bei’ Carex pilulifera . 


Linn, Species plant. und Linn; Fl \sueciea; 


die 'nach Goodenough zwei verschiedene‘ 


Arten‘ untere sinerlei. Namen ausmachen ) 


ıq 


A = Das Bryum virens: Dicks. habe ich von 
' diesem , Botaniker "nicht erhalten ; aber nach 
„dem Synonym ‚aus Dillen scheint es einerlei 


‚mit Weissia controuersa Hed wi 2. Denn 


‚beide, führen Dillen. T. 48. f. 43. an 2), 


© 7, Das Bryum erispatun .Dicksonz, wel- 


ches ich- van -D. selbst erhalten habe, scheint: 


'inir sowohl, als dem sel. Hed.wigıein Gym-: 


nostomum Zu seyu.... Die: Afzelia sirrhata 
u a EEE For TE tee Ehrb, 


\ 


2) Ich fichrs 3 Herrin Starke Bierirf völlig bei, 
‘ Weber Br. rixidulum eig.‘ nttoh :S wharfz 
"vor treffliche ‚*kifvzlich exschisiiene,. Disposttio 

5. Moscor um Sheciae $. 53. und 84- 86.» —.5. 


Weissia '  controuersa Hed w. ‚keinen Unter- 
' schied, — 5. . 


:2) ‚Ich finde unter Dickson's Br. .virens "und 


x 
L 
x ! 


a, Er 27 Den 


»„ > 


. Birrkn.lst Balah wiohe jiwinc Kir. Bailld FF- 
ana nu: vormker;sjemes. Moos schdarniget 


hört zu ieiaiel ganz. audernittängin Esbleibt - 


: also. noch. zweißelhaft „ob: Beyum: dt. 072 ze 
Dicks. in -Deasschland Schom gefnizden ist _ 

: Unter "den. am weimein -Freukid:. He. Pf: Ser . . 
” Yiger:trhaksnen: zweißelbafieiı ‚Moogem, bier 
fand sichrzevali eins „welches dem.-Di.ciksson:; 


schen Buyrikjmiuis:iarkabithes sehr Beich'war;: 


ud: rkeibliescauchi der iversn -Heduwik jara 
Fangs.udafürrhieie:, Aber! aack- einde 1gemäkfers 
- Yaterbuaigibg: dieseir-ihn: von. mir gnschickteg. 
'Moosest: bag ehssmach seinäan.letuen.. Brieke 
an, mich .. sekunden, dans gin, gigfaghen äu- 
‚ Inerst. feinen „ud, Kurzez gerisiom habe, des 
meistens ‚gleich 10 dem Weckel abfällt, Ieher \ 
„gie Gapseln, eig ‚peristoma: nudjam zu, habog 
- scheinen... Er schrich mir, -eafe SR. diefg . 
Mbos unter dem Namen Weissia Fuge gax (we 
gen i'Ner Teiche. abfallenden Zühne des: ‘Pe- 
Yistoins)ab bilden "werde. ' lit also das Bryum 
erispalum Dickes.‘ wirklich ein Gymnosto- 
im, ‚80, sind ‚beide, ungeachtet. der grolsen 
Achnlichkeit,: ‚doch 'verschiedne :&loose..” ). 
RE a 
DM 'verel. hierüber ı meind-Abharul; im- sten Sr, 
“dieses 'Tonenals S.37., die Hin. Starke da« ”. 
mals uoch nicht bekannt seyn konnte, — 8, 


® U 


- \ - 


rm 


l 


IB 171727) Ze ee a 
0° “): von , 247 I. RE on ” » 2Br 


4 ‘ 
\ N ’ 


Die W Meniiesarisenn, die'kch alles: KOTgr 
e* ige ‚Sucheits ungeachtet zur ;em einziges 
Mall auf einem: aufgewiorfenen lohanigen Erd; 
haufep bemerkö”thabe „ 'hat' äun.. ‚auch,. mein 
Freund Soliger, auf lekmigen nässen Aeckern, 
. unter. andern: kleinen Laabmoosen „gefunden: 
Ishi zeige: übrigens‘: noch. bei&ieser‘ Gelegenf 
heit ahı;,. Aals.die: ‚Stalc: ‚Graßs » Pschirnair zwar 
‚nicht‘ ‘weit von .dem.ehewaligen Polen -/nun 
Süd -Preufsen: — :emfernk ist, aberrdück nach 


| in’ Nieder »Schtesien: liegt, und'Zwarrim: Für 


"stenthume; Glogau, so dafs: alto. diene, Art al- 
terdiäge: is die: Flora. gesmanlca ‚gehört. : 2 


"9: "Va on der Weissia‘ örispe Pimmii’ 'Proi 
ep}: megap. { Br. Inteolm Hoffm;' versicherte 
mich der sel: Hedwig,’ dafd SE mit sehler 
WW. "tontrouersa' Be contröubr Sum 'Hoffm.) 


” Der nämlichen, Meinung ist auch Hew. Timm 
‚‚in einem, seiner vorletzten ı : Briefe an, mich, 
so wie ich ebenfalls. derselben , j nach ‚den 
in Händen habenden Exemplaren, beipflichte, 
Hedwig”kannte Timm’s Weissia erispa, 

.. "unde wirds wohl: ‚gethan‘ haben‘, dieselbe be, 
seiner Weiss, coptrouersa anzuführen. ‚Viel- 

 Jeicht, hätte er dadurch auch den Herrn Pro- 

.. fegsor Hoffmaun abgehalten ,.. ‚diefs Moos 
‚auter 2 Namen in seinem ‚Taschenbuche aut 
zuführen, m Ss 


“ii 
B 


1. - 31-0000 


10, Der srürdige Präsiw; Schreker. hat, 
v@vie mich‘ dünke,,.. mit, Iteche: bei der. Bildung 


des Gattungs -Charactets: ‚der Eutalypta vor- 
nehmlichi:: "auf "die, große glodkehförmige- Ga: 


Iyptra Rücksicht genommeli;,ı wweilidie Calypıra 
die Capsel;, selbst nach den Reife, noch gap 


‚ Asmlrüllkiı Bei det allgemninea: Anzeige der . 


‚verschiedenen. Gattungen .der :Zaubmoose und 
ihres wesentlichen Chäräktess ‚führt Herr. D: 
Roth aughibei Encalypea‘ die calyptra wıagna 
zampnanufata‘ als. ein’ vorzügliehes Gattungs; 
merknfal' nach Schreber:an. Aber hernachz 
bei Beschreißung der‘ zu ‘.dieser Gatiubg :ger 
Hörigen Arten: Iälst er jened,. :von der Calypira 


herfenommene Kennzeichen. weg, weil diefa . 


freilich. .der Leersia lanceolatgFLed w. und den 


| zwei; Prerigynandris‘ Hedw.,: die Herr D. 
Kork: züu Exealypta rechner on fehlt. "Aber 
 Aufserdemdiß der bedeutende - Name Eucel 


Iypta za den- itztern Moosen'gar nieht pafat; 
so muls auch jenes wichtige Gattungsmerk- 


. rhal: = die calyptra magıta campanulata ,' wel- 


öhes die'Encälypta vulgarissumd siliata 89 dent- 


ich uuszeichwet, ganz übergangmiwerden, wenn, 
die’ Hedrsia Zakteolata und: Plerigynandrum. 


int Euosiypta gerechnet ‚werden. :Ich glaube 
Anher, ‚daß.Hr.iPräs. v. Schräber\und:. mein 
. R 3 | wür- 


‘ 


1) 


,- 


‘ 
v4 
N \ 


GE en 


würdiget Freund ; ‚Hr -M. “R: Schrader. mit 
Recht die Leereia .zyir Brimniea, Yechnön und 
Prerigynandrum : als ine .eigehe: Gattung .be- 


tfachren.  Prerigynandrum ibe > Eseilichi - nur . 
hauptsächlich: xtarch den Sitz. der weiblichen 


Geschlöchtsiheile‘. wa .:den ‚babitusi.- ‚von, der- 
Idersia verschkeden‘, ‘aber bestehf'darin. nicht 
duch derluiernohbid zwischen. AypuumuodBry- 

un? - ‘ Beer’ dieser: Gelegenheit teige: ich an;. 

dafs sowohl im miderem Riesengebiege: und der _ 
Grafschaft ,: “als 'auch. noch Fräher in. Lingarn. 
vad.ıın Gärnihem.ein schönes ıgrofses Moog 
gekunden, st gwicheer zwar a Aösehung der 
Bildung des. einfarben ‚Peristoste vor. der ‚Eız 
eilypta. etwas: verschieden ist; sonst. aber anch 
eine calyptta; miegna: eampauulstd hatı: Hedı - 
wi o schrieb: mir dafs er. dieses ‚Moo8'vorläu- 
fig Encalypia grandes' genannt \habe. Yermuikt 
lich ist. die. Beschreitsing und hbfldang ‚noch 


vor gcinem Todea-Sestig gewarden,n Me. eh 


up a u Be TE I Y_ Fan RR , out em 
Img. Bei: Empalgpta: graeilis .£Pserigyınanı 
drum grasiiähledva) gedenkt Ar. D ‚Bor 


"denHypi. pelseizumNe ch und vermuthet 


dafs essanit jenem eins sey; Hetr Prof,Hoff: 


" männ führt. uzvar in der. Flor::, gexm:: bei 


Hypoum pokabinen, 2 -Dicks. ‚Fate, up de als 
ya Ww € ' Ich 


% di 
Pi 


Eu. . _ 255 — 


"Ich, finde aber: in "dem Nachdruck des. ergen. 
_ Fascikel der Dicksonschen. Schrift, .die in 


> dem botan., Magazin St. 3. enthalten ist, kein : 
Moos unter dem Namen H: palatinum Neck, 


y "Hr. D, Roth halten. das Bryum pilosıim i in- 
> \ terrupte "falcatum Dillen. Tab. 47. fig. 38. 


! “nicht für eine blofse Varietät von Dicranum | 


- heteromalium, weil es in manchen Stücken da, 
. von verschieden sey. Es sche’nt ihnen e eher. 
| das Dicranara flagellare. H edw, _ Dief, ‚it 


ınir aber nicht glaublich aus’ folgenden zwei, 
Grunde er ren ey? 


Da Ve - rR 


. DiHen sagt ;ausdräi Icklich . "Von seinertg, 
- n . Eryugı, dals es ; folia sickitate.conlorta erispa, 
> habe; , Davon meldet: Heuwi ;g:bei seinenb 
'D. flagellare nichts, ich finde:es. auchiib 
den trocknen Exemplaren nicht. oo 


N 


j u. _ plantar. eryptog., das Dicranym Nagellare 

5 “ale eine britische ‚Pflanze angezeigt "hat, - 

"führe! äus "Dillenii Hise. 'gär kein’ Synd-: 
'nym an. Ich vermuthe daher, dals D. fla- 

\ . gellare Hedw. sich gar nicht in ‚Dillen’s 


! . “r1r 


| “. Herbarim befindet, und dafs die Abbildung 
Wi Aa4T. ip. 38. eing | besondere Art, die noch 


re ; | 4.: 0 nicht 


7 


6 Dickson, "welcher im’ sten: Fascikel: der. 


.„tf 


\. 


- 8% 


, — 256. — No 


| uifcht i in Deutschländ entäeckt ist, bezeichne. 
i- Dieset Meinung iss auch Hr.’ Pıäth Bri- 

“del, der dieses Dillenische ‚Moos 

- Seiner 'Muscolögia Dicranum ihtetruptum 
nennt D. 5 0: en 
13, Bei „Dieranuin” longifolium wird nach 
Hof fm. Fl. german, dad Hypium. Holleri 
nYu.-1778. als Synonym angeführt‘; Hr. Rath” 
Brid el äber, welcher jenes Hallers cheHyp- 
yum. ‚yon La GC henal: erhalten hat, versi- 


ehiri, ‚dafs es ‚Fi issidens serumifer. He dw. Bey. 


+ eh 


f 


14: Dicrannm wirens ist auch in unserm 
 Rteastigebirge ‘und ‚in. der ‚Grafschaft :Glatz 
gefunden: worden; Der sel. Hedwig selbst, 
dem ich einige Exemplare schickte ;; ‚hat “ 
dafür: erkannt, | en N ar 
FR ee N 

Fr 18. Ich. habe vom Herrn Dickson ein 
Moos mit dem Namen Bryam cirrhatum er- 
halten, ‚welches ohne ‚Zweifel Dillen’s 
Tab. 48. fe, 42, also Blnium cirrhatum Linn, 


Ben .- 0 ist 
.,.% . . ! 


. \ . u j , r .; 
» Ich ‚besitze, ein mit Dieran. serumiferum ver: 
Et 
"Wwandtes Moos, das’ mir "noch mit Dillen, 
t. 47.38: die mehiste” Achnlichkeit zu "ha- | 


ban scheint, - _ Ss u. "N, 


eu 1.» DR. 
\ 39%) Dieses: Meos- fat keinesweger ein DI- 


es 'hat 16 ‘kurie ‚wngetheile Zühite. - Hied- 
wig’schtieb mir. auch, dals das Möos, welches 


dr Whter den’ Namen Mnium kirrkatum. Linn, .. 


besitze, ein FHeissiä’ sey. la Ehrhart's plant. 
eryptogam. heifst diefs Moos -Afzelia eirrhata, 
Bu denn bekanntlich gab dieser "Botaniker, .der 
1 Peissia Fedwig’s. den Namen Afzelia, 
‚weil. er, schen . früher. der Gapuung,. ‚welche 
 Heodwi ig. Orthotriehum nannte, den Nas, 
oo. men, Weissia gegeben hatte, den auch. Hr. 
| z Pr, v Sehreber beibehalten hat. — Wenn. 
daher das Moos, welches Hr. D. Roth mai, 
andern deutschen. Botanikern, für ‚Maium eir- 
‚ rhatum Lind. ‚hält, dentes peristomül‘ 5 ifidos, 
besitzt, so scheint ‘es nicht jene Dillen. Ärt T. 
Dr * 7 f.42.zu seyh, weil diese nachdem von Dick 
"30 9on bekommenen Exemplare eine PWoissia ist. 
. Vielleicht ist jenes Moos, das Dicranum ala. 
| gans Hedw., eine neue Art, die ich aus. der. 
Grafschaft . Glatz, von Herr ‚Pred. Selig en 
erhalten und. dem seligen Hedwi g zur 


| genauern Umersuchung und‘ Abbildung wuse 
schiekt hatte... 4 un. 


En Er:Us Dorn I a 


0 > Hiermit timihr- anäite wärfte in seiner Die. ' 
„7 POR 'muscor. überein. -— 8;. 


.. si u 
” ‘ 


chanum, sondern‘ eine FFeissid Heid w.,, denai:' . 


\ 


on nt \ 
’ . ? 
\ 7 258 En Bu 


y a 


Ni 16. Der ‚vefstorb. ‚Hedwig. ‚schrieb. mir, 
dala,: ibn das. Dicranmum. zqustieum Ehrhb. 
plant. crypt. .Nro, 213. umd, das ‚Rrygm ‚Kellıs- 
 eiddın Linn. eins zu seyn scheiyen.. Pb dieae 


, Vermuthung,. zegründet ist. „Bann ich ichg ‘ 
sagen, ‘weil ich das Bryum. vellucidum. Linn 


‚nocknicht zu besitzen glaube. £ Z_; 


N 17. Dickson versichert auch, "dafs. das. 


 Bryum‘ 'tenue 'imberbe Dillen." T. 48. fig. 46; 
von ‘der Barbıtta Jallax Hedw- verschie- 
der sey. “ BEELBEE U SEE 


| ” '$, "Bey fer‘ kung Dieranim Fehlt‘ in 


chreber., das ich hier schon vor 10 Jahren, 
a immer nur n mit 'unreifen ‚Capseln; gefun: 
den” habe. | „Mein F reuxid , Herr Pred. $e- 
Lig: er, hat. es aber im seiner Gegend mit 
reifen Capselr "entdeckt und mir zugeschickt; 
wo. sch dann meine Vermuthung, dafs. es ein 
, Dieranum seyn möchte, Begründer fand. 

"Hedwig zeigte mir an, dafs er es unter dent. 
_ Namen Picranum Schreberi abBilden werde. | 


H x 


. "29.. Das: ‚Bryam: ‚Bestim ‚Lian. ist nich 


q 


dilstr. kein Bryunı aondern ein Gymnosto- 


pm, Med An uch, Alien versichert, schon 
u ‘von 


@ .- 1. Kr Werwe dans 1 


A D. "Röths ‚Flora das’ Bryum erispum' 
'y } 


Retzii Flor. scand, ed. HI. und Host:Plor 


un rn m | 


w w . \ un 259 ch 
\ 


vpn. dem Bryo.idlustri aestino-T. 47: BB. 364. 
eals die Capsel oram Iaeuem habe "), 


Ey 


-" 26, Da bei Bryum bimum:Schreb. des 
Dillen. Bryum palustre complieatum T. st. 


fig:73: angefühst.. wird, und hernach cben . 
(diefs Synonym .noch einmal bei. Meesia zur 


tans „.s0 scheinen wohl’ beide eins zu seyn. 


” 2t. Pohlia ‚longata und Bärtramia halle- 


rianä sind. auch in der Grafschaft Glatz ger 
Funden worden, 


.un 22. Bei, Hypnug: cömmutatum Hedw. 


Yührı Hr. D. ‚Hash an, -dag Hedwigtum | 


e die, ‚Verschiedenheit: desselben ‚von Hypnum.. 


afine. Hoffg.. Zu, zeigen, .die Blätter deg, . 
Ietzterm, Tab, 26,..68;A..B. ‚besonders. abgebil-. , 


. der habe,, Hedwig aber erklärt die fig. A. B. 


abgebildeten Blätter, für Blätter des H fili-, 
euum Linn., Pas Hypnum affine gedeukt er 
garnicht und ‚konme: es. aach nicht thun,; 
weil zu der Zeit. der zweite ‚Theil von Hoff- 
Dee user be de manna 


be 3: and meilien von Herr ‚Diokson erhalte 
* nen Exemplaren des Br. gestiuam. zu urthei- 
len, soheint dies Moos nicht zur Gattung 

: Gymnostgfnuns, fü, gehären. "Das Peristom. ist. 

“1.194. Aber zu anrollkommen ,. ‚als ‚dafs ich mit Ge- 
"wilsheit darübex ‚mi entscheiden, wage. —S. 


’ 


u 160 
wanns Flöfa germ: ı noch. icht heransgekom+ 
men war...“ © a a Bee, 2 
i 23. In Ansehung des Hypaum erista castren- 
‘sis Linn. und Hypn. filieinuna‘ sind die-Bota; 
-niker sehr verschiedener Meinung. Prf. Hoff 
marin. hält nt. einigen ahderny. das: H. wiol-. 
lusoum: Hed.w. für das’ ‚wahre..H. erösia : 7. 
strensis, „und ‚hingegen das ‚Hypnum, ı welches 
in, Ehrhart's Decaden unter dem Namen. H. 
erista castrensis Linn. sich befindet, für H 
‚ flieinum Linn. Das vom sel. Head wig als 
H. crista cästrensis Linn. ‘erhaltene Exem- 
v plar,” ist’ dem Eüirharılchen vollkominen 
gleich; und ' d4s“ von ‚HeäWig:' und" Eht- 
Karı erhaltene 'H. ‚flieinum" Ei itin. ‘ist davon 
in inehren Stücken verschieden’ | und der AB: 
bildung ' im’ Ditlen. Tab. BE. RB. 19. B-"F} 
ganz. ähnlich; die Linäd ‚selbst kei seie 
em H. flitinum anführt. "indessen ist 'es 
. leicht möglich, Als Linne' das’ H. molluscum 
dan; nur für-eine- kleintre'-Varität 'von Hi 
‚ erösta castrensis gehalten und unter diesem 
Namen auch, wohl in ‚seiner . ‚Sammlung auf- 
behalten habe 2). oo 
| er Pr er 24 
mz *) Hypn. mollustüt' HEAW: he ‘met Herr / 
Profi SWarkz- von 'orikle cäferefisit Verschie- , 
des: Dispor." niusc.' 8. gg bonukiet | 


\ 


Ed 265: un 


“vr 24. Da.den'sak Hedwig des. Dillenii 
„Hypnum. Yılleinuyı sericeym. Wnolle et pelluci- 
dum . mucronäbus , aduneisn 'T: 36. Sg. 22. bei 
seinem .H. Millusenm, und Hgdson jene Dil- 
ken tschheAbbildeng, beitseinem H. compres- 
‚sim -anfüher,, 'ei,hat ‚daher. Hr. D. Roth. 
‚anch beide für, eins gehalten. ‚Aber. das Exem- 
plar von -Hypnum compressum Linn,,. das 
ich! von Hr.!Dickson: erhalten .babe, und 
welches ‘ohne. Eweifel jene. Dillenische Art 
ästi.. ist: sowöhl i im. habitu,..alse auch der Cap- 
sel nach von:dem H. molluscum H ed w. verschie- 
den. Freund Hedwig, dem ich mein ein- 
ziges, Exemplar zur Ansicht zugeschickt hatte, 
‚erkanne selbat den Unterschied, und hat 
nac meinem Exemplare i eine genau Beschrei- 
bung und Abbildung verfertigt, ‘die’ sich ver- 
muthlich unter seinem Nachlafs befindet. Ob 
diefs Hypn. compressum Linn. und Hud». 
schon in Deutschland gefunden ist, kann ich 
nicht sagen; Hedwig hatte’es vor etwa zwei 
Jahren noch nicht. " Es verdient den Namen 
in der That, denn die surcali und rami sind 
sehr Bach gedrückt, wie. H. eömplanatum, und 
an den eiföcmigen zugespitzten. Blättern ist 
nur das obere Spitzchen umgebogen. ze 


. ‘ ‘ ‘ 
. \ ' . 
eo, {) , - 
” ' i 25. 
L ' v 
. + 


\ 


l 


u . „am 262 un . IN 
:’ 26 In’ der Aümerkmig da-Hygnard Haller 
behauptet. Hoffmann in seiner Flor. gern, - 
nicht ‚dafs die aus der Schweiz'erhaltenen nad . 
"oh Hable'r selbst gosaupmehen Planzen , «Yon 
dem H. ‚Halleri H&dw. versthiiedenscyn; e son 
.'dern!er versichert:ung,.dafs das’'Moos wel- 
‘ches in Timimts, Fl. megapolät. untertdem ‚ 
‘Namen H:; Halteri: vorkömmt ; nicht :diese. Art 
'sey. - Diefs «hat: auch seine "Richtigkeit: deon 
Hedwig! schrieb’ mir, dafs ‚dieses von: Hrn 
- Timm unter jenem Namen erhaltene ' Moos 
ale Hypo: möBuseum eine Art‘ ausmache . 


. 


| 26, ‚Hr. D. ‚Roth vermuchet,, dafs "aan. 


Hp pnum strigosum Hoffm. ' vielleicht „die 


kleine Varierät von H, rutabulum L." sc n-. 
“ nd 


‚möchte. Es ist aber, wie ich” an ' dem von 
LG 
Meiuem geschätzten Freunde, Hrn Schrad er, 
zur Ansicht erhaltenen Exemplar bemerkt habe, 
nicht nur in den Blättern sondern‘ aüch haupt. 
'eächlich wegen des opereulum rostratum von 
H. rutabulum , so wie auch von H. ‚dutr icatum, 


.. Ze | 


‚verschied en. 


ur Een . zog, 
b 27. Das in Pollich’s Hist: nlant, Palas, I 
angeführte Hypnum elauellamm. Lin.n..scheint 
‘mir keineswegeg. jene nach Dillen von 
Linne bestimmte Art zu seyn, denn sowohl' 
Bu | — die 


ü 


= 


m. 8_. 


_ ’ NT Be 265 = 


are Abbildeng‘ De äuch. die; Begchreibungr’in 
. Pollichs "Fiörd "weicht in svielon „Stück&h 
= "won: der "Dillenischen . ‚game: ab. "Prof. 
., "Hoffma, nn mug auch diels von‘Pollich 

| beschriebene udd abgebildete! Moos nicht für 

> Mi ’elduellaiurt Within. halten‘, weil er diese 


Dee Alt gar nicht anflihrt, a vo 
' er .. Du Eee Se rt sur . rm 


. nn a8. Das, Hypnum BAT Ehrh. halıe 
ich. mit Hru «D..Koth. ‚auch, für eine eigene 
. won. H. Iongiroserum , Eh rh .. verschiedene 


“_- 


Schlesien erhalten, . 


u Tr En N 


> ..ı 'vor-ır Jahren Auf einer "suimpfigen : Wiese 


% 


ich’ einige Exemplare bald nachher an' Eihr- 
” ,.Bartwd Hedwig, die es beitls‘darhals ntir 


- für‘ eine Varierät - des Hypsim euspidatuhi 
j \ Linn. hielten. Dieser Meinung konnte, ich 


aber nicht beipflichten, weil ich kein einziges 
Exemplar gefunden hatte, dessen ‚Blätter, in 


‚wären, sondern sie standen bei allen Exem- 
“plaren yon einander. Zu‘ meinen Vergnü- 
sr erkannte mein] unvergelslicher Freund, 


i .. ” ft - 


\ 4Art. ; Ienes hahe ich, bis jetzt ngch ‚nicht qus | 


2 "Das Nypnum cordifolium habe ich: scho | 


u; ‘Meilen Von "hier gefunden, und da es tie 
Br "unbekannt wär. und’ nen schien,. 80 sandte 


eine steife Spitze zusammen gerollt gewesen 


| 0 = Bu | 3 vor: 


4 
—_ 264 u 


or. ein Paar Jahren jenes Moos nach näherer 


‚Untersuchung auch für eine neue Art und be-. 


schrieb. &s umter. dem Names. H. cordifoliuza.. 


rn ° 


30... ‚Hr. D, Roth unterscheidet das Hyp- 
aym albicans Hedw; von H, albicans Dick 8. 
und nennt diels letztere H. flauescens. Ich 
besitze sowohl von Hrn Dickson selbst als 
"auch vom sel.‘ Hedwig ein ‚Exemplar dieses 
‘Mooses.. Beide‘ sind sich "aber völlig gleich, 
ünd ich’ finde selbst mit dem Micröscope weder 
$m habitus’noch “in der‘ Bildung der Capsel 
einen Unterschied. Indessei "wenn das Moos, 
‚welches Herr D. Roth selbst ggfanden und 
"anch, vom. Präs..v. Schreber ‚mit dem Na- 
men H. albicans ‚erhalten hat, .von der -Be- 
‚»schreibung. und . Abbildung in, Hedwig’s 
“ Werke in mehrern: Stücken’abweicht; so kann. 


‘ 
. 
” 


eg: dooh wahl]. eine von dem H. albicans - 


‚Hedw. und -Dicks. verschiedene Art seyn. 


4 * . \ v 


t 


me. —. 


Bemerkungen über einige kryptogami-. 


“sche Pflanzen. "Vom Herrn Pfofessor 
c. "Sprengel 





" Durch Reisen der Naturforscher. in: die | 


entferntesten Gegenden hat die Naturgeschichte‘ 
in unserm. Jahrhundert aufserordentlich 'go- 
wonnen. Dieser Gewinn könnte aber noch 


u unglaublich -beträchtlicher seyn, wenn man 


auf Heisen immer alle Gelegenheit und Hülfs. 


‚mittel zu einer guten Beobachtung fände, ja, 
wenn nicht oft Trägheit und Gleichgükigkeie 


eine Folge des zu grofsen Beichthums an neuen 


‚Natur- Erzeugnissen, oder ‘der durch Anstren- 


gungen bewirkten Ermüdung wäre, 


Nirgends drängen sich diese Empfindungen 


stärker auf, als bei dem Studium ‘der ‘durch | 
‚die beiden Förster gemachten Entdeckungen, 


Beide. Männer. waren von’ der Natur mit dem 
glücklichsten Talenten versehn: beide hatten 
die trefflichste Gelegenheit, in Ländern. die 


vor ihnen noch "Niemand besucht, ndue Ent 


JLB. 2. St. 5 | deckun- 


Fi 


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2 


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Bar ” Jt - 
“ x — 266. — 


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deckungen im: 1 'Reiche: der ‚Nator zu machen. . 


‚Äber bie habeh: uns, 80 wenig in den | generi- 
bus. plantarum ‚als in der Florula australis 
„ganz zuverlässige’ Beobachtungen. geliefert, 
und die neuen Arten, die sie anfstellten‘, be- 
dürfen gar schr. einer genaueru Prüfung. _ 


Da ich sQ glücklich bin, Fast alle auf jez 
. ner ewig denkwürdigen' Reise gesammelten 
. Pflanzen zu besitgen, so glanbe ich einen be-- 
sondern Beruf zu einer Prüfung der For-_ 
ster 'schen Pfladzen zu haben. ' So’ gut diese 
an trockenen, zum Theil schlecht erhaltenen, 


‚ Exemplaren angestellt werden kann; habe ich. _ 


sie vorgenommen. Die Resultate meiner Un- 


"tersuchung will ich dem Publicum nicht vor-. 
enthalten, und” jetzt mache ich ‚den Anfang 
mit den Farrnkräutern, | 


‘ 
* 


Die Gattung Osmunda war "zu der, Zeit, 


als. die F orstefr ihre Entdeckungen bekannt 
machten, noch‘ nicht genau genug bestimmt, 
Daher findet- man auch in der Flor, austr. 
S.78. zwei Arten dieser Gattung , ©, discolor 
und procera, die defswegen nicht zu Osmunda 
gehören, weil sie Capseln mit gegliederten Rin- 
„gen haben, also: annulatae sind. ©. Hiscolor 


ist nämlich derostichum zufum, und 0. pro 


j . ' . Bi , . . ‚ . cera 


.n 


\ 2. = ine 7 — on ER 
+. | / 

= eer# ist eine. Onociea, An einer Sefte nat. die 

” Frons pinnas steriles, an der andere Fertöles. 

:Man kannsieOnoelea protera, nennen: ‚Eine 

Seltsame: Pflanze war in Forster's Sammlang . 

als "OsHundoiden. aufgeführt Ich erkenne sie 

für ein Lycopodium fol 'spariis 'oblorigis, in: ° 

begris acumluatis, capsulis bilocularibus sesst- — 

> bibüs axillaribus. Es mag bycapadium tan! 

Menge heifsen: denn auf der Insel Fanna ı and. 

es ' gefunden. N 


Rn 


j 3 
N, "gänzlich übersehn hatten, ist dem Acr. areo- : 


datum sehr nahe verwandt. "Es hat Frondes‘ 
Pinnatas; Pinnas alternas subdecurrentes, li- 
‚ucares, integras. Auch sieht man hier: 'ein 
inuoluerum, ‚welches sich nach aulsen öffnet, 
\ Es mag Acr. lineare Beifsen, ‚Der Unterschied“ 
zwischen Acr. aroolatum und giebem liegt, also 


darin, dafs dieses pinnas infegras, jenes apice - 


\ . gerratas hat. 


1 BL‘ N 

R 
- . ns 
. 


Te Ein. anderes Herostichum das Forsteg 
ale "dickotomun: wuflührt „ ist-eine.wahre Ar 
münda, da.eie keine gegliederte ‚Ringe am die ' 
| Capseln. hat, ‚ayıch. au. der :$pitze:. der. frens 

vier bis’fünf, ‚Anhänge. sind; die mit vackten- 
u " Capseln, welche jgi:zwei : :Beejhen, schen, 2.2 
| KL zn | 2 S. 2 | “ deckt, 


- Ein nenes Keröstichum, das die, Forster 


/ 


Do 


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u 
X 
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I: 


.* deckt sind. : Smith macht ‚diese Pflanze zu 
einer Schizaea: aber ich zweifle, dafs er -sie 
selbst untersucht hat, sonst würde' er den 
' Mangel eines ‘gegliederten Ringes schon mie 
eirier gewöhnlichen Loupe deutlich bemerkt 
haben. Ich nenne sie also ‚Osmunda-diehotoma. 
.. Aspleninm flaeeidum Forst. ist eine echte Ä 
Gasnopkeris Bergil, und ich glaube, dala 
Smith unrecht. that, diese Gattung mit sei- 
ner Darea zusammen zu werfen. ‘Den Gat- 
tungscharakter von Caenopteris nämlich be- 
stimme ich folgender Malsen:: Frustificatio- 
nes in foueola i ipsi margini insculpta, oblonga. - 
- Maa. vergleiche. die ‚Abbildungen ‚aller Arten _ 
i dieser Gattung in dem et. Acad. Petropol. 
ann. ‚1782. und uriheile: dann, ob- Bergius 
mit Recht sagen "konnte: die Capseln seyn in, 
Punkten gehäuft, aber man entscheide auch, 
ob Smith ein Farrnkraut, dessen Capseln in 
länglichen Grübchen stehn, welche in dem 
Rande des ‚Blatts selbst sich befinden, mit 
‘Recht zu einer Darea machen kann, deren- 
Charakter in Zerstreuten Linien auf der gan- 
zen Fläche des Blattes, liegen soll, Asple- - 
nium flaccidum ist also Caenopteris flaccida. 
‚ Eine andere Caenopteris. unterscheidet sich | 
von dieser nur.sehr wenig, © flaccida hat- 
nn . Balich, 


f 


” - / ' ‘ 4 
j 


— 269 m 


nämlich "froudemn Pirnatam, foliola pinnatit 


. fida, linearid‘,-apice setaces,‘ segmenta falecata, 
obtusiuscula, opposita. Diese. aber frond, 
pinn.,, fol. alterna remota Pinnatifida, seg- 


menta linearia, stricta. ulterna. „Forster ’ 


‚ scheint beide verwechselt und für einerlei ge-' 
nommen. zu haben. ‘Ich nenne die letztere 
 Gaepopteris nouae Zeelandiae. | 


.. Von "Smith Gattung Darea ist eine _ 


schöne Art: gnter den Forster'schen Pflan: 
zen als Asplenium tenerum, Die Hüllen der 
Capseln öffnen sich alle nach aulsen. Aber 
eine andere, Art ‚schlägt Smitb’s Unterschei- 
dung der. beiden Gattungen Asplenium und 


Darea gänzlich. nieder. In, dem, Asplenium 
caudatum nämlich öffnen sich, die Hüllen, der 
Capseln anf einem Blatte ‚nach. aulsen und 


auf dem andern nach innen, folglich . kann 


die Art, wie sich die Hüllen öffnen, nicht, a 


lein den Unterschied zwischen Darea, ie 
Asplenium bestimmen, 


PERLE 77 


"Sm ith: hält: die Lonchitis :Adscensionis 


| für eine ‘Ptoris. ‘Das ist ‘sie aber nicht, son: 


dern eine ‘wahre Lonchitis: denn die Fructi- 
ficationen: sirzen- in, halbmondförmigen Linien 


munter ‚den Buchten‘ ‚des® 'Lanbes, und - er- 


. 


' u . oo. -. - - : .. 
N Y ft = D B 


_ u} 


— 270 _ 


- strecken ‚sich nicht auf. den gafızen Umfang. | 
‚der Blätter, ‚veie.bei- den Pteris- Arten! 


v 


4 


- 


Non Blechnum ausfrale ist von Bl öceidentale 


: ‚Fast gar nicht ‘verschieden. Es ind höchstens 
| zwei Spielarten. wu u u 

‚So sind. "auch "Polypodium vulgare und. 
virginianum nicht‘ verschieden. 


“ as. z 
\ . 


Ungemein viel Verwirrung herrscht unter 
den’ Forsterschen Arten von Adiantum 
u. and Trichomanes, Ich nehme mit Smith an, 

dafs "der Habitus der . letztern Gattung” Fast 

0 Imitier häutig und durchsichtig ist, und dals 
- man also aus diesem schön. beim ersten ‚An- 
blick‘ erkennen kann, ‘ob’ eine. Pflanze als 
= . T} richomanes" äufzoführen | ist ‚öder nicht, 
| “ Aber ‚der eigentliche Chärakter" der‘ Gattung 
liegt doch in den Ärngartigen Behältern der 
Ken Copiseln, und in’dem Mittölsäulchen , an wei 

| . dies sich” die leiziern ‚anhängen. ', ı Das nun 

. ‚Swirh ‘noch einen Unterschied Zwischen 
| 'T richomanes und Hymenophylium machte, da-. 

za kann ich jkm- nicht beipflichten; ‚Der: ein. 
. zige Unterschied ‚zwischen . beiden. goh näm- 
B lich in den zweiklappigen. ‚Hüllen ‚und. in .den - - 
“ verborgenen. ‚nicht. hervor ‚tagenden Mittel: 

tiulchen liegen,. wodurch, sich, Hymnophyk: 
Kr se u Ä lum 


r “ 


x 


— aTı . 


Jum auszeichne. Dagegen wende ich ein, dafs 
in vielen Trichömanes - Arten, namentlich in, 
T.- biualue ‚die Hülle zweiklappig’ ist) und 
doch das Mitrelsäulchen hervor ragt, "bei an, 
' dern ist dieses verborgen und die. Hülle ist 
. "doch nur einblätterig. Smith’s' Elymenophyl: 


lu‘ ist demnach meines “ Erachtens. ein wah-, : 


res Trichomanes. ” aa 
Ich bleibe bei den Forsterscheh Tri- 
chomanes - Arten ‚stehen. Hierüber sind viele, 
die Zu Smith’s Dauailia, andere die zu sei- 
ner Cyathea gezählt werden müssen. 


Tr. flaccidum Forst. ist Cyathea Aaceida, . 


ein schönes Farrenkraut. Den apecifischen 
Charakter kann ‚man richtiger so angehen ; 
Cyathea fromde decompesits, : pinnulis pinnar 


. tie, segmentis incisis-serrdtis,, stipite piloso. 


Tr. contiguum Fore«. 'ist Dauallia son- 
tigua. Däs Laub ist fast undurchsichtig, es 
eind keine krugartige Behälter ‚da, ‚sondern, 


wie bei der ‚Dauallia canariensis, bioks runde 
Punkte “am Rande, ‚die Hülle öffnet sich . 


nach“ aufsen, 5 
- Auch Tr. nultifidum, epipiyläum, und ela- 
kum Forst. "sind Davallien. 
"Unter dep‘; Adiantis sind. zwei "ehenfalls 
den ‚Davallien. ‚beizuzäklen, ». nämlich Ad. 
er Ä- eleuatum - 


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. — 272 
elduatum und euneatum, Die Hüllen öffnen 
sich nach aulsen. . u 
Ein sehr merkwürdiges Farrnkraut führe 
Forster als Polypodium eueetum auf.‘ Aber 
“ jeiter Anfänger eieht auf dön ersten. Anblick, 
‚dals diefs kein Polypodium seyn kann. Denn . 
die Capseln stehen in, zwei Reihen, zu. fünf 
und sechs, länge den Nerven des Blattes, 
"nicht weit vom Rande, so dicht neben ein- 
ander, dafs dadurch eine "ununterbrochene 
. Linie längs dem Rande entsteht, und man’ 
- die Pflanze anfarigs für eine Preris hält. - Die 
Loupe Ichrt, dals die Capseln einfächerig und 
‚ohne allen Ring sind, dals diefs Farrukraut 
also ' zu ‘der Ordnung’ der : fhecatarum ge- 
‘hört, Es ist Folglich eine Danasa, und sie 
' kommt mit der alats beim Plumier (Tab, 
109.):80 sehr überein, dafs sie besonders da , 
von unterschieden Zu, werden verdient. . Ich 
‚gebe ibren specifischeh (:harakıer dergestalt an: 


Dansea enesta, rhachi nude, pinnis' inte« 
gris, alternis,. serratis, fruet. prope margi. 
nem serialibus, Forster fand sie auf Neu: 

" Kaledonien '), .. . 
FR . \ » 5 . -. i . \ 4 
En | Zum 


.' n Hoyr Prof. Hof fmann. siehe Polyp. euertum - 
“ j ‚Forst. 'als eine besondere Gattung an, die 
9 "ef Angiopferis heunt. ”‘ Man’ vergl. Bierüber 
Nun Comment. Going. V. XI, — 5: 


n 





| NT 

- Zum Schlusse noch einige Bemerkungen 
über die Ahizophylias. u 

Von diesen vier ' Gattungen, Pilularia, 

‚Marsilea, ‚lufnid und Jsoetes finden sich 


die drei ersten anf der ganzen Erde zerstreut. 
Theaphrast' fand die Marsilea sehon in dem 


‚ orchomanischen Sep oder Kopais in Böotien, 


"und führt sie (bist. ‘plant. lib. IV. c. sı.) als 


\) 


Aduuz 'auf. Matthioli fand .sie in Italien, 


Sloane auf Jamaica, Plumier auf St. Do-, 


mingo. Grisley in Portugal, Bromel in 
Schweden, Lippi in Aegypten, Kämpfer 


in Japan, Dalechamp, Guettard und . 
Juassieu in Frankreich, Morison erhielt 


sie aus Madras. 


Weniger allgemein ‚ausgebreitet ist die Sal«s 


 vinia nalans, wenn sie gleich in Deutsch- 
land. häufiger ist als Marsilea quadrifolia." I 
Pöhlen fand Guettard, in Schweden Linn &, 


in Frankreich Magnol, iu ltalien Joh, Bau- 
hin ‚die Saluinia, 


-Wann wird jenmnd den Charakter der 


Isodtes mit der Genauigkeit und Sorgfalt ei- 
nes Jussieu entwickeln? ‚Ich habe sie nie 
im. Ariachen Zustande gesehn. 


u — 





- 


.,° | | 0.85 ‘ 4 


/ 





. . n mw? | - Ba | 2 
ı Binige bötanische Beobachtungen. Von 
: dem Herrn 1 Dr. R: A. ‚ Rudolphi 





“ 


"" Nach ‚der vergleichenden Anatomie kenne ‘ | 


. ich kein angenehmeres. Studium, als die Bota- , 


I 


r 


, 


nik, leider kahın- ich ihr in meiner jetzigen . 
Lage nur wenige Nebenstunden weiben, doch 


- hoffe: ich auch mein Scherflein‘ zur nähern ' 


Bestimmung einiger Pflanzen beitragen ‚zu 
‚können.‘ Wehn die gegenwärtigen Beobach- 
tungen eine’ gute Aufnahme finden, werde ich 
‚wichstene einige, ändere mittheilen, | 


= 
-. 
« 


_Wie ich S mi th’s "Bemerkungen über diese 


 Pflznzen i in den Transastions oft the Linn. Soc. 


vol, ı. p. 19i. las, freute ich mich sehr, in- 


4 


1. Veronica austriace und. multifida.. _ - 


dem ich hoffte meine. Zweifel nun völlig ge- 


hoben zu - finden, allein diefs war nicht der 
“Fall. Veronica austriaca kommt im botäni- 


schen Gatten Zu Greifswald sowohl im Topf 


als im freien Lande sehr gut. fört, “md ‚spiele 
mit feiner und gröber eingeschnittenen Blättern, 


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. -— 275 u, 
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so’ dals_sie zuweilen blos pinmatifida , ein an- ' 
deımal bipinnatifida sind. Die ganze Pflanze 


. jst mit feinen Haaren bedeckt und so auch der . 
Keich Dieser ist fast immer in vier unglei- 


‚che Einschnitte getheilt, zuweilen aber auch 
in. fünfe,. Die Blüthenstielchen sind ‚kürzer, 


‘als ihre Nebenblättchen (bracseae) , doch be- 


sitze ich auch ein Exemplar . wo sie gleich 
. role sind. 


"- 


= ® 


“ „Von der V, multifida betitze ich durch die 


Güte. meines würdigen Freundes, des Hofapo- 


thekers Meyer in Stettin, zwei taurischö 
‚Exemplare. Bei dem einen hat die. Worzel 
neun Stengel getrieben, von denen die mehr- 


. sten ‚liegen. . Die ganze Pflanze ist bei beiden 


‚mit feinen Haaren besetzt; die Kelche (weiche 


_ Sm ith perfeetly smooth und Willdenow 
“ - 3m den spee. pl. gläberrimos nennt) sind eben- 
Falls, mit, feinen Härchen, versehn, vorzüglich _ 


am. Rande der Einschnitte, Die Kelche, ha- 
ben ferner durchgängig vier ungleiche Ein- 
kchnitte, obgleich die genannten Verfässer 
deren- fünfe ‚angeben. Die Nebenblättchen , 


"sind ‚länger als die Blüthenstiele, doch sind 


alle ‚diese‘ Theile kleiner, als bei der austriaca. 
Die ‚Blättez, sind, völlig. s0,. wie sie Smith 
j Lren UErEFErE und 


n 


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ur 


N 


! 


u 2 276 as. / 


. n _ 


‚und Willdenow angeben, multipartita, Ta 
 eimiig pinnatifidis, lobis decurrentibus. one 
Man sieht hieraus, dafs die ‚Einschnitte 
‘und die Bedeckung des Kelche varliren; sio 


können also. nicht. als Unterscheidungszeichen. 


gebraucht werden '). Pallas hat in seinem ' 
Cätalog der Pflanzen Tauriens eine-V. au: 


striaca und eine V. austriaca ß. multifida. 


. Will anan sie aber unterscheiden, so muls man. 
wohl blofs auf die Gestalt der r Blätter sehen, 


» 


2. Von ‚einer anderri Feronica besitze ich 


‚drei -Exemplare: aus Taurien;. ich würde sie’ 


für Willdenow's: V. Zaurica ansehn, wenn 


er nicht sagte, dafs einige Blätter subeuneifor- 
mia apice. tridentata' wären, „die ich nicht 
finde; auch ist ‘der Kelch bei meinen‘ "Exem- 


 pharen behaart. '-Ich bringe sie (daher zur V. 
prostratd, da so’ viele der ebern Blätter, be- 
sonders die zwischen den beiden. racemis , li. 


‚nearia ' 


K_] 
- 
D 


‚ b 


T) Bei, meinem. Exermplare der. v. mulsifde, sind. 
. die Kelche ebenfalls mit kurzen Haaren be- 
deckt und gewöhnlich, fünftheilig, Durch 
die vielfach getheilten Blätter ist sie indels 
u leicht’ von der’ 'äustriaca (die überdem näher 
Ami Tescrium Ülind prosttata® verwandt ist) 


“| 


zu unterscheiden. — $. 


y 


dem 277 vu. ß, n 
‘ , 


2 neari integerrima.sind. Fehlten diese Blätter, ı 


/ 


180 wäre: die ‚grölste Verwandtschaft mir der 


W austriach, da. — Auf einer botänischen 
_ Fafsreise, dia ich vor vier Jahren dureh einen / 
“ Theil. von. Deutschland machte, habe ich, be- 
sonders in-Franken, mehtere Exemplare von 

‘ Veron, latifolia ( Teucrium autor.) und pro- 
$trata: gesammelt. Diese beiden nähern sich- 
»benfalls sehr, .da bei der letztern die Blätter 
zuweilen ansehmlich ‚breit und durchaus ein- 
geschnitten sind, 


ur Bei Saluia Habliziana ist in den spec, 
pl. von Willdenow 5.129. zu. bemerken - 
. vergessen worden, ‚dals .die Blätter ‚gehedert 
sind. - Sonderbar ist es bei diesen, dafs an 
der Spitze der Blattstiele gewöhnlich. mehrere 
_ Blätter (‚fünfe,) dicht neben einander sitzen; 
ich erinnere mich nicht eines ähnlichen Bei- 
epiels *). 


4. Vom Scirpus iunceus Forst. sagt Will. 
denow am angeführten Orte, 9.311. dafs er 
. fi | | N ihm 


2) Die genauere’ Beschreibung, die Hetr Prof. 
Willdenow im 2tenSt. d. Journ. von die 
ser Pflanze gegeben har, konnte dem: Verfgs- ° 
“ ser, als ex diese Bemerkung niederschrieb,; 
Ir aoch nicht bekannt seyn. 5, 


- 


u ” nn 28 u , , E 
“ An 


x ‘ 


.. ihn zur Gattumg Schoenus 2& gehören scheine, 
“ Nach meinem Exemplar zu urtheilen, mufs 
"ich derseiben Meinung seyn;-so wie ich den 
“ Schoenus arundinaceus ' 'Fors f. (aus Nas 
‚ eohostlend) für einen. Cyperus halten muls. 
5 ‚Von Cynosurus eristatus habe ich.. mehz" 
" zere auf ‚einer Wiese in Pommern gesammelte 
" Exemplare: gesehen, wo sich statt der ge» , 
wöhnlichen Aehre ein: grofßser. unförmlicher 
Kopf von Kelchblättern fand, — ‚Cärdamine 
pratensis habe ich schon ‚vor’neun Jahren 
hei Stralsund mit gefüllten Blumen gefunden. 


\ 


. ,: 


.. 6. Bromus "gytandrus (Rech in Röm. 

i ‚ und Üsteris bot, Mag. fasc. X. S. 20.) ist 
“30 der neue Ausgabe der spec. plantarum 
- nicht gehaunt. Mein Exemplar kommt mit 
"Both Beschreibung völlig überein, aulser 
dafs ich nur ein Männchen finde; allein ich 
sehe keinen Unterschied von B. madritensis , 


En u TE 

3) Was ich unter dem Namen Br. gynandrus 
u . Rath. von mehreren Botanikern ° erhalten, 

habe, scheint .mir auch nicht. von Linne's, 
 "madritensis verschieden “zu:seyn. Dock glaube 
| “ en. ‚ich gewöhnlich‘ zwei Sraubgelälse. bemerkt 
"zu habait, —& - u Trgn 


” 





. 


' . 
ni N. 


ae 


eg 


N. , 
\ 


.. Ur nun ‘2 ram N 
= 279 


Y Gmelin hat: in ‚geinter: ‚Ausgabe des 
Natyrsystams. (Thiz- B.ı. S:ı9e n. 41.) ei- 
"zen ‘Bromus pauper „ ‚dieser. ist abex ganz. auge 


Ä | zustreiphen: 68 ist, vam B, @istaehyos die Fiede. 


8. Weigel. har mir dem größten Recht. 
die Scabiosa "ochroleuca und. columbaria. unter" 
‘dem Namen polymorpha verbunden. Bor ck- 
“hausen spricht (in, Römers Archiv I. #7 
5.47.) auch für diese Vereinigung, ‚Ich kann 
“ebenfalls durch eine Reihe 'von Exemplaren, 
‚die ich bei Halberstadt gesammelt habe, die 
Identität dieser Pfanzen beweisem. . Aulser 
der ‚Farbe der Blumen wird niemand ange. 


- ben können, was columbaria- oder ochroleüuca 
- j f 


seyn soll. Von der polymorpha” mit blauen | 


| Blumen "habe ich 'unter: andern auch ‚Exem- 
' pläre gefunden, die nicht über einen Finger 


x 
N t 
x 
N 
* 


lang sind. 
„9% Cynoglossum fuluum mihi. Von mei- 

‚nem verstorbenen Freunde Teede, dem ich 
‚gleich hernach ein -Denkmal setzen werde, 
erhielt ' ich nebst ‚mehreren andern schönen 
Pflanzen, die er bei Lissabon ‚gesammelt 
hätte; auch eiri neües Cynoglossum, dessen. | 
‚Glusins sellist‘ zichr erwähnt. 2" un 


’ 


, ee 280 u 


, "5 faluum (örolise calyci aegnalis Hmbo- bar- 
| . bato ; , staminibus pistiloque inchasis. . ° '7_ 


- Canlis pedem altitudine euperans, adscen- 


.’ dens, subramosus, infernie ligaoens , ‚stria: 
tus, pilis mollibns tectus. _ 1 


‚Rami simplices, alterni, axillares, . omnes 
 floriferi.. | - 
Folis sessilia; radicalia” congesta (vera vi- 
j . „‚ginti), erecta, oblonga, pilis punctö albo 

‚ Insidentibus scabra, Cauling alterna, lan- 

| ceolata, amplexicaulia, pilis mollibus_ fa- 

vis sericea, | ir N 
“Infloresc centia: racemi multifori, peduni- 


"cnli lenugine ua. — ,1. 0. 
'Calyx quingquepartitus, “ laciniarum pagina 
exierna pilis fuluis seu aureia spländente. 
‚ca rolla calycem nen superans ,. limbi igci.- 

niis fornicumgne apicibüs barbatis, 
Stam. hreuissima. .. . 
Stylus breuis sub Fructificatione ‚pro more - 
'generis maior fattus. 
$Semina quatuor  eidem affıxa,,. scabrituscula; 


ia 


nigra; matura non vidi.' “ 0 


\r 


"Mit keiner der bekannten. Arten wülste 
ich es nur einigermalsen zu vereinigen; . 


7 10% 








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Pr 


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‘ 
— 3UT on 0 


Beim  Conuolunlus sibiriens X vergl. | 
Neue n hahu in Röm ‚Archiv L. 2. $. 2:.) 
habe ich immer pedunculos vnifloros gefunden. 


= j x 2 


IL _ Lachenalia viridis Ait. (Hyacinıhus 
Linn. ) ist ’von Thunbe rg (Genera noua 


ww. plantarum. P. IX. Vps: 1798. p 127) unier 


‘ dem Namen  Zuecangnia’als eine neue Gat- 
‚tung äufgeführt. Wenn man sie : freilich mit 
L. pendula, “orchioides und ‚dergleichen zusam- 
menhält, so ist ein auffallender Unterschied 
"vorhanden, da bei ihr die äufsern Blumentiät- 
ter viel länger als die innern sind; allein‘. 


“ wenn man Lachenalia serotina ‚(Hyaeinthug 


L.) dagegen hält, so sicht man schon ‚den 
Uebergang deutlich , denn hier sind die‘ äu- 
[sern Blumenblätter nur um ein weniges län- 
. ger; und von L. ‚lanceae[olia und isoperala 
lacq, wird endlich anzeführt , dafs sie perala 
subaequalia haben, nun, ist die Verbindung . 
noch leichter. L. viridis kann also‘ wohl 


. immer‘ eine Lachenalia. „bleiben, nur müssen 


- 


‚im Gattungscharakter im allvemeinen pelala 
inaoqualıa gesetzt werden, damit duch ‚der 
Änfänger zurechtkommt. u 


12. Ornithogalum. rupestre. Wir haben 


‘seit wenigstens acht Jahren eine Pilanze un« 
HB. I.St. ,. T | ter 


ww” 


. 


. En 282 - 


or \ ter. diesem. Namen im. ‚Greifew. Garten eulti-- 

1. ‚virt, die‘ sich jährlich durch. Zwiebeln. reich- 

or lich vermehrt, und auch reifen Samen bringt. 

u Auch in. andern Gärten habe ich sie gesehn, - 

O0 2uB. in’ Berlin. ‚ Willdenow sagt auch bei 

u dieser Pflanze in den spec, pi. dafs er sie le- 

‚bendig gesehn habe, Entweder. aber ist „un- 

‚"' sre Pflanze gar nicht das rechte 0. rupestre, 
oder jenes ‘ist falsch bestimmt, " 


Im Supplement sowohl als in Thunberg 6, 
Prodromus Pl. Capensium. werden dem O; rz- 
"N pestre Folia flliformia zugeschrieben; unsere 
‘Pflanze hat auch _folia carnosa , Fuformia,. 

" keapo longiora, allein ihre untere Hälfte ist‘ . 

I canalieulata, Der Scapus. wird pauciflorus 
- genannt; er trägt, so viel ich finde, nicht un- 

. ter zehn ulid nicht über zwanzig Blumen, 
‚also ginge jener Ausdruck noch’an, ‘wenn 
von einem Ornithogalum die Rede ist, wo 
. ©. caudatum, pyrenaicum und andere im’ Ge- 
gensatz einen scapus ‚multiflorus besitzen. 
Thunberg sagt endlich flores reflexi; dad 
palst gar nicht, sondern die Blüthenstiele pte- 
hen bei der Blume und Frucht aufrecht, und 

, die Blamenblätter sind ebenfalls nicht reflexa. 
 Aitons 0. niueum ‚palst nach der davon. 
a  gepee 


%» 


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F . rum . 
x 


4 


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N 


- . . . : j \ Bun 2835 u | 
gegebenen. - Differentia: spocifica 4 v ölliefauf: dan 
- 0 rupestre der deutschen Gärten,: auch 'die 


"Beschreibung palst- bis auf folgendes: ı) Un- 


».'gere Pflanze: ist nicht igimmlis sonderh pal- 


"maris»oder: wedalis ; 2) sind bei unserm - ‘©. Ä 


| ‚alle petnla ‘mit einer. grünen Oarina verse- 


‚ben, die endlich röthlich wird; ‚auch. haben 
alle, sicht  biofs die äufsern, an der ‚Spitze 
‚ einen kleinen Callus; 3) sind die stamina al-. 
terna latiora, aber nicht sesquilatiore! Mich 
dünki; s dals diels zu wenig ist, um unser 
0. vom niueum zü trennen; oder ist es 
verschieden; so. mufs die Differenz von dem- - 
gelben geändert werden, (da sie auch darayf 


‚paßt. | a 


’ 
a 


14 Erice scoparie. Linn. und Thunbe, 
| ward mir zu gleicher Zeit aus Lissabon ge- 
schickt; die erstere erhielt ich unter jeneni 
ind die zweite ohne Nanren. Da ich zuerst 
Thunberg’s Diss. de Erica nachsah, fand 
‚ich als. die Beschreibung nur auf die zweite 
pafste, und: weil ich Linne dazu citirt fand, 
nahm ich sie auch, für die. Einnei'sche scH- 
paria, wulste aber, daher die erste nicht un- - 
terzubringen. ‚Als ich aber Linne's Citate 
| nachschlug, so sah: ich.bald, dafa die scoparia, 
‚ Tz  . - Lion 


D r , L 
n! N ‚84 — 
\ ’ 


B 


“Linn. von der Thuubergschen Banz ver- 
schieden is, >» 0,” un 


nn. 
/ s I oo... io 
‘ 


x ‚Clusius hat. die rechte Scoparia zuerst 
beschrieben, und: nennt sie Erica. cerifolio 
quarta, 'i ihm Folgt‘ loh. 'Bauhin; Caspar 
Bauhin nennt.sie maior scoparia foliis de-. 
eiduis, ‚and unter: diesem Namen hat sie äuch 
. ein Schüler desselben, der hier 1690 verstor- 
bene Pröfessor Hellwig in seinem Horba- 
rium, ‘das er auf seiner Beibe‘ durch Italien, 
die Schweiz u. 8. w. ‚gesammelt, hat, und. wel. 
- ches: auf der hiesigen : ‚Bibliothek aufbewahrt 
» wird. Sie bildet:grofse’Sträuche, deren lange 
| Zweige dünn sind und eine weilse oder weils- 
liche Farbe "haben; bei’ der 'Thunber?- 
schen scoparia ist diefs aber nicht der 
" Fall. Die Blätter faHen bei- keiner Art: so 
leicht ab. Die Blumen sind äufserst klein, 
omninm minimi ‚sagt Clusius mit Recht. 
‚Die Kelche sind grün; wie die Blumenkrone 
eigentlich beschaffen ist, kann ich 'bei mei- 
nen Exemplaren nicht mehr sehn. Linns 
sagt in seiner Diss. de Erica (amoen; acad, 
.  val; 8. p, 55.): corollsa campanulata minuta, 
‚ “ealyx minutusy und die: dreizehnte Figur‘ 
| der angehängten Tafel stellt auch nur eine . 


., kleine 


! -_ 
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“ 


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B 
-s . - ‘ 
- 1 


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— 285. — N 


‘kleine Blumenkrone vor. WielLinne (spec. , 


pl. 2) hernach sagen konnte corollae:. cam- 
"Yanulatae longae, "begreife. ich nicht; sollte 
‘er hier schon die Verwechslüng angefangen 


haben? 5 
‚u Th u n b e rg 5 keaparia "hat nicht die! g6- 


tingste Aehnlichkeit mit jener. Der ganze 


‚Stamm ist mit kurzen Haaren bedeckt (hispi- 


dus) und sicht ganz weils aus. Die Aeste sind 


kurz. Die Blätter sind viel schmaler als. bei 
. der vorigen. Die Blumenkrone ist lang und 
glockenförmig, von röthlicher Farbe (bei ge-' 


tröckneten Exemplaren); der Kelch äufserst 
klein und gefärbt. Thunberg’s Beschreibung 
"palst sehr gut, Die Blumen bedecken ‚alle, 


’ Zweige. 


. JaWilldenaw’s  Ansgabe der spec. „planta. 
rum sind beide Arten (T.z. P.l. p. 376. n. 48.) 


verbunden, weil sich der würdige Herausge- .' 
ber wahrscheinlich auf Thunb. Citate verliels, > 
. und Clusius Beschreibung nicht verglich. 


Man hat sie alao zu - trennen: 


‚E. scoparia (vera) ramis. virgatis, foliis ternis - ; 


_ patentibüs fioribus triplo longioribus, caly- 
_ cibus viridibus, 


\ Hierzu gehören.die- Linneischen Citate, 
T 3 .  E 


Ph 


\ 


q 


-. 286. — 


E Tisitanica“ mibi,. Thundergs ‚scoparia, 
desgen gegebene Differenz bleiben . kann. 
Synonyme weils ich nicht, waferne .ich 

"nicht Clusims Erica corifalio secundes 
bierher rechnen soll. 


- Thunberg’s Erica Fiesta scheint mir 
höchstens eine. Garten Varietät der E. scoparie _ 


Linn., wenn mein Exemplar die ‚wahre fu- 


cata ist. r J Er Zus 


14. Aufser den genannten Heidearten er- 
"hielt ich auch E. australis, umbellata, arbarea 
und ciliaris, die mein. Freund sämmtlich “im 
November und ‚Degember um Lissabpn ge- _ 
‚sarnmelt hatte, Sonderbar ist es, dafs. die 
Blumen der E, ciliaris in ansern Gärten, viel 
kleiner als bei der wilden sind. 


E. herbacea habe. ich bei Carkstad wild. 
wachsend gefundin "). 


25. Cassia Senna Linn, enthält vielleicht 
zwei ‚verschiedene, Arte Die, Exemplare, 
welche ich aus dem Würzburger Garten er. 
hielt, hatten alle. foliola 5-6i iuga, foliolis ob- 
onatig, 


4 
E Ebendaher besitze ich diese Pflanze, dutch 


- die. Güte ..meines Fresdes Niels Hof 
man, —g: \ \ 


- } [4 
\ t a . ! 


— 287 v_ . Fa | 


Be 
0 


‚ouatis, seu potius cuneiformibns, und gehör-. 
-ten also zur Senna Be Die andere soll ‚folia 


lanceolata deuta Haben? "Sind auch noch an- 
dere, Unterschiede, oo 


i 
16, Von Cassia Tora sagt Lihng, dafs die 
beiden untersten Paare der Blätter eine Drüse _ 


zwischen sich. haben, und nur ‘das oberste 


(dritte) Paar nicht. | Bei meinem -dehr schö- _ 
nen Exemplar finde ich die Drüse. nur am 
untersten Paar, und. an den beiden obern 
nicht. Da’ aber bei ‘meinem Exemplar Siliguae 


u recuruae sind (Cassia Tora ß. Linn.), kömte 
„diese nebst dem verschiedenen Verbältnifs der. 
: Drüsen, wöhl vielleicht -einen specifischen 


„Unterschied 'von der Cassia Tora mit ‚graden 
_ Schoten abgeben ?_ | 


m. ‘Unter dem Namen ‚Nepeta multifiäe 


'existiren in den Glirten zwei ganz verschie- 


dene Arten. Newenhahr (in Bömers 


‚ Archiv 1. 2. S.27: n.32.) führt diefs schon an, 


weils. aber nicht ‚welches die. rechte ist. 


‚.xN. lobata mihit foliis-'tri- qeinquelobis,. 


n 


lobis rotundatis- fütegerrimis. .. 
Diele ist die N. multifhida des ältern Lin- 

-..ne, welche diesen Namen nicht verdient, 
: Hierzu‘ mufs »Arma m an, Gmelin u. 8. Wi 
2. .T 4  citirt, 


a3 


z B 
fi " ’ [1 
‘ , ._ um - 288 —— ‚’ N „ 


! 


- eitirt werden. Sie ist in "Sibirien zu Hause 
und von den Schriftstellern ‚binlänglich be- 

. schrieben. . 2 

2. N. multifhida: folüis bipinnauißdis, laci- 


x 


“niis linearibus, 
Die N. multifida des. iüngern Linng, 


"welche in den Gärten häufiger, als die er- 


' stere vorkownmt, und gar keine Aehnlich- 
“keit mit ihr. hat. "Ihr Vaterland weils ich 


x 


nicht.. _. er or 


18. Capraria biflora Linn. variirt sehr in’ 
‘ Ansehung ‚ ihrer Blumenkrone,,. bald hat sie‘ 
künf, bald secha Einschnitte. Staubfäden sind 
bald vier, bald füufe, selten sechse. , 


19. Teedia Iucida mihi. — Aiton’'s Ca 
praria /ucida muls durchaus’ von-Capraria ge- 
trennt werden, da die Fructificationstheile so 
.sehr ‚abweichen; ich habe. «daher-: diese mit 


Kecht eigne Gattung mit dem Namen meines 


Freundes, Johann Georg -Teede, belegt, 
der in Deutschland mit: vielem Eifer die Bo- 
tanik cultivirte, sich nachmals ein Paar Jahre 
der Naturgeschichte wegen in Poriugall auf-' 
hielt, und von da 'nach Surinam ‚ging, wo er 
gleich nach seiner Ankunft. ‚starb, Er war 


von - dem :redlichsten Charakter... und hatte 
Fun Zn " nur 


\ 


BD 
a} 


u 789 


nur eine Leidenschaft, die Natur zu studiren. 


ı Hätte. er länger gelebt, ao würde, er der Wis- 


[4 


24 


senschaft wahren Nutzen gebracht haben ‚und 

vielleicht hätte ein berühmter ‚Botaniker ihm 

ein ' Denkmal gesetzt. or oo. 

Teediae Char. naturalis, on 

Cal. moönophylius, guinquepartitus, oblon- 
gus; laciniis linearibus erectis distinctis, 
 pereistentibus. Crandem explanatie), corolla 
- breuior. - : ’ ! 

Cor “monopetala, "hypocrateriformis, fauce 
.‚barbata, limbo quinquehdn, laciniis obtusis, 
. suhaequalibus. 

8 Lam. Filsmmenta quatuor, subnläta, breuissiraa, 
An’ -tubo, conollae, quorum duo inferiora, 
Antherae cordajae, | , 

Pist. ‚Germen subrotundum, Stylus Klanien- 
‚tis ‚breuior, 'incuruus, persistens.: 


..gapitatum, plauum, persistene. u 
Peric, Basca subglobosa,, biloculgris, 'stylo. 


et stigmate coronata, ', | 
Sem. plurima , ‘oblonginscula, 2. 17: 


.. - 


’ 


Teediae Char. essentialis. | “ 
Cal, 5 partitus. . Cor. by;pocrateriformis, quin- . 
. quefida, obtusa. 


[2 


Stigma 


Ts 0.0. Sy 


% 


Pa 


/ 


* 


... Stylus brenissimns persistens, Bacca bile-. 


u Die, Beere hat die Gröfse einer x Jobannis- 


- enthält einen bräunlichen . Saft, der sülslich ” 


n ‚ ’ \ 


f 2090 — . \ .., ’ 


eularis, polysperma. et ' 
_ Pd . 
„ ö ’ 


beite, ist von‘ gelblichbrauner Farbe, und 


schmeckt, aber. einen ekelhaften ‚Geruch hat. 
Die:  vertrocknete ‚Beere ‚setzt die oben er- 
wähnte ‚Achnlichkeit fort, | . - 


ı‘ 

Von Capraria unterscheidet sich Teedia: x 
Ey} corolla \non campanulata "aciniisacutis, sed - 
_ bypoörateriformi laciniis obtusis; 2) stylo bre- 
vissimo pereistente, - ‚nec longo (in Ospraria 
calycem superante), deciduo; 3) Bacca (glo- nu 
‚ bob) + hec capanla (oblonga). u 


Ob noch ändere Arten hieher gehören, als 


„gie lucida Altons, weils ich nicht. Br 
a 

dr Alyssnm simplex mihi sus Portugal, eine. 

neue Art, wovon ich eine Menge Exemplare. | 

 erbielt, so dals ich sicher. bestimmen kanı, 

 dafg es keine Varletät ist. | 

‚ Planta. tota vix digitalis, pilis stellatis tecta, 


Radix simplex, subramosa. 





Caulis bi-triunckalis, ex ‚qualibet radioe 


.  vniems, vel eimplex, 'vel basi subramo- 


\ . - 2 


wu al | Polia-. 


08, erdetus. wu j 
| 
| 
| 
| 


. F alia im superiori tantum caulis et ramorum 
parte sitz, ‚obouata vel Iato „lanceolata, 
Racemus caulis vel ramorum . ‚ terminalie, 
Er densus, breuis. | 
- Flores minuti. _Calyces gecidui, Corolläe | 


pallide luteae. u 0 


x 


Stamina, quantum in siccid. speciminibusvi- 

‚=... ‚dere potui, simplicia, qyatuor rnaiora. | 
. un si liculae orbiculares, ; compressae: „ vix ‚'emar- 
 . ginatae, stylo‘ brevissimo coronatae, pedi- 


. “ cellis longiores aut ilsdem ‚aequales, 
j .. ' 
E Vom ‚Alyssum montanum unterscheidet es 


x “Sich hinreichend ; a) magnitadine multo mi- 
.mori; b) caule vnico ‚ner plurimis ex eadem 
‚s  radice.diffusis; -c) Foliis et siliculis viridibue, 


* faliis brewioribus,  latioribts ;- e) siliculis ma- 
3 ioribus, pedicello longioribus nec breiioribus; 
3) ‚stylo silioularum breuissimo,” nec siliculis 
aequali; 8) ) corollis minoribns, pallidioribus. 


A. simplex: caule simplici basi subramoso,, fo- 
- ", Hitsllato- lanceolatis, stylo siliculae brenissim, 


nl. "21. Psorakea bil mihi.- Aus dem Würz- 
burgischen Garten, in dem ich var vier Jah: ' 
ien sehr viele- schöne Sachen erhielt, z.B. 


pilis stellatis, nec eubtomentosis ‚incanis; d) 


die Lonicerz quadrifolia. wert 


“ 


——. 


‘ . 


, 


' etwas kürzer. | 


 alae mit der carina verwachsen sind, 'alleir | 


4 


r . ' ”, 74 
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“ Ne ' ’ Lu . - 
Rn 292 — ' -. 


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1: 


4 . ' ‚ , i ? 
:P. biflera.:: foliie. Dinpatie, pedunculis axılla- 
„ ribus binis, vnillorie, longissimis. 


"Sie kommt der P. pinnata ziemlich nahe, 
für ‚welche ich sie auch ‚erbielt, unterschei- 
det sich‘ doch, aber leicht durch folgende 
Kennzeichen: ‘4) die Blättchen, deren-in je- 
dem gehiederten Blatt eilf oder dreizehn ge-  . 


5 "zähle werden, sind viel kürzer; b) ‚die Blu- 


menstiele kommen aus jedem Blattwinkel dop- 


_pelt, 


einfache, die aber. ‚dafür zw&ä Blumen tra- 


nur ganz an der $pitze sind ein Paaf 


gen; ferner sind sie dreimal so lang als die | 
"Blumen, welche sie tragen, bei P, pinnata , 
sind hingegen. peduneuli axillares,, solitariz | 
flore‘ breuioxes; c) die bractea unter ‘dem. | 
Kelch ist ungefähr wie bei der letztern, al- 

lein. der Kelch. ist stärker eingeschnisten, und 


ft 


[Ad 


4 .. 


. Vai ' 


zz. Cauanilles führt von seiner. P. In- . 


'gopus in der Dif. specifica mit - an, dafs die 


diefs pafst auf viele. Ich finde eine 'sölche _ 
Verwachsung. bei „Ps. Zigora, pinnata 1, 
tentifolia L., ‚tuberculata Willd., corylifo- 


‚lia L., bracteata L., und wie ich glaube 


‚auch bei P. ephylia h Bei P. amerigana, | 


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‚ 5 | L, 


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U 0 0m 


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— mr 


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2093 — 


L., slandülosa L. ‚ hirta L., "valasstina L; 
 ‚bituminosa L. ‚angustifolia Wilkd. ist keine 
oder doth’ nur eine geringe Verwachsung 
_ dals man die alae leicht von der carina tren- 
nen.kann, welche: hier wie bekanntlich aus 
zwei getrennten Stücken besteht. ‚Nur bei 
+ BR: amerikana, finde‘ ich, dafs die carina ei- 
“ gentlich aus einem petalum: besteht, das aber 
his gegen die Spitze hin getheilt. ist. — Ich 


\ besitze nicht mehr Arten, als die angeiühr: vi 


’ ten; andere Botaniker werden gewils noch - 
mehr Arten finden, bei denen. die carina mit 
den zlis verwachsen jest. 


., 23. Mehrere Linneische Cardui ‘sind . 
von Roth und, anderen mit dem gröfsten 
Recht zur Gattung Ghieus gebracht, weil sie 


einen pappus plumosus haben. 


Ebe:ı dahin 


müssen C. syriacus, argentatus, heterophyl- 
lus, monspessulanus Linn. 


mosus: ist. ' Die Art, 
‚, Carduus chius vorkommt, 


und arabicus. 
‚ Jacq. gerechnet werden, da ihr yappus plu- 


welche. gewöhnlich als 
ist eberffalls ein 


Unicus, ich bin aber ungewils, .ob es der 


Linneische ist. 


\ 


Carduus. mollis hat, wig . 
auch Roth anführt, einen pappus plumosus | 
« und der ihm, ähnliche, doch .leicht zu unter ' 


.. 


Li 


schei- 


% Ss 294 — ' N ! .r te 


scheidende c. eyanoides, wölchen. ich haufig. 
bei Schweinfurth fand, ebenfalls. Es wäre 
indessen 'zu wünschen, dafs wir einen andern 
Charakter hätten, als womit wir uns jetzt 
 behelfen” müssen, denn der pappus pilesus 
geht allmählich in den plumosus über. Der 
‚ Carduns‘ polyacanthos ist von Roth mit ei- - 
nem pappus pilosus anfgeführe, 80 ‘scheint er 

auch dem blolsen Auge, unter der Loüpe aber 

. sieht. man, dafs, die Haare gesägt, sind. Einen 

solchen feingesägten pappus haben auch C. 

defioratus und pyenocephalus ?),. 

24» Madia- mellkal Ih der Gmelinschen' 
Ausgabe des Natursystems Th.2. B.2. S, 1249. 
‚ist folgender Charakter angegeben: , Recept. 
‚nudum. Pappus nullus.. Calyx octophyllus. 
Semina plano- ‚conuexa. Ich finde die Fructi- 
ficationstheile in dieser Art:- 


Antho- 


. £) Schwerlich wird sich ein besserer Charakter 

zwischen Carduus und Caicus auffinden lassen, 

>" Der gesägte pappus scheint freilich beide Gat- 

tungen mit einander zu verbinden. Da sich _ 

indefs ein solcher pappus nur blofs durch 

die Loupe erkeunen läfst; dern blofsen Auge 

aber haarförmig erscheint; so scheint cs mir 

zweckmäfsiger ; ‚die mit einem gesägten pap- 

pus versehenen Arten zu Carduns, ' als zu 
Cnicus zu-zechnen. —S, ' . 


le 2 1} ee 


. 


- j\ ni tho dium decaphylium, Foliolis “omnibus 


 karinatis;- quinis alternis exteyioribus maio- 
- ribus, marginis dimidio inferiori 'membra- 


2 .  maceis, acutis, apice reflexis‘, -singulis sin- 


“ gulas radii ‚corollulas amplectentibus;- int6- 


‚merabrangceis, eingulia singulas disci corol: 
.. Aulas amplexis. 
Eu Corollae inaequales, Hirmapkroditae quih- 
‘que in disco, totidem femineae in radio. 
— Hermaphroditis corollula tubulosa, limbo 


 ‚rioridus guinis minoribus, : margine tato - 


quinquefido, calycis foliolo interiori maior,, _ 


Femineis corollula ligulata, tridentata, ely- 
r > eis foliolum- exterius superans. 


‚Stamina, ‚Hermäphroditis: Filamenta 


"guinque ‚subulata, breuia, in interiori "corol- 
he -latere: Antherae quingue, subulatae, 


apice. membranaceae, basi tantum dediter 


connexae, facile secedentes. ' 


pi istillum. Hermaphroditis Germen inuerse’ 


09 ‚conicum, compressum, incuruum, angnla- 
tum. Stylus longitudine staminum, in ex- 
| , teriori corollae latere, _ Stiginata duo .reuo- 
I". Iata, ‚Pilosa. | Sn | 

| : Femineis' Germen vt. in Herm. Stylus hli- 


duo ‘renoluta, limbo corollulae triplo 
breuiora. - . ,Peri- 


- formis longitudine tubi corollae. Stigmata - 


Pr 
- 


a1 


s 5 . . . , N 


’ 04 ' 
x — 296 ’ . 


Pericarpi um nullum. "Calyx’ slanditur, 
Semi na Hermaphroditis er Fernineis similia, 


u... okuerse conica, compressa, incnrua, augu- 
‚Nata, . Pappus- mallus.: 0. a 
' Recepraculüm nudam, a 


2 .. 


Ein so auffallender Bau’ finder kaum bei - 
einem Synzenisten Statt, und ‘wein man will, 
/ kann ’man. dieser‘ Pflanze ihre Stelle in “der 
Syugeniesig streitig machen, da die Antheren 
in keine cylindrische ‚Höhre verwachsen, son- 
“  /dern nür an der Basis wenig verbuiden sind, 
| und dadurch eine Art Membran "hilden, 
Die Pflanze komm bei uns im Freien und 
im Treibkasten fort, und ırägt an beideh Or: 
‘ ten reife Samen; doch ist ihr Wuchs im. Lande 
kräftiger, und sie treibt hier- grölsere Seiten- 


Zweige, , - NN ' ’ ‘ _ r 


\ „”. 


Greifswald, im September, 1799 
4 .. ” 





x 
Zum _ 


Nachricht von einer Reise nach Porti- 


— 
— 


el nebst botanischen Bemerkungen: 


In einem Schreiben an den Herausge: - 
nn ber von dem Hın. Prof. Link. 


» . 
5 -. 





- ‚Mit Vergnügen theile ich Ihnen eine kurze 
> Nachricht von der Reise mit, welche ich mit 
.dem Herrn Grafen von Hoffmannsegge, 

"_. vörzüglich zur Untersuchung der natürlichen 


Merkwürdigkeiten von Portugal, gemacht habe, 


Der Graf. wählte dieses Land vor allen an- 


„Ast, und weil er schön vorher durch einen 


‚heit hatıe, nicht allein die nöthigen Verbin- 


dungen sich zu verschaffen,‘ sondern sich 


Landes an Naturproducten zu überzeugen, ‘ 


Wir gingen -im Sommer 1797 von, Hambarg 
zu Schiffe ab, hatten aber eine unangenehme 
Seereise wegen der beständigen’ widrigen und 


heftigen Winde,’ die uns auch endlich nö-' 
thigten bei-Rumney in England ‚ans Land. 


IH.B. II. St. ‘U zu 


[1 


f 


” dern, weil es noch sehr wenig untersucht - 


halbjährigen Aufenthalt zu Lissabon Gelegen- 


auch von dem grofsen "Reichthume’ dieses “ 


% 


RT} 


2 

N . 

/ — 298 — P 
/ . , 


j 0» 


AU "gehen, - Von dort“ setzten, wir unsere 
| Heise nach Dover fort. Dje Hügel von Do- 
ver "sind, nicht arm an ‚Pflabzen. Ich führe 
nor einige an. ’ Chelidonium Glaucium ist 
häufig am Strande, Picris echioides an Bä- 
chen, Centaurea ‚Caleitrapa an den Wegen, 


Viburaum Lantana in den Hecken, Ulex eu- 


ropaeus gehört ‚bekamntlich zu den ‚gemein- 
sten Gewächsen in England, ‘Frankreich u. 
+9 w., Sisymbrium tenuifolium gemein an den 
Mauern (at folia ‚nullo .modo tripinmatifida, 
“cfr. Bulliard. 1.335. ), auch gemein um Paris, 
-, Chlora perfoliata nicht ‚selten, Melissa -NVe- 
 pela, Rosa spinosissima, Asplenium Seolo- 


pendrium , Crithmum maritimum, Beta mari- 


tima und Brassica oleracea an den Felsen 
am Meere. wirklich‘ ‚wild, -Frankenia daeuis, 
'* Campanula spicata Borkhaus., die ich wirk: 


lich für eine besondere Art halte, anderer nicht 


zu gedenken; ‘Von Dover setzten wir nagh 
‚ Calais über. Sehr häufig ist am Strande Silene 
maritima Wither. ‚ welche ich für einerlei 
"mit Silene vniflora Roth. und  Cucubalus Be- 
hen ß. Linn. halte. Wir gingen nach Parig, 
wo uns der“ vorireFliche botanische Garten, - 
“und die Gefälligkeit der Herin Jussieu und ' 
_ Desfontaines für unsere Beschäftigungen 


N... on yon 


» B 
\ 


- 


Aa no. 


v “ . ’ ‚ ann 299 —— 


von grofser Wichtigkeit waren. Jussien 
zeigte uns die von seinem Onche Antoine 
de Jussieu im Anfarige' dieses Jahrhunderts 
in Portugal gesammelten Pfanzen, und Des- 
fontaines sein auf der. Nordküste von Afrika ' 
gemachtes, Herbarium. Die Gegend um Paris 
ist bekannt genug, um etwas botanisches von 
- ihr zu sagen. Wir wählten nicht den ge- 
wöhnulichen Weg über Blois und Bordeaux . 
‚nach Spanien, wir nahmen einen Umweg von 


‚ : Orleans über Limoges, Cahore, Montauban, 


“ Auch, Tarbes, Pau nach Bayonne, wodurch‘ 
wir einen grölsern, Theil von Frankreich und 
die höchsten | Pyrenäen sahen. Nur einige 
‚botanische Bemerkungen. . Erica scoparia und 
 wagans sind häufig in der vormahligen Pro- - 
vinz ‚Sologne. Eine Aubia wächst überall im 
südlichen Frankreich. in den Hecken, der Ein: , 
etoria ähnlich aber immergrün, und so ab-. 
wechselnd, dafs ich nicht zweifele R. izcide, 
peregrina und angustifolia sind eine und eben 
dieselbe Art, welches guch Bemerkungen in 
Spanien und Portugal bestätigen. Bei Cahors 
sieht ınan zuerst eine Flora aus dem südlichen . 
Europa, die noch reicher bei Montauban wird, 
E$ ist eine angenehme Empfindung, wenn 
man alles plötzlich so verändert sieht, dafs 
Z nn Ua auch 


an, - 
. t 


. als die Blume von A. Linaria: .Eine andere - 


ı 


_ = 30 — 


auch die gemeinsten Pflanzen am. Wege nicht 
tnehr dieselben sind, und dieses. ist, wirklich 
der Fall, wenn man von den Bergen m ELi- 
mousin herabkommt und die tiefen Thäler 


von Qneroy oder die Ebene von Montauban 


untersucht. Die Weinberge waren voll von 
Atum italicum Lam., die Wege mit Seolymus 
maculatus, hispanicus, mi® Centaurea ga- 
lactites, paniculata, Panicum dactylon, Lotus 
Doryenium, u. s. w. besetzt, denn: es wäre 


“ unnütz, eine Menge Namen anzuführen, Eine’ 


Art von Antirrhinum, die uns neu scheint, 
wuchs ‚bei Cahors in den, Gründen zwischen 
den Weinbergen. Wir nennen es: A. sim- 
plex. Caules procumbentes simiplices, in- 
ferne glabri, superne hirsuti. Folia inferiora 
quaterna; superiora alterna, linearia, carnosa, 
elongata. Flores ‘spicati, Calcar exguisitum, 
incuruum, Die Blume ist gelb, etwas kleiner , 
bisher nicht beschriebene oder unterschiedene 
Pflanzenart findet sich in nassen Gegenden 
um Bayonne, nämlich ‚Senecio desquamatus, 
Caulis erectiusculus. Folia amplexicaulia pin- 
natißda,. laciniis. dentato - incisis, carnosa 
Squamae exteriores peranthodii minimae seu 


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Me Eee te tn 


mullae, Dem S. Jacobaea ähulich, aber doch 


et . schon 


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\ — 301 ,— >. 
0 Zw 

schon durch sein Aenfseres hinlänglich ver- 
schieden: Die. Gegend. um. Bayonne ist in.’ 
botahischer Rücksicht merkwürdig und. den 
’ portugiesischen . Heiden ähnlich. Der Kork- 
"baum mache. mit einer besondern. Art von 
Tanne (Pinus maritima Gerard. aber nicht 
Aiton.). die dortigen Wälder aus., Erica. sco- 
paria, vagans, cinerea und ciliaris findet man 
häufig; auch Litbospermum fruticosum ,‚Ci- 
stus gluifolis und. eine neue ausgezeichnete 


Art von Cistus, den wir CO. stellulatum nann-, . 


ten. Vndique pilis stellulatis tectus, ' Caülis 
 sußfruticosus, diffusus, Folia exstipulata, lan- 
-ceolata, trinernia. Pedunculi diuaricati lon- 


. gissimi, foliis et bracteis non fulti,  Calyx' 
pentaphyHus, foliolig z parum minoribus. -Co-.- _ 
‚ rolla' Hana vix, calyce maibr, - Gehört 'nach 


Jussieu zu Helianthemum. Der Haare we- 
gen gleicht er Cist. alyssoides Lam. oder 


scabrosus Aiton,, ist aber durch seine Blu- 


men, Kelch und den ganzen: Wuchs gar sehr 
‚verschieden. Er wär häufig in den Wäldern 
. nach Sn Breton Pe ' 


Von Bayorme folgten wir .der. gewöhnli- 
chen Heerstralse nach Madrid. ' Es war zü 


opät im Jahre (December und Januar. 1798. } | 


U3 u als 


I . ur 
” — , 
302 u 


als dafs vr viele botanische. Untersuchungen 


hätten anstellen ‚können. In den Gebirgen 
‘ von Biscaya blühten (im Januar 1798.) die 


mn 


\. 


Gipfel war mit Cytions ;diunricasus Cauan, 


prächtige Erita ‚arborea, ferner Daphne Lau- 
reola, Hypericum Androsaemum uud. einige 
andere Pflanzen. An dem Grenzen von Alt- 


Castilien, sahen wir zuerst .Mercurialis tomen- 
‚Loss, Thymus Mastichina, Santolina TOSMG- 


rinifolia, Myagrum hispanieum , Sinapis in- 
eana u. ‚dgl. m, : Vorzüglich 'bedauerten. wir 
in einer ungünstigen Jahrszeit zu reisen, als 
wir .die Felsen um Pancorro sahen, die uns 
sehr reich an merkwürdigen Pflanzen schie- 
ven. Wir. fanden. noch Arenaria triflora Ca- 


van, Saxifraga cuneifolia eiusd. nebst Draba 


aizoides, ‚Crucianella, monspeliäca u. dgl. m, 
Die Ebenen von Alt-Castilien sind meistens 
wär Cistus Jaurifolius und Iuniperus 'phoeni- 
eea bedeckt, Qie Bäume sind Quercus Ilex, 
seltener Q. velentina Cahan,, zwischen de- 
nen. sich zu unserer Verwunderung .: Arbatus 
Fva orsi fand, "Auf. den hohen Gebirgen, 


‚welche beide Cästilien trennen ,.: saben . wie 


einige nordische Lichenes, z.B. Lichen Iuri- ' 


‚dus Swartz, decipiens Ehrh., scruposus 


Schreb. und sehr häufig _L. crassus.. ‚Der . 


wel. 


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. um 30% ne 


"welcher auch an den Pyrenäen. nicht selten 
vorkoinmt, ‚bedotkt. 


> . - 


‘ 


- Der betanische Garten zw Madrid-gab ums 

wenige, Beschäftigung, da er in aller Rück- 

"sicht in einem schlechten ‚Zustande ist. ‚Desto 
"wichtiger war -uns die Bekanntschaft des‘, 
Herrn. Cavanilles, der. uns beinahe vier- - 
zehn. Tage hindurch die Morgenstunden "auf- 
opferte,‘ um einen Theil. seiner vortreflichen 

_ Kräntersammlung durchzugehen. Er liels es 
dabei nicht bewenden,. er heschenkte "uns : 
' mit einer Menge Exemplare, vorzüglich der 
vor ihm zuerst in Spanien entdeckten Arten; 7 
die uns nachher in den Stand ‚setzten ,. über | ” 
manche Pflanzen mit Gewilsheit zu urtheilen. . 
Auch ‚führte er uns bei. den Herrn Pavon.\ 
und Nen ein. 'Jener hat eine Meise nach 
Peru und Chili auf Kosten des Königs mit 
Buiz der Botanik wegen gemacht, und N“ 
‚jetzt mit seinem Gesellschafter Ruiz beschäf- 

- tigt, - - die gemachten Entdeckungen herauszus 
geben, wovon bekanntlich schon verschiede: Ä 
nes‘ erschienen ist. Nen ist nicht allein in 
Peru, sondern auch auf den Philippinen und 
in Neu- Holland gewesen. Er hat ein grofses - 
; Herbariug gesammelt, ; welches C avanilles . 

Us’, be- 


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DER > 7 Su 
benntzt, und woraus er in seinem letztem - 
Bande der Iconüm etc, viele neue Pflanzen be- 
schrieben hat. Nen ist ein lebhafter, mun- 
terer, "freundlicher alter Mann, der uns: un- 


/ 


gemein. interessirte. \ er 


‚ Unsere Reise durch Neu-Castilien und 
Estremadura, bis an die Grenzeu von Por- 
tugal geschah in einer bessern Jahreszeit, i in 
dem sehr schönen ° Frühling‘ dieser Länder. 
Häufig waren Ixia Bulbocodium, ‚Sisymbrium 


- eatholicum, Fumaria spieata, Agrostis minuta, 


-' Antirrhinum amethystinum | Lam. und dgl. ID, 
N ‚seltener Atropa‘ Mondragora. Eine Anthemis 
. bedeckte die feuchten Gründe und ist eine 
noch bisher“ nicht beschriebene Art. -Wir 

. ‚nennen sie Anthemis praeecox, Caulis ramo- 
sus, decumbens, Folia pinnata, pinnis incisis, 
laciniis linearibus acutis carnosis non pun- 


ctatie, -. Paleae mucronatae, apice et margine 


> 


fuscae. Der Geruch: ist angenehm, 


'Im März 1758 kamen wir in. Portugal zu 
Elvas an .und’ begaben uns. von .hier über 
 Estremoz, Montemor o :novo nach Lissabon. 
- Die schöne reiche Gegend um die Hauptstadt 


beschäftigte uns bis in den May, wo wir die 


‚verbrannten sü sädlichen Provinzen meiden ı muls 
ten. 


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ten, 1. Wir reiseten also, über Galdas da Rayıha; 
‚wo Schwefetbäder eind, die berühmtem Kid: 


 ster Alcobaca. und Batalha "nach “ Coimbra. 


Wir hatten hier zum Begleiter auf unsern 
Spaziergängen den Prof, der Botanik, Hrn, 


‚Brotero, einen liebenswürdigen Mann und .' 
‚yortrefflichen Botaniker.‘ Er hat verschie- 
dene Reisen durch Portugal ı gemacht, eine 


“angehnliche Sammlung von einheimischen Ge- 
wächsen in dem sehr guten botanischen Gar- 


2 
ten der- Universität zusammengebracht, er 
‚ ‚kennt die. neuesten Schriftsteller, er: ‚schätzt u 


und studirt die Schriften Hedwig's und an- , 
derer; kurz wir können noch vieles von ihm 
“ erwarten. ‚Schade, dafs seine schlechte Ge- 
“'sundheit und seine Lage ihn an der Bekannt- 
machung vieler ° Entdeckungen verbindern, 


“ Sein Compendium der. Botanik, welches er 
- noch zu Paris ‘in poxtwgiesischer Sprache 


schrieb, ist 'vortrefflich, aber bei uns gar 
nicht bekannt. Von Coimbra gingen wir nach 


Oporto ünd von dort durch die ‚reitzende , 


_ Provinz Entre Douro e Minho zum .nörd- 
"lichsten Gebirge won Portugal, an den galli- 
cischen Grenzen der- ‘Serra de Gerez. "Wir 
. kehrten von dort zurück an die heilsen: Ufer 


des obern Douro, wo der beste Portwein. ge- 
en ı 57 ' zogen : 


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\ FerE so — 


'zopen wird. Das höchste + Gebirge, von Por- 


- tugal die Serra ‘de Estrella an den Grenzen ' 
von Spanien in der Provinz Beira. wurde num 
“ antersucht,, obgleich .der heifse Sommer schon 
yieles verbrannt hatte. 'Ven dieserh Gebirge 
reideten wir ‚über Tomar und: Santarem am 
‚ Ende ‘des . Angusts nach ‚Lissaben zurück, 
Diese Zeit ist der. Winter für die Vegetation, 


‚man sieht keinen grünen Grashalm ‚„ alles ist 


dürre und verbrannt, wir hatten also Zeit 
genüg,. unsere Sammlungen zu. ordnen und - 
zu,bestimmen, Die Regenzeit. im November. 


‘. und December beschäftigte 'uns mit Untersu- 
chung der Pilze. Im Anfange des Februar _ 


Ph 


1799 verlielsen.wir wiederum Lissabon, um 


| die Provinz südwärts des Tagus zu untersu- 
’ chen, und wir wählten den ersten “Frühling, 


weil alsdann die Zwiebelgewächse in jenen 
Ländern in vollem Flor sind. Wir ‚gingen 


über. das campo. de Öurique, die hohe und, 
| reitzende Serra de Monchigue nach dem. Vor- 
gebirge. ‘St. Vincent, und dann durch did 


ganze Breite von Algarvina über Lagos, ViE.. 


lIanova, Fare, Tavira bis an ‚die Grenze von 


Spanien, kehrten. dann über Mertola,  Serpa, 
Evora nach Lissabon zurück, BE oe 


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37 7 


‘ 


Da ich, meines. Amtes wegen, ‚nicht Iinger 


| Urlaub hatte und verlangen konnte, so ging - 


ich ‘im. Frühjahr dieses Jahrs (1799) nach - 
Falmouth auf einem Packetboote, von dart 
über Plymouth nach London: und endlich 
über . Yarmoutä nach Hamburg ' zurück. In 


‚ London .verglich ich mein in Portugal ge- 


sarımmeltes Herbarium, mit den Pflanzen in 
Si ir Jose ph Banks Sammlung, dessen .Ge- 


Fälligkeit auch von meiner Seite einen ähn- 


lichen warmen Dank verdient, als ihm schon 


viele andere Naturforscher schuldig sind. Ei- 


nen Theil: meiner Sämereien gab ich Herrn 


‚Aiton, um. sie in, dem königlichen Garten 


zu Kew zu säen., Mit Vergnügen sah ich, 
dafs verschiedene, welche ich vorher nach. 


London gerandt hatte, schon in demselben 


. Der. Herr 6 Graf von Hoffmannsegge bei 


Andet eich 'noch in Portugal, um seine na- 


tarhistorischen Untersuchungen" fortiusetzen, 


und der Flora lusitanica‘, wozu er selbst die v v 


meisten neuen und merkwürdigen Arten vor- 


. treffich mablt, die gröfste Vollständigkeit zu 


geben. Er hat, wieer mir schrieb, diesen 


- Sommrer eine Reise über Tomar, Abrantes 


3 \ \ nach 


- 


' 


4 


7 


308, “- 


nach der Serra de Portalegro und Marvao, 
dann über den Tagus nach Castello Brauco 


| gemächt, ‘und’ist über. Tomar noch Lissabon - 


zurürkgekehrt, Er hat viele auch nene. Arten 
mitgebracht, wovon ich Exemplare erwarte, 


In unserm botanischen Garten zu Rostock 
haben. viele Samen gekeimt, und verschiedene. 
diesen Sommer .geblühet,. _ Von den letztern 


| ‚nenne ich nur, aulser vielen bekannten, die - 


ich wiederum € loco natali mitgebracht zie- 
hen. wollte, ‚folgende neue Arten: Daucus 


hispidissimus, Silene psamitis, Lychnis dieli. 


E na, der dioica verwandt, Crepis misrantha, 
auch die nicht sehr. gemeine Lychnis laetn. 


Die “übrigen botanischen Nachrichten will 
ich Ihnen nach der Folge der natürlichen Ord- 
nungen mittheilen, und fange mit den Mo- 
“nopotyledonibus an, indem: ich die übrigen 
auf eine.andere Zeit ‚verspare. ' \ 


Es liefs sich‘ erwarten, dafs neue Arten - 


aus der: Gattung Carex ‚vorkommen würden. 
Sie sind: | on 


Carex ambigua. Spicae plures, inferioren 


- pedicellatae axillares, omnes superne masculae, 


inferne femineae, infina feminea radicalis. . 
Squamae laxae, lanceolatae, obtusiusculae, 


| Ä Ba | palli- 


[4 


x 


: 


- 


4 . 
309 — - 
% 


pallidae.. Perigynia (capsulae vnig6) subtri- 
.quetra, laeuia „ agumine breni simplici, Eine 


‚sonderbare Art, die zwischen zwei Abtheilun- 


gen in der Mitte steht. Sie fand sich auf gra« 


 ‚sigen Plätzen am Gebirge bei Cintra, ’ 


Carex ptychocarpg. Spica mascnla termi- 


nans -linearis; feminea superior. approximata, - 
\ yo . e . o [) [\ . 
subsessilis, axillaris, infima radicalis, longisstme . 


pedicellata... Squamae lanceolatae, obtusiuscu- 
lae, fuscae. Perigynia triquetra, striis eleuar 
| 


tis, acumine breni simplici.. Mit dem vorigen, 
“dem er im Aeulserm ähnlich ist. 


Carex depressa. Spica nascula terminans 
oblonga; femineae superiores pedicellatae axil- 
lares, infima radicalis, "Squamae lanceolatae, 
longe acutae. Perigynia triquetra rugulosa, 
acumine, breui simplici.‘ Ia den dürren Hei- 
den vön Alemtejo. Alle drei Arten haben 


„st 


sine Spica radicalis, wie: Carex gynobasis 


Vil.ue.a. _ 


« 


Carex helodes. Spicae masculae 1-3 termj- 


. nales elongatae, squamis lanceolato . linearibus 
" acytis. Fuscisz; femineae ;- 4, axillares, pedicel- 
‚iIatae, erectae, squamis lanceolatis, apice acuto 


serrulato,. Styli tres. Perigynia triquetra, bi- 


euspidata. Um Setuval, Gleicht sehr C. pa- 
. " N 


or - ludosa 


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u) 310 > use 


Indosa Gooden. oder ' acutiformis Ehrh,; 
aber die perigynia haben eine viel tiefer ge 
spaltexie , Spitze; auch ist der Habitus ‚ver- 
‚. schieden, 


Carex trachycarpos. Spicae masculae 2-3 
terminales elongatae, squamis lanceolatis ‚ob- 


tusis; femineae 2-3 axillares pedicellatae, e- 


'rectae, squamis dualibus brenibus acutis. Peri- 


gynia subtriqueira, aciebus denticulatis, acu- 


_ mine breui simplici, Mit dem vorigen.’ . 


Ich übergehe einige andere , die noch zwei- 
‚Eelbaft sind. Von deutschen Arten fanden 
sich nur C. 'panicea, patula, flacca, distans, 
flaus, oualis Good, vulpina auf den höch- 

sten Gebirgen im Laude,_ muricata, panicu- 
lata, maxima, sind aber auch sonst nicht sel- 


“ten; arenaria findet sich an den Seeufern. 


Von Scirpus- Arten sind palustris, Holoschoe- 


nus,.lacustris, setaceus gemein, fluitans, tri- 


queter nur im nördlichen Portugal, michelia- 
nus'und pubescens Desfontain. am sandigen 


-Ufer des Douro und Tajo, 'waespitosus auf, : 


den, höchsten Gebirgen. Schoenus nigricans 


ist gemein, mucronatus an den Seeufern nicht 


selten. Dem Standorte und den Charakteren : 


"zufolge halte ich Crperus capitatus Vandell. 
für 





” 


wine ZIE um on 
\ » 


für einerlei mit dem letztern. -Da Vandelll 
keine Pflanzen mehr kermt, und kein Herba- 


rim zu haben scheint, so sind wir über sehe 
“ viele von ihm beschriebene Arten in Unge- 


wifsheit. geblieben, Cyperus longus ist‘ sehr 
gemein, flauescens und Fuseus sind seltener, 


Eine neue Art -ist 


:Cyperua macrostachys.. Radix fibrosa. Cul- 


mus trigueter subnudus. Vmbceila pluries com» 
posita, spicis “alternis linearibus; elongatis. 


Squamae rhachin obtegentes fuscae. Inno- 


cus halepensis und Cyperus longus, von dem 


chen und die Hülle schr- unterscheidet. 


‚Ueberhaupt - genommen ist Portugal, so 
wie Spanien, nicht schr reich an Gräsern, weil 
der Boden zu dürr und mit zu vielen Ge- 
eträuchen bedeckt ist. Eines der gemeinsten 


deutschen Gräser, Poa angusufolia, findet sich N 


dort nicht, von Poa triuialis amor. (P prä- 
tensis Willd.) haben wir nur einmal einige 
zweifelhafte Exemplare gefunden; nur die 
P. pratensis autor. (P. triuialis Willd.) ist 
nicht selten. So fehlen mänche andere äufseret 


lucrum tetraphyllum, vınbellam vix supe- . 
rans. In nassen Feldern bei Tomar mit Hol- . 


-er sich durch die Wurzel, die längern Achr- | 


x 


gemeine 


- 


— 312 — “ 
gerkieine deutsche Gräser. Doch entdeckten 


wir folgende bisher unbekannte oder ‚nicht 
| genan unt@rschiedene Arten.” 


‚ Phalaris Luberosa. Culmus erectus, basi 


odoens; panicula cylindrica, spiciformis. Ca-- 


lyx valuis lanceolJatis, dorso integris. Valunu- 
lae accessoriae (nectaria) minimae. “Corolla 
‚ pilis raris adpressis. Viel'gröfser als Ph. Bul- 
boss, auch von der Ph. nodosa durch manche 
Kennzeichen unterschieden, ist aber mit bei- 
den verwechselt worden. | Bu , 


Phalaris explicata, "Culmus ' ramosissimus 
procumbens. Folia superiora dinaricata. Spica 
tylindrica, e vagina foliorum subinfläta exce- 
‚dens. Calyx corollam subaequans, corollae -val- 
vis subaequalibus, "dorso ciliato-scabris. Fin- 


det sich ‚zugleich mit Crypsis aculeata ß. 
willd. oder Phalaris schoenoides an den san- 
digen Ufern des Tajo und Douro, der ie 


- auch ähnlich ist. . s 


 Agrostis Juressi. Folia plana, :ligula breui 
‚obtusiuscula, Panicula contracta. Calyx val- 


vis subaequalibus obtusiusculis, ' dorso serru- 
latis. Koinmt der gemeinen A. hispida'Willd. 
sehr nahe, hat .aber eine ganz andere Rispe. 
Wuchs auf den fruchtbaren Wiesen am_ Ge 
“ | Tez. 





“a_. ._. — 


MERuEEE zu 7 + Ber 


'. sez. Agrostis. hispida haben wir nicht in 
Portugal gefunden, aber zu unserer gröfsten 
Verwunderung die. ächte A. eapillaris Linn, 
‚ welche nach Smiit h in Lappland wachsen soll, 
häufig auf trocknen dürren Bergen. 


Agrostis flifolia, Culmus ramosissimus, Fo- 
lia 'inuoluta, Aliformia, tenerrima. Yanicula 
eontracta. An dem Seestrande bei Trafferia 


im Baasen, ı -2 Fufs hoch. Agrostis australis 


Vandelli oder Milium lendigerum Linn. ist 
häufig um Lissabon, 


‚Chaeturus. Calyx gluma biualuis, vniflors, 
valuula altera apice aristata. Cor. biualuis 
mutica. Flores subspicati, deutibus rhacheos 
elongatis insidentes. Der sonderbären Inflo- 
rescenz und dee gleichfalls sonderbar gebilde- 
ten Kelches wegen, scheiat diese Pflanze von 


" Agrostis versch;eden. Nur eine Art, ‚Ch. fas- 
eiculatus, ob flores fasciculatos,' ist ein klei- 


nes in den dürren Heiden von Portugal nicht 


seltenes Gras. se 


. Stipa gigantea. Folia connolusa, Pabicnla 
diffusa. : Arista ex emarginatura yaluulae co- 
röllinae, glabra, semine quinquies et vltra 
longior. :Die Stelle, wo die Granne befestigt 
ist, lälet es ‚zweifelhaft, ‚ob. man ‚däeses Gras 

U. B. 1. St. x | zu 


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\ Bd 15 Zube PETE 


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zu Stipa oder ‚Auena. zählen soll. Der Kelch 


aber ‚ist immer. ‚einblumig. . 'Ein .prächtiges 
Gras, 6-9 Fuls hoch, die Rispe, zuweilen - £ie 


nen Fufs breit, An den Sandhügeln bei Se- 


tuval, Bellas, und am "südlichen Abhange der 


Estrella fanden. wir es nicht selten, ‚Sıipa 


. paleacea ist häufig um Lissabon, St. tenacis- 
sima aber selten im Lande, und nur am Cap 
© St, Vincent, 


[4 


> 


.Äuena. ‚panicea. _Folia plana, yaginis hirsu- 
‚tis. Panicula contracta. "Cal, 2- 3 .Norus, Cc9- 
rollae valnae bifidae,, arigtatae, ärista e, dorso ” 
‚ flore ‚duplo‘ longior. . Der Audna loeflingiana 
sehr ähnlich ,,. doch. aber verschieden. Um: 
Lissabon, OPorto im Sande. on 


sv 


Anna 'pallens. Folia setacaa: Panicula- ra* . 
mis airectis. "Cal. biflorus; flosculo altero ari- 
stato, Altero muticoy corollig hirsutis. Der 
Av. elatios ähnlich aber kleiner, auch sind die. 
‚Blätter verschieden. ' Anl der Serra da Ar 
rabida. 


° Eine Auena; welche i in den deutscher. Gär- 
ten oft als Av. sesquitertia gezogen: wird, aber 
nicht receptaculum barbatum, sondern‘ corol- 
- las hirsufas hat, wächst häufig wild um Lie- 


 sabon. ° - Herr Leibmedieus Pott nnterachei- 


 , det 


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der sie. schon: lange, und. nennt ‚die Auena 
‚barbata. \ B . u) 


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Bromns Festneoiden. . Folia plana, 'gläbra; 
- Panicula ramis paucis arreciis. . Calycis val- ° 
vula altera 'spiculae aegqrıalis, altera triplo bre- 
vior.' Arista Aosculo breuior. Im Sande jen- 


ur 


seit des Tagus. er 


4 


. Festnca ‚eiliata, Colmus adscendens. Folia 
Condolara, planaue,' glabra. Spicnlae racemo- ' 
bac, pediceltis dilatatis! ‚Calyeis valuuta alter 
minima.  Corollae valuula exterior marglıte 
Jonge' ciliato ‚ arista Aoseulo- snbaequalis., Am. 
sandigen Ufer- des. Douro bei OPorto. | 

' Festuca pyramidata, Culmus adscendens. 
Folia sicca conwohna blabta. “Spicımae race- 
mosar pedicellis ditatatis, subtriguetris, pi 
culae subaequalibus. Calycis valnula altera 
minima, Corölla non ciliata. Im tiefen Sande 
jenseit des, Tagus. g 
u “ Cynosurus effusus. Folia plana, ligula a- 
Cuta elongata. Panjcula laxa. Bractcae lan- 
| ceolatae, acutaeı Eine ausgezeichnete Art. Die 
Blumen sind wie am C: echinatus. geformt, 
haben-aber eine :ausgebreitete Rispe. Findet. 
,  aigh. auf den. Wiesen um Gintra wad, Caldas 
da Bayoba, : .„ ‘ '. a oe 
ml Ka 0» Die 


316 m | - 


Die ‚einzige europäische Palme , Chamae- - 
Tops humilis ist gemein in .‚Algarvien. - Jus- . 
"sieu’s Beschreibung in den Gen, pl, stimme 
. „mit: der Natur am besten überein. Die Aspa- 
‚ sagi des südlichen Europa, albus, aphylius und 
acutifolius sind um Lissabon recht zu Hause. 
— Folgende beide Arten von "Iuneus scheis» 


‚ nen neu, / 


Iuncus valuatus. Culmus foliosus. Folia 
»compresso-teretia, valuata (nodoso- articnlara 
‚vulgo). Flores capitati, capitulo laterali et 
. terminali . bractea. sufulto. Wuchs in den 
sumpfigen Feldern von Montachique. mit Oe- 
" jranthe globulosa und einer neuen Silene. 


Iuncus Iacteus. Culmus foliosus. Folia ‚plana, 
pilosa. Panicula contractä, Calycis foliola ae- 
“ qualia, bracteis ternis dnplo longiora. Zwi. 
schen den-Felsen am Gerez, Von Iuncus al. 
bidus unterscheidet er sich durch das ganze 
Aeufsere, die gedrungene Rispe, und die län- | 
gern Blumen gar sehr; von. Juncus ziueus 
durch. die foliola calycina aeqnalia. 


| Ueber die Colchica sind wir noch i im Zwei- 
- fel. Ein Colchicum , unserm C. autumnale völ- 
lig ähnlich , wächst auf den trocknen Hügeln | 


um Lissabon, nur sind die Blumen, genau 
‚betrach- 


Pd 
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317 


betrachtet "bunt ‚gewürfelt, wie die‘ Blumen 
von Colchicum variogatum seyn sollen. -Allein 


._ folia vndulata haben wie nicht entdecken kön- 


nen. Der Standort, da cs nie auf feuchten 
Wiesen vorkommt, und die Farbe der Blumen 
unterscheiden es von C. autamnale, Die zweite 
Art findet sich ebenfalls anf trocknen Hügeln, 
blühet mit der vorigen zugleich, treibt aber. 
die folia linearia bald nach der Blüthe her- 
vor, und hat, was sehr merkwürdig ist, eine‘ 
bis an die Basis gespaltene Blumenkrone, wie 
Bulbocodium, dach aber drei Griffel. Die al- 
ten Botaniker nennen sie nach l!’Ecluse C, 
möntanum,. da aber die Neuern der tief ge 
spaltenen Blumenkrone nirgends erwähnen, 
so lälst dieses den Zweifel zurück,_ab unsere 


"Pflanze das wirkliche C. montanum :sey. Al- 


lioni bildet unter diesem Namen eime ganz 


vorschiedene Pflanze ab. 


‚Die Tulipa syluestris des südlichen ‚Eu- 
ropa ist sehr durch ihre ‘viel kleineren, mei- 
stens aufrechten, röthlichgelben Blumen ver-. 
schieden und verdient unterschieden zu wer- 


: den. Wir nennen sie: 


Tolipa ‚australis. Folia linearia. Flos ante 
‚authesin mutans, - :dum floret erectus; Petala 
X 3 0 recta, 


"recte, : Sie findet sich haus in.’ den. dürren 
Heiden. 4 r . a 


Eine sehr gemeine. Pflanze in Portugal’ ist 

‚ Änthericum planıfoliurm Linn. nach Van- 
delli, ung erachtet Charakter und Beschreibung 

“ sehr fehlerhaft sind. Linne sagt sogar scapo 
lanate, woven keine Spur, zu ‚finden ist. Van 
delli hat diese Pflanze, warum, läfst sich 
N ‚schwer begreifen, nachher noch einmat ‚als 
N A. Matthiazi beschriehen., | Das "Anthericum 
ossifragum ist häufig an den_ Bächen auf den 


\ höchsten Gipfeln der. "Estreila und des Gerez. 


4 “ 


„2 An: "Seillis vet Portngat, ‚sehr: reich Die 
Scilld: waritiine wächst überall, Sa’ hyacin- 
shoides (Bulbus eriophorus antiq.)’ deten Va- _ 
terland -Linne unbekannt war, findet sich 
auf:den Hügeln um Lissabon, Sc. peruuiana 
bedeckt die Wiesen an den Berge bei Cintrz, 
Sc. italica ist häufig um Cap St. ‚Vincent, Sc. | 
Sampanulala Aiıon (Hyac. eerhuus Linn.) 
häufig i in Algarvien, und Se. autunmalis überall 
auf den trocknen Hügeln. Es ist ums nicht 
ı  geglückt Sc, Iusitanica Linn; za fi nden, die 
Scilla odorata kommt ihr noch am nächsten. 
Mauche JY’flanzen 'sind ursprüngliek aus Por- 
tugal- in die Gärten gekuinmen, ‚ungeachtet 
PP GE oo . ,‚. em 


x 


’ _ 319 u “. 


ein anderes Vaterland angegöben ist; als .Scil. 
la peruuiana und hyacinthoides, Ornithoga- . 
kan arabieum, Chenopodium wmbrosioides. und 
 Botrys,u. a. m. : Dagegen haben wir gerade 
die, welche den Beinamen lusitanica führen, 
gar nicht oder doch sehr selten gefunden als 
Parietaria lusitanica, ‘Lauatera lusitanica, Ex». : 
‘chium lusitanicum, Cynoglossum lusitanicum. 
Nur Genista lusitanica ‚sehr selten. _ Fol- 
j gende Seiliae scheinen uns neu. 


Scilla monophyllos. Foliuma vnicum,, ob- . 
- longo: lanceplatum, Pıacemus breuis. Bracteae 
solitariae, demum pedicellis minores, . Corolla 
patentiuscula. Diese kleine Pflanze mit klei- 
nen angenehm blauen oder weilsen Blumen 
ist häufig iın Sande jenseit des Tagus. \ 


\ Scilla odorata. Foli- "plura,. Iinearia, Ra- 
cemus oblongus. Bracteae solitarige, pedicel- 
lis demum minores. Corolla . patentiuscula.: 
Diese durch ihre schön blauen, . wohlriechen- 
. den Blumen ausgezeichnete Art, findet sich ' 
häufig- in.den sandigen Gegenden. von Algar- 
vien ‚um Lagos. und Cap St.. Vincent, | 


: Seilla macrogond. Folia- plura, linearia. Ra- 
comus oblongus. Bracteae binae. Corolla cam- 
panulata, ceraua. Filamenta petalis :parsia 
on ° 2. x4 “ ad- 





r 


» \ 
ee. 
I. 

’ BR Kr 
’adnata, cum stylo corollae. subaegqnalia. . Bei 
| Bellas und auf der Serra da Aryabida. Kommt 
der ‘Sc. campannlata Aiton. sehr nahe, aber 
die Staubfäden sind weniger mit der Blamen- 


krone ‚verwachsen und länger. _ ” 


\ Scilla ‘vnifolia Linn, ist id den Heiden 
N von‘ Portugal nicht selten, aber zum "Orni- 
TE thogalum zu rechnen, Aus dieser Gattung 

. \ finden sich O, ‚narbonense und umbellatum 
überall, ärabicum auf den Hügela um Lissa- 
Ä bon, ‚und folgende neue’ Art, wu 


| 0. roccense. Folia plüra, linearia, scapo 
saepe longiora. Bacemus breuis, pauciflorus, 

' "Bracteae e lata basi longe acutae, pedicellis 
duplo longiores., Corolla campanulata. _ Auf 
dem Cabo de "Rocca, Die. Pflanze ist 4 6 

_ Zoll lang, hat aber ziemlich grofse Blumen, _ 
und gleicht dem Ornith, enifolium. | (Seilla 


Linn.). u / 


©. pyramidale findet sich nicht in Porta: 
 gal, ungeachtet Linne sagt: Hab. in collibus 
| Lusitaniae. Dieses kommt daher, weil Löf- 
‚ling in seiner Reise sagt: O. pyramidale 
war auf allen Hügeln in voller Blüthe. Löf- 
ling schrieb dieses im Monat August, wo 
alles mit Scilla marisima bedeckt ist, .die 
\ 0 Linne 


/ 
\ 


ya 


! 


ya 328 


Linne nirgends. anführt. Es jst gewils sehr | 
zu wundern, dafs Löfling diese bekannte 
Pflanze. so. ‚sehr verwechseln konnte, Ze 


v [4 " : 


Narcissen sind. nicht so gemein” in Porty- 


..gal als in Spanien; die häufigsten sind Nar- in 


cissus Bulbocodium, Tazzetta, auch in Älgar- 
vien. N. Tonquilla, Leucoinm autumnale ha- 
ben wir in grolser Menge wieder gefunden. 
Von diesem untetscheidet Herr Schousboe 


t (den wir das Vergnügen hatten in Lissabon 


zu-treffen) eine andere Art, welche er in der 


| Bärbarei gesammelt hatte, und die aber auch 


' im Frühling üm Lissabon nicht selten ist. 
- Sie unterscheidet sich durch ihre spathä di- 
- phylia. Es kommt auf Versuche an, ob beide 


wirklich verschieden sind. Ich habe Zwiei 


. bein von beiden- ‚Arten mitgebracht, 


a Be er 


‚Es gibt verschiedene Arten von Iris in 
Portugal. Iris Biflera Clus. ist häufig. auf 
den Hügeln, um Lissabon, und gewils von 
‚der sibirischen und eigentlich Linneischen, 
Iris biflora verschieden, welche ‚auch in un- | 
sern Gärten nicht: selten ‘ist. Die schöne 


and seltene Iris. alata Lam. fanden wir an, 


derselben Stelle in Spanien, wieder, . wo sie’ 
eiwa ı vor zoo Jahren VE cluse sammelte, auch, 
u x 5. ‚haulg 


„ 


% 


— r 322 — _ 
häußg bei- Elvası in. ‚Portugal. - Iris, iunced 
J,am. findet sich..auf der Hügeln..um Lissa- 


‚bon. Iris..Sisyräreflium ist die.gemeifiste Art} 


Iris Zurida nicht selten; auch ‚finden ‚sich Iris _ 


‚Kiphtum, ‚Rörentina, „fpetida und Bseud- dco- 


rüs ‘n Portug galı 


r 
hi IE en 


2: ‚An Orchideis ist, ; dieses Land reich. Die .., 


Kalkhüg gel um Lissabon „ besonders gegen Bel- 
ins zu, und die ‚Kalkberge bei Setuval sind 
besonders voll von diesen schönen Pflanzen, 
ö. pyramidalis, globosa, Morio (wahrscheinlich 
von ©. longieornis Poiret. nicht, verschieden), 


sind gemein; die prächtige, O. papilionacea 


wächst auchbei Setuval, Seltener ist O. aborti- 


va bei Aldea des Mouros, latifolia bei Coimbra, 


und maculata ‚am ‚Gerez, ‚Eine, ganz neue 
Art, Fanden wir an, der Serra. da Arrabida ; ADk 
den” dortigen schattigen Lorbeerhainen. ” 
""Otchis intrche, "‚Bulbi iudidisi: Spica deüisi- 
usöula. Bracteae ' 'germine breulores, Calcar 


breuissimum. ': Petala "conniuentia“, basi con 
nata Kabium’ tihdum, Jachniis subaeguali- | 


bus, media z-3- dentata, ‚Sie wird etwa eid 


Men Fuls hoch;- hat kleine weilse” Blumen, 


auf der Unterlippe ‘mit rothen Flecken, und 


jet der O.- vstulata noch au ähnlichsten, 


doch aber hinreichend verschiedem, I, 
Fe Eine 


/ 


j 


Zn 


_ 323 BL “ 
<., Bine: ändereiärt "ist. ohne! Zweifel: Inik- Or 
chüs.. mihitaris worwechselt worden: ont 


’ O. löngieruris. Bulbi. indinisi, ‚Spica densie- 


sima. Bracteae germine breuiores. Petala. al Bau 


stirieta (non confluehtia), conninentia, 'apice 
palula, Labium trifidum,, lacinia media 'trifida, 


 enfud Häciniae laterales longissimae, angustiesi- 


Be, fäntermedih‘ breuior.: Am nächsten’ kommt 
sie ‘der O. tephrosanthos Villars. Husß 
auf den Hügeln um Bellas. ....\ sie... 


x ö 
ı 


Nur ein Satyriam findet sich in "Portagill 


‚aber : eine ausgezeichnete neue Art, in dew - 
 Hainen ander Serra da Arrabida,;, und dei - 
Fichtenwäldern um Setuval: , - 


Satyrium” diphyllui. Bulbi ‚Andiiei, Folia 
‚duo amplexicauliä, oualia, ' "Spica laxa , 86- 


made. -Bracteae. ‚germine. 'parom longiores. 


* "Galcar brenissimum.. "Petala länceolata, subre‘ 


Hexa. "Labium triidum‘, ldciniis lanceolatis  _ 


integerrimis, Die Blumen ..sind klein und grün. 
* Die schönen portngiesischen Abarten der 
Ophrys. insectiferas die zum Theil’gar, nicht 


beschrieben, zum Theil nicht gehörig ang’ 


‚ "einander gesätzt sind, will -ich hier noch zu- 


letzt charakterisiren, ' Sie sind alle sehr aus-. 


‚gezeichnet. verschiedene Arten. .- — 


= 


| 0.000 Ophrys, 


hi 


Pa 


/ N 


> 


324 a, 


..Oplirys: Jutas:: Folia: canlina' lanceolata,. Brac- 
teae Noribug-aen.longiores. Petala 's, expansa, 


lauceolata, obtusiuscula, viridia; z interiora 
‚ breuiora. ; Labii laciniae -lateralis non erectae, 


media rotundata,. emarginata, non appendi- 
culata, hirsuta ,. limbo et maculis duabus. Vver- 
sus basin Bauis. O.. luteg- Cavanill. Icon, 
2 insectifera. e. Linn. Häufig auf den Hü, 
geln um Lissabon. In 


Ophrys fusea, Folia ‚caulina lanceolata.;, 


. Bracteae fioribus non longiores. Petala 5, ex- 
‚pansa,. lanceolata, obtrisiuscula, viridia;. 2 in- ! 
teriora parum breuiora. 'Labii lariniae latera- 
‚les non erectae, media. rotundata; emargli 
‚nata, non appendiculata, hirsuta, fusca. O.: 
insectifera cd. Linn. ‚Häufig um Lissabon. 


. Ophrys. Speculum. Folia caulina: lanceolata. x 
'Petala tria: exteriora expansa,"acutiuscnla, vi- . 


zidia , interiora'dao acuta, purpurea. Labii 
- laciniae laterales erectae, media rotundata 


 ermatginata non appendiculata, ‚medio glaber-, 
" rima, caerulescens, limbo villoso fusco, ©. 


insectifera Ö. Linn. O. muscaria Lam. Fl, 
fr. OÖ, Scolopax Cavan, Auch Poiret ge- 
denkt. ihrer: in seiner Reise. Diese beson- 
‚dere schöne Art ist um Setuval bäufg. 


O Bhrye 


& 


I) 


a EP 
— 37 5° . , oo Y 
.»:Ophrys Arachnites. 'Folia caulina öblango- 
lanoeolata. Bracteae Aoribus multo longiores, 
_ Betala tria exteriora oblonga, obtusa, inte- 
‘riora duo acmta purpurea! Labii laciniae la-' 
-»terales öbsoletae,. media rotundata) emargi- ; 
‚ nata, appendice carnosa in emarginatura, 
-fusca ‚. ambitu Aaus, apice villosa. Von Ophrys, 
Hal 1. Hist. m. 1266. icon..t. 24. ‚ind -Arachni- 
tes fueiflora Schmidt FL boh. Tom. ı. ‘p. Fr 
76. nur durch geringe Abänderungen verschie. - 
‘den. Häufig um Lissabon auf den hö ihern 
Hügeln. Unsere deutsche 0. myodes: findet 
“ ‚ sich in Portugal nicht. 


' Ophrys Eombyliflora, Folia calbılina oblöngo-. 
lanceolata. Bractese germine breuiores aut 


- 


» 


äequales. Petala tria exteriora oblonga ‚ obtusa, 
duo interiora nulte minora, reflexa, acuta, 
\lomnia viridia, Labii laciniae laterales acutae, 
deflexae, media rotundata vix emarginata, 
fusca, villosa, apice appendice carnosa trian- 
- gulari. ‚Diese Art haben wir nur um Tavira . 
in Algarvien gefunden. 


Opbrys ’ picta. Folia caulina lanceolata. 
Bracteae Aoribus multo 'longiores.. Petala tria 
exteriora lanceolata, acutiuscula , viridia, "duo : 

> interiora linearia, acuta, purpurea, Labii la- 
| ciniae 


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4 \ rt \ 
N. [di 


» 


u 326 —_— i - u t 
ciniae laterales. bipartflae, altera parte sur- 
sum, altera deorsum versa; media emergi- 
nata, ‚appendiculata, füsco - Aauayue. varia, 
Ist nächst O. Speculum die schönste Art. Wir 
fanden sie bäufig an der Serra da Arrabida, / 
Ueber die Dieotyledones und Acotyledone 
werde ich Ihnen zu’ einer andern Zeit eine 
kurze vorläufige Nachricht mittheilen. 


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“I. Auszüge aus Auslahdischen‘ i 


n.’ 
Bo Dr ieh 


Wer ken, s 


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+ ° 


.. ..7 ' .. . , 2... 
‚. Eclogae .amerjcanae seu descriptiones 


plantarum ‚pragsertim Americhe merk 
Jionalis, nondum cagnitarum.. -Auctore 


Martino‘Vahl, Profess. regio et plu- 


rium academiarum Sodalı. Fasc. {I. Cum 


“Tab. (X) ’aeneis, Hafniae, 1799. Im- 
' »pensis "auetoris. 56 p. in Fol. ma]. 





D 
- . * . ”’ Ü 


r “ ® - 
a. ’ . ” 


Tusticia, 
1. rubra, racemis terminalibus solitarli sim- 
„. plleibus, bracteis setaceis, foliis lanceolatis. 
\ Hab. ad -St. Marıham! von Rohr, h. _ 


‚Collacatur inter I. nitidam et strietam. Acce- 


dit. ad 1. bracteolatam lacq:, at fölia malto 
. angustiora. 


‚I hicrophylia, foliis aggregatis ablongie sub- 


‚_amealisque, pedunculis vniflorie longitu- 


dine Foliorum, spjnis axillaribus breuissi- 
mis rigidis. , 


I. migrophylia,: ba, March, Tabl, Encyclop, 
Bas - P-37. Hab 


\ . 


, 
+ 


t 


\ 
—.,.,.5 — 


Hab, in insula St. Crucis, ‚Weat. u 
A Tusi. spinosa differt. Pedunculis eniflorie, 
difficile veio limites inter misrophyliam etar-. 
matam. S w. determinantur. Habitus certe diver- 
sus et 'folia multoties minora, an mod6 varie- 
tas? num pedunculi- in I. 'armata longitudine 


Tolioram vel breuiores, ignoro, cim desunt 


in specimine "herbarii‘ mei. Collocanda post 
J. spinosam. | i . 
-Verbena. 


V. aristata, Folie oblongis serratis, spicis 


“ elongatis, bracteis oualig acuminatig semine 


. longioribus,, caule fruticoso, 
Hab. in America meridionali. von Rohr. 
%. — A Verb. mutabili lacq. difert: Folie 
basi sensiyp in 'petiolum attenuatis, nec su- 


bito acuminatis: bracteis ouatis, in: aristam 


desinentibus, nec lanceolatis acutis:. calyci- 
bus bractca. breuioribus nec Jlongioribus. 


Vi scabra,, spicis filiformibus, calycibus fructi- ° 


feris patujis ouatis, foliis ouatis scaberrimis 


[4 


serratis, supremis alternis. 
. Hab. in America meridionali. von Rohr. — 


Affınis Verbenae vrtieifolia. 
vo. N 


[2 


J Piper. ’ 


_®. mierostachyum;- follis sblonigis acaminatis, 


. basi 


Sn 





Zu “ u 329 — 


. ‚bgei aeqnelibue, subtns Kengais,;‚opie bre- 
I 00,7 vissimis- mucronatis, w 
| ; Habitat i in Caienna.. vop-Auohr. Ra Äc- 
"sedit ad P. Tugasup in.primg, fgscic., Aeseyiptum, 
at. Folia ‚migor,. supra Iaegjesima, syhtus ‚qui- 
dem. venosa, non vera .rugosa, xt ig, ilo „ hasi 
achta.» ‚peduranli petiolo .breumreg, , : 
u P. ‚grande. Foliis ouatg-oblongis acuminatig 
nn multinerniis, basi „pesieliaue . AggHalibus. 
Bus (Tab. It.) oo, .: 
. Ad St, Martha legit von. Rohr w— A 


x 


 Bip,; macrophyllo .Cel, Swartzii, dilfert. De a 


duncalis non, -appendiculatis.. .: 


E02 ” 
- 


. 


Commelina. 

Q. serrulata , pedunculis 'axillaribus subsolita- 
1. Pils hultiHoris, faliis lanteolatid, margine 
„ "- serrulato-scaberrimis, vaginis ciliatis, 
= Habit. in Caienna. von Rohr ., 


N 0 'Schoenus, . | 
s. barbatus, ‘culmo triquetro nudo, inuolucris 
subpentaphyllis reflexis foliisque Pilosis, ‚ca- ' 
pitulo terminali gleboso., ° 
Hab. in India occidentali. von Rohr. 2 
S, ericeps, culmo triquetro_ Folioso, peduncn- 
lis axillaribus termigalibusque, capitulis glo- 
| :bosis’ subternis: intermedio sessili, i 
re IB. I. St. .Y S. 


> 


En 3 EB | 
5 Viölnschöenöiäts. "her! söc. ea ‚Pat. Par. 
P.t.p. 106 EILEIRS ER re 
.  Babin! in ‚Re meridianali, von Kbhr. 
SB: yolypmlur, “chtind’ triquietro Follöso; follik 
4  aaik dbYsc“ margi Yrinibusgutr Beabrig,‘ pin 
Pie dekompbeitis & äxtllaribun. © Beiiteyiich 
rn ‚Habir. ih Montserrät. Ayan — ‚Hatlla% 
u T "Marisei at folia mars gine no’ era" pt 
«alae- anüstlöres, acutad:- -gpiedrad. ° ei til 
$. rugosus, culmo triquetro folioso, "pechn- 
Po colis cörymbbsis üistantibite‘,” ßfenlie ouatis 
- aduiis; semähibus vodilätd- rugokist" .J 
_Batbit. in America 'Meriälonali. von Roh: rt. 
— Affınis $. suringmeusi, differt. vero spicu- 
lis. ouaps aehtis; ned. eylindricg <- subulatis; 
sqnamip oyatis, nes lauceolatig; seminibns fla- 
vis rugosis , triplo minoribaus,.. nec nigris lae- 
vibus,. A Sch: gracili Cei. Swartzii differt. 
_ Culmo crässiore, foliis Iatioribus, corymbis 
non remotissiwis, spiculis non tereti- lineari-. 
| das, nee zlumis linearibus, ' 


- 


. ’ 


. | : Cyperu 3. u 
c. aphyliis, aphylius culmo triquetro basi va- 
 gimato, vmbella subcomposita inualucro di. 
' .  phylio adaeguante, spiculis subternis, 
„+. Hab. in insula Trinitatis. von BHohr, _ 
Burn . " E | C 





! 


En ze: ur 25 
C. viscasus, Ait. u \ Ba Pa 
G. elegans. Rottb, deseript, et icon, P- 34. 
2.6. fg. BE N. 
'Specimina ©. viscidi tam a Thouimio 


‘ 
% 


-quam' horto Kew. habui, G. efegantis abi ipso 


Mortböllio, 'ideoque affirmare audeo cas 


“esse eitsdetn speciei. Sub nomine -C.elegan- 


eis alind. gramen misit von Roh rt; cum Hgura 


 Sloanaei Cyp. elegantis. Linn. in omuibya 
fere congruens, nisi quod ‚epicalae plures ses- 
- siles in centro ‚vmbellae et vmbelllae quam 
in Rohrii; huius descriptionem his quoqne 
"addere Iubet; 

C: elegans, vmbellulis subtriradiatis subtrispi- 
° catie, spicnlis linearibus, squamis obeorda- 


 'gjg subdistentibus mucromatis‘ patelis',. iänd- 
'luctis planis. | z \ 


4 


‘, Cyperus panicula sparsa ferruginea. esmprense 


elegantissima. Sloan. hist, ia. 1. p-117. 


ehe 


 Cyperus elegans. Linn. Syst. Veget. 'P. 97. 


-In India oceidentali kegit von Rohr. ı 
e 'scopellatus, vonhellis subhexaphyllis, vn- 
bellulae radiie alternis confertis ramosis Fasci- 
eulatis aphyllis, spicnlis lineari- lanceolatis. 
C. scopellatus. Act. soc. hist. nat. Par. ı. p. 106, 
Habitat in Martinica. von Rohr. 


) 


Ya "Fur 


- 


2, \ 


Bel 332 PR ur \ 


- Fuirenia | en . 
F. simplen. vmbellis‘ simplicibns. radiis ternis \ 
nn quinisue monostachyis, spicis ouato- ‚oblon- 
gie, foliis.linears- Kinceolatis.- 

AA, Boca chicam Iamaicae legit- von Rohr. „ 
FE. obtusiflora, embellis- subeompositis, spicis u 
Be vtrinque obtugis squarrosis.- 

. :Habit. in. America. neridionali: von Rohr. 

u Primo intuith, tam 'similis priori, vi facile 
” eandem essc 'erederes, cum” vero figura spica- 

“ rum, praeprimis vero figura petalorum difert, 
‚apecio esse diuersam vix'dubite, . Quod calyx_ 
'et corolla in hac specie adsrnt, aeque ae in 
priori, si setae tres tanquäım foliola calycis con- 
- siderantur ‚ omnino cerius sum. ‚In insequente 
autem nunquam ssisi Foliola tria, potius_ caly- 
5 ‚c16 dioenda quam petala corollae, ‚vidi, quaw- 
„vis spicas nUMErOsa8 examinani, nec alter 
:Aoscalum innenit Rottböllins, genere 1a- 


u = den non differre guader structira omninin 
- partium. ul. j 

“n. Ä F, vmbellata , vmbellis 'compositis, spicie ob- 
| - longis ag ggregauis ‚sessilibus , foliis lato- lan- 


7 


ceolatis elongatis. © 

“F. umbellata. Kottb, Äencript et son. !p. 70. 
ag.” . 
oE paniculata, La Marck: Tabl, Encyel. pP. 

150 139 ZZ u Misit . 


ft 


. 


0 


”  Habit. in insula Trinitatis. von Rohr. 


di 


L) - 


zul +} Be 
Misit von Rohr. . 
Aristida. u . 


A. capillacea,' panicula coniracta elongata ca- 
pillacca ‚ aristis aequalibus diuaricatis nudis, 
A. capillacea, La Marck. Tabl. Encycl. 

P 156. ‘s | „no » 
Habit. in America meridionali. von Rokr. 
— Arist. setacea. Cecl. Retzii differt culmo 
bustioribus. _ \ u 
Be Cissus.. 


.C rhombifolius, pubescens, Foliis ternatis Ber- 


“ rnlatie: intermedio rhombeo ouato, laterali- 


bus semicordatis. , 


‚Virscta. , \. 
Y, biflora, foliis ouatis, pedunculis billoris. _ 
V biflora Linn.- , 


V pratensis, foliis lanceolatis, pedunculig mul- 


tifloris. a 
Sipanea pralensis. Aubl, FI. Guian, PH: 
, t. 56, y on 
Habit. io Guiana. von Rohr. . ‚ 


© Röndeletia, ° 


‚et omnibus- partibus. "multo maioribus et TOo-. 


£ 


R. buxifolia, Faliis, obouatis glabris, Aoribus- 


‚terrandris axillaribus solitäriie. ;( Tab. 12.) 
Yo . Hab. 


“._ 


ur 377 —, u, 


/ Habit. in Montserrat, R yan. 4, Fe 
-Conuolunlns, 
€ inearnatus, koliis sagittatis oblongis acumi- _ 
“natis glabris:. lobis dinarioatie acutis integet- 
\ %  rimig, pedunculis vhilorie., 
| 'Habit. in Gurassao, von Rohr. — Ä Conv. 
var nensi ‚differt puriculis ouatig acutis Gluarica- 
tis, apice foliprum. longe aitenuato, bräcteis 
‘ad basin. ‚pedunculorum, floribus maioribus, 
A Conv. /P’kerleri anriculis 'acutis nec, rotun- 
 datis, foliolis salycinis longioribus acutia nee. 
ohtusis, , nn 
C. ruber, foliis sagittatis  glabris enlarginatia 
 lobis, ‚ ahjpsissimis . dinaricatie, integerrimis, 
“ vmbellis inuolucratis, caule pilose. 
we Habit. in America meridionali, von Bohr, 
' ©. ciliatus;, ‚ foliis cordatis ovatis acıımirarıs 
margine villoso- subciliatis, capitulis pedun- 


v  gulatis hirsutissimis. indolucratis.: 
Habit, in Caienna. von Rohr. — Hablıu 
ad Cohuolv. guianensem accedit.” . 


.ı 


C. nummılarius, villosus‘, faliis cordatis mu- ‚ 
‚ sronatis, peduntulis multifloris Folio longio- 

j ribus, calycibug ouatis, bracteis lanceglatie. 

.„. "Habit, in, ‚America meridionali. van Bohr 
—'Afinis C | C. nodifloro La Marckii, difiert x 


en Foliis 


\ 


L e 


3 = 


Jolüis Öreploribug nigotikug nen.; kargentgso- 


incanis, pednuiculis folio longiorihus, ‚foliis 


£ calycinis majoribus inzequalibus \ 


/ 


Q. wodiflorur., .folis ‚ogaris auhrordatigum. sub, 
tomentosig,, pedunenlis _ bifidis amalılHorie 
.. £oho. breuiaribng,.. 3-, \ Eu oe 0, .) 


:C©.- noNiflorus. La Margk. Kncyel. iur 557. | 


‚oc. albiflonus: :Wgat, Beakrinche. ‚AURT. St. 


er Cr Yu 
Habit. in insula $t, Erna, Bflag,, Wegt. 


r= An vComme vertigillptis Lien. T. corolla 
vera. on Kaprulea ‚nec.,calyage glahri., . 
C.- guinguepartitus, Folie pugto, oblongip ob» 


 peigsimia.neriginatie : mucropalie ‚glabrie, “ 


p: peavmcnlig umliflorig kifidig. .. Br 
.C. oualifohinsi. Wendinkge p. 275..." 


9 Babin in, dnsula Se Ggugien West, —; Ad 


et veriquegglahras deseriptin, antem Aprie,aa- 
si, guadyat... S 


©. paruifiorum La Marckii accedit, folia 


vero in me&a planta., nep Asoad hguram nec 


34. paspitmäjnem, ‚gpnueniyng cum figura. Pin; u 
meri, ‚praejerea,. ..falia. non .basi cordata, vel 


modice. tomentosa, basi enim; zotundata. sunt 


G,,cizsoides, „fa aliie. gninatp- Gigttatis, oblongis Ä 
dentatis glabris, caule petiolis peduncnlis- 


Range hinmäthe, mäns, .n 


R+ . \ “ Yıq. ’ C. 


Y 


. 


on _ EI Da , 
N 0. eissoides.“ ba Marck. Tabl, Engycl. 
TR P.462. a a ı 
Habit. in Caienna.'von Rohr. j 
€ quinquefolizs , -follis digitatis lauceolatis 

“dentatie. glabrie, peduncutis subtrifloris. 

. ConuoJluulus quinquefolius. gleber americe* 
nus. Plukn: aliä. 116. t:167. 66. -- 
 r Gonuolüulus ” pentaphyllfos „- folio , glabro, | 
dentato, viticulis hirsutis.” Plnm. Cat, 

pri ps. Vguihen nt 

-C- quinquefolius Linn. ‚Sym. "Weg an 

Swartzii Obs.-p. 2” — La Martk 
Encycl: 3. 'p. 966. Ban : 
K:3 ovalifolius, aber, Fonier oualibus inte- _ 
gerrimis emargitiatit, ' ‚pedwnculis vn?.ad 
‚ septemfloris‘, ealycibas obouatis, : 
+ Habit.. in India a oekidentall, 'von ı Rohr, $ 


SbHiäom. a “ 
s Badula, foRis' Inticeolatis ellipticis süipra 
‚ scaberrimis subtus „eymisyde tetrolnalibas, 
“ pedunculacis' tömentosis. Ze “ 
_ Habit. in’ Caietina. von Rohr. we 7, 
$. asperum,,. foliis lanceolato - elliptichs ne , 
' enpra scabriusculie;, Syais terminralibus 10 
 menmosis; 
Habit, in America tikdional on % 
BT S. 


t _ 


Zuumne wg me 


uno 


No. 


ee Zu 77 Eu 
7 
& rubiginosim, ferrugineo- tomentöbam acn- 
leatum: aculeis recuruis, koliis- ellipticis in-_ 
„„tegerriune supra glabrig, tymis terminalibus. 


. Babit. in Caienna. von ‚ Hohrs v cd 
k ’ 


t 


- 


V, PREIS suffruticosa ,. zamosa, foliis 
n ‚Jinesri- larceolatie oppositis alternisqıre sabe 
iogegerrimis glabris, peduncnlis axillaribus 

" solitariis, West. Beskriv. l.c. p.303. ., 
- ‚»’Habit. in insnla St. Cracis., West. — A 
Viola‘ enneaspernia. differt caule ‚suffruticoso, 


- 


- Eoliis. integerrimis,.. "A Viola ‚suffruticose foliie | 
‚xemotis, oppasiie Collocanida prope Violam 


tin nn zz 
a7 ie u Echiten N . en. 


- 


Y 


Ei haha fer oblongis ‚atteriuatis. bast, 


subcordätis Horibüusgue ‚onbepieaie axillarie 
Bus glabtis: a z ae 
Habit, in Amerika austral: von Rohr. %. 
E. nitida, -tolfis -oblong6 -lanceolatis basi bub- 
Igordatis glabris- supra nitilis, racemis axil-" 
"Jaribüs oppositis.  ( Tab. ep Pe 
' . "Hab:in America theridionali. von Rohr.» d. 


i E... paludosa, Foliis laniceolato: oblongis glar 


eibrie, umbellis 'akillaribus - terminalibusqua i 
a ve unculatie, ‚pen onlo longato: 


. . BZ abi 


. .. ErLIe Du 
- Habir in Amgrica meridiomali ‚von RA ohr. $. 


. yi pr L [4 u u} 


Plumeria 
P. articulata, Foliis ellipticis glabris ‚venosis, 
.. 8picis articulatis "subfasciculatik. u 
| Habitat in Guiana.; : von Rohr. % 


 Täbernapmohtams. a! 


T. imdulata' "fohis‘ kancedläto: ellipticis &6u- 
"minatis vndufatis, ‚ramis. diehotowis, Agtir. 
bus subeymosis , ‚foltienlis 3#embus. : + 
* Habit. ig inswa: Triditalis.: Ryan. 6. — 
Ä Differt a T. Ziscolori : pedumeitieimuluißcrie; 
‚pedicellis 'breuistimis., "Istinäs’calycinis: Obi! 
ds, Aoribes :miagtifs, antherigiinearibus. "A: 
T, grandiflora: laciniia calycinie"aequalibas.- 
A. cymosa: cymis,paacißarb, laciniis calyeci- 


Z——: ‚rotundatisr, zıybo,corallae Ibaci achte Aa, 


eckiriata Aub};: folichtis, URN. sehänatig., " 
T. nereifolia, foliis lanceolatis ApBasitis,.So- 
‘rIbus süubsaoentösis axillaribaa mi N 


'.Habit.. .in.'.Portoricco. von .Hah, in. b a 


T. persicariaefollatilacg..affinig est, sed. gif 
fert: foliis subtus:subuenosig sr. pedungnlig ‚hi- j 
hdis, ramis:Arı- „vel engnehonit,. tubg. :c0- 
sollae duplo crassinre. .: „is: u IT 
T. ‚keterophylia, . Folio elliptigo:- lanceodatie 
subcordatisgye subundulatis.acıyminazia Lül 
Mr En | “que, 


ne 


w 
nn  — 


a er 


BE Zus 17 Be Be 
- que. ‚glabris,. ranis dichotomis ; Boribos , 
racemasia .  .: j 


: . Habit, in Caienna. von Rohr. 4 — Sub 


womine Tab. ‚echinatae misit von Rohr, dis- 
seritit vero tam cnti descriptione quam cum’ 


£ hgura Tabern. echinatae Aubl.: forte quod #2 


in ‘hoc. specie folliculi "echinati"sunt, Cel. ins. 
ventor credidit eam, esse Tab. 'eehinatam Au bh 


T: ‘odorata; foliis lanceolata- ellipticis acu- 
minatis glabris, vmbellis axillaribus “sub- - 
sgssilibus subquadrifloris. 


’ 


 Cämieraria Tamagquarina, Aubl. "Fl. Guian. 
pP. 260. t. 102. ı' 


 Habir‘ in Surinamo. 4 —. Ex auctoritate 
von Bohrii,. qui forte fractum. vidit An- 
blaetio jgnotum, Tabernzemontanae we 
eiem dixi. 


ae  Cynanchum. u 


c. altissimum, foliis cordatie oblongis acuini- 


.  matis vtrinqgue molliter villosis , vombellis la. 


j 


teralibus pedunculatis. a 

© altissinum lacq. amer.. | “ 
c. denticulatum, foliis cordatis oblongis aguı- 
- minatis denticulatis,. pedunculis trilloris, , pe- 

talis lanceolatis ‚glanie, caule hirtg, nf 
FR .. | a : Hab. 


x , 


- 


\ 


, 


7 ” " - 
Br x 
' ‚ - 


‘ N 340 er 


I) 


® . . 


Hab. in - -Guidna.. von Rohr, — cc rosera- 
um Symb. bot. 3. p. ds. differt: foliis integer- 


. rimis, pilusioribus , snbtus punctatis: petiolia 


. 
D\ 


P. nitjdus,, foliis oblgngo - owatis serratis niti- 


pilasioribus.: laginiis 'ealycinie ‚ouatis maiori- 
bus: corollis ante explicationem in acumen 
duplo longius attennatis, laciniie angustiori-" 


‚bus‘, “crassioribus‘, .atro - purpureig: ceterum 
, | quoad folia simjllimum. | 


C. hirsutum, hirsutum, Foliie cordatis oblongie 
simu aperto, laciniis enxallas rotundatis 
glabris. — 

Habit. in insula Trinitatis. von Rohr., 

C. pietum, foliis oblongis glaberrimis nitidis, 

vmbellis äxillaribus peduncnlatis, „ laciniis 

corollae intus apige villosis. | 
“ Habit. i in Caienna. von Rohr. %. 
Prinos. — 

pP. dioicus, foliis oblango - ‚ouatis subserratis 
. glabris coriaceis, pedunculis axillaribus sub» 

. vnifloris, Aoribus diaicis tetrandria, (Tab, 14) 


Babit. in Montserrat. Ryan. %. 


dis membranaceis, pedunculis axillaribus vni- | 
‚Boris ‚ Boribus tetrandris. ’ Bu 
-Habit. in Montserrat. Ryan» — A ffinie / 
Pr, dioieae, difert ‚ramtis Moriferis tenutoribus 
- . fuscis 


[4 


s 


- 341 ve 
Fuscis “ nee albidis: fFoliis tenuioribns „ magis 
lucidis, basin ‚NerSus plerumque argugtatig” a“. 

.acutis : pedungylia (Paucioribps,, ‚omnibus vni- 


foris: ; Horibus du plo maipribus hermaphrodicis, 
\ 


. T 


== uettarda. 


. G. paruiflora‘, "Foliis oblongis glabris laeuibid, h. 


 pedunchlis trifloris subpentändris. 5 
' ‚ Edechi Löfling iter P 259 'ef am. secum- 
dum von Rohr. 
" Habit, in "insula St! Cracis. ‚ von, Rohr, - 


RZ 


Pflug. et, West; in Montserrat. Ryan. .— 


Fioret ‚mense Septembris ex olseruatione Dn. 


West; qui. quogque descriptiönem, partium- 


 Fructificafionis Mmecum communicauit, 


’ | Isertia, 
“1. coccinea, foliis- lanceolaro. ellipticis” subtus 
 .. Nilloso-incahig acuminatis yerinque- acutie; 
- . pedunculis racemosis bifidis. ' or 
-  Guettarda - -coecinea. Aubl.. Fl Guian. I» P- - 

2° 317. 612), —— | 
. Iserta Linn. gen. ed. Schreb. p. 234. 

- Habitat in Güiana, vön Rohr. 9 

ı paruiflöra‘, foliis oblongis : inferioribus basi 

subcordatis r thyrso ouato. (Tab. ı5.) 

Habit. in insula Trinitatis. RA yam be _ 


j Generi Guettardae ufhäie, 
Tal ie 


.- 


y 


N: 


. talis breuioribus. 


t ‘ . x B 
\ nm. * . x 


oe san — 


4 


TEE ve ww‘ Talisia. F 

 Charaut. Eisen. .-Calyx quingtiepartitue: ce 
voll duplex, vtraque pentape- 

Be . R ala "Capsula triloenlaris: locız- 


# 


lie monospermis, 


T. hexaphylia, racemis simplicihns; eilydbue 


FLAER EEE , 


petalis aequantibns. | \ 

Habit. in. ‚America. merkdiohali.. yon Rohr r. 
.— Differ€ ab insequen!e, pinnis päuciori- 
bus, ‚magis approximatis,, angustioribus, ve-' 


nis ‚obsoletis, minus acuminatis.- 
T. rosea, racemis decompositis, ealyalbus pe- 


2 


T ‚guignensis, Aubl. Fl. Guians | p. „349. % 136. 
Habit. in Caionna. von Rohr. t. 


- 


"!ı 9,00 Hymenaen 

H. Courbanil;, foliis coriaceis subaneniis basi 
ihaequalibus, panicufae floribus pedunenlatis. 

::H. Courbaril Linn, Syst. Veg. | 

H. venosA, foliolis membranaceis venosis 
basi subaequalibus, paniculae Aoribus 6£8- 
 silibns, ' a 


SR "Habit. in Caienna. von Rohr. % _ SE 


nilis priori, differt vero foliis triplo longieri- 
bus, vchis numerosis tenuissiınis’ subreticula- 


tis, basi fore aequalibus, nec foliis venis ob 
|  scyris 


I. 
) . 
| r 
\ B 


» u ' 


Bu Pr ee 


schris Iätereque Änterjore surpra basin desinien- 
“bus: -Satfces seriöeo, masis »nitentes sesdiles, 


nee peduncalati.: = Nora 


.. vc " vor: \oa 


Iussiaet.' “ 
I. hirta, erecta' tirsuta, Follis Tariceolatis' atte- 


“2 laris eubtus ‚hirtis, Aoribus peduncalktis 


 octandris, I 
_ Onagra "erhteschns et hirsnta nereiifolia, Hlore 
magno Iuteg., ‚Plum: ia 174. £. 2. 2 
.:. Oenothera Airta. Linn. $. V. p, 358. R 
| Habit. in ‚America meridonali. von Rohr, 
j I. linifolia ,-foliie ‚laciniisque: calycinis lineari- 
. anceolatis glabris, floribus sessilibus octandris. 
+ 4, Habik. jo, America meridionali von Rohr. 


Casearia..: on 


& tosis, follls ellipticis avuninatis glabrie 
0 erenalis. 


 Pitumba guianensis. Aubt.’ Gui. app. >» 29: j 


L. 
t ‚385. ex 'auctoritate Aohrii. 


j "Habit. in 'Ciienna. von. Rohr. %. — Er- 
"Tönde ramum aphyllum vti pedunculum com- 
munem Tracemi ‚describir Aublaetius. F 


‘ 
Y 


Erjthroxylon. 
 Eırufum, foliis oblongis obtusissimis basi. acü- 
5 s, axiklie multilorie, aquamis quatis acutis. 


\ 


E, i 


‘ $ J 


’ °C. . inzerophjlld, Boribus decandris subtomen- | 


! 


s 


! ’ — oo. 
a > rıifum. Gar: dissent. Ps 404. 0,555. 8.232, 
‚. » Habit. in. America meridonali, san-Rohr. % 
E. macrophyllum, foliis ellipticis acuminatis, 

-axillis multifloris, squamis lanceolato- subu- 

. -datis semiampleyicaulibus striatis. ur 

‚E. macrgphylium. Cavan. l.« Pr AR n. . 


ä “ 549. t, 227. 4 , 


Habit. in Caienna. von Aöhr. u 


D 
Pan 


-Priu mferta. 
T. grandiflora, Foliis subcordato’- ouatis inte- 
. gris serratis pilosinsculis: "Noöralibns lanceo- 
 latis, ramis’hirtis, foribue' completis. ' 
 Habit, in Montserrat. Ryan. — A. reli- . 
quis 'mihi notis apeciebus, differt corollis du-- 
plo vel triplo maioribus. . ©. 0... Bu 
T. macrojhylia, foliis ouato- cordatis. integris 
inaequaliter serratis- ‚acumminatis tomentösig 
basi glandulosis, Roribus ‚completis. - 
‚Hab. in America meridionali. 'von Rohr. b. 
— Similis Triumf. lappulae, cum vero.flores 
‚ -ealyculati, ‚wec ecalyculati vt in illa, diuer 
“- .gam E88e credo, A. Tr. rkomboidea tomen- 
‚tositate et figura foliorum dignoscitur. ’ 


j 


\ 
N 


Engenia. 
. E. Patrisü, foliie ellipticis_glabris acumina- 


tis acatie, pedunculis voifloris capillaribus 
\\ or Ba ‚ail- 





- . 
’ .“ " ' ’ 2 - 
‚ \ u ' 


a ze 7 E 
asian" gefini terminalibus sobqun. 
ternis. \ 04 

Habit. in‘ America meridionali, von Rohr. 
b..— Affinis E. zuiflore , ‚dibersa habittı et 
"bracteis 'setaceis, nec ouatis. Eugeniam: hanc 
Patrisii nöminauit yon Rohr, in memoriam 
'Dr. Patris, botanices cultoris et hnius spe- 


eiei. innentoris, 


E. Undulata, foliis ouato- lanceolatis acumi- 


natis glabris subundulatis, pedunculis late- 
ralibus vnifloria aggregatis. a 
‚E. vndulata, Aubl. Fl. Guian. pP. 508. 1.202; 
Habit. in Caienna, von Rohr. % j 
E, trineruia, foliis ouatis- trinerniis glabris, 
Tacemis ‘axillaribus op positis ‚salitarlis: in- 
Frafoliaceis geminatis, x 
Habit, in Caienna. von Bohr, b. 
‚E tomentosa, foliis oblongis integerrimis ra- 
misque villosis,. racemis axillaribus' compo-” 
sitis. | | on 
E. tomentosa. Aubl. Flor. Guian; p. 504, 
zoo. cd en 
‚Habitat in Gufana. 4, | 


U 

Rittera.) | Ä — 

R.grandiflöra , Folils simplicibus oblongo- ona- 
tie, peduncnlis subtrifloris ; petalo subro- ' 
"ILB. II. St. er Eu tundo 


- 


} 


- on — rs _ 


tundo reniformi. maximo, legumioihus. ob- 

Jongis. 0 nm ... 

Habitat in insula Trinitatis Ryan. rs —_' 
Tam multa similia habet. haec species. cum 
R. simplieifolia in Symb. meis botanicis dg- 
scripta,. vt limites infallibiles tradere fere. ne- - 
queam; -ambae autem inter se collatae differre 
videntur. -Folia quidem in graudiflora angu- - 
stiora, magis acuminata, et consistentia te- 
nuiora, petioli apex -dente obscuro, nullo 
mode autem per’ petiolum decurrente;, pedun- F 
“culi_plerumque triflpri tantum, petala maipra. 
‚Sed notae hae omnes nimis leuidenses sunt 
pro. specie indnbitabili stabilienda, Characte- 


u Les certiarcs forte petendae a petalo et legu- 


mine;' cum .vero, in specimine meo Ti. sim- 
plieifoliae parum bono, pripr et posterior . 
plane desideratur, mecessitas , me. „cogit ‚aliig 
relinquere viteriis inquirere, num species die 
vergac feuera sint nec ne. 0. 

P. pinnata, fpliis pinnatis. ( Tab. 20.) \ 

‘ Habitat in insula Trinitatis. Ryan, u —, 
Hanc et reliquas species l\itterae 'genus/ natn- 
rale 'constituere nemo est, gqhi Aubitet, diffe- 


4 


runt euinı modo quoad numerum staminum 


. et magnitudinem petali, caeterum tam similes, 


vt in nonnullis limites inter species haud fa» 
„de 


IN zo 





um on - 
» oo. 


\ 


“ 


. er Z———— on 


, 


a ve n \ — 347. —_ - 
‚ cile 'eruantur. - Attamen e. data descriptiohe 
' semmis et arilli ii. grandiflörae et pinnatae 
Pate, quod valde inter ge discrepent hae duae 


species in. ‚hisce partibüs,  Palam. inde est, 


-quod et partes plantae, .ab Omnibus ‚'amquam 
‚ilae habitae, vbi natura in reuera congeneri- 
bus nugquam a situ proprio deflectit, * quoque, 


differant, Argümentom praeterea haec obser- 


‚vati6 subministrat, quodimerhodus a eitu vm- 
‚bilici‘ vel corgnli, aegue ac a reliquis partibus 
Eructificationis desumta anomalüs est obnoxia, 
 Quamuis sitns harum partium, vüet arilli, 


affinitatem. in quam plurimis optime, demon- 
stret, ex supra dictis tamen apparet* vlterius, 
quod in ‚his omnino sic se habet, vt in aliis 
Früctificationis partibus, nempe notam, quae 


in vno genere valet pro charactere generis, in 
> alio. nulling esse ‚vsus, consultins autem.esge, 
vnamquamyue partem fructificationia aestimare 
‚ ef ponderare potius, quam vnicam solam in 
“ generibus constituendis vbique assumiere, — 
* Fructificatia Swartziae Schreb. gen. plant, 
‚pP 518. tam exacte cum Fi, pinnata ongruit, ve 


vix genere differre videantur, 


J 


ae Marcgrauia 


M, vmbellata, -foliie ouato- -oblongis acıımina«- 


tn 


tis venosis. Bu N \ 
x =. L2z2 u - Marc- 


# 


‘ 
r 


+ 


wo. 


Marcgrauia scandens » "Eruchn vadistim Posito. 
Plum. IC. 173. ' 


M. vmbellata, Linn. Syst. Veg. p. 1.487. 


'M. coriacea, ‚foliis ellipticis obtueis coriaceis 
anehiis.‘ " 

Habit. in Caienna, von Rohr. u. — De 
‚absentia vel praesentia corporum viricnlarium 
incertum se &sse ’asseterat Ryan, cum. in 
"vnico specimine, uod inter reliquiag. Roh rii 


licet, 'mihi verosimiic videtur, quod aeque 

"adsint ia hac specie dc in alter - 

N rn 
Mammea 

M. amerieana, Foliis obtusissimis striatis, pe- 

 dunculis breuibus, baccis tetraspetinis, a 


M. americana. Linn. Syst. Veg. P- 492. 


M. ‚humilis, foliis acutis, pedunculis petiolo 
longioribus, baccis trispermis. (Tab. 20.) 


Habit, in Montserrat. Ryan. 5. — Quo 
ties Aguram , Rhediae in iconibüs Plumieria 
nis intueor, toties mihi vero simile viderur; 
cam a Mammea bic descripta vix specie, ne 
quidem genere differre. Conueniunt. etenim- 
exacte figura foliorum, sita Aorum, figura pe- 
talorum ‚' Fructu et too habitu, ‘differunt modo 

| - BECUN- . 


“  ähuenit, deerant, si autem e vestigiis indicare- 


— 


ne EN ge - 


nn _—. 


. zum. 


349 — 


secundum characterem Linnaei, quod. Ahee- | 
-ı dia‘ calyce desiituatur. Linnaeus autem, 
qui, "or. ipse. in specicbus plantarum fatetur, 
plantam non vidit, characterem’ generis a Plu- 


'mierio mutuauit; cum vero hic nil de ca- 
j Iyce. commemorat, 'et ex'.eius figuris. artium 
fructificationis hatıd optimis potius. ecalyculata 
quam calyculata videtur: Linnaeus forte 
eam ecalyeulatam ‚pronunciäuit.  Secundum 
| Mantissam Linnaei secundam; p.401, ob- 
seruatio in speciebus plantarum RBheediae ad- 


dita excludenda erit, aliamque dedit descriptio- 


nem in, Syst. plant. ed. Holm. 1776, vi et 
" descriptionem vberiorgem staminum et pistilli 
in Manlissa prima p. 141, forte ad specimen 
exeigcatum confectas, calycem, vero in vtroque 
loco intactum reliquit, Nonne coniicere lidet, 


u © 


'quod calycem’ vel praeteruiderit in specimine 


sicco propter päruitatem, velquod calyx Omnino - 


defuerit casa in specimine a viro illustri viso? 
‚Tantum a veritate non abhorrere videtur haec 
'./mea coniectura, cum non modo, vti iam dixi, 


mea planta penitus ad hguram Rheediae Pla- 


migrii quadrat , sed et in omnibus, calycem 
gi exciperis, cum desriptione Linnaei. 


- 


\ 


Z3 - Ascium 


BR 


. 
y: - 


6 350 
De Aeshum, BEE 
Char. Essent, Cal. pentaphylius. Corolla pen- 

 tapetala.. Bacca quadgilocularis: 
loenlis .dispermis: 
A. violaceum. (Tab. 20.) vo. 
Norantea guianensis. Aubl. Fl. Guian, L ss“ 
‚220, - . 
Habitat i in insula. Trinitatie. Ryan_% 


Ss 


v . f * \ 


"Bonäetia, _ 


Öharact. Essent. Corolla pentaperala. Calyz 


pentaphyllus. Capsula triloeula- 
- Tis, trinaluis, polysperma. n 
B. palustris, | 


‚ Mahurea palustris. Aubl. Fl. Guian. p-5 58 


t. 222. 
u Bonnetia. Schreb. gen. "plant. p. 363. 
"Ja Guiana legt von Rohr u 


Bignonia. 

B, tenuisiligua, foliis simplitibus fanceolatis 

glabris integerrimis, paniculis terminalibus“. 

_ Habit. in America meridionali. von Hohr. 0 

B. villosa, folils coniugatis cirrhosis: foliolis - 
 ouatis subtus villosis mollissimis. - 

Habit. ad St, Martham. von Rohr.; » An 

B. pübescens Linn.? at folia in illa cordataı 

. et flores Iutei,. inflorescentia mihi iguotd. 

| BB 


% 


T 


- 97 


u. 7 


= 


\ | f 0 / ‚ 
B. ‚ Taurifohe . foliis. oniügäi abloneis gla- 
- bris; - racemis torminalibus ; ramis dichoto- 


.- mis, coroHlis extus- tomentosis‘ mollissimie. 
j 


 Habit)} in 'Cäienna. von Rohr. 4. — Sub 


"»omine B. incarnatae misit vou Rohr, cum 


-B. incarnata Aubi. haud tamen bene con- 


\ 


it, ‚Bagepi' enim terminales nee, axillares, 
calyx' integerrimus mec quinquedentatus, co- 
rolla magnitudine et figura -similis B. incar- 
natoe Aubl., uam vero in illa glabra, vel 
tomentosa, vt in mea, ignoro, cum ex Aubl, 
descriptione non patet. " 

B. elongata, foliig coningatie cirrhosis: ı falio- 
lie aualibus subtus tomentosise, racemo lon- 
gissimo terminali, pedunculis dichotomis, 
' (Tab. 16.) ” 

‚ Hab. in America meridionali. von Rohr. %. 


B. _ eorymbifera, foliia coniugatis subcordatis. 


„ovatis acuminatis virinque glabris, corym- 


bis ayillaribus terminalibusque. . (Tab. 17.) - 


. Habit. in Americg meridionali. von R ohr., 
B. mollis, "foliis ternatis: Foliolis- subeprdato- 


. oblangis ‚vtrinque pabescentibus, panicula " 


— ff 


‚terminal. . en 
:B, tomensosa, Act. see. hist, nat. Par.I. p. 3. 
"Babit. in Caienna. von Roh vb. | 
Z 4 .B 


° 


m 


von 
u Zu “ j . 
} E 
, — 352 .. 
P4 


B. serrasifolia, folife subquinäto; -Algfiatie: fo- 
. liolis, ouatis attenuatis serratig elabrie, pe- 

,  Auncnlis ‚terminalibus cankertis.. subnniflexis. 
Habit.. ig .insyla, Triaitatis, Hispanis. Zouy - 
dicta. Ayan. 


‘ 


Capraria. 
C lanceolata, foliis lanceolatis extrorsum 
‚ ..serrätis, peduncnlis submultifloris, 

Habit ad Se.‘ Marthaun. vori Rohr. 


® s 2 


nn Vandellia., \ 


N 


V. diffusa, foliis surotundis ‚subsessilibüs. » 


MY diffusa. Linn. S.V.. 
“In insula St. !Crucis logie Ryan. — In 
insula St. Thomae ‚non crescit, vt : perhibet 


Linnaeus, vulgaris autem in Montserrat. 


‘von Rohr. ’ 
v. pratensis, Foliig petiolatis oblongis acutis 
crenatis. 
Basourinha, siue "Tapeicana. Piso hist. nat. 
Bras. p. ııo. 
- Matourea pratensis. Aubl. Fl. Guian, p- 
642. t. 259. 


‚Habit.: in insula Trinitatie ad -Brasiliam 


vsque‘, frequentissime ad vias. von. Rohr. ®, 
— 'De corpusculis, quibus anıherae adhaerent, 


. nihil habet Aublaetius, nec in. descriptione 


T.ı j _ . 
KL; . v neG 


ss 
’ 


1 


0,4 
on Mn ln 1 4 a 
net in’-Agura; differt praeterea Aublä.ctii, 
quod .stigma« bifidum: attamen_vnam eandem? 
que plantam esse eo certius asseuerare pos- 


sum, dum in amnibns consenit planta Rokz 


rii cum pg6imine. abi ipso. Aubläetio lecte; 


. ‚ . .. 
._ » . v.t ’ P . “ + v3 


Roellia. rn Bor 
R. ‚alopeeuroidea, foliis onatis glabris obscyre _ 
_ repandis, spicis terminalibus .pilosis, caule, '’ 
‚repente, 
Habit, in "Montserrat, Ryan. E 


Vitex., “ 
'V. triflora, foliis ternatis glabris , pedunculis 
ı axillaribus terminalibusque trifloris. 
Habit. in Caienna. von Rohr. %. | 
V. 'capitata,; foliis quinato-digitatis! foliolie 


. 
vet 
D 


- Janceolatis‘ glabris integerrimis, Roribus ca- 
“ pitato subvmbellatis, ' (Tab. 18.), 
Habit. in’insula Trinitatis. Ryan. %. 


4 


.Amasonia, 

A. erecta, foliis lanceolato - onatis subserratis 
“- gcabris, bracteis sessilibus, flore Iongioribu, 
A. erecta, Linn. Suppl: p: 294. ' _ ’ 

ı punicea, foliis lanceolato - ouatis - serratis 
laeuibus, bracteis petiolatis flore breuiori- 

‚ bus. (Tab. 20.) nn 

- ’ Zzs . — BHabit 


1 ‘ 


. "te . [3 
2... ns 1. et 


. -" 
Bı ao. 


4 


tum. ‚genus condere, nn 


Zn un 354 ar , 
5: Habit, in. insala Trinitätie,- Ayan. }. — 
Sub nomine  Zaligaleae dedit Ayan, coyue 
nit quoyne, emn- Taligater eempeserö Aubl; 
Pl..:Gui 6 2524 'habitu; folils, 'bratteis colo- 
ratis, calycibus, figura: ebrolläeg -difkert modo 


caule Fruticoso, stigmate simplici et fructu te- , 


'traspefmo, quae pinnia potfus differentiae spe- 
Ati quam "gerferis "sunt. Fructus certe bacca 
est‘, an semina interdum "forte abortiehtia ? — 
4Smasoniam er Täligaleam congeneres esse, 
suspicat Cel. Sihreberus. 2" Corte inter se 


tam affınes sunt, vi ‚potöus dubitandum, num 


epscie differung quam "genere,. conreniung 


"'enim in’ omnibys, ‚diuersae, modo quöad fruc- 


tum secundum descriptiones. Absena auterm 
non-videtur gententia Schrebgri, quod Lim 
naeus tantum  fructum imperfectum vidit. 
Ideoque plantang. descriptam, potius ad Ama- 
soniam. referre volui, gquam nouum et incer- 


2 


x . Passiflora. 


P,.glandulosa,. foliis onatis oblongis viriggque 


glabris integerrimis, corollis tubulosis. 

‚P. glandulosa, Cauan. dissert. 10, P- 453. 
1.281. 

In. Caienna’ legit von Rohr. Y 

Fe 0 | Trigo 


[3 
“ 
nn Et 
— m 


nen 


g°® 


' BE © 7 Ze 


Trigenia... : en S Du 
* Oharas . Essent.. Calyk quigquepartitüs, Po- 


0.” Mala 5, inaequälia; 'supramum 


. E  basi intns foueplaium.. Necta- 
a e | rium squamae. duae ad basit 


“ 00» germinis. . Filamenta nonnulia 


. sterilia.  Capsula. leguminosa,, 
’ \ trigona, trilocnlaris,. krinaluig. ,, 
..villosa, foliis obomatis ‚subtus tomenio- 


“ <orpora discedunt,, rectius forte erit Trigoniae 
. genus Classi monadelpharum inserere.. 
T. laeuis, foliis oblongis virinque glabris. 
- nitidie. 

T. laeuis. Aubl, Fl. Gui- p-390, t. 150. 
-. Habit, in Guiana/ von Rohr, % 


- . sis incanis, . -, ot 
-, 0. -T. villosa, Aubl Fl. Guian.. p. 188. t. 149. 
oo. ‚ in Caienna legit von Rohr. 5. — Cum. 
5 “ Elamena non nisi increscente-germine in duo 
| 


i 
Crotalaria. 


.C. lotifolia, foliis ternatis: foliolis cuneifor- _ 
. ‚  zmibus emarginatis subtus villoso- subsericeis, 
- _pedunculis axillaribus solitariis vniforis. 
. Crotalaria trifolia. ‚Fruticosa, foliis ‚glabris. 
no Bore e luteo viridi minore,. .Sloan. hist. 
. nn 2, P: 33... 176. £. 1.2. Zn " 
\ = | R Orota- 


- 


A 


! 
[4 
. 


DE: ee 
"Grotalarja totifolia, flord‘ parno variegato. 
‚ Di -Bifhirze. t. vo2. f. LzT. ' 
:C. Iatifolin; Binn. Syst. Veg. p. 650. 
Ex insula: St. Grucis miserunt: Pflug et 
von Kohr: %::— Nomen triniale a Dille- 


nio absgue'dubio mutuanit-Linnaeus, ideo- 


| qiie nos ialifolia sed lotifolia dicenda' Quod 


“ cauilis- Eruficosps’ est et pedünculi. vnilori, ex 


tribus speciminibus optime conseruatis, vi}. 
C. pubera‘, foliis ternatis: Foliolis oblongis ob- 
- tusis subtüs- eguminibuequo racemosis vil- 


> 


dosis, 
„Habit, ad St; Martham. von Rohr. | 
u Tragia. | 
T. cornienlata,, foliis subcordato- ouatis atte- 
. _nuatis äubintegerrimis, valuulis capsulärum 
bicornibus. (Tab. 19.) 
- Habit. in insula Trinitatis, Ryan. ©. 
. "  Mabea. 
M. Taguari, foliis. ouali.- oblongis subserratis. 
M. Taguari, Aubl. Fl.Guf.: 'P-870. 1.334. .f.2. 
In Caienna legit von Bohr, %. — Demto 
calyce Gymnanthis Swartziis pecies fere_esget. 


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.UL Litterator.. En 


I v . ' \ „> 
Theoria gen erationis et Fruetificationis 
plantarum cryptogamicarum Li nna ii i, 


_ retractata et aucta, auclor@eloann’e Hed- | 
wig, Cum tab. XLIT. coloratis, Yips. | 


1798. XII und 368 Seit..in. 4mai. 


x — 
s B 





! t 


Die’ Verdienste des verstorbenen He a wi g 


‚um die genäue Kenntnils der‘ Natur erkennt 


seine Mitwelt, und die Nachwelt wird- Bid 


nie "vergessen. _ Aber das 'vorzüglichste Lob 


verdient dieser würdige Naturforscher wegen 


der Treue, wontit- er seine Beobachtüngeni 


anstellte und womit er sie der Welt miftheifte, 


‚Die Redlichkeit und die fast kindliche Unbe- 
‚ fangenheit seines Charakters ging auch 'in die 
‚Arbeiten seines Geistes ‘über, und lenchter 
aus. seinen: "Schriften ‚herrlich hervor. Wenn 


& die vernachlässigten Bürger des Gewächs- 


'reiches untersuchte‘, und die’ Kesultäte seiner : 
Untersuchungen der welt vörlegte ;' so kannte’ 
R " . ! - = er t 





° . fi 


RE r 22 


er gar keine Neben. Absicht: - Liebe zur Na- 
tur und zur Betrachtung ihrer W underwerke’ 


‚leitete, ihır allein! Bec.; ‚den ‚der verstorbene " 


Hedwig zu seinen Freunden zu zählen 
würdigte, und der, seinem persönlichen Um-; 
| gange viele Belehrung verdankt, erinnert sich 
mit Vergnügen an die An:brüche von Enthu- 
- siaamus, womit-H. von der Gröfse der Natur 


in ihren kleinsten Werken zu reden und eine 


‚genauere Kenntnifse der kryptogamiächen Ge- 
‚ wächse vorher. zu sagen: pflegte, die durch 
: geine ‚Arbeiten nur vorbereitet. werde. - _ 


/ / 
| \ . $ ö ‘ 


. In, dem vorliegenden Werke ‚setzte der 

_ Verfasser ‚seinen Verdiensten die Krone anf, 
Ob man mehr die Geschicklichkeit, womit die 
‚feinsten und verborgensten Theile der 6e- 
wäclse zergliedert sind, oder die geübte Hand 

und den Geist des Zeichners, oder ‚ob man 
. die Genauigkeit und Tseue der Beschreibun- 
| gen höber. rühmen. soll; darüber wird jeder 


unterrichtete Leser dieses classischen Werkes 

| zweifelhaft bleiben - Je reiner und aufrichti- 
= ger die Bewunderung ‚ist, die so. treffliche 
Taleute errdgen, je mehr man es fühlt, dafs. 
Hedwig in, allen seinen Untersuchungen je-- 


‘den frühern Versuch weit ‚hinter "sigh zufück' . 


EZ . Jälet, 





[3 
——_ iM... .-- 


no. on j 39, \ 


läfst, je ‚inniger man sich, ale Dautscher,; Freut, 


_aafs.. Deutschland .ein solches Werk herxor 


brachte, dem’ dag Ausland nichts ähnliches au 


., die: Seite. satzen kann: ‘desto mehr muls man 


bedauern, dalg der grofse. Mister der Natur- 
geschichte so wenig,Sinn für.einen gefeilten, 
richtigen umd klarem Ansdruck. hatte. Hed- 
‚wig’s deutsche Schriften. sind zwar auch wol- - 
ler Nachlägsigkeiten und unbegreiflicher Ver- 
siöfse_ gegen Grammatik und, Syntaxis. : Aber 


\ 


. seine lateinisch geschriebene Werke wimmeln - 


rn 


' gen zu. müssen. 


wirklich so schr. von unverzeiblichen. Fehlern 
aller Art, dafs man in der T’hat keine Periode 


ohne Beleidigung lesen kann, wenn man aur 


den ‚geringsten Begriff von Latinität hat. Be- 


sen Fehler an seinem verewigten Freunde rü- 


# 


n . a i . f 

Rec. wendet sich zur Betrachtung des Wer- 
kes ‘selbst. Er wird die Vorzüge. desselben 
genau angeben, und seine Bemerkungen hin- 
zufügen. ‚In der Einleitung gibt der erfahrne 


Beobachter txefliche Regeln an,.nach welchen 


Beobachtungen angestellt werden- müsseh, Er _ 
schärft; was. gewifs nie genug. geschehn kany, 


ns 


eur , : * vor 


- weise. davon wird man dem Dec. hoffentlich = 
\ erlassen, da es ihm. wirklich wehe. thut, die- 


- 


N ee 


[4 
‘ 


f " ‘“. v 
x 
rn -.:.360 udn \ 


. 


“ 4 


\ vor len ‚Dingen das Gesetz ein: der Beob- 


hchter müsse die‘ Wahrbeit‘ 'über alles lieben 
und ‚dürchaus frei von vorgefafsten Meinim- 


gen seyn. Er: müsse lieber.eich‘ von einer 
bescheidenem Skepsis. feiten lassen, ehe er’ 


dürch einen hinlänglichen Vorrath von Er- 
fahrangen berechtigt, die verborgenen Spu- 
ren der Natur emdeckt zu haben wähnt, Er 


| müsse Geduld :genug haben, -um so oft, als 


möglich, und ‚unter den verschiedensten Um- 


stäriden ‚dieselbe Beobachtung anzustellen. 
“ Dann: kormmt.er zu den mikroskopischen Un- 
tetsuchungen selbst,. zu denen er die besten 


Vorschriften gibt. 


) 


x 


i Er verihöidig anf eine würdige Art den Ge- 


Brauch der Vergröfserungen, den einige Freunde 
des Paradoxen - -in neuern Zeiten. herabsetzen 


. wollten. Unter den. ‚zusammengesetzten Mi. 


kroskopen, rühmt er ınit Becht diejeniken, 
welche der Universität‘ - Mechanicus Weikart 
In Leipzig mach des Verfassers. Angabe be- 


arbeiter. Rec. besitzt ein ‚solches; genau nach . 


dem Hed wigschen verfertigt, er hat Gele- 


genheit gehabt, . mehrere sehr kostbare, ‘von 


englischen und deutschen: Künstlern . gear-, 
beitete Nikroskope . ‚mit diesem Hedwig: 


Ve , | j Wei- 


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nn. 


u I u ı er 


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’ . u . = _ 3645 un 


W eikar. tschen. zu‘ .xergleichen, .‚Aber, er 

gesteht, gern;.. ‚dafs‘ ‚dag ‚letztere in Rücksicht 
der Klarheit, und Destlithkeit. der Darstellung 
und des .schr ‚bequemen Gebrauchs .bei wei- 


tem. ‚den. Verzug vor. allen ähnlichen Wer- 


ken. ‚verdient. , die: ihm ‚bjs jetzt vorgekame 
men ind; „‚Zu.,den ührigen , Geräthschaften 


| eines, mikrogkopischen, Bepbachters. ‚rechnet 


H,. Pincenteg; und Lanzetteh. Jene ließ er 


> immmer. ans,Messing ‚arbeiten, weil die stäh- | 


lernen. ‚00 .‚Jeicht zosten. . Fiec, aber findet -die 


ErRNerR.. ‚wuie ıHie.. Weikart verfertigt,. völlig 
_ unbrauchbar, und läfst, sich jetzt nur gräblerae 


‚machen. ‚deren Schenkel ‚etwas. gebogen und 


u  oberwärts mit, einem Schraabepknöpfchen. ‚ver 


“sehn sind, ya. die. Objecte desto fester hal- 


ten zu können, , ‚Auch hat er nicht. ‚bemerkt, | 
. dafs. ‚die stähleraen Werkzeuge. sehr leicht _ 
| rosten,. man ‚müfste dend in. Wasser. arbei- 


ten, welches mit Salzsäure, geschwängert 


wäre, gie Rec, neulich ‚bei. der Untersuchung - 


der keimenden Samen, zum Schaden seiner 
Werkzeuge, ‚gethan ‚hat. , Bei den: Lanzetten 


gibt. H. picht an, dafe- sie. ‚„nothwendig in. 


der Mitte dieker seyn, müssen: weil sich sonst 


die Schneide Jeicht, umlegt, Weikarts ‚Lan- ” 
Zeiten haben diesen Fehler, Auch. vermilat. 


WIEB. ALSe. N“ 4a | man 


nn 362 — on 


mar ee genauete” ‘Anzabe der’ Vohritlirang 

zum Mikrometer.‘ Bec.y- der sich! lange einoR 
Ramsden’schen ‘Faden . . Mikröttieteis (bei 
‚dient hat, pflegt jetzt. J urin's eigfache Art, 


- die Gröfse der beobachteten Gegenstände zu 


messen, anzuwenden!" "Mah schutidet einen 


Zolt des feinsten "Silber - Drahts- in Iiuter gie - 


sche," äufserst kleine Sıüäckchen‘;>z!'B: in 365 
40 Theile, und legt: einen THeil:dawon, ala. 


25 Zoll, mit auf-die-Glasplatte;, "wo: das: Ob- 
ject liegt: ‚Durch Vergleichung dieses bestimm: 


' ıen: Gesenstandes hit. dem Objest: erfährt nian 


dio: Größe deb’ keiziern. er ud. Zum 


Rec: übergeht die übrigen Haihöchtäge dcs 
Weir zum: nüafichcn Gebrauch der] Mikroscope,. 


} [8 L) en : 

um ur noch eines "Mänöver'i zu ‘erwähnen; 
fir 1 . 

worauf H: sehr viel zu halten ‚Pike, ‚und 

worin ei den Rec. selbst geübt hät: Diefs’be: 


steht in ‘der Art,-"wie' man mit. ‘der ‚Rechten 


die Lanzette. führe," während man mit’ der 


Linken zugleich’ ale Läupe und dus Object ; in 
der "Piacette "halt. "m "hat ed Feii äbbilden 


lassen." Es’ komme auf dirien‘ kleinen” "Kunst- 


griff‘ an, so hat ar’ &8 gelernt. "Äber nicht. 


‚alle Lotipen, passen "dazu, besonders nicht 
die” "kurzen, übrigens 'sehr lirten‘ die‘ in 


Berlin verfertigt werden, a 


Sr! Dich. 


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gta Riedl Passen Fr äßgen. Einleituipfin? die 


Eehrei v6 died: Errdükung: der. Gewächse-liber- 
re stellt Mındie veiichierienen Meinungen 
deisier.: Wingänger-kon, dei: Geschtechlarheiteni 
der: krhpsogsmischen Hilaunem'auf.:-' Mäin sicht \. 
darauk dies ungeachtet Schmidel;!Schire: 
Bor: ad] war schon. die bissenförmi:- 
gen Beiukelcheh inıden’sternförmigen Kuospeu 
der Miesb giselluh, sie dochdkeinen. bestimm=- 
seen. Bagrißk: visl Khaler, -Foisction:. Eehatt ‚haben; 
Pad: daie. 2a: alaatuınderm.Hadwie vorbehal- 
sen war’s:kiees: Theile:mähen .zu.. beschreibeis, Ä 
Be Hate ‚Nerrichsung ans. eisauder zw seineh, 
Burma aD. ,ebayaad ‚nr N; 


"Er trägt nun die ‚Resultate, seiner Eut- 
u: 21,160 $) SQE 1 ; Zen - urn?) 


kungen einzeln Nor, ‚und „fingt mit dem 
ı’ N TEN -"yı Re a .. rer | , 
Jap ib albus 


"yerdick kıen und mit Staube besjreuteg, Fäden 


Bis ya abakuien 
an Ten "Sämen Örnern der Pflanze, ‚hält ESS | für. \ 


ul ur eil Be: 
Änlfieren,,.w eil er, sie "schon in. den. „Jungen 


.: Egiüsehm an, Die , vier ‚Slaptjschen,. am Ende nn 


er 


f m ni Lore f ERENEETE 5 
Shrossen | die e ‚gu der Erde steckten, fand. 
Eu: _ 


Ds. Zen AT ie TR 

egeanet er nicl t dem. Einwuzfe, ‚dale, 
2 vn rk, 
her" A reifen. ‚Erncht noch die An« 
19 He: 


u en. „ae „welchen sonst nirgends der 


2 a 


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Sp A: u; | .g „k:’ ‚* re RL ® 3 " GW " r 1 


— Bei ‚Ola ' Fihieibns. dorsiferis bemierkt: ex; 
 züvördeuss‘ die: gröfie: ‘Anzahl. der. soköhsterD u 


22 32. £ id . " AR 2 Spalt 


r 


_ Nr 


Spalt Mähdubgeh, meelthe die gene Rückseite 
dee Blattes bedecken..: Diesc'hielt Gieicheä 

irriger: ‚Weise für.. die; männlichen: Theile 
Hedwig:gibt sie hier, wieran: andein Stel. 
len seiner Sthrifton;;: für Mündungen: der au» 
dünsteäden Lynipl-Gefäfse 'aus;' und'sieht: das 
Nez’ vos Fasern‘, zwischen !welchen dies 
| Denen lieg en, färr jene Lymph.Gefülse 
- -au,. ‚Het. ist -überzeugt; dals Hedwig sich 
darin geirtt hat. Die Spsk: Oeffnuiügen nimm 
‚lich-sind eo wetig:zur. Ausdünstumg bestirimtg 
dals. sie: vielmehr. ‚eiasauben, Rec.: hat, ste nie 
‚In. jüngern Pflanzedu ‚„sondern'zur: in der Epis 
dermis älterer, besonders. perennirender Ge- 
| wächse" "gefunden. | "unge Pflanzen "dünsten 
äber am meisten. aus.” Die‘ "Spalt - ‚Qeffnungen 
gind ferner in solchen" Pflanzen ; am auffallend- 
dien,“ "deren Wurzeln eine "gewisse, Festigkeit 
und Dauerhaftigkeit haben , wie ja den Farım 

krähtern , und gerade. zur "Ernährung ü und Ver: 


er: 


vorzüglich erfordert. Denn Anden ı man. „diese 
Spalt- Oeffnungen auf der Oberfläche der be 


Base. 


wächse, da, wo sie, wegen des Yio benennt der 


Blätter, gar nicht ausdünsten, z.B. auf den 


gelben Rändern der .;Biötter. der uffaves:tund. 
des ‚Acer‘ Preudo- Plakanus, fol. versegetis‘ 
> no ‘End. 


e 


, x , ° ’ z 
’ , - a 3 m , 


. Endlich. ‚at.Bec,, bei. Beinauer Untersuchung, 
"a den. Spalt. Oeffaungen wie Luftblasen; auf, 
; gteigen ‚gesehn... Was H: für. Dymph- Gefälse der 


Epidermis hielt, hält'‚Aoc. für die Zwischen- 


wände: des; ‚Zellgewebes ‚wozu ihn wichtige 


Begbachwungen. nöthigen , die er: unter .dem 
Nlikroscope. sehr oft angestellt bat, r | 


"Bei dem‘ 'Opbioglossum vulgatum bemerkt 


Hin der jungen. Pflanze ovale dgüsenartige 
Körper, ° ‚welche er als männliche Theile: an 


- 


sicht. Allein dieser Vermuthung: fehlt gar 


vieles. zur Wahrscheinlichkeit‘ en 


» L ’ 
” ‘ PB ‚Al ak .. 


‚In ‚den, eingewickelten Zweigen des „Blech. 
gum' ‚Spixant findet man Drüsen von weilser 
Farbe, wie:sie, nicht blofs bei den meisten 


jüngen 'Farrnkräutern,, .sondern, als ‚Hasrdrü- 


san,., bei vielen jungen Pflanzen vorkomnien, 


He dwig vermutbet, dals,. sie .Antheren seyn. we 


Das sind sie aber-sicherlich nicht: denn sie | 


erscheinen zu einer Zeit, “wo noch keine 
‚Kierstöcke .da sind; sie. sitzen an Orten, wo 


der ‚befruchtende. Pollen aus ihnen gar nicht 
zu .den. Eierstöcken gelangen kaun, und sie 
siod in dem entwickelten Zweige, wennsich. 


“ die’ Spuren..des Eierstocks zueret zeigen ‚völ- 


‚ verschwunden, . ae en. 


> waere: Potypedkukn Thelypreh in sicht naral 
braungelbe "Körper ‚rdie: Sch midel schon. bes 
öbachtete, und‘ die Hedwig-ebenfalls - fie 
‚ befruchtende Theile: 'bält Allein Ree., des 
sie ofe untersucht hat; halt sie 6 für Ansgedüns 


stete Theile des Nahrungssaftes. <td. pHlegt 


sie mit .den 'kämpföraxtigen ’ Körneru ds. HR 


biscus. Abelmoschus und ‚mit. ‚den ‚ Zuckerkör- 


nern der Cassine Mauroenia zu vergleichen, 
Sie sind das. Harz des, Fafrnkrauts,, 


. u | 


i Hi un 


Schr 'vortrefflich . und musterhaft. Find H. 


Bemerkungen über die Befruchtungstheile der - 
Saluinia. natars. "Man weile; ds Giwörtärd 


die männlichen’ und‘ weiblichen: Theie.'dieser 
Phanze' schon ‘untersucht 'hat.--: Aber H. hat 
- von: det ersten Eistheinang der'F, rüchtkapseln 
- an bie zur völligen Entwickeking: der‘ Theile 
seine Beobächtungen verfötgt; "und, was er 


: bemerkte, miturüberirefflicher Eleganz und 
‚Wahrheit zezeichnet: Mierdurth wird nam . 


Guettard’s- Behauptung widerlegt; "dafs: did 
‚Saluinie zur Mondcie-gehört',' itnlen H, fa« 
 denförige' Antheren um. die-Pistille her fand: 
" Die 'grofse Schwierigkeit :also; 'wie sich eins 


Pfahze, die unter dem':Wässer wächst, "ind ' 


sn abgesonderten Kapseln mätinliehe und wrib: 


EP a ey “liche ® 


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= u 7 Rn 
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| liche Befrnchungeiheile-srgt, ‚befsachsen ‚sol 
. diese Schwierigkeit ist, nun gehohen, weun 
 erwiesen:ist, .dals ‚sie,zu dem Hermaphroditan 


‚gehäne .. Learg 


\ 


‘Von’ seiner’ dndern Phawie. die H. Mat. | 


. lea minüta 'tennt, "untersuchte er ebenfalls 
di Befruchtungstheilb, undfand' sie im Gan: _ 


zen 80 wie sie Jnseteirimit Brofser Sorgfalt . 
and ‚Währheit if der Miürsilea ‘quadrifoliz be- 


ws stitnmt hat. Mec: kaur hidessen einen Zwei- 


fel nicht verbergen, dafs’ sämmlich diese Pflanze 


icht ‘wirklich "Marsilea mönuta Binn. seyn 
‚ möge; "üngeachtet Hoffmann in Göttingen 


&s behauptet. : Der Hedwligschen Pflanze _ 
fehlen’ die’ Serräturen' der:'Blätter, wodurch 


sich die. ächte M. minut :Bimn, auszeichnen, 


- Bekanntlich ist Tassieu Untersuchung 
‘der Pilularia 80 musterhaft t, dals jeder Leser 
derselben gestehn multe: es. ‚werde sehr 


| schwer. seyn, etwas Neues über diese Planze 
zu sagen. Aber Medwig, "hat Tnssieu über- 


troffen , und mit ausiehmender Genauigkeit \ 
die schwer‘ zu analyürenden F "suchtkapseln | 


deglieden, De rn 
’ R 239 fg x Br 


Beim. Lyropodium;: Seluga hatten scho 


Diitemine :und. Binne. ‚Sie ‚vierbläyrigen 


wu 2 Ba Knos- 


- 


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Fe u? ı Do 

Knospen m "den. :Blättachseln" benterke; ; die, 
‚nach: des letztern Erfahrung, wie reife ‘Früchte 

' abfallen und Watzel schlagen, undiLinne 
| hatte schon daraus und aus der; Acehnlichkeit 
des sogenannten Samens..von Lyeapodium mit 
dem Pollen. anderer. Antheren. (sowohl in der 
Kufsern Fotm, als ‚in chemischen V erhältnis- 

von), ‚den. Schlufs. gezdgen, ıdafs. der bekannte 
Staub. des Lycoppdium wahrer Pollen, jene 
Knospen. aber ‘wahre Früchte seyn. Hedwig 
‚aber kehrt den‘ Satz ‘um... und nimmt diese 
Knospen für die männliche, die. nierenförmi- 
gen Kapeeln aber, ‚die den Staub enthalten, 
‘für. die ‚wahren ‚Erächte, «Ungern vermilst 
‚mn trifftige" Gründe. für. diese in der That 

zu rasche Behauptung. : 

"Was die Laubmoose selbst betrifft, sÖ wun«: 

dert ‚sich Rec., dals 'H. bei den von ihm so 
- wnübertrefflich geschilderten Bälglein in den 
Knospen ‚der Moose, die er für die männli- 
chen Befruchtungstlieile hält, gar nicht auf die 

_ Einwürfe des. unsterblichen Gärtner’ Rück- 
sicht nimmt, die doch wahrlich : keine Ver- - 
achtung verdienen. , Rec. will die männliche | 
Function dieser: Theile gar nichi läugnen: 
aber ein würdiger "Forscher der ‚Natur muls 
ie a doch, 


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. Zah, wie velbset , ss aft!ginschärfte, - die 


zdie Skepsis allen - kategorischewBehauptunger( 
»orziehn. "Wenn man die sogenguisten  mänı 
lichen Theile m: 'knospenanligeh, Hüllen diem - 
eingeschlossem;' und' noch dazu in.einigen Au 
ten von Laubmodsen .weit von.den. weiblichen 
Fheilen: eritfernt sind: so ; maß ‚man doch diesd 
Schwierigkeit: 'erst:zu heben suchen; ‘ehe nan 
ikte Eunction: für- unbezweielt gewils. häls 


Meeses beksante: Erfahrung ı- dafs ‚die Stern- 
. förmige. Knospe . des. Mniumider Erde an» 
vertraut, Wurzeln‘ ‚schlage, brauchte. H, gr 

alcht darch 'dieunwürdige Ausflucht zu ent 


krafiew, es seyh ‚vielleicht. Samenkörner auf 
diese. Koospe 'gefallen ; und jene, ‚nicht. die 
Knospe: selbst, haben Wurzel geschlagen. Mah . 


weils ja, dafs die Zweige und Knospen ande; 
.rör Pflanzen auch Wurzel schlagen ‚| ünd.wird 


sich. also nicht wundern, wenn: bei den’ Moo- 
‚sen: etwas ähnliches geschieht. Uebrigens \ 
rimmt H. in diesem Werke die Bälglein nicht. ' 


u mehr für- Antheren und den Staub, den sie. 


unter Wasser ausspritzen‘, nicht für Pollen; ' 


sondern er hält die Bälglein für einen eben 


0: rückten Pollen, als die Asklepiaden oder 


Coutortae und Orckiden haben, 


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, Ä 2.000. Aa5 u Ganz 
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sih Ganz: äövorzägliäh dt äh. „Schilderung ‚des 
Entstehens: den Galyptra- dar. Moose, atıs .dez 
Ä Bulsern  bhülte: :des. Eierstäcke „welche; beim 

 Anschwelleii des letstern;;ısich aufbläht, und 
mit ‚dem oben «drauf :sitaandem- Pisuhl ‚sich 


imsher :mehs wos  Eruchtboslen.. entfernt, zb. 


Binger' der :Fsuchtstidl ‚wird.‘ Diese Besliach- 
tungen »hatte: Fl: schba‘ zum "Theil. in seines 
“ histor.- mmısoon. frondosorans: bekannt gemacht; 


“ allein’ hier ‚werden: sie ‚vollendet.. Auch. üben - 


das. Säulchön‘‚den. Fracht ‚waren. achon. mark: 


. wärdige ‚Eusdeckungen i in. jenem-frühern.Worke _ 


vorgekomaiens hier findet man slie Verwathung 
Tas bis zirr. Gewälsheit erliöhbt ,.. dafs. die Stmk 
 shen 'nicht «zur Befestigung: der. Samen, som 
dein, - verniöge: eines: schwammigen . Bauen 


und seiner Verbindung. mät der innern Hayt | 
. Mer: Kapsel zum‘ 'Zuführen und. Zurückleiten 

der Säfte inddı also zur Heilung -der Samen 
* diene.‘ Auch. vom: Keirgen . ‘ter. Mongsamen . 


werden die. frühern Beohachtungen des: Ver, 


fassers:! bestätigt und ‚durch . ‚vortweflliche, ‚Abe 


In’ 


„ bildungen erläutert. 00 


L} \ i " 
2 En Pa BE Bu 7 Ee Eu um 


Hierauf. kommt: er zu. di „Toben. Mao- 


von, auf die sich!sdnst.sein&) Untersuchungen 
noch wicht erstreckt hatten. Der. Name L«- 


Eu a ? »‘ ber- 


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Be Monde shi mi der ng Saheindul 
dioßer'-Gewüchst .iibhr wohl! überein :. "made 
Rtıde in ‚den .!Bläitern : fast.. sad keiric-Gofäßee 
Gänge: ‘Mei ikdl nie einen: merkligken! Unk. 


. 


) 


teischied: ‚denSabstanz. der Lebirsand: Loiba 
 Aslose.tsesbachtet, ‚in beiden .:iers»iden zellige 


Baı suildllend, 1fi: beiden scheinen :die Tangk 


u gestwechten.. Gantile:.zu' Fehlen} die man: fälsche 
Hoch: mit Wehr-Gefälsen des. thierisches Körk 


pers 'ka vergleichen pflegt. In:der. That' aber 
sid; Spiral- Fabera eben ‚so: zut in: den Jum> 
‚ gefmannien ..als: in’ den Läubmogsen gegen? 
wärtig,. wie'diels Yie Kibben. der :Blätter- bei 
Weisen, ı die: „B.. in der Jung. Jwreata- nach, 
des- Rec. Bemerkung: offenbar .aus s Spiral Far 


som’ entstekn. : 
EUEIT IE DIL lee ne 


Die männlichen Theile der Tungermannienz u 


.- SE, 
Pen \ 


“ { 122 


die Schmidel schon mit grofser Wahrheit 
I De beweindhnswürdiger Künst‘. dargestellt 
Butter“ schildesv; B.: sehr .gewaw., :: Bei dei 


- Bemörosa "sitzen: die. "Anılieren . 


in braunen, 


 Knöpfchen auf: den Spitzeri der Blätter selbst; 
bei. der L.:.asplesioides stehn. sie in 'einer, 
- Wrkörreichen Hülle auf eigenes Stielen. ‚BE 
bemerkt, idals ör'.die meiıbrana anıkerarum 
eabyoina des Schmidel witht; habe. finden 


. dev. 


- 


-kön- 


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 Jöunen.- Bac. hält sie für. ehen- ‘die durchsiche-. 
tige Hülle,.die H. ab, XVII. bb. und’ tab. X, 


as. abbildet.. L: palanata, die. H.nehr giıt nam 
dor: I zwiihla.,.: womit sia Haller. verwech- 


sche, untersehbiden' lehrt „-trägt.-die mänski- 
chdii Theile’ än: der Spitze der: Blätter.::laeı 


die Blühzeit:worbei, 5o klafft die: ‚Hülle voii 


eihander, :aud. fällt wohl-ganz ab, wo slem. 


die.:Blätter -;wie: abgestutzt 'alissehn. .1. fur- 
eata. trägt hingegen die männlichen Theile auf 
der Fläche: des: Blaties neben .der Mitzelrippe. 


"Beider I. epiphylia war-H;.so glücklich, das: . 


Aussprühen :des: männlichen. Staubes aus den 


‚gelben Knöpfchen zu schn, .diei im Junius auf 


dem :Blatte sich zu. zeigen pflegen. Es scheint, 
ihm .also hierdurch das Daseyn undı die Fun- 
ction dieser befruchtenden Theile erwiesen 
zu seyn. A or 0 


80 verschieden 'die Stellen -der Inugerman- 
‚nien sind, wo.sie ihre männlichen: Theile. tra- 


gen, so mannichfach ist auch: die Stellung 
der weiblichen Theile. Bald kommen. sie 
aus der Spitze .des Zweiges, bald aus. der 


Mitte, bald aus der Grundfläche hervor. Dock 


‚ mulse man nicht glauben, .dafs die-Frucht. ge- 
. aan an derselben Stelle erfolge, wo...die 


m.‘ | \weib- 


nur 


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pi . 


- ne 


_ mihliche Bitahosperanten „chen mach. vollen- 
deten. iBkütha: ‚Pig :sich. Wer. Zweig „zu. .uny 
"Jäsigern und Uß: eine andere :Geyalt, anzupghe 
ei Dergemakı: ehr - die, weibliche Blüshe 
„Beni I, prasillaaı,. Ende slienBenshr, aber. ia 
"asealtirunidee Fersen ie, Wade Sram la 


Schr merkwürdig" i it ie’ e größe" Ucbereii- | 
leg a der "weiblichen Bike‘ der inger- 
nannten mit Yen“ weiblichen ' heilen "er 


“or, R 


 Laubmoose. | „Die Geichlechtsfiilie‘ Geinbhi 


sirra? {1 ' 

ek geschlossen, "die Calypira, „die Griffel 

mit. ‚den innern Canälen, die zum Bierstock 

‚Rühren: alfes stimnit überein ; so "Ferschiedeh 
}. 

auc die männlichen “Theile "sind, "Denn nur 

hei dem Sphagnum | palustre und Mnjum‘ an. 


Fyrn .. 


droey ynum finden . Wir. eine Kehälichkeit‘ 'det 


br ) DK hi 
mäpnlic Ipkeile mit den” Antheren der 
"unge: Olirzue Aası 


Ingerpannien. ‘Die Paraphy ses aber oder die 


 Sefaden die bei den’ mei, ten "aubmoosefl 
zwischen den Griffeln” stehn, tehfen den lm 
germannien. - Mm unnachahmlicher Kunst" de 


tab, AR. die Calypıra der J. epiphylla dar. 
‚gemelit, Ai e en 0, wie Bi den Laubmoo- 


867 die Aufsere Hülle“ des’ prdukhoiene bit 

‚det. „Bei der 1. furcata haben die Griffel'eine 
slow alt) fx 

ganz "abweichende Form. " 

. Eu Br u eatHidl’.k. ' 3241 


Ze | | Höchst 


N 2 es 4 nn 
“ „ratBehet anföthend rege dehliksirihknehe 


Wlan gehänig‘ \deniF raohte steh Beh nmeb- 
Yhatinien ‚'s6brld ute- Proche rif bass : Vorkiele 


"eher die Früchteifhst eitr gun wen lablr in-rdem " 


Shut verbötgdn?ioder' safe: sm wenigi inbehr . 
“sie: hervor: aber sobald novAklapbemigänehfe - 
Werden.zum; Aufplgtzen, „ep erhebt sich, Z. B: 


1v. 87971 Para 
bei der I, eriphylia, in ‚wenigen. tund der. 
19, LI  FREIITN9ET Wo 
Aareheifhine,, zarte. F ruchtstjel’ zwei bis drei. 

Dun ES Ze > 5 20 Eu Tier FT sum 


Zou OU lang; die, Früchte, ‚strengen ‚die | men 
Amher "und der, Fruchtstiel Falle Ansanıme 


v BPiels . ägt das merkwürdigete: "Beispiel: wei- 
Su u gar 
ches. weit, von, dem " Uebergange ‚der Zeilf Br 


“ur un" 


. in, die Spiralfaser.,, ‚oder d der "Zellen ‚sel u 


N 


7) MIEL Pr euer, UR 
‚gestreckte Canäle, anführen. könben 3 und Bec 


FE Ps FIR . ders” rn, san 13d . 

glaubt hierin in einen beson ers graf! ken: Beweis 
u" vr» ARTEN | 

‚für seine ‚idee von: deu Ge äfyen . er Gewäch se- 

Di s. SIrE 


zu finden, Sie. ‚sind "nam. ich nichts ander 


I 2 3X RRLTT CT TE “de Be 
Are ‚modificirte, Höhlen und, Fasern deg ur, 


achh 
sprünglichen, nd allgemein, vi rbreiteten | He: ; 


Ki. 8; add ui min ‚BiyaN 
Amen: 
7,00 Ku rn ur if Mn. "2 


Die, Shen & der Jung &Huannten, sind init 


SEBEIR TIER v. : Pr, used) % 
Spiral- oder Keivenföruig, "gebildeten SER 
federn. versehn, ı durch deren ‚Hai Ife. die Sa 
n Doern.t, 30) 
men fortgeschleudert werden. Die. jetzien 
PEPSE Ze: | suti IrAEETSaR, Lin, 
sind ‚sachelig, wie man es "beim Örinaire- 
derer Ä u chim 


we 





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vo. - . ı® (u 
t £. a . N 
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' u DE . . 


BE eafgese ander Ar äonem \ 


Baden pflegt. Das Auen} deulungerinam 
nögR „vereuchin, Aedanig: im; Anl, #789; mit" 
den Samen fer isgerhrlie, Apdızder, Vor 
ayah,glückte.. Apr heinerkt, Aafo’ die 1. alming ' 
aaerAndrenga gietragihila eigen intarg NROREE 
Uebergang var; fen, Laub. zu den, rebermangr 


‚aen, bilde, ‚wie, er_ an ‚einem, andeın, Orte, Z 


gejgen: ‚hoffe. 2 Reg ‚weifs, de die, Poteray 


hung der. Gesghlochtsthejle, Hase Mopseg die - 


| Ai PAY vornahm, ., 


Yiekats, „Besabäffigung, des, würdigen, Mannes 


mar, und, dafs. „ER, ‚it, schon. kranker. Hand 


die: ; bewundernswürdigsten Aerelederungmg. 


-fI8: ut Rinne 
38, el, “ sy Gia/E 1, WW 


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Yiih durch‘ sie- ea Haan rohen 
Schildchen def Pilanze Bi ÄREORR "er die: Inka 


Kchen‘! ia“ derögesternten aberiie: WeitftehiR | j 


Theile. mit der Calyptra versehn, sel 


den "Safrlüden: Tnrmgehen, "Anch,' hier: 'kdben 
We Samen Fee fönig: gewuridkrib:Spiränfes | 


ie 14 


oo. derm- 


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— 376 wo 4 
‘ dern Dark: Anmtrenung, Dee Samen. . 
Wann er. junge Pfanzen. ;:ı .:-: . sin! 


ur "Ih der! Marchät ntia cörlted heise min: 
lieben“ "TReile Einen. Ft "äHnljche n Bau, 


Wr dals die ‚Sehlldchen‘;” in denen sie erthäk 


“Yen sind‘, tet gür Stielen‘, sörderh unmittef-, 


Bir’huf Ab” Laube ‚selbät' sitzeih, “Der 1ed- 
ffihe Fobscher' gesteht ‘Hier semen’ würdigen 


Vöigiingerh, Dillenius ünd Micheli, die 


Fre der Fürdecküng’ ‚'dieser ' 'ungestiehten 
$childchen” Zu, und gibr' eind Beschräibulig | 
und’ Abbildung” ‚der weiblichen Theile dieses 
‚Bewächses die nichts zu wünschen’ übtig 
Zlst, Hingerissen’von der Betrachtuhg Hiäset 
Wunder der Natur in den kleinsten Geschöp- 
Fern. "bricht der ‚edle Velfasser' in einen Preis 
der Allmache“ ind Weisheit ‘ded Urhebers det 


" Rätur aus," "ter 'gewils' der“ "würdigste. Hyun 


nie "auf die“ Gottheit ist. 0° WE 


I. r =. v 


"Im Anthöceros laeuis gibt er den von Mi- 
eheli, schon ‚bemerkten . gelben. ’Körnerchen 
die befrughtende. Function; ‚und, schildert, hier 


. die. weiblichen | ‚Theile mit. „gewohnter, Ge 


nanigkeit, on Pe 1 u 
‚Dann folgt.- die Untersuchung. "den -Blasis 


pa und Higcie.glauca..._Bei.jenar wär zu 
Schmi- 


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upon - prigteimpugper Zur nun - 
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» . _ 377 -— " x x 


Bohrktiefe ‚Beohackkunge Arönig kinz. zu 
serten, „Bekidieser 1.bestitigt er die-Identitäs 


den männlichen. Theilen ‚. schildert die Grif- 


fel und die:selisamen; zmit zwei Griffeln ver- 
schenen Samen. BE en 


_ 


x 


Ueber die Lichenen und ihre Befrnchtunge: 


theile handelt er ‚etwas unvollständig. _ Als’ 


Normal - Art nimmt er den Lich. ‚eiliaris, . 
dessen Samen er "aber nicht gut dargestellt 


ner und dentlicher. Die Warzen auf der“ 


‘Oberfläche der Pflanze hält er für die männ- 


lichen Theile, und zeigt; wie die ‚Substenz 


derselben bei einem senkrechten Ducchschnitt 
sich körnig-ausnimmt. Auch von andern Li- 


. chenen, als von L..floridus, furfuraceus etc. 


® ' . ‘ j ' . 

sind die Samen nicht ganz deutlich därge- 
stellt. Rec. findet sie, besanders in L. sac- 
eatus, immer zu zweien vereinigt, durch 


y 


eine Queerlinie getrennt und an beiden En- 


den zugesitzt, . . 
Bei der Chara uulgaris widerlegt er Gärt- 
ner's Meinung, dafs das röthliche Kügelchen 


in den Achseln der »flanze nichts als Schwimm- . 


WBISE. .: Bbo° —- blasen 


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"hat. Bec. fiadeg sie in der Natur viel schd-- 


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: blasen seyn. Er. zeigte. an einem :Quserdurdlkz.. 

‚ + schnitt, dafs. sie Saftfäden "und nackte Pollei- 
Artige. Körnervonthaltend midi. 


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. ti ’ .\ sı I. : 6 


Untersuchungen. über: die Tremallen, Con- 
fern, Sphärien und Schwämme machen den 
Schlufs.: Bec, hält sich aber. nicht dabei. auf, 
da sie in der That wenig Nenes enthalten, 


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2 RRETRT ne IT ae el DESSEE 
” Antiguitaten botenicarum Specimen pri- 
“ "mum, äut. Curtio Sprengelio Mm: D. 
Prof. pübl. 'ord. Med. et Böt. in, Vni- 


oh 


En vers. Litt. Halensi etc. Lipsiae. , 


-; 


f Bu 3 “ Fr 
) , j 1798. in 4. 4 . 244 P % 
Ita ı. I 2 - “nt ! .; 
BCE nn nd 
. u a N 
SEE 5 BE; N ’ 


, x 
t 


Schriften dieser, Art werden: jetzt immer 

b seltener... und erfürdern daher eine desin,.größser 
vo Te Aufmerksamkeit.. Es ist wielleicht. kein, 
‘Schaden, für: die Litteratar, dafs ‚sie nicht 
ınclır 69 häufig geschricben werden, als dieses; 

. vormahls, gesphah; es gehören außserordent-. 

liche Sprachkenntnisse, vorzägliche botanische, | 

. Kenntnissg,. und besonders eini gelänterter Ge-. 

"sghmack dazu, pm hjer nicht: ‚diffieiles' nugas. “ 

j dem Publicum, zu Kefern.. Herr: Sprengel, 

\ zeigt. indessen einen, vorzüglichen, , Beruf, zu 

diesen. Arbeiten; .er ist wegen se ner zrolsen 
Sprachkenptnigse bekannt ,, besitzt die wöthi., 
« gen, hotanischen Kenntnisse, und diese erste 

: , „Pröbe hat, alle ‚Eigenschaften, um auf eins 

"Fortsetzung sche ‚begierig- 2y machen. na B 

| Bbz : Im 


£ " " mn. 
\ - n 
., ‚Bo un - . 


Im. ersten Kapitel cedet der Verfasser vom 
den Violen der Alten. Bei den Griechen war 
in ‚den ältesten Zeiten ro sv unsere Viola 


_ adorata, welche:.sie ‚anch‘ psAayın. nannten, 


_ wegen der Farbe der Blumen, wie der Verf. 
durch” verschiedene Stellen zeigt. Die Stelle 
des Tbeophrastus und Diaskörides 
denten wohl unbezweifelt: auf unsere Veil- 


"chen; aber wenn Abdollatiph sagt, in- 
Aegypten gebe es .schr angenehm . ziechende\ 
Violen, und der Verf. hierbei F orskäl an- 


führt, so mulfs Rec. sehr daran zweifeln. Un- 
sere wohlriechenden Vellehen gehören schon 


eru den Pflanzen‘, welche im ‚südlichen wär- 


mern Frankreich, im ‚sidlichen Spanien und 


5 in Portugal durchaus nicht in dem Ebenen 
“ . wild wachsen, söndern sich-ältein auf höhern, 


Rühlern Bergen zufhalten: - Biec. war nur im 
Stande, urigeachret er sich oft'‘danäch'ninsah, 


sie blofs auf den Bergen von Satita Cruz inEstre- - 
 madora, und’ dei Setta de Manhigqua in Ak 
. garvien anzutreffen: "also immer an kühlen schat-. 


tigen Stellen. Forekäl’s Nachlafs enthält über - 
die gmeinsten Pflanzen solche Irgjhümer, dafs 
er nirgends ein Gewährsmann ' seyn kann. 


&ber überall‘ bauet man. in den Gärten Veil- 


chen, s woraus sich‘ die wa oder: wialaria der 


af . j ” Am 


un 38 u N, 
"Alten erkläre Nasseh, die’ nicht blofs für Chei- 
_ ranthos bestimmt waren ( Veigl. Vofs zu Vir- . 
- gil Edi 1175.76). Mit Recht tadelt der Verf. 
die Uebersetzung von Vols Odyss. E.7z. wo 
| dieser. ‚ov 'stalt aion übersetzt. 
‚Veber das } Asuroıov. -Der Verf. Führ Pheon. . 
 phrasvs Stelle an, wo der Lencoje eine Zwier 
Bel zugeschrieben wird, .Er läfst die Stelle 
zweifelhaft, und erinuert nor, sie. möge Lin- 
ne (vielmehr schon Conr. Gesner) Veran- 
lassung zum Namen Leueojim gegeben kaben, 
Es ist uns sehr wahrscheimtich, dafs die Al - 
ten unsere Tazzette‘ mit. unter ihre Leucoja 
brachten. "Die. Farbe: der Blumen ist im wil» 
den Zustande völlig‘ weißs;’ der Geruch seht 
angehehn, die Pflanze bläht im.ersten Früh- 
Ing, .in ‚den wärmsten: Ländern von Europä | 
schon 'im Decsinber, -und wächst überall in 
solcher Menge, dals die Fiären davon_in der 
'Perne schon: weils scheinen. Theophrast 
sagt zwar, die Bitter. säfsen atı dem Stamme, 
‚aber dieses ist wohl Aur von dem aufrechten 
Stande der Diätter, die bei den Veilchen auf 
&m Boden Hegen, zu -verstehn. Spätere 
Schriftsteller” Plinins, Dioskorides brach- 
tem unter Leucojum,; ‚wie der Verf, auch be- 
A Bb 3 \ | merkt, 


— 


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. / 


oa — 'sf2 — 


. { , . 
‚merkt; Cheiranthos-Linn. . Eine sanderbare 


Vermutbung ist, die. viola .Calthiana. Plin. 
sey Gentiana vorne... Plinius sagt (b.- VI, 
0..AlV. ed. Franz.) In tolum 'vero. sine adore 
minutoque folio eglathiana, "mms autumnis 
ceterae veris, Sie.soll also gerade umgekehrt 
einge Hesbstblume seyn, und es wäre natürli- 


.. 5 ‘ . + 
: cher; aufjede andere Gentiana:zu rathen, als 


gerade auf diese, Augh.möchte. sie wohl eine 

gelbe Blume haben, weil gleich. darauf folgt: 

Proxima, ei .caltha est concolori amplitudine, 

welche ‚caltha : der vet sehr. gut für Calen- . 

dala 2.offeinli häls..: a 
a: 


‚Im ‚zweiten Kapitel, handelt. der Verf. von 


z 


| ya Eichen der. Alten, Hier würde sich mehr‘ 


thun. lassen, wenm:nur die neuern Schrift- 
steller die Eichen: des südlichen ‚Europa ge- 


‚ hörig aus einander. geseırzt hätten. ..Cava- 


nilles hat schr. gut seine Qnercus, walentina, 
unterschieden, welcher ‚der hier. abgebildetg 
Quercus Pseudg-Suber ia Rücksicht der .Bläts 
‚ter sehr nahe kommt, nur sind die ‚Früchte 
anders. gestaltet.. Eine: andere: bisher nicht 
‚bekannte und von Q. valentins werschiedene 
Art, findet sich im südlichen Portıgal- nicht 
‚ selten, Unter QQuereus Jleps stecken zwei, wo. . 
| BR: . miche 


\\ N f 


38 _. 


nicht: mehrere Arten, wevon: die eife, Qxer- 


eus. Bellote Desfont., efsbare-Früchte trägt. 
Unter. solchen Umständen :lälst eich van einer 
| Abhandlung über die 'Alten’in. diesem. Stücke - 
wenig verlangen. ‚Der Verf. führt die bekann- 


ten europäischen Eichenarten auf, und es wäre - 
", zu.wünschen, dafs er apch: dabei La: Marck’s. 


Encyelop. botanigue benutzt hätte. Wenn 
von den hohen schattenreicheu Bäumen die- 
ser Art’ bei’ den Hebräerm ; Griechen und Rö-. 
mern. geredet wird, sö’kaun man ohne Zwei 
fel mit dem-Verf. die beiden Unterarten von 


Quereus' Rabur Linn. annehmen. .:Sie wach-: 


sen in ıwarmen Ländern-biofs auf hohen Ber- 


gen, wie auch die Alten sagen. Den ayılany. - | 


des Theophrast ziehr'der Verf. mit Recht 


‚hierher; ®yYyos desselben: ist--Quercus Eseulus. . 
Allein wenn Straba von .den Spaniern . 


sagt, dals sie sich von Eichen ‚nähren,, - 80 
. gilt dieses von Quercus Bellotse Desfont. 
Den «Aı@Auog Theophr. hält der Verf. für, 


- Quercus Cerris mit Salmasius. "Zum Quer- . 


cus dAegilops Linn.. bringt.er ywepig und 
 srunodgus Theophrasti,. welches sich aber 
wohl schwer ausmachen Jälst, da die Früchte 
von ‚mehreren Eichen,. als. man gewöhnlich 


angibt, gegessen werden. ,, Die. Beschreibung . 


we Bb4. welche 


on Ks 384 _ 
welche, Th eoph rast vom wpivog überhazpı 
‚22... ,gibt, pafet vörtreflich ‚anf einen Baum‘, - wel- 
ji chen man allein Quercus Jlex nenner sollte. 
' Er findet ‚sich in den südlichsten Ländern 
I ‘von Europa nur auf Bergen;. an kühlen Or- 
* fen, wird‘ böher: als .Q. Bellote, und es ist 
wirklich schwer, ‚wenn der Baum jung ist, 
ihn. vom Hex‘ Aguifolium zu unterscheiden. 
| Schöne: und grofse Bäume sieht man im Gar- 
ten zu Kew, da hingegen D. Bellote in -Gär- 
oo. ten. viel seltener: ist; ‘Wegen der: einen, Abän- 
en derung aid „ welche Theophrast anführt, 
würden wir auf Quersus valentina fathen, ei- - 
‚nen Baum, der zu”seiner Beschreibung sehr 
200... gut palat. MeAAodpus Theöphrasti ist wohl 
1.7.7 Quercus Bellote Desf.:wie die sülsen Früchte 
| zeigen, und der Name .atis -®sAAos (suber) und 
. douc ‚zusammengesetzt,. ‘denn dieser Baum 
‘gleicht einem.Korkbaume aufserordentlich, Zu= 
leizt redet der Verf, vom Quercüs ‚eoecifera, 
no welcher‘ von. den Alten kenntlich genug .ge 
"0 schildert wird, Wenn er:bei. dieser Gelegenheit 
1 im Pausanias LK, c. 36,.wpıwog statt. 00. 
906 oder vielmehr. a3g1voG; lieset, so kann Ber, 
"Abm nicht beistimmen;,; weil Quereus>oocch 
 ferai keinesweges : dunklere Blätter. hat als 
. ven oder Q. Ile, und weilman-sehr.lbicht 
= | n Zr ruf 


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we vom En Ze 
Aarsof verfällen. kann; ; Quere “coecifera. mit 
Pistacia Lentiseus zu vergleichen , denn beide. 
. wächsen fast immer Zusammen. Der Zusatz,. - 
"jener Strauch sey stöchelicht, welches doch Q. 
‘ Jlex ‘ebenfalls ist; ‚boweiset dieses noch mehr, 


. Drittes Kapitel. Von den. Cytisis der dl._ 
ten.’ Der. Verf. stimmt hier der Meinung 'bei; 
‚dafs der von dem Alten sehr gerühmte - Gyli- . 
sus, Medicago arborea Linn: sey. Dals die 


- ses von dem griechischen gelte, ist ‚sehr wahr. 


'scheinlich, aber die Alten nannten gewils 
manche. ‘gelbblühende Sträucher -ans dieser ' 
natürlichen Ordnung Cytisi, und die tenues 


Cytisi ‚des Virgil und andere gehören da 


hin. Das südliche Europa ist reich an einer. 
Menge ‘solcher Sträucher, welche noch nicht . 
einmal von neuern Botanikern aus s einander ! 
gesetzt sind. Ze i 


.. 


WViertes Kapitel. Yon den. Lotis der AL . 
ten. Zuerst von dem Baume, "welcher: Celtis | 
\“ Australis’ ist. Dann vom Räkamnus ‚Eotus, 


‚wö'.man aber ‚hinzufügen ‚mals; , dafs der 


wahre Lotns‘ oder Pehammus Lotus Des . 


fontain.-und R. Lotus der übrigen‘ Scrift- 
'steller verschiedene 'Gewächse sind..: Ganz 
‚kurz redet. der Verf, von Lotus :sröfolia und 


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Bbs5. . glaubt 


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_ glaube, mit Marıhtoins; i eu 8ey Trifokimeis 
‚offieinale, ; Gewifs aber verstanden die Alıez , 
mebreree Klecarien. darumer, deun Asıkwysg 
Aurorpopor OR jener Päanze, möchten: im 
südlichen Europa, wohl selten seyn. u x 


. Fünftes Kapitel, u% on den. Asphodelis. 
‘Der Verf. führt das ad, was. die Akten vom 
Asphodelus sagen “und dieses palss völlig auf 
Asphadelus. TamOsus, mit ‚Ausnahme von Ga- 
lens Asphodelus, welchen er mit Ciusius 
für Ornithdgalum pyrenaicum hält, Im 'süd« 
‚ lichen Europa. wächst auch diese Pflanze über: 
all von. den tiefen sumpAgen Ebenen an bis . 
auf ziemlich hohe, Berge,‘ Die weiten spani- 
schen ungebaneten, Fluren ‚mit niedrigem ‚dün- . 
nen Grase, auf welchen diese Pflanze sich hier 
und.da erhebt, haben dadprch einen sonder- 
baren Charakter und die Dichtung der Alten, 

' dals hier die Seelen der, Verstorbenen ‚umher 
schwärmen, det ‚Hieblich und passend. 


| " Scehstes Kapitel ..voR| Karkamus. Nach _ 
der Beschreibung im Dieskorides und Pli. 
niug räth der .Verf. anf ein. arabisches Harz 
von Amyris Kataf und Katal Forsk. . Die we 
: »igen Nachrichten lassen , blofs rathen. Die 
arabischen Ansleger rieihen' auf, Lack, wobsi 
f 2 aber 


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Bd 307 0: u 


aberder Verf, eriowett, dieser Ausdruck heiss 
‚überhaupt im Persischen eine ‚Farbe oder 


‚ Figmen t. ' ' 


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As Siebentes Kapitel, ‚von den Myrobalanis., 
Di ie Myiobalänen der Griechen, nux Been der 
Araber, deren Geschichte der" “Verf.. hier eehr 
genau abhandelt, hält..on für die Früchte von 
 Gymnocladus arabica Lam., Hyperanthera 
‚peresrina ‘FE orsk., H. semidecändra Vahl, 


‚ Anoma cochinehinensis Lonr. : Die‘ letztere. 


Pflanze weicht'doch in vetschiefenen Stücken, 
besouders der $c’ote, ab. Durch Lonreiro 


wissen wir eigentlich nichts bestimmtes mehr; 


‚als‘ vorher. Die Myrobalanos chebulas , ci4 
‚ #finas und indicas schreibt. er mit Gärtner 
‚der Terminglia Chebule zu, ‚hingegen die bel- 


 liricas der : erminalia glabrata F orst., wor 5 
"von er einen Zweig aus F orster's Herbarium, 


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ahgebildet liefert, © 0 . 
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Transactions oft the "Linnean. Society. - 
Vol. IV. London, 1798 VIL und 304. 
_ Seit. in. gr. h.. 


“ft 


‚Der Werth dieser treflichen Schriften, die 
alle paturhistorische Wissenschaften zum Ge- 
genstande haben, ist zu bekannt, als dale eg 


- aöthig wäre, noch etwas zum Lobe derselben zu 


sagen. Unserm Plane, gemäls müssen wir. uns 
indefs bei der Anzeige biols auf die für un- 


- m ___ 


_ ser Journal gehörigen Aufsätze einschränken: 


VLA new arrangeihent ofi Ihe genus Po- 
Iytrichum , with some emendations. ‚By. Mr. 
ıArchibald Menzies, F. L. 8.(5.63 -84,) 
Herr M. verwirft mit Recht, wie diefs ‚auch 
_ bereite andere Botaniker gethan haben, die 
apophysis als Charakter’ des Polytrichum, da 
zur wenige Arten mit diesem Theile’ versehn 
‘sind... Hedwig’s Verdiensten um die Moos, , 


. kunde läfst der Veif. Gerechtigkeit wider- 


"Fahren, doch: glaubt cr, dals die von’ diesem _ 
Botaniker aufgestellten“ Gattungen viel zu 
ar . u ‚ künst- 


x 


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Kianlich and die von der. Beschaffenheit NE) 

Nefistoms hergaupmmenen..Ssharaktere ‚ nicht 


 ehae: wiele Schwierigkeit. aufaufinden. ‚BEILL 


Die haarige Galypıra sieht er. als: den vorzüg- 


‚Sichsten Charakter der Gatturig. Polytrichum 
'an; P. Zercynieum; und vndulatum.sind defg. 


halb auch ausgeschlossen, , "Um. so mehr mufs 


“ 


man sich daher aber ‚wundern, dels Herr. M. 


 desgen ungeagbuet. das P. magellanicum, des. 


gen Calyptra unbehaart- oder nach ihm ein- 


fach ist, mit aufgenommen hat, — Der. Gat-- 


tungs - Charakter, ist so angegeben: Caps. oper- 
eulata, subrotunda, oblonga seu quadrangula. 
‚Perist, dentatum :- dentibus ineuruis (32 - 64), 


apieibus menbrana transuersa_ adglutiuatis. - 


Calyptra duplex: interior laeuis, membrana- 


gen, minuta: exterior flöccosa,,. apicibus' vun 


tis. Mas di seiformis, in ‚distincta planta. 


: Die Unterabtheilungen in acaulia, caule sim- 
pliei et caule ramoso sind nicht so gut, als - 


die, welche mehrere Botaniker bereite von 
‚dem Mangel und:dar Gegenwart der apophy- 


: sis hergenominen haben; denn mehrere Arten. 


die Herr M. uster der zten Abiheilung caula 
simplici auführt, kommen auch mit einem 


‚istigen Stengel vor, und cinige aus der Ab- 


theilung caule ramoso bemerkt man. nicht sel- . 


ten. 


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ten ihit‘ angeiheilten Stengel. : Von dem’' hier 
anfgezählten Arten:wollen:wir die specifischen 
Differenzen nebst der beigeserzten Synonyınie. 
u ‚Und dem locus watalig mit deu.eignen Worten 
Bes Verf. und nach seinen angenoınmenem 
 Unterab: heilangen folgen’ lassen.  ' '. : 12. 


. r 


- 


“ u nn * acaulia. 
er P kenne, foliis lanceolatis acuminatis ad!. 
preseis integerritnis, ‚apsula cylindrica erectä) 
‚Mnium polytrichioides var, y Linn —_ 
"Dill. musc. 434. t. 55: Eız. ae 

. Hab. ‚In Nona- Scotia, locid sterilibns prope 
Halifax. nn j DE 
2 -P. subrotuhdum, foliie "Jauceolatis obtusis 


“ integerrimis, rigidie ‚ eapsula turbiriata ei 
a ' 


PT 


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 rectinsculä. 
'  Moium polytrichioides. Linn. Sp. D _ 
' Dill. musc. 428. 1.55. £6. A-Fr 
\ ». subrotundum. Hude. Fl. Arigl. &d. rs: 460. 
Scop. ‘Fl. Carn. 134 3 ar. 2. Vaill Par: 
\ 31.26. Eis, | 
P. pumilum Swartz in Act, Stock, 1795: 
.p- 271. 0 
Hab. in ericetis et locis sterilfbus- Angliaee etc 
, " pP. nanum, ‚foliis  lanceolatis . obtusinscalis; 
r apice. obscure, serrulätis, capsula hemisphae: | 


Tica' cernua, | rt 
Kin . 4 \ , u Mnium 


. N ' } 


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. -.- En en Yale ee 
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"Maiom pobptrithidides.. Einwnc'Sp; pi. da 


6 Dill mn. 13555-£ ru, E:%. 


.». nanum, Hedw.- Stirn ( Srypkies 36. 1747. 
| . Hab. in ee erlodis. waidis Anglise, dic, 
r . . Br u 5. .vorl 


®. cäule Simple 
PM P, aloides, foliis lanceolatis eonninentibus 
, öbtusjusculis" Yiäidis apice serratis, chpsula 
eylindrica 0Bliguafa, 5 “ 
":Maitm polytrichtoides var. BPLinn. Spec. 
pl. 1577. pin. musc. 429. 1,55. £. 7: Vafll 
* Par. ız1. E29, Hi. Weirstichgpt. 173. 
P. nauum Lightf. - Huds. Fl. angl. ed. n ' 


pP. aloides Hedw:  .. Mo: y 


' Hab. in ericetig et locis nein heiäte, . 


w P, conwolutum| ' foliis lineäribnis" intolmis 
apice serratis; siccitäte contortis; ‚ capsula" cy- 
lindrica drdatiascula, . “ 

2 pi yonuolubur. Binn, Mm. Mcth; m 
EEG Swartz. Piodr. ig.’ Bu 
." Habit. ‘in India oceidentali', etc. — Nach 


eitiem Schreiben dea Hrn: Prof. 'Swartz ad 


. den Heransgeber ist P. eonuokufum nur bi 


Serze: auf: Iste 'de France vorgekonimen. P. corR* 
/ volutum ans Westiridien und vom Cap inachen 

zwei verschiedene Arten aus.: Jenes wird Hr. 

Swartz im dristen Thöäle' seiner 'Flor. td, 
Occ, tortile, letzteres irrhalum nennen). 


3’ 
3 


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_ ‚39 Bu B= ’ 


6. P. magellanieim, fol. . lineari: Ianceofatis 
. acutis dentieuleto-serratis, capsula- oblonga 
. subcylindröca , :calyptra "simplici.- (T.6. £. ı) 
P. magellanieum. Line. Sappl. pl. 449. 
Habit. in freto magellanico et in Nous 


-. Zeelandia. - 


7.. P. attenustum, Fol. lineari. Ianceolatis, ca " 
rinatis cartilagineo - serratis patulis, Kapsula 
 gendrangulari cernua,, 'basi constricta. (Tab. 

6. f.2.) .,. u. 


Habitat i in ‚ora, ‚occidentali Americae septen- \ 
| Ä \ 


trionalis. Ä ; 
pP. gracile, fol. lanceolatis acntis  arinatis 
. denticulatp - » serratis grectiusculis, capsula 
., obouata snbangulata obliquata, apophyei de- _ 
..stituta. '(Tab.6. 3) = 7 
Hab. in alpibhs Scoljcis, \ Dickson. —_ 
et.in, Suecia, -Swartz.. (Herr Prof. Swartz 
führt diese Art in seiner Disp. mußc. -Sueciae 
unter dem Namen lougisetum. ayf;, sehr währ- 
scheialich ist auch Polytr. aurantiacum Hopp & 


la 


hierher zu rechnen) . . 
9 P. commune, ‘fol. Iineari- lanceolatis. acutis 


serrulat: 's, Capsula quadrangulari, apophyel 


subiecta. , 
P. commune. Lion. Sper. plant. 1773. Dill 
musc. 4% Lg 7 Par Or 





Ä = 38 ,= 
YP: erräkiiih: Schradek: un "Bav: 2. 4485 z 
ne gar Du ng nen 
».Hab:'in ylühe et efftetis‘ cha KPotyır. 
| yuccaefolium Ehrh) En L 
ıo. P, piliferum‘, fol. lanceatatis confertis in- 
..tegerrimis ‚rigidis -apice': piliferis,- caplsula 
..quadrangulari, ‚apophysi snbiecta.: 
- B. cominune..var. y. Lien..Sp: pL 1573. - 
Dill. musc. 426. 1.54 32 °.s: ‘a 
P. piliferum Sckreb. : Spiel: 74.' n: ı0fr. 
‚Hahı in'.ericetis 'er: padenis: montosis An- 
gliac etc, ma tm u! 
"11,-P. umipeninum,. ‚Follis lineari=lanceolatis 
-‚muckonatjsı patwlis,. marginibns infletis inte- 
‚+gerririe,. ‚aaperda - quadrangalarl, s "apöphyel 
subiecta. (Tab.6. F 4.) 
‘P: „iuniperinum Wille.‘ ‚Fi. Berol. 305. (nd 
synonym. Dill.) 

Hab: im ora occidentali: Americae. Septen- 
‚trional. = "All auıhors I kuaow of, sagt Hr, 
Men zies in der Beschreibung dieses Mooses, 
‘who have. taken up P.. imwiperinum, describe 
it with entire leaves, yet make no scruple in. 
quoting .for it Dill. musc. 424. 1.54. E20 
which- that. accurate author describes and figu- 
res with. sertated leaves: it is therefore very 
evident the quotation must be erromeous.” -P, 


u. Bu. se u Cc u pul- | 


\ 


I 


= 34 — 


puluerulenteum ‚AReyn. Act. Langay., gehärt, 
wie unser Verf. glaubt, zu dieser Abibeilung, 
er bat aber nicht Gelegenheit. gehäbt. diese Are 
genaner zu unterenchen.. re Sur ers 


Fa u 


, r "te,.caals ramoso. BU. . 
ı:. P. strietwss, fol: Ianceolatis acuminnis 'e- 
rectiusculis, mdrginibus inflexis integerrimis, 
.. capsulis qeddraogularibus apophysi insiden- 
_ tibus, (Tab. 7. £.r.) LE 
„ıVaill.; Par. 11. 12.23. 8.6... wer Su 9 
Habit. in.Amesiea Septentrionaliy in locis 
sterilibus Angliae et in Scotia. re 
13. P. coxtortum, fol. Yineari- tancovlatis: ser: 
. .ratis iguolutis siccitate .contortis,.. peduncu- 
: dis lateralibus, capeulis ‚yiradviche. eroctigs- 
eulis. (Tab. 7. f. 2.) " -Yio omas 
Hab. -in ora_ ottidentall“Americae Septin- 
trionalis. Ze u 
14. P. rubeitum,’ fol. tanceolatis- carinatis- ob 
- tusiusculis sersatis dorso denticyla tie, capau-! 
lis subeylindricis ‚erectiusculie, (Tab, 7. £3.J 


: Hab. in ericetis -Seotiae et-im loeis sterili- 


bus Angliae. 

14* P. subulatum „fol. lanceolatis carinatis car 
tilagineo -serrauis dorsa denticulatis., <apsn- 
lis cylindricis erectiusevlis, operculo subu- - 


‚lato. (Tab. 6. f. 5) ae Habi 


= 
= 








De ze ms 


g: „Hate ne Zenith son; 


15. P. deitatum, fol, lanceolaüis "acuie arm“ / 
Beate Rummel Aüpiiildchnegtiiaendige roctigs 


ET ‚Bibigir‘ Bram Birandr“ 
Hi IRA re: ;Bopän: 


"3lkihahlooo. s ser Ynitsidareinrhge an side 


Fa olerii, ER TAHHeBSK je’ acnminib 
RO Haus zieh, SEN Br” 27 wo 
drigis erectis, nr 
AR wraigenggev EL SER Al ASIE BeıL 
mr ARRIE: : 1/77 007 5 K, ERS 17 uscalg ins 
ar ‚Habit, ia im erichtie, mogtoxis ‚Augliag, etc: AN 
ry;hR; soptäsrigieien Kol. adanceolatig.. guis 


| -unploe:shastrer ‚serrulaßigis .Kapanlis, ‚anglie Sr 


"2 Ydarlılsomiin;  operenihsnnennuaten TESBEDANR, 
„(Tab mt. Sys zucrA ach Dsi iin). 
IP, ‚zamerum, Guhi a. ER! Normag. 814; E 
Dan, 1. 2$R- u. | en ante | ” 


“r u ar 


E p, septentripnale Swartz in ‚At. Stockh, 
0 Ir « . ' 
. AN ‚1795. ‚P- 270.) N 


} . 
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Hab. im alpibus Norüchleis: | n 


- 190 


mi u. 
1% B, ‚alpinup, fol. lineari- lanceolatis denti«. 


„eplatg agmaus rigidie, sapeulie ouatis. sub- 
‚autagtibus. . “ : 
R alpinen Lion. Spec. plant. 1573. Dill, 20 


RAT EHE, Be “o 
FR Ccz .. Kb 


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| ei — 
Habe lriäeriilenkeoii bern 'pärte 
Europae,.c ei: TESTS liah , 
19: PB. ‚syhaetiengndiFoh More apcpslatie au 
‘ minatis ‚serratie rigidis, capsalis oblprıgis 
-:serunis, bias x 
Habit, ia “yluis.abietiniß orae ‚occhjemahis 
Aiericae. sertenselomtlig. (ie von Palyer. 
eseejzum „SUATEn Äjogr mac. Br au ‚ajght 


verschieden. ) sl Sat. 


ih, Obigrolitionsär the Frmairieg of-der- 
tain plants. By the Reb. Thomas Martyn, 
BD. Peinch yroıpc. "LS: Fepikd Professor 
of’ .Bofähy in the. "Univeeiey of. Gemhridgei 
6. 4484163.) 'Binigesleressenie.: ‚Bemetkum 
gen über 'das-verschteddne Opfinemriand.Schlie- 
‘fsen der Blumen der Anagallis( ardemsie, Oe- _ 
Hothera’bieranin YHibibcus Zeiötum:anye.a. „die 


.. 


aber keines Auszuges Fahig sind, ': 
En Remarks” on some: foreign ipecis of 


2M.D. F. R. Ss. ws 6. 164-192) Herr 
Dr. Smith beweilst 3 in ‚diesem ‘Aufsätze, ‚dafs 
die von Linne- bei’ seiner oO: Tacis ange- 
führten Syuonyme theils zu Orchis übortite, 
‚theils zu einer Öröbancke gehören, die Linne 
nicht kannte und für die auch’ der Trivial- 

\ naue 


v 


ek Ri rl. 


Fe _ 
wa . Ze Er. _ 


am erdaenia: ‚nicht ‚Paesetid iet, und: dafs Also 
| folglich Linne’s Orobanche‘ laeuis ganz aus 
“ gestrichen werden kann. Folgenda.2, bis. (jetzt 
och wenig: sbekanntgiemd ii Atdserhalb. Groß , 
Britannien . rerkommienzbe; 'Axten. der: "Gattung 
Orobanch« wierdem;bier: ktitisch, Pelsuchtan'n und 
genaner bestimmt: A 


z: "Orößitiche "rpOpK iin: „2 u Be 


Ö. ezule ölmplich, corofa' Inflara Ämbriäto: . 


BISE 


“2 erispa;  1abio iuferiord jad infig öbtusis aequd- 2 


 Kbus, samiditus id Basi*hlramtis, BE 


2 ler It x € 
‚major. Pollich Polar, v, 2. 200. 


"ıTG 


‚PO: mäior s garyophylium. olens, Bauh. Pin. 97. 
bu Der. Verf, fand sie ‚bei ‚Valgimara am. Fulg 
der Apenninen;' Liane: ‚has dinselhe Pflanze 
. aus-Sibirien erhalten. Sie hat'das Ansehn 
E deri O," malen; Uri bweicker:. mehren: Botanjs 
ker sie ‚verwechselt zu haben scheinen, un- 
‚scheidet ‚dich: aber von. ihr: ı) darch die drei 
stumipfen und krauseren. Einschnitte der Un- . 
:terlippe . 2) durch .einen.. ganz 'unbehaarzen 
Frachtknoten : 3) durch einen mit wenigen. 
Haaren besetzten Griffel 4) durch eine. braune 
oder purpurfarbige ‚Narbe ‚und 5). besonders 


- dargh die: ‚Stanlgefäfse, weiche. nach unten 


zu an: der ihnern. Seite mit dichten Haaren, 


x | .  G 5 be. 


\ 


4‘ 


( 


1 


. te 
hedeckt, "bei .der "O:maior a 
‚glearzsind. ' al anıneior, ernuihd. 

SE D.- wrasili et rd Mnnar wahre, 
©. odule -bimplici pwerolls indata yilabto :infaı 
rise) breaissichd ladiutis oblendatis. insogqud4- 
Abos -Aimbriate:'eriepis ; sterhmibusstyloque 

.pilosis exsertis. .  Jeabeat epeoyen 
Sie wächst zu.St. ‚Osaese ‚bei, Bepya-olhz 

‚ Stengel,ist zärter ala bei 0. ‚maior. Die ‚Big 

men | haben. das. ‚Angehn d der letztern, die Ober- 


‘ 


lippe ist; aber ‚nicht 30.8 kraus, ‚und on dunke- 


More v5Ja ® 


ler Farbe.. Von, OD. ‚minor, mit welcher sie 
Pi BR ak Tr, Rıry, 
in mehreren Stücken” überein ommt, ist“ sie 


durch il hheh: r Gulf schläbend "Bhuniätikröhe, 
dÜnterlipse, "längere Sdaubpefäfse‘: und 
einehbehkurih Griffel. verschieden ,. rih 
,etoend sro ud wi? anno male weis 
(Die Fortsetzung Inselnbeg: darkolgenden-Stieke), 
v. „marco naded un Yaeıbewınz os wo 
nern Purhai ram no. ads das Yalashna 


STH EETLBBHNR: 





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PV KRaEE FI Bar Eu EEE er E PER SS SE 22 ı arg GEEcTer Eee 3 


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Philosophise botanicae notae seu’ Insti- 


tutionum ‘Phytographicärum Prodromus. 
‘Aut. H. F. Link, Prof. Rostoch, Gott. . 
ap: Dieterich, 1798. 1928. in,.8. 


% 0. Tr a! BE 

Die Botanik erfördert ;' wie‘ jede andere 
 Eifhrungslehre, | "bestimitte‘ Begriffe‘, oder 
.&isik’ philosophische Böhandlungsart ‚” wie ihr 
Linn dürch seine Philosophia botantch schon 
Zu geben’suchte. Was 'hächher geschah‘, ist 


‚meistens. nüır ‘in “ einzelneh Beobächtangen. 
oder, in Hardbüchern ! ‘rHapsodisch geschehn, 
. öhne Hräbksiche auf!:das' Ganze zu nehmen, | 


Ehytosraphie ist dern Velf. Pflanzehbeschrei- 


"bung, sie ist blofs 'defswegen nöthig, weil 


es unmöglich: ist, die Männigfaltigkeit zus 
einigen "wenigen Formeln herzuleiten. Was 
nien an’ einer Pfänze beinerken kann, heifst 


. Merkmäß (nota) und:wird oft durch ein Kunst- 
“wort {terminus) ausgedrückt. Die’Merkmale 
bernhen anf der Extension oder der Inten- 
sion um sind also"mathensatisch; Linnes’ 


u. CGc 4 Abtbei- 


A 





. 
“ u} ” 
3 
LM... 2m) 2m 


L 


| 490 ‘ — 


Abtheilungen : : nnmerus, ‚figura‘, ‚proporkio, 


situs umfassen . nicht alle Merkmale; es ist 


“daher ein "größeres Schema 'für die Mannrg- 
faltigkeit, der. Kungtwörter hier geliefert... Die 


‚ Kunstwörter eind einfach oder zusammenge- 


[ 


seizt, wenn sie, mehrere Merkmale umfassen, 
und der Verf. beklagt sich über die willkür» 
liche Zubammensetzung der Kunstwörter, wo- 
‘von auch Gärtner nicht frei ist, ‘Im ersten 
Theile handelt er von den extensiven Merk- 
malen und Kunstwörtern\ und zwar zuerst 
"yon solchen, die .mehreren Theilen ‚gemein 
eind., Der. Verf. ‚führt alle. ihm bekannıe 


| Kunstwörter. an... und: sucht die meisten ge 


nauer;zu, bestimmen. Dann. geht. er zu den 
Theilen.. fort, . . Ein Theil der. Pflanze ist ein 
Glied derselben „ kann also nmur., durch das 
Verhältoils. zu den übrigen charakierieirt,. nicht 
definirt werden, depn- eine. Definition Gndet, 
wie der. Verf. zeigt, in der Botanik nicht 
Statt... - Was- er, von der Inflorescegz sagt.” 


Ist ganz .nen, Er ‚unterscheidet ‚carpopha- - 


ron von dem gewöhnlichen receptacujuus; fer- 
ner eorollopkoron in der Mirabilis, . quphen- 
thium. oder das receptaculyum in, Fiews 26 
rigynium, ‚nennt. ex, die (mit Vüreght.-,‚soger 
nannte) Kapgsl; der. Garices, ‚wohin anek die. 
caly- 


3 


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calyptız-der Moowegehöre,. welche, da sie zwi, 


schenjden, Stauhfäden, und Staukuregen steht, | 


keine wahre corally j jbt,, ‚Stylostechium nenne ur, 
vyandie Ssaubwiige iR den Arelepiadeis deckt, Im 
gien Kapitel, gibhyer,eine allgemeine 'Betrachv 
sang der Pfilanzenforn, "die sehr wichtig für 


. die Unterscheidung. son Kelch, Krode n.s. wi 


. ist. „Der: zweite Theil-beschäftigt'sich mig 
| den, intensiven -Meskmalen, als Farbe, Ge 
such u.s. w. Im drätten wird. won’; der'sy- 
stemzsischen. ‚Einteilung Jer Pflanzen. gehank 
-, deli. .Ex.zeigt,. auf welche sohrwankende Be» 


griffe dag: (natürliche System. erbaut.dst, > und 


‚trägt einige allgemeine Regeln für; die Mau- 
nigfaltigkeiten der Pflanzen vor, welche ein 


natürliches Systehn völlig entbehrlich machen. 


Schon im ersten Stücke seiner Beiträge zur 
‚Naturgeschichte. ist dieses geschehn. Was das 


künstliche System’ bemit; sucht er Linne’s 
System zu verbessern ‚„ aber Verbesserungen 
heifen hier nichts, Da man das genus im 


, dem Namen der Pflanze ausdrückt, dieser.aber 
in der sprecies das beständige, unveränderli- 


che ausfrückt, so mufs der generische  Na- 


me ebenfalls nach ‚dem unveränderlichen be-_ 


‚stimmt werden, und zu einem Genus gehören, 


was durch Kennzeichen bestimmt wird, die 


"6 1 Cc- ‘5 . _. man 


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46 LE 


San ech: vie im’ ganzeh ‚Pftanzinreieei, ver: | 
änderlich- ‚beobachtet hatı. 'Eh'drirgtl beson: 


ders:auf etwas.;: ‚ohne‘ weikibe. keiie- Ordnting 
in:der Botanik: söyn- kahstk> tie Rtinstllöhen; 
zam ‚Aufsuchen er ragen! gemachten Gat- 
süngen,, ‚von.den übrigen:: Zu" reinen, und 
jenen »icktrbesofdere Namktt:zu keben. - "Un: 
feschtei dieses. äufserst eimleuöhtend ist, wurdp 
es: loch: bisher niemals:-ini’Acht "genommen; 
und eg, ist ‚sehr‘.zu wiwisohem, dafs die Bote: 


“ niker ‚hierauf‘ Rücksicht: itehnien.: "Uebrigerib 


darf : dieses: Werk.sieh keinen: schwellen Bei- 
fall: weisprechbn „: s: ‚de es’meht: als Hüchtig 3 alle: 


son bey will. : anieuaelin N "me: 


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gen deutscher Eewächse! ” von Fr eat | 


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ric reves und Friederich Gott- 


Inb Kieyaiaı i Ersten Bandesserstemibis 


dritter Heft, Leipzii,-bei Vols und Gomy 
pughib.1998:4. Auchruister:dem Titelr 
Botanische Bilderbuuh für ‚die‘ Jugend 


And für) ’Freande der Pflänzetkinde ° 


Dritten- Bahdes erster. bit ‚Weitter" Heft. 
‚(Jedes Heft "mit einem Alan 
his tr, a „Simnschlegp). , 


ad. BD? | Haug anie DT UST. 


_- y , 
Le ud IT ie: a Ne Tr, 


eihdjie: mei: Wissenschafiliche Form‘ te. as . 


x 


. des’ Werk durch den Zumint:des: Bern Hay ne, 


ehren 'scherfsichtiätn und genäuen "Beöhach- 


rs) erhalten har, "macht: dei ins zur''PMlicht, 


sich imsere Leser auf Mesa "Arbeit 'süferk- 


ka Zi iachen: Die Verfseser liefern m je- 


dem: HeftsokliisdAhbildungeib win: fünfdeut- 
ehren: PAlmaa „."dieinmie Bewehrsibtnen in 
deutseher? Kruzösischen hdtngllschan pra- 
.dsT . che 


« 


| — . _. 
er begtefter- stm Bin. ekmrohrer Piretter fer , 
des Gewächses. sind sorgfältig zergliedert, „wo- 
durch diese Hefte sowohl als durch die voH- 


andiarın im dp botanischen. Aynafeprache 

‚abgefalsten ,, Bgschreibungen, ( einen. ‚wepentli- 

chen, „Vorzug vor vor an e erstern. erhalten haben; . 
329 ni 


Met 2D TE 


2IdIM, ersten: Hefie 'dröses : Barkdies: sind ‚Eon! 


I 


gende Gewächse äbgebildenis.l. ..' ii ne.unee 
Tebin. Pinimieuika willgards. ‚Hiesbei. wird auf 
»sgerheskk, ‚dafs um, dem.ibe$ Hamburg. ;ger 
.. She9mmehten Eromplaren digser Pfanze, die 
- „is Ünterlipne der Narbe behaart. erı,,\ wage 
Sprengel an. den. seinige nicht beob- 
achtet, und hab den ee geinache 
hatıe, dals Eng nicht unmit- 
telbar vor eich gehen könne, sondern 
durch Insecten verrichtet werden müsse. 
„Fab.45 Droveraettetundifohe.;;Pigpe. ungıdie 
„cu Delden auflesstdenrhen Arten gollen drei 
„bis: vier ‚aweithbilige:. Griffel "im blühen, 
bifen Zustanderbaben.n.die aber nermachseg: 
4 80bald die Fnuchh Angesela. ‚hat, ‚: Ans.die; 
.oi ıser, Üfsache sefıalio,die Geiteng .Droserae 
Ars wenn alahr dieses nıck übei. deu: atyıländi; 
1’ when‘ Arten:än siexhielte , aus.der Bene 


Be Sr0.in La Monsgyais ar ereeiine.s 
"Tab, . 


si 
ag 


\ it 


sh. Drobktstonz Fohln ;' 
a. EB: Dieseiäihennzdio'!Dienon nach vom | 


su Becensshieil: alsi ein Wigeneiistmmdhafte 


. 


Art bemerkte Pflanze „ud varcı.desi Flo- ; 

tisten mit.deeiDroseralongifoliaıgewälnt: 

. lich verwechselt. ‚Herra' Hayns dehört 
rtordän Verdickst, ‚siö\zuerati der: Vergeswved- 
EN Beh entrieveg zulaben juand“ ‚erlieferi hier 

2 die getreue! "Abbildung ndieblöniGewädhsen, \ 
| E was so 'wie. die Beidelraudenbiärser mn- 

li seerhaft’ zargliedert wordew”iety "Sie un- | 
en serschwider sich von den vorberkehmden: 

\ sis: Fideirdh ıdieiovalen aufischt- Abwärts ste- 
h:ıu handen: :Biter, \12) duräh did‘ aufwärts 
«Ze gäbogenelı »$chafte,.- 3): dich ‚die ausge 

‚.randeten Narben, '4) dureh: den“verkehrt- . 

de  deitöege a kanlonförmigen: Drüsen: 

-:getzien Säömen, der keine Sanendecke 

(Arillas)), hat. 

Tab. 4. Chrysosplenium opberilfelhm. | 5 
Babss.; Polygonam Fa Bo Zee 
vile, BUELL EEE zuEs Eu 7 Eu ur 
| Zweyter Heft: rat 
Tab. . Waldschmidtia nymphoidet Wierera 
Menyanthes nymphöides Linn.) Herr 
rl 2 €) yne eibt hier wiederum einen Beweis, 
0. wie'gebau-er beobächtete; indeni er ganz 
in Ä - richug 


at A - | u 

| iähtlg, zeigte diese Pilauip' PERL ern 
ei ‚ Disfrucht{Pepo) andıkasiae: ‚Kapäbl trage, 
Hr ‚diefaswör Ah; fat alle’ ‚Botanikir be- 
. ni! hadıptet Hatten, :. ' Be al LCD DI Er Sa 

"Tab: 7. ‚Geditigug: Poecayonansie Yhır- ern " 
Tab 8, ‚Erica 1Tesnalloe. Fi Da E 
Tabs tifoliam: urataren. 1a: ‚Biechtiwird- 
si. bier Jarankıaufaerkehm gemacht; al die 
| nn Erucinkiihe: heine, tik: ‚einem -Diegkeb er 
+ Hedi Kapselstnd keine Hülse: as 
«hu wäre zu; wiinschen., dald die Verfasser ih. 

..ıaerer Leserm; hei. Aiesaf. Geibzeiskeie die 
si. nahe ;Verwantkachaft ‚dieser Pflanze mit 


Den 1. Anolum ‚flexuosum JaagiIgareipeui und | 


. die Unteranbeidungsmatkinalle:beiiter an- 
,. gegeben ‚bäßten. „ron se. 97T 

u 10, v0. Ootalei eoraunpifalitu Vortrefflieh ab- 
gobilden. ARE u) DEE Pu. TR DJ 


s Rd 
E Ri ’ ‘ ”, N t 
u- .. a‘ . 


| ‚‚Brikter. Hafen. ee VET 

“Tab. v1. Veroniga ‚gruensis. Die. Yerwinadion 
ist bei dieser Planze sehr nıittelmäfsig 
geratben. Da 2 Se 

Tab ı2.: Aira.aqualica. „ie derimd 

Tah. 13. Parnassia palustris. 

‚Tab. 14, Schollera Oxycoeecos : ‚Roth, + (Haoci- 


ip @xycoceos Line) ade sliege.Panze 
"mit 


\ 
= >. “ , » 


= om 5 
mie. dem-Vereininm- hispidelum Lian. 
‚und macrocarpon Ait. eine eigene Gat- 
%e tung ausmachen ‚Soll, ‚mag einstweilen 
. .„.dahin gestellt seyn: doch‘ ist immer da- 
.n RE in Erwegulig‘i zu’ ziehe, dh’ die Vadı 
-  streiaia mit. Mel ‚fünfiheltigen- Binmchäro- 
sl ven nichtig Pitiek genpg, gan, ‚diasp 
be: „drei pusgehobenen Arten mit ‚denen, ‚die 


F eine ylindr ipche Blumienkröne. "besitzen, 
" [87 ! Ir .. & j Br 
de vereinigen. IR no 


Tab.ıc. Calla-Welktrin Net Wetfasser ver- 
’®. getzen diese Pflanze aus der ersten Ord- 
. nung der ein und zwanzigsten Klasse, " 
it wohin Schweber sie genalli; hanz in 
dis Giniärste Ordamng. der sinbemten, Klaasc, | 
R ie ah mit, armdlan gen. ‚weitere und ‚öftere 

ns JWiederhohlee Beobachtungen Ichren, or . 


eg Kr | 


2 > „Noch: mürsen ‚wir anmerken, ‚Bals die Yy  °® 
„FERFF: ‚für eine richtigerc Hlanminztign Porge tra; 
gen ‚möchten, yad, dafs es_unggrer ‚Meinung 
nach zweckmäleiger wäre (wenn, doch einmal 
fer Text in drei ‚Sprachen geliefert werden soll), 
"einen lateinischen für den englischen zu wäh- \ 
- Ien. Wenigere, ‘den Sinn enıstellende Druck: 
fehler (z. B: pag. 84. Barbier F. loristen, statt Flo-, 





\ . fisien'von Batby) und mehr Rücksicht auf’ derl, 
physiotogisthen Theil der Botanik, verspricht 
n sich Rec. für die folgenden Hefte. u Be 


\ ', NOREEPe Zu) CuT Paz: a Ge a EB 
Eu . " &. - 
. U wr oo. 


x 


D . Fass N 





Lehrbuch, "der. reinen "Botanik" nach 
auf Erfahtungswisseaschaft angewandten 
Prihcipien‘ - der kritischen: Philosophie 
für ‚Ägrzie), „Apotheker us 'w.; von 


"D.’ Joh. Sam. Naumburg, Hamb, 
Sasse rd. Ahtonana298-- BD»... 






n! 
NS a „By: a. ” 


ER Ge nen .i 
-ı Die: Kißmerksamkeit;c Welche die" Kanti- 
sche Phriösöjhte erregt: hat, 'verbreißet sich - 
fatzt”auch ühler solche Gelehrte?) weiche sich 
nicht eigentlich: der Philos Sophie‘, sondefh an- 
. dere "Wissehschaften ‘gewidmet "Haben 0'Wir 
| werden bafd''von einer jeden ' ‚Wissenschaft 
und Kunst ‘Händbücher 'nach kritischen Piin- 
cipien erhalten, ° Es ist nicht zu zweifeln, 
dafs dieses im Ganzen, genommen. von grofsem 
Nutzen für die Wissenschaften seyn werde, 
‚wenn ‚ea gleich zuweilen zu Ausschweifunr 
gen; zuweilen sagar zu wahrhaften. Verirrun, 
gen, und schiefen ‚Anwendungen Veranlassung 
gegeben hat, Das. letzte ist hier offenbar der - 


Fall. Es ist nöchig mit einem Werke, wel- 
ches 


P) 





/ x n \ N 2 
, 1 Rn 


EEE Zur 77 Er BE 
‚ches eine neue Ansicht geben will, und sich 
durch den Eindruck machendeu Titel, nach 
kritischen Prineipien, ankündigt, strenge zu 
verfahren. In der Einleitang setzt der Verf.‘ - 
die Begriffe von Botanik, Pflanze u.8. w. aus- 
einander. “Pflanze nennt er alle diejenigen 
‚satürlichen Körper, deren einer Theil ober-' -  \ 
‘der andere unterhalb dem Standorte sich be- | 
. findet, oder in den Standort eindringt, die 
sich von innen nach aufsen vergiölsern, das . En 
jst, wachsen, und durch .sehr zahlreiche um- 
‚ter dem Staudorte ‚befindliche Endungen Nah- 
rung .in sich nehmen.” Es ist nöthig hierbei 
folgende Bemerkung zu machen. Philosöphi- - 
sche Behandlung. geht ‚auf den Ursprung un- 
serer Begriffe, und wenn ich eine Wissen- 
“schaft philosophisch behandele, #0 suche ich - 
den Ursprung der in ihr vorkommendeh Be- Ä 
» griffe auf. Wer sich also sogleich ‘ans Defini- 
ren macht, und noch dazu in dieser Defini- 
tion die Merkınale, ohne Gründe änzugeben, 
zmsammenrafft ,: ihut' gerade das Gegentheil, 
Dieses ist hier der Fall, überdiefs läfst der 
. Verf, in.der Definition das: ‚Hauptwort., orga-. 
p nisch, aus, und'indem er einige Kigenschaf- 
| ten der organischen Körper anführt, gedenkt 
“er der allerwichtigsten, ‘der ‚Fortpflanzung, 
-HB.US. _ . Dd .. nicht, 








ri 


„ aur bekannte Sachen s3gt, oder. wenn er et- 


. “ “ ı 
Fr L 419° -—. on 
"nicht, Er theilt die ganze. Botanik: in a Physio- 
logie, botanische Nomenclatur und angewandte 


, Botanik. Den, zweiten theilt er wiederum in 
botanische „Sprache, und “in den 'philosophi- 
‚ schen Theil, welcher die Sprachlehre und 


‚Methodenlehre der Botanik enthält, wozu Cri- 


- "tik der Botanik und als Vorbereitung der Phy- 


siologte der historische Theil, ferner der teleo- 
logische und literarische Theil kommen. Es 
bedarf keiner ‚Erinnerung, wie verwirrt hier 
alles durcheinander liegt. . Wir wollen mit 
dem philosophischen Theile der Botanik an- 
: fangen, ungeachtet nach der verkehrten Me- 
ihode des Verf., die botanische Sprache vor 
‚der Sprachlehre vorhergeht. Nur ein Beispiel 


"von der Philosophie des Verfassers. “Bei 
. jedwedem Begriffe ‚läfst sich dreierlei unter- 


‚scheiden. Der Name desselben, sein allge- . 
meines Schema und "die Beschreibung des 
‚"Schemas oder die Definition” das ist doch arg, 

_ Der Verf. hat daran gedacht, dafs das Schema 
die Vermittlung, zwischen :dem Verstandesbe- 
griffe und der sinnlichen Anschauung macht, 
und dieses hat ihu'auf jene verwirrte und 
eonderbare Annahme gebracht... Nach diesem 
Beispiele kann man erwarten, dafs der Verf. 


was 





‘ 


was. ‚Hero ae ml, 5 tapliche „Verprisng- 


‚6 
» 


-m.or 


= m. Ä 


gen. ligfaxi; .;Eer stellt. Im.. ‚diesgm Theite, ‚eine 


Kiegelianf „des er. auch; in. dem. ‚ersten, ‚Theile ° 


> Mas HRRK FOR Meinen, ‚Vorgängern abweicht, 


folgt äßta adalich. ; gie „Merkale, der, Be- 


wre, Hürfen.: nichk. „von ‚Eigepschaften herge- 
" BOmmeR HeyA., die in.das: Schema desselpen 
‚hineingsdasht,. oder ‚dazu gefolgert ; sind, sie 
müssen, angenfällig,, dusch äulsere, ‚Eindrücke 
‚in dap. Schema .gsbracht, werflen.,, Er verwirft 


daher: folgende Pefinirjon : ‚zedix pars alimen- 


Ad an 


dumm, ‚haurienss ‚Der. Verf. will bier. die zum 


- Theil Entq, Jhegel: geben, men: solle, aus der 


‚ Chyraktgzistik - ‚der: Theile; dem. Nutzen ‚oder | 


die Vemichwungen. ‚ausschlielsen, und. für, die 
Biagmpstik Ansch äulserg,, Befghreibung | "hat er 
Becht,,, aber, es ist ‚sanderbar genug "diebes 
von, ‚Begriffen in der. Botanik überhäupf : zu 
hebaupyean Wie ‚schielend sind die Ausdrücke: 
ia dag, Schema ‚sollen dig Merkmale nicht hin- 
“ingedapht: ‚seyn., ‚Wie, ‚sollen sie. sich denn 
‚darin. beiden 7 Es iet - ‚beinahe kein philosa- 
pbischer ‚Ausdruck, welchen nicht: schief ge- 
brappht ,wäre.. Wir halten es für, unnöthig 


\ mehr ‚Beispiele. anzuführen. Dabei. entfernt 


sich, der. Vezf. fast gar. nicht von dem, einmal 
hergehachtan, 2,D. dafs. man zur Unterschei- | 
a | Da z . dung 


r 


. 
- - . “ 
x i 
> mit: 2 an na 2 TE 
ILS FD a Bd 


- a. 


"als bractea?, Auch“ in’ "andern Bestimmungen 
hat man nicht nörhlg“ sich über 'Nentrungs- 
"sucht zü beklagen, und dieses ist nicht die 
"schlechteste Seite des Buchs, weil die Ver- 


. 


“ 


ze. 


iger Girtangen‘ (gemerd) Urs Prichtungs 
| ee ‚gebtauchen solhe‘;' eine Höcket willkü 


iche' "Einrichtung, die noch dazwdliht ein 


nal wahr ist, '&erfn 'Rarın ah Pufie Ceo- 


volla} mehr eitken’ Fruchtungätheif hennen 


y 


. Wirrüingen dadurch” nöch gemfidert werden. 


.. 


D 
n . 


Wahrlich man "Kant :ohne: Lächeln manche 
philosophisch seyn Vollende $. $- nicht leseri, 
In demi ersten Theile’ welcher tör'der beta- 
nischen Sprache händelt ‚weicht-Tder- Verf. 
von seinen Vörgängerh” wenig 2b, ner dafs 


‚er allgemeine Erklärimgen folgender Art lie- 


Fert: wder Balg (glüma) besteht aus: zwei 
gegen einander überstehenden , dünnen ‚' pa- 
pierartigen, nachenfötmigen oder bäuchigten, 


| länglich eirunden, auf demi Rücken mit er- 


babenen Streifen verschenen, in eihliider ge 
legten ; ungefärbten ‚Blättchen.” Fast ifmmer 


- ist dieses der Fall, wo der. Verfasser #ich' von 
‘“ seinen Vorgängern Linn®, Mediküs;Gtrt- 


ner entfernt, weichen er folgt, . wie es ihm: 
einfällt. In diesem Theile ise et ‚80gar: im 
Stunde Jos vomposirür und deticn "Arten ia 

_ ‚orolia 


/ . , 
. ”: > 


‚ B 


AN 


== 


2: composito-ugesnanfon-r-und.cbei. = 
ae 'abzuhändeln. ‚Auch der: historische, 
physiologische , teleologische und. litterarische 
Simit der Botanik 2 sinds hilfkarlı miltäkeahleig 
&u-Urtkeil, ‚nielcheningan: hei gensnge ‚Erwi- 
gung -mjrbs zu ‚Strenge Anfen wird, wenn 
man ‚beden ke R ‚solche, Fogerangen 2 ‚de r, Ver 
Fasser ul ‚sich ‚geladen hat, 


2 
a,ar: ur! \ 47 \ 
‚Miet... ‘ Pal. BES Ri FR FRE  e 


t$ s . ” or on , e_ vom . 
” x 195 Pg N: — 4, IKT Adi; ® rıE rımn m . 


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Beiteihlands Plotalin:Abbildiingen time 
EENarar th Beichteibansen, vin’Talcob 
8 tut ı, engen 


vıgsı9byo.! si! ie“ (# 
sel ar: in egensbur e Äb- 
N A: st e 2.77 
theilung, 4 und En "lieh. Nürnberg, 


1798. in Taschenformat. — Zweite Ab- 

theilung, ates, Heft, 1798. Jedes Heft 

mit ı6 illuminirten Kupfertafeln und 

eben so viel nicht paginirten Blät 
tern Textes. 


ur 7 | 
Ungeachtet der Zweck, welchen Herr 
Sturm durch die Herausgabe der ersten Ab- 
theilung dieser seit 1796 erschienenen Flora, 
beabsichtigt, schon durch das vortreffliche 
Schkuhrsche Handbuch erreicht ist, so 
wird das Taschenformat und die sauberen 
Kupfertafeln doch diesem Werke noch wohl 
einigen Absatz verschaffen. Zweckmäfsiger 
würde es aber unstreitig gewesen scyb, wenn 
‚Hr. $. (wenigstens -bei der ıten Abtheilung, 


für welche die Gewächse der ıten bis z3ten 
end E Classe 


’ 
= 





/ 


In 2 - 


. Fa Pi — on 


. Classe bestimmt sind) Oetavformat gewählt, 


‚kätte, da bei: der ‚nothwendigen Verkleine- 
sung de/ gröfsern Gewächse, um sie in. das 


‚ kleine Format zu bringen, das Charakteristiche , 


‘ derselben nicht, selten verloren geht. Mehr 


wissenschaftlichen. Werth "würde auch der 


_ Verf. seinem Werke geben, wenn er bei den 


' vorzustellenden Gattungen (wenn sie anders 
“ aus mehreren Arten bestehn) auf solche: Ar-. 


ten Rücksicht nähe, die selten und noch 
wenig bekannt sind. In den neuern Heften 
scheint indels Fr. S. hierin schon eine Aus- 


wahl zu treffen, Die. Beschreibung jeder 


Pianze ist: kurz aber für diesen Zweck hin- 


 reichend. re 


::Das 4te und’ ste’ Heft der ersten Abthei- 


Iung; welche zu der‘ ‚Lütteratur von 1798 ge-. 


hören, enthalten filgendd Gewächse: (4tes 
Heft); Antboxanthum odoratum L. — Cyno-_ 
surus cristatus L. — Ribes rubrum L. — 
‚Ribes Grossularia L. — Gentiang acaulis L. — 


Ä Chrysosplenium oppesitifolium L. —. Poten- 


tilla anserina L. — Potentilla alba L. — 
'Sideritis montana L. — Myagrum satiuum 
L, — Draba verna L..— Pisum aruense 


 L— Centaurea Oyanus L. —_ Centaurea 


Tacea L. — Centaures Caleicrapa L. — Hol- 


_ 


Da | Die | .cu8 


2 


” 


Sn 


\ a E u r 
| —. 416. 2 . . , 


_ 


cus odoratus L. — (stes Hefty Elaragnus 
angustifolia L. — Myosotis palustris Hoffm, 
. — ‚Lithospermum offieinale L. — Bupflearum 
rotundifolinun L.. — Oenothera bienis L. — 
" Agrostemma Githago L. — Geum vrbarıum L, 
— Trollius europaeus L, _ Satureia korten- 
sis L. — Thymus Serpyllum L. — Pranella 
vulgaris L. — Erysimum offieinale L. — Ge 
“ranium pyrenaicum L. — Geranium  moscha- 
tum L. — Impatiens nolitangere L.— Calla 


palustris L. — ‚Myagrum sätiuum, Centau- 


sea Cyanus,. Hotcut, odoratus und Satureia 
_ hortensis' sind ohrie die untergesetztem Na- 
wen nicht gut'zü erkennen. 
>  . Ven.der .zten Abtheilung, welche: die 
 kryptogamischen Gewächse zum Gegenstande 
- hat, enthält das :ete Heft:. Polytrichum ° her- 
 eynicum Hedw. — Gyrmangstamam. runcatu-. 
lum Hedw. — -Tetraphis ‚pellucida H.edw. 
— Bryum apocarpun L. — Bryum scoparium 
L.. — Bryum vndulatum L, - Bryum rurale 
L. — Mnium androgynum L. — Monium Ay- 
grometricum L. — Hypnum taxifolium L. —, 
‚Hypnum trichomanoides Schreb. — Hypnum 
proliferum L. (?) — Hypo. parietinum L. (we- 
gen des vergröfserten nervigten Blattes, sollte 
man dies Moos fast für. "Umbratum halten). 
>: " — Hypn. eupressiforme L. — Hypo. dendroi- 
= des L. ui Hypn. Prasfongunt In = = 


. 


- 





ren 7 
" Lichenographide suecioae prodromus, 
"Auıctor Erick 'Acharius, Med. Di 
medicus prouincial. Ostro-Gothiae ett.— 


| Lincöpiae, 1798. XXIV und 264 Seiten 


x 
. 4 


. in gr. 8.“ (Mit zwei illuminirten 
. _ Kupfertafeln.) 


D\ 


S " L 
f f ‘ Te ! r 


Herr Acharins,' der bereits durch meh- 
rere Abhandlungen über “die schwedischen Ti- 
chenen (Kongl. Vetenskps academ! nya Hand- ° 
Hirg. Tom. 15.16.18.) hinlängliche Proben sei- 
ner genauen Kenntnisse mit der Familie dieser 
Gewächse. gegeben hat, liefert uns bier ein 


7 


konimenderi Flechten‘ das auch deutschen Bo- 
tanikorn sebr willkommen seyn wird. Die 
Eintheilung „der Flechten, welche .der ‚Verf, 
zum Grunde legt , kömmt, einige Veränderun- 
‚gen abgerechnet, mit der in den oben erwähn- 
ten‘ Schriften der Könjgl. Acad..zu Stockholm. 
efindlichen , überein... Er teilt nämlich die . 


. "Flechten nach der Verschiedenheit.des Trun- 


Das, :- 0" dus 
_ on ° [2 . y \ 


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[_"WyT BEEEDPORREG 


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ch Au. mul 


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’ ‘ Eu Zi8 m - 


4‘ 


eus in-3 Hauptfamilien: r) erustace, 2) fo- 
liacei und 3) eaulescentes. Jede derselben zer- 


fällt wieder in mehrere Tribus, "wobei wie- 


der auf den Trancus ımd, die! Beschaffenhen 


Ar Frucht Pügksicht genommen ‚ist. Auf 
diesg Art’ sind, 28 Trikus enıstanden, von 
denen eine jedwede mit einem -besondern 
Namen 'bezeichnet-' ist. Um unsern Lesern 
“einen ‘ deutlichern Begriff von dieser ‚Einthei- 
lungsmethode | zü geben; : wollen wir zur 
Probe die Dianome der .ersten Familie her- 


3 


setzen. 


.4l,: € 0... . „7 un 24 
on “ Familia i | 


se‘. 


Sn Lichenas crustacei. 
Grustacen :qualicumgud expansipne natabiles, 
A: Crusta 'pulnerea aut’ occulesa irregularik, 
7. Lepraria. Beceptacula vix vlla detceta. 
" B. Crusta solida. planiuseula vaiformis” sab- 


'orbicatarist - oo: ,. Pe 


Be a. Receptacula inclusa seu ebscondite, 
ex parte : ad eupenfpien ‚tuberoso: 
Prominehtia, Zr u 

2. Verrucarta. Thalami: erustae suhstantine 
“ *  Annati subroiundi por6 netati vel pertusi. 
| b. Receptacula ad srusiae vuperPein 
Bu "zeheilin, BE E en 


tt um 


oy egrapka.-  Eirellhei tritstae adnarde x vor 


-sJI Yiae rim lönghudinaf dehiscente.. ei 
38.7 SVarioralia. Stomeraliiörtstau-Adenati u 
artiperhciie' Pülderulenti.' " ’ 

3: WV re&eo Tele. >:Buutellae erastae areolis et 
Br Audybrrucie‘ Ihmertad..et exiaatde, ı! 3.) 
I Pr teltari!t Scumllanirästie aduatiersm 
nt perficiaten, Shit - concause':et' Planae mar- 


‘ "ginahae', Tail’ 'connexae  hemisphabricae wir: 


ai USE EEE ur zer 
ist ng: "Retöptacula in‘  Bäclllße terminalia, : 


Y'Woeömyces:' "Tübercälä "sußglobose: a | 


es offormia adquabilie, Su: leur nd 
8 Calicitin. Tabercula Imblentiformia enlser. 
Di. go8a, Alles pukitralstzto “elenato; wor 
°C. Crusta’ ramulosa ihaeqnalis , ramulig:co- 
ralloideis confertissimise composita, 
sim, ' Tübercula eranisalin. 
FD; Crastd enbfoliacen.. . round 
ey Ereidtatifregularte nyiatnno „imbirkcata! 
1%. Pa orsmä. Scutellse laterales'et.marginales.. 
"ri 'y, Orübtiftadpressa plana’ orbicularis, mar- | 
nn /  gineIdbato peysistent®, Zu 
ıf; Placodium, ‚""Squtellae Antoralen. BL Zee 
vn . 2 \ 2 sicher . 
u "DW zu jedhr * Tribus gehörigen ‘Arten ind 
Yit’ newer“ Differenzen versehn, umd wo:es 
nörhig 


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” . _ “x 


egem: 


zörhie, schien, gt; sine: kurze Beschreibung hir 
wugefügt. . Auch anf die Synonpmie ist be- 


| Ä sonders Rücksicht: genommen, Die, bie jetzt 


‚noch ‚nicht in Schweden: bemnerkten F lechten 
führt. der Verf-im Anbange einer: jeden Tri- 
bus auf, und, bezeichnet; die welche er. nicht 
"aelbst an sehen. Gelegenheit hatte, mit einem +. 
Altern Benennungen i ist, -wie billig, der Vor- 
zug gegeben ;.'manche. Flechten findet nyan da- 


. her wieder mit Namen bezeichnet ‚die. bereits 


Jängat vergersag,:waren. Sehr gut:unterschei- 
det. anch.,der,.Verf. die versghiedenen Arten 


ö ‚der Frucht, und gide‘ sowebl,, von lesen, als 


+ 


. ES 


. aith.ron einigen andern Angenommenen Kupist 
ausdrücken. „Pin »arnuene: Bestimmung im 


- Varkiwiebe an unLoigr DEE Ge. 
„an 


% 


. . 
' 


‘7 a’ 


Dieke wäre: emngpfähr der Plan A Werke, 
und ohne selbst auf die vieler. neuen, Arten 
Bücksicht zu ‚nehmen ,: deren. Herr. A. fast 
"über. 100 ‚anführt, wird ‚der Werth.. Ayeser 


' Schrift noch. wm’ vieles durch ‚manche interes- 


 sante Bemerkung erhöhs. . Nur einige" wollen 
‚ wir ausbebew..t .- L. strouizeus, ist dor jün- 

‘gere: Zustand- des geographicus,. L. Ocderi 

Gunn. ‚sek. diese Flechte „im: ältere Zu, | 


stande vor m ‚wa man bisher , ‚für. Linnds 
| en 


‚3 


län —— niit... _ — tin. ——— 





Et ur ze u 


u Schen ylbtvens na, '5hE Voß An. eigähit | 
cken Lihneischen ‘sehr verschieden aba | 
Zunächst mit". Li "phreliis verwandt. Diebe .- 
Flechte ist. selten; Rec, hat :efe- Intels einrmäl 
selbst an ‚der ‚Pönde- eirler :Btiehe demerkt- et 
Zreifelt aber, dals sie von parsllus gotremm 

“ werden’ kant: Hoffmank’s Verrue. gröiu: 
Sösa und Barell.: decolarans werden‘ 'airch von 

\ anheienn Verfaker vereinigt, u’ "Verruc. von. 

. glöndrats Hoffaist bisnesL'vernalis 

Vertac: ‚fuseo rd H'offm: ist von Linne's 
fusco: ter sehr verschieden ‚jene nennt Herr 
‚A. defsbalb :L. seytropus. =" Die ründen 
schwarzen Küpelchen‘, die sich bisweilen beim 
EL. vorallinus- zeigen ' und ‚von Hoffmanıı 
£üt- die Scatellen dieser Flechte angesehn wür- 
den, sieht der Verf., worin ihm gewils jeder 
"Leipflichten wid, für “sorpora, ‚parasitica” 
.4n; Die eigentlichen Fructifikatigiem sitzen, 
wie bei dem zumäohet verwandten. L, Westrüi- 
pi, an deu Spitzen der Aeste, Lobaria 


‚laqueata, Hoffm. (L. laqueatas Walt, y Pe 


a "nach Hrn Acharius'L, erasıur Huds.; ‚auch 
“ scheiät! es ilim® wahrscheinlich, ‚dals Hoff. 


u ah Lob: wrassiformis mit diesem ‚verei- | 
nit. werden mäfs!. Eben’ so- verbindet et 
fuck Hoffmann. Vorbsiichrie- ewäsperata 


® 
“ 
: a x aut 
x 
! ” : 
5 t > . . “ 


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m: $2 — 


. “ y 
mir corrugata;.. Platiima armasuın: mie, „Bestie 


datum; Ven. lanatg. mit lanen, und zudeserns 
und- Cladon. £gurjca mit subukforgis. Hoff 
mann's Glad..cerquoides sunsinuia, biumesialis 
und .aftenyata, sind ihm nr, Adarten des Lich, 
zmeialis. Alg blofse Abarten. des. I, raygife- 
rinus sieht er. auch Hoffmann’ ,Glad. sy 
palica, rasemasg und rangiformigan;.und. ep 
scheint,. alg‘ wenn der. Verf, zan, den. neuem 


. Hoffmannschen Flechten ;in. Ganzem nnr 
wenige als besondere Arten. gelten lasscn. wilf. 


Von L. omphalgdes, cylindrieus, proboseidaus, 
lanatus, pubescens u. e.a. ‚Flechten, ‚über die 
man immer in Zweifel gewesen. iat .. gibt _uns 
Heır A. hier sehr befriedigende „Aufschlüsse. 
So.ist z.B. Lich. omphalodes ‚eine eigene Ark, 
aber, kcinesweges eine Abart .des .saxatilip 
wofür ihn mehrere. angeschn habesı,,. . Was. 
Hoffmann unter der Lob. .adusta dafüg- 
ausgibt, kann nur als veralteier. Zustand des 
:L. saxatilis angeschn werden... L „proboseidens. 
Aut, (Vmb. crinita Hobfm,) at, Linnesl. 
eylindrieus,. Hoffmann Vmb, CORXUgaLA 
“ hingegen der ächte L; probasehdeus Lian. 
Vsnca Airta Hoffm, hält auch, unser Verb 


- für keine hesondere Art, nur weicht ey darin. 


 von,dem.Jeg; ah,,; dafs er ihn färnden. jüngery 
2 Du 


l 





.- 423 _— 


Zustand ‘des L. floridüs ansieht, Ven. ‚Raceida 
Hof fm. yird ale Synonym zu L. diuaricatus 
Linn. gezogen. — L,hippotrichodes führt Herr 


A: zwar noch mit auf, dach. zweifelt er, als 


diels Gewächs’ überall. zu den, Lichenen E07 
rechnet werden könne. or ee * 


“3 


.r r 


Ueber die vom Verf, befolgte: Eintheilung 


und über’einige einzelne Fiechten wollen wir 


“gun jerzt moch einige Bemerkuugen mitthei- 
len. ' Herr A:' mag, die 28 Tribus als .Unter- 
‚ abtbeilungen der Gattung ‚Lichen betrachten, 
‚oder ala eben. so viel, ‚besondere Gattungen 
‚der F amilie der Flechten angesehn wissen wol; 
len; so können wit in keinem Falle seiner. 
Methode ganz beipflichten. , Aber angenom; 
‘men, dala Herr A. die Tigus lieber als Un: 
terabthöilungen ‚annehmen will, was uhs anclı 


äus mehreren Stellen des Vorberichts wahr- 


scheihlicher zu seyn scheint; so kann es doch 


keinem, der nur einigermalsen von der Krypto- il | 


game eine Uebersicht hat; entgehen, dafa | 


manche der Tribus, wie z.B. Verrucaria na 
‚ber mit den Sphärien ‚als; mit Peltigera, Vn- 
bilicaria u,'s,.w. verwandt sind, andere sich 
hingegen, wie 2.B. Sphaerophorus und (ali- 


eium näher.an die, Staubschwämme anschlielsen; 
Wie 


A 


1‘ 


= 4 - 


Wie können also diese mit Patellaria, Pr 

2 ceolaria, Imbricaria und überhaupı mit allen 

E denen, 'deren Früchte fast ganz wit den Hed- 
wigischen Oetosporen überöinkommen ‚ia 

eine Gattung vereinigt werden? — : Der Verf, 

: hat. “keinen Gattungs - Charakter von Lichen 
festgesetzt, und wer würde auch im Stande 

> jeyn, eine Gattung logisch richtig zu charakte- 
. ‚risiren, die sbwohl in Hinsicht der Frucht 
_ und,des Truncens so vielfach gebildete Ge- 
0 wächse vereinigt? — Was numerus, Sara, 
situs und proportio bei den drei und zwan- 
‚zig ersten Clasien des Linneischen Sy- 
sterns bestimmen, das ist die Beschaffenheit 

. der Fracht 'hei.den kryptogamischen Gewiäch-,, 
‚sen. Die Frücht gibt uns die sichersten Cha- 
raktere, ‘wodurch. die Farrokräuter von den 

‘ Moosen, die Moose von den ‚After - Moosen 
u. 8. W. unterschieden werden können. Auf 
der genaueren Bestimmung der Verschieden- 
- heit derselben beruhen die Charaktere der Gat- 
tungen dieser einzelnen Ordnungen, ja selbst 

der Tangarten, Ulven, KConferven 'u.s. we Es 
ist also ‘kein Grund vorhanden, warım bei _ 
‘ den Lichenen weniger darauf Rücksicht ge 
nommen werden soll. Wollen wir indels die 
ü Bildung der: Fracht auch- bei ‚diesen Gewäch- 


N u mm . as Kane . 


| antmichtiüberehen 2 regfallen, sdigfpch- 
senarigeyiiewächse,iß; = Aamiljen..Zu ler 
eisterkgehöre diejenigen, , Flechreg,, _ deren 
Samsch oder. „sampeähnliche, Theile innerhilb 
wines.hesosidern. Fruchihebähninyes, ‚Ian, Gestalt 
zeiiseg Eulveis oder 'Schleims . enthältgn. ‚sind, 
- wieidiele. bei -Calicium, Verrucaria de a,.der 
Ball jöbd Zu der andeta Familie zählen wir 2%: 
tellaries: #eeobaria,. Peltigera, ynd,alle. die .. 
jenigemiFleshten,.deren Samen im, hesenderq | 
schor@nähkstlichen ‚Bebältinissen;, eingeschlossen 

den. olsermy Theil ‚der ‚Brucht, wie. bei..den 

Detesporen „Bedechen; op, es. ferner. nicht 

mweikmäldiger sey, bei den, Gaynngen dieser 

beiden ‚Familien ganz von. der. „Vezschjeden- 

heit des. Trunoys.: zu abetralizen, und. bluls 

ahlf die,werschiedene Bildung: der Frngin Hlügk; 

sitht‘zu. nehlnen;. und. ob. 04 endlich, ‚nicht 
saihsamer -egy diese: beideg..Familien, ale. 
gauzıbesöudere Ordnungen der, z41cn Llasse 

atndehn, kaun kaum-..noch einen Zweifel 

weiber amterworfen,, ‚seyn... „Der Kürae„ wegen 

zrertseisen ı wir. auf das... ıte #t. dieses. Journ. 

0 -3.:5.40 402 ai, auf ‚den. Vorbericht 

des, jten St. $:.XXV - KANL we über diesen 

Gepanstand weilaufigen sehanuelt sfr. . 

u. . rd, a Er RUR Ta) „im 


\HSBt IL St. Er oö0 We 


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= j _ aa ? ‘ 


auch bi mecaustus Em ‚und: mitifuriekatık 


Ehrh, 8. 123. ein :und' dieselbe! Art aus — 
"L murinus S:243x finden. ‘wir. hier ‘unter En. 
' docarpony dafs diese Fiechte aber-zu Fmbili: 
caris gehört, wohimsie Hr. 'A,'zuerst In. den 
det.‘ Stockhnrechnete ,: ist kann) Zu "bezwei- 
feld, bi :mavilentus Ehrhb. kann wohl nur 


ala’ Abar,der &.coeciferus angesehn werden; 


von Ehrhart'e symphyvarpus;. mit dem ihe 
der» Verf. - S.. r99. zit. zerbinndem geneigt, ist, 
weicht. er. aber'isehr'- abi- A Ob: L! sertularia 
Schtanok, S.. 2090 zu‘ ‚den«kichönem. gehört, 
bedarf‘ noch seiner. weitern Umtersuchung. — 
In: imuscicola.:Sw. kann. nur:im trocknen :Zu- 
stände die ihm: vom ‘Verf. ahgewiesene Stelle 
anter den Cornionldrien Seite 616. behaup- 
ten. Besser: sichtidiese Flechte ohne Zweifel 
bei, Oollexka ;: \wöhin-wir auch: L. velutinus 
 Siieıß. rechhen wlirden. .CoBenia: samulosum. 
Hof£fm;;  wälches Hr. A. ‚zweifelhaft‘ bei: Di 
muscichla ‚anführt ,:ist ‚von diesem. sehr ver- 
ebhieden. und: ‚gehört :wohl: vielleicht: nicht 
einmal zu “den: Flechten. —' In: dichotomus 
8, 2bı; ist, ‚wie auch der: Verf:: schon vermu- 
thet, mit &. Jermentosus: Sy 1855 einerlei, — 
L,ıcemosus n.343.. köhnen wir’als keine be- 
“ sondere ki gelten laneny and zwar: um 80 
weni- 


sl.” . „ t 
4 5 
j a ES 


tl 0 a 
ud; Se 
wege; 2:77 Wejenigen -Thöile,- der %, 
für ‚Scutellen ansieht , ’ aur Tuhberkeln sind. 


- ‘ 


2x Eineriähroschinie Abbildengn 46 L. char 
a W egtr..sieht alg Vignptte, auf ‚gem: Titek 
zıpA., op he, Dillenianur, Seartaij, Ehrhar, 


In 2,,), 


‚ tafelnı schr gute. ‚Vorstellungen. , 
. * . 
« j f! ..! 2. £ on . i + FL | 
ar „tut in Na. : \ 
BF - 
I, "17 2 J + ” pP 3 »%» .f Par 
& 3 ‘ı . dr. Ä De “ Zum \ x 
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klanus und PWVestringii geben. z zwei ‚Kupfer-. 


De un 


‚auch Li ‚encaustusl’5: a; ı und initiptnekatrs 


Ehrh. 8. 123. ein und‘ dieselbe! Art aus — 


"L. murinus Sı24 z..finden- "wie ‚hier‘ umer En. 
' docarpony dafs diese Fiechte: aber- zu /mBihi: 


daria gehört, wohin sie Hr. A,' zuerst in. den 
4Jct.. Stockk-nvechnete ,. isr kanmı- Zu beziwvei- 
feld, — b.:maoilentus Ehrh. kann wohl’ pur 
als’ Abart; der &.coaciferas angesehn werden; - 
von ‚Er hart’s symphysarpus,. sit dem ihm 
dar. Verf. -$.. 199. zu: ‚werbinden ‚geneigt, ist, 
weicht: er. aber'isehr. ab;- ua ®b:L. sertularia 
Schtänök,. S:z0gu zu den«kichönem gehört, 
bedarf’ noch seiner. 'weitern’ Untersuchung. _ 
Ie'museicola.:Sw. %ann. narin sröcknen:Zu- 


| stände die ihm- vom ‘Verf. ahgewiesene Steile 


a. 


unter  rden .Cornionldrien : Seite 616, behaup« 
ten. ‚Besser: steht:diese Flechte ohne Zweifel 
bai, Oollexta ;: ‚wohin -wir auch« L. velutinus 
$.:038. rechhen: wlirden. .Collemia: ramulosuma. 
Hoffm:, :wälches Hr.:A. zweifelhaft‘ bei 
wusc cola ‚anführt ‚ist von» diesem schr ver: 
sihiedlen. und: ‚gehört :wohl. vielleicht: nicht 
eimmalı zu den: Flechten, — I dichotomus 
8, 2bı; ist, wie anch der: Verf::'schon vermu- 
thet, mit L. Jermentosus 5: 186; einerlei, = 

L, cemosus n..343.. 'köhnen wir'als keine be. 
sondere kiigelten lassen». und ‚awar: um: 80 
‚. Ir . yo gl | " , weni- 





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ne ?7 Ge un 
Weniger ar diejenigen „Theile, der %, 
für ‚Scutelleu ansieht, > aur: Tuberkeln sind. 


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te. Ehiser ihr schier Abbildung ide L. Ycha- 
si Westr..sieht-alg Vigngtte, a auf ‚gem: Titel, 


upA.,v09 le. Dillenianus, ‚Swprezil, Ehrhar- 


klanys und MWestringüi geben. z zwei „Kupfer- 


er.) 


tafeln ; sehr, gute ‚Vorstellungen. 


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.- . . . 1 ., . 
„uoA, at 5 I Va tn -,3 


English Botany';'i de: colowred.. Figures of 
Britisth plants, "wie tief! $sseneiaF cha 
rac ters, spnönvnas, "and places‘ uf Erö wirt 
to wliich il be’ added occasional, re- 
marks. _ By James iin, 
M.D. F.R.S. Member of the Iınp. 
Acad. Natur. euriosor., the’ Academ. of 
Stockholm’ — ‚The. figures by James 

Sowerby. F.L.S. Vol. VIL Len- | 


0, don5i798. 8. ' 





- » 4 


Ein in mehrerer Hinsicht, wichtiges und 
sehr brauchbares Werk, das, seitdem der Be- 
sitzer des Linneischen Herbariums, Herr Dr. 
Smith, sich als Herausgeber genannt ‚hat, 
um so mehr die Aufwerksamkeit eines jeden 
Butanikers verdient. Herr Sowerby hat auch! 
hier gezeigt, was er ‚als einer unserer ersten 
Pilanzenmahler vermag, nur scheint es un, 


‘dafs er auf die Vorstellung der kryptogami- 


schen Gewächse - besonders der Moose und 


. Flechten, weniger Sorgfalt verwendet. 


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Be | i es 
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N In" S Bu 
BE or Tue See 


‚u "BiisIakalt.den zuslopv6 Theil ion 


. Bari dee WMetkeb;: Miswensiwig | ala. hekanak 


sioraitsietaeni.: Bein der Autaige. den. gegen- 


wärtigen Teile wallen. wir dan Ardanug: der , 


v 


Tafeln ‚folges-undı atgleikh, eivige Bemerkuu, - 
getiidäshebbo. ‚lin Narbedchiänfgen. deniNet; 


füsser- eibigks.. über: ‚a YVeshälnifs, indem. kr 
‚daisials mit. dem. nunmehre »ezptarbenen Cur 


"is wegen den. hora Londineugis ‚and; und | 


‚seriheisägt. ‚sich zuügleißh.. wegen der..in: der. 
 "Kötving: ‚gelchrt. Anz. heßuglichen . Rezusion 
den: 3öcn ‘Iharlsidjeses- ‚Werkes: — 6433: Lin- 
" Haea..haraalisı + tr 434. Kragepagon prateusis 


7 " mit wälaker - Liane's. Tragop. orientalg 


achr ‚nahe: verwandt ist..w.de435. ‚Myasnıng . 
minimmsidı. o,Die Rrächte. dieser Pflauge hält 
Herr. Somdit Linne für weckte Samen, nicht 
aber. für.Kapseln, wolür. sie Jassieu, anejeht, 


 Serapias sabra.L.: — t. 418., Epimedium ala 
num L, — 1.439.: ‚Bryania.diaica, Jaeg. wurde 


von Hudson für Br: alla ansgegeben; letz- 
- tere isi aber. bis jetzt rioch nichts, igifengland . 


N 


/ 


tn :t.1436. ‚Polygonum: umpkibium L. - Bi 437: oo 


- bpemierkt.: = »t. 440..Saxibraga ninalis I —\ 


& 441. ‚Euphotbia portlandiea L.: Dafs .die er- 


sten sich eutwiukelnden"Blumen blofs männlich 


„ End mit keinen. gehörnten Blumenblättern ver- \ 


0 - | Bo 4 0. sehn 


a 
/ 


sine yo allen Avteitihanbeihn:dennGpee. 
Bunt! shgt‘; hatrder Weite nichebichienih: Wis 
. IMehr’zeite släl-jere Abwelshungimer.bei culs 
Een reihe bisherige: :izm 
bobaehten, Getezeidieie traten gidgalsEil 
phurbi Onahaeiad>L>d Die ıBesondden-Alülleng 
. Bneticht ‚lwierielen L4sine beschreibt vdarası 
 Perahdei' (emargeiaa)’ > sondern ıhineinek.klei- 
net pirze |versehn: 0: 6 4436: Siepmbriueg 
Bärbäbealt, ‚Einige: Biatierkungen bernd. mr 
1: Her yunbrt.“ Barbareo Br. AridagagıViohh 
pälnstris Lu Als Aanı derselbiendikt sıhlere Sr 
gensipt die Fiobe: Fubra, striara. Eboräcensis 
‚Rajisanzuseh. -—« 1-44$..Violleiiawreas; Zu- 
hächst- mit. der. danina.werwindt p won ıder uie 
bich 'basönders durch: eilinzenföuhigen. Blät« 
ter und! weilse: etwas Schnälere Blümenblätter 
unterscheidet. — .it. 446. Metttka Hotundifo- 
al. — 4447. Months hirsuta ll. > ,t 448. 
‚Mentka sabius L. ‚ala Synönyan. reelinet Herr 
S, 'hierber: M "vertseillare Linn, Syst: Nat. 
od. to: = 1.449, Montha gentilis:L, . Diese 
Art riecht: gewöhnlich wie die Diridii, det 
V, erhielt aber auch eine. PA. , :welche im Ge- 
rüuch’dem Ocymum Basilioum selir'glesch kam, 
— 1.456. Lichen punetarus Dicks,. verschie ' 
den von dem, welchen die deutschen Butani- 
Z | ker 


, 


a 


u 043 


Wer inikt ‚diesem. Nawion. ‚belegt neit. e Ze 
Bryan oetopetale Drie win gar ‚ Lichen hispb 
Aghifod-reoohgs. KdoxaAleschairitims 


Bunt. ga. Gurifrngahypnöklenbuitt.g46d. 


Gakifriga. palmasın.\ıd { Sexifr>Ypeanwea, Wi te 
B:0narpitosa FhsDan.: 31:7: tt it Liuwda 


. Si petraea nı ddscöndens;,. über die ddr Werk, | 
beiläufg einige Benierkungelaimittheilt, sehr 


 swändt „aber wohl nicht: gut-zu weriehrigem sie 
21416." Vaschsiam Adyrtillus L— 12.457. Pie 


"- giänthes nuralis L. warittt 'nach»Wither ing 


wo 


ini: inhgetlieiken Semgelblittern 4; 


Chiioaisı pulchella: .ı Synonynze 'dieser Pianzb 
sind Gent. Uemmaurium 8. Linui\atd ‚Gekkt. 


Pulolella Swarsi. = 1.459 ‚Phhitgebe, phleos 


dds:L.. — 1.460. Phascum serratum Dicke. — 


at. Tremellä: Nostoe L; u.’ E46 Che 


santlins sinuatus Li — ' tab: 463: :Chara his 
Yailz' Herr :Senith- ist geneigt, sie nur 
fir eine : Abart:’ der tab, 336." abgebildeten 
Ohara vulgaris 'zu halten. =! tab ‘468. Er 
güton alpınum GE, = tab, 466: '-Stiene ni 
dans L. - 1b’ 466. Astragalus ördlensis L. = 


8467. gibt: eins: vbrtreffliche‘” “Abbildung ‘der B 
 biheercnoch Wenik Bekannten’ Zostera marins 
u, die vön "Her!n" 8. nach der’ hier vorger ' 
stellten Fructihößtiönätheilen ut altem Reclte | 


Lo 


Bes | in 


Pe 7 wc, 


im die Meuandrie,ölonngynit versetzt vahrd.- 4 
2468. ‚Littotellaulgezsteis A. wat: 469. Catchuf 
wiss. harıniäta..obighafoot-beschtieb diese 
Planze m ‚der\äe: Seotigr Unter dem ıNamei 
ettähl „an .der.iai® aber. nach ‚der. Vergles- 
- &bungidesihiuadischen Herbariams.in: ınel®- 

dereh Fiheilbn abweicht. Caidam,; meiruem.. Eu 

Dan., ni3&Ni scheint dein; Nesl. ug: Arabis. hispir 
.da.za gekirens' »-: 1:4 7o:i1d entuma duriuseule In 

Alu Abart (dieses YGrases würd Ei daamesoram Is 
 gngefülint,.da sie sich von jener:ner dusch.die 


.ehaarten Aerchen untexstheider.: Was. Lei mn# ; | 


dei -diesensArt und bei. vielati-antleın Geisera 
+Honighehältnifst'" nennt... iehklersn ‘& eine 
weile gesphlteng den Fruchtknosen umgebehde 
:Membra —: 1.473. Beoinunssreetus Huda 
Br: egrestis All, perennis.V il:) ain in Doutech- 
and auchi nicht.seltenes alikr. wenig bokanı 
488 Gras. 4.472. Coraatinar.alpinutm L..bält _ 
Bsch. unser; ‚Vesf. vom C. Betifoliihn L. 4.40: ° 
zerschieden:: Er. besshreibt beide zenau und 
Jerichtigt .die Sywanyme der- englischen.die; 
ZEN. =. ti Fucus aliquasusl, — 1.475 
. Sambucns Ebeug:L. im . 44436. Sammbncne ni 
era L. mh. 4777 Biuga Aline.» Aluga.gene 
‚wensis. Schölk Lührt der Verfasser ala Syn 
nm ah. „er.8n38, ‚Buplensuig Semissingum In 
-.2 | - 


Bi 2 i 


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vg RT reepern um 
, > . s 


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1 . j oo 5 oz 


ar: , 


Seren. :@ieuta wiroa\;! um, nee: VERTRONG 


-sgerieinidessilDie. Mupalusehi schst: Here Su ıg%r 


Ariyt was -für iaeıchbartneruhaltemınde : Ro} 
Ibanı keihoinsdandrndeWärzail (demi: ‚dee skheig 
Herlriehitngeh umahrprarsdemtecher Botzuihen 
awiderefiresban): au kuleeisgheines —, ..iı. 4a 
Mich Twraaluneerdiusericia hykkide: Be . 


rnS Vicig Yleruigefiar- % Bine neue Art die 
.. MAkludspn für V.oiydride angssahn merksie 


Alex ganz Hhry,ächiuu-Üklgeliche Blume hakırs 


2 2.454. „Veremica. elninzı. wor it 485. Liokem 


gurmeus-Diäke; setnbi486rithat Wasınyı 
Barana Ehr h,.-nicht ganz. ber Natun:ähnlicke ' 
ruslg: Bd. „Ver basc.- pulnarüleeäunn, veigriit.x 


mehreren nur ala. Abart der Lyehidtässmis el 
ben Binmen angesehn. — 1.488. Allium.olsra- 


ceumL, — t. 489. Ainga reptans L.; Exemplaye 


..von dieser Pflanze, die i in höhern und trocknen 


| ‚Gegenden wachsen; "sotterr etwas haarige Blät-_ 
ter haben. — t.490. Chrysosplenium oppositk 


foliumL. 1.491. Crocus nudiflorus; er unter 
scheidet sich von C. vernus n. autumnalis durch: 


die Narbe und andere Merkmahle. Dodonaens. \ 


beschreibt diese Art schon unter ‚dem Namen 
Crocus- ‚syluestris autumnalis. in "seinem be. 
kannten ‚Werke. —t. 492: Cardamine hirsuta L.. 


\ 
"sd n 


. Was Lightfoot für C. „ parwifora ausgibt, 


ist 


rg 


ne 


EEE u 31° F 
. car  hirkata einerlei." „ in 100 „enfiemn 


vernd br Ob:G biunrica von’Hiesei Yindimp- - 


Wech sbersthiedennseyac darüber. ut. der. Verf, 
wshhrt zweifelkafkst insbe thabbrdie Eutzia- 


i ars dierkemenen ‚uud ‚andere: Alpenpilan- 


seh richt gouiwgekamht r .gurdz: Serapian 


\ ensifolih" Liu tl49a5 Menyanıllaa veifofidkke 
Eh—ick 496. Itexi 4qmifolinm\LeiaiT u pr: 


Bichen serebieulasiis:Brde.j. wo! u 498. LAdeih 
erodens ‚Ei; it 4 Hg OEnithögimen: prranab- 


ame L. — . ti soo, Shuifrata grumdata L.r 


t>-9014 Surkftege- Bridunryliienibi tl 1. 50R 


‚ Antielänum Oysibalasia Li. 1t;'503. Mer 
 hantiar kemisplastica Li — -t964..Marehan- 
tiasconich Li-' Be v.h “ Pr nn 15 SEE I by. 


- A Pr , B # 
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B’tltto. I, , 2° .n Fr Ar I Et, 

differgnting st enmpleshens“ Adcc. Hip 


Pal. ER Uiz. et Ips.,Pay@ dubagueE 


.2 vi lozOnb ,Maariti, 1798; » nalen, 


Bo nrsmerbddA be: ZEEE  BET ET. 2 





‘ , \ . . H . 
vn. h :ü it Be; . en . > „a re 51 ey mi, 2, 


ii 'nlich”Ber Flötknöpebe ‚des prachtwol 
len Prodromus ‚erschien in Madrid‘ der‘ era 
Theil-:detiFlora' von: ‚Peru uär Chili, welcher 
265 Beschreibungen. nnd 219. Abbildungen,snf 
106 Tafela aus. den ‚vier ersten Classen ent 


hält. Auf diese Art soll, wie wirsana.der 


Wörsede ;der: gegenwärtigen’ ‚Schrift .ersehn, 
das grolse Werk fortgesetzt. werden, und zu- 
sammen 8 Bände ausmachen. : Dieses System 


wird in. gleicher Ordnung .mit dem größere 


Werke, besonders zum Nutzen derjenigen, 


die den ia Madrid und Rom herausgekomme- . 


"nen Prodromms wicht zu ‚sehn, "Gelegenheit 1 ha- 
ben, erscheinen. 


nd | Dieser 


\ 


A 


Br N u 
\ . \ n 
_ 8 wg 
Dieser erste Theil rer n zwea Karkers 


kingen. . In der ersten sind: die eharaeteres 
@ifferentiales- aller im "Brodromus- angeführten 


neigen Tür. hier Amen. mir, Ban; (Fi ira | 
zumen und Synenymien, enteo. äehuüf 
Ken; ‚Stapdort 5, ‚ale. Dauer, ‚Blühegei 2, "den 
Nugen ‚u 8. W. ist Rücksicht genommen. . fa 
der weiien Abchöite: ig Tolgen die he 7 A. 
ten ber&fts Bekknntit" ohttungrt ihis-: za ’gler 
fünften Classe.. I’ Häckbscht der Zollkomme-, j 
nen Beschreibungen und | Abbildımgen wird. 
auf den ersten, schon ersc hienenen Fheil der 
Eioeniage Peru,und, auf: de, sehemfolsenden 


verwiesen, :. oo 2 id BI a rue en] 


f} ..# 


L 


"Einige: nene'Gattungen; die ya ‚Prodromtiß 
Ziche vorkommen,’ sick Folgenden‘, -°: 
Dinar: Mon'og. : Jouellana.: .-Flor. : .peruv, - 
. ton: wlan rsh Kur 5 
tr. I Char. Corolla‘ vymbiformis. resiıpiiata. bu 
en "Toba zKnlisg- partitus. EL 
LE u ‚Speies.dden.. : rer 

Trias. r. Manogs :4ntkodan. Floriperuw 
\ weni 0 bat 

Char. ı Cal: arbyitun. ‚Cer.. spetala. im 
al. 2 Sc:aegkalisı. Ness: Divena.meiniınus cyar 
thiformis. indes ned 
| Spec.. vnica. nn 
BPELTE? EEE _ | Trian- 


N 


u . u © ge nu u x ' “ 
Tri andr. Moweg- " Calyocfymenia.. Arten 
decit. PS. EP ? Be 


‚or Oki! Cor; erpetdak Cakrs-fdus, 5-g0 
„gr  ensaas.imifraöttı. mentksianac.: ampliatns 
rel eRpansus, „Nu. a RLr 
. Ä _ Specigairuon”i SEONORT- 4 
Tetraudr. Moueg.- Okigdinsia3Flor, per, 
. DE" ee, er ra es 
1a hoher; Cor: sliifundibulif,,Ioübe - 4partito. 
BE 3127 Gab zilentatıs; Bastaikijoculäris, bi- 
et  swulda, wmbilicatä, pelyspermä..: ,; 
r. Species: tresun Eat an, nn. 
| Didyn, Angidep.- dlonsomiFd.;per.-jom. 4. 


2 


ni ..GCHaru Cal. 5- partitus. ‚, Got; fere rotata,.. 


ns ilusegupima, guperne.vaqne ad basim 
BED: uäncisey.  patentissima „:ilasinia.z inhma i 
8.i; 2 „amaxima,,Staw. declinaarbißi corollae 
Euer inserta, _ „Amsiherke-in coxonulam ad- 
Be era ‚ypressag.. Gaps. biloculittärulosa ,. in- 
mins sus dehistens,. Sem. apgulata. 
‚ac... Bpec.. Genus Serophilariae adfine, 
Genus nuncupatum D.1Z; Alonso 
‚ur. ui 1 Diegm. sama,., Gidensäa ;Prordg. a 'se- 


’ ‚ erdtis, ‚strenuo operis edijionis pro- 

u mötori, | 

| Didelph. Mssandr, Monsina. Kl paruv. 

. en: u ob i.. 55 detuw ons ne 

ae | . 0 u Char, 
I. 


\ 


ni) Char Oakaphylun. Con’ abgapilins- 
i  cem‘ Stam, in 2. fasces; 4..altetna, . 
BP „breuioda;; Antkeraerapice dehisßgntes, 
ayı, © fere zimgeutes.: ‚(Stylus,incugnus. Stig- 
BE ma- compressumi ,- tHNESRROR. ‚Drupa 
2. . monosp.. ‚Nux- 3 logtlanige 
er BuBEn 75% ‚Fruticogae autsherbacezei: 
2... Genus nuncapatum D. 1. Monuio. 
nn Con ‚de. for. Blanca qui;mlad ex- 
ii  pieditiesils prosperätgtem contulit, 
Palma dloice: Phytzlophas. Fl; per. tom. 8. 
Char, „Spatha monophylias. ı “walnis. Bar 
N. RK 2. Spell simpiex ,. oblongus , ‚enberid. | 


tet 


e 


— 





„5 Per:o; Cor. e, 'Stam: humergsa in 
x spad." conferta. Rudinu:germinis. 
Bu * pi 'apitatan‘- aquamisimbricatus 
Sur  Beargi Dix . . Cor. 0x. Germina plora 


ba ie 'sıam. stern. chaeia. „Stylus t. semi- 
- or osfiduke : Diupaps ih- ‚capireiumn murica- ._ 
u A; maxim. durissimum aggregatae, 
0 + sloculares. — Nux. obsulete trigond, 


eh » nucleo o88e0. KEEEı IE DEE Sn, 
+ ‚Nomen ex: pläntae. et eboris. nominibng 
tn "grnech. Ba Specios Buse. 
L " AL 


si E$ wäre- bares ine are open iwerääh 


aufzählen zu wollen, da bei der Anzeige tes 
N | . 2 | ‚Pro. 


ee, , und 


. 2 nn 4 2. 4 


Brodremms: N} unaerim - ‚Journale. die: ; ‚Zahl. der- 
selben ‚von: einer- jeden: ‚Gattung bereite -anı 


. gegeben.:iet,. Vorläufig m; bis dafs wir das. 
“ gröfsere'‘ Weik. erhalten ;— .sey, es uns ’erlaubt,. _ 


sur. einige. Bemerkungen, mitzutheilen, N 
\ oh ALS EER Bau Zu BEE Ze Pr ' , 
" Die :Ssitaminene haben wenigen Zu wachs 
erhalten; ‚die Gattnug - Äustieia ist‘ hingegen 
betiäshtlich . vermehrt... Von -Jieser werden 


noch: die Dienthoras ‚aber: gewils nicht mit . | 


Mecht,. getrennt. ——- Galseolaria enthält nicht 
weniger als 31 Arten; unter welche die C, 
pinnata, perfoliata und integröfolia L. mit 
vorkommen...Die letzte wird rag0s2 genannt, 
Die... .ongta Smith: heilst ‚biflora‘, und 
Smärhs jlantaginea‘.ist als. eine. besondere 


 Gauimig unter, dem . Nahen Jouellana aulge- 


führt, woru auch die GesneraFeuill, peruv, 3. 
t;16. gehören soll. — Zur .Ferbena ist Erinusr 


: dasiniatns L, gerechnet. — 'Saluia hat zo neue 
- Arten bekommen, warnnter die $. tubiflora 
, Smith.undformosa L’Herie, obwohl mit ver- 


änderten. Triyialnameny vdrkommen, m- Gun-. 
ners Nast in Panke tinctoria M.ol. eine. neue Ärt 
erhalten. Die Gattung. Piper Ist in. Piperomia 
und Piper. ‚getheilt, Jene.kört zar-Monogynia, 
und entkäls vielleicht. die nichistem Sdururus: 
ULB. ILS F£ Arten 


mp — on 


Arten yon Plumie r.. Piper acuRinatıen und 
maculösum L. werden: unter. den 24. bestimm- 
‚ten Arten, - aber unter. andern Namen. anger 
führt, Die Piperomia rmiformis.des Prodrosm; 


ist Piper peltatum:L.- und: wird num auch’ als 


‘ Piper unter den 24 hier vorkommenden Arten 
dieser Gattung aufgeführt. —: Bei ler sta zo 
‚neuen 'Ärten bestehenden Valerianz,: finden 


<.wiy die, V.- chaeropkyligides‘$ mith,.beikehal: 


‚ten; ‘nicht. aber zur -Boerhaavia nich Wi 18 es: 
now’'s Meinung gerechnet: — Zu: Calyschy: 
menig, ‚einer ‚neuen Gatfnng aus der: dritten 
Classe,, ‚gehört. die ‚Mirabilis viscasa Gawan. 
Wir. vermissen‘ hier «die ©. gläbröfolia, Or- 
teR. dee. 1. 1.1... Die wenigen: «beschriebe- 
nen Gräser könnten wohl zu ‘der Vermüthang 
Anlafs gebeh ,. dafs einh 'von dieser Familie in 
Süd-Amerita.nur wenig Arten fänden. Wahr- 
.scheinlich sind diese.\aber einer zukünftigen 
Untersuchung überlassen. Unter den:vier er- 
wähnten Arten finder sich, Briza:madia.L: und 
Milium latifolium: Ca w.. oder Pagpaluns: stolo- 
. niferum, welches B, purpwreuin geriantit: wird; 
Der Vermuthung’ der Herausgebör „:dals sich 
Milium-und Paspalum: in: eine "Gattung ver- " 
einigen lassen, ‚können: wir eben "so" wenig 
beipflichten, als: der: r-Behauptung, dafs die Ma; 
" 1% nabea 


nu x 
‚ 


t 


ksabez wife ; arborescenn wet ueis Aubl: 


t 


+ 


zu" Callioa'Pu gehören. "Letztere: sind? gewild 
Arten der ! depiphibe, wie Wild &hotv ’diels 
auch: sehom: richtig in seinori. Spee: phaver 
p.>616. beiherkt-har. — Condnlieöwird' nn 


- 


bösser: zu. Goceveipsilum Bro Wen. "gerechttet.. 


©. repens scheint doch ‘aber mit dem ' von 


Brown und'Olof Swöärtz 'angege eben: 
‚Charakteven : dieser ' Gattuhe‘ nieht: wariz über 


ein : za kommen. . : Budleia" capitata lacdz 
wird: Budleia löbose genannt, and: "et unter 
dem ‚Namen - Palquin von, Fewill; ' per: 3: 
t. 38. ‚beschrieben. —  Malssherbia ‘ist die 
Gynopleura tubulosa Cavanit, ‘+ Pourres 
'tia, wozu auch die Puya Mol. 'gehöreh soll} 


ist mit Pitcairnia sehr nähe verwhndt, wie 


‘ diels auch aus der Vergleichiigider Figuren 


f2 


in Swärta 
Flor. ind, oceid.'r. t. 12: erhell. "— Semaril?. 
laria hat Schumacher: schon unter dem all 


des Prodr. ‘flor. peruv. mit detien 


N 


sen Namen Plumiers; Gapara, von Paulliö 


»ia getrennt. —-"Foueolaria sscheint: von Sty- 
rox weniger verschieden :zu seyn ‚als die Ch-' 
pihea tmit- ‘ihren americanischen ‚Verwandten vor: 
Iybhrum. — "Unter den ' #o Arsen ! der son 
Adanson und Jussieu festgesetzten Gat- 
tig Talinumh „kommt auchlas-T. reflexum: 
Ffz2z Car. 


\ 


TEILS. 


ud — 
Ca av. ‚Portulaca paniculata Tacq. P. patens Lu) 


unter . ‚dem Namen T. dichotemum vor ;.. Folg-. 


lich, die vierte Bemendung dieser PRaänze.. u 
Axinaeu Flor. peruv, und Meriana Swartz, 
Fl. ind. occ. sind. yehr wahrscheinlich zu ver 


einigen. — Aristotelia ist nach L’Heritier 


| 


% 
| 


an nt 


beibehalten; der ‚Trivialname aber im. glandu 


losa verändert. : Hieher gehört der Corn 
chilersis von. Molina. Diese Benennung mögıe 
‚ wohl: gegen die Kenntnils dieses ‚ Naturfor 


schers ein ‚Milstrauen erregen, — Der Be- 


hauptung der Verfasser, dafs Eucalyptus L’Het. 
mit Calyptranthes vereinigt werden müsse, 
können wir nicht beipfliehten.: Die Beschaf- 
fenheit der Frucht und das Aeufsere dieser 
Gewächse erlauben diese Vereinigurig auf keine 


Weise. .— Der ‚Char. differentialis von Ca 


Iyptranthes: Calyx superts in duas_partes ho- 


rizontaliter dinisus, ist dem, welchen Bent 


„Prof.. 8 wartz in der. Flor. :Ind.. occ. angege- 
ben hat,. nicht vorzuziehen. ‚Der Kelch hat 
“ eine kappenförmige Decke, und eine Blumen- 
_ krone:ist ‘gar nicht zn finden. Man vergleiche 
nut einige Arten von Melastoma, deren Kelch 
auch -mit-einer kappenförmigen Decke ver: 
sehn ist: es finden sich wahre Biumenblättef 


darunter: ‚Der: obere. Theil der Blüthendecke | 


tn t \ ”_ kann 


Zu 
4 


EEE 7 Zn 


ann Folglich. bei : ‚Calyptrantker. keiriestwegeh 
für die Biumenkrone angeselm- werden. _ 
‚Mlonsos linearis ist die Gelsis.Zineuris- lacd: 
u. Virgulariz. kommt einigem: Ärten der: Ge- 
Sueria:sehr.iuske, =- \Negrötis ist sehr gut. 


;. yon: Dölichos: getrennt. ':$6' wie ‘Bröwie 


dem Dobichos. altissimus. und rens: den Na- 
- nen" Zoopthalmum: beilegte, so werden die £ 
‘peruvianischen ‚Arten. wegen‘ der: Athnlichkeit 
" der Seinen, :Ganeel- ,.Erel»dder Schnafs - Ängeh 
 gertannt. Die wnihelimintische Eigenschaft der 
brennenden Haars‘der Hülsen, At'auth den Pe? 
“ uimern bekäunt..-- Zu den 24 Arten der Gat: 
‚tung Molina rechten die: Verf. auch die Bac- 
Charis- iuaefolis L. Alle Species sollen pölyz 
nıae dioicae seyn: Vielleicht kommen viele Bar- 
| ‚charis‘ Arten hierin mit einander überein, wie 
'2.B: die B.disita Vahl. und scopäria Swartz; 
 (Caleg seoberia: L.):— Rodripuerda :scheint 
‚blofs dürch: die gblättrige Blumenkfone vor 
Limodorum abzuweichen, — Maxilläria, voh 
: welcher 16 Arten angeführt. sind, - ist "von 
* Denbrobium (Jaurn.' der Bor: St: 134) 
fiicht verschieden, ‚Gongora- weicht hingeren 
.9on allen : bekknnteın ‚Orchideen ! ab.“ Bie- 
Ha und Sobralia sind haupteäthlich nur 1r durch 
die Verschiedenheit ‚des. Lippe. von ‚einander 
/ j -  Ff3 ge 


\ 


ur u 446 _ N 
geizennt, Beuia.:können, so wie.'auch. die 
| Eernandezie,; mit Cymbidium (Journ. der Bot 
> & 0. S$. 243.) -vereiijget: werden; '’— : Alurss- 
boldtia, ist eine eigene .und.: ziemlich grolse 
Gattung. Vakıl hat indels. schon „..wie auch 
bereits Cavwanidbes angemerkt mit dem Nas 
men , dieses Nathröorschere‘ einerandere Piss» 
 zengattung ‚belegt. ‘ Die äufseren Blumenhlias 
ter.sind an. des:Basis wohl. eiwas:verbunden;z 
fie Blumenkypnei,kann aber ‚chen.so: wenig, 
, ala,bei einigen :anderon Qichideeuijideren Blur 
 epblätter. ‚unten ‚ausammesemwachsen sindj 
als: doppelt angeselud werden... Die ;heiden in: 
nexen, Blyimenblärter und.die ihnen ähnliche 
kleine Lippe, sshlielseni' Hie „Geschlechtstheile 
eim, —.;: Byidendrum;. der Character dieser 
Gattung: ı Negtarium eriskgeforme jat nicht. bo 
stimmt genug;. dafs er aber. mit dem, wel 


cher: in „diesem: Stück deg.: Journals „- 209: 


yom ‚Hrn; Pref.'8 wartz angegeben,ist, ühers 
einkomms,.zeigt die Abbildung. — Lastiglie 
Ni@; :als Syaanymm’;: wird, latropha : Curcas L; 
angeführt: 2Ee isr.Rein,.Wunder, dafs Iacqnii 
im Hort Hitk-3.36, 6.63. diesen Pflanze-ging 
einblättrige. ‚Blantewkröne: zusahreibt „. da :e 
“ wirklich ‚beitti.iersten Ahblick: einblättrig- au 
seyn 'scheigt Re Blimenblästex ;sind ‚näggr 
Fu lich 


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N . [n 
v — 4 I} a 


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“ch” so “vereinigt, "dals :sie sich kaum, ohne _ 


Gewalt von.einander trennen lassen, und bil- 
“ den‘ auf diese Art .eiie : glockenförmige, in- 
nerhalb ‚haarigte, Blumenkrone.. — Den weib- 


ı lichen 'Elumer, "die in Peru Zwitter sind, 


u. 


fehlen ’die ‚männlichen "Theile in ‚andern Ge. 
genden.” -Währscheinlich sind aber die Staub: 
“Beutel; wier bei vielen ‚andern. Gewächsen mit 


‚halb getrennten. Geschlechtstheilen , ‚unfrucht- | 


‚bar.. Die drei rudiments pistillorum: der. männ- 
 Jiehen, Blumen. haben die Verfasser nicht. be- 
Tuerkt. — ‚ Clauija;. die ‚Gattungs- Kennzei- 
chen. haben eine "Aufäliende Aehnlichkeit- mit 
Fohillen‘, "viel weniger Theophrasta, 


Der" Zuwachs, welchen“ die: Botanik durch 


diefe Entdeckungen erhält, nd noch erhal- - | 
ten wird, ist in der "That aufserordentlich 


role. wie viel: fiet noch in_ diesem, pflan- . 


“ zenreichen Lande übrig; ı wO, nach der Aus- 
sage der: Merfasser „ .‚’hlols. in. den Gegenden 


von Tarımq, Hugnucp und Xauxa, über 1ooo 
Orchideen rund. andere mit. ihnen verwandte . 


Gynandristen, ‚wachsen sollen‘ .ı., 


n 


\ 





31, no din 

Die giftigen und. efsbaren Schwämme 
Deutschlands, ‚gemeinnützig beschrie- 
ben. von. M. T.C. Ellrodt., ‚Bayreuth, 
1797. ıtes Heftlein, .78 Seit.; rait zinach 

der Natur ‚gemahlten Kupfertkfeta: ı 9 8 

gtes Heftlein, 8.79-150. mit'4 Kupfer- 
“tafeln. In Taschenformat‘ und‘ einemi 
farbigen Umschlage, mit ‚dem Titel: 
| Schwamm - Pomona (Vertumpus), für, 
| Aerzte und Köche: 2 


’ 
\ wz u ' ’ 





% ® 


. 
, ‘ ; . . 


Da (das schätzbare! Werk-’des Herm: von 
Krapf nur einen Theil der giftigen und :efi- 
baren Schwänme emthält, das-Kernersche 
hingegen seinem Zwecke sehr wenig ent- 
spricht: ’ so jet‘ in der That ein ‚Werk ‚dieser 
Art, nach einer - zwechinäßsigen- Plane ange - 
legt, ein wahres Bedürfnile. Wir zweifeln 
indefs sehr, dafs gegenwärtige Schrift dia- | 
sem Mangel ganz abhelien werde. 


Der 





N a 
sslDer Vörbegichs gibt eine: kurze Anskige 
"vehitiden verschiedenen . "Fhogrien.: über ‚die. 
| Fortpflanzung ‚der< Schwänme,sunter deneh ° 
"ir uber eine der‘ wichtigston.. die:Gaert- 
‚woksche '-. veimissen: ‚Diesem .folgt die 
Vederkicht der abziihandeinden. Gatrengen nach, 
. Ba tsch's‘ Elench.: Fungarpiin? - einigeg" äber- / 
Bio heilige Anwendung der'Schwänme id 
der Arzueiwissenschaft „tchenmische-Bestandh- ' 
.  - Seile nach Humbotdt iind: Büntherim 
verschiedene Neinungen über-die( Schädlichkeit 
 Ien, Schwännde. :. Die- Arten sindıfiach.ibrem. 
verschiedenen‘ Zustande ,- Geschrükrgk,i Geruch. 
0 und Rarbe beschtietere, dd augleich-« .das.nös 
Ahige von ibtum. Gebiauche"beij behrasbt. Dei 
Br Anfang, „machen. ‚die „Blätterse chwämme und. 
I , zwar zıjerat der ‚Fliegen. oder Hieknichhm. 
.  KAgariong. miescgrius)., Die“ giste \ Tafel stellt 
| diesen Schwamm ; in einem verschiedenen ak 


SIR, lie, 


. \ ter vor. Auf, der nämlichen Tafel. sind auch. . 


Sat: e 1": 


0 zugleich A "morgaritiferus. ‚und, maculatus 
| "Schagf e, wahrscheinlich ı wegen ihrer, Ver- 

“ wandtschaft mit dem Wuscarius., vorgestellt, - 
denn” der’ Verfasser führt weder von ihrem 
Nutzen noch von ihrer Schädlichkeit etwas 
au Tabvırı @bampigman: (Agaricus dam- 

. | yartie); ahch Ist .der A.’ pratensä.auf ‚dieser = 


[3 


Pe SZ | . FE s Tafel 


x 


% 


Tafel vorgestellt s den alier Hn'E, nicht zu ken- 
sin scheint „iugrgeachtet:der,Unterschied.beider 


PR _ 
Arten angegeben wird. ..Eben ıso muls.#ı Yes 


% 


4 


l ' Pi ‘ . ii 


Verf, nocli. ganz unbekannt zeyır, ‚dafmder auf. 
der Pieta fongaja etmagte Schwamm don dam 


unter diesem: Abselinitt'die: Mede ist, nach Ja cr 
quin (Collect. Suppl.).zur Gättuns Boletus ge 


‚hört, aleö wicht-Bie- geringste Achnlichksit miit 


dent. Chawtpignon!:hat, He:iStorkohisenmi. (A. 
mutabilis Schaeff. inmlans:Bhtsoch enudi 
wine) Tab. II IV, Efsbore , und 
unefibado:Faeublinge. — Tab.V...Efrbare umd 
sbilde: Hirkehliuge. >. Tab. VI. Habäre Braet 
YUngex:—icTab. VB: enthält die; unelpbarau 


I 


Braktlinge. and: Bfefferschwäinme, | any 2, 


“Dis hier, "abe eBildeion Schwänme sid alle: 


nach verkleinertem \ Maafsstäbe vörgestellt. Hie- 
dürch ist ‚freilich. die Zahl der Tafeln ver 
zingert‘, 06” äber die Gegen sfande, nicht an 
Dentlichkeit v ‚verloren haben, -ı -nußs igdern i gleich 


beim ‚greten Anblick der Tafel eigleuchjen, 
Zu den ganz "unkenntlichen Vorstellungen , 


„i: 
gehört. die "Abbildung | des Siöckschwammes 
9. 


lt: hmm 

auf der zweiten. Tafel, n N 
voii an onen 
Wir sathen dem: Verfasser; wenn es ihm 


anders .darum. zu thum ist, «iu- branahbares 
| Werk 


» 


s ” 


Pd 


u - 


—— 


[3 
v 


Werk 'zu tiefern, sich bei der "Vorsreiimmg 
der Schwämme zu bemühen, so viel als: mög- 
lich die .Natur zu erreichen, und auch die- 


jenigem Arten zugleich. mit ‚abbilden zu. las- - 


Sof, welche. ‚mit den ‚elsbaren leicht verwechy 
selt ‚werden. ;; Dafs die Abbildungen , ‚wig, Ar. 


-E. versichert, 


"nach ‚der ‚Natur entworfen sind, 


‚Ist ‚lobenswerth. ' Da’ es aber nicht zu, “erwär 
'ıehr’ier,’ «dafs: allein - Deütschland: wachserdön 
giftigen. unih.efabaren ‘Sch wänme in’ der Ge- 
gend, wo Herr E. Jebt,_vorkommen; so müs- 
sen die fehlenden nach guten ‚Originalen .co- 


' pin ‚werden ‚.ganst kann das ‚Werk. nicht von 


allgemeinen ‚Nutzen. seyn, und entspricht 
auch nicht, Jiem. Titel: 


Biftige, und ofibara 


Schroänsme.. Deutschlands. 
Verfagser hieran 


‚ Wir: müssen ‚den j 
£ besonders. ‚aufmerksaph wa- 


vis 


gen, ‚weil - uufer, den ‚bereita 2 abgehandelten, 


Blätterschwämwen ‚Bulliar d’g- ÄAgarjong. solj- 


Larius: und, bulbosus vernus,; Ss cha effe vg 


proeerus und m. a. in Deutschland. vorkomg 


= mende Amen, Fehlen. 


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ZWErRFRN 





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eo. 


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Berl »“)ı 


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7 RN | 


"NN de fabsanef y 
Web, 


12. 





“r 3, 2 » . Ze ve DOT . 
Flora Furöpiea, ‚“inchoata:-a"Io. Izc. 
Römer, N Medicinae et Chir. Düct. Soeiet. 


med. ek- .chirurg. per Helüetiam ‚corresp: 


. 1i.r. 


membrum praesidis adfunctum — ‚Fasc. 
ntertius, .cıym tabul, (8) acneis... Norim.. 


ti: bergae, .1798:,g mal. en dn 
S1 15-7 Bir ee Er Sir SEHE RE: 5 5} DE 
ae BE Be 2 yore rm 
40 Der bei äflsem’ Weike zum’ Grunde tie: 
gende Plan ädt' aus den ersten, außerhalb den 
Grenzen nnsers Journals liegchäch, Heften 
bekannt. Stich" "und IHuminatiön stud im Gan: 
zen sehr’ gut und'die Beschreibung sehr voll- 
dtandig‘ gerathen. Folgende GeWächse kommed 
in ‚dieseih Hefte‘ vor: Alyssum 'sinuatum. 3 
Cortusa Mathioli.  Lycoperdon phalloides.— - 
Malaxib' paludosa: (Öphr. paludosa L.) — Va 
leriana supina. — Vicia latrhyrolder. Cam 


“ pannla earpalica, — Cucubalus Otiten \ 


— u nur m. [nn 


& * 
> “ 
Bei) nen _. 


„Is 0” 
IV. ‚Coizesp onikene- Na chrichten, 
yon ba a. v 05- \ \ 





“ 
4 . . 
B Inte. 
ıT,, ". F “rs wer . . 4 wor‘ 


4 


1. . Ädszug ah > zwei Briefen von dem 
in ‚Herrn Doctor Nöhden, 


£ London, den ! November ar} STR 
Auch in England ist Botänik'zin Lieblinge: 
Studium und — man möchte: beinahe: sagen, 5 
Mode. Studium, Es giebt viele Botaniker. bier, 
noch mehr sind der Dilettanten‘; deren’ Zahl 
wäylich zumimmt. Die meisten Englischen Bo» 
'taniker studiren ntır die Pflanzen ihres Vater- 
- landes ‚. english Botany beschäfftigt sie, wenn 
"nicht ganz allein, doch vorzüglich, Ich finde 
" diels sehr gat' und zweckmäfsig., Vaterländis : 
sche Flora sollte jedem, vorzöglich, wer nick® 


. Zeit: hat das. ganze ‚Gebiet: des: Pflanzenreichs 2 


za durchgehen ,: besonders.am Herzen liegetry 
der. Character :der -Engländer zeigt sich atick 
hier. Kein Volk hängt so sehr an seinem vis . 
: terlichen Boden und sucht ihn durch CuleiP. 
zu vervollkommmen.-und kennen zu lerheh; 
ale, sie. Doch giebt #5 auch unter ihnen‘Bo! 
wniker ‚die sikh wichklalleinkuß, inländische 
. ’ | Pflan- 


\ 


1 
! 


? 


[rn 


. Pflanzen“ einschränken, eine Bemerkung, üle 
ich nar auf diejenigen anzuwenden bitte, wel- 
‚che sich nieht dnich Schriften bekannt gemacht 
"haben; die andern haben solche Beweise da- 


von gegeben, dafs es unnöthig wäre, jene Be- 
‚merkung zu machen. Der Maecenas ‚dez Bo- 
danik, so wie der ‚ganzen Nator schichte, ist 
. Sir, Joseph Banks. | Seine D Bhönsensandm- 
lung. und "seine. Bihliorhek, stehen jedem Na. | 
tnrforscher.. zu: frebote,. : : Erstere ı38t ’ gewils 
eine .der. grölsters, die: existirt; die: Anzahl dee 
darin enthaltanen Rilanzen Iffst:sich nicht ge ! 
Han. hestinimen; .Gronov’s und Tacquin’s. 

. Pflanzensammhungen, ‚sind. damit: ‚vereinigt- 

Man findet darin. die seltensten. "Sachen aus 


PP EEE - - 


| 


allen. Theilen der.-Welt. Die ‚meisten Pfan- 


zen sind mit der Linn eischen Sammlung; 


“ verglichen, und diefs macht’die Benutzung der- 


aelben dem Botaniker um so wichtiger. : Die 
Exemplare sind auf halbe Royal- Bogen auf- 
geklebt, «len ‚Name ist. unten; mit Bleistift am, 
gemerkt und auf der Rückstite,der Ort, wo die 
Pflanze. zu Hause ist, Jede Gattung ist dann in. : 
einen besondern.Bogen eingeschlägen , .und’die 
‚ganae: Sammlung: ist än:Kasten: von Mahagoni4 


. Hakz. ‚eingeschlossen... die ;. auf ‚einander ge. 


setzt, einen; grofseri-. Schvank bilden, und! im 
Ä Fall 


aN 


on 


Fall. der Noch sich. büs einander nehmen‘ ae} 
sen) :damit jederskleine.:Schnank. besonders 
transpoftirt' werde kann.‘ In: dieses. Schiän- 


ken: behindern sich ‘wieder -Schiebladen, die 


 yoin:wnd. oben.öffen sind, um: die. Pflanken 
Teguen herausnehmbe'zu, kökmen, .. Von‘ den 
Gattungen: ekistitt- ein Catalog, dessen Nu- 
- werh‘-mit den: inderhalb am. jeder: Schieb- 
_Iade: angeklebten ‘Värrespondiren.,’ and auf 
diese Art kann 'iman- die Hflmzen- in 'dia+ 
ser grolsen Sammlung leicht ‚dufinden: Dei 
Kryptegamisten ‚'siod in -Verhälwmils;- ‚naufseg 


Fartokräuter und: "Eycopodia,. wenig,,. weil 


an vauf: diese nicht so. Seht‘ -Mücksicht 
Ä yimmt.: Aufserdem sind noch eine- beträcht- 


liche. ‘Menge; succulenter. Pflanzet;ri in: Spir 


mus Aufbewahrt; vorzüglich .fiel mir. :sine 
gute‘Sammlung der Gattung Stapelia:auf: Es 


liepen'zoch aulserdom eine 'grofse Menge Par 


kel6 da, die gewifs mänche Seltenheit: ent+ 


 haltew;. unter andern besah ich einige.Pfllan 


zen aus: Patagonien, dio- fast alle heu, und 
gröfstentheile Syngenesisten von .dem: sonder: 
barsten Baus: waren, ,-:. al MG 


244 
‘ ' . ° N) 
. "7 n r j Rn .. [7 a ır, td, 


Die Bibliothek : konnen ‚Sie, ane»Dryan! 
ders.  vorpeillichem Catalogı ; Yon : diesem 
wi - | + Werke 


\ 


en — 456 et | 
 Werkerwird def. ste Band „ala das eiste Supe 
plement: in ein: Paar. Menathen erscheinen ; 
und damit vor’s ‚erste. .baeudigt.'seyn.. . Un- 
ter den’, Manuscripten „beigden, sich ‚nock 
‚viele: Beschreibungen von Päanzen, die.$o- 
"lander’entworfen, und die. noch vortreff- 
licke Bemerkuogen.enthalten.. Könjg's.hin- 
terlaössene ‚Manuscripte bestehn. ‚aus. mehre- 
en Bänden und. sind. ‚voll wichtiger bota= 
‚nischer: mn ariderer Nachrichten, 2.B. seine 
Reisen: in. Ostindien , Ceildn u. 8. w. "Es ist 
zu wiinseiteu: ‚:dals ‚Hefr :Dryandey. Zeit 
‚Ende, ‚op manches davor? bekannt, zu macherk 
. Von: Roxbourgh’s ‚Beachreibung‘.und :Ab- 
'bildüng.der:Pilanzen von Coromandel ist nock 


„ein beträcktlicher Vorrath vorhanden.;. za wird 


An ’kurzem ein neyes Heft davon erscheinen, 
Ich sah. mehrere Zeichnungen und Gemählde 
von Pflanzen von:dem grolsen Künstler Franz 
Bauer,:die ‚ganz unübertreffbar:sind, Man 
hält Andrews Abbildung .der Heiden für 
sohön,. aber:bie werschwinden gegen Bauer's 
Zeichnungen.:.+;Alle: diese. Sammlungen. wer- 
den von Herrn D ryander, .der abeh se seht 
durch'seine botanischem Kenntnisse, als durch 
seinen\varizefflichen Character, die größte 
Hochachtang verdient, im. Ordnung. ‚gehslieh. 
on nn Herr 


4 


wi 


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N . . 459. = . r 


‚ Herr Des S chu. Ize eB, ‚ein ‚gefälliger und.’ ge: 
schikter junger. Mann. "ist. sein Assistent; 


‘ 
r } . > 
« or Ri » a,« fr % i 


Ichibia ‚zwei, Mahl. >10} Kew.; gewesen, die 
Menge’ der. Treibhauspflanzen. Ast -aulserordent- 
lich,,. und.der Garten isß zu bekannt ,. als-dals er 
eine Beschreibung. bedürfte, <.Sie ahüssen ihn. 

selbst sehen.,: wenn. Sie van seiner Gröfse! Fund. 
dem Vorrach seiner Gewächse sich einen Begnilf; 


machen wollen, Eine nene Ausgabe des Hor- 


tus Keweusig ist so :käld-nicht zu: ‚erwiakten;) 
.“es würde: 'gewils, bei’ der Menge ‚neuer KHilans. 
. zen, die sich im Garten befinden, ‚ein will \ 


kommnes "Gepchenk. für- die: Botaniker seyn: 


Der junge Ai tan, und‘ sein. Bruder: halten’ 
den Garten in der besten Ordnung. udd. sind. 
“als -äufserst artige und geschickte Leute be- 
“ Kann. .‚Brompton ‘Garden, ‚oder der Garten 
‚ des: seligen. Gurtis wird. jetzt vom ‚Hrn $a- 
liebury besorgt; er .liegt.gtwa zwei Engli- 
‚sche Meilen. ‚vgn .der. Stadt und ist ziemlich 
beträchtlich, und in der\besten Ordnung: . ‚Er 
enthält verschiedene Abtheilungen, worin-Grä- 
ser, giftige und ökonomische Pflanzen, eng- . 
lische., und: ausländische Gewächse, Sträucher 
und Bäume Englands u,;3. w. eultivirt werden. | 
Das Gewächshaus ist nicht grofs aber wiedlich, 
IB. 11.5. G 5 -Es 


/ > ‘ 
, ° . , un 4650 u / R - 


‚BE befinden. sich in dem Gärten äne antige‘ Bbo- 
“tanische Bibliothek, die dem, der Zetritt ' zu-.den- 
Garten hat, sehr zu Statten komimt. Die Ein- 
richtung‘ dieses. Gattens'ist für die EKiebhaber | 
der Botanik .in- London! von grolsem''Nurzen.- 
\ Man zahlt. eine Guinhee fürs. ganze Jähr;' wenn: 
man zwei‘ bezahlt, kriegt man- Sämereien, die 
' der:Garten hervorbringt. a ya: Ediniburg be- _ 
sahe ich den dasigen- acaderhischen Garten, der’ 
‚recht 'artig ‚ist und’ mache gehöne Pflanze 
’ einthält.. "Dr. Buthbre rFord; ein vortvefflicher: | 
Maon;, at Professor der‘ Botamik. ‘Ich machte‘ 
auch’ daselbst mit einem Gärtner, Mr.Mackay;: 
Bekanntschaft ‚der ‚sehr: güte Kenntnifs der 
Schotrlschen Flora’ hat „ und‘ vor klem ich ei-' 
wige ı schöne Gewächse‘ erhielt - Due ze EnE 
wei m, 

Von. Andrews“ Bolanist repositöry ist. 
nro, 25. !! erschienen; “unter‘ andern Pilanzeq” 
ist ‚die Persoonia lenceolata darin abgebildet. 
Vo Sowerby's. Engl. Botany- ist ro. 96.“ 
heraus. Ich werde mich immer mit Verghü- 
gen an die Bekanntschaft. dieses vortreffichen 
_ Mannes’erinnern. Ich sah bei ikid eine Samm- 
"lung künstlicher Schwämme\ atıs Thon’ so, na- 
türlich. nachgeahmt‘, "dafs "man sie 'beim er- 


sten’ Aublick- für hatürliche Schwäniie‘ hält. 
De ein Sie 


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7 x 


Er haben’ die Farbe’ der” Oriätnare nd sind 


nz Sf düfdeh Bölzernen erdfarbenen Platten bei , 


r Festist;, "dre’adi den‘ ‚Sehen. "weiß "und'mit dem 

| Namen des’ Schwamaien‘ bezeichnet: sind. Ed 
bestelit,: natürlieh- die. Sammkinz blofs: Als sol 
cher Arteti,: ie sch - nicht et. aufbeiwähren 


Ü re 


tässem te. Fe Be . Ar . Bu 


” TUE - 


Von Smith’ F "lora "Britannien ist bis. 
Bir Pagina äbgedruckt' worden; die Gattung ' 
Draba kommt im nächsten Bogen vor.” Das 
"Werk wird aus inehrern Theilen bestehen. Zu 
| "Banks Bibliothek muls Ich bemerken, dafs 
die grofse. Sammlung kleiner botanischer Schrif- | 
ton, worän sie vorzüglich reich‘ ist, araprüng- 
lich vpn’ ‚Gronov ‚herrührt,. von desseh‘ Er- 
ben sie Banks für etwa 306 Gulden: gekauft 
- 4 hat; ; auf diese, ist Fortzesanimelt worden. on 


a Bin Il. En Bu Sa Fa 


De 


u De 2 “den 9 Jannar,;' BoD... 
" Von unserm Freunde, Herrn Stromeyen, 
werden 'Sie erfahren haben,’ dafs ich. den 
Bröfiten Pheil. des Noverabere v,J. in: Eton 
. ‚bei teirrein ‘Bruder ‚zubrachte, In ‚Gesell 
: schaffe der Merren Gotobed und Jenkins’ 
> und meines’ Biatders machte ich wöchentlich) 
| “ Wenigstens zweimahl eine kryptogamische- «EXs 
u aursion in die'.benachbarte: Gogendi Ssiliuter 

; we Be BG: _ mehre. 


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Ki 


m 467 m - 


-elreren. Moosen fanden wir Hypnum She- 


‚rardi Dicke., Bıyum fragile Dickus oal- _ 
careum 'Dick®. und »irent.,.'80- wiet. mehrere 
Schwätmme: und. Flechten , unter‘.' welchen letz= 
‚tern einer nach..Dickson ne8.seyn ‚soll; In. 
“dieser. Zeit besuchte ich auch dm Doctor Goo- 
denough zu Windsor. Er nahm .mich schx 
artig, auf, konnte. mir aber wegen Abhaltung ! 
seine "Sammlung nicht zeigen, und ich mulste 
den folgenden Tag Eton verlassen, „Kurz , vor‘ 
meiner Abreise. denke ich indels G 0 0 f enou sh 
norh mahl zu sprechen. 


.. i je Ben 
u Di 1 ick son u sehe ich alle Sommtage i in Ban ks 
Bibliothek, und bringe dann. ‚einige. beleh- 


rende. Stunden. in Untereuchung,, kryptögami- 


y scher Gewächse mit. ihm, ZUR ‚Sig wissen, eX£ 


‚ist kein homo: literatus; allein - er. besitzt ei- 
nen anfserordentlichen Scharfblick hei diesen 
_ Gewächsen und, kerifit' und untexscheidet sie 
auf das genauesie. Auch .er ‚bat entdeckt, 
dale ‚die berüchtigte Trentepohlia nichts. weir 
“ter ist, als ein surculus bulbiferus: ‚des be- 
_ kannten Mnium arnetinum L. Er. ‚fand reife 
_ Kajiseln, zugleich mit bulbis. an mehreren In- 
dividvis, und „wird nun der Linneischen 


. Gesällschäft: eine A Abhandiung nebst | ‚Zeich- 


- 


Sa 00, mung, 


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PEPR VER” VERBRENNEN 


‘ / x 


n . \ n 463 . - 
\ 
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. nung ‚darüber. vorlesen. Dafs Sie diese En» 


decktusg bereits früher gemachthaben, war ihm ' 


Nicht: bekannt. "Ueber. die Trentepohlin bleibt 
‚nem welter Kein Zweifel über: — .eie ist: und 


bleibt veueirt, Zr 


L 


is = .+ 
. 


u Withering Führt in "der zten Edition 
- seines, "Werkes ein Splachum roelichianum 
an, und citirt, dazu Hedwig's Beschreibung 
und, Abbildung diescs . "Mooses. Dickson 
| Fand das Moos und besafs überdem selbst ein 
Exeinplar von Withering, fand es aber 
weder mit der Beschreibung Hedwig’ s, hoch 
weniger, mit dessen Abbildung übereinstim- 
mend, und war daher immer zweifelbäft, ob, 
Withering’s Splachum ‚froelichianum mit 
dem Hedwigschen Moose einerlei dey. 

Dyrch das ‚Exemplar meines ‚Taschen - -Herba- 


+ . 
N 


‘ 


s 


- rium von: Moosen, welches ich. von Hedwig 


selbst erhielt, wurde er überzeugt, dafs das 


Witheringsche Splachum yon dem Hed- 
wigschen sehr verschieden ist und folglich 
eine neue Art ausmacht, der er den ‚Namen 
succulentum beilegen. wird: Sie erhalten ein 
Bremer dieses neuen Mooses, > 


“ "Vorgestern war. ‚ich. in der- Linneischen 


Gesellchaft- £s wurde eine: ihtereisahite von 
Bi .. . Sg 3 Swartz 





j Farrokräuter aus Canada seyn, 


B 
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. - | . ” — 484 - 


* ı Swartz eingeschickte Abhahdlune ker die Gat- 


tung-Ehrharta. vorgelesen, von der.er- 9 Arten 


- aufzäult; Die. dazu. ‚gehörigen : Zeichnungen 


waren vortrefflich. „Di@.Abhandlung erscheint 


im sten Bande der Schriften der Gesellsshafg; 
Auch besuchte ich: kürzlich George, Hib- 


bert Esq., den Besitzer des M ürrayischen 
Herbariums. Däs beste, was sich { in der Samm- 
lung befindet, soll ein Packei sibitischer Pfan- 


zen von, Pallas und eine kleine Sammlung 
‘ ..3 
7° N 


2. : Von Herrn Niels Höfiman.- 


e ; > 1. 0... 
hr 


Den 1zten® April verwichenen Frühjalire 


| verligis ich, Paris, um meine ‚Reise in’ das 


södhche Frankreich änzutreten. Ich habe wäh- 


. rend . ‚eines "Fünfmonathlighen Aufenthaltes die 


vorzüglichsten Gegenden desselben, zesehn, 


| aber keine hat "mich ; in diesem schönen Lande 


so entzückt; als‘ die ‚höchsten Pyrenäen. Al- 
lein drei‘ 'Mönafhe ‚habe ich‘ auf denselben zu 
gebracht.“ Der svortreffliche und. auch ale 


| Schrifisteller "bekannte Ka mond, der gegen- 
wärtig Brofesior der Naturgeschichte bei der 


‚Centralschule ‚ıu.. Tarbes ist... gab 'mir den 


Plan zu meinez; Reise, und ich habe defshalb. 
2 2, u ‚diesem. 


Paris, den. 14 Tan. 7800. “ 


me. 


« , 
. » , 
PN l 
‘ 


- 


’ 


' ; _ u. 271.13 5 _ 


+ 


dieem: Hebenswürdigen Gelehrten viel zu ver- 
danken, Meine: ‚sehr‘ - beträchtliche. Sammlung 
won. Pflanzen . ‚und. anderen naturbisterischen 


„sach- Dünsemark geschickt. oh hs nat. 
Vor. einigen Tagen bin" ich von einer ver- 


= _rtif- 3 


kommen, Man nahm mir'in in Dover alle Em- 


pfehlungsschreiben und Pässe, und’ schickte . 


‘mich hierauf 36 Stunden nach meiner An- 


"I meinen 


 kunft hach Frankreich. Zurück, und zwar, 


'wie 'es schien, bloße, aus der’ Ursache, "weil 
ich einige, Zeit in der französischen Repu- 
blik zugebracht hatte. . Da’ ich indels ‚gern 


Prodacten, die ich auf. meiner: Beige, Zusand- 
2 : 
mengebracht. habe, ist bereits von Bordeaux _ 


den schouländischen Äckerbau kennen Igrnen \ 


möchte, so will ich, “vielleicht. kommenden 


F rühling nochmahl eine Landung versuchen, 
oder auf ’ ‚Einige, Zeit wieder ‚nach Dänne- 


} Dy DEE d 
' mark reisen. Zu 


H 


» %“ 2 
. ge 2. 
£ [pr e , \s ' > r 2 . j 


an einem. Werke, Has Ihn: schon viele Jahre 


, Herr Prof. Vahl. gt: hier, wie. Sie. wissen, | 
schon ‚Shit - mehreren: Modatken und arbeitet 


beschäftigt. Jwssien’ssuene ‚Ausgabe der Ger 


‚era plantarum:-wird. hoffentlich bald erschet- 


FE 65 2 Zeit 


! nen. - Vad;iV entemat. hat. (man mit "der 


as 


r 


unglückten Reise nach ' Schottland zurückge- 


nen. 


I 


er Fe 


41 \, 


Zeit ein Änteressantes Werk. zu erwgrten, .wWOo- 


sin die neuen ud seltenen Gewächse des 


&elsischen Gartens beschrieben und.abge- 


| bilder werden sollen. En N 


Di 


3 


‚r ‘ ı ce } 


“ ,, Von dem HerräPro£.l. Sprengel 


emliog u ‚ Botanischer ‚Garten bei Halle, 

“ ‚den, 21..Jan. 1800... . 

‚Sie, kennen“ die ‚Gattung Pterigynandrum, 
ie der ‚Prof Swartz, in seiner ‚Dispositio 
myscor.. Sueciae jetzt. ‚Pterogonium genannt 
wissen, will, "weil ihm Freilich die  Zusammen- 
setzung , des, guten | ‚F 
kongte. Es sollen. hämlich in "diesem. gene- 
rischen Namen. ‚die ‚fores. masculi et ‚feminei 


axillares. s ‚elarey- ‚anggedrücl kt. ‚werden , wo- 


ss 4 


durch sie sich von, ‚der ‚Weissia und Leersia. 


unterscheidet. "Man. übersetzt. oft axılla fe 
iorum durch mräpon, "Daran thut ‚man ‚sehr 
unrecht, weil mr&pov zwar die Bedeutung des 


Flügels, - aber nie der Blatt- Achsel hat. .Die . 


Blatt »Aebsel: heißst': ua,” utid iin:diesem 
Sinn .kömmt das: Wort‘ in Theophrast de 
eaüs. ‚plant: libı 1516,68. 206: ed. ‚Heinsii 
‚und ih Diostoridesvll. zr4. All. ıt0; vor, 
Ich: schlage. also -vory ob wir.diese wirklich 
‚ Bmmz; ‚unterachiedene Gattung: Hichn YMascha- 
Are er Aue u ‚ lanthus 





nn 
Inmehus nennen’ “wllen. : Wir hätten “also im 
Deutschland einen‘ "Maschakhthus :  filiformis: 


and gracilis, ou Ueber Phyllachne und. For- 


‚stero habe ich auch ein Wort zu: sagen: doch 


 Mavon bei eimer andern Gelegenheit. Be 


In‘ meiner Abhandlung über die Farrnkräu- 


"er der Forst ErscheneSammlüng, erwähnte 
‚ich "auch ‚das "Polypodium euectum 5 “welches - 
gewils eine neue‘ Gattung, ausmächen; müsse: ; 
. Aidels gläube ich‘, ‘rechnete ich es vor der 


Hand- zur "Dajıcea, ‘Ich. fintle jetzt, dafs j 


Hoff mann es schon in den Comment. Gst- 


ting. als eine neue Gattung beschrieben und - 


Unsicpteris" genanbi haty 0! 
ir- - Yon: N t 


Ä N 


irn. au" . 


+ Von demHerta Doctor Hoppe. 


[72 . 
on 'r 


' Meogensburg, dan »9, Jan. 1900. ‘ 

Meine. zweite: botärıische Reise in die Ge 
birge ist wieder gläcklich geendigt.' Ich habe 
sich diesesmahl blofs in den Salzburgischen 


Landen mafgehalten; und 'gröfstentheils auf. 


dem‘: ‚Untersberge atigebracht. Dieser Berg 


m .)3 nicht, wie min vielleiche glanben sollte, | 


iwolirt; © "sondern: macht vielmehr: ein ganzes 
ae 68 ger Gebirge 


a 3) Meine Behherkufe zu ‚der handlung des Hrn 
‘ Prof. d prehgel 8.272. wir schönf abgedruckt, 
"als. ich diefs Schreibeh erhielt. 5. 


A 


D 
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nl. 


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on - 


“ ö . en Pr —— | . 
| Gebirge «VOR. ingäeurem. Umfeng, AUS 5 äesion 
höchste \ Spitde sich. .-2600. ‚Schuh über... die 


Metrsiliche. enhebt: . Dia Witserung war mir 
auch :diefemaht nicht günstig. Kaum erlebte 
ich, in io.Wocheh,) 4 Tage ‚au; welchen es 


‚nicht regnete, _ Gleichwohl. ist mein botani- 
scher Eifer. ‚binlängligh belohnt worden. Man 


lernt bei ‚einer. zweiten: „Beise, sehr , . vieles 


(deutlicher r einsehen, wozu die erste Keiso nur 
-Junkle. deen. gab, und, ich, hoffe, eine ite 
weit grölsere Beise. soll mir noch ı von srölse- 


un Nutzen Bm nur 


} | 
a . FR 3% .. 

Dale mein , Eriophorum Schpuchzeri eine 

eigene neue Art ausmacht, daran ist nun gär 


nioht : mehr zu. ‚zweifeln » :obwahl ich den 


'eichersten. ‚Beweis. davon. erst in der 3ter 
Centurie. meines Herbar.. yu, pl. r.p @, ‚dar- 


s$hum kann, worin diese. Grasart,, 6 wie alle 


: dentsche Arten vom Eriophorum, mit blühen- 


Han ‚und fruchttragenden Exemplaren. VOR 
| kommen. wärden.- . Unter.diesen werden. sich 


„08 


| sehr, schöne Exemplare von E. alpinum aus: 
zeichnen. _ ‚Eine anilere. neue ‚Art. dieser, Gar - 


ung ‚babe, ich - bei, Regensburg gefunden,. 
welche „gem E „, angustifolium am ‚nächsten 


- kopappt, in BER. "her. dreh ‚ginen, "schlanken 


7 Wachs, 


N 


w; 
‘ .n “il: I; &: 4: 4 sl3ä: Key 


Ed 


fi \- _ 463 _ . I u 
‚, Wuchs, "kürzere and zawlere Fruchtwolle, . 
durch Blätter and Kelchschnppen, 'darch 
Wohnort, Biüheseit u. s. w.. unterscheidet; 
Es igt dieses das Eriophorum triguekrum nei 
268 Catalog, FE EN 


+ 


‚ "Ich bin auch einer neuen Art Petasites Mön 
chii auf die Spur gekönimen, von der ich 
Ihnen yorläufig nur die sehr ‚ansgezeichneten 


? 


_ Blaiten Blätter, unter dem Namen Petasies 
glabrescens mittheiten kann, Die jüngern Blät- 
a ter sind auf der untern Scite ziemlich Alzigt, 
- Was sich an den ältern gänzlich verliert. Hrm . 
Flörckes Potytrichum sexanguldre‘ habe. ich . 

auch } ın den Tyroler. Gebirg®n gefunden. Ich 

lege ein Exemplar bei, damit’ Sie es mit, den . 

| Zillerthalischen Pflanzen’ vergleichen können, 
Auch. erhalten Sie beilieg send etliche Exem- 


plare von Polytrichum aurantiacum *), Ich 


‚ 


[4 


entdeckte es bei Salzburg in Gesellschaft von 
- Eriophorum alpinum, welche beide dort sehr 
gemein sind. ' Herr Sturm wird im vierten - 


| ut . Hefie 

„2) Dieses Polytrichum hat freilich, wie bereits. 
sn „Qben geäufsert st, mit Swaxrtz's longise- 
tum viel „Achnljchkeit „doch scheint es wohl 
als eine besondere Art. angeschn werden za 
können. „.In ‚jedem ‚Fall ist aber die Eus 
Be vers le un Kl Vene 


\_° 


“ 


* deutsche Polytricha abbilden; die Zeichaun- 
gen habe ich bereits. gesehn. Es sind A Ar 
ten, unter: welchen aber: Polytrichum Aherey- 
zıieum und vndulatum sich nicht befindet, weil 

j sie schon in Frühern Heften vorkommen, ‚aueh 
wohl nicht 'gut zpr. obigen Gattung gerechnet . 
werden können *). Die Pinguicula flauescens 

# -Flörk, wird dag erste Stück in der dritten 
Centurie ausmachen. Wissen ‚Sie, schen, dafs” 
 »  "Bartramia gracilis Flörkii auch - um ‚Erlan- 
gen wäghat ?' Herr Präsident. v Schreber 
“0 besitzt es längst unter dem Namen Bartramia 
lanceolata, ' Das Bryum contortum Wulf, 

| = welches ich i in Sturm’s Heften. unter dem 

"Namen Encalypta‘ eiliata abbilden liefs, ist 

eine ‚neue Art,. die in den. Hedwigschen 
Spec. muscor. 'E, grandis heilsen. wird *). Die 
‚verschiedenen Arten von Aconitum habe ich 
noch‘ nicht vollständig erhalten können. Diese 
 Gärtung verdient eine neue Monographie. Die 
grölste Hofnung, über diese -Gewächse Auf 


dd 


Ed 


‚schlafe 
wu i xy Ich wälste wirklich nicht; "zu welcher Gat- 
2200050: tung’ man diese: beiden Moose besser ‚röch- 


nen könnte, als zu ‚Polytrichum. . 9 -_ 
* ) Wie ich vor einiger’ Zeie hörte, ist dieses 
"Moss i in der Hedwigschen Sammlung mit 


> f — 
- 479 = 
Hefte: seiner rppeogamirdhen ‚Otwächse alle 
‚dem Namen #; seröprovarpu beeeichut 5. . 


Eur 7 SE 5 
schluls zu- bekomgen, „setze ich. auf meing 
pächste, Beise, Hesr Baron von Schrecken- | 


‚stein schreiht, in, einer kleinen interessanien | 


. 


Schrift, dafs. er. "bei ‚Bestimmung, der Aconiza, 
selbst mit Köllgs, Dissertatipn. in der Hand, 
nicht zurechie kommen, ‚künng . ‚ypxiu ich Fa 
ganz beipflichte, : a Ba en 
j Dals » mein Hieraciam piliferum und augus- 
sifolium. eigene. Arten und von H. alpinum, 
villosum ‚I. 8. w, "verschieden sind, daran wer- 


‘s ıy%r 


- den Sie doch wohl’ nicht zweifeln ? Dals Al. 


lioni, Villars u.a, Botawiker diese Arıen 


.. vielleicht- ‚schon erwähnen sist im:ner wöglich, 


Ks ‚sollte mich selbst. wundern, wenn diese 
eben nicht ‚seltenen Pflanzen bisher unent- 


deckt geblichen wären. Dals die ‚Gentiana 
Folundifolia von der bauarica verschieden ist, 
wird auı8 der Vergleichung mit letzterer Pflanze 
ih meiner. ‚ersten, Centurie , zu ‚ersehn seyn, 
eine grolse Anemone vom Untersberge, des- 
gen ich. in meinem Taschenbuche von 1799 
erwähnte, ist nicht A. alpina, „sondern apiifo- 
lia, — Von ‚teizterer scheint. wir,aber A. sul- 
phurea verschieden zu seyn; Haare, Blätter, 


‚ ünd Farbe der Blunien zeigen ;diels deutlich. 


‚Ich weils wohl, ‘dafs die Anemonen, so in 


>. a, ‚Bärten 


os 


. mama. NG 


Gärten gezogen werden, in’'der BlawienFarbe 


kniahnichfaltig abändern, #ber das ’thun auch ° 


die Hadnokeln und Primelit;‘ gfeichwohl sind, 
diese Gewichse in loco nathli’so standhaft in 
der Farbe der’Blumen, :dals man’ auch YHıicht 
den ‘geringsten. Unterschied währninimt. :Die 
Potentilla Brouniana halte ich äuch: für nen, 
denn uumöglich kann ich gie als. ‚Abart der 


.. .s 


ur 
’r re en . b == ng 
. ; ‘ un Fu U 


..n 


verna ansehen: yet 


Die Tarriig alpina der Salzburger Flora 
ise vielleicht Arabis. pumila Retzii. 'Carex 
nitida, eine 'nene Art vom Untersberge, mufs 
ich ‚erst näher Öntersuchen ) ‚Sie bezeich: . 
‚ men bei der Anzeige meiner ersten Centurie 
in Ihrem Journale die Carex pedata mit ei- 
nem’ Fragezeichen. Zweifeln Sie’ denn a au 
‚der richtigen Bestimmung, pder. sollte- ‚ich 
‚nich bei Ihrern Exemplar vergriffen. haben? 
Ich. will auf, alle Fälle hiermit, ein vollständig 
"Exemplar beilegen, om den ‚Fehler gut 4U 
| machen 2) Pa u 
' a. Ks Zr ıı 5 Wigien 


77 Nach den“ mir mitgeiheilten AEkemplaren die 


- ser Segge zu urtheilen,,’ kömmt ' sie mit “ 


“.. mucronatk. All. über ein er 
, ®) Der Doct. Smith sagt in..der, gten von ihm 
_ besorgten Ausgabe der‘, Flora Lapponica bei 
Care‘ pedatä; «In Herbario Linnaeano desi- 


.—. on FE . deratur, 


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2 Piper schon ,; »dafd Hörr von Wulfen: 
unä #err' von” Höhenwärth “wieder auf 
deu Taurn- botähisirt haben. ‚In -Herrh vor: 


. MolPs Fährbü chern "wird ie! 'Reisebeschreis 
. bug‘ eingeritks, werden. ! Heir von Hohen: 


"Watt hat bei Yieser 'Gelegeiiheit.den unef& 


‚ hefslichen‘ 'Gröfsglötkner' in‘ Kärnthem: kesitos 
gen," "and ‚ei dißeines Kreoz:anf-die Spitze 


eeizen: Yassen. aa Die Tiöhe des Berges’ beträgt 


143606: Fuls Von’ ‚diesem ‚Berge yJund, von 
‚den: "Pfauzen jeıer Gegend. werden; Sie aa 


einer‘ andern Zeit‘ mehr erfahren; 7. .’ 


.._ . [\ 5 
re DER ar w vu 


„ ‚ N on 
3.4 mein [1 tt. 


ER Vor’ dem Her en Dottor' Roth, 


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Vegesack , den 20 Yan. 1800 , 


Er 
Schon. im vorigen. Sommer” war ein grofser: 


EX 


‚ Theil ‚meiner Flora "Germailea,. der einei 
Abschnitt der Cryptogamie enthält, "abgedruckt . 


und vertheilt‘, nachdem ‚die Verlagbuchhand! 


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P . Y ‘ + 


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UT: deratur,. neo. ipse.oifi obscurkm hano, plantam."” 


_ Ueberdem scheint es mir noch einer. genau- 
ern Untersuchung‘ zu bedürfen, ob die Re- 
gensburger C, pedata. wiiklich als eine’ von. 


Li 


in digitara verschiedene Arı angehen, werden 


- er ka 


‚?) Vierthalex 


gibe in "seiner Reise durch | 
e Salzburg” die Höhe dieses Berges nur zu zig00 
Fuß an 


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7 


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ung beinahe zwei. Jahre das ‚Manuscxipt, lie- 


gen lies, wie ‚das Datum der -Vorrede- mit 


der jetzt endlich erfolgten Erscheinung be- 


weist. .Von.einsm Menathe bis zum andern. 
erwartete ieh die. Vollendung. des Druckes.. 


Die Vermögensumstände. der : Buchbandlpng, 
waren. aber: 80. schlecht, .dals- sie :den : Druck 
nicht beendigen, konnte, und, sich daher ge- 
nöthiget- sahe;, den Verlag dieses Werkes und, 
meiner- Catalesta der Gleditschischen Buch- 
kandlung. in Leipzig abzustehen, die endlich, 
jetzt den Druck, beendigt. hat, Meine hiesige 
eingeschränkte. „Lage, wo ich keine andere 


Bibliothek benutzen kann, als. meine. eigene, 

die aber sehr‘ unbedeutend ist, setzt meinen 

Ä botanischen Arbeiten. engere Grenzen, als’ich 
I 


wünschte und. man vielleicht von mir erwar- 


‚tet. Den Herren, welche ‚eine grolse Biblio- 
-  thek benutzen ‚können, muls, das Schreiben 


ungleich leichter. werden, als unser einem 
auf dem Lande, und dennoch sind’ einige Fie- 
censenten" sd unbillig ,: von mir zu verlangen, 


‚ dafs ich mit ihnen, als grölsere Lichter, glej- 
chen Schritt halten‘ soll. Schon oft war‘ ich . 


auf dem Wege, durch den, Mashtepruch sol- 


cher unbilligen Richter ganz niedergeschlegen 


zu werden, wenn mich gicht auf der andern 
| Pa ‘ on 


“ 


. Seite 


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Ka 1 


Seite Männer; wie. S chreber und Wülfen, 
. aufgemuntert. hätten, nieinen. mühsamen Weg | 


wit festem Fufse au verfolgen. Ueberhäupt 
ist-es-ein 'grofser. Nachtheil . bei vielen unse- 


zer Hecensenten,, ‘den sie der ‚Wissenschaft 
dadurch zufügen ‚:: dafs ‚sie die Leser zu we- . 


zig init dem. währen Gehalte des Buches , bei 
kaant machen und seine eigene Beurtheilungs: 


kraft einzuschränken suchen, indem sie sich, 


bemühen, dieselbe nor auf ihr Urtheil zur 
'rück zu führen, Oft ist wahrlich ein solcher 
Becensent ein Fir in. scientia nanus und 
möchte dach gern als .eim lumen seculi_er- 
scheinen. - Sobald sie ihren Tadel: durch - Be- 

weise belegen, und keine Animositäten oder 


sonstige kleine Nebenabsichten mit einmi- . 
‚schen: so ist..derselbe ‚lehrreich für den - 


Verfasser und’ den Leser: Würde die Natur: 
geschichte und vorzüglich” ‚&ie‘ Botanik seit 
'einem Jahrzehnt: die Bereicherungen erhalten 
haben, wenn man vorlier -die, Schriftsteller 


mit solcher Animosität behandelt hätte, wie 


jetzt. oft geschieht und wovon ich selbst 'an 


“mir einen Beweis abgeben kann? Die Wis. . 
 senschaft würde gewils nicht so viele Lieb- 


haber und Bearbeiter gefunden haben, wenn 
man damals sich schon befleilsiget hätte, .sie 
.AEB. 1.5 Hk .. vor 


ET 


Es 


ae 
. 


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- 46 = 


vorsetzlich zu beleidigen ‘und: ihren. Arbeiten 


Ed ” 


.\ 


DS 


ohne Grund’ Flecken anzuhängen. : Mir we- 
niggtens scheint es schr wahrscheinlich, dafs 
solche ‚Leute, die ein ‚solches Handwerk trei- 
ben, sich selbst, auf die Dauer. bei dem Pur 
bliko den grölsten Nachrheil, zufügen, indem, 
wenn über- kurz oder. lang ihre Namen be 
kannt werden, ihr Charakter und ihre Gei- 
stesfähigkeiten gewils.in einem: sehr schlech- - 
ten Lichte erscheinen müssen, zumabl wenn 
das verständigere Publikum endlich ‘selbst zu 
urtheilen anfängt, und 'sein Gefühl bei det’ 
. Benutzung eines Werkes ‚mit dem darüber 


y gefällten Urtheil : in den ı Zeitungen ver- 


gleicht. Diels ist der. beste Probierstein man- 
cher unserer Retensionen, und: gewifs die 
beste Antikritik. 'Nur Schade .dals.dieses Er- 
eignifs oft erst‘ spät kommt, wenn. der ge- 
machte üble Eindruck, bei solchen, denen 


as an Geleganheit. der richtigen Beurtheilang 
Fehlt, schon gemacht it, 








4‘ 


‚r. 
CE Vz „! 


:V. r  ermischte Nachjichten. 


In Nrau Po nr ten, 2 sr R 
L Yun .” ® D 


... 





. un age ‘ ltr r “' ‘ 
S SE 13 ! “ii. “u “ a ar  % . 
. U 
' / 


‚ Ankündigung. heranszngebender 
7 _ Werke, . 


ihr ah anal). 

Flora Rermänica. Auetore Henrico Adolpho 
- ‚Schrader: n Cu tabulis aeneis. 

- Unter’ diesem Titel. erscheint unter kurzem 


bei dem ‘Verleger dieses Journals in klein 8. 
und sauber gedruckt, ein "Werk, welches alle 


, 


‚bis jerzt bekannte Gewäähse, die in den: 'ver- 


schiedenen: zum deutschen: Gebiete geliören: 
den. Gegenden: wirklich: vorkommen, 'enthal: 
ten wärd.. Dag Linneische Sysrein ist üas 
bei.:zdım: Grubide gelegt, die generellen und 
speciellen Charaktere sind aber nach ncuern 
und mit der Natur verzlichenen Beobachtun- 


ne , ®. 
gen berichtigt. "Das Ganze wird als zwei 


Theilen: bestehn, wovon der. erste die Ge- 
wächse..dei 273. ersten Klassen, der andere die 
kryptogamischen Pflauzer enthält, Um dieser 
Flöra ‘noch. :mehrere Brauchbarkeit zu geben, 
ist be dem- Kupfextafeln,blafe auf zeue tınd 
bis jetzt-noch zwaifelbafke Gewächse. Khöcksicht 
Y ei. de on \ s- 


Se j 


’ 


genommen. — Diefs als- vorläufige Nachricht. 


Eine weitläuftigere Anzeige, die. über den Plan. 


des. ‚Werkes . „nähern Anfschlafs' "giebt, . wird 
gleich nach der Erscheinung desselben in die 
sem Journale mitgetheilt werden. 

\ 00 2: 5 

a Schon hat sich eine’ Anzahl von Freunden 
der Pflanzenkundt gefünden, welche‘ auf eine 


getrocknete‘ Flora der” Wetterau bei.:uns sub- 


scribirt. haben, und da wir noch. :Subscriben- 


" ten annelimen wollen, so ‚machen, ‚wir unser 
' Unternehmen ‚hiergit öffentlich "bekaant. u 


| Zu. Ende dieses Jahre“ ‚erscheint. die erste 

Cöntrie und dann alle halbe Jakr wieder 
_ eine,. bis wir..alle. in der -Wetterau sowohl 
u wildwachsenden, - als auch der Oekonömie we- 

| gen angebaneten Pflanzen, geliefert : haben, 
Eine jede Pflanze liegt frei in .einem beson- 
dern Bogen weilsem Papier untl iet nach un- 
serer gedruckten. Wetterauer Flora numierirt 
und benamt... Jede Centurie kostet - sl. 30 kr. 
Wer aber nicht alle Pflanzen der Flörz, son 
dern nur einzelne auswählen willg: zahlt für‘ 
. das Hundert solcher ausgeauchten ‚’s0-Al.' 


Unvere: Arbeit: "nie 'enitöcheid&h, ob, der 


Breleiubke Kufserst’ u it 
. ü a on Man 


2‘ 


+ sich nach - zu mehreren Heften Manuscript 


’ 


Zur; Zn 


4 


Mau webdet sich‘ in pohtfreien Briefen an 


"G. Gärtner in Hanau, 
' Dr. Meyer in Offenbach, FM 
| Dr. Scherbius in Frankf, aM. | 
3... Pe Se 
; ko. 


! 


Ld 


Herr Lambert, Besitzer des Georg, For- 
sterschen Herbariums und Verfasser der ‚Ab- 
handlu ng de Cinchona, arbeitet schon seit ei- 
niger Zeit'.an einer :Monographie der Gattung 
Pinus.' Die. Zeichnungen besorgt Ferdinand 
Bauer; den Stich hat Mackenzie über- 
nommen, Mehrere Tafeln sind bereits fertig. 


3 ° 


* \ ur 
k % 0 


- Das 'botanical Magazine, welches bekannt- 


lich der ‘verstorbene Curtis ‚herausgegeben 
hat, wird jetzt für die Wittwe fortgesetzt, da 


unter seinen Papieren vorgefunden hat. 


* * 
ok. 


’ 
»' 


Von des Professor Batsch's Botanik für 


, 


Frauenzimmer ist zu Strasburg: bei "Trenttel \ 


und Wurtz‘ eme französische Uebersetzüng 
unter _ folgendem Titel erschienen:  Botanique 


> Hh 3 Eu pour 


eo , 
. . ? 4 


- 


nn 0 — . 
u ga — \ 
pour les ‚Femmes et.les. amateurs des. plantes, 


par 4. J. G., Batsch, avec , 101 ‚Peures, ee 
_augment& des notes et d’autres additions par 


JE. Bier membre. associd ‘de. Vinstitue 


national de France. ' An 7 de la republigüe 
‚frangoise, in. 8v0 de 198 pages. - _ 
Be u: ...n eo: re, 

Endlich ist das -Denkmahl des Ynsterbli- 
chen Linne's fertig geworden, und in der 
Bormkircke zu Upsala errichtet. Es ist ganz 
von. Porphyr. ‘. ‚Die Höhe desselben, beträgt 


10 Fufs; und die Breite: 43 Fuls. -Auf dem Po- 


 stament ruhen zwei Säulen, zwischen welchen 


auf dem. Mittelötücke vorn Linne’s Me-, 
daillen in Bronze steht, sehr getrofien, und 
‚ von unserm Sergel. vortrefflich. mödellirt, 
. worunter folgende Inschrift steht; 


+  Caralo a-Linne re 
-. +» Botanicorum: Principi | 





Amici et Discipoli. 2 | 
MDCCKCVIN. 2. 

| Zum. Conrönnement, oder. Oberstücke, hat 
han. die Form ‚gewählt, die, gewöhnlich das 


Alterthumn spichen Mogumenten, gigbt ;Es ist 


; . 5 “ rund, 


_ b , , Y Pa 
— 481 u \, 


\ 


| : rund, "änd auf demselbon, mitten über, dem. 
Medaillon, ein Eichenkranz;, anch in Bronze 
‚gegossen, und nebst. dem. ‘Medaillon mit verd 


Bu 


antique überzogen, Zum besseren Ansehn 
‚ igt diefs Monument auf drei Stufen von braunen 


. Oelanäschen Steinen erhäht, — Weil bei dem 


> Grabe des- seligen Archiaters. kein schicklicher “l 
- Platz zur Errichtung ‚des Montubents war, s0 


. | has, der Oberste, Baron Baner, mit Vergnü-. 
gen die Erlanbnifs gegeben, . es in dem Ba- ' 
.nerschen Grabchore (nicht ‚weit vom Grabe 


Line 8) süfzustellen. N i 
u * 


. [2 , .. . nn . . 
Auf welcher ‚Stufe Wisserischaften und. 


- Künste bei den ‚Japanern stehn, darüber gibt 


u Titsin gh’s  (Holländischen Gesandten bei dem 
. Kaiser von China)‘ Sammlung J apanischer 


, „. Merkwürdigkeiten einigen. Aufschlufs. Zu. der- | 


1, selben . gehört unter andern ein botanisches 
Werk, in zwei " grolsen Bänden, 'vortrefflich 
gebunden, auf den Deckeln mit Muscheln und - 
“ Schildkröt äusgelegt und in’ einem Futteral von 
kostbarem Holze. ‚eingeschlossen. Jedes Blati, 

“ vom ‚schönsten Seidenpapier, enthält die Abbil- 

5 dung einiger Pflanzen mit natürlichen Farben. 

| 1 ug Hha . Sten- 


\ 


s x 


DV 


vo 


er) 


ae, 
Stengel, Blamen, Früchte, Wurzeln und über- 
haupt alles‘ bis auf die feinsten. Zäserchen ‚ist 
mit so grolser Kunst gemalt, und so täuschend 
dargestellt, dafs man versucht wird, dutch sein 
‘Gefühl sich zu überzeugen, ob die Pflanzen 
etwa aufgeklebt sind. Unter jeder Pflanze 
sieht man ihren Namen und: ihre Eigenschaf- 


‘ten mit den dchönsten Schriftzügen angezeigt. 


Das Ganie ist ‚von der Hand einer Japani- 


schen Dame, der Gemahlinn des ersten. kai- 


serlichen Leibarztes, die den jetzigen Besitzer 


damit beschenkt hat: Auffallend bleibt es aber, 


dafs die Pflanzen nach keinem, uns bekann- 
tem System geordnet, und die Fructifications- 
theile nicht bei 'allen, sondern nur bei sol- 
chen abgebildet sind, wo die Stellung der 


' Pflanzen sie gerade wahrnehmen liels; an eine 


- detäillirte Dasstellung uud Vergröfserung der 


einzelnen Geschlechtstheile. ist gar nicht ge- 
dacht. (Monatl, .Corresp. d. Erd. und Him- 
melskunde, Jan. 1800. $. 60.) 
= Er u * . a *.. . 
Sneyd aus Belmont in Stafordshire- hat 
der. Gesellschaft zur Beförderung der Künste 
u. 8, w. eine Methode mitgetheilt, die Samen 


der Pllanzen in einem zur Vegetation taug- 
.. lichen 


. — 43 — 
lichen Zustande zu erhalten. Man urmgiebe 
‚sie. nämlich, wenn mau sie Aufbewahren 
oder versenden will, entweder mit Ikosinen, 
oder mit feuchten Farinzucker. Sneyd hat 
bey einer Vergleichung gefunden, dals diese 


‚Meıhöde vor dem Verpacken der Samen in. 


‚Löschpapier viele Vorzüge 'besitzt; deun- auf 
die erstere Weise fanden sich die Samen frisch 
“ und .gesund, auf die letitere hingegen waren 


. sie ausgetrocknet und hatten durch, Insecten 


gelitten. . 
zz x EEE Fe 


Arch. Menzies, Verf. der vortrefflichen 


Abhandlung über die ‘Gattung Polytrichum 
‘in den Schriften der Linneischen ‚Gesell- 


schaft zu London, der bekanntlich den Capt. 
Van couver auf seiner Reise um die Welt 
‚als Schiffsarzt und Botaniker begleitete, be- 
"findet sich schon seit geräumer Zeit: wieder 
in Westindien. \ 


* * 
. _ * r ’ 


Anf dem Landgute des Bischofs von Win- 


chester bei London  blühte -vor einiger Zeit 


_ eine weibliche Pflanze ‚der. Cycäas- reuolute 
Thunb. Der Gärtner : bemerkte es 'nicht - 


eher, als bis 'sie Früchte: ‚angesetzt hattıy Dr. 
1. Hhs Smith 


! 
er 


ie ._. _ 


Da Ey 
si _enı 


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Smith reifste mit‘ Hrn. Sowerby dahin, am 
dieses GewäSchs ,- das .in diesem. Lande noch 


nie zur Blüthe gekommen seyn soll, genauer 


zu’ untersuchen; Ein Frachttragender Kolben 
(spadix) von- dieser Pflanze, welchen Sir Jo- 


| seph Banks. erhielt, : stimmte. völlig mit 


Jacquin’s Beschreibung und Abbildung - in 


den ‘4etis ‚heluetieis Vol. VIIL. pag. 60. über- 


ein. Dieser Kolben, (deren in der Mitte des 


. Stammes zwischen den Blättern eine Menge 
_ hervorkommen), war nungefähr 6 Engl. Zell 


lang; 3 desselben waren dünner und etwas platt 


gedrückt, oben aber. wurde, er merklich brei- 
ter, halb gefiedert (pienatihdue). Die Pid- 
'nen sind rund, pfriemenförmig und  endigen 


sich gleichsam in einen spitzigen Dorn, der 
bei den nntern fast unmerklich ist, ‚Diese sind 


' aueh zugleich kurz, die obern hingegen län- _ 


ger.. Die ungepaarte Endpinne ist die gröfste, 
und mit dem stärksten Stachel verschen, An 


‚dem : dünnern Ende, unterhalb dem breitern .- 


gehiederten ‚Theile sitzen vier Früchte nach 
der Zeit- der Reife; zwei auf jeder Seite 


wechselsweise, : ‚die die Grölse einer klein . 


nen Wallnufs haben. “Der spadix mit den 


‚, Früchten ist mit. einer dichten Wolle von ei- 
ner gglerfarbigen gelblichen Farbe überzogen, 


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enden >> EEE, mann 


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gie ‚sich ber von den "Früchtei leicht abrei- - 

\ ben läfst, Die Schale derselben zeigt dann 
eine ‚hoch orangengelbe. Fast ing Seharlach “ 

“ »ziebende Farbe. Inwendig sitzt: ein milchich- 
x ter Kern, ln Sir Joseph’Banks Herba- 
“rium . beiindeg sich Exemplare von. spadices 
‘dieser Pflauze,. welche vom Lord. Macart- 
ney und Sjir'Georg Staunton, aus China 
mitgebracht worden sind. Sie unterscheiden 

Er sich von der caltivirten blofs durch die tie-, 
5 “fern Einschnitte der Blättchen und durch die 


"gräßsero Länge und Stärke der. Stacheln am 
| _ Ende derselben. 


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N : * —- “ 24 
ur " . r 1 , ,; | 
x ' Der Shea. Houlu oder Butterbaum, den . 
3 der berühmte afrikanische ‚Reisende, Mungo _ 


Park, im Innern von Afrika’ entdeckte, macht 
eine neue Gattung aus, welche zunächst an. 
" Bassia greuzt oder. auch zu Sapota Tusg. 'ge- 
kört. . Das Exemplar, wornach die ‚Abbildung 
"in BPark’s Reise gemacht ist, befindet dich 
'in der Sammlung von Sir Joseph Banks. 


FE er. 
x. 


. Von: der nunmehro seltenen Ehrhar taschen 
p Sammlung getrockneter. Pflanzen ,- hnlich 
. Ä a Zu den 


Ri 


m a 


den plantis | eryptegamiois,' den "graminibus 


und tripetaloideis, ‚Frutisibus und arboribus, 


den herbis und‘ den plantis ex hortulo pra-' 
prio habe 'ich von einem auswärtigen Bota-. 


niker ein "Exemplar zu dem Werthe, wofür 
sie der verstorbene Ehrhart den Interessen- 
ten überliefs, ' zum Verkauf erhalten. Lieb- 
haber können sich in pasifreien Briefen an 


Unterschiebenen' wenden. = 
ER \. 


Göttingen, .. on 


l 


im März,- 1800. 

* Schneider, Buchländler. 

Antwort auf die in Römer's Archiv 
fr die ‚Botanik B: L.. St. I. p. 67. be- 
"findliche Recension über den ersten 
Heft meines Werks: ‚ Termini botar 
„nici iconibus illustrati ; oder botanische 
"Kunstsprache durch ' Abbildungen 'er- 
: läutert. 


. Wenn. ich ‚voraussetzen könnte, Aifı je‘ 


der, der diese Besension liest, auch. ‚mein 
Werk bei der Hand hätte, um es mit dem. 
dort gefällten Urtheile vergleichen zu kön- 
nen, soywürds ich allenfalls ganz.stille sohwei- 

gen, 


\ j - | 


N ) . > 


um. wit 


m 


-_ AT. 
‚gen, und den Leser selbst ‚urtheilen. lassen‘; 
‚da sich. aber auf ein solches Zusammentreffen . 
der ! Umstände: nicht immer rechnen-läfst,, sg 
sehe, ich mich. genäthigt, diese Hecension afı 
was näher : zu beleuchten. a 


- [5 
m. . a ’ 


Er bin 'weit entfernt’ meine Arbeit hen 
ausheben‘;, oder für fehlerfrei halten zu wol- 
len;' aber so. .‚viel“glaube ich überzengt zu 
seyn, dals ich das, was der Hecensent über 
zıich . ‚sagt; nicht verdiene, Jedoch ist es 
möglich, dafs ich zu einseitig hierüber, denke . 
und zu sehr für meine Arbeit eingenammen 
bin; und in dieser Hinsicht bleibt wir nichts 
weiter übrig, . ala gedachte Hecension ‚mit: 
den -Stellen zu vergleichen, ‚woranf sich das 
Urtheil derselben gründet; und findet es sich‘ 
dann, dals die Wahrheit auf :der.-Seite des 
: Hec. ist, so mufs ich mir gefallen. lassen, dals 
das Urtheil, was derselbe über. mich und 
; meine Arbeit. fällt, ‚geltend bleibt, Sollte ich 
aber' darthon können, dals er blols tadelte, 
weil er tadeln wollte, dafs er sich defshalb- - 
gewisser Kunstgriffe: bediente, die nicht das 
beste Licht auf ihn werfen, und dafs er der 
Wahrheit ‘nicht getreu blieb: ‚so, glaube ich, 


wird er sich aicht wundern, wenn ich, da- 
| durch 


« 





x 


m — . 


dürch nicht ner: sein. Uriheil‘ völlig Tentkräfte, 
sondern atıch zugleich zeige, dals ei -sich 
 Blöfsen gegeben hat, die er vielleicht Abgern 
al sich beinerkbar werden last. :: 


‘ 


Gleich der Anfang, wodurch der Rec. den 
Leser: £ür sich einnehmen will, ist eig. Mei- 


sterstück, und lautet folgendermalsen:. 


%- 


- 


"Schon die.: Dedikation' (an. den Herrn 


Carl: August: Struensee von Carlsbach) 
giebt‘ keinen hohen Begriff von deu 


| 'schriftstellerischen Talenten des F erfas- 
..sers. ‚Deun (; denny da liest man fol- 
"gende: Stelle: “Die aligemiein bekannte 


rastigse‘ Thätigkeit in Anwendung der 
"W issenschaften auf Künste und Ge- 
werbe, wodureh Ew. Hochfreiherrliche 
Exellenz die Fabriken und Manufactur 


"ren des.ganzen: Preu ı[sisohen Landes ‚bis 


zu dem Grade von P ollkommenheit er- 
hoben , in ‚welchem‘: :sjie sich. jetzt befi» 
' den und: von ‚jedem mit: Recht bewun-. 
dert werden: das: Bestrebeir Ew. Hoch- 


‚freiherrlichen Exellenz junge Künstler. 
und Fabrikanten zu PM: üssenschaften aufe 


zumuntern, um. sie “ dadurch’ zur Ausü- 


dung ihrer. Kunst ‚oder ähres Gewerbes . 


| a 9 — 

Pr geschicktr zu machin; dee. . ei . 7 und, 
endlich der: .... - geben einer unmwider= . 
legbärek: Beweis, dafs: auch dem: Tsch- 

: zologen- die Terminologie der ‚Gemsichs 

x. kunde nicht ganz umeichtig seyn kann.” 
u. 0, des unwiderlegbaron ‚Beweises!. Und 
et in dieser Hinsicht ‚fängt der. Verf..ein 
a" Werk ‚an, dar schen: seiner Kostbarkeis 
en wegen 'von den wenigste ‚jungen: Kinrst! 
.. ern und "Fubrikansen wird 1 gekauft wer 
on "den Aönnen! „m “ asia 


"Wenn man diese Stelle 80 lieset,,- wie sie 
hier verstümmelt angeführt ist, g0 mufs einem 
freilich das Sprichwort von der Faust und dem. 
'Äuge dabei einfallen; aber wenn ‚man die bei- 
den vom Be, ausgelasgenen Sätze: “der nicht 
unbedeutende Einflufs der Gewächskunde auf 
andre HVissenschaften, besonders aber auf. die 
Tichnologie ; und endlich der Nutzen einer‘ 
vollständigen botanischen Terminologie bei ge- 
mauer Bestimmung der Gewächse; ” welche die 
Verbindung machen, wieder hinzufügt; was 


soll man dann von dem’ Rec. denken? — 


“ Veberdiels erwäge man, dals ich eine Dedika- 
tion schrieb, worin ich mich also "wohl des 
| Beiworts unwiderlegbar. bedienen konnte. . 


EN 


Schwer- | 


i 4‘ 


| ku > | Bi | 

!  Schwerlich ‘wird jemand, -der. die Dedika- 
tion ganz gelesen hat, ‚den Sipn darin finden, 
den :der Roc. ‚heranszieht,, nämlich, dafs ich 


in.der Hinsicht, weil die Terminologie der 
Gewächskunde dem Technologen nicht ganz 


| unwichtig seyn kann, ein solches Werk an- 


fange, damit es: von den jungen Künstlern 
und Fabrikanten ‚gekauft werden solle..— Was 
'hier.:von der Kostbarkeit des Werks ‚gesagt 


_ wird, werde.ich am Schlusse, wo der Rec. 


sich noch bestimmter darüber ausläfst, be- 
sichtigen. | 


D 
* 


", Die Vorrede ist, -wie in der Regel die 


meisten :solche (solcher) Vorreden sind, 
sehr unbedeutend, oo. “. 


- Wahrscheinlich delshalb, weil sie nicht mit 


des Rec. Meinung übereinstimmt. 


“2 Der Text ist ı) sehr. weitschweifig an- 
' gelegt. Gleich: die vier ersten Paragra- 
‚ phen desselben sind vollkommen überflüs- 
sig: (;).der sechste ebeufalls: (;) der 
siebente könnte um drei F iertheile kür- 


zer seyn: (;) über den achten wollen. oir 


‚ nicht richten, aber wenn man es scharf 
nimmt, so ‚gehören i in ein PVerk, das der 
Fitel hat: Termini botanici iconibus il- 

| lustra- 


- u 


; lustrali,nur derglsichen Kunstausär iche, Du 
. Bei. denen. eine süinliche Dars; tellung | 


durch Zeichnungen mörlich ist. 

Als: ich den Plan“ zu meinem Werkefent- 
warf, mufste.äch vorzüglich darauf. schen, dafg 
ich, um,den Raum .auf den Kupferplatten ge- 
hörig zu benutzen; gröfse.und kleine Figuren 
durch einander stellte; nnd so:mufsteiich die, 

. „welche .die verschiedenen. Stengelartem 'erläu- 
tern‘ solleri, auf mehrere Platten vertheilen. 
Tlierbei sahe: ich aber irn voraus,. dals es nö- 


thig wurde, den Text gleich anfangs so anzu:. 


legen, ‚dals jch mit’ demselben in Bezichnng 
auf. die: Kupfer, wenigstens um einige Hefe” 
‚zurück: blieb. - Der mir- vom, ec. gemachte 
Vorwurf .der Weitschweihigkeit ist daher ge- 
wifs eben so sehr gesucht, als wenn mian von. 
ihm, wegen deg so oft dazu falsch gebrauchten - 
‚.‚Kolons, .sagen wollte, er hätte hicht inter- 
; ‚pungiren .gelernt. 
- ‚Ueber ‘den achten Paragraph. spricht der 
Dec. :mwit vielem Scharfsinne, so dafs ‚er be- 
wundert zu ‘werden verdient; nur. :Schade, 


[2 


dafs nicht jeder gleicher Meinung mit ihm Ä 


seyn.mögtel:. 


Der neunte @ iragraph) giebt verschie. 
‚ dene Kunstwörter an, ohne Abbildungen. 
 dezu zu lieferıy, zosea..doch noch die 
Erage wäre, ‚ob sie sich nicht sinnlich 
darstellen liefsen. 

Wenn man hiermit das verbindet, was 
-deyso bestimmt urtheilende Rec. über den 
achten Paragraph sagt: so muls sinnlich dar- 
stelle nach ihm heilsen :. die gedachten’ Kunst- 
wörter durch Zeichnungen ‘deutlich machen! 


‘ 


MB. ILS . } Fe  : Rev. 


” 


‘ 


N. 


-— 492 -— 

Ree,. hätte. überhaupt. gegen das viel 

‚leicht allzu mikrologische in diesem Pa- 

‚ ragraph ällerlei einzuwenden, das danu 

“ aber freilich, würde Herr Hayne sa. 

ge, weniger. auf seine, als ‚auf seiner 

Vorgänger Rechnung känte.. 

Hier soll.ıch; nach- des.Bec. .Urtbeil, die ' 

 Härcken:—. wie er sich darüber herrisch noch 
bestimmter ausdrückt — zu mikrologisch un- 
terschieden haben; und kurz vorher ‘verlangt 
.er, dals ich dje. in diesem Pärägraph enthal- 
‚tenen Kunstausdrücke. hätte durch: Zeichnun- 
gen sinnlich’ darstellen sollen! —: Wem würde 
.,.: 26 wohl ‘möglich seyn, die Kunstwörter : sca- 
ber, asper, hispidus, hirtus, sericeue ,. lana- |! 
tus und dergl. durch, Zeichnungen sinnlich zu | 
‚ machen ? Ich habe, -stätt zu solchen Spiele- | 
'».reien meine Zuflucht : zu nehmen; wodurch- 
‘ich überdiels die Zahl der Kupfertafeln 'ver- |; 
mehret und das Werk: unnöthig vertheuert | 
haben würde, . bei jedem dieser. Kunstwörter 
'ein Beispiel angeführt, was dem Anfänger 
hinlängliche Erläuterung geben wird, und 
woraus: der Bec., wenn er billig hätte ur- 
theilen wollen, wohl würde haben -ersehep 
können, dafs ich meine Vorgänger nicht ohne 
dabei zu denken benugzt habe, ...:°*.- 


Der zahnse: $ ist schwer zu. Beurthei- 
len: wir (Fir) sind mit-der Beneunung 
der Farbenmischungen noch sehr weit 

-. zurück, und werden es: bleiben, bis. ein- 
‘mal ein‘ Naturforscher. mit: "Lambert 
schen‘ Genie versehen hier aufräumt. 
Dergleichen Versuche sind. indesseu im. 
‘mer dankenswerth - (;)..da übrigens der 
‚ gegenwärtige beinahe. wörtlich aus ill. 
|  denows 





j In . | N ie 
- ‘ > - 493. — Sa‘ \ ' 
.denow! sGrundri fe s abgeschrieben ish, auch ' 
' vielleicht der gleiche (sollte wohl .hei[ser: 


derselbe). ‚Jlluminist die -Farbennjuster.  ' 


in beiden FVerken 'illuminirt hat, (:). 
o fielen dem Rec. verschiedene Abwei- 
chyingen ‚der gleichnahmigen Farben: in 
. beiden FVerken„ besonders aber die des 
‚ color vitellinus sehr ‘auf. Es giebt 
.. Stoff z u mannigjeltigen Betrachtungeh 
‚ . über die.Hinfälligkeit menschlicher Spa» 
"eulationeny wenn. man ‚die Farbentabel. 
lon«in.. der ersten und zweiten Auflage 
von FFilldenow's Grundrifs . und. die. 
‚in vorlisgendem Perke: mit einander ' 
ı . vergleicht. 

Wenn gleich Jen Farbentabellen keine voll- 
ständige, Uebereinstiimmumg gegeben werden _ 
'kann,, 80 wird man aie doch weit ‚sicherer 
zur Bestimmung der. Farben: anwenden kön- 
nen, als „wenn. man diefs dusch bloise ‚Be- 
schreibung zu..erreichen suchen wollte. Der 
Herr Prof... Willdenow. war bekanntlich der 
erste, "der in der Botanik ‚Anwendung von 
einer Ferbentabelle machte .. und ihm folgte - 
"in der Miserslegie Herr Wiedemann. Als’ 
ersterer die zweite Auflage: seines Grundris- 
ses herauagab, . suchte ‚er. die Farbentabelle, 
mit deren Richtigkeit er‘nock nicht ganz zu- 
frieden ‘war, zu verbessern. . .Bei der Her- 
‘ausgabe ‚meiner. Terminologie - machte wich 
derselbe .mit den fast ynüberwindlichen Schwie- 
sigkeiten bekannt,. diei-bei Anfertigung einer 


. Barbentabelle Statt ‚haben,.. ao -dals: dieselbe 


‚niemals durch die ganze--Auflage, wollkommen 
' übereisistimmend ausfallen kann... Ich: suchte 
nun; Innb; die mir von dem: Elerrn. ‘Prof, 
ann li ; -W ill- 


"< 


vr _. 


N 


. 


iR 17 Fe 


Willdenow gefälligst mitzetheilten Erfah- 
rungen geleitet, die Fatben abermals zu, be- 
richtigen, ‘und liels unter ' meiner Aufsicht 
die Farbeutabelle anfertigen. Aus schr, leicht 
zn erächtenden Gründen wird ‘man also er-. 
sehen, dafs diese drei, zu verschiedenen Zei- 
eu erschienenen, Farbentabellen- nicht über- 


einstimmend seyn können; und der Rec. hätte . 
‚daher, wenn er billig und: mit Sachkunde . 


hätte urtheilen wollen; mehrere Exemplare 
von: meinem Werke in dieser Hinsicht ver- 
gleichen müssen , 'ebe er sich darüber‘ zu spöt- 


teln erlaubte. - \ \ 


Der: game: öilfte und . zwälfee Para- 
graph gehören schlechterdings nicht zur 
botanisehen. Terminolosje: 

Wenn mm. tadela will, :s0 gebe ich gertr 
zu, dale ich. hier. .Falal verdiene, aber meine 
schon geäulsorten. Gründe; wefshalb ich hier 
‚nänches mit aufnahm, was. nicht schlechter- 
dings zur botsmischen Termiuslsgie- gehürt, 
werderi mich auch hier hinreichend entschul- 
digen. f 

” Zweitens fehls: es dem Werke: ger sohr 
an vhilosophischer Bestimintheit. FF er 
:die Härchen auf. der Oberfläche. der 
„ı Pflanzen so-mikrologisch ($. 9.) zu un- 


 tetscheiden.; uber zwischen Scientia Bo- 


‚tanica. sund.:Phytologia: '($.-'3.)' keinen 

’ Unterschied zumachen weifss- .der soblte 

“. lieber, ehe‘ er ‚schreibt: : Sprüche, und 
- Sache beiser stidiren., : 

Die: Gründsp woraufider Rec. seine’ Mei: 

nung stützt £ılalsf es dem Werke an -philas 

sophischer! Bosrimmtheit fehle, .sind' doch im 


der‘ That schr seicht ” Was er vön:dem mi- 


iz krolo- 


4 . ‘ 





N , 


Krologisbhien Unterschekden der Härcheh 'Bagt, 
habe ' ich::schen..beasitwortet. Scientis bota:. 
"nida ‚und Phyvologia sind::von “mehreren als . 

Synonyma: gebraucht warden, und selbst von 

Naundurg,.der ein -Labrhuch der reinen Bo- 

tanik nach- auf Erfahrungswissenschaft ange 

wandten Principien der.. kritischen Philoso- 

phie schrieb. in 000. “ 
"  ." Der. $.9. enthält von ı Bis 27. Bestim- 
+ mmngen,: die mehr .oder weniger dürch 
. .das.:@esicht ausgemacht werden,. wäh- 
: rend, n:,18. nur blofs durchs Gefühl er- 

‚ kannt wird. Ä on. 
“ Die in diesem Paragraph — den ich nach 
des, Fiec. Meinung schöir'zu wikrologisch: be- 
“handelt habe -— ‚enthaltenen Bestimmungen 
hätte ich. in, drei Rubriken bringen ‚müssen, 
so dafs die, welche man: blofe durchs: Gesicht 
oder blofs derchs Gefühl, oder  durch’beide 
zugleich ‘erkennt, beisimmen zu stehen ge- 
kommen ‚wären. Diele‘ wäre nun’ freilich 

\ 

aber ob der Anfänger dabei gewinnen wiirde? 
—. and worauf san doch ‘wohl vorzüglich. 

Rücksicht nehmen müfs = ’ist‘ eine andere 
'Frage, die sich schwerlich zum Vortheil des 
Rec, beantworten „Hat. . So würden. 2. B. 
punetatus, scaber und :seper viel zu: weit von 

einander; zw’ stcheni.kommen, ‚und es würde 

allamn ‘dem Anfänger das, - wodurch sie sich 
uterscheidön, ‘weniger’ auffällen‘, nd also 

"  äuch weniger deutlich’und falslich seyn. 
| “ Das oben schon ‚Berügte, dafs nämlich 
‚gieles,hier vorkönunt (vorkommt), was 


nach. dem. Aec. :philösephische Bestimmtheit; ,- 


mat. dem. „Fitehingel :Zier nicht ‚sucht, 


 .,gehöret auch hieher. so ng 
a‘ . . . li z . ; Ich 


PET a 


‚, Ich habe .dem Zec. schen einmäl gesagt, 
‚dals nicht jeder. — and: wahrscheinlich kei- 
‚ner —. gleicher Meinung mit ihm aeyn möchte. 
Drittens gehöret 'ein ganz 'erschrecklich « 
: schlechtes Lätein ‘zii den ' Mängeln des 
"Textes. Beweise dafür liefern alle: Pa- 
: ragraphen. Aber einiges ist auch gar 
zu lustig z. B. vocabula ‚translata heilsen - 
hier auf deutsch bildliche Austfräcke. 
- Diels ist auch wirklich gar zu Itistig} denn 
Cicero und Quintilian bedienen sich 
dieses Ausdrucks ir :gleicher Bedeutung ?), 


u oneedbmrau u Med 
‚#) Cic, de Oras, Lb.IIR. 2 3. -* ,. . 
‚0° Tria sunt 'igitur in verbo simplicı, quad 
orator' afferar Ad. illüstrandam, atque exor- 
... 'nendam orationein} aut inusitatinm ‚verbum, 

* . aut nouaturh,, alt wränslatuna »— , "Fertins ille 
modus trausferendi  verbi ‚late: paset,. duem, 
necessitäs, gemujt ,ingpia CcOacta et amgustiis ; 

‚ post antem delectatio ,. iucunditasque- celebra- 
vit. Nam vt vestis frigpris depellendi causa 
Teperta prims;''post adhiberi' codpta- est ad 
ornatımı etinin: corpotis :et ‚dignifätem: sic 
verbi translatigı. .instjituta est:Inopise ‚causa, | 
Erequentata delectationis., ‚Nam. gemmare vm 
‚bes, luxuriem esse in herbis, laetas segetos 
‚ .‚ktiam’ zustici- dicunt,, quod enim declarari | 
« yix verbo pYoprio''potest, id translato cum 
x est dictum ‚illüspeat id,’ quod Intelligi volu- 
mus, eius rei. guem:dlieno verbe posuimns, | 
similikudo..,, Ergoh has translations ,. quasi 





",. Iaultationes suenl, cm, quad nam. ebeas, a» 
 liunde 'sumas.. 1 DE EEE 


” w 3 tr, | is P13 
2 Quint, Instik- Orat. Lib.1. c. - 
“ Propria' sunt verbä cum id significant, in 
quöd primum denomitata 'sımt. " Translata 
‘cum’ alium naturmilintellestum, aliia loco 
praebent. . nuakaa oa vüne, . 
ER 2 1 , “ Ibid. 


eg 


OPER Su Pia ‚kommat: ‚falgende Phrase -Yar: Kopg- 


on cus: qnod, superficie colorata.sua lucem 


nee reflegtaute: et prösi Gritidus) recta 


” opposikum est.” Bu PEEee ae GEBR 
ai Dem Rex;..scheint. hier, dag. guod war er 
-tursiv drucken-Hele): Falsch zu seyn; und.ich 
» -muls:ihn. entschuldigen, weil er;glaubt, es 
soll. ‘sich. auf :üng voraschende asculiaum 
beziehen. ’, . 
s Singular "plantarım arten. ratione co- 
an. loris !peetantibus : nobis apparebit quam- 
.... que earum_suös‘ proprios abere.colores, 
iv. Quorum 'alium alio magis prae se ferat.” 
w as versuche. .man einmal ins ‚Deutsche 


en herausbringent, » dafs. es ‚heifsen. soll: 
ER «Wenn: man die einzelnen Theile der 


„_. „. rachtet, so wird man gewahr „ BE BI 
.\ der der ben ‚einige „bg sbinimirk 


hat, von denen er Porsigmoeite: eine "oder 

Zu ı ‚die andere an sich, trägt. 

Bei der'- yorigen "Phrase ‚suchte ich. dehi 
ec. zu entschuldigen; aber hier, „geht, &s 

nicht! | . | 

BR 0 Ii 4, un duch 

e Baal Lib. Yınt. "Ay Pe “ 


Ineipiamus: igituy ab’ eo, gu oa fir 
* quentissimus ‚est tum longe ulcherrimus 
sy. 

.translatione dioo, s quae Graceis "Metaphora 
ALBE \ Vocaur. 


Az:  Transfertur aomen wur verbum- »6X eo. locn 


. 
. 


15» „ex quo pzoprium ;0t,. in eum in quo aul . 


Be Br Mesh. aut. „translatum ‚proptio me- 
us est. 
“ " Comparanio "st cim dico feisse quid ho- 


us! ame st. lesriem, ı Transiabio tum. dico: de 
-ıl::.homine, leo est. \ 


Gewüchse in Hinsicht ihrer Farbe be- 


x 


rn. "zu übersetzen $ Sehwerlich' wird jentand | 


\. 9 
nt | Bd . 
" u. : Aueh -Adt:'der latelnische Text. Beson- 
 ders-viel (viele) Druckfehler. on 
Bei der 'genanesten * Datelisicht finde ich 
nicht mehr. als fünf Drutkfehler, - nämlich : 
‚6:8. wa. !3 steht" vagctabilia ‚statt. vegetabilia, 
PR SupRTE Ehe > am dein "ii anthesin, - : 
fraens " — fructus,; 
* kinter ’kyeuitäs ein Punck 
.. statt Komma, ae - 
We en ueciß etattlucis., - | 


An (den, Kupfern fände, Rec. auch man- 
| a " 6hes auszuseizen® dafs viele Figuren un- 
u " möthig groß, dafs bei ‚Dielen die Illu- 
u N" zminklion' ganz überflüssig, dafs dadurck 
Bas PHerk unnützerweise dertheuert wird; 
dp bei der. sinen ‘oder andern botani- 

u ‚Genauigkeit. und: Richtigkeit man- 

Ze u. dgl. mehr. 

Wer es Je yersucht hat, passende Beispiele 
_ zur Erläuterung, der Kunstwörter aufzusuchen, 
der wird die dabei Statt habenden S$chwie- 
‚zigkeiten kennen und‘. sich nicht wündern, 
_ wenn ich „zuweilen etwas grolse Figuren neh- 
men mufs. Zur Verkleinerung derselben, die 
. dem Anfänger an der. Deutlichkeit des da- 
durch zu erhaltenden‘ Begriffes hinderlich ist, 
werde ich überdiefg nur dann meine Zuflucht 
tehnien, wenn ich mich dazu: ‚gezwungen sehe. 


‚Dals, nach dem Hec. ‚ bei vielen Figuren 
die- Hlumination ganz überflüssig soyn soll, 
darauf kann Ich ibm nichts weiter antworten, 

als dafs ‘der Geschmack sehr verschieden ist, _ 
und dafs der 'seinige’woht" schwerlich: allge- 
„meinen Beifall ‚iinden, möchte, "Ueberdiels 


würde, auch. ‚dadurch , ‚Wenn: einige Figuren 
ul min unillo- 


L” 1° 
=... Fr . 


N a > u > 0 


‘ N — 499 ao a j f 
wnilluminirt blieben, der. KH nut schr we. 
nis vermindert ‚wearden.‘, s. br ey > 


u R ‚Ueher « den, ‚Mangel, an, hoianäkeher Gehäh; 
jgkeit und jüichtigkeit hätte sich der Peg. be- 
stinmter ausdrücken" sollen, damif man ıy lste, 
was er eigentlich zu tadeln habe, . Eiwäs an- 
‚ ders, wäre cg,, wenn ich sagen wollte, ‚dem 
‚ganze vorstehenden Satz, „dessen sich Wec. 
zum Tadelu bedient, fehle, es, an Richtigkeit 
und ‚Genaujgke; f;, so würde sog leich ein je: 
ler: sehen, , dalg, er wider den Styl. und wie 
‚fer. die, ‚Interpnnktion gesöndigt.] hat. : Si 


j Da Fer Peer chon ‘sd vieles in: ie 
er sb tadeln sich genöthige sul’ so 
es gpillöer‘ Sieber seiner" Dieberzenrung so: 
mäls ‚ Sagen, daf: 5 die:nieisten an die: 
‚susem Hefte(welches vier Gulden. kostet) . 
gelieferten Abbildungen gut gewählf und 
der Natur’ getreu dargestellt sind, 


“Da ich bis jetzt nech wicht entzifern 

kann, was nach dem Hec. sjch genöthigt ser- 
hen heilst; ferner auch_ nicht verstehe,‘ was ' 
nach ihm Deberzeugung heilsen soll: so will 
ich, um ihn zu schonen‘, hierüber kein Wort 
verlieren. - Wenn er aber-‘hier in parentesi 
sagt, dafs jedes Heft vier Gulden koster: 80 
bin ich diefs meiner Ueberzeugung gemälg der u 
Wahrheit schuldig zu berichtigen, da der La- “ 
denpreis eines jeden Heftes nur ı Hıhl. 12 
Gr., und der Pränumerationspreis 1 Rıhl, 4. 
Gr, beträgt. 

Druck, Papier und Um schlag sind schön 

und geschmackvaller. als das gestochne 


„ Filelblars, | 
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9. ‚Diese Stalle;,sdie den .Schlufs der. Becen- 
“sion atsmacht ,- ist dem: Rec.: fast eberi so, 
‚ meisterhaft gerathen, als der Anfang; statt 
‚aber 'bierüber ..weiter etwas Zu’ sagen, will 
ich nüt .blofä noch ‘bemerken. dafs, wenn ich 
hin’ und wieder in dieser 'Aecension .einige 
Sprachunrichtigkeiten angezeigt und auf un- 
jichtige .Beurtheilung der Sachen aufmerksani 
gemacht habe, "es 'nicht in der "Absicht ge. 
chah, uin &tiwa’ gegen den”Piec. eben solch£ 
Harte, Ausfälle” zu thun, wie sich: derselbe 


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äegen-tich erläubte, sondetn blofs, um ihm 


"zu zeigen, ‘dafs es leicht ist zu tadeln, ja 
aelbst. dem, „der nach .den :klei . Mängeln 
' anderer hascht, der Mängel findet, ‚we, keine 
“sind, und sich ‘wohl gar dabei dünkt unta- 
delhaft zu seyn... Be 


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Inhalt 


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Vorbericht. 
IL Abhandlungen. 


ı. Die Gattungen der Laubmoose, näher he- 
stimmt von dem Herrn Professor Will. 


denow. u 

‘2. Einige Bemerkungen über die Willde 
nowsche Ausgabe der Species Plantarum; 
Vom Herrn Prof. Swartz. 


Geranium usphodeloides ; beschrieben vom _ 


® gern ‚Prof. Willdenow. (Tab. ı.) 


Seite 2 


4. Bemerkungen über die Forstera sedifolia . 


- Linn. Von dem Herrn Prof, Swartz 


( Tab, 2. 


$& Bemerkungen über die in, der allg Litte- 


‚ratur- Zeitung befindliche Recension meiner 
Abhandlung: „Illustratio Lichenum gelatino- 
. sorum ete. im ersten $t. dieses Journals, 
VYom Dr. Berunhardi. 
6. Plantae cryptogamiicae nonae, ‚rariores aut 
minus’ oognitae, ‘Spec. primum, Auctore H. 
A. Schrader. (Tab. 3.) 


ll... Auszüge aus ausländischen 


Werken. 


ı. Ren. Desfontaines Flora Atlantica. 


Tom. I. 
IH. Litteratur. 


ga 


r. J. F. Koch botanischee Handbuch für 


deutsche Liebhaber der’ Pfansenkunde, ı — 
3. Theil. | 


2. J: Sowerby Colaured Figures of Englich 


' Fungi. No. I«XV. 


- 





\ , \ 
© — 20 — 2 
3. M. Vahl’ Icones Illustrationi plantarum 
‚american. in Eclogis descript. inservientes. 
Decas prima. Br 
C. L. Willdenow Grundrifls der Kräu- 


‚ terkunde. Zweite Ausgabe. - 127 
5. C. H. Persoon IJcones. et Descoriptiones 
fungorum minus cognitorum. Fasc. I. 13585 


+6 €. P. Thunberg Dissertatio boranica de 

' Hydrocotyle Zu a 
‚% R.A. Hedwig Commentatio de Tremella 

‘  Nostoch. . 247 

& N. Meerburg plantarum seleciarum Ico- 

tes Pictae, j 3 “ | 

9. 1.C. Wendland Ericarum Icones et De- _ 


. 


scriptiones. Heft I. II., \ 158 
10. cd. Linne Systeme sexuel des Vegetaux 
par N. Jolyclerk. 162 


.ı3. CP Thun berg genera noua plaun- 
rum. P. octaua. . , 
IV. Correspoudenz-Nachrichten. 


‚ Auszüge aus Briefen, ı) vom, Hın. Flörke, 
2) vom Herrn Doctor Schwägrichen, 
3) vom Hrn. Dr. Nöhden,t4) vom Hrn. - 
Universitäts - Mechanicus Schkuhr und 
5) vom Hrn, Prof, Swartz. _ ı68 


V. Vermischte Nachrichten, 185 
Ueber die ıte Kupfertafel vergleiche mar S. 
..28-30. Die Erklärung der 2ten Tafel fin- 

det sich S.39. und der Zten S. 69. 


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Seite 124° 


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2. Be N, .Ü mehr mo s%,.. 

"ein dem esta. Theile dex.. ee fen w 

ur „. Flara. erwähnt sind. Vom. ‚Herrn Brediger 

= ‘ Starke, ar 2 Ua 5. 

i 4 "Bemerkungen über einige eyptog araische‘ 

0  * Pflauzen. Vom ‚Hrn Pro .Q. 5 zen el nu 

| ö 4 Eini ze bötänische Beobachts: dgeh. 

[ Hrn Di Radolphit u 

u & "Nachricht von-einer Reise: nach Portu at 

| - nebst botanischen: Bemerkungen, ‚Vor 


ne  Pröfessör Link. tz Een 297 
5 11. Auszüge aus ausländischen ” 
n > Werken: Annie NT 
F M. Vabl Eeelpgne. A Ameyioanan- a 2». .3%7 
‚,. IH Literatur ., oe Yan. 
1, .ı, J. Hedwig Theoria generarionia et fru- 
i ctikicationis Tec un 557 
b. ‚2% C. Sprengel Antiquitatum botanicarum | 
Specim. primum. 379 
re Trangactions. of the Linnesn Society. 
.. ’ ol. A rn L. 388 
| % HF. Link philosöphiae botanicae nd- 
r | vae. prodromus. 399" 


ii  8&.F. Dreves und F 6. Hayne getreue 
Zu % Abbildungen und Zergliederungen. deutscher 
2 i Gewächse. Zter Bapdı ı = &tes Heft. 403 


i . 6. J.S. Nau burg Lehrbuch der reinen 
0 Botanik, nach‘ auf Erfahrungswissenschaft 
' 2 ange 


“ 


- 


502 _ 
‚angewandten Principien dei kritischen Phi- 
'losophie. S..40; 

7. J. Sturm Deutschlands Flora in Abbil- 
dungen nach der Natir. A theilung 
5 und Stes | Ieftz; zweito ng chei ung 2tes 

2 
&.E. Achariws Lichöiiögraphiss suecicae 4 

prodromus. 417 
9. J. E. Smith English Botany.;Yol. VII; - Asa 

io. „Rypiz er J. Pavon „Systema vegeta- 
Billumh u lodaei"Perauiahie ‚er. Chilensis, 
enz Tom.’ 1. 457 
31! Die‘ ai gbit und. tefibarer- "Schwärmme- 
Deitschiäih. eneinnützig "beschrieben von 
M. 'P. €. ElYFodr. ıtes’ bis 2res Heftlein. 
cin, II. Römer, Flora ‚Europaea. _ Fase! HL 452 
« ED AYVIA 3%, AR 


-W: Corttspondenz: ‘Nachricht en.' 


\ ‚nAuszüge aus "Briefen „ 1) ‚vo Hın Dr Nö öh- 
dem, 2) wam Hasın Niels Hofman, 5) | 
vom Ury. Professor. Spiengel, :4) vom 

“;n Herrn Dr Hop pe und ) ‚yon dem. Herın 


Dr Rorh. 453 
v. Vermischte Nachrichten. ı 477 
"Die, Erkläruhg der zwei Küpfrufeln finder 


. sich °S, 242 - 24 .. | oo - 


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‚Zu verbessern. 
Seite 5: 584 und a 36. statt Bellore 1. m. Ballora. 


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